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1  Local / Off-Topic (Deutsch) / Kings of Leon - Album via Blockchain on: March 05, 2021, 04:16:52 PM
https://fm4.orf.at/stories/3012558/

interessant wird es erst ca. ab der Hälfte ...

Quote

(...)

Album via Blockchain

Dass die Kings of Leon (oder ihr Management) auch Innovation können, demonstrieren sie abseits der Musik. Laut Rolling Stone Magazine ist „When You See Yourself“ das erste Pop-Album überhaupt, das neben den herkömmlichen Formaten als Krypto-Token aufliegt. Non-Fungible Token (NFT) funktionieren wie Kryptowährungen über Blockchain und stellen dort ein Gefäß für Spielinhalte, Designs oder Tickets zur Verfügung. Im Gegensatz zu Kryptowährungen wie Bitcoin sind diese Tokens einmalig und nicht austauschbar.

Entwickelt wurden die Token der Kings Of Leon von YellosHeart, einer Firma, die versucht, für Musiker*Innen über die Blockchain-Technologie neue Einnahmequellen zu erschließen und eine direkte Beziehung zwischen Acts und Fans herzustellen.

NFT zirkulieren schon länger in den DJ-Szene. Zuletzt sprangen prominente Pop-Acts wie Portugal The Man und Grimes auf den Krypto-Zug auf.

Die Token der Kings of Leon, die ab dem Release-Date des Albums am 05. März für zwei Wochen unter dem Namen „NFT Yourself“ erhältlich sind, kosten jeweils 50 US-Dollar und beinhalten neben dem Download des Albums exklusives Artwork und eine limitierte Vinyl-Auflage. Danach wird die Produktion eingestellt und die Token können unter den Fans als Sammelstücke gehandelt werden.

Zusätzlich zu den regulären Einheiten wurden 18 „Golden Tickets“-Token „geprägt“. Diese Token enthalten verschiedene Spezial-Features – etwa lebenslang gültige Tickets für alle künftigen Kings of Leon-Touren. Sechs dieser Token werden umgehend versteigert, den Rest behält die Band für künftige Auktionen.

Der Vorteil dieses Formats liegt darin, dass die Künstler*innen selbst bestimmen können, was in die jeweiligen Token kommt und an wen die Einnahmen verteilt werden. So spenden die Kings of Leon einen Teil der Erlöse an eine Charity, die Mitgliedern von Touring-Crews zugutekommt, die durch die Corona-Pandemie arbeitslos geworden sind. Grundsätzlich fließen die Einnahmen der Auktionen direkt in die Bandkassa.

NFT klingt wie Zukunftsmusik, die bereits jetzt stattfindet. Ob die Krypto-Technologie für Musiker*Innen ein Schritt in Richtung Unabhängigkeit ist oder doch nur neue Abhängigkeiten schafft, bleibt zu beobachten. Im Fall des achten Albums der Rock-Millionäre Kings of Leon ist die Art des Releases jedenfalls spannender als die Musik selbst.
2  Local / Deutsch (German) / "Markets in Crypto Assets"-Verordnung (kurz: "MiCA-VO") on: January 11, 2021, 01:32:35 PM
Hab gerade einen Newsletter einer bekannten österreichischen Anwaltskanzlei erhalten zum Them "Neue EU-Regeln für die Kryptowelt" ... will ich euch nicht vorenthalten:


Quote from: Newsletter short

Neue EU-Regeln für die Kryptowelt

short:

Mitten in der COVID-Krise veröffentlichte die Europäische Kommission den lange erwarteten Gesetzesentwurf für Kryptowährungen. Die sogenannte "Markets in Crypto Assets"-Verordnung (kurz: "MiCA-VO") enthält erstmals EU-weit einheitliche Regeln.
 
Abhängig von der Art des Token verlangt die MiCA-VO von den Unternehmen für die Emission von und den Handel mit Token eine Konzession. Außerdem gibt es neue Konzessionsvorschriften für alle, die zwar nicht selbst Token ausgeben oder mit diesen handeln, aber sonstige Dienstleistungen anbieten. Das betrifft zB Betreiber von Wallets oder Exchanges. Regeln zur Verhinderung von Marktmissbrauch sollen die Konzessionsvorschriften ergänzen und mehr Transparenz und damit Vertrauen in den Kryptomarkt bringen.
 
Die MiCA-VO soll mit Anfang 2022 in Kraft treten.


Quote from: Newsletter long

Europäische Kommission veröffentlicht Entwurf mit neuen Regeln für die Ausgabe und den Handel mit Token.

1. EU-weite Regeln für Kryptomärkte

Lange wurde über eine EU-weite Regulierung der Kryptomärkte bloß gesprochen, nun ist es endlich soweit: Mitten in der COVID-Krise veröffentlichte die Europäische Kommission vor kurzem den ersten Entwurf einer Verordnung zur Regulierung der "Markets in Crypto-Assets" ("MiCA-VO") vorgelegt (COM(2020) 593 final).


2. Rechtsrahmen hängt von Art des Tokens ab

Die Verordnung soll den Vertrieb und Handel und die Ausgabe von digitalen Währungen und Krypto-Assets zukünftig in der EU einheitlich regeln. Der über 160 Seiten lange Entwurf teilt Krypto-Assets dafür in unterschiedliche Kategorien ein und sieht dafür jeweils spezifische Melde- und Aufsichtsbefugnisse vor:

- Asset-Referenced Token: Das sind wertstabile Token, die auf mehrere Assets verweisen (zB Fiat-Währungen wie EUR oder USD, Rohstoffe oder andere Krypto-Assets) und als Tauschmittel eingesetzt werden. Klassisches Beispiel sind alle Arten von Stablecoins wie auch Libra.
- E-Money Token: Das sind Token, die genau eine Fiat-Währung abbilden und als Tauschmittel eingesetzt werden. Ein Beispiel ist der USD-Coin, der den USD abbildet.
- Utility Token: Das sind Token, die einen digitalen Zugriff auf Anwendungen, Dienste oder Ressourcen ermöglichen und nur vom Emittenten angenommen werden können (auch "Krypto-Gutscheine" genannt. Ein Beispiel ist der filecoin, der gegen Datenspeicher in der Cloud "eingetauscht" werden kann.


3. Regeln für die Ausgabe von Token

Die MiCA-VO regelt unter anderem die Ausgabe von bestimmten Token.

Die Ausgabe von Asset-referenced Token setzt zum Beispiel die Genehmigung eines Whitepapers durch die lokale Aufsichtsbehörde, in Österreich die FMA, voraus. Außerdem dürfen Emittenten nur juristische Personen mit Sitz in der EU sein, die über ein jederzeit verfügbares Eigenkapital von mindestens EUR 350.0000 verfügen. Wer innerhalb von zwölf Monaten solche Token im Gegenwert von mehr als fünf Millionen Euro ausgibt, braucht außerdem eine Konzession der lokalen Aufsichtsbehörde. Der Vorteil: Wie auch sonst bei aufsichtsrechtlichen Konzessionen üblich, ist diese dann im gesamten Unionsgebiet gültig (Passporting). Ausnahmen gibt es insbesondere für das ausschließliche Angebot an professionelle Anleger.

E-Money-Token sollen gemäß dem Teil IV des Verordnungsentwurfs nur durch Kreditinstitute und E-Geld-Institute herausgeben werden dürfen. Der Emittent muss ebenfalls ein Whitepaper erstellen und der zuständigen nationalen Behörde anzeigen.

Wird ein Asset-referenced Token oder E-Money Token als "signifikant" eingestuft, unterliegt die Zulassung nicht mehr der lokalen Behörde, sondern der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde. "Signifikant" ist ein Token, wenn drei der folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: (i) Der Token wird von mehr als zwei Millionen Nutzer verwendet, (ii) die Marktkapitalisierung ist höher als eine Milliarden EUR, (iii) es erfolgen mehr als eine halbe Million Transaktionen pro Tag, (iv) es werden mehr als 100 Millionen EUR pro Tag transferiert, (v) die Reserve beträgt mehr als eine Milliarde EUR oder (vi) der Token wird in mindestens sieben EU-Mitgliedstaaten verwendet.

Emittenten von anderen Krypto-Assets (die nicht Asset Referenced oder E-Money Token sind) haben die Ausgabe der Assets nach Teil II des Entwurfs zukünftig der lokalen Aufsichtsbehörde, in Österreich wie oben erwähnt also der FMA, zwanzig Tage vor Veröffentlichung mit einem Whitepaper anzuzeigen. Das Whitepaper hat die wesentlichen Merkmale der Krypto-Assets (wie zB Beschreibung der dahinterstehenden Technologie, der Rechte und Pflichten sowie daran gebundene Risikohinweise) und den konkreten Anbieter zu enthalten. Die nationalen Aufsichtsbehörden können Emittenten die Verbesserung oder Ergänzung der Whitepaper auftragen oder auch die Emission des Krypto-Assets untersagen.

Klassische Security Token und Security Token Offerings (STO) sind übrigens ausdrücklich von der MiCA-VO ausgenommen. Sie unterliegen als Finanzinstrumente weiterhin insbesondere dem Regime der MiFID II, in Österreich also dem WAG 2018.

Ausnahmen gibt es auch, wenn ausschließlich an professionelle Anleger angeboten wird oder Umsatz oder Gesamtgegenwert der Token bestimmte Schwellenwerte nicht überschreiten. Im Einzelnen sind die Ausnahmen recht technisch und müssen individuell betrachtet werden.


4. Neue Anforderungen für Crypto Asset Service Provider (CASP)

Nicht nur für Emittenten von Token, sondern auch für die Dienstleister der Kryptobranche, wie zB Walletbetreiber, Exchanges und Tradingservices gibt es erstmals verbindliche Anforderungen. Diese sogenannten Crypto Asset Service Provider ("CASP") müssen juristische Personen mit Sitz in der EU sein und in ihrem Herkunftsmitgliedsstaat über eine entsprechende Konzession der lokalen Aufsichtsbehörde, in Österreich also die FMA, verfügen. Diese prüft die Voraussetzungen, zB ob die Mindestkapitalanforderungen eingehalten werden und ob angemessene interne Kontrollmechanismen und wirksamen Risikomanagementverfahren umgesetzt wurden. Zusätzlich muss die Geschäftsleitung ihre Zuverlässigkeit und ihre fachliche Eignung nachweisen. Wie bei den Emittenten von Asset-referenced Token gilt: Hat der CASP die Konzession in einem Mitgliedsstaat erhalten, darf er über das "Passporting" auch in allen anderen Mitgliedstaaten tätig sein.

Jedenfalls müssen CASP stets im besten Interesse ihrer Kunden handeln. Außerdem treffen CASP je nach Tätigkeit spezifische Verpflichtungen, wie zB die strenge Vermögenstrennung, das Verbot des Handelns im eigenen Namen, Transparenzgebote, Abwicklungsverpflichtungen und die Verhinderung von Interessenskonflikten. Die Vorgaben orientieren sich eng an den vergleichbaren Vorschriften im Wertpapieraufsichtsbereich.


5. Verhinderung von Marktmissbrauch

In der Vergangenheit machten Kryptobörsen immer wieder mit Vorwürfen von Marktmissbrauch Schlagzeilen. Die FMA veröffentlichte sogar eine eigene Seite mit den "beliebtesten" Tricks. Diese "Wild West"-Mentalität schreckte viele Privatinvestoren und professionelle Investoren gleichermaßen vor einer Investition zurück. Der Entwurf enthält deshalb ebenfalls lang ersehnte Regeln zur Verhinderung von Missbrauch des Krypto-Asset-Marktes.

Insbesondere werden im Zusammenhang mit zugelassenen Krypto-Assets Insiderhandel, Offenlegung von Insiderinformationen und sonstige Marktmanipulationen verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit gesalzenen Strafen rechnen: Der Verordnungsentwurf verlangt von den Mitgliedsstaaten die Implementierung sehr hoher Strafrahmen. So soll von den Mitgliedsstaaten für einigen Verstöße von natürlichen Personen Strafen von mindestens EUR fünf Millionen und gegen juristische Personen von mindestens EUR 15 Millionen oder bis zu 15 % des konzernweiten Jahresumsatzes vorsehen werden.


6. Sonstige Entwicklungen am Krypto-Markt

Auch die EZB hat vor kurzem einen längeren Report zur möglichen Umsetzung eines "digitalen Euros" veröffentlicht. Der von der EZB entworfene E-Euro soll aber kein Krypto-Asset oder Stablecoin werden, sondern eine (echte) virtuelle Währung.

Die EZB schlägt zwei Varianten der Umsetzung vor: In der ersten "zentralen" Variante erfasst und kontrolliert die EZB alle Transaktionen. In der zweiten "dezentraleren" Variante soll mit mehreren regulierten Anbietern anhand vordefinierter Regeln zusammengearbeitet werden. Durch das Aufsetzen des digitalen Euros auf die Blockchain soll er leicht zugänglich sein sowie rechtskonform und (international) zeiteffizient transferiert werden können.

Der EZB-Rat hat bislang noch keinen Beschluss über die Einführung des digitalen Euro gefasst. Allerdings steht er in regem Austausch mit Interessensträgern und internationalen Partnern. Zusätzlich werden bereits mögliche Gestaltungsformen getestet. Voraussichtlich Mitte 2021 wird der EZB-Rat dann entscheiden, ob und wie (das heißt mit welcher der beiden Varianten) das Projekt "digitaler Euro" umgesetzt wird.

Alle zu beobachtenden Entwicklungen reflektieren jedenfalls die voranschreitende Digitalisierung und Nutzung der Distributed Ledger-Technologie (DLT) der Finanzmärkte. Dazu zählt auch, dass der Zahlungsdienstleiter PayPal Bitcoin kürzlich in seine Serviceleistungen integriert hat. Dadurch kann Bitcoin nun für alle mit Paypal bezahlbaren Transaktionen genutzt werden – ein weiterer Schritt von Kryptowährungen in Richtung "Realwirtschaft".


7. Fazit und Ausblick

Der Entwurf der MiCA-VO und die Initiativen zum Schaffen eines echten E-Euro zeigen: Auch die EU reagiert (endlich) mit angemessenem Weitblick auf die rasanten Entwicklungen des Krypto-Markts. Dabei ist die EU offensichtlich nicht nur an der Blockchaintechnologie für eigene Projekte interessiert, sondern möchte auch gegenüber anderen Nationen (insbesondere China und USA) den Anschluss nicht verlieren: "This proposal supports a holistic approach to blockchain and DLT, which aims at positioning Europe at the forefront of blockchain innovation and uptake."

Ob die EU damit wirklich an die forefront der Kryptowelt gelangt, bleibt abzuwarten. Mit der MiCA-VO schafft sie jedenfalls eine regulatorische Harmonisierung für das ganze Unionsgebiet und damit eine gute Ausgangsbasis für die weitere Entwicklung des Kryptobereichs innerhalb der EU. Die so entstehende Rechtssicherheit über nationale Grenzen hinweg macht es nicht nur für Unternehmer einfacher, in diesem Bereich Fuß zu fassen, sondern stiftet auch bei Verbrauchern eine Vertrauensbasis zur Nutzung von Krypto-Assets. So haben in der Vergangenheit immer wieder Marktmissbrauchsskandale für Aufsehen gesorgt – die neuen Regeln samt prohibitiver Strafen tragen hoffentlich dazu bei, dass so etwas zukünftig seltener vorkommt.

Der Verordnungsentwurf befindet sich derzeit im Konsultationsstadium. Die MiCA-VO soll mit Anfang 2022 in Kraft treten. Bis dahin bleibt Emittenten von Token und sonstigen Krypto-Dienstleistern also noch Zeit, sich auf den neuen Rechtsrahmen vorzubereiten. Eines ist bereits jetzt klar: Die MiCA-VO wird für die Kryptowelt ein Game Changer. Wer sich rechtzeitig damit beschäftigt, kann die neuen Regeln für sich nutzen.


3  Local / Treffen / Crypto Academy on: October 13, 2020, 07:49:16 AM

gerade darüber gestolpert; eine der größten österreichischen Rechtsanwaltskanzleien mit deren bekennenden Blockchain-/Crypto-fanatischen RA/StB hält Anfang Dezember ein 3-tägiges (kostenpflichtiges) online-Seminar ab:

https://www.eventbrite.at/e/wt-crypto-academy-tickets-124225456685?aff=erelexpmlt


Quote

WT Crypto Academy

Zu diesem Event

Herzlich laden wir Sie zu unserer WT Crypto Academy ein: An drei hintereinander folgenden Abenden werden die technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Aspekte von Crypto Assets und Blockchains vorgestellt werden. Der Vortragende ist ein bekannter Experte in diesem Bereich. Er wird Ihnen helfen, Chancen und Risken dieser neuen Technologie einzuordnen. Nützen Sie die Gelegenheit, sich einen Wissensvorsprung zu verschaffen. Das könnte der wichtigste Vortrag sein, den Sie 2020 hören.

Ein besonderer Schwerpunkt wird die praktische Anwendbarkeit sein: So werden wir unseren eigenen Token generieren, Übertragungen dieses Tokens unter den Teilnehmern über einen Blockchain-Explorer verfolgen, verschiedene Wallets ausprobieren, eine Bitcoin-Node anschauen, ein Konto auf einer Crypto Exchange eröffnen und verschiedene Anwendungen im Bereich Decentralized Finance (DeFi) ausprobieren, wie zB Crypto Assets über Automated Market Makers handeln, Stablecoins veranlagen, einen Flash Loan ausprobieren und Yield Farming betreiben. Ab 20:00 steht der Vortragende jeweils noch eine Stunde im Rahmen eines Ask Me Anything (AMA) zur Verfügung.

Alle Teilnehmer erhalten ein Zertifikat über die erfolgte Teilnahme. Als weiterführende Lektüre wird das Buch "Kryptowährungen und Blockchains" (Linde Verlag) des Vortragenden empfohlen.

Die Veranstaltung findet von 02.12.2020 bis 04.12.2020, jeweils von 17:00 bis 20:00 statt. Der Preis für die drei Abende (in Summe neun Stunden geballte Information) beträgt EUR 90 + 20% USt.

4  Local / Presse / orf.at / 1.9.20 / Kryptoprodukte an Wiener Börse handelbar on: September 01, 2020, 10:51:46 AM
https://orf.at/stories/3179585/


Quote from: orf.at

Erstmals Kryptoprodukte an Wiener Börse handelbar

Seit heute kann man an der Wiener Börse auch mit Kryptoprodukten handeln. Über den Schweizer Anbieter von börsennotierten Produkten (ETP), 21Shares, können Anleger und Anlegerinnen am Handelsplatz in Wien in Kryptowährung wie Bitcoin und Ethereum investieren.

„Kryptowährungen bieten erfahrenen Anlegern eine neue Möglichkeit zur Portfolio-Diversifikation. Mit dem Listing vergrößern wir die Auswahl an Anlageklassen an der Wiener Börse“, sagte Thomas Rainer, Leiter der Abteilung Business Development an der Wiener Börse.

Die ETPs von 21Shares bilden den Wert der Kryptowährungen laut Wiener Börse eins zu eins nach, jedoch muss der Anleger keine Wallet verwalten. Das Produkt kann über einen regulierten Handelsplatz gekauft und der Handel über ein normales Wertpapierdepot abgewickelt werden.

5  Local / Presse / Deutscher Zahlungsabwickler Wirecard wird zum Kriminalfall on: June 18, 2020, 11:34:43 AM
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/wirecard-deutscher-zahlungsabwickler-wird-zum-kriminalfall-16820867.html

6  Local / Off-Topic (Deutsch) / Diskussionsabend mit Bitpanda-COO / Wien / 19.11. on: November 04, 2019, 04:16:39 PM
soeben darüber gestolpert - in case of interest:

Zeit: 19. November, 17:30 Uhr
Ort: Wiener Börse

Was: Diskussionsabend zum Thema "Blockchains und Kryptoassets, eine (R)evolution für Wertpapiere?"

Panel-Teilnehmer:
- Lukas Enzersdorfer-Konrad, Chief Operting Officer, Bitpanda
- Kathrin Gfall-Gapp, Head of Group Transaction Documentation, Erste Group
- Ludwig Nießen, Chief Operating & Technology Officer, Wiener Börse AG
- Niklas Schmidt, Partner WOLF THEISS Rechtsanwälte
- Alexander Rapatz,Co-Founder & Managing Director, Black Manta Capital Partners
- Christian Wolf, Head of Group Transaction, Raiffeisen Bank International
 
Moderation:
 
Stefan Maxian, Company Research RCB, Vizepräsident ÖVFA
Paul Severin, Head of Communications EAM, Vorstand ÖVFA


Anmeldung: https://www.reglist24.com/blockchains
7  Local / Deutsch (German) / App free btc on: November 04, 2019, 10:41:32 AM
was haltet ihr davon? wo könnte da der Haken sein? Spionage-App?

https://bitcointalk.org/index.php?topic=5198497.msg52977678#msg52977678

I have started an event to send free BTC daily in the app Mixin Messenger. After install the app, then search 7000101487 and add the bot as contact. The rules are very simple:

The first day you get 100 satoshis, the second day 200 satoshis, third day 300 satoshis, ..., the 30th day 3000 satoshis. But it must be consecutive claims, failed to claim someday will let you start over from 100 satoshis again. So after 1 month, you get 46500 satoshis = 0.000465 BTC, and after 3 months you get 409500 sathoshis = 0.004095 BTC

The app for Google Play https://play.google.com/store/apps/details?id=one.mixin.messenger
The Android APK and source code https://github.com/MixinNetwork/android-app

The app for iOS https://itunes.apple.com/app/mixin/id1322324266
The source code https://github.com/MixinNetwork/ios-app

Note for withdrawal, there are no withdrawal limits or KYC, you can withdraw at any time, for any amount. But because Bitcoin network fee is high, if you want to withdrawal the BTC urgently, you can exchange it to EOS or DOGE anonymously by searching 7000101276 or 7000101996. I recommend to store the BTC in Mixin wallet, because it's really easy to use for small amount of cryptocurrencies.

edit: User ist ein Newbie, was mich zusätzlich vorsichtiger/skeptisch stimmt
8  Local / Presse / [2019-10-27] orf.at: China macht Weg für eigene Kryptowährung frei on: October 27, 2019, 10:29:30 AM
Quote
China macht Weg für eigene Kryptowährung frei

In China hat das Parlament den Weg für eine eigene Digitalwährung freigemacht. Die Abgeordneten segneten ein entsprechendes Gesetz für die Kryptowährung ab, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Das Gesetz werde zum 1. Jänner in Kraft treten.

Seit dem Jahr 2014 entwickelt China die Währung. Das kurz vor seiner Premiere stehende Digitalgeld soll Ähnlichkeiten mit der geplanten Facebook-Kryptowährung Libra haben. Die Notenbank PBOC plant, die neue Währung unter anderem über Zahlungsplattformen des chinesischen Amazon-Rivalen Alibaba sowie des ebenfalls einheimischen Internetgiganten Tencent zu verbreiten.


https://orf.at/stories/3142258/
9  Local / Off-Topic (Deutsch) / Forum - Optik verquer - macbook on: October 26, 2019, 09:04:07 AM
Gmorgen in die Runde,

vorab: am Handy (Android) und am Arbeits-PC (Windoof) funktioniert das bitcointalk-Forum einwandfrei; aber am privat-Laptop (macOS High Sierra, v10.13.6 / Safari v13.0.2 - alle Update gemacht) ist das bitcointalk-Forum (und nur das!) optisch seit 4 Tagen ein Graus; und zwar wirkt es wie in einem Wartungs-Modus (Begriff nicht zufällig gewählt; vor 4 Tagen funktionierte das Forum bei mir am Laptop nicht mit dem Hinweis ("maintenance in progress"), obwohl es am Handy und am Arbeits-PC ganz normal funktioniert hat). woran kann das liegen?

merci im Voraus
h.
10  Local / Presse / [2019-10-23] orf.at: Google verkündet Durchbruch bei Quantencomputern on: October 23, 2019, 11:34:13 AM
Quote
orf.at https://orf.at/stories/3141836/

Google verkündet Durchbruch bei Quantencomputern

Ein Team von Google hat heute verkündet, das Rennen um den Quantencomputer und damit auch die „Quantenüberlegenheit“ („quantum supremacy“) für sich entschieden zu haben. Wie das Fachjournal „Nature“ berichtet, brauchte das Quantensystem für die Berechnung einer Aufgabe 200 Sekunden, für die ein klassischer Computer etwa 10.000 Jahre benötigt hätte – an dieser Behauptung gibt es jedoch auch Kritik.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Computern arbeiten Quantencomputer nicht auf Basis der klassischen Physik, sondern der Quantenmechanik. Ziel ist es, mit Hilfe quantenphysikalischer Phänomene bestimmte Rechenaufgaben exponentiell schneller als herkömmliche Computer zu lösen.

Google fertigte einen Prozessor mit 54 Quantenbits (Qubits) an. Diese basieren auf supraleitenden Schaltkreisen, die Phänomene wie Quantenüberlagerung und -verschränkung nutzen, um einen exponentiell größeren Rechenraum zu bearbeiten, als es mit klassischen Bits möglich ist. Dieses Bit im herkömmlichen Computer kann exakt zwei Zustände einnehmen – 0 oder 1. Ein aus einem Quantensystem gebildetes Qubit kann dagegen auch beide Zustände gleichzeitig annehmen.

„Bemerkenswerte Leistung“, aber „Schönheitsfehler“

In einem begleitenden Kommentar in „Nature“ beschreibt William Oliver vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) die Arbeit als „bemerkenswerte Leistung“. Bevor Quantencomputer zur praktischen Realität werden und nachhaltige, fehlertolerante Operationen durchführen können, müsse aber noch mehr Arbeit geleistet werden. International gab es bereits in den vergangenen Wochen immer wieder Berichte über die Arbeit, nachdem kurzfristig ein Artikel darüber auf der NASA-Homepage erschienen war.

Auch für den Experimentalphysiker Rainer Blatt von der Universität Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist die Arbeit „sicher ein Meilenstein“ im Quantencomputing-Bereich. Aus seiner Sicht haften dem aber ein paar Schönheitsfehler an, wie er im Gespräch mit der APA sagte: „Die Statements drum herum und den ‚Hype‘ halte ich für mindestens fragwürdig.“

Dass ein herkömmlicher Supercomputer für diese Aufgabe – wie behauptet – rund 10.000 Jahre benötigen würde, „halte ich für völlig übertrieben“, sagte Blatt. Eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern des IBM-Konzerns zeigt etwa in einer kürzlich auf dem Preprint-Server „arXiv“ hochgeladenen Arbeit, dass das mit einer anderen Programmierung auch in rund zweieinhalb Tagen möglich wäre.

Computer kann „wirklich komplizierte Dinge“ machen

Die Arbeit des Google-Teams zeige auf jeden Fall, dass man mit dem Ansatz „wirklich komplizierte Dinge machen kann“, so Blatt. Die hier gezielt ausgesuchte Aufgabe „hat aber keine Anwendung in irgendeiner Weise“ und sei daher nicht unbedingt „zielführend“. Man dürfe auch nicht vergessen, dass dahinter Firmen stehen, die auch Marketinginteressen verfolgen.
11  Local / Off-Topic (Deutsch) / Wien / Podiumsdiskussion / 14.11. on: October 22, 2019, 02:17:31 PM
uU ja für einige von euch in Wien lebenden User von Interesse ...


eine in Österreich (und Osteuropa) aktive Großanwaltskanzlei veranstaltet mal wieder eine Podiumsdiskussion, diesmal zum ...

Thema: "SIND KRYPTOWÄHRUNGEN, ICO UND CO DIE NEUEN WUNDERWAFFEN DER FINANZIERUNG? - Hinter Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum steht das Prinzip der Blockchain. Wie funktioniert die Blockchain und welche anderen Anwendungsfälle abseits von Kryptowährungen gibt es? Wird die Blockchain die (Finanz-) Welt verändern?"

Programm
•   Begrüßung und Moderation: Verena Winter (BDO)
•   Keynote “Blockchain – Hype oder Realität?”: Niklas Schmidt (Wolf Theiss)
•   Podiumsdiskussion: Christoly Biely (Erste Group), Marc Gassebner und Stefan Tomanek (Finanzmarktaufsicht), Paul Polterauer (byte heroes), Alexander Rapatz (Black Manta Capital), Niklas Schmidt (Wolf Theiss), Karl Stückler (BDO)

Themen
•   Aufsichtsrechtliche Aspekte innovativer Unternehmensfinanzierungen
•   Rechtliche Rahmenbedingungen für Kryptowährungen und ICOs
•   Herausforderungen bei der Bilanzierung von Kryptowährungen und ICOs
•   Steuerliche Behandlung von Kryptowährungen und ICOs

Ort und Zeit:
14. November 2019, 17.30 Empfang, 18.00 Vortrag
BDO, QBC 4
Am Belvedere 4
Karl-Popper-Straße 4
1100 Wien

Kosten:
keine

Anmeldung:

http://reaction.wolftheiss.com/reaction/RSGenPage.asp?RSID=EuG9dv2D2ffZeNX0m5Yafq27xJEGN8SFGDSjfR2Xp-vkUXLmxtPZjSEHUvVg9P3l&RS_REFERRSID=EuG9dv2D2ffZeNX0m5Yafq27xJEGN8SFGDSjfR2Xp-sutXYwgfo2atcyr7WEjQMs&RS_ORIGRSID=EuG9dv2D2ffZeNX0m5Yafq27xJEGN8SFGDSjfR2Xp-sutXYwgfo2atcyr7WEjQMs
12  Local / Presse / 2019-06-17 / orf.at / Facebook will Pläne für Kryptowährung präsentie on: June 17, 2019, 09:29:34 PM
https://orf.at/stories/3127133/

Quote
Facebook will Pläne für Kryptowährung präsentieren

Facebook will seine eigene Kryptowährung einführen. Der US-Internetkonzern will morgen seine Pläne für die Währung namens Libra vorstellen, die nächstes Jahr starten soll. Laut Medienberichten sollen Verbraucherinnen und Verbraucher das digitale Zahlungsmittel nicht nur auf den Plattformen des Facebook-Konzerns, sondern auch anderswo im Internet verwenden können.

Für „Libra“ will Facebook ein Konsortium gründen, das die Digitalwährung kontrolliert. An dem Konsortium wollen sich nach Informationen des „Wall Street Journal“ mehr als ein Dutzend Firmen und Finanzinvestoren beteiligen. Darunter seien die Kreditkartenunternehmen Mastercard und Visa, der Onlinebezahldienst PayPal und der Fahrdiensteanbieter Uber. Die Firmen und Investoren investierten jeweils etwa zehn Mio. Dollar (8,88 Mio. Euro) in das Konsortium, berichtete die US-Zeitung.

Facebook will mit Libra Umsätze steigern

Insgesamt will Facebook für das Projekt laut „Wall Street Journal“ rund eine Mrd. Dollar aufbringen. Im Gegensatz zu anderen Kryptowährungen wie Bitcoin solle Libra an eine Reihe von klassischen Währungen wie den Dollar und Euro angekoppelt sein. Auf diese Weise will Facebook die teils extremen Werteschwankungen wie bei anderen Kryptowährungen verhindern und so das Vertrauen von Verbrauchern gewinnen.

Mit der Kryptowährung will der durch Datenmissbrauchsskandale erschütterte Konzern seine Umsätze deutlich steigern. Die Währung würde den weltweit mehr als zwei Milliarden Nutzern der Facebook-Netzwerke das Einkaufen sowie Spiele mit Geldeinsatz ermöglichen, ohne die Plattformen des Konzerns zu verlassen. Libra soll aber den Berichten zufolge auch auf nicht zu Facebook gehörenden Websites verwendet werden können.

Für Libra bedarf es aber noch der Zustimmung staatlicher Aufsichtsbehörden. Die Hürden für die Zulassung in den USA und anderen Staaten sind hoch. Bei den bisherigen Kryptowährungen kritisieren Behörden, dass sie zunehmend für kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche und den Drogenhandel genutzt würden.
13  Local / Presse / Crypto-Stamp on: June 11, 2019, 03:37:07 PM
vielleicht sind ja leidenschaftliche Briefmarkensammler unter euch  Grin

https://orf.at/stories/3126412/

14  Local / Treffen / Wien - Infoveranstaltung 29.03. on: March 04, 2019, 02:56:08 PM
gerade darüber gestolpert, vl ist es ja von Interesse ...

Eine renommierte Wiener Anwaltskanzlei veranstaltet am 29.03. eine rechtliche Info-Veranstaltung; Programm:
- Vorstellung des Buches "Kryptowährungen und Blockchains" von RA/StB Schmidt
- Das liechtensteinische Blockchain-Gesetz / jemand von der Stabsstelle für Finanzplatzinnovation der liechtensteinischen Regierung
- Die Schuldscheindarlehens-Plattform (auf Blockchain) der Erste Group Bank
- Digitalisierung und Finanzinnovationen: die Rolle der Finanzmarktaufsichtsbehörde in Liechtenstein / jemand von der FMA Liechtenstein

Anmelden kann man sich hier: http://reaction.wolftheiss.com/reaction/RSGenPage.asp?RSID=xDupHPOmRVaLXk4LrY6U8t6N8C8nrhB-Px7FaQeWAICygIaNx-eu8-0ThtCTCId8&RS_REFERRSID=xDupHPOmRVaLXk4LrY6U8t6N8C8nrhB-Px7FaQeWAIAbyGQd5XMz2T5s_T8iYNVL&RS_ORIGRSID=xDupHPOmRVaLXk4LrY6U8t6N8C8nrhB-Px7FaQeWAIAbyGQd5XMz2T5s_T8iYNVL


ist zwar grundsätzlich an Mandanten gerichtet, aber man kann ja noch einer werden ( Grin)

15  Local / Anfänger und Hilfe / personal sticky threads on: December 13, 2018, 01:36:24 PM
gibt es die Möglichkeit, persönliche sticky threads zu definieren? insb im Altcoin-Forum wäre dies eine Erleichterung, wenn ich meine wenigen persönlich-relevanten Threads gleich oben angeheftet vorfinde, ohne erst - je nach Dauer der Abwesenheit - dutzende Seiten durchforsten zu müssen, ob es in den für mich relevanten Threads was Neues gibt.
16  Local / Presse / [2018-06-21] orf.at: 216.000 Euro Kryptogeld bei Überfall erbeutet on: June 21, 2018, 10:10:49 AM
http://ooe.orf.at/news/stories/2920182
17  Local / Presse / Venezuela startet staatliches Kryptogeld on: February 21, 2018, 09:56:57 AM
http://orf.at/stories/2427332/2427326/
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