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1  Local / Deutsch (German) / Re: miningrigs.com - deutscher Shop speziell für Miningrigs on: July 03, 2011, 03:55:46 PM
Die Investition in solche Systeme lohnt aktuell nicht. Bei der aktuellen Difficulty, Strompreisen und Wechselkursen braucht man 14 Monate um überhaupt die Kosten für so ein System wieder reinzubekommen. Bei der nächsten Difficulty werden es bereits 19 Monate sein und im Wechselkurs ist aktuell wenig Bewegung...


2  Local / Deutsch (German) / Re: Bitcoinverbriefung on: June 24, 2011, 10:06:51 PM
Die Konstruktion Ihrer Offerte entspricht ziemlich genau einem Long Strangle mit gedeckten Put und unterschiedlichen Basiswerten, wobei Sie als Verkäufer des Puts Stillhalter in Gold wären. Die Konstruktion steht und fällt mit dem Stillhalter, und für mich insgesamt - ohne die vertraglichen Kontraktbedingungen zu kennen - eine derivative Finanzkonstruktion darstellt, die selbst und deren Vertrieb genehmigungspflichtig sein dürfte. Sie mögen bisher vielleicht mit Edelmetallen gehandelt haben, aber was Sie da anbieten, geht weit über bloßes Handeln hinaus. - Interessant ist, daß Ihnen selbst das nicht wirklich bewußt zu sein scheint.

Ich kenn mich in der schweizerischen Gesetzgebung nun wirklich nicht aus, aber ich bin ziemlich sicher, dass das Anbieten dieses Produktes in der Grauzone, die rund um den Bitcoin herrscht ohne weiteres (und auch ohne rechtliche Probleme) möglich ist. In der Schweiz noch viel eher als in Deutschland.

Allen, die jetzt hier aufschreien, weil sie das Modell der Verbriefung nicht verstehen und deswegen gleich kriminelle Machenschaften dahinter vermuten sei gesagt: Auch ein Miningvertrag, wie ihn hier im Forum auch der eine oder andere "Privatmann" anbietet, ist streng genommen ein Finanzprodukt (Wette auf den BTC-Kurs/Difficulty-Spread), doch wird sich auch darum in naher Zukunft wohl kaum eine Regulierungsbehörde oder Finanzaufsicht kümmern.



Grüsse,

short

3  Local / Deutsch (German) / Re: Bitcoinverbriefung on: June 22, 2011, 11:57:23 AM
Gott, seid ihr Spiesser (oder Kinder).

Es wirkt ein bischen, als könne sich der eine oder andere hier schlichtweg nicht vorstellen, dass jemand in der Lage sein könnte, echtes Gold für Bitcoins zu hinterlegen. Es gibt aber Menschen, die ausserhalb vom Kinderzimmer Geschäfte machen, also lasst den Mann doch erstmal in Ruhe sein Geschäftsmodell vorstellen und dann könnt ihr immernoch neidisch werden.


Wirklich, seltsam.

short
4  Local / Deutsch (German) / Re: Bitcoinverbriefung on: June 22, 2011, 12:18:10 AM
Der Hut ist überhaupt nicht das Thema. Und ich unterstelle Herrn Wagner auch keine böswilligen Absichten, bin aber natürlich auch gespannt auf die Konditionen, die dann das gesamte Geschäftsmodell deutlich machen werden.

Was ich viel kritischer finde (ich habe das heute schon in einem anderen Thread zum Thema Mining-Hardware geschrieben), ist, dass der Bitcoin absolut anfällig für jede Art von noch so windigem oder hochriskanten Spekulationsgeschäft ist. Ein Problem das mit zunehmender Nutzerzahl eher größer als kleiner werden wird und für das es mangels Reglementierung keinerlei Lösung gibt. Angesichts der Tatsache, dass der Bitcoin oft als "Alternativwährung" betitelt wird, ist es betrüblich, dass hier die Fehler der Finanzbranche nicht nur wiederholt sondern gleich potenziert werden, weil mit steigendem Wert auch die Attraktivität für jede Art von kriminellen Machenschaften ansteigt. Schade.



Grüsse,

short
5  Local / Deutsch (German) / Re: Bitcoinverbriefung on: June 21, 2011, 10:12:18 PM
Gold physisch zu verwahren, ist bei größeren Mengen teuer. Entsprechend teuer wird er sich diesen "Service" bezahlen lassen und beim Verkauf von BTC großzügige Speads berechnen.

Gut, kann jeder für sich entscheiden. ;-)

Die Verwahrung fremden Vermögens (durch die Verbriefungen) fällt im jedem Fall unters KWG. Und damit ist Ende der Geschäftsidee, selbst in Form eines Sparvereins.


Du hast etwas übersehen: Herr Wagner handelt sowieso schon mit Gold und Goldwaren, dürfte also ohnehin über einen gewissen Bestand und die entsprechenden Verwahrungsmöglichkeiten verfügen. Das BTC Geschäft ist in dem Sinne sicherlich auch eine Produktivitätssteigerung von ohnehin schon vorhandenen Resourcen. Wirtschaftlich durchaus nicht ungeschickt, unser Herr Wagner ;-)



Grüsse,

short


PS: Herr Wagner, wenn Sie bei Ihrem Projekt noch Unterstützung durch einen Dipl. Des. mit IT-Agentur benötigen, kommen Sie gerne auf mich zu (so viel zur Nutzung ohnehin vorhandener Resourcen). Einer Bezahlung in Gold sind wir ggf. nicht abgeneigt ;-)
6  Local / Mining (Deutsch) / Re: Mining lohnt nicht mehr! on: June 21, 2011, 09:56:58 PM
Also ich seh das anders, wenn alles den Bach runtergeht, hab ich immer noch die Karte ^^ wenn ich in BTC investier ist alles futsch ^^

Das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, wie Du in dem Fall an der Jahresabrechnung deines Stromanbieters sehen wirst, die wohl leider in Euro zu bezahlen sein wird (vielleicht bezahlen die Eltern die Stromrechnung, dann kann Dir auch das natürlich vollkommen egal sein)

Das die Rechnung je nach Investition und Setup anders aussieht ist keine Frage, aber wenn man sich im Forum umschaut, insbesondere was die Setups von neuen Rechnern angeht, ist sie durchaus nicht unrealistisch. Und wer denkt, dass er damit Geld verdienen kann liegt eben bei den aktuellen Umständen schlichtweg falsch. Das muss nun niemanden abhalten, nur unter einem finanziellen Gesichtspunkt darf man die Sache dann eben nicht betrachten (eure Väter haben vielleicht jahrelang ihr Gehalt für Modelleisenbahnen verpulvert, da gab es ja auch keine Wirtschaftlichkeitsrechnungen, auch wenn der eine oder andere sich bei Hobbyaufgabe sicher darüber gefreut hat, weil er für irgendeine Lok einen grossartigen Sammlerpreis bekommen hat)



Grüsse,

short
7  Local / Mining (Deutsch) / Re: Mining lohnt nicht mehr! on: June 21, 2011, 09:36:35 PM
Auch an dieser Stelle nochmal der Hinweis auf http://bitcoinx.com/profit/index.php
Einfach mal seine Daten eingeben, BEVOR man extra in Mining-Hardware investiert und schon ist man schlauer.

Für ganz faule Menschen ein groben Überschlag:
Mit einem System, das nur 1.3GHash hat (z.B. mit 3x5870, ca. 1.100 Euro Gesamtinvestition), 750 Watt frisst und einem Strompreis von 0,214 Cent pro Kilowattstunde kommt man bei 13 Dollar pro BTC nach drei Monaten auf sagenhafte 188 Dollar Gewinn. Und dabei ist weder die steigende Schwierigkeit (der größte Faktor), noch Downtime oder Reibungsverluste durch Transaktionen / Umtausch, etc. einberechnet.

Mit anderen Worten: Es ist mit ziemlicher Sicherheit auf die drei Monate bei den aktuellen Zahlen ein beträchtliches Verlustgeschäft.

Selbst wer von stark steigenden BTC Kursen ausgeht (z.B. von $50 innerhalb der nächsten 6 Monaten), der fährt aktuell besser damit für die 1.100 Euro jetzt BTC statt Mining-Hardware zu kaufen, da bei Eintreten dieser Prognose durch die steigende Schwierigkeit die vermutlichen Gewinne weitaus höher ausfallen würden. Beides ist jedoch hochspekulativ und ggf. droht ein Totalverlust der Investition.

Und, diese Bemerkung sei mir noch erlaubt: Ein Bankberater aus der alten Welt darf ein so hochspekulatives Produkt heutzutage nicht mehr verkaufen ohne den (wohlgemerkt: volljährigen) Kunden ausgiebig und umfassend über die Risiken aufzuklären. Es würde meiner Meinung nach einer Sache, die oft den Titel "Alternativwährung" bekommt gut stehen, wenn man Fehler anderer Finanzsysteme nicht unbedingt wiederholen würde (wie auch immer das beim Bitcoin aussehen kann, aber darüber müsste definitiv mal öffentlich nachgedacht werden).



Grüsse,

short
8  Local / Deutsch (German) / Re: Was sagt eigentlich das Finanzamt? on: June 20, 2011, 10:43:59 AM
http://forum.bitcoin.org/index.php?topic=14770.0
9  Local / Biete / Re: Biete Mining Verträge... on: June 17, 2011, 10:17:54 AM
Alles klar, danke für die Antwort.

Ich glaube eher, dass gerade in der nächsten Zeit erst einmal die Schwierigkeiten explodieren werden, weil neue GPU's gleich tonnenweise ans Netz gehen. Und während die Anpassung der Schwierigkeiten an die Hash-Raten zumindest mal ein Gesetz ist, unterliegt der Wechselkurs ja einzig und allein dem Markt. Aber hoffen wir mal alle auf ein großes spekulatives Interesse am Bitcoin, das kann uns allen nur nützen.

(und, um das noch zu sagen, man muss seine Bitcoins ja auch nicht immer direkt verkaufen, so dass man nicht unbedingt eine Wechselkursexplosion in der nächsten Zeit braucht, damit sich Mining irgendwann rechnet)



Grüsse,

short
10  Local / Biete / Re: Biete Mining Verträge... on: June 16, 2011, 08:51:26 PM
Ich habe nach einigem hin- und herrechnen eine Frage dazu: Bei der aktuellen Schwierigkeit spuckt der Bitcoin Calculator für 340 MHash als Prognose 11.85 BTC pro Monat aus, was bei aktuellen 20 Dollar pro BTC 237 Dollar pro Monat ergibt. Für drei Monate (wohlgemerkt bei gleichbleibender Schwierigkeit) wären das schon bei aktueller Schwierigkeit und aktuellem Wechselkurs "nur" 711 Dollar (504 Euro)

Geht man (realistischereise) über die drei Monate noch dazu von einer steigenden Schwierigkeit aus, sinken die Einkünfte unter die Ausgaben, was doch nur ein Wechselkurs kompensieren könnte, der im Verhältnis zur Schwierigkeit (und damit erwirtschafteten BTCs) überproportional ansteigt? Und Leerlaufzeiten, Wechsel- und Poolgebühren sind in der Rechnung noch nicht einmal einbezogen.

Mir scheint das irgendwie eine hochspekulative Wette auf einen sprunghaften Anstieg des BTC Wert bei dem die Schwierigkeit nicht hinterherkommt, oder habe ich etwas falsch verstanden? Wo ist der Fehler in meiner Rechnung? Oder lohnen solche Angebote nur wenn man Glück hat und Solo-Mining betreibt?

In GB kostet das GHash im Monat soweit ich weiss 440 Pfund, aber auch da sieht die Rechnung ähnlich aus?


Huh short Huh

11  Local / Deutsch (German) / Re: Windows 7 Live USB Stick on: June 14, 2011, 12:23:59 AM
Also inzwischen reizt es mich ja aus reiner Neugier, ob es jemals jemandem gelungen ist, Windows 7 auf einem USB-Stick zu installieren, oder ob ich mich da verlesen habe (oder das einfach nur aus Stromspar-Argumenten in den Ring geworfen wurde, ohne es je selber ausprobiert zu haben...)

Wenn also irgendwer Windows7 auf einem USB-Stick laufen hat, würde mich doch sehr interessieren, wie das denn geklappt hat...



Grüsse,

short
12  Other / CPU/GPU Bitcoin mining hardware / Re: GUI mining - now with Phoenix/phatk and ufasoft on: June 13, 2011, 09:47:25 PM
please make a linux version of this preferably that would work with linuxcoin

I'll copy that. Besides that, great piece of work so far!
 
People, donate where donation is due!!



cheers,

short
13  Local / Deutsch (German) / Re: Windows 7 Live USB Stick on: June 13, 2011, 09:41:29 PM
Linuxcoin ist ohne Frage super, sehr leicht zu installieren, etc. Ich kann das Projekt nur jedem empfehlen.
Ich wollte nur gerne mal mit Windows vergleichen und der GUIMiner ist auf Dauer auch schon um einiges komfortabler als das ewige Terminal-rumgemache... aber das ist vielleicht auch nur Gewöhnungssache...


short
14  Local / Deutsch (German) / Windows 7 Live USB Stick on: June 13, 2011, 09:02:37 PM
Wie habt ihr denn für eure Miner Windows 7 auf einem bootbaren USB-Stick installiert bekommen?
Habt ihr das alles über den Winbuilder gemacht und eure Miner laufen jetzt auf der Entwicklerversion? Das kann ich mir ja irgendwie nicht vorstellen, habe aber über Google keinen anderen Weg gefunden, einen Windows Live Stick zu erstellen?


Grüsse,

short
15  Local / Biete / Webhosting 5GB, PHP, MySQL, Traffic und 1x .de Domain inkl. - 1.5BTC pro Jahr on: June 13, 2011, 03:21:00 PM
Wordpress/Joomla-Setup inkl., Mailserver mit imap und SSL ebenfalls inkl.
Serverstandort ist ein Rechenzentrum bei Dresden.
Limitiertes Angebot, da ich lediglich Überkapazitäten abbauen will.

Bei Interesse bitte mailen, weitere Konfigurationsdetails etc. gerne auf Anfrage.

[UPDATE: Die Accounts, die zur Verfügung standen, sind weg. Bitte nicht mehr mailen.]

Grüsse,

Short
16  Local / Trading und Spekulation / Re: Verkauf von BTC: Privates Veräußerungsgeschäft oder Kapitalertrag? on: June 13, 2011, 01:01:21 PM
Nach meinen Erfahrungen mit dem FA halte ich es für mühselig, hier weiter darüber zu spekulieren, da man in diesem Fall von der Einschätzung und Laune des jeweiligen zuständigen FA Beamten abhängt, ob er die Bitcoins als "anderes Wirtschaftsgut" lt. §23 EStG einstuft oder nicht.

Wenn Du auch nur irgendwo im Bereich über 1.000 Euro Gewinn liegst und steuerpflichtig bist, kannst Du (zur eigenen Sicherheit) erstmal davon ausgehen, dass das FA aus eigenem Interesse zu einer anderen Einschätzung kommen wird und das Geld für die Steuer auf die Seite legen. Falls dem dann auf deinem Steuerbescheid nicht so ist, kannst Du dir immernoch was schönes davon kaufen  Smiley


Grüsse,

Short
17  Local / Trading und Spekulation / Re: Verkauf von BTC: Privates Veräußerungsgeschäft oder Kapitalertrag? on: June 13, 2011, 12:37:41 PM
Damit wären wir wieder bei einem privaten Veräußerungsgeschäft und hier gibt es beim Warenverkauf auch heute noch die 1 Jahresfrist innerhalb der es ein Spekulationsgewinn wäre.

"Die Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften bleiben steuerfrei, wenn der in einem Kalenderjahr realisierte Gesamtgewinn weniger als 600 Euro (bis VZ 2007 waren es 512 Euro) beträgt. Wird diese Freigrenze überschritten, muss der gesamte Gewinn versteuert werden."
http://de.wikipedia.org/wiki/Privates_Ver%C3%A4u%C3%9Ferungsgesch%C3%A4ft

Da hierbei jedoch nur eine Freigrenze von 600 Euro gilt, während die Freigrenze bei einer Einstufung als Kapitalertrag durch den Sparer-Pauschbetrag bei 801/1.602 Euro liegen würde, fährst Du damit steuerlich kaum günstiger. In beiden Fällen gilt, dass das FA Dir bei regelmässiger Tätigkeit in diesem Bereich eine gewerbliche Tätigkeit unterstellen wird, die dann den von mir im anderen Post unter 2. Mining angegebenen Steuern und Anforderungen zugeordnet werden muss (EkSt., Gew.St., etc.).

Grundsätzlich kann man nochmal festhalten:
1. Wer im Jahr mit seinen Kapitalerträgen (Dividenden, Zinsen, etc.) und seinen realisierten Bitcoin Gewinnen über 600-800 Euro liegt, muss sich darauf einstellen, dass er seine Gewinne aus Bitcoins mit 25% Abgeltungssteuer oder seinem geltenden Einkommenssteuersatz (der je nach Einkommen unter oder über 25% liegen kann) versteuern muss. Die genaue Einstufung in die entsprechende Steuerkategorie dürfte dabei vom jeweiligen FA-Beamten abhängen.

2. Es bleibt dabei: Wer Bitcoins im Bitcoin Universum lässt, muss überhaupt keine Steuern zahlen.


Aus meiner Sicht ist aufgrund der Abschreibungsmöglichkeiten, die Zuordnung als gewerbliche Tätigkeit allerdings immer von Vorteil, sie erfordert aber eben Papierkram und eine ernsthafte Gewinnerzielungsabsicht. Das sollten sich all diejenigen überlegen, die noch anderes zu versteuerndes Einkommen haben, denn durch die Absetzbarkeit von Hardware, Strom- und Internetkosten kann die Höhe der Kosten, die Mining (oder auch reines Trading) verursachen deutlich gesenkt werden: Wer z.B. 35k Brutto-Einkommen hat, der spart bei einem geltend gemachten Verlust von 3.200 Euro im ersten Jahr (1k Hardwareabschreibung von 3k Anschaffungswert, 2.2k für Strom und Internet, Bitcoins nicht realisiert) seiner gewerblichen Tätigkeit ca. 1k Steuern, die er für Hardware einsetzen kann. Solche Überlegungen eignen sich aber zugegeben nur für Leute, die davon ausgehen, einige Jahre dabeizubleiben.






Grüsse,

Short (--> 1ZJDYAQBsrP3EScm8MJicpVNzqoMgHsrR)
18  Other / Beginners & Help / Re: Whitelist Requests (Want out of here?) on: June 12, 2011, 07:20:13 PM
And another Whitelist-request... I'd really like to discuss bitcoin economics, which obviously is an issue that should be talked about these days.


Thanks,

short
19  Local / Deutsch (German) / Re: Bitcoin Kursentwicklung on: June 12, 2011, 07:12:32 PM
We've created a Monster we can not control.

Das bleibt allerdings hauptsächlich deshalb so gut hängen, weil es eine prima Überschrift aus der Yellowpress sein könnte. Die Realität sieht doch ein bischen anders aus: Das Monster (wenn man es so nennen will, es könnte auch Klaus heissen. Oder Sabrina.) muss und soll überhaupt nicht kontrolliert werden, es kontrolliert sich durch Marktmechanismen größtenteils selbst.

Wenn allerdings der Markt relativ klein ist, Käufer nicht schnell genug auf Verkäufer reagieren können und es aufgrund der dezentralisierten Struktur für den Fall, dass der Markt einmal nicht funktioniert, wie er soll, keine Mechanismen gibt (Handelsaussetzung), muss man sich über die daraus entstehende Volatilität nicht wundern. Hier steckt das Bitcoin-Trading und der komplette Bitcoin-Markt eindeutig noch in den Kinderschuhen.

Bei jedem Smallcap mit geringem Volumen kann man an vielen Handelsplätzen übrigens genau das Gleiche beobachten: Überproportionale Kursbewegungen, die nicht aufgrund von Fundamentaldaten, sondern wegen eines schlechten Verhältnises aus Angebot und Nachfrage entstehen. Das wird hier noch häufig vorkommen, aber mit einer wachsenden Zahl an Marktteilnehmern wird die Sache stabiler und auch der Panikfaktor wird abnehmen, je mehr Leute mit Bitcoins handeln.


Grüsse,

short
20  Local / Trading und Spekulation / Re: Verkauf von BTC: Privates Veräußerungsgeschäft oder Kapitalertrag? on: June 12, 2011, 06:41:55 PM
Eine Währung können BitCoins aber definitiv nicht sein, da Währungen nur die Zentralbanken herausgeben dürfen. Den Begriff darf man jedenfalls nicht benutzen, da dies Irreführung ist, da der normale User davon ausgeht eine Währung ist eine Währung und damit von irgenteiner Zentralinstanz gesetzlich ausgegeben. BitCoins an sich müssen eigentlich eine Ware sein, die digital hergestellt wird. Ich persönlich würde diese Ware der normalen Software gleichsetzen.

Sollte sich das Finanzamt dem anschliessen, wären alle Bitcoin-Gewinne natürlich Erlöse aus einer gewerblichen Tätigkeit und mit der jeweiligen Einkommenssteuer zu versteuern. Da es jedoch kaum Referenzfälle geben dürfte, würde ich es mal auf den Versuch ankommen lassen, die Gewinne als Kapitaleinkünfte anzugeben, was ja steuerlich für alle Menschen, deren Steuersatz über 25% liegt günstiger ist. Letztlich ist es sicherlich eine Fall zu Fall Entscheidung und man ist (mal wieder) seinem zuständigen Finanzbeamten und seinen Ansichten ausgeliefert.

(Für das FA wäre das übrigens ein ganz dummer Fall, weil damit auf einmal jeder PC-Besitzer mit Bitcoins theoretisch Gewerbetreibender wäre und seine Strom- und Hardware- und Internetkosten steuerlich geltend machen könnte...)


Interessant wäre vielleicht rauszufinden, ob es zum Linden-Dollar da schon Entscheide von irgendwelchen FA's gibt.



Grüsse,

short
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