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Author Topic: Bitcoin & die Steuer - FAQ  (Read 82971 times)
N0sferatu
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May 16, 2019, 12:28:51 PM
 #2181

Die Steuern musst du ja erst Mitte 2020 bezahlen, bis dahin musst du halt schauen, dass du immer genug Fiat rumliegen hast für die bis dahin anstehende Steuerschuld.

Okay, das wird definitiv nicht passieren, bei 1500€ netto im Monat.  Grin

Wenn du allerdings Steuern zahlen musst, und du nur BTC hast, wirst du in den sauren Apfel beißen müssen, BTC gegen Euro zu tauschen Angry

Verdammt ärgerlich.
Denke, dann werde ich den Weg des geringsten Widerstands wählen. Eidestattliche Versicherung oder falls nötig auch Privatinsolvenz.

Meine BTC klaut mir keiner.  Cool

Danke dir!



Alle hier getätigten Aussagen spiegeln in keiner Weise meine Absichten und Sichtweisen wider und sind als gegenstandslos zu betrachten.  Roll Eyes Roll Eyes

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May 16, 2019, 12:36:19 PM
 #2182

Die Steuern musst du ja erst Mitte 2020 bezahlen, bis dahin musst du halt schauen, dass du immer genug Fiat rumliegen hast für die bis dahin anstehende Steuerschuld.

Okay, das wird definitiv nicht passieren, bei 1500€ netto im Monat.  Grin

Wenn du allerdings Steuern zahlen musst, und du nur BTC hast, wirst du in den sauren Apfel beißen müssen, BTC gegen Euro zu tauschen Angry

Verdammt ärgerlich.
Denke, dann werde ich den Weg des geringsten Widerstands wählen. Eidestattliche Versicherung oder falls nötig auch Privatinsolvenz.

Meine BTC klaut mir keiner.  Cool

Danke dir!



Alle hier getätigten Aussagen spiegeln in keiner Weise meine Absichten und Sichtweisen wider und sind als gegenstandslos zu betrachten.  Roll Eyes Roll Eyes

Ich kenne ja deine Situation nicht, aber von den 1500€ Gewinn musst du doch maximal 600 Euro Steuern (eher weniger!) bezahlen (deine genauen Trades kenne ich natürlich nicht, aber mal so grob). Wenn du jeden Monat von deinen 1500€ -> 50 Euro sparst, dann kannst du dir das locker leisten wenn die Steuer fällig wird.
Ist doch 10 mal besser als Privatinsolvenz oder irgend ein anderer Hickhack! Die Strafen für Steuerhinterziehung sind nicht zu knapp!
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May 16, 2019, 12:42:38 PM
 #2183

Ich kenne ja deine Situation nicht, aber von den 1500€ Gewinn musst du doch maximal 600 Euro Steuern bezahlen (deine genauen Trades kenne ich natürlich nicht, aber mal so grob). Wenn du jeden Monat von deinen 1500€ -> 50 Euro sparst, dann kannst du dir das locker leisten wenn die Steuer fällig wird.

Nunja, ich habe jetzt 1500€ in 2 Monaten gemacht, und hatte nicht vor, damit aufzuhören.  Wink
Dazu kommt ja dann noch die Wertsteigerung. Das könnten dann im Laufe des Jahres schnell mehrere tausend € werden.

Wird ergo also sehr unwarscheinlich, dass ich drum rum komme, meine BTC dann wieder in € zu tauschen.


Ist doch 10 mal besser als Privatinsolvenz oder irgend ein anderer Hickhack! Die Strafen für Steuerhinterziehung sind nicht zu knapp!

Deshalb die kleine Fußnote eben im Beitrag.  Wink

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May 16, 2019, 02:30:56 PM
 #2184

Ich kenne ja deine Situation nicht, aber von den 1500€ Gewinn musst du doch maximal 600 Euro Steuern bezahlen (deine genauen Trades kenne ich natürlich nicht, aber mal so grob). Wenn du jeden Monat von deinen 1500€ -> 50 Euro sparst, dann kannst du dir das locker leisten wenn die Steuer fällig wird.

Nunja, ich habe jetzt 1500€ in 2 Monaten gemacht, und hatte nicht vor, damit aufzuhören.  Wink
Dazu kommt ja dann noch die Wertsteigerung. Das könnten dann im Laufe des Jahres schnell mehrere tausend € werden.

Hast du die 1500€ ausgescasht oder sind das nur Buchgewinne?

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vollständig lähmt und überwiegend innerhalb von 2-3 Jahren unweigerlich zum Tod führt.

                                  
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May 16, 2019, 03:02:33 PM
 #2185

Ich kenne ja deine Situation nicht, aber von den 1500€ Gewinn musst du doch maximal 600 Euro Steuern bezahlen (deine genauen Trades kenne ich natürlich nicht, aber mal so grob). Wenn du jeden Monat von deinen 1500€ -> 50 Euro sparst, dann kannst du dir das locker leisten wenn die Steuer fällig wird.

Nunja, ich habe jetzt 1500€ in 2 Monaten gemacht, und hatte nicht vor, damit aufzuhören.  Wink
Dazu kommt ja dann noch die Wertsteigerung. Das könnten dann im Laufe des Jahres schnell mehrere tausend € werden.

Hast du die 1500€ ausgescasht oder sind das nur Buchgewinne?

Nur Buchgewinne. Steht aber auch alles in meinem ersten Beitrag, schau mal etwas weiter oben.  Smiley

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mucke12
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May 17, 2019, 04:57:47 AM
 #2186

Hallo,

Ich habe vor um fur 10 Tausend Euro Ethereum zu kaufen und NICHT hiermit zu traden, aber das nur zu behalten fur langere Zeit. Aber wieviel Jahren muss ich die behalten um eventuelle Gewinnen Steuerfrei auszahlen lassen konnen? War die Frist 5 Jahre oder 10 Jahre?

Mfg, TeePee

Hallo TeePee,

genau so wie meine Vorredner es bereits erläutert haben, gilt die Spekulationsfrist von einem Jahr. Diese wird auch in Zukunft noch gelten soweit wir das wissen von den Finanzverwaltungen. Dies wird auch demnächst in Q4 2019 in einem Hinweisschreiben des BMF thematisiert.
Wir haben übrigens einen Artikel zur Haltefrist geschrieben mit weiteren Erläuterungen: https://www.coin.ink/bitcoin-haltefrist-von-einem-jahr

Als Tipp:
Du solltest bloß darauf achten, dass du nicht wertpapierähnliche Tokens dir anschaffst (Security Tokens). Diese werden nämlich anders besteuert und da existiert beispielsweise die Abgeltungssteuer ohne jegliche Spekulationsfrist. Solltest du rein bei Ether bleiben, dann bist du auf der sicheren Seite (steuerlich gesehen).

Das gilt immer noch zu klären ob Security Tokens darunter fallen. Hierzu gibt es auch wieder verschiedene Aussagen von Steuerberatern.
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May 17, 2019, 01:20:39 PM
 #2187

Ich hatte das schon in einem anderen Thread gepostet aber ich stelle die Frage hier nochmal.

Kann man eigentlich selbst wenn man gewerblich tätig trotzdem auch noch als Privatperson investieren und nach 1 Jahr Frist steuerfrei verkaufen?

Wie sieht es aus wenn ich Coins in andere Coins tausche wird das schon als Veräußerung eingestuft?

Beispiele:

1. Ich bin selbständig tätig ausserhalb des Kryptobereichs und lasse mich in BTC auf ein Wallet bezahlen. Ich tausche den BTC gegen Altcoins and schicke die auf ein eigenes Wallet das nicht für meine Tätigkeiten verwendet wird um Krypto im Privatbesitz zu halten und nach 1 Jahr Haltefrist keine Steuer bezahlen zu müssen falls Kursgewinne entstehen.

Steuern auf den durch die Bezahlung verdienten Betrag in BTC werden klarerweise abgetreten an die Finanz.

Wäre das ein korrekter Übertrag aufs Privatvermögen oder ist das nicht zulässig und ich muss zuerst auf mein Bankkonto in Fiat umwechseln lassen und dann nochmal von Fiat zu Altcoin?

2. Ich bin gewerblicher BTC Miner und mine mir einige BTCs. Ich entnehme diese indem sie in Alts tausche und auf mein Privatwallet lege. Der Mining Gewinn wird versteuert. Nach 1 Jahr verkaufe ich die Alts privat mit Kursgewinn steuerfrei.

Ist das steuerrechtlich korrekt?

3. Ich bin gewerblicher Supertrader und handle BTC gegen XMR. Ich habe einen Überschuss an BTC auf meinem Handelskonto aufgrund von Gewinnen. Ich tausche diese BTC gegen LTC und lege diese auf mein Privatwallet.  Die BTC/XMR gewinne werden normal versteuert am Ende des Jahres und der LTC wird nach 2 Jahren mit Kursgewinn privat verkauft ohne das Steuern anfallen.

Sind diese Beispiele korrekte Durchführungen oder geht eine Entnahme nur über Fiat und Bankkonto bzw. wird das sowieso als Steuertrickersei gewertet weil man davon ausgeht alles was ein professioneller Trader/Miner/Unternehmer/Selbstständiger macht ist als gewerblich einzustufen?

Oder bedarf es spezieller Massnahmen/Aufzeichnungen(Ausser Blockchain/Screenshots) damit die Finanz so etwas als gültig akzeptiert?
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May 17, 2019, 01:35:42 PM
 #2188

Du solltest bloß darauf achten, dass du nicht wertpapierähnliche Tokens dir anschaffst (Security Tokens). Diese werden nämlich anders besteuert und da existiert beispielsweise die Abgeltungssteuer ohne jegliche Spekulationsfrist.
Das gilt immer noch zu klären ob Security Tokens darunter fallen. Hierzu gibt es auch wieder verschiedene Aussagen von Steuerberatern.
Wenn hier unterschiedliche Steuerberater zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, liegt das i.d.R. daran, dass sie nicht verstehen, um was es dabei geht.

Die Frage ist im Kern relativ einfach: sind Security Tokens "Coins" oder "Wertpapiere o.ä."?
Dafür ist nicht maßgeblich, wie dieses Token aussieht oder heißt, sondern was es repräsentiert.

Wenn du ein Token kaufst, das durch vertragliche Vereinbarung eine Art "Unternehmensanteil" darstellt, ist das wie ein Unternehmensanteil zu bewerten.
Wenn du ein Token kaufst, das durch vertragliche Vereinbarung einfach nur die Repräsentation eines Gramms Gold darstellt, ist es wie ein Gramm Gold zu bewerten.

Es kommt also nicht darauf an, ob etwas "Security Token" heißt, sondern alleine darauf, was es durch vertragliche Vereinbarung ist.
Schließlich kann ich eine Aktie auch nicht zum Goldbarren machen, indem ich "Goldbarren" draufschreibe Wink

Leider versuchen windige Geschäftemacher den Anlegern gerne weiszumachen, dass Security Tokens irgend etwas ganz "Neues", "Einzigartiges" wären, nur ist das eben weder in juristischer noch in steuerlicher Hinsicht wahr (und i.d.R. auch nicht in technischer).

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May 17, 2019, 01:49:31 PM
 #2189

Kann man eigentlich selbst wenn man gewerblich tätig trotzdem auch noch als Privatperson investieren und nach 1 Jahr Frist steuerfrei verkaufen?
Ja, sofern man sauber trennt.
Geschäftsvermögen und Privatvermögen im besten Fall über getrennte Bank-Konten laufen lassen.

Wie sieht es aus wenn ich Coins in andere Coins tausche wird das schon als Veräußerung eingestuft?
Ja:
Wird die Haltefrist unterbrochen wenn ...
  • ...ich Altcoins kaufe?
    Ja.

Muss ich Steuern zahlen, wenn kein Geld aufs EUR-Konto eingeht?
Ja. Grundsätzlich fallen Steuern unabhängig von Währungen an. Das Steuerrecht definiert sog. Steuertatbestände, die eine Steuerpflicht auslösen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind.
So ist es z.B. auch ein steuerpflichtiger Gewinn, wenn man mit seinen Bitcoins, die man sich für 1.000.- EUR gekauft hat, heute ein Auto für 10.000.- EUR kauft. Der Gewinn sind 9.000 EUR, die zu versteuern sind. Genau genommen wird diese Steuerpflicht schon ausgelöst, wenn man sich mit Bitcoins eine Pizza kauft, und die Bitcoins zwischen Anschaffung und Kauf der Pizza eine Wertsteigerung hatten.

1. Ich bin selbständig tätig ausserhalb des Kryptobereichs und lasse mich in BTC auf ein Wallet bezahlen. Ich tausche den BTC gegen Altcoins and schicke die auf ein eigenes Wallet das nicht für meine Tätigkeiten verwendet wird um Krypto im Privatbesitz zu halten und nach 1 Jahr Haltefrist keine Steuer bezahlen zu müssen falls Kursgewinne entstehen.
Würde ich nicht so machen.
Zwar ist es zulässig, diese "private Wallet" als außerhalb des Betriebsvermögens zu definieren, aber das wird
a) vom Finanzamt wahrscheinlich nicht so einfach akzeptiert
b) im Falle eines kleinen "Fehlklicks" zu einem Durcheinander führen

Daher IMHO beste Variante:
1. Coins gewerblich gegen Euro verkaufen
2. Euros als Privatentnahme auszahlen
3. Mit den Euros privat wieder Coins kaufen

Dabei entstehen natürlich ein paar Gebühren, aber das Risiko einer hohen Steuerlast, wenn die Coins weiterhin als im Betriebsvermögen befindlich "erkannt" werden, ist IMHO zu hoch.

Wäre das ein korrekter Übertrag aufs Privatvermögen oder ist das nicht zulässig und ich muss zuerst auf mein Bankkonto in Fiat umwechseln lassen und dann nochmal von Fiat zu Altcoin?
Zulässig ja. Aber eben riskant, wenn es später nicht anerkannt wird.

2. Ich bin gewerblicher BTC Miner und mine mir einige BTCs. Ich entnehme diese indem sie in Alts tausche und auf mein Privatwallet lege. Der Mining Gewinn wird versteuert. Nach 1 Jahr verkaufe ich die Alts privat mit Kursgewinn steuerfrei.

Ist das steuerrechtlich korrekt?
Genau wie oben. Korrekt ja, würde ich aber nicht so machen. Der Umweg über Euro ist da IMHO sicherer.

3. Ich bin gewerblicher Supertrader und handle BTC gegen XMR.
Du kannst gar nicht gewerblich traden, wenn du nur für dich selbst tradest.
Wenn du für andere traden willst, brauchst du dafür i.d.R. eine Erlaubnis der BaFin, die du nicht haben wirst.
Insofern erübrigt sich deine Frage Wink

Sind diese Beispiele korrekte Durchführungen oder geht eine Entnahme nur über Fiat und Bankkonto bzw. wird das sowieso als Steuertrickersei gewertet weil man davon ausgeht alles was ein professioneller Trader/Miner/Unternehmer/Selbstständiger macht ist als gewerblich einzustufen?
Ich kenne Beispiele, wo das Finanzamt gewerblich tätigen Menschen unterstellt hat, dass alles, was sie irgendwie mit Bitcoin & Co. machen, immer in ihr Gewerbe fällt.
Dagegen kann man sich wehren, dann ist es aber sinnvoll, eine besonders saubere Trennung nachweisen zu können.

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May 17, 2019, 04:08:37 PM
 #2190

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Ich kenne Beispiele, wo das Finanzamt gewerblich tätigen Menschen unterstellt hat, dass alles, was sie irgendwie mit Bitcoin & Co. machen, immer in ihr Gewerbe fällt.Dagegen kann man sich wehren, dann ist es aber sinnvoll, eine besonders saubere Trennung nachweisen zu können.

Meinst du Leute die mal etwas for Krypto gemacht haben zb. programmiert für ne Krypto Firma oder Leute die sich mit BTC bezahlen haben lassen ein paar mal  für  etwas was nichts mit Krypto zu tun hatte.
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May 17, 2019, 04:40:35 PM
 #2191

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Ich kenne Beispiele, wo das Finanzamt gewerblich tätigen Menschen unterstellt hat, dass alles, was sie irgendwie mit Bitcoin & Co. machen, immer in ihr Gewerbe fällt.Dagegen kann man sich wehren, dann ist es aber sinnvoll, eine besonders saubere Trennung nachweisen zu können.
Meinst du Leute die mal etwas for Krypto gemacht haben zb. programmiert für ne Krypto Firma oder Leute die sich mit BTC bezahlen haben lassen ein paar mal  für  etwas was nichts mit Krypto zu tun hatte.
Sowohl als auch.
Mir ist jetzt kein Fall bekannt, wo jemand geschäftlich gar nichts mit Krypto zu tun hatte, und wo es zu so einer "Vermischung" gekommen wäre.
Aber schon die Annahme von Zahlungen in Bitcoin kann das FA dazu bringen, zunächst einmal davon auszugehen, dass alle deine Coins in irgendeiner Weise ins Betriebsvermögen fallen.

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May 17, 2019, 05:04:12 PM
 #2192

Du solltest bloß darauf achten, dass du nicht wertpapierähnliche Tokens dir anschaffst (Security Tokens). Diese werden nämlich anders besteuert und da existiert beispielsweise die Abgeltungssteuer ohne jegliche Spekulationsfrist.
Das gilt immer noch zu klären ob Security Tokens darunter fallen. Hierzu gibt es auch wieder verschiedene Aussagen von Steuerberatern.
Wenn hier unterschiedliche Steuerberater zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, liegt das i.d.R. daran, dass sie nicht verstehen, um was es dabei geht.

Die Frage ist im Kern relativ einfach: sind Security Tokens "Coins" oder "Wertpapiere o.ä."?
Dafür ist nicht maßgeblich, wie dieses Token aussieht oder heißt, sondern was es repräsentiert.

Wenn du ein Token kaufst, das durch vertragliche Vereinbarung eine Art "Unternehmensanteil" darstellt, ist das wie ein Unternehmensanteil zu bewerten.
Wenn du ein Token kaufst, das durch vertragliche Vereinbarung einfach nur die Repräsentation eines Gramms Gold darstellt, ist es wie ein Gramm Gold zu bewerten.

Es kommt also nicht darauf an, ob etwas "Security Token" heißt, sondern alleine darauf, was es durch vertragliche Vereinbarung ist.
Schließlich kann ich eine Aktie auch nicht zum Goldbarren machen, indem ich "Goldbarren" draufschreibe Wink

Leider versuchen windige Geschäftemacher den Anlegern gerne weiszumachen, dass Security Tokens irgend etwas ganz "Neues", "Einzigartiges" wären, nur ist das eben weder in juristischer noch in steuerlicher Hinsicht wahr (und i.d.R. auch nicht in technischer).

Aber wie ist es z.B bei NASH/NEX bei dem man sich durch NEX einen Anteil an den Tradingfees "garantiert" wenn man diese Staked. Ist ja jetzt kein UNTERNEHMENSANTEIL aber vergleichbar mit deinem Gold Beispiel? Danke =)
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May 17, 2019, 05:30:23 PM
 #2193

Die Frage ist im Kern relativ einfach: sind Security Tokens "Coins" oder "Wertpapiere o.ä."?
Dafür ist nicht maßgeblich, wie dieses Token aussieht oder heißt, sondern was es repräsentiert.

Wenn du ein Token kaufst, das durch vertragliche Vereinbarung eine Art "Unternehmensanteil" darstellt, ist das wie ein Unternehmensanteil zu bewerten.
Wenn du ein Token kaufst, das durch vertragliche Vereinbarung einfach nur die Repräsentation eines Gramms Gold darstellt, ist es wie ein Gramm Gold zu bewerten.
Aber wie ist es z.B bei NASH/NEX bei dem man sich durch NEX einen Anteil an den Tradingfees "garantiert" wenn man diese Staked. Ist ja jetzt kein UNTERNEHMENSANTEIL aber vergleichbar mit deinem Gold Beispiel?
Woher soll ich das denn wissen?
Ich kann doch nicht jeden Shitcoin kennen Wink

Also musst du dir die Frage einfach selber beantworten.
Ich würde in etwa nach dem Schema fragen:
1. wer verkauft mir die Coins?
2. welche Eigenschaften des Coins hat er versprochen?
3. wenn dabei z.B. regelmäßig "Geld" "rauskommt":
3. a) von wem kommt dieses Geld?
3. b) ist es überhaupt "Geld", bzw. hat es einen Geldwert?
4. habe ich z.B. Mitspracherechte oder Eigentumsanteile an irgendeiner Art von Unternehmen?

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May 17, 2019, 06:11:39 PM
 #2194

Die Frage ist im Kern relativ einfach: sind Security Tokens "Coins" oder "Wertpapiere o.ä."?
Dafür ist nicht maßgeblich, wie dieses Token aussieht oder heißt, sondern was es repräsentiert.

Wenn du ein Token kaufst, das durch vertragliche Vereinbarung eine Art "Unternehmensanteil" darstellt, ist das wie ein Unternehmensanteil zu bewerten.
Wenn du ein Token kaufst, das durch vertragliche Vereinbarung einfach nur die Repräsentation eines Gramms Gold darstellt, ist es wie ein Gramm Gold zu bewerten.
Aber wie ist es z.B bei NASH/NEX bei dem man sich durch NEX einen Anteil an den Tradingfees "garantiert" wenn man diese Staked. Ist ja jetzt kein UNTERNEHMENSANTEIL aber vergleichbar mit deinem Gold Beispiel?
Woher soll ich das denn wissen?
Ich kann doch nicht jeden Shitcoin kennen Wink

Also musst du dir die Frage einfach selber beantworten.
Ich würde in etwa nach dem Schema fragen:
1. wer verkauft mir die Coins?
2. welche Eigenschaften des Coins hat er versprochen?
3. wenn dabei z.B. regelmäßig "Geld" "rauskommt":
3. a) von wem kommt dieses Geld?
3. b) ist es überhaupt "Geld", bzw. hat es einen Geldwert?
4. habe ich z.B. Mitspracherechte oder Eigentumsanteile an irgendeiner Art von Unternehmen?

Ok danke. Btw. der Shitcoin Cheesy war der erste registrierte Security token in Europa. Ich werde trotzdem mal ein Teil von den Punkten beantworten, da ich weiss das es eine relativ große deutsche Community in D gibt.

1. NASH selbst.
2. Beteiligung and den Tradingfees von bis zu 75% ( bei 24 Monaten staking/lockup)
3. Diese fies werden in Krypto ausbezahlt, da man direkt an den getradeten FEES des entsprechendem Coins beteiligt wird
4. Nein, es besteht keine Mitspracherecht oder Eigentumsanteile an irgendeiner Art von Unternehmen.
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May 18, 2019, 08:04:58 AM
 #2195

Wie sieht es mit Dokumentation aus? Was ist zwingend notwending was nicht?

Müssen die ursprünglichem Eingänge bis zu Fiat Quelle dokumentiert sein, oder reicht der letze Verkauf der steuerelevant ist aus?

Z.b Ich halte mehr als ein Jahr. Coin kam von Fiat of LTC von LTC auf ETH und von ETH auf  DOGE.

Der Doge wird ein Jahr gehalten und dann verkauft. Muss ich die gesamte Transaktionskette nachweisen damit die Dogegewinne steuerbefreit sind oder reicht der DOGE Kauf/Verkauf aus?

Was muss dokumentiert werden? Soweit ich es verstehe reicht die Blockchain Info nicht immer aus da man argumentieren kann der Coin lag zwar solange am Wallet das den Besitzer aber wechseln kann.

Wenn ich den Doge gekauft habe muss ich jeden Trade der beim Kauf entstand festhalten(Screenshot) oder reicht es dass ich einen Screenshot vom Transfer auf das Wallet mache also Adresse, Datum, Anzahl der Coins und Name des Coins um zu beweisen dass ich den Coin so lange schon besessen hatte?

lassdas
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May 18, 2019, 08:28:39 AM
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 #2196

Z.b Ich halte mehr als ein Jahr. Coin kam von Fiat of LTC von LTC auf ETH und von ETH auf  DOGE.

Der Doge wird ein Jahr gehalten und dann verkauft. Muss ich die gesamte Transaktionskette nachweisen damit die Dogegewinne steuerbefreit sind oder reicht der DOGE Kauf/Verkauf aus?
Im Falle der Dogegewinne ist ausschließlich der DOGE Kauf/Verkauf relevant.

Allerdings müsstest Du natürlich evtl. entstandene Gewinne aus dem LTC->ETH Tausch versteuern, sofern die LTC nicht auch ein Jahr gehalten wurden,
gleiches gilt für evtl entstandenen Gewinne aus dem ETH->DOGE Tausch, sofern die ETH nicht ein Jahr gehalten wurden. 

Was muss dokumentiert werden?
Grundsätzlich muss erstmal garnichts dokumentiert werden.
Beim steuerbefreiten Verkauf nach >1Jahr gibst Du die Trades/Gewinne ja ohnehin nirgends an, weils auch niemanden was angeht.

Aber es ist natürlich immer von Vorteil, wenn man was dokumentieren kann
und im Falle eines Falles ist es natürlich immer am besten, soviel wie möglich dokumentieren zu können.

Pauschal kann man auf die Frage also nur antworten: je mehr desto besser.
cryptium20
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May 18, 2019, 08:35:56 AM
 #2197

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Allerdings müsstest Du natürlich evtl. entstandene Gewinne aus dem LTC->ETH Tausch versteuern, sofern die LTC nicht auch ein Jahr gehalten wurden,
gleiches gilt für evtl entstandenen Gewinne aus dem ETH->DOGE Tausch, sofern die ETH nicht ein Jahr gehalten wurden.  

Ja das ist natürlich klar.

Quote
Grundsätzlich muss erstmal garnichts dokumentiert werden.
Beim steuerbefreiten Verkauf nach >1Jahr gibst Du die Trades/Gewinne ja ohnehin nirgends an, weils auch niemanden was angeht.

Das ist schon klar aber ich gehe davon aus dass man in die Situation kommt die Haltedauer/Gewinn beweisen zu  müssen.

Mehr ist besser klar, die Frage ist wieviel ist zuwenig? Blockchain alleine kann manchmal nicht ausreichen.
lassdas
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May 18, 2019, 08:50:07 AM
 #2198

Mehr ist besser klar, die Frage ist wieviel ist zuwenig? Blockchain alleine kann manchmal nicht ausreichen.
Na, wenn Du sagst, daß Blockchain alleine manchmal nicht ausreicht (was ich für ein Gerücht halte. Gibst dazu schon Gerichtsverfahren?), hast Du Dir die Frage, wieviel zuwenig ist, doch schon selbst beantwortet.  Wink
Scheede
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May 18, 2019, 09:53:55 AM
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 #2199

Quote
Allerdings müsstest Du natürlich evtl. entstandene Gewinne aus dem LTC->ETH Tausch versteuern, sofern die LTC nicht auch ein Jahr gehalten wurden,
gleiches gilt für evtl entstandenen Gewinne aus dem ETH->DOGE Tausch, sofern die ETH nicht ein Jahr gehalten wurden.  

Ja das ist natürlich klar.

Quote
Grundsätzlich muss erstmal garnichts dokumentiert werden.
Beim steuerbefreiten Verkauf nach >1Jahr gibst Du die Trades/Gewinne ja ohnehin nirgends an, weils auch niemanden was angeht.

Das ist schon klar aber ich gehe davon aus dass man in die Situation kommt die Haltedauer/Gewinn beweisen zu  müssen.

Mehr ist besser klar, die Frage ist wieviel ist zuwenig? Blockchain alleine kann manchmal nicht ausreichen.

Also ich persönliche behalte
A) meine eigene, händisch gepflegte Excel-Tabelle, die den "Einstieg" des FA-Beamten im Falle einer Nachfrage besser verständlich/übersichtlich/veranstaulicht) darstellt -
und
B) die CSV-Dateien vom 01.01. - 31.12.20XX von den Börsen, auf denen ich getrade habe, welche im Bedarfsfall (FA-Beamter hat meine Excel verstanden und möchte nun auch noch in die Tiefenprüfung) dann letzte Zweifel bereinigen sollten.

Darüber hinaus wüsste ich nicht, was ein bestenfalls überengagierter FA-Beamter mit seinen 30 Minuten Bearbeitungsdauer (geraten) pro Fall noch recherchieren wollen könnte, aber das dürfte dann über die Blockchain machbar sein, falls das wirklich eintritt.

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May 18, 2019, 10:01:27 AM
 #2200

Mehr ist besser klar, die Frage ist wieviel ist zuwenig? Blockchain alleine kann manchmal nicht ausreichen.
Na, wenn Du sagst, daß Blockchain alleine manchmal nicht ausreicht (was ich für ein Gerücht halte. Gibst dazu schon Gerichtsverfahren?), hast Du Dir die Frage, wieviel zuwenig ist, doch schon selbst beantwortet.  Wink

Habe ich hier im Forum gelesen. Smiley

Angeblich soll jemand die Blockchain als Beweis verwendet haben, die haben gemeint das reiche ihnen nicht weil die Blockchain zeigt nur wie lange die Coins im Wallet lagen nicht ob ihn zu diesem Zeitpunkt das Wallet schon gehört hatte und er hat zahlen müssen.
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