Und wieso nutzt Ihr kein LINUX?
so neben bei: alle Neuerungen, Futures die Ihr in euren OS vorfindet sind sowieso, und das seit Jahren, vom Linux abgekupfert, deswegen kann nicht kapieren wieso nutzen die Menschen WINDoof
Ich selbst bin schon seit über 10 J. nur mit Linux unterwegs, läuft alles wie Sahne, nie Probleme mit irgend einen PC gehabt, dazu jegliche Software vor free
Und so wie ich weiß ist Linux mittlerweile absolut benutzerfreundlich damit kommt heutzutage jeder auch ohne IT Kenntnisse ohne Probleme klar.
Also ich nutze seit 20 Jahren Linux. Wie Mezzo schon richtig schrieb, ist Sicherheit nicht per se an ein bestimmtes System geknüpft. Bei Windows kommen zwei Dinge zusammen:
Erstmal die unfassbar große Anzahl an Benutzern. Weit über 90% der Heimanwender-PCs und Laptops laufen unter einem Microsoft-Betriebssystem. Daraus entsteht das Problem diese große Anzahl von Nutzern und Systemen mit rechtzeitigen Patches zu versehen. Auch Microsoft hat für seine Probleme intern sehr zeitnah Patches zur Verfügung, aber die werden dann halt erst zu irgendeinem der Patchdays ausgerollt. Manchmal ist es dann schon zu spät. Jeder Patch enthält Informationen für die Erstellung korrespondierender Exploits. Stichwort: "Automated Patch-Based Exploit Generation". Es ist also klar, dass Microsoft die Patches entweder für alle oder für keinen zur Verfügung stellt. Sobald ein Patch rollt geht das typische Theater los. Es gibt weltweit über eine Milliarde Windowsgeräte. Selbst wenn die Probleme, die ein Patch verursacht, im Promillebereich liegen, sind gleich Millionen von Systemen betroffen. Oft verursachen die Patches aber bei deutlich mehr Systemen Probleme.
Das ist unter Linux nicht anders. Das von mir derzeit genutzte System (Xubuntu 17.4) hat seit mehren Wochen einen Kernelbug, der sporadisch immer mal wieder zu Systemabstürzen führt:
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/1674838Das Problem wird nun nach über zwei Monaten im Zesty-Kernel gepatcht. Im HWE braucht es noch einen Moment.
Unter Linux stört das halt niemanden, weil 1. wissen wir Linux-Nutzer uns zu helfen und 2. sieht man ja wo es hängt und hat direkten Kontakt zu den Entwicklern bzw. kann deren Statements lesen. Wäre Ubuntu aber genauso weit verbreiten wie Windows 10 oder Windows 7, wäre so ein Kernelbug ein Desaster, denn es beträfe hunderte von Millionen von Nutzern, die keinerlei Plan haben und deren Systeme plötzlich regelmäßig abstürzen. Das wäre dann vielleicht sogar der Tagesschau einen Bericht wert. Wie gut, dass wir Linuxer schön unter uns und unserem Stein bleiben.

Im oben genannten Fall ist es keine Sicherheitslücke. Aber die Erfahrung lehrt, dass vieles, was erstmal gar nicht danach aussah, am Ende auch eine Sicherheitslücke darstellte. In jedem Fall kann man das aktuelle Ubuntu seit zwei Monaten zum Absturz bringen. Wenn alles nach Plan läuft, wird der Bug morgen gepatcht.