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Author Topic: Reich durch Bitcoin: Arbeit aufgeben? Chancen und Risiken.  (Read 127 times)
virginorange (OP)
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December 31, 2024, 09:45:13 AM
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 #1

Hintergrund:
Der Preis von Bitcoin steigt schneller als die Preise der Güter, die wir zum Leben brauchen. Unsere Ersparnisse sollten es uns daher ermöglichen, in Zukunft mehr zu kaufen. Je nachdem, wie viel wir investieren und wie sich der Bitcoin-Preis entwickelt, können wir vielleicht schon lange vor dem 67. Lebensjahr aufhören, in unserem jetzigen Job zu arbeiten. Ich denke über den persönlichen Nutzen und die Kosten der Erwerbsarbeit nach und über die Bedingungen, die wir berücksichtigen sollten, bevor wir unseren Beruf aufgeben.

Hat hier schon jemand seinen Beruf aufgegeben? Ist jemand in einen schlechter bezahlten Beruf gewechselt oder hat seine Arbeitszeit reduziert? Was waren eure Erfahrungen, Vorüberlegungen und Planungen? Habt ihr Ratschläge, was man hier beachten sollte?


Bestandaufnahme Beruf: Aufwand und Ertrag
In meinem Beruf verbrauche ich Zeit und Gesundheit, bin weisungsgebunden und nicht frei in der Wahl meines Wohnortes. Mit Hilfe von Wissen & zwischenmenschliche Beziehungen erhalte ich im Gegenzug Geld, Status und Unauffälligkeit.

Zeitaufwand: Mit Pendeln und Mittagspause nimmt der Beruf täglich 12 Stunden in Anspruch. Neben Schlafen, Essen, Duschen/Zähneputzen und einigen organisatorischen Dingen bleibt am Tag wenig Zeit und Energie, um etwas Wesentliches zu tun oder zu lernen. Die Wochenenden und Urlaube sind zum Teil mit familiären / organisatorischen / handwerklichen Verpflichtungen belegt, so dass ich nur einen kleinen Bruchteil meiner Zeit frei nutzen kann.
Abnutzung der Gesundheit: Durch den Beruf schläft man zu wenig, isst zu ungesund, macht zu wenig Sport, hat viel Stress (viele anspruchsvolle Aufgaben in geringer Zeit unter teilweise unter hohem operationellen Risiko ohne Möglichkeit Rückmeldung zu geben).
Einschränkung ehrlich & nett zu sein: Das Optimum für eine Einzelperson / ein Team / ein Unternehmen unterscheidet sich vom Optimum für die Gesellschaft als Ganzes. Selbst wenn man motiviert ist, kann man es sich oft wirtschaftlich nicht leisten, zum Wohle der gesamten Gesellschaft zu handeln. Beispiele: Die Kunden einer Partnervermittlungsseite wollen schnell die Liebe ihres Lebens finden, während die Partnervermittlung ihre Kunden möglichst lange im monatlichen Abbo halten möchte. In der Beratung wird nicht das für den Kunden optimale Produkt verkauft, sondern das für das eigene Unternehmen optimale. Der Pharmavertrieb wird dem Arzt eher ein patentgeschütztes Medikament mit hohen Margen empfehlen als ein günstigeres Generikum. Wer Inhalte auf Youtube produziert, wird eher Klickbait produzieren. Social Media optimieren, um die Nutzer abhängig zu machen (Zeit * Nutzer), anstatt die Menschen bestmöglich zu informieren.
Einschränkung des Wohnortes: Wenn dein Arbeitgeber deinen Standort verlegt oder schließt, muss deine Familie möglicherweise umziehen und alle Familienmitglieder verlieren ihr soziales Netz. Ein Umzug kostet viel Zeit, Geld und Energie. Ein Arbeitnehmer, der in der Nähe seines Arbeitgebers wohnt, wohnt nicht dort, wo die Immobilienpreise günstig sind oder das Wetter / die Natur besonders schön ist.
Erzwungenes persönliches Umfeld: Meine Kollegen und mein Chef sind nett, aber wer sein zwischenmenschliches Umfeld am Arbeitsplatz hasst und dorthin ziehen muss, weil sonst sein Haus zwangsversteigert wird, der leidet. 

Verwendung von Wissen und zwischenmenschlichen Beziehungen: Im Laufe der Jahrzehnte hat man sich ein gewisses Wissen angeeignet, so dass man ein gutes Gefühl für seine Aufgaben hat. Man kennt seine Ansprechpartner. Das macht einen produktiv und nützlich für das Unternehmen.

Gegenleistung Geld: Ich erhalte jeden Monat mein Gehalt (1. Einkommensquelle). Dank meines Gehalts kann ich auf der Passivseite meiner persönlichen Bilanz Geld verdienen (2. Einkommensquelle). Ich bin kreditwürdig und kann mir Geld leihen (Zinsen liegen unter dem Geldmengenwachstum M2) und dafür Dinge kaufen (Häuser, Gold, Aktien), die sich mit ca. M2 verzinsen. Durch meinen Lohn kann ich zusätzlich Geld auf meiner Aktivseite verdienen (3. Einkommensquelle). Ich muss weniger Liquidität halten und kann mehr Bitcoin kaufen. Ich kann einen höheren Anteil meines Vermögens in das Bitcoin-Risiko investieren, da der durchschnittliche Anlagehorizont meines Vermögens länger ist. Ich habe zukünftig erwartete, aber noch nicht verdiente Gehälter, die die Summe meines gesamten Lebensvermögens erhöhen und bei gegebener Investitionsquote in Bitcoin eine höhere absolute Investition in Bitcoin ermöglichen. Eine mögliche 4. "Einkommensquelle" sind gesparte Steuern. Wer Geld spendet oder Verluste aus Vermietung oder Gewerbe hat, bekommt Steuern zurück. 1€ Spende kostet mit Gewerbe nur 0,7€, ohne Gewerbe aber 1,0€. Diese bilanziellen Effekte (2+3) sind erheblich und dürften auf Sicht der nächsten 10 Jahre den reinen Gehaltseffekt (1. Einkommensquelle) übersteigen.
Gegenleistung Status & soziale Akzeptanz: Mir selbst ist Status völlig egal, aber andere Menschen reagieren auf Status. Ein Geschäftsführer mit einem Nettovermögen von EUR 500.000 und einem Gehalt von EUR 100.000 wird besser angesehen als jemand ohne Anstellung mit einem Nettovermögen von EUR 2.500.000 und einer jährlichen Dividende von EUR 100.000. Auch innerhalb des Vermögens wird der Besitz eines Mehrfamilienhauses in einer attraktiven Stadt im Wert von 10.000.000 EUR höher bewertet als der Besitz von 200 Bitcoin.
Unauffälligkeit: Wer auffällt, kann angegriffen werden. Das Finanzamt kontrolliert Personen, deren Lebensstandard nicht ihrem Einkommen entspricht. Da Spekulationsgewinne mit Bitcoin nach 12 Monaten steuerfrei sind, könnten frühe Bitcoiner trotz geringer Steuerlast einen hohen Konsum erreichen. Das ist zwar legal, aber auffällig. Bei der Prüfung durch das Finanzamt können dann (versehentliche) Steuerfehler außerhalb von Bitcoin auffallen, die sonst unentdeckt geblieben wären. Wenn man tief genug bohrt, kann man angesichts der Vielzahl von Gesetzten bei jedem etwas finden. Auch Banken prüfen Geldwäsche anhand von auffälligen Kontobewegungen, z.B. Umsatz im Verhältnis zum Gehalt. Als Bitcoiner betreibst du zwar keine Geldwäsche, trotzdem wird die Bank eine Verdachtsmeldung an den Staat schicken und Unterlagen von dir anfordern. Neben dem Staat könntest du auch Kriminelle in dein Leben locken. Nachbarn und Bekannte sehen, dass du nicht arbeitest, fragen nach oder schließen selbst auf Vermögen. Das könnte sich bis zu den Kriminellen herumsprechen.
Stabilität: Wenn sich zu viel ändert, ändern sich vielleicht auch deine Beziehungen. Manche mochten dich als zweite Geige, aber jetzt fühlen sie sich in den Schatten gestellt. Die Ehe hat funktioniert, weil du jeden Tag gearbeitet hast. Jetzt bist du arbeitslos und deine Frau hält dich für einen Versager. Du bezahlst deiner Frau eine Haushaltshilfe und einen Tennistrainer, und sie geht fremd. In der Armut hattest du nichts, worüber du streiten konntest, jetzt hast du viel. Früher hätte eine Scheidung der Doppelverdiener mit Haus und Grundschuld in München im finanziellen Desaster geendet, bisher hat man auch schlechte Zeiten gemeinsam überstanden. Nach dem Vermögensaufbau kann sich jeder Ehepartner ein eigenes Haus leisten. Dass auf ein schlechtes Ehejahr 10 gute Ehejahre gefolgt wären, findet man nicht mehr heraus, weil die Scheidung bei den ersten Problemen schnell vollzogen werden kann.

Unwesentliche zusätzliche Gegenleistungen:
Der Arbeitgeber bezahlt eine gute IT-Ausstattung. Wer genügend Vermögen hat, um auf Lebenszeit nicht mehr arbeiten zu müssen, für den ist der Wert der IT-Ausstattung nicht von Bedeutung.
Der Arbeitgeber bezahlt auch eine Menge sehr teurer Software/Informationsquellen, deren privater Nutzen aber sehr begrenzt ist. Würde man die begrenzte privaten Nutzen selbst bezahlen, wäre dies vernachlässigbar günstig.
Der Arbeitgeber bezahlt auch formale Weiterbildungsprogramme. Formale Bildungstitel sind als formaler Nachweis für die Personalabteilung bei einem Arbeitgeberwechsel nützlich. Privat verwertbares Wissen erhält man jedoch kostenlos aus dem Internet.
Ohne Beruf muss man für die Krankenversicherung selbst aufkommen (ca. 200 € pro Monat), auch das fällt kaum ins Gewicht.
Zugang zu Experten und Mentoren. Von Kollegen kann man nicht so viel über Volkswirtschaft und Finanzmärkte lernen. Aber ich lerne, wie Entscheidungsträger in der klassischen Finanzindustrie ticken. Eventuell kann man auch Soft Skills wie Projektmanagement oder Führungsqualitäten ausbauen. Bezogen auf das Gehalt lohnt sich Projektmanagement oder Leadership nicht, aber wer nach dem Ausscheiden plant, eine eigene Organisation aufzubauen, kann davon profitieren.
Ein wertvolles berufliches Netzwerk aufbauen: Dieses Netzwerk nützt mir nur, wenn ich nach dem Ausstieg in der gleichen Branche bleibe. Wer vom M&A-Berater oder McKinsey-Partner zu Brot für die Welt wechselt, dem nützt sein berufliches Netzwerk wenig.

Fazit: Der Gewinn an zeitlicher Autonomie durch die Aufgabe des Berufes klingt verlockend. Der Beruf bietet jedoch zahlreiche direkte und indirekte Vorteile, die über den rein finanziellen Aspekt hinausgehen. Diese sollten vor dem Ausstieg bedacht werden.

Habe ich beim Nutzten und bei den Kosten beim Beruf wesentliche Aspekte vergessen?



Vorüberlegungen zur Quantifizierung finanzieller Nachteile bei der Aufgabe seines Berufs

Gehalt: Der Vermögensertrag ist proportional zum Vermögen (z.B. 2% * Vermögen), während das Gehalt X Tausend Euro pro Jahr beträgt. Mit steigendem Vermögen und damit steigendem Vermögensertrag nimmt die relative Bedeutung des Gehalts ab. Wir kaufen Bitcoin u.a. in der Erwartung einer langfristigen Wertsteigerung. Tritt diese ein, verliert unser Gehalt relativ zum Vermögensertrag im Laufe der kommenden 10-15 Jahre an Bedeutung.
Liquditätskasse: Liquide Anlagen haben weniger Verlustrisiko (=Drawdown) aber dafür auch weniger Rendite. Die nötige Höhe der liquiden Anlagen hängt von Einnahmen - Ausgaben ab plus ein Puffer für den Fall zusätzlicher Ausgaben (= abhängig vom Lebensstandard) oder einem Ausfall von Einnahmen. Wenn dein Vermögen wächst, belasten deine liquiden Mittel die Gesamtrendite deiner Vermögensseite weniger stark. Z.B. Jetzt hältst du z.B. 20% deines Vermögens in liquiden Mitteln, in 10 Jahren reichen dafür 2%. Ohne Beruf müsstest du jetzt 100% deines Vermögens liquide halten aber zukünftig nur noch 10%, weil dein Vermögen gewachsen ist. Deinen Beruf aufzugeben würde dich in diesem Beispiel zwingen deine liquiden Mittel heute um 80% erhöhen aber in 10 Jahren nur noch um 8% zu erhöhen. 8% zu geringer Verzinsung anzulegen kostet dich weniger wenn du die Rendite auf 80% deines Vermögens verlierst.
Kredithöhe: Auch die Erträge auf der Passivseite verlieren an Bedeutung. Die Höhe der verfügbaren Konsumentenkredite hängt von deinem Gehalt ab. Die Höhe der verfügbaren Immobilienkredite hängt von deinem Immobilienbestand (und etwas von deinem Gehalt) ab. Wenn du deinen Immobilienbestand nicht vergrößerst, verlieren die Erträge auf der Passivseite mit der Zeit an Bedeutung.
Rest-Gehalt: Je älter du wirst, desto mehr hast du bereits verdient und desto weniger hast du noch zu verdienen. Das Gehalt, auf das du bei einer Kündigung verzichtest, wird also mit der Zeit immer geringer.
Diversifikation: Mit dem Beruf kannst du aggressiv Bitcoin kaufen (z.B. 70% deines Lebensvermögens). Wenn Bitcoin scheitert, ändert sich für dich nichts, du arbeitest einfach weiter. Wenn du keinen Beruf hast, darf ein Scheitern von Bitcoin nicht zum finanziellen Ruin deiner Familie führen, denn du kommst i.d.R: in deinen Beruf nicht mehr zurück. Dies erfordert ein ausreichendes finanzielles Vermögen außerhalb von Bitcoin (z.B. 25% Bitcoin, 75% Rest). Du investierst also 45% weniger in Bitcoin (70% - 25% = 45%). Auf diese 45% verdienst du nur noch 6,5% (= Wachstum der Geldmenge M2) statt aktuell ca. 40% (Trend des Bitcoin-Preises). Du verlierst also ca. 33.5% Rendite (40%-6.5%) auf dein gesamtes Geld, das du nun nicht mehr in Bitcoin investieren kannst. Diese Differenz nimmt mit der Zeit ab, zuerst langsam (ca. 1% pro Jahr), weil das aktuelle Trendwachstum abnimmt, später, bei fast vollständiger Bitcoin-Adoption, wird der Bitcoin-Preis nur noch mit M2 wachsen.



Wann können wir unseren Job kündigen?
Je höher der Bitcoin-Preis, desto eher können wir unseren Job aufgeben, weil dann Verhältnisse wie Gehalt / Vermögen, Liquidität / Vermögen und Kredit / Vermögen weniger ins Gewicht fallen.
Je geringer das zukünftige Trendwachstum des Bitcoin-Preises ist (weil die Anpassung nahezu abgeschlossen ist), desto eher können wir unseren Job aufgeben, weil die Opportunitätskosten der dafür notwendigen Umschichtung geringer sind.
Je weniger unauffällig wir sein müssen und je stabiler unsere Beziehungen sind, desto eher können wir unseren Job aufgeben.

Wir benötigen daher eine Plan-Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für alle verbleibenden Lebensjahre einschließlich der entsprechenden Bilanz. Diese erstellen wir für 2 Szenarien (i) arbeiten und (ii) nicht arbeiten. Wir sehen dann für jedes Jahr die finanziellen Kosten eine potentiellen Aufgabe der Arbeitsstelle. So können wir den geringeren Nutzen aus dem Verzicht auf Einkommen mit dem höheren Nutzen aus der gewonnenen Zeit vergleichen und den optimalen Zeitpunkt für die Aufgabe der Erwerbstätigkeit berechnen. Dies gibt uns einen langfristigen Plan für unsere Einkommens-/Vermögens-/Zeitsituation. Aus der Geld- und Zeitsituation ergibt sich, wann wir welche gemeinnützige Organisation gründen. Je nachdem, welche Organisation ich gründen möchte, brauche ich andere Fähigkeiten und persönliche Kontakte.

Weitere vorbereitende Maßnahmen vor der Aufgabe des Angestelltenverhältnisses
o ggf. Beziehung stabilisieren
o Steuererklärung durch Steuerberater prüfen lassen
o Immobilienkredite abzahlen / passend verlängern



Vision:
Das Ziel wäre, ein Excel zu haben, das mir z.B. sagt, 2039 kann ich kündigen mit X Euro Vermögen und Y Euro möglichen monatlichen Ausgaben bis zu meinem Lebensende. Zum Steuerberater gehe ich dafür ab 2032. Ab 2039 gründe ich den gemeinnützigen Verein Z, dafür muss ich ab 2030 mit meinem Plan beginnen, mir die entsprechenden Fähigkeiten anzueignen. Die Immobilienkredite rolle ich bis 2036 um 10 Jahre und 2035 noch einmal um 20 Jahre. Wenn jetzt der Wachstumsfaktor der Bitcoin Preisfunktion von 5,8 auf 6,5 steigen sollte, dann sagt mir mein Excel 2035 zu kündigen und Organisation Z2 zu gründen. Also verlängere ich den Immobilienkredit im Jahr 2025 um 20 Jahre. Weil die Verlängerung 2035 mangels Geschäftsaufgabe scheitern würde.

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Lafu
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December 31, 2024, 05:52:38 PM
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 #2

Hintergrund:
Unsere Ersparnisse sollten es uns daher ermöglichen, in Zukunft mehr zu kaufen.
Je nachdem, wie viel wir investieren und wie sich der Bitcoin-Preis entwickelt, können wir vielleicht schon lange vor dem 67. Lebensjahr aufhören, in unserem jetzigen Job zu arbeiten.
Hat hier schon jemand seinen Beruf aufgegeben?
Nein ich habe meinen Beruf nicht aufgegeben , warum sollte ich das machen ?
Es gibt auch Leute die ihren Beruf lieben , da sie hier und in diesem Beruf ihre Fahigkeiten ausleben können und auch anderen Helfen können.
Auch wenn sich der Bitcoinpreis ins unermessliche steigert würde ich genau so weiter Arbeiten wie ich es jetzt mache.

Zeitaufwand: Mit Pendeln und Mittagspause nimmt der Beruf täglich 12 Stunden in Anspruch. Neben Schlafen, Essen, Duschen/Zähneputzen und einigen organisatorischen Dingen bleibt am Tag wenig Zeit und Energie, um etwas Wesentliches zu tun oder zu lernen. Die Wochenenden und Urlaube sind zum Teil mit familiären / organisatorischen / handwerklichen Verpflichtungen belegt, so dass ich nur einen kleinen Bruchteil meiner Zeit frei nutzen kann.
Das ist reine Ansichtssache von einem selbst und wie jeder selbst zum eigenen Leben eingestellt ist , der eine hat immer Energie und weiß nicht wohin damit ,
der andere kann keine aus irgendwas schöpfen , lernen tut man jeden Tag was und das wird nicht aufhören egal wie alt man ist.
Zeit ist das wichtigste gut im Leben , man muß lernen damit umzugehen und was einem wichtig ist und sollte nicht abhängig gemacht werden ob man reich durch Bitcoin ist oder anderweitig geworden ist.

Abnutzung der Gesundheit: Durch den Beruf schläft man zu wenig, isst zu ungesund, macht zu wenig Sport, hat viel Stress
Ich Arbeit Schicht und habe keine problem mit dem Schlaf , hier ist es auch wieder so das man den besten weg für einen selbst finden muß.
Streß hat man nur so viel wie man es zuläßt , Sport und angebliches ungesundes essen ist auch wieder reine Einstellungssache von jedem selbst.

Einschränkung ehrlich & nett zu sein: Das Optimum für eine Einzelperson / ein Team / ein Unternehmen unterscheidet sich vom Optimum für die Gesellschaft als Ganzes. Selbst wenn man motiviert ist, kann man es sich oft wirtschaftlich nicht leisten, zum Wohle der gesamten Gesellschaft zu handeln.
Das ist an sich ein Wiederspruch in sich selbst " ehrlich & nett zu sein " entweder ist man ehrlich und steht dazu ,
Das " Optimum für die Gesellschaft als Ganzes " gibt es heutzutage fast nicht mehr weil jeder oder die meisten nur auf sich schauen.
Motiviert sollte man immer sein , das Leben ist einfach zu kurz und wertvoll.

Gegenleistung Status & soziale Akzeptanz: Mir selbst ist Status völlig egal, aber andere Menschen reagieren auf Status.
Unauffälligkeit: Wer auffällt, kann angegriffen werden.
Als Bitcoiner betreibst du zwar keine Geldwäsche, trotzdem wird die Bank eine Verdachtsmeldung an den Staat schicken und Unterlagen von dir anfordern.
Habe überhaupt kein problem damit wenn die Bank hier was an den Staat schicken sollte , ich habe nichts zu verbergen und ist alles legitim.
Angegriffen kann jeder werden , egal ob er leise oder laut ist.
Der Status ist mir sowas von egal und auch was andere davon Denken.

Fazit für mich " Ich würde weiter meinen Beruf machen auch wenn ich es mir Leisten könnte aufzuhören durch Bitcoin "
MinoRaiola
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January 01, 2025, 08:46:40 AM
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 #3

Gegenleistung Status & soziale Akzeptanz: Mir selbst ist Status völlig egal, aber andere Menschen reagieren auf Status.
Unauffälligkeit: Wer auffällt, kann angegriffen werden.
Als Bitcoiner betreibst du zwar keine Geldwäsche, trotzdem wird die Bank eine Verdachtsmeldung an den Staat schicken und Unterlagen von dir anfordern.
Habe überhaupt kein problem damit wenn die Bank hier was an den Staat schicken sollte , ich habe nichts zu verbergen und ist alles legitim.
Angegriffen kann jeder werden , egal ob er leise oder laut ist.
Der Status ist mir sowas von egal und auch was andere davon Denken.
Mit der Lebenseinstellung "Status ist mir egal" sind wir dann schon zu dritt. Ist es möglicherweise so, weil man als Bitcoiner an etwas anderes glauben möchte, also nicht direkt mit dem Strom mit schwimmt. Das ist jetzt ggfs. weit gedacht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es noch einige mehr Bitcoiner mit dieser Einstellung gibt. Angefangen um "außerhalb" des Systems der Banken und Finanzindustrie mit Bitcoin zu leben, will man sich im Hintergrund bewegen, also nicht auffallen. Das könnte glaube wirklich eine Grundeinstellung eines Bitcoiners sein. Als Cyberpunk hat man auch keinen Drang sich zu zeigen, oder sein Reichtum zur schau zu stellen. Mit dieser Einstellung zum Leben, fühlt es sich für mich zb. ganz gut an.

Die Arbeit aufgeben muss man nicht zwingend. Eine gute und wertvolle Aufgabe kann man mit seiner Arbeit trotzdem haben, oder es als Arbeit bezeichnen. Erfolge über mehrere Jahre erreichen und/oder mehrere Projekte fördern.

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rs69
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January 01, 2025, 05:44:04 PM
Merited by MaxMueller (1), virginorange (1)
 #4

Quote
Nein ich habe meinen Beruf nicht aufgegeben , warum sollte ich das machen ?
Es gibt auch Leute die ihren Beruf lieben , da sie hier und in diesem Beruf ihre Fahigkeiten ausleben können und auch anderen Helfen können.
Auch wenn sich der Bitcoinpreis ins unermessliche steigert würde ich genau so weiter Arbeiten wie ich es jetzt mache.

Na das ist ja sehr individuell. Da muss sich jeder die Punkte von virginorange heraussuchen, die für ihn persönlich passen. Ich bin sicher, die meisten lieben ihre Arbeit nicht und hatten nicht das Glück einen Job zu finden, der zu ihnen passt, selbst wenn sie die dafür notwendige Ausbildung vorweisen können. Im Endeffekt, nimmt man den Job, den man bekommt. Ich z.B. habe ein abgeschlossenes Studium in Elektrotechnik und habe es leider nie geschafft, auch in diesem Bereich arbeiten zu können. Wenn man da nicht im richtigen Zeitfenster mit dem Studium oder der Ausbildung fertig wird, hängt es nur von seinen Beziehungen ab wie sich die berufliche Karriere entwickelt.
L4rs_
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January 01, 2025, 06:34:51 PM
 #5

Arbeit ist Sklaverei warum sollte man noch den ganzen Tag für andere arbeiten wenn man finanziell ausgesorgt hat? Verstehe schon dass es natürlich weiter laufend Geld einbringt aber ich würde lieber an meinen eigenen Sachen arbeiten oder iwas anderes machen als weiter schuften zu gehen

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January 03, 2025, 11:23:03 PM
Last edit: January 03, 2025, 11:37:44 PM by Danydee72
Merited by virginorange (2), MaxMueller (1)
 #6

Die Eröffnung dieses Fadens enthält viele Facetten vom Leben selbst. Um Antworten zu finden, kann man sich gar fragen, wo der Sinn des eigenen Daseins liegt. Wenn man aber so weit gehen würde, um nach Chancen und Risiken zu suchen, wird man gezwungen so lange zu suchen, wie das Leben dauert. Um das zu vermeiden, kürze ich etwas ab und beschränke mich auf einige wenige Dinge, die mir (subjektiv) wichtig sind.

Chancen

Nun, wenn ich die Chance hätte, weniger zu arbeiten, so würde ich es tun. Ich gehöre aber zu jenen, die ihre Arbeit lieben. Ich hatte die Chance, das zu tun, was ich als Hobby sowieso tue. Ein Freund ist mein Chef. Mehr kann man sich nicht wünschen. Aber auch so enthält mein Arbeitstag Teile, die ich gar nicht mag. Ich schätze diese für mich persönlich so in etwa mit 50% an zeitlichem Volumen ein. Würde ich also 50% arbeiten, so wäre dieser Anteil an ungeliebten Tätigkeiten kleiner. Das wäre sicher schön.

Es gibt diverse Dinge, die ich tun möchte. Beispielsweise mich mehr mit Kryptos befassen. Auch weil ich dadurch reich werden könnte, aber ebenso weil mich die Dinge rundherum interessieren und je länger ich mich mit Kryptos befasse, umso weniger verstehe ich sie. Um reich zu werden, müsste ich die Dinge wohl besser verstehen. Die Zeit fehlt aber, weil mich die Arbeit umtreibt. Dieses Vorhaben stockt und es wäre mir lieb, wenn ich die Materie und die Menschen dahinter besser begreifen könnte.

Mit dem Alter ist es wichtig, dass man sich jeden Tag ein gewisses Mass an Gesundheit erarbeitet. Also Bewegung und gesunde Ernährung. Beides braucht Zeit und bringt keine Einnahmen.

Risiken

Mit Arbeiten aufhören sehe ich als gesundheitliches Risiko an. Zumindest bei einem Rückzug um 100%. Das würde ich nicht machen und Teilzeit bevorzugen, selbst wenn ich der reichste Mensch der Welt wäre. Vielleicht 3 Monate Urlaub, ja. Aber danach 50% weiterarbeiten.
Viele Menschen wurden krank in meinem Umfeld, sobald der Urlaub oder die Rente beginnt. Das möchte ich vermeiden.

Der Mensch ist grundsätzlich faul. Ich habe Angst, dass ich ohne den Antrieb einer geregelten und auch bewusst notwendigen Struktur - weil ich die Monetas brauche - in einer Letargie enden könnte. Dieser Gedanke treibt mich um. Deshalb mag ich gewisse Zwänge und Stukturen, die mich nötigen, Letargie zu überwinden. Vielleicht liegt es daran, dass mir der Antrieb fehlt, unendlich reich zu werden. So einen Antrieb spüre ich nicht. Trotzdem, da bin ich ehrlich: so 1-2Mio$ würden einiges erleichtern. Dieses Ziel setze ich mir durchaus.

Gutes Tun. Ich wollte das erst als Chance auflisten, aber das wäre eventuell nicht korrekt. Wer nichts hat und sein Hemd hergibt tut viel mehr, als wenn Elon Musk 100Mia$ spenden würde (imo). Wirklich Gutes tun ist also eine sehr schwierige Sache, wenn man viel hat. Es ist demnach ein Risiko und wohl einfacher, wenn man nicht reich ist. Besonders aufs Gemüt geschlagen hat mir der Umstand, dass in meinem Umfeld Menschen mit Geld kaum spendabel sind - jedenfalls jene, die es auch zur Schau tragen. Ich entnahm daraus, dass man wohl so sein muss, wenn man viel haben will. Für mich muss das nicht sein. Wirklich nicht.

Alles in allem kann ich gut damit leben, wenn ich mit Bitcoin nicht reich werde .... aber ich lass mich natürlich auch gerne überraschen! Cheesy

Edit: Mir ist in der Nachlese aufgefallen, dass ich monetäre Werte aktuell in US-$ bemesse. Wahrscheinlich werde ich erst dann ein erfolgreicher Bitcoiner sein, wenn ich gelernt haben werde, diese Werte auch wirklich in ₿ zu messen .....

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