MaxMueller (OP)
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March 09, 2025, 11:40:12 AM Last edit: March 09, 2025, 11:53:47 AM by MaxMueller Merited by d5000 (2), 1miau (2), AHOYBRAUSE (1) |
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Wie sich im aktuellen Kursverlauf und anderswo ja schon gezeigt hat sind die Interpretation des Trump-Aktionen und deren Folgen doch sehr unterschiedlich, festzuhalten bleibt dass Dinge in Bewegung kommen, ob in positive/negative Richtung lasse ich erstmal offen. Ich persönlich bin durch den Konsum von "Mainstream Medien" möglicherweise biased und interessiere mich daher auch für alternative Sichtweisen. Da das mit den absehbar sehr konträren Positionen möglicherweise in eine Politische Diskussion mündet (die ich aus dem aktuellen Kursverlauf fernhalten will) bitte ich präventiv alle Seiten um Mäßigung. Es geht hier primär um den Austausch von Fakten und Argumenten, nicht von Gefühlen.
Mein Startpunkt wäre erstmal das Project 2025 mit einem radikalen/disruptiven Umbau der US-Administration. Für mich erstmal maßgeblich wäre dabei das Risiko des Kippens der US-Demokratie in eine Christlich Nationalistische Autokratie/Oligarchie. Also keine absolutistische Autokratie wie in Russland oder China, sondern eher eine Aushöhlung der demokratischen Strukturen (hier insbes. die Freiheit der Wissenschaft und Pressefreiheit) unter Beibehaltung der individuellen Meinungsfreiheit (z.B. unbeschränkte Hatespeech auf X). Interessant sind in diesem Kontext möglicherweise die Statements von Rüdiger Bachmann bei Markus Lanz (timestamps 20:01 und 28:48). In Sachen Strafzölle, Betrachtung von Europa als Rivalen, Auflösung der Nato, etc. sehe ich tendenziell uneingeschränkt negative Auswirkungen/Folgen, lasse mich hier aber gerne noch überzeugen.
Speziell an die Trump Fans gerichtet bitte ich deshalb mir mal zu erklären inwiefern die Aktionen langfristig zu Wirtschaftswachstum (meinetwegen nur in den USA) und damit zu Kurssprüngen bei US-Aktien und Kryptos führen sollen. Und das meine ich ganz ehrlich ohne Vorbehalte, vielleicht verstehe ich es ja einfach nur nicht.
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d5000
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March 21, 2025, 10:03:22 PM |
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Bin kein Trump-Anhänger, ganz im Gegenteil, versuche mich aber trotzdem mal "reinzuversetzen".
Ich glaube, dass die Trump-Administration darauf setzt, dass die schiere Marktmacht der USA, die ja ca. ein Viertel des Welt-BIP ausmachen, dafür sorgt, dass die Zölle u.a. keine negativen Auswirkungen haben. Man sieht ja, dass viele Staaten sich nicht trauen, Vergeltungsmaßnahmen auszuüben, da ihnen ein "vollumfänglicher" Handelskrieg womöglich noch mehr schadet als die Zölle selbst.
Da passt dann "Europa als Feind" auch mit rein: Für dieses Modell wären natürlich EU-Importe schädlich, denn die würden dann womöglich die chinesisch/kanadisch/mexikanischen Importe ersetzen können. Also auch Zölle auf EU plus feindliche Rhetorik. Auch wäre es dienlich, wenn die stärkeren Staaten außerhalb der USA eben nicht zusammenarbeiten, sondern zersplittert bleiben. Also kein "starker Westen" der kooperiert, sondern möglichst soll auch die EU auseinandergetrieben werden.
Und wenn dies die Inflation anheizen sollte, dann könnte aus dieser Sichtweise damit argumentiert werden, dass es dann bald starke inländische Produzenten in den USA gibt, die die Importe ersetzen. All das lässt das Wirtschaftswachstum steigen.
Zu den Auswirkungen auf Bitcoin: Wenn das alles klappen sollte, können auch in den USA mehr Menschen Bitcoin und Kryptos allgemein kaufen. Da US-Bürger sowieso ebenfalls erhebliche Marktmacht bei Kryptos haben, und Trump US-Firmen bevorzugen dürfte, würde dann auch der krypto-offene Finanzsektor "aufblühen".
Natürlich sind da meines Erachtens mehrere Probleme mit dieser Sichtweise. Europa könnte z.B. stattdessen näher zusammenrücken und auch an andere Länder wie Indien und womöglich sogar China rücken. Die inländischen Produzenten hätten, auch wenn es mehr davon gibt, mehr Tendenzen zu Oligopolen, die ihre Preise freier festsetzen (und damit steigen lassen). Und wenn das Wirtschaftswachstum nicht steigt sind auch die Auswirkungen auf Bitcoin eher negativ, denn hohe Inflation bedeutet eine Tendenz zu hohen Leitzinsen und damit zu schwacher Kursperformance, wie wir wissen.
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MinoRaiola
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March 22, 2025, 08:30:19 PM Merited by d5000 (2), 1miau (1) |
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Speziell an die Trump Fans... In Amerika ist "FAN" wohl eher ein Ausdruck, der passend ist. Hier in Deutschland oder Europa ist das ganz anders. Wenn man sieht, wie die Amerikaner Trump gefeiert haben, das ist schon eine andere Welt. In Deutschland würde man so einen Politiker glaube niemals so feiern, oder verehren. Das Amerika die Welt verändert, oder beeinflusst ist nichts Neues. Sie haben eine gewisse Macht und den Mut den ersten Schritt zu gehen. Wenn dann ein Trump an die Macht kommt, dann wird der Schritt womöglich noch schneller passieren. Also damit ist zb. die Bitcoin-Reserve gemeint, es hat ansonsten kein weiteres großes Land den Mut mitzumachen. In 10 Jahren wird man die jetzige Zeit anders sehen und vermutlich nur sagen: "Die Amerikaner haben das als Erster richtig gemacht". Wer Präsident gewesen ist, kann sich evtl. nur jeder zweite merken. Mein Startpunkt wäre erstmal das Project 2025 mit einem radikalen/disruptiven Umbau der US-Administration. Für mich erstmal maßgeblich wäre dabei das Risiko des Kippens der US-Demokratie in eine Christlich Nationalistische Autokratie/Oligarchie. Also keine absolutistische Autokratie wie in Russland oder China, sondern eher eine Aushöhlung der demokratischen Strukturen (hier insbes. die Freiheit der Wissenschaft und Pressefreiheit) unter Beibehaltung der individuellen Meinungsfreiheit (z.B. unbeschränkte Hatespeech auf X). Interessant sind in diesem Kontext möglicherweise die Statements von Rüdiger Bachmann bei Markus Lanz (timestamps 20:01 und 28:48). In Sachen Strafzölle, Betrachtung von Europa als Rivalen, Auflösung der Nato, etc. sehe ich tendenziell uneingeschränkt negative Auswirkungen/Folgen, lasse mich hier aber gerne noch überzeugen. Ob Europa, Amerika, China oder Indien. Würden die Menschen nicht so machthaberisch sein, dann würden wir uns noch schneller entwickeln und evtl. jetzt schon den Mars kolonisiert haben. Wenn jetzt von Amerika aus mehr Aktion stattfindet, ist das vielleicht am Ende positiv, weil sich etwas bewegt. Natürlich kann sich es auch Rückwärts entwickeln, aber nach den +-4 Corona-Jahren und der teilweise Stagnation, gab es sehr viel Negatives.
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d5000
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March 22, 2025, 09:49:39 PM Last edit: March 23, 2025, 01:12:05 AM by d5000 |
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Würden die Menschen nicht so machthaberisch sein, dann würden wir uns noch schneller entwickeln und evtl. jetzt schon den Mars kolonisiert haben. Wenn jetzt von Amerika aus mehr Aktion stattfindet, ist das vielleicht am Ende positiv, weil sich etwas bewegt.
Ähem, das ist aber jetzt eine riesengroße SCNR-Vorlage: "machthaberisch" und "Trump" sind ja fast Synonyme ...  Das mit dem "das sich was bewegt" ist schon eher ein mögliches Pro-Trump-Argument. Manchmal glaube ich auch, dass gerade was die Ansichten über den sogenannten "Westen" angehen, viele in den 50er Jahren steckengeblieben sind und man mal einen Tritt in den Hintern braucht, statt immer die gleichen Bekundungen. In der ersten Trump-Jahren dachte ich z.B. nach dem Treffen mit Kim Jong Un auch, okay, vielleicht kann er mit seiner grobschlächtigen Art tatsächlich hin zu einer Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen beitragen. Allerdings habe ich den EIndruch, dass Trumps "A***tritte" eben schlecht durchdacht sind, vielleicht auch absichtlich, um eben am Ende doch nichts zu ändern. In Korea hat sich jedenfalls nix getan, garnix. Das einzige was erreicht wurde, ist das Kim seiner eigenen Bevölkerung Bilder mit Trump zeigen konnte und vielleicht deshalb noch fester im Sattel sitzt (auch wenn da Putin mehr ausgemacht haben dürfte). Das gleiche befürchte ich in der Ukraine, auch wenn es auf den ersten Blick positiv scheinen mag, dass vielleicht "irgendwie geredet" wird. Das gilt auch für den Umgang mit Bitcoin. Die strategische Reserve in der derzeitigen Form ist zwar in Ordnung, ändert aber kaum was für Bitcoins Adoption durch die Massen. Und Einfluss von Staaten auf Bitcoin kann gefährlich werden. Okay, wenn jemand bei sagen wir mal über 50.000 $ in BTC investiert hat, findet er das toll, weil dadurch der Preis vielleicht doch mal so stark FOMOed wie früher und er seinen Einsatz verdoppeln kann oder mehr. Aber: Bei einer Nachricht wie der Bestätigung der bereits versprochenen US-Reserve aus bereits konfiszierten BTC plus "budgetneutralen" Zusatzkäufen hätte ich mir schon mehr erwartet als 83-84k. Es ist also auch hier möglich, dass der Markt schon antizipiert: eigentlich ändert eine Reserve wenig an der "Wertigkeit" von Bitcoin. Bedeutet dass, das wir erst wieder über 100.000 gehen, wenn Trump 100% Saylors 20%-Reserven-Vorschlag zustimmt? Dann ist die von vielen erträumte Million nur wegen der Reserven weit, weit weg.
Edit: nur zur Klarstellung: bei Kim Jong Un meinte ich dass er hauptsächlich den Diktator zu Zugeständnissen und mehr Demokratisierung bringt, nicht Südkorea zu Zugeständnissen an Kim. Hab grad den Post noch mal gelesen, könnte so rüberkommen als sei ich ein antiwestlicher King-Jong-Un Fan  Bin auch nicht antiwestlich, aber das Konzept "des Westens" sollte eher durch "die Demokratien" ersetzt werden.
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MaxMueller (OP)
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March 23, 2025, 12:28:37 AM Merited by d5000 (2), 1miau (1) |
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Das mit dem "das sich was bewegt" ist schon eher ein mögliches Pro-Trump-Argument.
Ich muss sagen, dass mich das teilweise schon beeindruckt hat wie schnell die Ukraine "auf Linie" gebracht wurde. Ich fand es menschlich zwar eher skupellos, aber Fakt ist, dass die UKR auf Druck Trumps viele Forderungen aufgeben musste. Die Frage ist jetzt eben nur ob er das selbe auch bei Putin bewirken kann oder ob er sich da einlullen lässt. Wenn die Russen ebenso viele Zugeständnisse machen müssten wie die Ukrainer und die Aufrüstung der Europäer und die NATO bestehen blieben, dann hätte das ja vielleicht wirklich etwas gutes. Wir dürfen also gespannt sein, denn auch wenn die Äußerung den Krieg in 24h zu beenden ja "sarkastisch" gemeint war, dürfte Trump auch in seinem 6-Monats-Zeitplan bald einige Ergebnisse vorweisen wollen. Wir werden Sie also bald sehen... Was den Umbau des Staatsapparates angeht bin ich weit weniger "offen", ich sehe da eigentlich nur Negatives. Am meisten beunruhigt mich da noch die Abschaffung der freien Wissenschaft. Wo kommen wir hin wenn Fakten nicht mehr zählen? Wenn man bedenkt, dass nach der Antike das Mittelalter kam und nach der Aufklärung die Zeit der großen Kriege, dann weiß ich nicht ob ich das überhaupt wissen will... Und falls Trump mit der amerikanischen auch die Weltwirtschaft in eine Trumpzession führt, dann hilft wohl auch eine saylorsche BTC-Reserve dem Kurs nicht mehr besonders weiter. Aber vielleicht steckt ja auch da ein großer Plan dahinter, der so genial ist dass man ihn nur nicht versteht... Aktuell sieht das für mich aber eher aus wie jeder andere Autoritarismus mit dem Ziel Macht anzuhäufen um sie zum persönlichen Vorteil zu nutzen, Trump first statt America first....
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Cricktor
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March 23, 2025, 03:11:20 PM Last edit: March 23, 2025, 03:23:28 PM by Cricktor Merited by 1miau (4), MaxMueller (2), d5000 (1), epomis (1) |
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Ich rede mir die aus meiner persönlichen Sicht entsetzliche Situation in den USA schön, indem ich akzeptiere, daß Tronald Dumb einfach nur ein dummer, alternder, mental massiv abbauender, geld- und machtgieriger Schwachkopf ist. Zu Recht könnte man fragen, wie so jemand es "so weit" hat bringen können. Durchaus berechtigte Frage... Seine Kampagne für die zweite Amtszeit war sichtlich besser organisiert und fußte auf wesentlich besser ausgearbeiteten Prinzipien und Leitlinien. Die ganze Agenda erschien mir besser durchgeplant und auch vermittelbar. Daß vieles an dieser Agenda mehr oder weniger trotzdem nach einem Abbau einer Demokratie aussieht, steht auf einem anderen Blatt. Ich glaube allerdings nicht daran, daß dies alles auf Dumbs "Evil Mastermind" beruht, sondern daß da ein paar intelligente skrupellose Schergen an entscheidende Stellen gespült und implementiert wurden. Mit Tronald Dumb als Marionette kann man ja die abgefahrendsten Sachen durchziehen. Siehe aktuelle Destruktionswellen in einer vielleicht durchaus etwas verkrusteten USA-Bürokratie. Mit der Wiederwahl in eine zweite Amtszeit haben wir den Arsch buchstäblich an der Backe, die Amerikaner mehr als wir, aber klar ist auch, daß die Folgen der Handlungen in den USA international Auswirkungen haben werden, so daß der Rest der Welt auch sein Fett abbekommt. Meine Hoffnung ist zunächst einmal folgende: - seine Amtszeit ist begrenzt und auch seine letzte (ich habe auch die große Hoffnung, daß er daran nichts wird ändern können, auch wenn er es vielleicht versuchen wird)
- er baut kognitiv dermaßen ab, daß selbst er untragbar wird (die nachfolgenden Schwachmaten um ihn herum sind allerdings kein Deut harmloser)
- er macht in den USA dermaßen viel kaputt, daß selbst seine hirnlosen Anhänger ihm die Gefolgschaft kündigen
- er setzt die Welt nicht komplett in Brand und Kriegen in Folge
- auch dieses Subjekt wird einmal von der Bildfläche verschwinden und keine Erinnerung wert sein
(schwer vorstellbar, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt)
Was ich Tronald Dumb wünsche, darf ich nicht öffentlich äußern und behalte es lieber für mich. Neben vielen vielen Gründen gegen Tronald Dumb zu sein, war und bin ich schon ein wenig entsetzt, wie opportunistisch Bitcoin-Befürworter dieses Subjekt z.T. befürworten. Jede/r bekommt, was er gewählt hat, mit allen Konsequenzen. Das ist aber kein wirklicher Trost. Mit Letzterem möchte ich nur sagen, daß ich persönlich niemals Dumbs Wiederwahl hätte befürworten wollen, auch wenn dies irgendwie garantiert positiv für Bitcoin gewesen wäre. Wirkt es sich positiv aus, was immer auch die Dumb-Administration auskaspert, dann nehme ich das hin, genauso wie ich es hinnähme, wenn er den Crypto-Space ruinierte. Hat jemand Ziehsalbe für dieses Furunkel am Arsch der Welt?
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Unknown01
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March 23, 2025, 08:15:06 PM |
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Ich möchte eines festhalten: Er wurde von der Mehrheit der Menschen in den USA gewählt und auch wenn ich der Meinung bin, dass dort (genauso wie bei uns) teilweise viele nicht gebildete Menschen leben (damit sind die drastischen Fälle gemeint; wie beispielsweise Menschen die glauben, die EU oder sogar „Europa“ sei ein Land), bedeutet das Ganze für mich einfach nur, dass die Amerikaner befürworten was Trump machen wird. Nicht jeder wird mit all seinen Handlungen zufrieden sein aber scheinbar mit den überwiegenden, sonst wäre er bei Umfragen nicht nach wie vor beliebt oder sogar beliebter.
Wir müssen verstehen, dass Menschen und Bevölkerungsgruppen individuell sind und weil wir etwas nicht gut heißen, bedeutet es nicht gleich, dass es andere auch so sehen müssen. Wir ärgern uns über viele Handlungen von ihm aber das US-amerikanische Volk wünscht sich scheinbar all das. Ist ja nicht so, dass Trump ohne Wahlen an die Macht gekommen ist, er ist quasi vom Volk direkt gewählt worden. Dementsprechend möchte die Bevölkerung dort aktuell beispielsweise auch einen Handelskrieg oder die Kündigung vieler Staatsmitarbeiter. Wir können das kritisieren soviel wir wollen, haben aber nichts zum mitreden dort und sollten eher schauen, dass wir ein paar fähige Führungskräfte in der EU einsetzen die uns noch retten können.
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MaxMueller (OP)
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March 23, 2025, 09:57:34 PM |
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Das Trump legitim gewählt wurde bestreitet hier glaube ich niemand auch wenns nicht allen gefällt. Dass das bedeutet, dass die Mehrheit genau die Politik will die wir sehen und darüber hinaus auch die Art und Weise wie sie umgesetzt wird, das würde ich mal in Zweifel ziehen und zumindest mit nem Fragezeichen versehen... Mir ging es eigentlich auch nicht darum OB jemand trump gut findet, sondern um das warum. Denn wenn man American first bzw. Maga als Ziel definiert, dann liegen ja aktuell Welten zwischen Ziel und Umsetzung... aber trotzdem scheint es die Leute nur begrenzt zu stören und da interessieren mich die Argumente bzw. das warum.... 
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d5000
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Nicht jeder wird mit all seinen Handlungen zufrieden sein aber scheinbar mit den überwiegenden, sonst wäre er bei Umfragen nicht nach wie vor beliebt oder sogar beliebter.
Die USA sind in der Frage fast genau 50-50% gespalten. Trump hat eine Popularität von um die 45%, das heißt, dass es nicht die "überwiegende" Mehrheit ist, die ihm zustimmt (laut dieser Umfrage glauben 44% die USA sind auf dem richtigen Weg, 54% verneinen dies, Trump persönlich hat 47% Zustimmung). Die Demokraten haben zwar wesentlich weniger Zustimmung zur Zeit, das wird aber mit primär der Wut von "Liberals" begründet, dass die Partei die Wahlkampagne so gründlich vermasselt hat mit dem Hin und Her um Biden und Harris. Was den Umbau des Staatsapparates angeht bin ich weit weniger "offen", ich sehe da eigentlich nur Negatives. Wieder mal einen Versuch "mich reinzuversetzen". Es gibt ja wirklich Leute, die an ultra-liberale Rezepte glauben. Deren Argument ist also: Wenn der Staat sich zurückzieht, haben Private mehr Spielraum um die Lücken zu füllen, und die Ineffizienzen des Staates werden durch die Effizienz der Privaten ausgeglichen - und das obwohl die Privaten ja meist gewinnorientiert sind und somit auch Kosten für Dividenden usw. entstehen (in liberalen Modellen spielen allerdings auch Vereine und NGOs eine Rolle), die Staats-Ineffizienzen werden als noch gravierender angesehen. Die Idee ist also dass sich viele Prozesse dynamischer werden und somit das Wirtschaftswachstum anzieht. Unternehmensgründung an einem Tag und so Sachen. Auch natürlich mal wieder: Krypto-Unternehmen brauchen weniger Bürokratie zu fürchten. Dummerweise braucht man für eine Dynamisierung der Prozesse gerade am Anfang auch Leute, bis die KI bzw. allgemein Digitallösungen übernehmen können. Und da macht DOGE wohl einiges ziemlich falsch. Und dann ist noch das Gegenargument, dass der Staat durchaus auch effizient arbeiten könnte, ohne dass man ihn zurechtstutzt. Historisch gesehen gibt es da aber wohl relativ wenige Beispiele, meistens verfestigen sich die Verkrustungen trotz aller Reformbeteuerungen. Am meisten beunruhigt mich da noch die Abschaffung der freien Wissenschaft. Wo kommen wir hin wenn Fakten nicht mehr zählen? Die kann ja Trump nicht selbst abschaffen. Das Gute in den USA ist ja dass der Bund (=federal level) weniger zu sagen hat als in vielen anderen Bundesstaaten. Den Unis kann er natürlich Fördergelder von Bundesprogrammen entziehen und andere Druckmittel anwenden. Aber was ich zuletzt von der Columbia gelesen habe (wo es ja um das Thema Nahost ging) scheint man in einigen Punkten auf Trump zuzugehen, denen man eigentlich auch als "Liberal" zustimmen kann, weil da die Pro-Pali-Fraktion etwas zu weit gegangen war. Es gab ja tatsächlich Fakultäten in denen sich jüdische Studierende nicht mehr sicher fühlten, und die Uni hätte da wesentlich besser mit umgehen müssen. Und das scheint erst mal geklappt zu haben um die Förderungen zu erhalten. Schwerwiegender sind aber die psychologischen Auswirkungen, dass jetzt in den USA Hinz und Kunz glaubt dass Fake News echt sind und die richtigen News Fake. Aber da wird auch Trump keinen "Liberal" und auch die überwiegende Mehrheit der Akademiker nicht umstimmen. Aktuell sieht das für mich aber eher aus wie jeder andere Autoritarismus mit dem Ziel Macht anzuhäufen um sie zum persönlichen Vorteil zu nutzen, Trump first statt America first.... Ist jedenfalls eine Option, die ich nicht gerade für unwahrscheinlich halte. Trump ist aber leider nicht der einzige mit derartig radikalen Ansichten im US-Politikbetrieb.
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Buchi-88
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July 07, 2025, 09:47:57 AM |
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Seit kurzer Zeit tut sich ja wieder eine ganz neue Möglichkeit auf, den Staatsapparat noch einmal umzubauen (auch wenn ich das Szenario doch eher für unwahrscheinlich halte) und Musk will da jetzt auf eine neue Art und Weise mitmischen, aber da wir Musk kennen, kann er auch schnell wieder zurück rudern. Tesla: Musk tut es schon wieder!Die Schlammschlacht zwischen Tesla-Chef Elon Musk und US-Präsident Donald Trump ist am Wochenende erneut eskaliert. Das es bei denen immer wieder zum Zwist kommt ist ja nichts neues. Elon Musk gründet eigene Partei – und setzt voll auf BitcoinAuch die Gründung einer eigenen Partei, halte ich eher für ausgeschlossen oder nicht Zielführend (auch wenn ich ein zwei Parteien System doch Hinterfragens wert finde). Das er mit der Idee rüber kommt nach Trump selbst als Präsident zu kandidieren, naja war irgendwie klar  .
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MinoRaiola
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July 07, 2025, 12:24:32 PM Last edit: July 07, 2025, 12:44:09 PM by MinoRaiola |
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Seit kurzer Zeit tut sich ja wieder eine ganz neue Möglichkeit auf, den Staatsapparat noch einmal umzubauen (auch wenn ich das Szenario doch eher für unwahrscheinlich halte) und Musk will da jetzt auf eine neue Art und Weise mitmischen, aber da wir Musk kennen, kann er auch schnell wieder zurück rudern.
Vielleicht ist dies das Momentum für einen kommenden Bullrun. In den letzten und diesem gab es immer etwas, was es stark in Schwung gebracht hat. Da erinnere ich mich an die ICOs/IEOs, die NFTs, ETFs und vieles mehr. Jetzt ist es dann die American Party und Elon Musk mit seiner These für Freiheit. Er hat starke Argumente dafür: sein Vermögen, X, Tesla, SpaceX, OpenAI und noch ein paar weitere die diese Kandidatur promoten können. Er selbst wird glaube kein Präsident sein können in Amerika, er ist dort nicht geboren. Aber wer weiss, wenn es ein Trump geschafft hat, dann gibt es dafür evtl. auch eine reale Chance.
Musk + Bitcoin https://x.com/MersShata/status/1942034184341447151https://x.com/elonmusk/status/1942028633670848810
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Buchi-88
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July 07, 2025, 12:58:53 PM |
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Vielleicht ist dies das Momentum für einen kommenden Bullrun. In den letzten und diesem gab es immer etwas, was es stark in Schwung gebracht hat. Da erinnere ich mich an die ICOs/IEOs, die NFTs, ETFs und vieles mehr. Jetzt ist es dann die American Party und Elon Musk mit seiner These für Freiheit. Naja ich bin da eher skeptisch und Musk ist auch immer wieder eine Wundertüte, auch wenn es meinen Respekt zollt was er nicht doch alles geschaffen hat. Er hat starke Argumente dafür: sein Vermögen, X, Tesla, SpaceX, OpenAI und noch ein paar weitere die diese Kandidatur promoten können. Er selbst wird glaube kein Präsident sein können in Amerika, er ist dort nicht geboren. Aber wer weiss, wenn es ein Trump geschafft hat, dann gibt es dafür evtl. auch eine reale Chance. Das wird so nichts, da müsste Trump schon (ich weiß nicht in wie weit man da auch noch Senat und das Repräsentantenhaus benötigt oder wie viele Prozente) und wie gerade angesprochen, das Gesetz grundlegend ändern. Das wäre aber bei der steirischen Eiche noch realistischer gewesen als bei Trump, aber man weiß ja nie. Und weil es mich jetzt doch interessiert hat, laut Wiki auch noch etwas schwammig beschrieben. Er muss entweder zum Zeitpunkt der Ratifikation der Verfassung bereits Bürger der USA gewesen sein, was für zehn der ersten zwölf Präsidenten zutraf, oder ein natural born citizen der USA sein. Letztere Vorschrift ist nicht ganz eindeutig, so gab es bei der Kandidatur von John McCain eine Debatte, ob er diese Vorschrift erfülle, da er in der damals unter Kontrolle der USA stehenden Panamakanalzone geboren wurde. Vorherrschende Ansicht ist inzwischen, dass jeder Mensch, der die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten durch seine Geburt erlangt hat, ein natural born citizen ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_StaatenAber wie bereits geschrieben, dass weiß ich dann doch einfach zu wenig. Edit: Dann doch eine Verfassungsänderung, und die ist fast unantastbar in den USA. Insbesondere die Vorschrift, dass der Präsident gebürtiger US-Amerikaner sein muss, wird durchaus hinterfragt, da Einwanderer einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen. Hintergrund der Vorschrift war ursprünglich das Bestreben, kolonialistische Briten vom Präsidentenamt fernzuhalten. Der gebürtige Österreicher Arnold Schwarzenegger, von 2003 bis 2011 Gouverneur von Kalifornien, galt als einer der bekanntesten Kandidaten im Falle der Aufhebung dieser Vorschrift, zu der allerdings eine Verfassungsänderung notwendig wäre.
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MinoRaiola
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July 07, 2025, 07:18:55 PM |
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Naja ich bin da eher skeptisch und Musk ist auch immer wieder eine Wundertüte, auch wenn es meinen Respekt zollt was er nicht doch alles geschaffen hat.
Hast recht, ohne eine gesunde Skepsis wäre es sehr naiv. Das wird so nichts, da müsste Trump schon (ich weiß nicht in wie weit man da auch noch Senat und das Repräsentantenhaus benötigt oder wie viele Prozente) und wie gerade angesprochen, das Gesetz grundlegend ändern. Das wäre aber bei der steirischen Eiche noch realistischer gewesen als bei Trump, aber man weiß ja nie. Und weil es mich jetzt doch interessiert hat, laut Wiki auch noch etwas schwammig beschrieben. Er muss entweder zum Zeitpunkt der Ratifikation der Verfassung bereits Bürger der USA gewesen sein, was für zehn der ersten zwölf Präsidenten zutraf, oder ein natural born citizen der USA sein. Letztere Vorschrift ist nicht ganz eindeutig, so gab es bei der Kandidatur von John McCain eine Debatte, ob er diese Vorschrift erfülle, da er in der damals unter Kontrolle der USA stehenden Panamakanalzone geboren wurde. Vorherrschende Ansicht ist inzwischen, dass jeder Mensch, der die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten durch seine Geburt erlangt hat, ein natural born citizen ist. Ich hab gerade mal geschaut, welches seiner Kinder volljährig ist und in Amerika geboren, da gibt es zwei. Ein weiteres Kind ist verstorben, wäre heute 23/24 Jahre alt. Ein Präsident unter 25 Jahren, das ware etwas ganz neues und bei Elon Musk kann ich mir so eine Idee vorstellen. Naja, das ganz passiert sehr wahrscheinlich wegen Trump und seinen Handlungen, mit dem Elon nicht einverstanden ist. Ob das gut oder schlecht ist, mal bei Seite gestellt. Wie es für Bitcoin am Ende wird, ich denke eher positiv. Bitcoin lässt sich nicht aufhalten, da sind sich die beide Machthaber bestimmt einig.
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d5000
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July 08, 2025, 01:51:39 AM |
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Elon Musk ist zwar größenwahnsinnig, aber als Präsident sehe ich ihn selbst wenn seine America Party erfolgreich werden sollte nicht. Eher wieder würde er versuchen, wieder als "DOGE"-Berater tätig zu werden und stattdessen einen echten Vertrauten ins Rennen zu schicken (muss ja niemand aus der Familie sein).
Grundsätzlich finde ich die Idee der America Party aber nicht schlecht. Die Nische ist da, weil die Reps sich unter Trump stark nach rechts bewegt haben und die Demokraten immer stärker mit den alten Eliten in Verbindung gebracht werden. Wenn es denen wirklich gelingt, ein paar Sitze im Repräsentantenhaus zu erobern, und Bitcoin-Fans mit liberalen Gesetzesvorhaben usw. anzuziehen, dann könnte diese Partei Zünglein an der Waage werden, gerade wenn es z.B. um weitere Restriktionen der Privatsphäre und andere invasive Regulierungen geht. Mehr haben sie im Moment auch gar nicht vor so wie ich das interpretiere. Also sie wollen einfach eine kleinere Partei sein, ähnlich wie die Liberal Democrats in Großbritannien, die trotz des Mehrheitswahlrechts ein paar lokale Hochburgen aufbauen kann und dann quasi immer mit ein paar Sitzen ins Parlament kommt. Selbst das gibt es ja in den USA heutzutage gar nicht ...
Wo so eine Partei erfolgreich sein könnte weiß ich nicht, aber ich könnte mir z.B. Kalifornien vorstellen. Auf jeden Fall eher urbane Gegenden.
Wie in einem der englischen Threads zu dem Thema von einem anderen Foristen angemerkt wurde ist es aber ein Problem, dass Elon Musk viele ehemalige Unterstützer durch sein trolliges bis rechtspopulistisches Verhalten vor den Kopf gestoßen hat. Das muss er erst mal ausbügeln, wenn die America Party was werden soll. Ohne Unterstützung von etwas "normaleren" und trotzdem bekannten Personen wird das nichts, denke ich.
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Buchi-88
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July 08, 2025, 10:01:32 AM |
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Ich hab gerade mal geschaut, welches seiner Kinder volljährig ist und in Amerika geboren, da gibt es zwei. Ein weiteres Kind ist verstorben, wäre heute 23/24 Jahre alt. Ein Präsident unter 25 Jahren, das ware etwas ganz neues und bei Elon Musk kann ich mir so eine Idee vorstellen. Naja, das ganz passiert sehr wahrscheinlich wegen Trump und seinen Handlungen, mit dem Elon nicht einverstanden ist. Ob das gut oder schlecht ist, mal bei Seite gestellt. Wie es für Bitcoin am Ende wird, ich denke eher positiv. Bitcoin lässt sich nicht aufhalten, da sind sich die beide Machthaber bestimmt einig. Das wird es auch nicht spielen ohne eine Verfassungsänderung, da ein Mindestalter vorgeschrieben ist (ich wäre wie beim Papst auch einmal für ein Obergrenze, echt jetzt was da schon Sesselkleber sind in der Politik). Ein Kandidat muss bei Amtsantritt mindestens 35 Jahre alt sein. Weiterhin muss er seinen Wohnsitz seit mindestens 14 Jahren in den Vereinigten Staaten haben. QuelleUnd auch sehe ich nicht warum die USA einen dann doch eher unbekannten wählen sollten, da müssten die Kinder im vorhinein einmal in der breiten Öffentlichkeit bekannt sein. Grundsätzlich finde ich die Idee der America Party aber nicht schlecht. Die Nische ist da, weil die Reps sich unter Trump stark nach rechts bewegt haben und die Demokraten immer stärker mit den alten Eliten in Verbindung gebracht werden. Wenn es denen wirklich gelingt, ein paar Sitze im Repräsentantenhaus zu erobern, und Bitcoin-Fans mit liberalen Gesetzesvorhaben usw. anzuziehen, dann könnte diese Partei Zünglein an der Waage werden, gerade wenn es z.B. um weitere Restriktionen der Privatsphäre und andere invasive Regulierungen geht. Mehr haben sie im Moment auch gar nicht vor so wie ich das interpretiere. Also sie wollen einfach eine kleinere Partei sein, ähnlich wie die Liberal Democrats in Großbritannien, die trotz des Mehrheitswahlrechts ein paar lokale Hochburgen aufbauen kann und dann quasi immer mit ein paar Sitzen ins Parlament kommt. Selbst das gibt es ja in den USA heutzutage gar nicht ... Über Richtung Rechts lässt sich immer etwas diskutieren (jedenfalls sehe ich es so), was vor 20 Jahren eher noch als normal galt, gilt mittlerweile schon Rechts, zum Beispiel der Ausdruck "woke"... Aber als eine Demokratie, ist ein zwei Parteien System sowieso komplett veraltert, da würde eine Änderung auf jeden Fall nicht schaden.
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MinoRaiola
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July 08, 2025, 09:01:20 PM |
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Das wird es auch nicht spielen ohne eine Verfassungsänderung, da ein Mindestalter vorgeschrieben ist (ich wäre wie beim Papst auch einmal für ein Obergrenze, echt jetzt was da schon Sesselkleber sind in der Politik). Ein Kandidat muss bei Amtsantritt mindestens 35 Jahre alt sein. Weiterhin muss er seinen Wohnsitz seit mindestens 14 Jahren in den Vereinigten Staaten haben. Ah, das wusste ich nicht. Dann wird es für ihn nicht so einfach, eher unwahrscheinlich. Vielleicht hat der deswegen Trump so stark unterstützt, damit er einmal "mitmachen" kann/darf und im weißen Haus steht. Das erklärt im Grunde seine Aktivität seit letzten Jahres für Trump und DOGE. Vielleicht wird ihm etwas Neues einfallen... eine Überraschung mit einer Adoption schliesse ich nicht aus, also falls das nicht auch verboten ist. Seine Rache kann groß werden, wenn er durch die letzten Wochen an seiner Würde verletzt wurde, dann wird er wohl das Ziel hartnäckiger verfolgen. Für Bitcoin sehe ich aktuell durch den Kampf der beiden keine Nachteile.
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MaxMueller (OP)
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July 09, 2025, 06:03:59 AM |
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Seine Rache kann groß werden, wenn er durch die letzten Wochen an seiner Würde verletzt wurde, dann wird er wohl das Ziel hartnäckiger verfolgen.
Damit könntest du wohl recht haben. In verschiedenen Sendungen/Beiträgen über Musks Unterstützung von Trump wurde berichtet dass Musk sich von den Demokraten abgewendet hat als Biden zu GM gefahren und die als größten Elektroautobauer bezeichnet hat und Tesla unerwähnt blieb. Da dürften die Verletzungen durch Trump evtl. schwerer wiegen, wobei ich bei trump das Gefühl habe dass er gerade nicht versucht Musk scharf persönlich zu beleidigen, sondern da fast eher auf der "sachlichen" Ebene bleibt, jedenfalls so stark dass das für trump schon auffällt... 
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Buchi-88
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July 09, 2025, 06:52:36 AM |
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Damit könntest du wohl recht haben. In verschiedenen Sendungen/Beiträgen über Musks Unterstützung von Trump wurde berichtet dass Musk sich von den Demokraten abgewendet hat als Biden zu GM gefahren und die als größten Elektroautobauer bezeichnet hat und Tesla unerwähnt blieb. Musk hat eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit, die sich auch in seinen Handlungen zeigt... Da dürften die Verletzungen durch Trump evtl. schwerer wiegen, wobei ich bei trump das Gefühl habe dass er gerade nicht versucht Musk scharf persönlich zu beleidigen, sondern da fast eher auf der "sachlichen" Ebene bleibt, jedenfalls so stark dass das für trump schon auffällt...  Ich finde die Verletzungen jetzt nicht so schwerwiegend. Trump hat schon andere Entgleisungen gezeigt. Ich denke eigentlich nicht, dass die beiden so zerstritten sind. Es treffen halt zwei ähnliche Persönlichkeiten aufeinander. Auch hier ein Beispiel zu der Einschätzung zu Musks Eskapaden. Tesla: Das sagt Cathie Wood zu Musks Eskapaden„Wenn er sich etwas in den Kopf setzt, erledigt er die Aufgabe für gewöhnlich. Ich denke also, er ist jetzt viel weniger abgelenkt, als er es, sagen wir, 24/7 im Weißen Haus war.“
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MaxMueller (OP)
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July 09, 2025, 04:17:55 PM |
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Mal was anderes... Findet ihr, dass man vielen Toten bei den Sturzfluten in Texas bereits als erste Opfer des Trumpchen Staatsumbaus betrachten kann?! Die Auswirkungen durch die Kürzungen beim Wetterdienst und der Katastrophenhilfe werden ja gerade heiß diskutiert...
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Cricktor
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July 09, 2025, 07:41:09 PM Last edit: July 09, 2025, 08:05:24 PM by Cricktor |
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Bleiben wir denn von garnichts verschont? Ein Psychopath jagt den nächsten, na herzlichen Glückwunsch! Das einzig Gute an E.M. wäre, daß er nicht so eine unterbelichtete Schwadronieraltschachtel ist. Das noch Bessere ist, daß er keine Chance hat, Präsident zu werden, denn ich halte den Mann in Regierungsdingen für hochgefährlich. Sieht man ja schon, was für einen irreparablen Unfug er mit D.O.G.E. verzapft hat. Ich wünsche es zwar seinen Angestellten nicht, aber wie und was er in seinen Firmen treibt, ist sein unternehmerisches Ding. Einen wenn auch hier und da aufgeblähten Staatsapperat muss man anders verschlanken und optimieren. Blindes Draufloskürzen hat Folgen. ~~~ Darüber habe ich auch schon nachgedacht, bin aber nicht gut genug informiert und finde es fast schon gefährlich offensichtlich, so eine Kausalität herzustellen. Aber ja, könnte sein, muss aber nicht. Aber es ist sicherlich ein gutes Beispiel für die bald grenzenlose Dummheit eines Trump els, auf einen gut ausgestatteten und ausreichend und modern finanzierten Wetterdienst in den USA verzichten zu wollen bzw. diesen kaputt zu sparen. Extremwetter? Haben nur die anderen oder demokratische Hirngespinnste... Hurricanes? Überbewertet... Mich wundert vielmehr, daß man so nahe an einem Fluss ein Camp hat, wenn der Fluss und die Umgebung von der Topologie her, ein Gefahrenpotential bei hohem Regenaufkommen birgt. Aber dazu kenne ich die Hochwasservergangenheit dieser Gegend nicht. Gefährliche Flüsse sind doch nichts Unbekanntes in fast jedem Land, das Flüsse hat. Viele moderne Menschen scheinen offenbar jegliches Gefühl für Gefahrenpotential zu verlieren. Da ist Sturm angesagt und die Leute gehen trotzdem munter in den Wald, als ob es keine herabfallenden Äste oder entwurzelten Bäume geben könnte, wenn man in ungünstiger Lage ist, wo durch die Topologie die Folgen von starkem Wind oder eben Sturm stark verstärkt werden können. Ja und das Wasser bei anhaltendem Starkregen kann sich auch nicht in Luft auflösen, das muss irgendwo hin und abfließen und es sucht sich seinen Weg. Und das stark strömendes Wasser eine erhebliche Gefahr darstellen kann, dafür hat es genug Beispiele in der langen Geschichte der Menschheit gegeben. Aber das Trump el hatte in der letzten Zeit sowieso nur seinen Big Beautiful Bill im Kopf wo eh nicht viel reinpasst, einer bemerkenswerten Umverteilung von arm nach reich. Die Familien, die Verluste im Sturzwasser-Camp zu beklagen haben, sind bestimmt stolz auf ihren Präsidenten. Ich kann mich leider nur in Zynismus üben und denke, die Hälfte der amerikanischen Wähler, die diesen Schwachmaten erneut ins Präsidentenamt gewählt haben, bekommen genau das, was sie verdient haben. Leider bekommen aber auch alle anderen ihren Anteil am Unglück, daß dieses Subjekt produziert. Die Reichen profitieren, den Armen wird genommen, business as usual!Ich kann wirklich kaum das Ende seiner Amtszeit abwarten, wobei diese degenerierte Republikaner-Partei noch ganz andere Schwachköpfe im Gefolge des Obersten Schwachkopfs herangezogen oder besser gesagt emporgewürgt hat. Aber ich will mal die Demokraten nicht besser stehen lassen. Diese amerikanische De-facto-Zweiparteien-Inzest gebiert seit einiger Zeit auch nicht gerade traumhafte Alternativen. Pest und Cholera oder Cholera und Pest? Naja, viel Spaß dann auch, da drüben über'm großen Teich, eine Gesellschaft auf dem absteigenden Ast. Genug in Rage geschrieben. Großhirn an Blublutdruck, kannst wieder fallen. Nö! Mach' ich nicht! Milz an Großhirn: kann ich auch fallen? Großhirn an Milz: Schnauze! (Frei nach Otto Waalkes) --- Ob das Trump el ein Großhirn hat? Hmm...
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