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Author Topic: Unternehmen mit Bitcoin auf der Bilanz: kaufen oder nicht?  (Read 175 times)
virginorange (OP)
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September 02, 2025, 11:49:44 AM
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 #1

Wann macht eine Investition in Bitcoin-Treasury-Unternehmen finanziell Sinn?

In diesem Artikel wollen wir die Kriterien erarbeiten, unter denen ein Investment in Unternehmen, die Bitcoin auf ihrer Bilanz halten, finanziell sinnvoll sein kann. Im direkten Vergleich zur Selbstverwahrung von Bitcoin gibt es erhebliche Nachteile, dennoch existieren Szenarien, in denen solche Investments rational sein können.

Die grundsätzlichen Nachteile: Warum Selbstverwahrung überlegen ist

Die oberste Maxime in der Bitcoin-Welt lautet: „Not your keys, not your coins“. Eine Investition in ein Treasury-Unternehmen bedeutet, sich auf eine lange Kette von Intermediären zu verlassen.

Das Custody-Problem:
ⓐ Du kaufst eine Aktie eines Unternehmens (z.B. in den USA oder Japan).
ⓑ Dieses Unternehmen hält seine Bitcoin bei einem Custodian (einer Verwahrstelle), einem weiteren Unternehmen.
ⓒ Jedes Glied in dieser Kette stellt ein Gegenparteirisiko und ein regulatorisches Risiko dar.
➤ Funktioniert nur solange alle beteiligten Unternehmen und Rechtssysteme stabil sind.

Das Steuerproblem:
ⓐ In Deutschland unterliegt selbst verwahrter Bitcoin nach einer Haltedauer von einem Jahr keiner Besteuerung mehr.
ⓑ Der Verkauf von Aktien eines Treasury-Unternehmens unterliegt hingegen auch nach langer Haltedauer der Kapitalertragssteuer.
➤ Dies frisst langfristig einen erheblichen Teil der Rendite auf.

Das Aufschlags-Problem (NAV Multiple):
Der Net Asset Value (NAV) ist der reine Marktwert der Bitcoin-Bestände des Unternehmens, dividiert durch die Anzahl der Aktien. Ein NAV Multiple von 1,5 bedeutet, dass du für 15.000€ Aktien eines Unternehmens kaufst, das dir wirtschaftlich nur 10.000€ Bitcoin besitzt.
➤ Aus Sicht eines freien Investors, der die Wahl hat, ist der direkte Kauf von Bitcoin vorzuziehen.


Warum existieren diese Unternehmen dann überhaupt? Die Zielgruppe

Trotz der Nachteile gibt es massive Kapitalströme in diese Unternehmen. Der Grund liegt nicht in der Überlegenheit des Produkts, sondern in regulatorischen Zwängen des traditionellen Finanzsystems.

Der gefangene Anleger:
ⓐ Viele Anleger sind in staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten (wie 401k in den USA, Riester/Rürup in Deutschland) „gefangen“.
ⓑ Die Regeln dieser Produkte verbieten oft den direkten Kauf von Bitcoin, erlauben teilweise aber Investments in börsennotierte Unternehmen.
ⓒ Für diese Anleger ist die nächstbeste Option ein Bitcoin-ETF oder ein Bitcoin-Treasury-Unternehmen – selbst mit einem Aufschlag.
☞ Der gefangene Anleger akzeptiert den Aufschlag, weil die Alternative gar keine Bitcoin-Exposure ist. Selbst eine unterlegene Bitcoin-Investition kann über 10-20 Jahre eine bessere Rendite erzielen als traditionelle Aktien und Anleihen.

Das Unternehmen als Anleger:
ⓐ Für Unternehmen ist die Selbstverwahrung von Bitcoin mit erheblichen operationalen Risiken verbunden (Diebstahl durch Mitarbeiter, Verlust von Keys).
ⓑ Sie benötigen robuste Prozesse nach dem Vier-Augen-Prinzip und die Dienstleistungen professioneller Custodian.
ⓒ Ein Investment in ein börsennotiertes Treasury-Unternehmen ist für viele Firmen-Treasuries die einfachste und complianteste Methode, Bitcoin-Exposure zu erhalten.


Der Arbitrage Vorteil: Wie Treasury-Unternehmen Wert generieren können

Wenn es einen stetigen Zufluss von Kapital aus dem traditionellen Finanzsystem gibt, können diese Unternehmen für ihre Aktionäre Mehrwert schaffen.

Wertgenerierung durch Aktienemission (Equity Financing):
Beispiel:
ⓐ Ein Unternehmen hat 10 Bitcoin und 10 Aktien. Der Bitcoin-Preis liegt bei 50.000€. Der NAV pro Aktie beträgt also 50.000€.
ⓑ Die Aktie wird aufgrund hoher Nachfrage mit einem Multiple von 2 gehandelt, kostet also 100.000€.
ⓒ Das Unternehmen emittiert eine neue Aktie für 100.000€. Mit dem Erlös kauft es 2 neue Bitcoin (à 50.000€).
ⓓ Jetzt hat das Unternehmen 12 Bitcoin und 11 Aktien. Der NAV pro Aktie ist auf ~54.545€ gestiegen (12 BTC * 50.000€ / 11 Aktien).
➤ Die Altaktionäre haben profitiert, weil der Bitcoin-Bestand pro Aktie gestiegen ist. Der Neuaktionär hat einen evtl. schlechten Deal gemacht, hatte aber aufgrund regulatorischer Zwänge keine bessere Wahl.

Wertgenerierung durch Verschuldung (Leverage):
Beispiel:
ⓐ Bitcoin hat eine historische Rendite von ~40%. Ein Unternehmen mit 1 Bitcoin (Wert: 100.000€) nimmt einen Kredit über 50.000€ zu 15% Zinsen auf und kauft ein halbes Bitcoin zusätzlich.
ⓑ Es besitzt jetzt 1,5 Bitcoin.
ⓒ Nach einem Jahr sind die Bitcoin (angenommen +40%) 210.000€ wert (1,5 * 140.000€). Der Kredit inklusive Zinsen (57.500€) wird zurückgezahlt.
ⓓ Übrig bleiben 152.500€. Aus anfänglichen 100.000€ Eigenkapital wurde ein Wert von 152.500€ – eine Rendite von 52,5%.
➤ Durch die Hebelwirkung (Leverage) kann die Rendite für die Aktionäre gesteigert werden, solange die Bitcoin-Rendite höher ist als die Kreditzinsen.


Kriterien für eine sinnvolle Investmententscheidung

Nicht jedes Bitcoin-Treasury-Unternehmen ist ein gutes Investment. Folgende Kriterien sind zu prüfen:

Marktposition:
➤ Ist das Unternehmen für große institutionelle Anleger (Pensionsfonds) die beste / risikoärmste / einfachste Option?

NAV Multiple:
➤ Zu welchem Multiple wird die Aktie gehandelt? Ein sehr hohes Multiple (>1.5) ist riskant, da es im Bärenmarkt stark fallen kann.

Management-Qualität:
➤ Verfolgt das Management eine klare Strategie zur Steigerung des BTC/Bestands pro Aktie? Nutzt es opportunistisch die Emission neuer Aktien bei hohem Multiple? Setzt es verantwortungsvoll Leverage ein?

Steuerliche Behandlung:
➤ Wie wird das Investment im jeweiligen Land im Vergleich der Selbstverwahrung besteuert?

Langlebigkeit des Kapitalzuflusses: ➤ Ist der Zufluss von „gefangenem“ Kapital aus dem traditionellen System ein nachhaltiger Trend der nächsten 10-20 Jahre oder nur eine kurze Modeerscheinung?

Fazit
☞ Eine Investition in ein Bitcoin-Treasury-Unternehmen ist für einen Bitcoiner, der selbst verwahren kann, niemals die erste Wahl.
☞ Finanziell Sinn ergibt sie sich primär als spekulative Wette auf den anhaltenden Zufluss von institutionellem Kapital, das keine andere Option hat.
☞ Der Erfolg hängt davon ab, ob das Unternehmen es schafft, durch geschickte Kapitalaufnahme (zu hohen Multiples) und Leverage den Bitcoin-Bestand pro Aktie langfristig zu steigern – und ob dieser Effekt die Nachteile durch Steuern und Risiken überkompensiert. ➤ Es ist ein Investment in einen Finanzintermediär, nicht direkt in Bitcoin. Die Analyse muss sich daher auf das Unternehmen, sein Management und seine Marktstellung konzentrieren.



Lohnt sich für deutsche Anleger nicht

Für einen Steuerzahler in Deutschland frisst die Kapitalertragssteuer die Zusatzerträge aus dem extra Kredithebel vollständig auf.

Ich habe ein Investment in ein Bitcoin Treasury Unternehmen (z.B. MSTR oder Metaplanet) mal überschlagen:
o Unterstellt habe ich einen Kredithebel von 30% Vorzugsaktien mit der aktuell gültigen MSTR-Verzinsung,
o eine Haltedauer von 6 Jahren sowie die deutsche Kapitalertragssteuer.
➤  In diesem Fall bin zu dem Schluss gekommen, dass die Kapitalertragssteuer alle Zusatzerträge aus dem zusätzlichen Kredithebel des Bitcoin Treasury Unternehmens auffrisst.
➤  Diese schlechtere Wertentwicklung ist sogar unabhängig von der Laufzeit.
➤  Durch höhere Schulden könnte das Unternehmen Bitcoin zwar outperformen, aber mit höheren Schulden steigt auch das Risiko der Insolvenz.
➤  Zusätzlich könnte das Unternehmen noch durch Emission von Aktien zu einem NAV-Multiple Erträge erwirtschaften. Dies wird allerdings kompensiert durch eine NAV-Multiple Kompression im Zeitverlauf.

Fazit: Unter einigermaßen realistischen Annahmen wird man als Deutscher auch mit einem gut geführten Bitcoin Treasury Unternehmen nicht besser fahren als direkt Bitcoin zu kaufen. Bei einem Steuersitz in Österreich könnte sich dies allerdings schon lohnen.



Hat jemand Wertpapiere von Bitcoin-Treasury Unternehmen? Warum ja oder warum nicht?

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September 03, 2025, 07:37:45 AM
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 #2

Hat jemand Wertpapiere von Bitcoin-Treasury Unternehmen? Warum ja oder warum nicht?

Warum nicht? Naja die Gründe hast du ja schon ausreichend dargestellt, Hauptgrund ist das NAV, wenn ich 1 BTC/sats kaufen will dann möchte ich nicht 2 BTC/sats bezahlen müssen.



Ich hab mir aber schon ein paar mal (eher oberflächlich) überlegt, ob es in DEU möglicherweise sinnvoll wäre eine Art Treasury Unternehmen als Steuersparmodell zu gründen.

Idee:
Das Treasury Unternehmen T hat zum Zweck Kryptowährungen zu halten und zu handeln.
Das Investor Unternehmen I mit Geschäftsführer G erwirtschaftet gute Gewinne und macht sich über Steuerstrategien Gedanken.
I lässt sich bei T ausführlich beraten, woraufhin erst G und dann (teurer) I individualisierte Token von T kaufen (Kapitalzufluss zu I(G)->T).
T kauft davon BTC. 1 Jahr später kauft T die individualisierten Token zurück, erst bei G (steuerfreie Gewinne) dann bei I (steuerwirksame Verluste).
Mehrwert I/G: Effiziente Brutto-Netto-Brücke
Mehrwert T: Kapitalbeschaffung, ggf. Anteil am Steuerarbitrage

Wahrscheinlich fällt diese Art von "Goldfinger-Modell" in die Kategorie unzulässige Steuergestaltung. Interessant wäre es trotzdem mal zu schauen ob bzw. wann das überhaupt auffällt... Roll Eyes   

 
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September 03, 2025, 10:04:36 AM
 #3

Hauptgrund ist das NAV, wenn ich 1 BTC/sats kaufen will dann möchte ich nicht 2 BTC/sats bezahlen müssen.

Ich habe mit einem NAV von über 1 nicht zwingend ein Problem.

Gedankenexperiment:
Du verleihst an mich: 100.000 EUR, zinsfrei, Laufzeit 10 Jahre, besichert nicht durch mein Einkommen sondern allein durch Bitcoin
Ich kaufe von dir: 0.5 Bitcoin für 100.000 EUR (100% Aufpreis zum aktuellen Kurs)
Ich würde das Geschäft eingehen.

Solange mein Vorteil aus dem Kredit höher ist als mein Nachteil aus dem Aufpreis lohnt sich das Geschäft für mich.

Wahrscheinlich fällt diese Art von "Goldfinger-Modell" in die Kategorie unzulässige Steuergestaltung. Interessant wäre es trotzdem mal zu schauen ob bzw. wann das überhaupt auffällt... Roll Eyes   

Wir werden später reich aber bleiben politisch schwach, also müssen wir jetzt schon 110% korrekt arbeiten
Was bei einer Person nicht auffällt, dass fällt bei einer anderen Person (wo man viel genauer hinschaut) schon auf.

Es ist durchaus möglich, dass Bitcoin in den kommenden 1-2 Jahrzehnten beim Preis ein 10x oder 20x hinlegt. Das wird bei uns zu einer wesentlichen Vermögensveränderung führen. Die Banken machen dann eine Geldwäscheverdachtsmeldung beim Umtausch von BTC in EUR. Auch die Steuerbehörden wirft hier nochmal einen genaueren Blick auf uns.

Mit dem normalen Finanzamt hatte ich bisher immer positive Erfahrungen bei der Bearbeitung meiner Steuererklärungen. Die Steuerprüfer im Finanzamt werden vermutlich härter darauf sein. Die werden Personen prüfen, wo was zu holen ist. Du setzt keine 10 Manntage ein, um 100 EUR extra Steuern zu finden. Wenn zwei Bürger den gleichen Fehler machen, dann wird derjenige auffällig und bestraft, wo mehr zu holen ist.

Ein Bauunternehmer der mit dem Bürgermeister in den Urlaub fährt und mit dem Leiter der Finanzbehörde Skat spielt, der kann sich auch mal im dunkelgrau-Bereich bewegen. Aber ich stehe politisch schwach da und sollte deswegen nicht negativ auffallen. Ich versuche also sehr vorsichtig zu agieren.

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September 03, 2025, 04:02:04 PM
 #4

Hauptgrund ist das NAV, wenn ich 1 BTC/sats kaufen will dann möchte ich nicht 2 BTC/sats bezahlen müssen.

Ich habe mit einem NAV von über 1 nicht zwingend ein Problem.

Gedankenexperiment:
Du verleihst an mich: 100.000 EUR, zinsfrei, Laufzeit 10 Jahre, besichert nicht durch mein Einkommen sondern allein durch Bitcoin
Ich kaufe von dir: 0.5 Bitcoin für 100.000 EUR (100% Aufpreis zum aktuellen Kurs)
Ich würde das Geschäft eingehen.

Solange mein Vorteil aus dem Kredit höher ist als mein Nachteil aus dem Aufpreis lohnt sich das Geschäft für mich.

Interessantes Gedankenexperiment, aber das "allein durch Bitcoin besicher" ist für mich da ein ziemlicher Haken.
Wenn in 10 Jahren die 0,5 BTC mehr Wert sind als 100.000 EUR, dann wäre ich besser gefahren meine Bitcoin zu behalten. Und wenn in 10 Jahren 0,5 BTC weniger Wert sind als 100.000 EUR, dann bekomme ich ja auch nur das was die 0,5 BTC dann eben Wert sind, da keine anderen Sicherheiten zum verwerten da sind...
Als Darlehensgeber fahre ich damit doch schlechter, als wenn ich die BTC einfach behalte?!

 
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September 10, 2025, 01:16:57 AM
 #5

Sehr interessanter Faden, danke!

Hab 2 Fragen dazu (kann natürlich gerne jeder drauf antworten):

Erst mal: Die Treasury-Unternehmen argumentieren ja zum Teil, der hohe NAV könnte langfristig durch Bitcoin-Lending und ähnliche Geschäfte gerechtfertigt werden. Ist das realistisch? Der Lending-Sektor bei BTC scheint mir derzeit wesentlich kleiner zu sein als der Wert der Bitcoins, die von Treasury-Unternehmen gehalten werden. Hab da was von Lending bei "allen Kryptowährungen gemeinsam" von unter 50 Mrd. $ gelesen, z.B. hier). Das ist also wohl eine Spekulation weit in die Zukunft, oder übersehe ich da was?

Zum Gedankenexperiment: da stehe ich etwas auf dem Schlauch wegen der folgenden Fragen:

- Wann werden die € zurückgezahlt? Wie ein herkömmlicher Kredit in Raten oder auf einen Schlag am Ende der Laufzeit?
- Wann werden die BTC gekauft? Ich nehme an am Anfang der Laufzeit?
- Ich nehme an die Besicherung des Kredits durch BTC ist zusätzlich zu der Zusicherung 0.5 BTC zu kaufen.

Wenn meine Annahmen stimmen, scheint mir tatsächlich das Geschäft für den Kreditnehmer besser zu sein als für den Kreditgeber, wie schon @MaxMueller andeutete.

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September 10, 2025, 06:11:46 AM
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 #6

Zum Gedankenexperiment: da stehe ich etwas auf dem Schlauch wegen der folgenden Fragen:

- Wann werden die € zurückgezahlt? Wie ein herkömmlicher Kredit in Raten oder auf einen Schlag am Ende der Laufzeit?
- Wann werden die BTC gekauft? Ich nehme an am Anfang der Laufzeit?
- Ich nehme an die Besicherung des Kredits durch BTC ist zusätzlich zu der Zusicherung 0.5 BTC zu kaufen.

Wenn meine Annahmen stimmen, scheint mir tatsächlich das Geschäft für den Kreditnehmer besser zu sein als für den Kreditgeber, wie schon @MaxMueller andeutete.

- Die Kreditkonditionen stehen hier nicht so im Fokus, deswegen ist das vermutlich sehr einfach gehalten (ohne Zinsen und Tilgung, endfällig nach 10 Jahren).
- Der Zeitpunkt bzw. die Frage nach dem wann ist sehr interessant und möglicherweise eine zusätzliche stellschraube. Hier kann a.h.S. Aber nur der Anfang gemeint sein, da bei verkauf zum Ende hin der Verkäufer seine BTC zwischenzeitlich handeln (= doppelt verkaufen) könnte und dann seinerseits entsprechend besichern müsste, das er die zum Schluss noch hat und die Zahlung in BTC leisten kann.
- Ich bin davon ausgegangen, dass die 0,5 BTC für die Laufzeit irgendwie als Sicherheit beim Käufer verbleiben. Beide Bedingungen separat zu betrachten kann den Knoten aber durchaus lösen, denn wenn ich für die Besicherung des Darlehens bei BTC einen Abschlag von 50% annehme, also 2 BTC bräuchte um die 100k€ Darlehen zu besichern, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Da wäre ich durchaus geneigt den Deal als Verkäufer einzugehen und könnte mir vorstellen, dass das für @virginorange auf der Käuferseite trotzdem noch attraktiv genug wäre. Spannende Folgefrage wäre für mich wie sich die Hinterlegung und spätere Freigabe der BTC technisch umsetzten ließe....

 
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September 12, 2025, 06:32:09 AM
Last edit: September 12, 2025, 07:53:50 AM by virginorange
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 #7

Interessantes Gedankenexperiment, aber das "allein durch Bitcoin besicher" ist für mich da ein ziemlicher Haken.
Wenn in 10 Jahren die 0,5 BTC mehr Wert sind als 100.000 EUR, dann wäre ich besser gefahren meine Bitcoin zu behalten. Und wenn in 10 Jahren 0,5 BTC weniger Wert sind als 100.000 EUR, dann bekomme ich ja auch nur das was die 0,5 BTC dann eben Wert sind, da keine anderen Sicherheiten zum verwerten da sind...
Als Darlehensgeber fahre ich damit doch schlechter, als wenn ich die BTC einfach behalte?!

Würdest du die andere Seite des Deals eingeben - d.h. Darlehensnehmer werden und dafür den NAV von 2 akzeptieren?

Schätzt du den Nutzten, den der Darlehnsnehmer dem Darlehen erhält, höher ein, als der Schaden aus dem höheren NAV?

Wenn du MSTR kaufst, bezahlst du einen Aufschlag (schlecht) und bekommst dadurch extra Kredit (gut), z.B. vom Darlehnsgeber (STRF) von dem der Darlehnsnehmer (MSTR) profitiert. Der Darlehensgeber ist STRF, der Darlehnsnehmer ist MSTR. Der Aktionär kauft MSTR zu einem NAV von über 1 und bekommt damit anteilig den Kredit der Vorzugsaktionäre, wie STRF. Je mehr "Dumme" (oder regulatorisch gefangene) MSTR findet, desto besser für MSTR und desto höher kann der NAV sein. Du zahlst einen NAV von über 1 als Bezahlung, dass MSTR "dumme" findet und du nicht.


- Ich bin davon ausgegangen, dass die 0,5 BTC für die Laufzeit irgendwie als Sicherheit beim Käufer verbleiben. Beide Bedingungen separat zu betrachten kann den Knoten aber durchaus lösen, denn wenn ich für die Besicherung des Darlehens bei BTC einen Abschlag von 50% annehme, also 2 BTC bräuchte um die 100k€ Darlehen zu besichern, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Da wäre ich durchaus geneigt den Deal als Verkäufer einzugehen und könnte mir vorstellen, dass das für @virginorange auf der Käuferseite trotzdem noch attraktiv genug wäre. Spannende Folgefrage wäre für mich wie sich die Hinterlegung und spätere Freigabe der BTC technisch umsetzten ließe....

Der Zweck des Gedankenexperimentes war eine Veranschaulichung. wie sich MSTR an den Vorzugsaktionären bereichert. Diese Bereicherung hat einen Preis (NAV von über 1) bezahlst.

Zurück zum Gedankenexperiment: Ich bin unfähig meine Bitcoin selbst zu verwahren. Deswegen halte ich meine 3 Bitcoin auf Coinbase. Der Account läuft unter meinen Namen und ausschließlich unter meinem Zugriff. MaxMüller leiht mir 100.000 EUR. Ich kaufe von Ihm hierfür sofort 0,5 Bitcoin. Damit liegen nun 3.5 Bitcoin auf dem Account von Coinbase. Übersicherung 7x

Sollte ich pleite gehen und Coinbase nicht, dann bekommt MaxMuller im Rahmen des Insolvenzverfahrens mit seiner jeweiligen Rangigkeit seine Insolvenzquote. Rückzahlung des Kreditbetrags erfolgt auch ohne Insolvenz nie, die Kreditlaufzeit ist unendlich, ich zahle nur die 8% Zinsen von pro Jahr. Ich kann entscheiden die Zinsen auszusetzen, muss diese dann aber mit 15% Strafzinsen nach-bezahlen.

Ich würde in diesem Gedankenexperiment meinen Namen (analog zu Michael Saylor) veröffentlichen. Das Risiko, dass ich mich mit dem Geld davon mache ist sehr gering.



Ich wollte nochmal genauer erläutern, warum der Marktwert von MicroStrategy (MSTR) über dem Wert seiner Bitcoin-Bestände liegen kann

In diesem Abschnitt möchte ich eine These erläutern, die auf den ersten Blick paradox erscheinen mag: Warum eine Firma wie MicroStrategy mehr wert sein kann als die Bitcoin, die das Unternehmen hält. Der Schlüssel liegt nicht nur in der Performance von Bitcoin selbst, sondern in einem finanziellen Arbitrage-Geschäft und den sozialen Zwängen des traditionellen Finanzsystems.

Das fundamentale Arbitrage-Geschäft: Billig leihen, teuer anlegen

Der Kern des Geschäftsmodells lässt sich einfach zusammenfassen:

Geldaufnahme zu niedrigen Zinsen: MicroStrategy (MSTR) nimmt Geld auf, indem sie Anleihen ausgibt oder Kredite aufnimmt. Nehmen wir an, sie kann sich zu einem effektiven Zinssatz von 10% pro Jahr finanzieren.
Geldanlage zu hohen (erwarteten) Renditen: Dieses geliehene Geld investiert MSTR nicht in klassische Anlagen, sondern kauft damit Bitcoin. Bitcoin hat historisch betrachtet einen starken Aufwärtstrend. Gehen wir von einer erwarteten annualisierten Rendite von aktuell 35% pro Jahr aus.
Die Arbitrage: Die Differenz zwischen der erwarteten Rendite (35%) und den Fremdkapitalkosten (10%) beträgt satte 25% pro Jahr. Diese Differenz streicht MSTR ein und schafft so einen Mehrwert für die Aktionäre, der über das reine Halten von Bitcoin hinausgeht.

☞ Einfaches Beispiel: Leiht sich MSTR 100 Mio. USD zu 10% Zinsen p.a., kostet das 10 Mio. USD pro Jahr. Kauft sie dafür Bitcoin und erzielt damit 35 Mio. USD Wertzuwachs, behält sie nach Abzug der Zinskosten 25 Mio. USD Gewinn aus diesem Hebelgeschäft.

Warum kaufen die Kreditgeber nicht einfach selbst Bitcoin?

Die Antwort liegt nicht in der Ökonomie, sondern in der Soziologie großer Organisationen.

Jeder Mensch in einer großen Organisation (z.B. ein Fondsmanager einer Pensionskasse) spielt zwei Spiele gleichzeitig:

Das sachliche Spiel ("Mensch gegen Natur"): Hier geht es darum, die richtige Entscheidung zu treffen – also die Anlage mit der besten Riskiko-Rendite-Relation zu finden, in diesem Fall Bitcoin.
Das soziale Spiel ("Mensch gegen Mensch"): Hier geht es darum, akzeptiert zu werden und Karriererisiken zu minimieren. In großen Organisationen wird man nicht belohnt, wenn man mit exotischen, unkonventionellen Ideen (wie dem direkten Kauf von Bitcoin) Recht behält, sondern bestraft, wenn man damit scheitert – selbst wenn die Idee fundamental richtig war.

➤ Für einen Fondsmanager ist die Karriereentscheidung daher:
Bitcoin direkt kaufen: Ein extremes Abweichen vom Mainstream. Scheitert es (z.B. durch kurzfristige Volatilität), ist der Job sofort weg. Gelingt es, mag man belohnt werden, trägt aber das immense soziale Risiko, ein "Exot" zu sein.
MSTR-Anleihen kaufen: Eine Entscheidung innerhalb des akzeptierten Rahmens. MSTR ist ein börsennotiertes, reguliertes Unternehmen. Das Investment erscheint im Portfolio wie eine ganz normale Unternehmensanleihe oder -aktie. Man partizipiert indirekt am Bitcoin-Erfolg, ohne das soziale Risiko des "Abweichens" zu tragen. Im Erfolgsfall hat man eine bessere Performance als die Kollegen, im Misserfolg kann man sich darauf berufen, in ein standardisiertes Produkt eines bekannten Unternehmens investiert zu haben.

☞ Der institutionelle Anleger ist also in seinem Entscheidungsspielraum "gefangen". Er kann nicht das tun, was sachlich optimal wäre (Bitcoin kaufen), sondern nur das, was sozial und karrieretechnisch sicher ist. Genau diese Lücke nutzt MicroStrategy.

Welchen Mehrwert schafft MicroStrategy dadurch?

MSTR positioniert sich als eine Art "Schleuse! zwischen dem traditionellen Finanzsystem mit seinem gefangenen Kapital und Bitcoin.

Zugang zu billigem Kapital: MSTR kann sich dank dieser Nachfrage von institutionellen Anlegern vergleichsweise günstig refinanzieren.
Zugang zu Bitcoin mit hoher Rendite: Sie kann das günstige Kapital in das potenziell hochverzinsliche Asset Bitcoin stecken.
Wertschöpfung durch Arbitrage: Die Differenz zwischen den Kosten der Geldaufnahme und der erwarteten Rendite der Geldanlage ist der reine Gewinn, der an die Aktionäre von MSTR weitergegeben wird und den Unternehmenswert über den reinen Bitcoin-Bestand (Net Asset Value - NAV) hinaus steigert.

Fazit: Die Rechtfertigung der Prämie

➤ Der Marktwert von MSTR kann also durchaus über dem Wert seiner Bitcoin-Bestände (NAV) liegen, weil das Unternehmen nicht nur ein reiner Bitcoin-ETF ist.
➤ Es betreibt ein aktives Finanzgeschäft, das von den strukturellen Ineffizienzen und sozialen Zwängen des traditionellen Finanzsystems profitiert.
➤ Solange institutionelle Anleger direktes Bitcoin-Investment scheuen, aber dennoch von der Rendite partizipieren möchten, wird es Nachfrage nach Produkten wie denen von MSTR geben.
➤ MicroStrategy kann sich diese Nachfrage bezahlen lassen (durch die Zinsdifferenz), was den Aktionären zugutekommt und den Kurs über den NAV treibt.

☞ Kurz gesagt: Du bezahlst nicht nur für die Bitcoins auf der Bilanz, sondern auch für das Geschäftsmodell von MSTR, an das "gefangene" Kapital der institutionellen Welt heranzukommen, das du als Privatperson nie würdest mobilisieren können.

Sicherheit für deine Familie, dich und deine BTC, dank der fundierten Sicherheits-Tipps der KryptoArche. Wir kaufen Bitcoin zum Vermögensaufbau oder zur Krisenvorsorge. Wir kaufen Bitcoin dezentral als Schutz vor Räubern, mit guter Historie und verwahren unsere Bitcoin sicher vor Verlust, Räubern und Dieben sowie versteckt Wir nutzen sichere Passwörter, BetriebssystemeSoftware und sufen sicher. Sicher dir deinen kostenlosen Platz auf der KryptoArche! Die Zeit läuft ab! Steig ein, bevor es zu spät ist! Gemeinsam bleiben wir immer über Wasser!
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September 19, 2025, 03:36:30 PM
 #8

Hab heute diesen Artikel gelesen, der davon fabuliert, dass wir bei den treasury Unternehmen bald NAV Werte unter 1 sehen werden....

Schien mir im ersten Gedanken erstmal völlig unplausibel, aber im zweiten dann irgendwie auch doch nicht...
Wie schätzt ihr die Mechaniken dahinter ein und wäre es dann vielleicht sinnvoll einen Sparplan statt auf BTC auf MSTR und Co laufen zu lassen?!

 
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virginorange (OP)
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September 23, 2025, 08:28:10 AM
Merited by MaxMueller (1)
 #9

Schien mir im ersten Gedanken erstmal völlig unplausibel, aber im zweiten dann irgendwie auch doch nicht...
Wie schätzt ihr die Mechaniken dahinter ein und wäre es dann vielleicht sinnvoll einen Sparplan statt auf BTC auf MSTR und Co laufen zu lassen?!

im Bärenmarkt - MSTR billiger als Bitcoin auf Bilanz abzüglich Schulden
Ich gehe davon aus, dass wir bei MSTR NAV von unter 1 sehen werden.

GBTC (Grayscale) hatte im letzten Bärenmarkt einen Discount von fast 50% erreicht. Das kann ich mir bei MSTR grundsätzlich auch vorstellen, besonders wenn MSTR zum bedienen der Vorzugsaktien dauerhaft neue Aktien emittieren muss. Zudem würde ein Verkauf von BTC auf der Bilanz von MSTR Körperschaftssteuer auslösen:

Anschaffungskosten Bitcoin: 50.000 EUR
Verkauf Bitcoin: 550.000 EUR
Gewinn: 500.000 EUR
Körperschaftssteuer (20%): 100.000 EUR
Aktien im Gegenwert von 550.000 EUR in Bitcoin wären nur 450.000 EUR wert, weil hier noch 100.000 passive latente Steuer gegenzurechnen ist.

potentiell gute Rendite eines MSTR-Trades

Ich denke eine Bitcoin-Adoption wird 10-20 Jahre dauern (Preis-Trend-Funktion [z.B. 30% p.a.] in Verbindung mit Ziel-Allokation im Weltvermögen [z.B. 5%]). Da werden wir mehrere Bären und Bullenmärkte sehen.

Über 50% des Weltvermögens wird indirekt verwaltet und ist regulatorisch gefangen. Hier bietet MSTR über die verschiedenen Instrumente eine semi-verdeckte Fluchtmöglichkeit in Bitcoin. Dies ermöglicht einen Arbitrage-Gewinn für MSTR über viele Jahre und rechtfertigt eine Prämie ggü. dem Wert der Bitcoin auf der Bilanz von MSTR.

Ich halte es für realistisch, dass MSTR im nächsten Bären unter Bitcoin-Wert handelt und im anschließenden Bullenmarkt über Bitcoin-Wert handelt. Wir verdienen damit potentiell:
[Bitcon-Preis-Trend]
+ [Rückkehr von Bitcoin von unter Trend zu über Trend]
+ [Anstieg des Net-Asset-Values von MSTR von unter 1 auf über 1]
+ [extra Kredithebel von MSTR]
+ [Anstieg der BTC pro MSTR-Aktie].
- [Als deutscher Steuerzahler müssen wir hier die Kapitalertragssteuer gegenrechnen]

Aktuell lohnt sich ein Kauf von MSTR für einen deutschen Steuerzahler meiner Einschätzung nicht. Aber MSTR für 20% Rabatt zum Netto-Bitcoinvermögen zu kaufen, während der Bitcoinpreis bei Trend*e^⁻0.3 steht, bei einem Bilanzhebel von 30%, wäre ein ganz attraktiver Trade.

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