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Author Topic: netter alter artikel auf Cashkurs.de  (Read 2538 times)
apetersson
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May 03, 2012, 08:51:03 PM
 #1

Hab ich gerade bemerkt:

http://www.cashkurs.com/Detailansicht.80.0.html?&cHash=042f90a29e&tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=10330

in seinem Archiv werden 3 Monate alte artikel frei zu verfügung gestellt, daher erst jetzt die verlinkung..


edit: der Artikel ist nicht von Dirk Müller wie früher im titel behauptet, sondern von Helmut Reinhardt der seit 2009 regelmässig als einer der Gastautoren schreibt.
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hausmarke
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May 04, 2012, 06:18:33 PM
 #2

der link funktioniert nicht Huh
wareen
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May 04, 2012, 06:55:30 PM
 #3

der link funktioniert nicht Huh

SMF kommt nicht so gut mit eckigen Klammern in URLs zurecht - versuch' den her:

http://www.cashkurs.com/Detailansicht.80.0.html?&cHash=042f90a29e&tx_t3blog_pi1%5BdaxBlogList%5D%5BshowUid%5D=10330

Quote
Das Bitcoin-System habe ich vor einigen Wochen auf meinem Rechner installiert, um wirklich sicher zu gehen, dass von diesem Programm keine technischen Mängel ausgehen, wenn jemand es aufgrund meiner Empfehlung nutzen möchte. Es läuft stabil und sicher und in der Tat ist das Bezahlen mit Bitcoins genauso einfach, wie das Schreiben einer e-mail

...

Fazit

Meine Einschätzung: Bitcoins sind nicht nur ein neues Zahlungsmittel, sondern können gut und gerne als französische Revolution des weltweiten Finanzwesens angesehen werden. Sicherlich werden noch viele weitere solcher Währungen folgen.

Nicht schlecht - klingt ja nach einer uneingeschränkten Empfehlung durch Mr. DAX Smiley
Invictus
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May 04, 2012, 09:24:29 PM
 #4

Sorry, aber der Kerl ist einfach nur lächerlich.

Der Artikel liefert auch keine neuen Infos, sondern zeigt nur, wie "Mr. Dax" die Leute mit seinem Cashkurs abzockt.
wareen
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May 04, 2012, 11:19:07 PM
 #5

Sorry, aber der Kerl ist einfach nur lächerlich.

Der Artikel liefert auch keine neuen Infos, sondern zeigt nur, wie "Mr. Dax" die Leute mit seinem Cashkurs abzockt.

Gefällt dir bloß sein Humor nicht oder hast du sachliche Kritik? Von einem 10 Monate alten Artikel über Bitcoin würde ich mir jetzt nicht unbedingt neue Infos erwarten und von irgendeiner Referenz auf seinen Cashkurs habe ich in dem Artikel auch nichts entdeckt. Dass er die Inhalte erst nach einer gewissen Zeit frei verfügbar macht ist ja wohl sein gutes Recht oder?

Kann leider deine Position nicht ganz nachvollziehen.
Invictus
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May 05, 2012, 01:35:44 AM
 #6

Sorry, aber der Kerl ist einfach nur lächerlich.

Der Artikel liefert auch keine neuen Infos, sondern zeigt nur, wie "Mr. Dax" die Leute mit seinem Cashkurs abzockt.

Gefällt dir bloß sein Humor nicht oder hast du sachliche Kritik? Von einem 10 Monate alten Artikel über Bitcoin würde ich mir jetzt nicht unbedingt neue Infos erwarten und von irgendeiner Referenz auf seinen Cashkurs habe ich in dem Artikel auch nichts entdeckt. Dass er die Inhalte erst nach einer gewissen Zeit frei verfügbar macht ist ja wohl sein gutes Recht oder?

Kann leider deine Position nicht ganz nachvollziehen.

Welcher Humor?

Die ganze Seite handelt von seinem Cashkurs und es gibt auch nun mal eine gewisse Klientel die er mit seiner Seite und seinen Börsenbriefen ansprechen will.

Der Kerl hat nie eine Uni von innen gesehen und will jetzt mit seinen tollen Finanzanalysen und Allgemeinplätzchen 10-40 Euro pro Monat von Leuten abzocken, davor kann man eben nur warnen.

Das zu meinem ersten Satz.

Zweitens gibt es eben überhaupt kein Thema das hier diskutiert werden kann, außer die Person "Mr. Dax" und zu dieser Person habe ich mich eben geäußert.
Seeder
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May 05, 2012, 05:08:41 AM
 #7

Der Kerl hat nie eine Uni von innen gesehen ...
Das spricht ja wohl eher für ihn.
Vor Autodidakten, also Selberdenkern, anstatt Nachdenkern, habe ich bedeutend mehr Achtung.

Im Übrigen ist der Artikel nicht von "Mr. Dax".

wareen
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May 05, 2012, 08:24:43 AM
 #8

Im Übrigen ist der Artikel nicht von "Mr. Dax".
Stimmt - danke für den Hinweis!

Die ganze Seite handelt von seinem Cashkurs
Die Seite sicher, ich dachte du beziehst dich auf den konkreten Artikel.

Der Kerl hat nie eine Uni von innen gesehen und will jetzt mit seinen tollen Finanzanalysen und Allgemeinplätzchen 10-40 Euro pro Monat von Leuten abzocken, davor kann man eben nur warnen.
Wenn die aktuellen Krisen nicht zum überwiegenden Teil durch Leute mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften zumindest mitverantwortet wären, würde ich dir bezüglich der Qualifikation sicher eher zustimmen Wink

Aber generell hast du natürlich Recht: bei Investmentratgebern muss man immer vorsichtig sein - vor allem wenn sie sich hauptsächlich an die breite Masse wenden.

Ohne dass ich in irgendeiner Weise Kunde des werten Herrn Müllers wäre, so schätze ich ihn doch für seine recht mutige Grundsatzkritik am Geldsystem und seine klaren Worte an die Politik (zBsp betreffend Griechenland).
klaus
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May 05, 2012, 01:20:31 PM
 #9


sehr gut geschrieben. macht spass zu lesen.


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bluetowel
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May 05, 2012, 09:01:44 PM
 #10


sehr gut geschrieben. macht spass zu lesen.



ja, dem schliesse ich mich an: hat spass gemacht zu lesen. es macht immer spass dirk m. zuzuhören wenn er mal wieder in einer polittalkshow auftritt. er ist einer seiner zunft, die die dinge differenziert sehen können, und auch mal tacheles reden, wie es ein politiker nie tun würde. wenn ich kanzler wäre würde ich einen wie ihn zum berater für finanzfragen machen, oder gleich zum finanzminister ^^

ooo Legalize it ooo
apetersson
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May 06, 2012, 02:16:58 PM
 #11

Der Artikel ist nicht von Dirk Müller wie früher im Titel behauptet, sondern von Helmut Reinhardt der seit 2009 regelmässig als einer der Gastautoren schreibt.

Abgesehen davon würde ich Dirk Müller durchaus zutrauen genauer über Bitcoin bescheid zu wissen. Ad-hoc fällt mir jedoch kein schriftliches Zitat dazu ein.
Michael_S
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Bitcoin-Note-and-Voucher-Printing-Empowerer


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August 17, 2014, 06:52:00 PM
 #12

Am 9. Dezember 2013 gab's einen Artikel von Dirk Müller zu Bitcoin auf cashkurs.com:
http://www.cashkurs.com/kategorie/anleihen-und-devisenwelt/beitrag/bitcoins-geldrevolution-oder-riesenbetrugssystem/

Ich habe ihn jetzt erst entdeckt und dem generell von mir geschätzten, weil nicht dem Mainstream verfallenen sondern i.d.R. selbst denkenden, Herrn Müller folgende E-Mail dazu geschrieben:



Sehr geehrter Herr Müller,

ich schreibe Ihnen heute einen konstruktiven Leserbrief und hoffe, sie werden daraus einige neue, inspirierende Denkanstöße erhalten. Ich beziehe mich auf Ihren Artikel vom 9. Dezember 2013 über Bitcoin, den ich erst heute gelesen habe.

Ich selbst interessiere mich seit dem Ausbrechen der Finanzkrise in 2008 für die Funktionsweise des heutigen Geldsystems und den Ursachen der damit zusammenhängenden Probleme, und ich habe mich seither näher mit den makro-ökonomischen Zusammenhängen auseinandergesetzt. Dabei habe ich Sie, Herr Müller, in etlichen TV-Auftritten, Podiumsdiskussionen und Web-Videos als sachlichen Experten kennen und schätzen gelernt, der wesentliche Zusammenhänge im Kern erkennt und zu erklären versteht, ohne übertriebene Rücksicht auf etablierte Ansichten des Mainstreams, aber auch ohne die Sachebene zu verlassen. Ihre Ansichten und Stellungnahmen zu den Themen der Zeit waren in aller Regel gut und balanciert durchdacht und recherchiert, verständlich vorgetragen und durchweg nachvollziehbar und vernünftig. In dieser Phase befasste ich mich u.A. mit den fundamentalen Ursachen der Finanzkrise, alternativen Geldsystem-Modellen, dem Entstehen der FED und der Funktionsweise Zentralbank-basierter Geldsysteme und -kreisläufe.

Als Diplom-Ingenieur (Jahrgang 1971) im Bereich IT/Telekommunikation hat die Bitcoin-Technologie, von der ich erstmalig 2011 durch einen befreundeten Informatiker hörte, sofort mein Interesse geweckt. Da ich jemand war (und bin), der ein großes Interesse sowohl an den komplexen Zusammenhängen des Geldsystems als auch an der Technologie dezentraler Computersysteme und Kryptographie besaß, war es nicht verwunderlich, dass ich das Bitcoin-Protokoll mit großer Faszination betrachtete, da sich hier all diese Themenfelder vereinen! So nahm ich mit großer Motivation alles Wissenswerte zum Thema auf.

Um so mehr war ich überrascht, als ich Ihren Artikel las. Er erscheint mir einseitig recherchiert und schlecht argumentiert, es gibt viele "hinkende" Vergleiche, und es wird auf Grundlage einer derartig einseitigen Recherchebasis ein Urteil gebildet. Das bin ich von Ihnen nicht gewohnt. Ich vermute, der Grund hierfür liegt nicht in einer "bösen Absicht" Ihrerseits, sondern in der Komplexität der Materie, zu der ich mit meinem technischen Hintergrund und zeitlichen Vorsprung bzgl. des Themas "Bitcoin" naturgemäß einen leichteren Zugang habe als Sie. Vieles, das mir inzwischen selbstverständlich und klar erscheint, ist für Sie offenbar noch Neuland, und so kommt es bei Ihnen zu den in meinen Augen voreiligen, einseitigen oder auch teils naiv anmutenden Schlussfolgerungen. Das meine ich genau so, wie ich es schreibe, also ohne jegliche unterschwellige Abwertung. Mein Respekt ist Ihnen weiterhin sicher, dazu verfolge ich Ihre Meinungen schon zu lange.

Darum möchte ich Ihnen hiermit anbieten zu helfen, das Thema "Bitcoin" auch von einer anderen, Ihnen bis dato verborgenen, Seite zu beleuchten und einen besseren Blick "hinter die Kulissen" zu werfen wie es Ihr eigener Anspruch ist, damit Sie, wie es Ihre Leserschaft seit jeher gewohnt ist, sich auch zum Thema Bitcoin/Decentralized Crypto-Currencies in gewohnt ausgewogen-pragmatischer und nicht einseitig verzerrter Art und Weise äußern können. Ich denke, diese noch junge Technologie hat es verdient, wirklich gründlich, ausgewogen und von allen Seiten betrachtet und beleuchtet zu werden.

Ich werde zum Zwecke des besseren Verständnisses meine Denkanstöße hierzu einfach im Folgenden zwischen die Zeilen Ihres Original-Artikels
   ***>>> in dieser Form <<<***
einfügen.

Für Rückfragen bin ich gerne offen und würde mich sogar sehr darüber freuen; ich bitte Sie aber um Verständnis, wenn ich aufgrund anderer privater und beruflicher Beschäftigungen evtl. erst mit einigen Tagen Verzögerung antworten kann.

Mit freundlichen Grüßen
Michael xxxxx

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09.12.2013  17:09 Uhr
Autor: Dirk Müller

Bitcoins – Geldrevolution oder Riesenbetrugssystem ?

Kaum eine Entwicklung an den Währungsmärkten elektrisiert die Gemeinschaft derer, die sich mit alternativen Geldsystemen beschäftigen derzeit mehr als das Thema Bitcoins. Die einen sehen darin eine Zeitenwende in der Art wie Währungen verstanden werden, andere sehen eine Tulpenblase XXL entstehen. Ich gehöre meist zu jenen, die grundsätzlich versuchen hinter die Kulissen zu schauen. Was, wenn der oberflächliche und sich aufdrängende Eindruck, den die meisten Menschen in der Regel unreflektiert als die Wahrheit ansehen, nicht stimmt, welche andere Realität könnte sich hinter diesem Schein verbergen?

***>>> Ja! Für die einen ist Bitcoin offensichtlich eine "Tulpenblase 2.0", für die anderen ist es ebenso offensichtlich eine technologische Revolution ähnlich der Erfindung des Internet, die von Milton Friedman schon 1999 vorhergesagt wurde. Es gibt also bei unterschiedlichen Menschen unterschiedliche oberflächliche und sich aufdrängende Eindrücke - schon deshalb ist eine differenzierte ausgeglichene Analyse notwendig, denn bei so unterschiedlichen ersten Eindrücken können beide gleichzeitig natürlich nicht stimmen. <<<***

***>>> Bem: Ich finde, Bitcoin ist eher mit der Entstehung von Internet oder E-Mail als mit der Tulpenblase zu vergleichen: Die Tulpenblase platzte recht schnell, Bitcoin gibt es schon länger und ist immer noch nicht geplatzt sondern täglich mehr in der Realwirtschaft präsent, obwohl die Welt in 2014 deutlich "schneller tickt" als in 1637. Außerdem hatte die Tulpe "keinen Nutzwert" sondern war nur Spekulationsobjekt. Das gilt für Bitcoin nicht. Bitcoin ist zwar auch Spekulationsobjekt, hat aber darüber hinaus einen konkreten Nutzwert (s.u.) durch seine neuen, nie dagewesenen Eigenschaften als "digitale Commodity". Also ist es ähnlich wie das junge Internet, dem auch viele "Experten" (Ron Sommer, Bill Gates) in den frühen und mittleren 1990ern jede kommerzielle Zukunft absprachen. Merke auch, dass das Venture-Kapital, das in Bitcoin-Firmen geflossen ist, schneller fließt als dazumal in Internet-Firmen in den frühen 1990ern. Vermutlich ist in den 1630-ern nicht in ähnlicher Weise Venture Capital in Firmen des Tulpenzwiebel-Eco-Systems geflossen. <<<***

Das bedeutet nicht, dass der erste Eindruck automatisch falsch sein muss. Oftmals gibt es keine andere Wahrheit hinter dem Offensichtlichen, aber ich will es zumindest in Erwägung gezogen und überdacht haben. Das möchte ich hier mit Ihnen gemeinsam zum Thema Bitcoins tun. Machen wir zunächst eine kleine Bestandsaufnahme. Was sind „Bitcoins“ eigentlich?

Bitcoins sind virtuelles Geld. Sie existieren nur im Netz der Computer. Keine Münzen, keine Scheine. Entstanden sind sie im Jahr 2009. Wie, warum und durch wen ? Das ist vollkommen unklar. Hierzu gibt es im Wesentlichen Gerüchte und Sagen. Angeblich

***>>> nicht "angeblich" - es war so, das kann in öffentlichen Diskussionsforen jeder nachvollziehen. Durch Verwendung von Schlüsselwörtern wie "angeblich" wird unbewusst-subtil eine Stimmung des unbekannt-mystischen beim Leser bewirkt. Das sollte bei ehrlich gemeinter Recherche vermieden werden. <<<***

soll es jemand mit dem Namen „Satoshi Nakamoto“ gewesen sein. Ob das der Name einer natürlichen Person, einer Gruppe oder nur ein Pseudonym ist, ist bis heute völlig unklar. Allein dieser nebulöse Ursprung lässt bei mir einige Alarmglöckchen klingeln.

***>>> Alarmglöckchen? Warum? Der Bitcoin-Source-Code ist öffentlich, die Funktionsweise damit für tausende Fachleute weltweit ein offenes Buch und alles andere als nebulös. Viele nicht anonyme Programmierer pflegen das Software-Projekt heute weiter, am meisten hat Gavin Andresen, heute 48-jähriger Programmierer und Familienvater, hierzu beigetragen, ein sehr vernünftig abwägender und denkender Zeitgenosse, wenn man ihn reden hört. Also gibt es keinen Grund, das Ganze als "nebulös" abzutun, nur weil der ursprüngliche Ideen-Geber des Bitcoin-Protokolls unbekannt ist. Ist ein zu 100% öffentlicher Programm-Code nicht allemal weniger nebulös als die hinter verschlossenen Türen getätigten Machenschaften der Finanz-Kartelle, die ganze Regierungen und Regionen der Welt ins Wanken bringen können? <<<***

Wenn ich ein revolutionäres Geldsystem erfunden und in die Welt gesetzt habe, dann will ich dass die Welt von meinem Geniestreich erfährt. Namenloser Altruismus ist möglich, wenn auch sehr selten. Eingehende Untersuchungen von Veröffentlichungen von „Satoshi Nakamoto“ kamen zu der Erkenntnis, dass „Satoshi Nakamoto“ eher im englischsprachigen Raum (GB oder USA) zu suchen ist.

***>>> Hat der Erfinder des Bitcoin-Protokolls objektiv betrachtet nicht allen Grund, sich vorerst nicht zu outen? Er hätte wohl keine ruhige Minute mehr in der heutigen Medien-Welt (man beachte nur die "Hetze" vom Magazin "Newsweek" auf den falschen "Satoshi Dorian Nakamoto" im März 2014) und wäre vermutlich auch vielen persönlichen Anfeindungen aus Politik und Finanzwelt ausgesetzt. Insofern erscheint es mir sehr nachvollziehbar, dass er es vorzieht, anonym zu bleiben. Altruistisch ist dieses Verhalten damit noch nicht, denn man kann davon ausgehen, dass er genügend bitcoins angehäuft hat, um ein kleines Vermögen zu besitzen. <<<***

Wie entstehen Bitcoins? Sie werden einfach errechnet. Naja, so „einfach“ auch nicht. Es sind hochkomplexe Rechenvorgänge, für die sehr hohe Computerleistung gebraucht wird. Die Rechenformel ist für jeden zugänglich, so dass jeder der über genug Rechenpower verfügt selbst diese Bitcoins erzeugen kann. Im Fachjargon  der Bitcoin-Welt heißt das „Mining“ - soll wohl nach Bergbau und Goldwert klingen.

***>>> Nein, es soll weder nach *Gold* noch nach *Wert* klingen. Es soll lediglich die mathematisch-abstrakte Gemeinsamkeit des "Bitcoin-Minings" mit dem Bergbau (egal welche Art von Erz) zum Ausdruck bringen: Je länger man Bergbau betreibt, desto weniger Gehalt hat das aus dem Berg geschlagene Erz, der Ertrag wird also mit der Zeit immer geringer. Ebenso verhält es sich mit dem Bitcoin-Mining, wo der Bitcoin-Ertrag sich in 4-Jahres-Abständen halbiert und damit diese Resourcen-Erschöpfung mathematisch vereinfacht aber im Grundsatz zutreffend nachbildet. In dieser Hinsicht (und nur in dieser) bildet Bitcoin also unzweifelhaft eine Eigenschaft von Gold nach. <<<***

Die dahinterstehenden Algorithmen und Mechanismen übersteigen den Horizont der meisten Menschen – mich inklusive.

***>>> Zum Verständnis der Grundprinzipien des Minings und der Funktionsweise des Bitcoin-Protokolls bedarf es keines Informatik-Studiums. Ich bin sicher, ich könnte es Ihnen, Herr Müller, in kurzer Zeit so erklären, dass Sie den Kerngehalt verstehen! Hiermit mein wirklich ernstgemeintes Angebot, Ihnen (ohne Gegenleistung) Bitcoin technisch erklären zu dürfen, egal ob in Hamburg, Frankfurt oder Stuttgart, oder bei einer Gebirgswanderung auf Mallorca! Sie sind dazu intelligent genug und haben genug Vorbildung, da bin ich mir 100%-ig sicher! Das "Mining" ist kein Selbstzweck, sondern ein notwendiger Nebeneffekt, der der Absicherung des Transaktionsverzeichnisses durch ein DEZENTRALES(!) Netzwerk von Computern dient. Am Anfang der Bitcoin-Idee stand nämlich nicht die Frage eines geldgierigen Mennschen "wie stelle ich am besten mein eigenes digitales Geld her?", sondern die Frage eines Computer-Theoretikers "wie kann ich ein Transaktionsverzeichnis unterhalten mit einem dezentralen Netzwerk, wo niemand den Anderen kennt, niemand irgend jemandem vertrauen muss, und trotzdem ein fälschungssicheres und als Ganzes vertrauenswürdiges System entsteht?", und dieses lange Zeit als unlösbar geltende Problem der Informatik wird durch das Bitcoin-Protokoll gelöst und arbeitet seit über 5 1/2 Jahren ohne ein einziges Mal kompromittiert worden zu sein. Übrigens hat Milton Friedman die Entstehung einer Bitcoin-artigen Zentralbank-freien Digitalwährung schon 1999 vorhergesehen (--> Youtube, google nach "Milton Friedman Bitcoin"). <<<***

Wir haben also eine Kunstwährung mit mystischem Ursprung

***>>> ich hoffe, das Wort "mystisch" konnte ich verständlich und überzeugend widerlegen. Mystisch ist nur das, was man nicht versteht (und wo man sich *bewusst* ist, dass man es nicht versteht [sonst würde den allermeisten Menschen unser normales Geld auch mystisch vorkommen]). Aber wie gesagt, der Quellcode ist öffentlich, und um das Wesen der Funktionsweise zu verstehen braucht man nicht jede mathematische Gleichung des Bitcoin-Protokolls herleiten zu können, sondern nur gesunden Menschenverstand, einen guten "Lehrer" und etwas Zeit zum "sacken lassen". <<<***

und einer Komplexität, die von den meisten Menschen nicht mehr durchschaut wird.

***>>> Eine nahestehende Person aus meinem privaten Umfeld ist Banker in einer gehobenen Position, hatte zuvor BWL studiert, und konnte mir nicht erklären wie unser Geld entsteht. Ich denke das ist keine Ausnahme. Ich denke, die Funktionsweise des Zentralbankgeldes (mit den zwei Geldkreisläufen, der Unterscheidung "Echtes Zentralbankgeld" (z.B. Cash) vs. Buchgeld das nur eine Forderung an eine Privatbank ist etc.) ist DEUTLICH komplizierter als Bitcoin. Wenn man bei Null anfängt, kann der normale Mensch Bitcoin viel schneller verstehen als die Funktionsweise unseres heutigen Geldsystems. Wenn Sie, Herr Müller, das heutige Zentralbanksystem einigermaßen durchschaut haben, reicht ihre geistige Kapazität zum Verständnis von Bitcoin allemal. Ich selbst habe VIEL länger zum Verstehen des heutigen Geldsystems als zum Verstehen von Bitcoin gebraucht. Davon abgesehen gilt für das heutige Geldsystem ebenso wie für Bitcoin: Um es als Endverbraucher verwenden zu können, braucht man es gar nicht im letzten technischen Detail zu verstehen. Es reicht, die abstrakten Eigenschaften zu kennen, die nötig sind, um damit praktisch umgehen zu können. <<<***

Fakten und Wissen wandeln sich somit in Glaube und Hoffnung.

***>>> Das hat mit "Glaube und Hoffnung" nichts zu tun. Der Quellcode liegt offen, jeder kann verstehen, wie Bitcoin funktioniert. <<<***

Was so komplex ist muss ja gut durchdacht sein und funktionieren.

***>>> In der Tat funktioniert es seit über 5 1/2 Jahren praktisch fehlerfrei. <<<***

Das mathematische Modell hinter den Bitcoins sorgt dafür, dass es am Ende, wenn alle möglichen Bitcoins errechnet wurden, maximal 21 Millionen Bitcoins existieren und das war’s.

Die Bezahlung mit Bitcoins läuft elektronisch. Wer daran teilnimmt hat so etwas  wie eine elektronische Geldbörse auf seinem Computer.

***>>> "elektronische Geldbörse"? - Besser vergleichbar mit einem "geheimen Zugangs-Passwort" zu seinen Bitcoins. Das Passwort kann man sich auch außerhalb des Computers z.B. auf ein Blatt Papier schreiben, um Verluste durch Computer-Crashs zu vermeiden. <<<***

Ein Computervirus, eine Spähsoftware oder der Verlust des PC´s bei einem Hausbrand und die elektronischen Bitcoins sind unwiderruflich weg. Durch Zerstörung des PC´s können Bitcoins vernichtet werden, weshalb die 21 Millionen maximaler Bitcoins nie erreicht werden können, da zuvor sicherlich einige zerstört wurden.

***>>> Das ist irreführend und unvollständig dargestellt. Bitcoins sind über private Schlüssel (kann man sich wie unknackbarer Passwörter vorstellen) geschützt. Jeder Benutzer kann sich eine Kopie auf einem USB-Stick, auf CD-ROM oder auch auf einem Papier-Ausdruck etc. machen (letzteres nennt man "Paper-Wallet"), so dass auch nach Zerstörung des Computers oder einem Hausbrand das Geld noch da ist! Es ist also vom technischen Handling her ähnlich wie Bargeld, nur besser: Das Bargeld ist an einer Stelle, und wenn es dort brennt oder ein Dieb kommt, ist das Geld unwiderruflich weg. Die Bitcoins in Form von Paper-Wallets (=eine Art ausgedruckte Passwörter) kann man beliebig duplizieren, darum ist die Aufbewahrung viel sicherer als mit Bargeld. Auch kann man den Ausdruck noch mit einem kleinen Passwort oder PIN schützen, so dass auch ein Dieb nicht gleich an die bitcoins heran kommt und man sie selbst schnell an eine neue sichere Bitcoin-Adresse überweisen kann, bevor der Dieb das Passwort geknackt hat. Also sicherer als Bargeld, und man muss sie nicht zur Bank bringen, wenn man davor Angst hat, dass sie durch Hausbrand oder Diebstahl verloren gehen. Einer Computer-Spähsoftware kann man sich erwehren, indem man größere Bitcoin-Ersparnisse nur offline z.B. auf "Paper-Wallets" aufbewahrt (die mit einem offline-Computer erstellt worden sind) und damit einem Computer-Schadprogramm den Zugriff auf die Bitcoins gar nicht erst ermöglicht. Solche Lösungen gibt es schon seit langem. <<<***

Ich möchte an dieser Stelle die weitere Beschreibung der technischen Details beenden und mich statt dessen mit den für mich offenkundigen Zusammenhängen beschäftigen, sonst würde dieser Artikel episch. Weitere Details zur technischen Nutzung und der jeweiligen Hintergründe finden Sie bei Interesse hier [http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin#cite_note-15].

Wir haben also eine Währung, die keinen realen (anfassbaren) Wert hat. Nur Glaube und Hoffnung, dass mir morgen jemand für meine Bitcoins irgendeine Leistung erbringt.

***>>> "keinen realen (anfassbaren) Wert"? Man muss unterscheiden zwischen "real" und "anfassbar". Natürlich hat Bitcoin keinen "anfassbaren" Wert - genauso wenig wie andere Computersoftware wie z.B. Microsoft Windows, Google Android, oder das facebook-Netzwerk. Trotzdem ist offensichtlich, dass solche Software durchaus einen sehr hohen "realen" Wert hat. Bei Bitcoins ist es nicht anders: Als Tauschmittel oder Währungs-Alternative hat Bitcoin viele innovative und bisher nie dagewesene Eigenschaften (siehe oben Vorteile der Aufbewahrung, oder als Mittel zum Werttransfer ohne Bank an jeden Ort der Welt für quasi Null Gebühren in wenigen Minuten 24 Stunden am Tag, an jeden Menschen der ein Smartphone besitzt [z.B. in Afrika haben VIEL mehr Leute ein Handy als ein Bankkonto!]). Das ist ein innerer Wert an sich, und das rechtfertigt, dass Bitcoins einen Wert größer als Null haben. Sobald man dies einmal (an)erkannt hat, ist die Frage, wie hoch denn der Wert nun konkret ist, nur durch den Markt (Angebot & Nachfrage) zu beantworten. Die Zahl z.B. "1 bitcoin = 400 Euro" mag sich psychologisch nach viel anhören, ist aber willkürlich, weil rein willkürlich der 21 Millionste Teil der "Gesamtmasse" als eine Bitcoin-Einheit definiert wurde und die kleineste teilbare Einheit 1/100 Millionstel Bitcoin ist. Von vielen wird heute schon aus praktischen Gründen oft mit mBTC (1000-stel bitcoins) Einheiten gerechnet <<<***

Und hier beginnt das Problem. Aktuell kann ich nur extrem wenig für Bitcoins kaufen. Kaum jemand nimmt diese Währung an.

***>>> Das ist kein inhärentes Bitcoin-Problem. Das ist das Problem einer jeden neuen Technologie, die erst dabei ist, sich zu etablieren. "Adoption" dauert eine Weile, niemand kann erwarten, dass vom einen Tag auf den anderen plötzlich 50% der Menschen oder Geschäfte Bitcoins verwenden. Also gibt es hier kein Problem oder grundsätzliches Gegenargument, solange die Adoptionsrate zumindest in bestimmten Teilen der Welt steigt. Und das ist massiv der Fall (overstock.com, dell.com. expedia.com, taz.de, airbaltic.com, ...ebay(?)... ). <<<***

Gut, ein Pizzaservice in Australien.... bis die bei mir ist wird sie wohl kalt sein.

***>>> Probieren Sie mal lieferservice.de ! - da hab ich schon oft mit bitcoins bezahlt, erstmals im Herbst 2013, also vor ihrem Artikel! - funktioniert wunderbar! <<<***

Nein im Ernst, es gibt natürlich einige kleine Internetshops, die den Spaß mitmachen und auch eine Berghütte in den Alpen macht das „zur Gaudi“, ohne bis vor kurzem auch nur einen Umsatz damit getätigt zu haben. Aber weder kann ich meine alltäglichen Einkäufe mit Bitcoins tätigen, noch meine Steuern bezahlen. Es ist vielmehr so, dass ich danach suchen muss, was ich denn für meine Bitcoins kaufen kann und das nehme ich dann. Nicht weil ich es brauche, sondern weil ich NUR DAS mit Bitcoins bekomme.

***>>> Man muss ja nicht gleich ins Extrem verfallen und 100% seines Lebens mit Bitcoin bestreiten wollen. Das behauptet doch niemand ernsthaft. Insofern ist dies ein unnötiges Gedankenspiel, das zu nichts führt und vom Thema ablenkt. Ich bestreite auch nicht 100% meines Lebens mit Kreditkarten (z.B. mein Bäcker nimmt nur Bargeld), aber trotzdem sind Kreditkarten manchmal praktisch und in Summe werden hohe Umsätze von den Kreditkartenfirmen gemacht! Ich kann doch aus der Erkenntnis, dass eine 100%-ige Benutzung von Kreditkarten bei ALLEN Einkäufen unpraktisch ist, nicht ableiten, dass Kreditkarten *per se* unnütz sind, das ist doch völlig unlogisch. Und diese Argumentationslinie wird nicht logischer, wenn man "Kreditkarte" durch "bitcoins" ersetzt. <<<***

Das erinnert an die DDR, als man mangels Angebot das kaufte, was gerade im Laden stand. Das ist wohl nicht gerade ein Vorteil einer solchen von nur wenigen akzeptierten Währung.

***>>> Ein sehr konstruiertes Beispiel, das jetzt in die DDR führt. Die ersten Kreditkarten hatten auch nur wenige Akzeptanzstellen. Die ersten Autos hatten kaum Tankstellen. Die ersten Firmen-Web-Seiten wurden nur von wenigen Nerds besucht. Die ersten E-Mail-Accounts hatten kaum Eingänge zu verzeichnen, weil niemand anders E-Mails benutzte. Die ersten Solar-Dächer wurden nur von Idealisten bepflastert. Trotzdem haben sich all diese "DDR"-Technologien in der Breite durchgesetzt. Darum sollte man nochmal tiefer darüber nachdenken und eine Technologie nicht deshalb grundsätzlich abtun, weil sie zur Zeit noch neu ist und erst von wenigen verstanden und verwendet wird. <<<***

Kommen wir zum nächsten Punkt, der Knappheit. Es sind nur wenige Millionen Bitcoins im Umlauf. Am Ende werden es maximal 21 Millionen sein. Nehmen wir also an, die Bitcoins würden sich tatsächlich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Es werden also immer mehr Bitcoins für Transaktionen benötigt, es gibt aber keine neuen Bitcoins. Der Wert der Bitcoins springt also unweigerlich immer höher. Wenn Sie Bitcoins besitzen und sehen, dass diese im Gegenwert immer weiter explodieren....würden Sie Ihre Bitcoins dann für eine Pizza ausgeben, obwohl sie ahnen, dass Sie für den gleichen Betrag in 3 Wochen ein Auto bekommen würden? Natürlich nicht! Sie würden kein Stück aus den Händen geben. Die Knappheit der Bitcoins sorgt also für immer weitere Wertsteigerung der Bitcoins. Ein absolutes Deflationsszenario. Würde es nur noch diese Bitcoins geben, wäre die Folge der totale Zusammenbruch der Wirtschaft. Niemand würde mehr etwas kaufen, da er wüsste er würde morgen viel mehr für sein Geld bekommen.

***>>> Ich sehe nicht, wie das gegen Bitcoin spricht, denn die Annahme "würde es nur noch diese Bitcoins geben" ist unzutreffend. Man kann doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass Bitcoin als EINZIGES Zahlungsmittel übrig bleiben wird, das ist doch völlig unrealistisch. Bitcoin ist nur eine digitale Commodity (oder digitale Währung, je nach Jurisdiktion), die einen Tauschwert gegen den EURO hat. Den EURO (oder eine andere nationale Nachfolgewährung) wird es immer geben. Also hängt das Schicksal eines Wirtschaftsraumes nicht an einer digitalen Commodity namens Bitcoin, sonst müsste ja aus ähnlichen Gründen die Wirtschaft zusammenbrechen, weil *lang*fristig GOLD immer mehr an Wert zunimmt. Und selbst WENN bitcoin die einzige Währung wäre: Wenn ich heute einen Computer oder etwas zu Essen brauche, dann kaufe ich es natürlich jetzt und warte nicht bis zum Tag X. Mit Computern oder Fernsehern funktioniert das seit jeher wunderbar in der Welt, in der wir heute leben, also ist diese Theorie des Zusammenbruchs der Wirtschaft zumindest zu hinterfragen und nicht als selbstverständlich anzusehen. <<<***

Tatsächlich fährt der Kurs der Bitcoins Achterbahn.

***>>> ...was im Übrigen die Theorie der desaströsen Deflation/Wertsteigerung durch übertriebenes Horten auch gleich widerlegt. <<<***

Kostete 1 Bitcoin zu Beginn des Jahres 2013 noch etwa 10 Euro, so steht der Kurs heute (9. Dezember) bei 650 € oder 6400% Gewinn in einem Jahr. Wenn das keine Blasenbildung ist, weiß ich nicht wie man Blase definiert. Aber diese 650€ dürften dennoch manchen ärgern, denn erst am 5.Dezember (vor 4 Tagen) stand der Kurs bei 850€, zwei Tage später (7.Dezember)im Tief bei 381 Euro. Das ist keine Achterbahn, das ist ein Wahnsinn.

    <Bild: Kursverlauf 10.Nov - 8.Dez. 2013, ca. 260 --> 1200 --> 900 USD/BTC>

Wie kann jemand allen Ernstes bei einer „Währung“, die sich binnen zweier Tage halbiert oder nach Belieben verdoppelt, von einem Vehikel zur „Wertaufbewahrung“ sprechen?

***>>> Die Volatilität wird sich bei zunehmender Verwendung und Marktkapitalisierung vermutlich an die anderer Commodities wie Gold angleichen, also weniger volatil werden. Die Volatilität ist auch schon viel geringer geworden im Vergleich zu früheren Jahren. Man darf immer wieder daran erinnern, dass Bitcoin noch in den KINDERSCHUHEN steckt. Aus der Tatsache, dass der bitcoin-Kurs HEUTE volatil ist, kann man keine Aussagen für die Zukunft treffen. Ansonsten hätte es auch das Automobil, das Internet, oder die Solarzelle niemals zu relevanter Verbreitung gebracht, wenn man immer schon am Anfang nur die negativen Seiten hervorgehoben und daraus abgeleitet hätte, dass das ja nie etwas werden könne. <<<***

Tatsächlich haben auch Edelmetalle (besonders in den letzten Monaten) eine erhöhte Schwankungsintensität, aber keine Halbierung und Verdopplung binnen Tagen. Dazu kommt das tiefe Urvertrauen, dass im Gold seit 5000 Jahren in allen weltweiten Kulturen verankert ist. Das fehlt bei Bitcoins vollkommen. Hier gibt es kein über Generationen gelerntes Vertrauen, ganz im Gegenteil.

***>>> Sehe ich hier den Versuch einer "Verteidigungsrede" Gold vs. Bitcoin? Das ist doch gar nicht nötig, niemand hat doch Gold angegriffen. Es gibt vielleicht einige "Bitcoin-Enthusiasten", die "Anti-Gold" eingestellt sind, aber die meisten kommen selber aus der Gold-Ecke und sind weiterhin Gold-Befürworter aufgrund der genannten Eigenschaften von Gold. Bitcoin ist ein "neues Ding", sicherlich kein Gold-Ersatz. Es hat einiges mit Gold gemeinsam, es hat bestimmte Eigenschaften, die dem Gold überlegen sind, und andere Eigenschaften, in denen es Gold unterlegen ist, also besteht keine Notwendigkeit für eine "Entweder-Oder-Diskussion" - aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften haben BEIDE ihre Daseinsberechtigung entsprechend der Summe ihrer jeweiligen Eigenschaften. <<<***

Vermutlich kennen 99% der Weltbevölkerung Bitcoins gar nicht. Wer keinen Computer hat, kann auch nicht in Bitcoins bezahlen.

***>>> DOCH(!): Wer ein Smartphone hat, kann in Bitcoins bezahlen, auch wenn er keine Bankverbindung hat!! Und das gilt für SEHR viele Menschen rund um die Welt! Übrigens: Tipp: Eine sehr schöne Smartphone-App (die auch die Sicherung der Bitcoins durch Backups der privaten Schlüssel sehr ernst nimmt und den Benutzer dazu "an die Hand nimmt") ist "Mycelium" für Android. <<<***

Eine gute Währung zeichnet sich unter anderem durch eine stabile Wertentwicklung (Wertstabilität) und somit geringe Schwankungen aus. Das Gegenteil ist hier der Fall.

***>>> Warum immer der Versuch, Bitcoin in das "Währungslager" zu schieben und es dann postwendend schlecht zu reden, weil es nicht stabil genug ist? Nehmen wir Bitcoin als das, was es ist: Ein "neues Ding" mit neuen Eigenschaften, von denen einige denen einer Währung ähneln. Und als solches "Ding" hat es eine Daseinsberechtigung und wird seinen Platz finden. Bitcoin ist nicht Gold, und Bitcoin ist auch keine nationale Währung. Bitcoin ist die Summe seiner Eigenschaften, und jeder Versuch, es mit etwas gleichzusetzen (oder zu eng zu vergleichen), das vor Bitcoin existierte, führt zwangsläufig zu verzerrter Wahrnehmung. Mit welchem "Vergleich" hätte man einem Kutscher im 19. Jahrhundert wohl die Vorteile eines Autos mit Scheibenwischern, Blinkern und Park-Radar erklärt? Er hätte es nicht verstanden, egal wie lange man versucht hätte es ihm zu erklären. Es hätte seine Vorstellungskraft überstiegen, nur durch Selber-Ausprobieren hätte er es verstanden. <<<***

Was bedeutet das für einen Händler? Wer am 5.Dezember einen hochwertigen Artikel in Bitcoins verkauft hatte, war zwei Tage später ziemlich gekniffen, wenn er für diesen Betrag jetzt [edit: am 9.Dez. - Bitcoin-Kurs inzwischen gefallen] selbst wieder etwas einkaufen wollte. Der Händler muss also bei der Kalkulation seiner Preise extrem hohe Sicherheitsabschläge mit einbeziehen. Er würde beispielsweise seine Europreise in Bitcoins umrechnen, aber einen Aufschlag von 30 oder 40 Prozent verlangen, für den Fall, dass zwischen Warenverkauf und Weitergabe der Bitcoins der Kurs mal wieder abrauscht. Welcher Kunde würde das akzeptieren, abgesehen von jenen Überzeugungstätern die vor lauter Begeisterung über die neuen Wundermünzen jeden marktwirtschaftlichen Gedanken außer Acht lässt?

***>>> Darum gibt es "Payment-Prozessoren" wie die Firmen Coinbase oder BitPay. Damit hat der Händler keinerlei Währungsrisiko, wenn der Kunde mit bitcoins bezahlt! Ausprobieren? Z.B. bei lieferservice.de, das erwähnte ich schon. <<<***

Kommen wir zu einem weiteren Problem. Der Händler muss seine Steuern und auch seinen Lieferanten in Euro bezahlen. Solange die Bitcoinumsätze in der Größenordnung von „Spaß und Spiel“ ablaufen, kein Problem, aber sobald die Umsätze einen nennenswerten Anteil des Geschäftes ausmachen, wird er ein Problem bekommen.

***>>> KEIN Problem mit Coinbase oder BitPay - Die bitcoins dienen nur dem Transfer, der Händler erhält EURO auf seinem Konto und es ist steuerlich alles so wie sonst auch. <<<***

Machen wir es kurz : Ich halte das Thema Bitcoins für eine sehr clevere und groß angelegte Abzocke.

***>>> Für diese "Schlussfolgerung" habe ich bisher keinerlei Argument oder Indiz gesehen, aus allem oben Gesagten. <<<***

Die aktuellen Umsätze und die Kurssprünge bei den Bitcoins beruhen nicht auf dem großen Erfolg einer neuen Währung, sondern auf völlig geblendeten Spekulanten. Das lässt sich mit einfachem Argument belegen : Die größten Umsätze im Handel mit Bitcoins (Bitcoins gegen andere Währungen, nicht gegen Ware) finden in China statt, obwohl dort praktisch nichts reales mit Bitcoins gekauft werden kann. Reine Spekulationsgeschäfte also.

***>>> Richtig - Spekulation ist ein großer Bestandteil des Bitcoin Preises. Übrigens ähnlich wie bei Gold - wenn es keine Spekulation (wozu ich auch Anlage-Gold zähle) sondern nur industrielle Verwendung gäbe, wäre der Goldpreis deutlich niedriger. Aber wie bei allen Dingen gilt auch bei Bitcoin: Wo es einen gewissen realen Nutzwert gibt (z.B. Industriemetall/Schmuck vs. Mittel schnellen kostenlosen Werttransfers), da gibt es Spekulanten, die dazu führen, dass der Preis ein mittelfristiges Equilibrium auf höherem Niveau einnimmt, als es ohne die Spekulanten der Fall wäre. Besonders einfach bei Bitcoin ist übrigens die kostenlose "LAGERUNG" (im Vgl. zu Gold oder anderen Commodities), was die Spekulation vermutlich noch weiter beflügelt und einen Handel direkt im "Underlying" nahelegt, wo bei anderen Commodities stattdessen verstärkt Handel in Derivaten wie z.B. Gold-Zertifikaten stattfindet, was übrigens auch die "scheinbar verfügbare" (Gold-)Menge erhöht und damit den Preis drückt. Dieser in der Geschichte für eine Commodity bisher beispiellose Umstand, dass jeder den "Underlying" selbst zu Hause kostenfrei und sicher aufbewahren kann, dürfte übrigens bei Bitcoin dauerhaft für einen höheren "Spekulationsaufschlag" auf den Preis der Commodity führen, als es z.B. bei Edelmetallen der Fall ist. <<<***

Wir finden in vielen Elementen eine 1:1 Kopie der berühmtesten Spekulationsblase aller Zeiten, der Tulpenmanie des 17.Jahrhundert in Holland.

***>>> Außer im schnellen Kursanstieg und der damit immer einhergehenden Psychologie der Spekulanten sehe ich keine Parallele. Auch Internetfirmen, Commodities etc. hatten zeitweise schnelle Kursanstiege zu verzeichnen (z.B. Silberblase in den 80ern) - auch hier wäre also der Vergleich zur Tulpenblase fällig. Viel interessanter als der wenig weiterführende Vergleich mit der Tulpenblase ("alles was durch Spekulation schnell im Kurs steigt ist wie die Tulpenblase") ist doch die Tatsache, dass es viele UNTERSCHIEDE zur Tulpenblase gibt (realer Nutzwert von Bitcoin), und damit viele Parallelen zu technologischen Entwicklungen der Menschheitsgeschichte (Internet, E-Mail, Automobil, ...). <<<***

Die Tulpen waren beliebt, knapp und konnten mit den damaligen Methoden nur sehr langsam vermehrt werden.

***>>> Aber anders als Bitcoin waren sie in der realen Welt völlig nutzlos. <<<***

Die Spekulation trieb die Preise binnen Monaten und weniger Jahre auf hysterische Höhen. Für eine einzige Tulpenzwiebel wurde der Gegenwert mehrerer Luxusimmobilien bezahlt. Nicht um sie zu pflanzen, sondern in der Hoffnung morgen einen noch höheren Preis zu erzielen. Da gleiche geschieht aktuell bei den Bitcoins. Die Preise für etwas völlig wertloses

***>>> Bitcoin ist wie gesagt alles andere als "etwas völlig wertloses". DAS IST GENAU DER KNACKPUNKT! Dies muss man erörtern. Solange man davon ausgeht, das Bitcoin Netzwerk sei inhärent wertlos, wird man natürlich nur immer beim Tulpen-Vergleich hängen bleiben. <<<***

explodieren hysterisch. Nicht weil jemand mit den Bitcoins etwas kaufen möchte, das spielt keine Rolle, sondern nur in der Hoffnung dass morgen jemand noch mehr dafür bezahlt.

Doch in jenem Moment, in dem der Hype an der Tulpenbörse endete und sich keine verrückten Sammler oder von der Gier geblendete Spekulanten mehr fanden, die noch mehr zu zahlen bereit waren, brach der Kurs der Tulpenzwiebeln binnen weniger Tage um 95% ein und erholte sich nie wieder.

Braucht man Bitcoins? Nein, sie sind so unnötig wie die Tulpen in Amsterdam.

***>>> KONTRA: Einige Anwendungen (Beispiele): Die "unbanked" Menschen (aber Smartphone-Besitzer) in Afrika/Südamerika/Asien an die Finanzmärkte anbinden, auf Internet-Seiten Paywall mit Mikro-Payments einrichten (z.B. auch bei Cashkurs denkbar!), elektronisch bezahlen mit weniger Gebühren als per Kreditkarte, keine Kreditkarten-Chargebacks = Vorteil für den Händler, Anonymes Kreditkarten-loses bezahlen von Erotik-Inhalten im Internet, ... <<<***

Im Vergleich zu den gängigen Währungen stellen sie die absolut schlechtere Wahl dar. Die Bitcoins unterliegen eine wesentlich höheren Schwankung, verfügen über geringere Akzeptanz und vor allem fehlt ihnen eine extrem wichtige Voraussetzung: Steuerschuld damit zu begleichen.

***>>> Mangelnde Akzeptanz und hohe Wertschwankungen sind Folgen der Tatsache, dass es sich um eine sehr junge Technologie handelt, und keine innewohnenden Bitcoin-Eigenschaften. Auch mit Gold, Silber, Aktien, Immobilien oder Autos kann man keine Steuerschuld begleichen, trotzdem sind diese Dinge deshalb nicht wertlos. <<<***

Folglich haben wir es mit einem riesigen Hype um etwas, in sich wertlosem, zu tun.

***>>> Folglich kann man daraus nichts folgern! <<<***

Selbst die Hoffnung auf den „langfristigen Erfolg“ eines Bitcoinsystems sind, mit Blick auf die Deflationsfolgen einer limitierten Währung, unrealistisch.

***>>> Wie ich schon schrieb, kann die Argumentation der negativen Deflationsfolgen als Argument gegen Bitcoin nicht herhalten, weil sie zum Widerspruch führt: Weil Bitcoins deflationär sind (also ständig im Wert steigen), sind sie wertlos, also steigen sie NICHT im Wert --> Ja was denn nun?!? --> Paradox/Widerspruch! <<<***

Wir haben alle Elemente der Tulpenhysterie des 17.Jahrhunderts

***>>> Nein, das wichtigste Element "Bitcoin sind in sich wertlos" fehlt. <<<***

und ich würde mich schwer täuschen, wenn es nicht eines Tages zum gleichen Ende führen würde wie damals.

***>>> Wenn Sie sich "schwer täuschen", dann sind sie in guter Gesellschaft:
Kaiser Wilhelm II (seinerzeit Technik-Narr): "Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung."
Telekom-Chef Ron Sommer 1992: "Das Internet ist nur eine Spielwiese für Computerfreaks."
Bill Gates 1995: "Das Internet ist nur ein Hype, damit verdient man niemals Geld."
Ich selbst 1991/92 zu meinem Kommilitonen über dessen E-Mail-Experimente: "Wer braucht denn sowas?!" <<<***

Bis dahin kann die Hysterie noch ganz andere Ausmaße annehmen. Wir sind da vermutlich längst noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen.

Bleibt die Frage : War „Satoshi Nakamoto“ eine Gruppe genialer Hütchenspieler, die zu kleinsten Kosten die ersten 50.000 oder 100.000 Bitcoins erzeugten und sich heute einen Ast lachen, dass sie inzwischen einen virtuellen Gegenwert von 60 Millionen Euro in der virtuellen Geldbörse haben und das nun langsam aber sicher in den vielen kleinen oder größeren Onlineshops und Wechselstuben zum Shoppingrausch verwenden, bevor die Tulpenblase platzt ?

Vielleicht muss ich meine Einschätzung in einigen Jahren revidieren,

***>>> Die Gründe dazu habe ich hier schon gegeben :-) <<<***

aber im Augenblick

***>>>
"Im Augenblick" ist das Automobil dem Pferd meilenweit unterlegen
"Im Augenblick" ist das Internet nur eine Spielwiese für Computerfreaks
"Im Augenblick" ist Solar- oder Windenergie VIEL teurer als Kohle oder Atomstrom
Nun, hat irgend etwas dazu geführt, dass es immer so blieb?
--> Von der Situation "im Augenblick" Vorhersagen für die Zukunft zu machen, ist eine schlechte Strategie.
<<<***

sehe ich die Bitcoins mit einem Lächeln und muss an den uralten und teuersten Börsenspruch denken:

„Diesmal ist alles ganz anders!“

***>>> Aber worauf wenden wir diesen Spruch heute an?
"Bitcoin = Tulpenblase" --> Nö, diesmal ist alles ganz anders! (oder eben doch nicht?)
"Bitcoin = Wie die Internet-Revolution oder das Automobil" --> Nö, diesmal ist alles ganz anders! (oder eben doch nicht?)
<<<***

herzmeister
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August 18, 2014, 11:48:47 AM
 #13

Dinosaurier halt.  Roll Eyes

Danke für die Aufklärung. Ich würd auch noch die Historie des Kryptoanarchismus anführen, wo ein dezentrales e-cash (nach der Art Geld als Datei auf der Festplatte) schon seit den späten 80ern erträumt wurde, aber für nicht implementierbar gehalten wurde, ohne eine zentrale Instanz. Damit kann man Satoshis Motive besser verstehen. Nachdem er es einigermaßen verstanden hat, würde ich ihn fragen, was er denn anders oder besser machen würde.

Außerdem würd ich durchaus dann einräumen, dass Bitcoin als Investition natürlich nicht ohne Risiko ist, denn sowas gibt es nicht in der materiellen Welt. Die größte Gefahr für Investoren ist m.E. eine Nachfolgetechnologie (s. etwa MaidSafe o.ä., das ohne Mining auskommen würde).

https://localbitcoins.com/?ch=80k | BTC: 1LJvmd1iLi199eY7EVKtNQRW3LqZi8ZmmB
LiteCoinGuy
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August 20, 2014, 12:48:10 PM
 #14

Hab ich gerade bemerkt:

http://www.cashkurs.com/Detailansicht.80.0.html?&cHash=042f90a29e&tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=10330

in seinem Archiv werden 3 Monate alte artikel frei zu verfügung gestellt, daher erst jetzt die verlinkung..


edit: der Artikel ist nicht von Dirk Müller wie früher im titel behauptet, sondern von Helmut Reinhardt der seit 2009 regelmässig als einer der Gastautoren schreibt.


Dirk Müller hält (bisher) nicht viel von Bitcoin. Denke er versteht das System auch nicht in Gänze.

mezzomix
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August 21, 2014, 06:34:03 AM
 #15

Dirk Müller hält (bisher) nicht viel von Bitcoin. Denke er versteht das System auch nicht in Gänze.

Ich halte auch nichts von Giralgeld, obwohl (oder vielleicht gerade weil) ich die technische Seite dort vermutlich besser verstehe als er die technischen Aspekte bei Bitcoin versteht.

Umso beachtlicher sind die bisherigen Erfolge beim Bitcoin. Wäre Bitcoin das historisch genutzte System und es würde irgend jemand mit Fiat/Giralgeld daherkommen, würde man ihm vermutlich den Stinkefinger zeigen.
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August 27, 2014, 01:21:38 PM
 #16

Hab ich gerade bemerkt:

http://www.cashkurs.com/Detailansicht.80.0.html?&cHash=042f90a29e&tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=10330

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edit: der Artikel ist nicht von Dirk Müller wie früher im titel behauptet, sondern von Helmut Reinhardt der seit 2009 regelmässig als einer der Gastautoren schreibt.


Dirk Müller hält (bisher) nicht viel von Bitcoin. Denke er versteht das System auch nicht in Gänze.

Ich finde, der Herr Müller wird grundsätzlich überschätzt. Seine hohe mediale Präsenz ist kein geeigneter Indikator für die Qualität seiner Meinungen/Empfehlungen. Teilweise sind diese ganz vernünftig, teilweise aber auch nicht (meiner Ansicht nach, natürlich Grin ). Damit unterscheidet er sich nicht wesentlich von allen anderen sogenannten "Börsen- oder Geldexperten".

LiteCoinGuy
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August 29, 2014, 03:58:18 PM
 #17

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edit: der Artikel ist nicht von Dirk Müller wie früher im titel behauptet, sondern von Helmut Reinhardt der seit 2009 regelmässig als einer der Gastautoren schreibt.


Dirk Müller hält (bisher) nicht viel von Bitcoin. Denke er versteht das System auch nicht in Gänze.

Ich finde, der Herr Müller wird grundsätzlich überschätzt. Seine hohe mediale Präsenz ist kein geeigneter Indikator für die Qualität seiner Meinungen/Empfehlungen. Teilweise sind diese ganz vernünftig, teilweise aber auch nicht (meiner Ansicht nach, natürlich Grin ). Damit unterscheidet er sich nicht wesentlich von allen anderen sogenannten "Börsen- oder Geldexperten".


grundsätzlich kann er schwierige sachverhalte einfach erklären und so einem breiten publikum darbieten.

man muss sicher nicht alle meinungen von ihm teilen aber im großen und ganzen bin ich meist mit ihm auf einer linie  Wink

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