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Author Topic: Einführung in eine nachhaltige Ökonomie mit dem Modellmensch "Homo Stupido"  (Read 10002 times)
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kneim
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June 29, 2016, 10:10:22 PM
 #21

http://www.spiegel.de/video/donald-trump-waterboarding-ist-peanuts-video-1685836.html

Nicht Donald Trump selbst ist wichtig, es gibt keine nennenswert wichtigen Menschen auf diesem Planeten. Wichtig ist, dass ca. 30% der Amerikaner diesem zustimmen, das hat Gewicht. Die Eskalation des Homo Oeconomicus, einer sich selbst verstärkenden Krankheit des Großhirns, wird voranschreiten, und in einem Finale, das wir als Krieg bezeichnen, enden. Sollte es Trump dieses mal noch nicht werden, weil die Menschen noch zu human sind, dann kommt derjenige halt etwas später, nach Clinton. (es könnte auch eine Frau sein, die die Entscheidung herbeiführt, denn auch diese entmenschlichen sich immer mehr)

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kneim
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July 06, 2016, 06:41:27 PM
 #22

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/ruestungsindustrie-eu-reform-brexit-wolfgang-schaeuble

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-07/saudi-arabien-bundesregierung-ruestungsindustrie-patrouillenboot

Paul Celan> "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland"

Aus Sicht der nachhaltigen Ökonomie der Bewahrung steigen parallel zur Entmenschlichung die technischen Fähigkeiten, darunter auch der Bau von Waffen.

Man beachte beim zweiten Dokument übrigens auch die Überschrift: "Mehr Waffen als Antwort auf den Brexit". Ich erinnere daran, dass der Homo Oeconomicus beliebig argumentiert, der denkt sich dabei nichts. Hauptsache, die Schuld konnte weiter gegeben werden. Ist der Leser auch ein Homo Oeconomicus, dann fällt ihm aufgrund der fortgeschrittenen Verblödung die Beliebigkeit der Rechtfertigung gar nicht auf.

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July 09, 2016, 08:39:47 AM
 #23

http://www.welt.de/politik/ausland/article156920473/BKA-lieferte-FBI-Daten-von-299-Terrorverdaechtigen.html

Quote
Das zum amerikanischen FBI gehörende Terrorist Screening Center hat danach vom BKA den Namen, das Geburtsdatum, die Nummer von Reisedokumenten und Angaben zur Staatsbürgerschaft von 159 Deutschen und 140 Ausländern erhalten, die als "Gefährder" oder "Relevante Personen" geführt werden. Darunter seien keine, gegen die bereits ermittelt wird, weil sie die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützt haben sollen. Vielmehr sei die Einstufung in den Bundesländern "präventiv-polizeilich" erfolgt.

Ich erinnere noch einmal daran, dass der 100%-Homo-Oeconomicus der Terminator höchstpersönlich ist. Humanes Recht interessiert den einen Dreck.

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July 09, 2016, 08:51:17 AM
 #24

http://www.sueddeutsche.de/panorama/neuseeland-das-mysterioese-verschwinden-von-moses-und-summer-1.3068748

Quote
In der neuseeländischen Hafenstadt Timaru häufen sich die Fälle vermisster Katzen. Während die Polizei die Besitzer für verrückt erklärt, glauben diese längst an kriminelle Machenschaften.

Meine Diagnose: der eskalierende Homo Oeconomicus in den Bürgern.

Von Katzen ist bekannt, dass sie freiheitsliebend und launisch sind. Die Menschen werden jedoch immer fahriger, lauter, unberechenbarer in ihrem Verhalten. Meines Wissens suchen sich Katzen gerne mal ein neues Zuhause. Der Homo Oeconomicus im ehemaligen Besitzer der Katze wird immer erst bei anderen die Schuld suchen, nie bei sich selbst. Es wird Zeit für neue Kollateralschäden. (Ein Homo Oeconomicus wird seine Katze als sein Eigentum betrachten, im Durchschnitt)

In unserer Umgebung wird Rasen gemäht, Kinder schreien und toben, Katzen werden getreten, Fernseher und Computer laufen, und im freien suchen sie verschreckt das weite vor den Menschen. Die zwei Katzen, die sich für viele Stunden am Tag in unserer ruhigen Wohnung aufhalten, sind nicht unsere eigenen. (Sie sind auch nicht gestohlen, es war ihr freier Wille, nach wie vor übernachten sie dort, wo sie eigentlich hingehören)

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July 09, 2016, 08:57:30 AM
 #25

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/attentaeter-von-bangladesch-der-hip-faktor-des-toetens-14325558.html

Quote
Die meisten Attentäter von Bangladesch waren wohlhabend und hochgebildet. Wie und wo konnten sie sich dennoch radikalisieren? Ein Fallbericht.

Die nachhaltige Ökonomie der Bewahrung stellt den Zusammenhang her, dass Menschen um so verblödeter sind, je vernunftbegabter sie sich selbst einschätzen. Diese Annahme der eigenen Vernunft zeigt sich z.B. im Verlust von Neugier und Zweifel, den Eigenschaften eines humanen Menschen. Und so wird nicht mehr gefragt, sondern gleich geschossen. Absolute Vernunft existiert jedoch nicht, und so rückt unsere Auslöschung um so näher, je mehr wir daran glauben.

Ob IS-Terror oder westliche Drohnenmorde, aus nachhaltiger Sicht ist es das gleiche, nur die Extreme sind andere. Und die verschiedenen Extreme werden sich auch in Zukunft laufend verschärfen.

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July 09, 2016, 04:07:23 PM
 #26

http://www.welt.de/politik/ausland/article156921079/Roboter-von-Polizei-spontan-zum-Toeten-eingerichtet.html

Wenn man Roboter einsetzt, um weitere Tote zu vermeiden, so darf man sich schon fragen, warum der Angreifer nicht betäubt wurde. Dann bliebe einem nämlich die Möglichkeit, nach der Ursache zu forschen, um die Situation für die Zukunft zu verbessern. Leider interessiert sich der Homo Oeconomicus nur für das oberflächliche.

Der Terminator kennzeichnet sich durch sein vorgebliches Wissen aus. Deshalb fehlen ihm Neugier und Zweifel. Er drückt einfach ab, wenn er es für richtig hält. Das gilt für beide Seiten. So bleibt unklar, was diesen ehemaligen Soldaten geritten hat, aber man kann praktisch sicher davon ausgehen, dass er unschuldige Polizisten getroffen hat.

Die Spirale der Eskalation wird sich weiter fortsetzen, weil nahezu alle Menschen den eskalierenden Homo Oeconomicus im Kopf haben, in unterschiedlich starker Ausprägung, und in unterschiedlichen Bereichen. In einer Umfrage unter Jurastudenten in Deutschland haben sich ca. 30% für die Todesstrafe ausgesprochen. Das geht eigentlich nur, wenn man sich seiner eigenen Fehlerfreiheit sicher ist, Hut ab!

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July 17, 2016, 08:22:58 AM
 #27

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/terror-nizza-frankreich-reservedienst-sicherheit

Quote
Frankreich ruft Bürger zum Reservedienst auf
Die französische Regierung will nach dem Anschlag in Nizza den Sicherheitsapparat noch einmal verstärken. Dafür sollen sich alle "patriotischen Bürger" melden.

Seit gestern abend wird mein Kommentar auf den ZEIT-Artikel, den ich unten gequoted habe, nicht freigegeben (eine Menge anderer Kommentare jedoch schon). Entweder sie sind wach geworden, und prüfen meine Ausführungen genauer. Oder sie verstehen gar nichts und halten mich für einen Wirrkopf.

Quote from: Hugo Gassner
Die Vorgänge weltweit lassen sich problemlos beschreiben, wenn man davon ausgeht, dass wir Menschen schlicht Tiere (im neutralen Sinne) sind. Dann passiert gerade das mit uns, was einem Heuschreckenschwarm passieren würde: die eigene Auslöschung.

Unser Großhirn zeichnet uns tatsächlich aus. Irrtümlicherweise glauben wir jedoch, nur wegen unseres Hirns prinzipiell "vernunftbegabt" zu sein. Aber absolute Vernunft gibt es nicht, weil sie nicht nachhaltig ist, es gibt nur relative Vernunft.

Ich weise nach, dass im Großhirn ein Komplementärprogramm laufen könnte, der "Homo Stupido". Er akzeptiert seine Ahnungslosigkeit, Einfalt, Beschränktheit, Manipulierbarkeit und Impulsivität, die Ökonomie dahinter ist deeskalierend und friedfertig. Das Programm, das wir im Großhirn fahren, ist der "Homo Oeconomicus", das ist eine eskalierende, sich wissend gebende, und im Extrem gewaltbereite Ökonomie.

Während Tiere meist intuitiv richtig liegen, können wir Menschen alles bewusst falsch machen. Der Homo Oeconomicus wird also entlang seiner Eskalationsphase zu einer Bestie, die alles auslöscht, was ihr nicht zu Diensten steht, eine Art synaptische Fehlschaltung im Großhirn, die man als Krankheit bezeichnen könnte. Die Eskalation betrifft ALLE beteiligten Seiten.

http://bewahren-und-sein.weebly.com/
http://bewahren-und-sein.myblog.de/

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July 18, 2016, 09:33:04 AM
 #28

Zum vorangehenden Beitrag in der ZEIT ist mein Kommentar nach wie vor nicht freigeschaltet. Ich will nicht weiter darüber spekulieren, was der Grund sein könnte, vielleicht haben sie das auch nur vergessen. Ich habe jedoch das Gefühl, das mir das schon vorher häufiger passiert ist, nur diesmal habe ich es genau verfolgt. Dann haben wir die Zensur bereits.

Ich muss noch mal die Relativität betonen, die zu zwei Seiten einer jeden Handlung führen. Ich kann als Medium nicht nur direkt eskalieren, indem ich eskalierende Artikel veröffentliche (gut für den Profit von Redakteur und Zeitung). Ich kann als Medium auch indirekt eskalieren, indem ich deeskalierende Nachrichten/Kommentare verhindere. (das gleiche mit der Arbeit: der Faulpelz wird in der heutigen Zeit gerne angegriffen, aber man kann als Arbeitnehmer einer zerstörerischen Arbeit nachgehen, z.B. Bomben bauen. Der Faulpelz bekommt hier relativ betrachtet den evolutionsbiologisch höheren Wert, er trägt zum Überleben bei)

Es gibt reichlich Artikel, die meinen Thesen nahe kommen, DIE ZEIT hat nur wenig später z.B. diesen Artikel veröffentlicht:

http://www.zeit.de/2016/28/das-seelenleben-der-tiere-peter-wohlleben

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August 06, 2016, 07:30:23 PM
 #29

Ich lasse meinen Zynismus über die heldenhaften Deutschen besser weg, es könnte missverstanden werden. Die Fähigkeit zum Bau von technisch hochwertigen Werkzeug einschließlich Bomben steigt parallel zur Entmenschlichung, Materialismus, Hierarchiedenken, Annahme der eigenen Vernunft (effektiv Verblödung), usw. Wir sind wieder auf diesem Weg, der Mensch verändert sich nicht, nur seine technische Fassade tauscht er aus.

Quote
Nazi-Pläne für die Atombombe: Die zweitklassigen Deutschen

Auch die Nazis träumten von der Atombombe, doch am Ende warfen die US-Amerikaner sie auf Hiroshima ab. Dabei hatte das Hitler-Regime die prominentesten deutschen Physiker auf das Projekt angesetzt. Warum scheiterten sie? Von Martin Doerry

http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/entwicklung-der-atombombe-warum-scheiterten-die-nazi-physiker-a-1106024.html

Quote
Hiroshima-Überlebender
"Höllenbilder, in meine Seele eingebrannt"

Eine Atombombe löschte am 6. August 1945 die japanische Stadt Hiroshima aus. In seinen Aufzeichnungen beschrieb der Überlebende Shigemi Ideguchi das nukleare Inferno. Hier ein Auszug.

http://www.spiegel.de/einestages/hiroshima-ueberlebender-hoellenbilder-in-meine-seele-eingebrannt-a-1105907.html

(Und bitte nicht missverstehen: ich will auf keinen Fall von den grauenhaften Taten der TERRORISTEN ablenken, die uns dieser Tage ereilen)

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August 12, 2016, 06:45:37 AM
 #30

Quote
Der Westen muss Putin jetzt endlich stoppen

http://www.welt.de/politik/article157605794/Der-Westen-muss-Putin-jetzt-endlich-stoppen.html

Die Schlagzahl der Berichte über militärische Themen steigt. Mal wird über die angeblich vorhandenen Zusammenhänge in und vor den letzten Weldkriegen berichtet. Mal über die "phantastische" Waffentechnologie. Aus Sicht der nachhaltigen Ökonomie gibt es Ähnlichkeiten: die beschränkten Menschen werden über die Medien aufgewiegelt, gegeneinander ausgespielt, Gewalt und Krieg als etwas unvermeidliches dargestellt. Die Mitte dünnt aus, die Extreme nehmen zu. Bis hin zur unverhohlenen Aufforderung, in den Krieg zu ziehen. Das ganze läuft noch immer verhältnismäßig langsam, so dass die Masse der Bürger es nicht registrieren. Wer immer den jetzt aufziehenden 4. Weltkrieg überlebt, wird danach behaupten, "ahnungslos" gewesen zu sein. Werde ich dieses wahrscheinliche Szenario überleben, dann werde ich sogar zwecks meiner eigenen Verteidigung sagen, ahnungslos gewesen zu sein.

Die Atlantikbrücke macht ganze Arbeit, die Springerstiefelpresse führt aus. Die Amerikaner werden versuchen, die Europäer über die Medien kriegsbereit zu schießen, damit sie sich selbst im Hintergrund halten können. Falls es im WW4 schlecht um uns aussieht, haben sie ja immer noch ihre Nuklearbomben.

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August 17, 2016, 08:29:49 AM
 #31

Warren Buffett will uns wieder helfen, erst mal einen schönen Dank dafür.

http://www.welt.de/wirtschaft/article157692164/Warren-Buffett-kauft-Apple-Aktien-gegen-den-Trend.html

Worte sind Schall und Rauch, denn wir definieren sie beliebig. Das Miauen von Katzen sagt mir mehr. Ich selbst sehe einen steigenden Trend bei Apple, und der Marktpreis liegt nahe seinem Hoch:

https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/chart.html?timeSpan=5Y&ID_NOTATION=253931#timeSpan=SE&expo=true&log=true&e&

Also eine Nachricht, die eine Kaufempfehlung suggerieren soll. Dabei wissen wir doch inzwischen ganz genau, dass Warren Buffett bevorzugt bei Krisen billig einkauft, und teuer verkauft.

Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass Warren Buffett gierig bzw. verblödet ist, aber sicher bin ich mir, dass es in den Medien zu Finanzfragen nur um Liebe aus Kalkül geht.

Aus Sicht der nachhaltigen Ökonomie darf man auch als humaner Mensch Anteile an gierigen Unternehmen halten, bevorzugt wenn man sie über hohe Dividenden aussaugen kann. Aus antizyklischer Sicht ist der jetzige Kauf von Apple jedoch eine ganz schlechte Idee: zu hoch gestiegen, und ein zu großer Hype (Zentralisation). Den Artikel werte ich als Kontraindikator, Warren Buffett oder ein anderer großer befreundeter Oligarch muss im großen Stil Apple-Aktien verkaufen, und deshalb muss Nachfrage geschaffen werden. Daher meine ganz klare Empfehlung: Gewinne mitnehmen, und möglicherweise sogar den Vertrauensfaktor für Apple reduzieren.

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August 17, 2016, 12:49:45 PM
 #32

Ich habe jetzt zur Beschreibung der nachhaltigen Ökonomie der Bewahrung redundant zwei neue BLOG-Seiten aufgesetzt und formuliert. Auch zukünftig bin ich für jeden Hinweis dankbar, wenn eine der BLOG-Einträge wegbricht.

http://bewahren-und-sein.weebly.com/
http://bewahren-und-sein.myblog.de/

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August 19, 2016, 06:44:47 PM
 #33

Wir gründen eine humane Bank. Deren Eigenschaften:

+ vergibt keine Kredite
+ führt für jeden Kunden ein Euro-Konto, das nicht überzogen werden darf
+ Die Kontoführung ist kostenlos, und arme Menschen sind ausdrücklich erwünscht
+ Die Einlagen der Kunden werden gedeckt. Das bedeutet, dass die auf den Konten befindlichen Euros durch die Bank in echte und diversifizierte Wertgegenstände angelegt würden. Die Wertgegenstände und deren Vertrauensfaktoren werden für die Kunden transparent dargestellt, und es wird gelegentlich nach absurden Kursbewegungen die Rebalancing-Strategie darauf angewendet.
+ Der Erfolg aus dem Rebalancing kommt zu einem Teil der Betriebsführung zugute, ein Teil geht in eine Reserve, um die Kundengelder vor Unwägbarkeiten zu schützen.
+ Im Falle einer Währungsreform sind die hinterlegten Wertgegenstände Eigentum der Kunden.

Eine solche Bank ist genau genommen ein gewöhnliches Unternehmen. Die Einlagen der Kunden sind als Beteiligung aufzufassen. Jeder Investmentfonds könnte so betrachtet eine Bank sein.

In der Realität des Homo Oeconomicus handelt es sich bei der Absicherung der Anlagegelder durch Wertgegenstände um "Spekulation", weil deren Marktpreise im Vergleich zum Euro schwanken, und dadurch "Verluste" produzieren können. Der Begriff "Spekulation" ist in der nachhaltigen Welt jedoch anders definiert, nämlich als Prognose auf eine Marktpreisentwicklung.

Eine solche Bank wäre von ihrer notwendigen Struktur her extrem einfach. Die Regulierungen in Europa dürften der Realisierung allerdings im Wege stehen. Das macht aus Sicht der nachhaltigen Ökonomie der Bewahrung aber gar nichts aus, weil Begriffe Schall und Rauch sind (besser: relativ), und weil nachhaltige Regeln beliebig skalierbar sind. So können wir den Begriff "Bank" einfach durch den Begriff "Nachbarschaftshilfe" austauschen, und schon können wir das so einfach umsetzen wie es sinnvoll ist.

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August 21, 2016, 08:26:51 AM
 #34

Quote
Bürger sollen Nahrungsvorräte für den Ernstfall anlegen

Anlass sind die Anschläge vom 11. September 2001

http://www.sueddeutsche.de/politik/zivilschutzkonzept-buerger-sollen-nahrungsvorraete-fuer-den-ernstfall-anlegen-1.3129796

Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Hat sich von euch schon jemand die Videos im Internet über 9/11 angesehen? Die Ironie ist ja, dass der Hinweis auf 9/11 einen Schutz vor der vom Westen selbst verursachten Gewalt suggeriert. Es wird eine ganze Zeit dauern, bis die verblödeten Terroristen auch nur in die Nähe der Auslöschungsrate unserer eigenen Gesellschaft kommen.

Aus Sicht der nachhaltigen Ökonomie der Bewahrung versucht der Westen gerade eine Kolonialisierung mit neuen Methoden. Wir haben natürlich keine Kriegsschiffe aus Holz mehr, sondern "moderne" Waffen wie Drohnen, Geheimdienste, Handelsakommen, etc. Das beste an dieser Kolonialisierung ist jedoch, dass die Menschen freiwillig mitmachen, weil sie sich unter den Profiteuren wähnen. Es gibt aber keine Gewinner bei dem Spiel, egal in welcher Gesellschaftsschicht man sich befindet. Wir befinden uns in einem ökonomischen Krieg, verursacht durch den eskalierenden Homo Oeconomicus.

(übrigens: ich lege Nahrungsmittelvorräte bereits seit längerem an, das bringt eine Tätigkeit auf den Mahnwachen so mit sich. Ein Karton voller Reis, Linsen, Bulgur, Olivenöl, Salz und Gewürze, Kaffee und Tee, ein paar leere Kanister für Wasser. Meine Mitte liegt bei ca. 2 Monaten. Ich hoffe, ich werde es nie brauchen)

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August 23, 2016, 12:07:09 AM
 #35

Quote
Politik: Russisches Netzwerk

Wohin sich Nazis und Islam-Hasser zum Hetzen verkriechen

http://www.welt.de/politik/deutschland/article157784257/Wohin-sich-Nazis-und-Islam-Hasser-zum-Hetzen-verkriechen.html

Hier wird die soziale Plattform VK.com von einen Journalist von DIE WELT für uns bewertet. Medien sollten einmal dafür da sein, uns nachprüfbare Fakten zu liefern, und die Meinung bzw. Bewertung dem Leser zu überlassen. Wer sich die Artikel heutiger Zeitungen durchliest, bemerkt die für uns eingebauten Bewertungen, dann haben wir es nicht mehr so schwer mit dem Nachdenken.

Da es sich um eine russische Plattform handelt, hat man gleich Russland mit an den Pranger gestellt. Ich habe vor wenigen Wochen einen ähnlichen Artikel über einen russischen Autohersteller gelesen, der zu einem sehr emotionalen Verriss wurde.

Aus nachhaltiger Sicht sagen alle Autoren in ihren Aussagen viel mehr über sich selbst, als über andere. Werden diese Aussagen also gelöscht, dann wird einem die Möglichkeit genommen, sich eine Meinung über die Person zu bilden. Es handelt sich dann um Zensur, die der Journalist der WELT offenbar gut heißt. Faktisch wäre die Löschung nur eine Vertuschung dessen, was die Deutschen sind. Der Versuch, die Fassade über Deutschland hübsch zu halten.

Zudem wird es parallel zur Eskalation immer mehr Kollateralschäden durch Verblödung geben. Die Verblödung kennzeichnet sich durch eine in der Bevölkerung eskalierende Annahme der eigenen Vernunft, die jedoch aus Sicht der nachhaltigen Ökonomie nicht existieren kann. Die Kollateralschäden führen dazu, dass auch harmlose oder aufklärende Kommentare missinterpretiert und z.B. auf Facebook gelöscht werden.

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August 24, 2016, 11:19:57 AM
 #36

Giralgeld versus Vollgeld

Was ist Vollgeld?

Vollgeld ist vollgültiges und bestandsicheres Geld - im Unterschied zum Giralgeld. Giralgeld ist das von Banken erzeugte Buchgeld. Bei diesem handelt es sich um die Guthaben auf Girokonten für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Vollgeld wird dagegen von einem staatlichen Organ ausgegeben, in der Regel der Zentralbank.

Vollgeld existiert heute als Bargeld (Münzen und Banknoten) und vor allem als Buchgeld der Zentralbank (sog. Reserven). Solche Reserven befinden sich jedoch ausschließlich auf Konten der Banken bei der Zentralbank, nicht auf Kunden-Girokonten bei den Banken. Das im Euroraum heute meistgebrauchte Zahlungsmittel ist Giralgeld (82%), nicht Vollgeld (nur 18% der umlaufenden Geldmenge).

Da ich selbst nicht weiß, was Vollgeld ist, habe ich mal eben willkürlich die im Zitat aufgeführte Webseite für eine gebräuchliche Definition genommen. Mir fällt dort spontan auf, dass Bargeld als Vollgeld bezeichnet wird. Ich brauche also nur eine Prägeanstalt mit der Prägung von Alu-Münzen zu beauftragen, und schon hätte ich Vollgeld. Da stimmt etwas nicht.

Aus Sicht der nachhaltigen Ökonomie der Bewahrung lässt sich eine eigene sehr triviale Definition von Vollgeld geben. Vollgeld ist durch einen Warenkorb aus anderen Wertgegenständen gedeckt. Bei unserem gebräuchlichen Bargeld ist das nicht mehr der Fall, es ist ungedeckt.

Wenn ich mir Alu-Münzen prägen lasse, dann sind diese Alu-Münzen durch den Wert des Aluminium gedeckt. So gesehen ist es dann doch wieder Vollgeld. Das von uns verwendete Bargeld ist aus Sicht der nachhaltigen Ökonomie durch seine Metallgehalte gedeckt, durch sonst gar nichts. Da jedem Guthaben auch ein Kredit gegenüber steht (alles gleicht sich wie bei einer Waage aus), ist unser Bargeld Giralgeld durch die Kredite der Zentralbanken oder gewöhnlicher Banken negativ gedeckt. Und die Kredite sind eine Wette auf die Zukunft. Fallen die Kredite aus, dann ist auch das Giralgeld wertlos, und die Münzen haben nur noch ihren Metallwert. Und das wird passieren.

Wenn also der Euro heute doch noch einen Wert hat, dann sind wir Bürger selbst diejenigen, die diesen Euro decken. Wir decken den Euro durch unsere Ersparnisse und durch unsere Arbeitskraft, allgemein gesprochen durch unser Vertrauen. Ein Vertrauen in ein Ponzi-Schema, das bald kollabieren wird. Man kann zu den relativen Gewinnern gehören, wenn man das Vertrauen in den Euro auf einen praktikablen Rest reduziert, und alle restlichen Ersparnisse in ein paar nicht korrelierende andere Wertgegenstände verteilt.

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August 24, 2016, 01:20:34 PM
 #37

Quote from: Holger Zschäpitz, Leitender Wirtschaftsredakteur
Wie die EZB schrittweise die Euro-Zone entschuldet

http://www.welt.de/finanzen/article157835999/Wie-die-EZB-schrittweise-die-Euro-Zone-entschuldet.html

Quote
Wenn die EZB in ihrem bisherigen Tempo weiter Anleihen kauft, könnte Europa seine Schulden bald los sein. Es wäre die zweite Chance nach der Einführung des Euro – aber sie birgt eine große Gefahr.

Die Schulden von einer Tasche in die nächste schaufeln, und schon sind sie weg? Ich wusste gar nicht, dass die EZB nicht zu Europa gehört. Wem gehört denn die EZB? Russland vielleicht?

Quote
Außerdem ist es in der Regel so, dass die Notenbanken das Geld von auslaufenden Staatspapieren umgehend wieder reinvestieren. So bleiben einmal gekaufte Schulden dauerhaft im Besitz der Zentralbank und sind faktisch nicht mehr existent.

Und weil die Kredite nie zurück gezahlt werden, sondern sich immer weiter akkumulieren, müssen auch die Zinsen zwangsläufig niedrig bleiben. Und die Zinsen bleiben niedrig, indem man die Kredite weiter steigert bzw. neue Anleihen ausgibt. Das ist das Ponzi-Schema, dessen Ende absehbar ist.

Wie dämlich muss man werden, um als leitender Wirtschaftsredakteur diese Beschreibung zu verfassen. Hurra, wir sind bald schuldenfrei! DIE SCHULDEN SIND FAKTISCH NICHT MEHR EXISTENT! Dieser Text ist das beste Beispiel dafür, dass hohe Gehälter überwiegend Interessenkonflikte und Korruption sind, und dass ein Homo Oeconomicus im fortgeschrittenen Zustand nur noch eine beliebig argumentierende verblödete Kampfmaschine ist.

Diese willkürlich und materiell denkende Idiotie steckt als Homo Oeconomicus in praktisch allen Menschen. Und die am meisten fortgeschrittenen landen tatsächlich weit oben und lenken unsere Geschicke. Was kommen wird, ist ein von den Menschen selbst verursachtes Schicksal.

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August 26, 2016, 05:29:32 PM
 #38

So wie jedes Individuum sich in seinem Verhalten zwischen den extremen Polen befindet, die durch die zwei Ökonomien definiert werden, so kann man auch jede Organisation jeder beliebigen Größenordnung zwischen den Extremen einordnen, z.B. ein Unternehmen oder den Staat. In Zahlen wird sich so etwas meiner Meinung nach nie fassen lassen, aber man kann es sich wohl grob vorstellen.

In diesem konkreten Fall ist es ein ganz klarer Diebstahl seitens des Staates, was diese Metrik ein wenig von "human/nachhaltig" wegbewegt und in Richtung "inhuman/gierig" zubewegt:

http://www.welt.de/finanzen/article157873028/Niedrigzinsen-Nicht-fuer-Deutschlands-Finanzaemter.html

Quote
Sparer bekommen kaum noch Zinsen, Finanzämter dagegen jede Menge. Säumige Steuerzahler müssen immer noch sechs Prozent zahlen.


Und hier noch ein anderer Artikel zur "Wertedebatte":

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157825011/Toleranz-kommt-niemals-ohne-Grenzen-aus.html

Der "Homo Stupido" ist für mich der Sammelbegriff für nachhaltige Eigenschaften, der "Homo Oeconomicus" ist derjenige für egozentrische Eigenschaften.

Toleranz und Offenheit gehören in die nachhaltige Ökonomie. Intoleranz und Mauern gehören in die egozentrische Ökonomie. Da sich beide Ökonomien gegenseitig widersprechen, ist bereits die Überschrift ein Widerspruch. Aus Zeitmangel lese ich solche Artikel nur noch rudimentär, es wird einfach zu viel Scheiße verbreitet. Ich überlasse es euch, den Inhalt des Artikel nach Stellen mit den Widersprüchen zu durchforsten. Außerdem fehlt mir bei dem Mangel an Resonanz der Drall.

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August 27, 2016, 06:35:06 PM
 #39

Ich zitiere direkt aus meinem Hauptdokument, da die Beschreibung vollständig genug ist:

Kritik

Wer sein Recht wahrnimmt, Kritik zu äußern, der hat auch die Pflicht, einen Verbesserungsvorschlag zu
bringen. Falls jemand einseitig Kritik äußert, dürft ihr denjenigen ruhig ignorieren, er befindet sich nicht im
Gleichgewicht. Rechte und Pflichten treten in einer humanen Welt immer gemeinsam auf. Das ist
vollkommen logisch, weil nur derjenige Kritik äußern kann, der mehr weiß als der Kritisierte. Wenn er aber
mehr weiß, dann sollte er auch eine Lösung haben. Fragt einfach danach.

Falls jedoch tatsächlich ein ernst gemeinter Verbesserungsvorschlag kommt, dann kann man offen darüber
diskutieren, und seine Fragen stellen. Es ist eine Chance, mehr zu erfahren. Da man zu nichts gezwungen
wird, und keiner weiß, wer der größere Depp ist, darf man am Ende der Diskussion seine Meinung behalten.

  • Humane Maxime: Der "Homo Stupido" glaubt stets, nicht genug zu wissen, und stellt deshalb Fragen.
  • Humane Maxime: Vergib den Menschen ihre Fehler, denn sie können irren.
  • Humane Maxime: Es gibt keinen Zwang zu irgend etwas.

Wir leben gerade wieder in einer Zeit der Eskalation, in der sich die Politiker und auch die Bürger
gegenseitig mit Angriffen überhäufen. All diese Angriffe sind unzulässig, wenn sie nicht mit einem
diskussionswürdigen Gegenvorschlag begleitet werden, und offenbaren nur die terminatorischen Fähigkeiten
des Angreifers.

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September 06, 2016, 06:48:52 PM
 #40

Quote
Wir Automaten
Je klüger die Roboter werden, desto mehr ähneln sie uns Menschen. Oder passen wir uns ihnen an?

http://www.zeit.de/2016/35/roboter-kuenstliche-intelligenz-anpassung-menschen

Es gibt zwei Ökonomien, die sich in allem widersprechen. Nur ein Mensch kann damit umgehen, ein Roboter nicht. Man könnte also einem Roboter folgende Frage stellen:

Sind Schwankungen der Marktpreise Risiko?

Wer meinen Ausführungen gefolgt ist, wird darauf zwei mögliche Antworten haben: ja für die gierige Ökonomie, nein für die nachhaltige Ökonomie.

Vermutlich würde der Roboter ja sagen, weil er so von einem ökonomischen Fachidioten programmiert wurde.

Nachdem er "ja" gesagt hat, kann man ihn fragen, in was man anlegen soll. Er würde vermutlich "Euro" oder "US-Dollar" antworten, weil er so programmiert wurde, er kann ja schlecht jedem etwas anderes antworten. Man kann mit einer Kaskade einfachster Fragen, die von einem Kind kommen könnten, z.B. welchen Wert der Euro hat, ob ich einen Kredit auf mein Haus aufnehmen sollte, usw., den Roboter ganz schnell zum tillen bringen.

Roboter und Allgorithmen sind wirklich schwachsinnig (auch wenn den Menschen, die das entwickelt haben, durchaus Anerkennung gebührt, wie z.B. Satoshi Nakamoto). Und der Artikel erkennt sehr gut, dass wir Menschen auf dem Weg sind, uns selbst zu maschinisieren, und dem Schwachsinn zu verfallen. Und das macht uns überflüssig auf dem Planeten.

Auch ich selbst bin im Bereich nachhaltige Ökonomie nur noch eine verblödete Kampfmaschine, aber auch nur in diesem Bereich, in allen anderen immer weniger. Man könnte also einen Roboter bauen, der mit beiden Ökonomien ausgestattet ist. Er könnte möglicherweise besser antworten als ich selbst, aber man würde ihm vermutlich nicht glauben. So ein Roboter würde einen eher therapeutischen Zweck erfüllen. Er müsste nämlich Empfehlungen abgeben, ein Mensch zu bleiben, wenn man gelebt haben will. Eine Frage zu beantworten, wie man schnell reich wird, könnte und würde ein solcher Roboter nicht abgeben, in dem Wissen, dass es nicht funktioniert. Er würde antworten, wie man sein Vermögen schützt, also bewahrt. Das ist alles vollkommen logisch, denn wenn ein Roboter als Kunden die gesamte Welt hat, dann kann er nicht allen gleichzeitig sagen, wie sie schnell reich werden können. Das geht einfach nicht, außer man wird zu einem Dieb.

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