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Author Topic: Service der Rechnungen bezahlt?  (Read 1075 times)
SebastianJu
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September 24, 2013, 07:14:55 PM
 #1

Gibt es einen Service der Euro-Rechnungen bezahlt? Es gibt ja billpayforbtc, die sind aber nur für die USA, dann gibt es noch all4btc, nur für amazon und die haben auch keinen Support momentan, dann bill4btc, die machen Pause usw.

Gibts da noch irgendwas? Die Exchanges erlauben ja auch nur noch auf eigene Bankkonten abzubuchen

Irgendein Privatmann hat sicher auch Risiken. Selbst mit Escrow könnte es hinterher von einem gestohlenen Bankkonto abgebucht worden sein.
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candoo
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September 24, 2013, 07:18:05 PM
 #2

Gibt es einen Service der Euro-Rechnungen bezahlt? Es gibt ja billpayforbtc, die sind aber nur für die USA, dann gibt es noch all4btc, nur für amazon und die haben auch keinen Support momentan, dann bill4btc, die machen Pause usw.

Gibts da noch irgendwas? Die Exchanges erlauben ja auch nur noch auf eigene Bankkonten abzubuchen

Irgendein Privatmann hat sicher auch Risiken. Selbst mit Escrow könnte es hinterher von einem gestohlenen Bankkonto abgebucht worden sein.

Wegen Geldwäsche macht das wohl keiner mehr.  http://bills4btc.com/ ist genau aus diesem Grund aus dem Geschäft ausgetreten. (Habe über bills4btc meine Kreditkarte der MB Bank aufladen lassen. Gefiel meiner Bank absolut gar nicht)

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
SebastianJu
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September 24, 2013, 07:33:18 PM
 #3

Gibt es einen Service der Euro-Rechnungen bezahlt? Es gibt ja billpayforbtc, die sind aber nur für die USA, dann gibt es noch all4btc, nur für amazon und die haben auch keinen Support momentan, dann bill4btc, die machen Pause usw.

Gibts da noch irgendwas? Die Exchanges erlauben ja auch nur noch auf eigene Bankkonten abzubuchen

Irgendein Privatmann hat sicher auch Risiken. Selbst mit Escrow könnte es hinterher von einem gestohlenen Bankkonto abgebucht worden sein.

Wegen Geldwäsche macht das wohl keiner mehr.  http://bills4btc.com/ ist genau aus diesem Grund aus dem Geschäft ausgetreten. (Habe über bills4btc meine Kreditkarte der MB Bank aufladen lassen. Gefiel meiner Bank absolut gar nicht)

Ah ok... na gut... dann muss es halt den langen Weg gehen... bin eh über ein Jahr Haltezeit hinaus. Trotzdem ist es kein so gutes Gefühl wenn man sich vorstellt dem Finanzamt zu erklären dass da keine Einkommenssteuer anfällt. Ein großes Steuerberaterbüro hat mich abgelehnt weil sie keine Ahnung von Bitcoins haben und die Steuerberaterkammer meint sie finden keinen der sich mit Bitcoins und Fiat-Geld auskennt. Letzteres ist noch lachhafter wenn man weiß was Fiat-Geld ist... Smiley
twbt
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September 25, 2013, 07:38:38 PM
 #4

Gibt es einen Service der Euro-Rechnungen bezahlt? Es gibt ja billpayforbtc, die sind aber nur für die USA, dann gibt es noch all4btc, nur für amazon und die haben auch keinen Support momentan, dann bill4btc, die machen Pause usw.

Gibts da noch irgendwas? Die Exchanges erlauben ja auch nur noch auf eigene Bankkonten abzubuchen

Irgendein Privatmann hat sicher auch Risiken. Selbst mit Escrow könnte es hinterher von einem gestohlenen Bankkonto abgebucht worden sein.

Wegen Geldwäsche macht das wohl keiner mehr.  http://bills4btc.com/ ist genau aus diesem Grund aus dem Geschäft ausgetreten. (Habe über bills4btc meine Kreditkarte der MB Bank aufladen lassen. Gefiel meiner Bank absolut gar nicht)

Ah ok... na gut... dann muss es halt den langen Weg gehen... bin eh über ein Jahr Haltezeit hinaus. Trotzdem ist es kein so gutes Gefühl wenn man sich vorstellt dem Finanzamt zu erklären dass da keine Einkommenssteuer anfällt. Ein großes Steuerberaterbüro hat mich abgelehnt weil sie keine Ahnung von Bitcoins haben und die Steuerberaterkammer meint sie finden keinen der sich mit Bitcoins und Fiat-Geld auskennt. Letzteres ist noch lachhafter wenn man weiß was Fiat-Geld ist... Smiley

Warum meinst Du denn, dass Du dem Finanzamt was erklären musst? Du musst in Deiner Steuererklärung Deine Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften deklarieren, nicht Deine Einnahmen aus privaten Veräußerungen. Bitcoin-Veräußerungen nach einem Jahr Haltefrist sind letztere, ersteres (also Gewinn) fällt bei der Veräußerung niemals an. Von daher nochmal die Frage: Was meinst Du, musst Du dem Finanzamt erklären?

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SebastianJu
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September 26, 2013, 06:21:33 PM
 #5

Gibt es einen Service der Euro-Rechnungen bezahlt? Es gibt ja billpayforbtc, die sind aber nur für die USA, dann gibt es noch all4btc, nur für amazon und die haben auch keinen Support momentan, dann bill4btc, die machen Pause usw.

Gibts da noch irgendwas? Die Exchanges erlauben ja auch nur noch auf eigene Bankkonten abzubuchen

Irgendein Privatmann hat sicher auch Risiken. Selbst mit Escrow könnte es hinterher von einem gestohlenen Bankkonto abgebucht worden sein.

Wegen Geldwäsche macht das wohl keiner mehr.  http://bills4btc.com/ ist genau aus diesem Grund aus dem Geschäft ausgetreten. (Habe über bills4btc meine Kreditkarte der MB Bank aufladen lassen. Gefiel meiner Bank absolut gar nicht)

Ah ok... na gut... dann muss es halt den langen Weg gehen... bin eh über ein Jahr Haltezeit hinaus. Trotzdem ist es kein so gutes Gefühl wenn man sich vorstellt dem Finanzamt zu erklären dass da keine Einkommenssteuer anfällt. Ein großes Steuerberaterbüro hat mich abgelehnt weil sie keine Ahnung von Bitcoins haben und die Steuerberaterkammer meint sie finden keinen der sich mit Bitcoins und Fiat-Geld auskennt. Letzteres ist noch lachhafter wenn man weiß was Fiat-Geld ist... Smiley

Warum meinst Du denn, dass Du dem Finanzamt was erklären musst? Du musst in Deiner Steuererklärung Deine Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften deklarieren, nicht Deine Einnahmen aus privaten Veräußerungen. Bitcoin-Veräußerungen nach einem Jahr Haltefrist sind letztere, ersteres (also Gewinn) fällt bei der Veräußerung niemals an. Von daher nochmal die Frage: Was meinst Du, musst Du dem Finanzamt erklären?

Nur wenn ich beim Finanzamt eine Steuererklärung abgebe auf der steht dass ich keine Einnahmen hatte dann könnte ich mir vorstellen dass die nachfragen. Und dann muss ich denen erklären was Bitcoins sind, was die Bafin und das Bundesfinanzministerium dazu sagen usw. Die sehen ja auch dass Geld auf meinem Bankkonto eingeht. Und dann muss ich denen auch erklären dass ich vor über einem Jahr Bitcoins gekauft habe und deswegen keine Einkommenssteuer darauf zahlen muss. Und als Beweis dafür bringe ich eine Email von einem Exchange der nicht mehr existiert? (Bitcoin-24.com) Falls sie fragen wo ich die Bitcoins investiert habe muss ich auf eine weitere tote Seite (glbse.com) verweisen.
Na mal sehen wie die das aufnehmen... Smiley So ganz wohl fühl ich mich bei der Sache noch nicht.
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September 26, 2013, 07:40:25 PM
 #6

Warum meinst Du denn, dass Du dem Finanzamt was erklären musst? Du musst in Deiner Steuererklärung Deine Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften deklarieren, nicht Deine Einnahmen aus privaten Veräußerungen. Bitcoin-Veräußerungen nach einem Jahr Haltefrist sind letztere, ersteres (also Gewinn) fällt bei der Veräußerung niemals an. Von daher nochmal die Frage: Was meinst Du, musst Du dem Finanzamt erklären?

Nur wenn ich beim Finanzamt eine Steuererklärung abgebe auf der steht dass ich keine Einnahmen hatte dann könnte ich mir vorstellen dass die nachfragen. Und dann muss ich denen erklären was Bitcoins sind, was die Bafin und das Bundesfinanzministerium dazu sagen usw. Die sehen ja auch dass Geld auf meinem Bankkonto eingeht. Und dann muss ich denen auch erklären dass ich vor über einem Jahr Bitcoins gekauft habe und deswegen keine Einkommenssteuer darauf zahlen muss. Und als Beweis dafür bringe ich eine Email von einem Exchange der nicht mehr existiert? (Bitcoin-24.com) Falls sie fragen wo ich die Bitcoins investiert habe muss ich auf eine weitere tote Seite (glbse.com) verweisen.
Na mal sehen wie die das aufnehmen... Smiley So ganz wohl fühl ich mich bei der Sache noch nicht.

Ja. Aber ich sehe das weiterhin eher so: Du musst Deine Steuererklärung abgeben wie gefordert. Du kannst da nicht draufschreiben, dass Du irgendwelche Einnahmen hattest, sondern nur, dass Du Gewinne hattest, wenn Du welche hattest innerhalb der Haltefrist. Wenn dem nicht so ist, steht da korrekterweise drauf: Nix. - Nun haben Sie evtl. einen Verdacht, dass Du Steuerhinterziehung betreiben wolltest, weil: da sind ja Geldeingänge auf Deinem Konto (wenn sie das prüfen). Jetzt sind die in der Beweispflicht, weil sie Dir eine Straftat nachweisen wollen, die Du nicht begangen hast. Du hast nix falsch deklariert und nix hinterzogen. Das kannst Du auch glaubhaft machen mit den Unterlagen, die Du hast, sofern Du eben welche hast. Du bist aber nicht in der Pflicht denen nachzuweisen, dass Du keine Straftat begangen hast mit Abgabe Deiner Steuererklärung. Das geht ja auch schlicht nicht. Da gibt es keine Beweislastumkehr in diesem Fall. Also: würde ich mir, wenn die Haltefrist eingehalten wurde, keine Sorgen machen.

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SebastianJu
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September 26, 2013, 08:24:57 PM
 #7

Warum meinst Du denn, dass Du dem Finanzamt was erklären musst? Du musst in Deiner Steuererklärung Deine Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften deklarieren, nicht Deine Einnahmen aus privaten Veräußerungen. Bitcoin-Veräußerungen nach einem Jahr Haltefrist sind letztere, ersteres (also Gewinn) fällt bei der Veräußerung niemals an. Von daher nochmal die Frage: Was meinst Du, musst Du dem Finanzamt erklären?

Nur wenn ich beim Finanzamt eine Steuererklärung abgebe auf der steht dass ich keine Einnahmen hatte dann könnte ich mir vorstellen dass die nachfragen. Und dann muss ich denen erklären was Bitcoins sind, was die Bafin und das Bundesfinanzministerium dazu sagen usw. Die sehen ja auch dass Geld auf meinem Bankkonto eingeht. Und dann muss ich denen auch erklären dass ich vor über einem Jahr Bitcoins gekauft habe und deswegen keine Einkommenssteuer darauf zahlen muss. Und als Beweis dafür bringe ich eine Email von einem Exchange der nicht mehr existiert? (Bitcoin-24.com) Falls sie fragen wo ich die Bitcoins investiert habe muss ich auf eine weitere tote Seite (glbse.com) verweisen.
Na mal sehen wie die das aufnehmen... Smiley So ganz wohl fühl ich mich bei der Sache noch nicht.

Ja. Aber ich sehe das weiterhin eher so: Du musst Deine Steuererklärung abgeben wie gefordert. Du kannst da nicht draufschreiben, dass Du irgendwelche Einnahmen hattest, sondern nur, dass Du Gewinne hattest, wenn Du welche hattest innerhalb der Haltefrist. Wenn dem nicht so ist, steht da korrekterweise drauf: Nix. - Nun haben Sie evtl. einen Verdacht, dass Du Steuerhinterziehung betreiben wolltest, weil: da sind ja Geldeingänge auf Deinem Konto (wenn sie das prüfen). Jetzt sind die in der Beweispflicht, weil sie Dir eine Straftat nachweisen wollen, die Du nicht begangen hast. Du hast nix falsch deklariert und nix hinterzogen. Das kannst Du auch glaubhaft machen mit den Unterlagen, die Du hast, sofern Du eben welche hast. Du bist aber nicht in der Pflicht denen nachzuweisen, dass Du keine Straftat begangen hast mit Abgabe Deiner Steuererklärung. Das geht ja auch schlicht nicht. Da gibt es keine Beweislastumkehr in diesem Fall. Also: würde ich mir, wenn die Haltefrist eingehalten wurde, keine Sorgen machen.

Naja... der Beweis ist ja "nur" eine Email. Eventuell könnte ich noch Simon Hausdorf (Besitzer von bitcoin-24) heranziehen, was aber auch nicht bei jedem Exchange möglich wäre. Zumindest bin ich mir da unsicher. Kommt mir aber seltsam vor dass die mir Steuerhinterziehung nachweisen müssten. Ich meine wie läuft das denn mit den Steuer-CDs? Die bekommen mit da hat jemand Geld das da auf einem Konto liegt und dafür hat der keine Steuern bezahlt. Dann ist das für die doch schon mal die Straftat oder nicht? Denn angenommen derjenige hat halt in seiner Auto-Waschstraße Bargeld abgezweigt und nicht versteuert, dann können die dem das auch nicht nachweisen. Die sehen nur da ist Geld deren Ursprung sie nicht kennen. Fällt mir einfach schwer zu glauben dass die das nachweisen müssen und nicht umgekehrt.
Ich schätze mir bleibt nichts übrig als es halt zu versuchen.
Noch schlimmer wäre es sicher wenn jemand Bitcoins ohne irgendwelche Unterlagen gekauft hätte. Dann könnten die auch einfach behaupten ohne es beweisen zu können. Und ob man dann mit der Behauptung rauskommt man habe die vor einem JAhr gekauft?
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September 26, 2013, 09:02:27 PM
 #8

Naja... der Beweis ist ja "nur" eine Email. Eventuell könnte ich noch Simon Hausdorf (Besitzer von bitcoin-24) heranziehen, was aber auch nicht bei jedem Exchange möglich wäre. Zumindest bin ich mir da unsicher. Kommt mir aber seltsam vor dass die mir Steuerhinterziehung nachweisen müssten. Ich meine wie läuft das denn mit den Steuer-CDs? Die bekommen mit da hat jemand Geld das da auf einem Konto liegt und dafür hat der keine Steuern bezahlt. Dann ist das für die doch schon mal die Straftat oder nicht?

Mensch, Sebastian. - Man muss für Geld, das man auf seinem Konto hat, keine Steuern bezahlen. Man muss Steuern für Gewinne bezahlen, die man gemacht hat, und die sich in Geldzahlungen auf Dein Konto materialisiert haben. Bei Kapitalerträgen geschieht das inzwischen ja automatisch. 25% des Gewinns gehen als Quellensteuer gar nicht erst auf Dein Konto. Bei Veräußerungsgeschäften von Vermögensgegenständen passiert das nicht. Da landet alles auf Deinem Konto und Du mußt deklarieren, was davon ein Gewinn auf Basis der Steuergesetze ist. Bitcoin-Verkäufe nach einem Jahr Haltefrist beinhalten keinen Gewinn. Du hast etwas verkauft und bekommst das Geld dafür. Fertig.

Mit den Steuer-CDs läuft das natürlich anders. Da haben Leute bewusst Kapitalerträge verschleiert und haben Steuern hinterzogen, da sie diese nicht deklariert haben. Die Beweise finden sich auf den CDs, nicht auf dem Konto. Einer Geldzahlung auf Dein Konto sieht man nicht automatisch an, was sie denn nun ist.

Denn angenommen derjenige hat halt in seiner Auto-Waschstraße Bargeld abgezweigt und nicht versteuert, dann können die dem das auch nicht nachweisen. Die sehen nur da ist Geld deren Ursprung sie nicht kennen. Fällt mir einfach schwer zu glauben dass die das nachweisen müssen und nicht umgekehrt.
Ich schätze mir bleibt nichts übrig als es halt zu versuchen.
Noch schlimmer wäre es sicher wenn jemand Bitcoins ohne irgendwelche Unterlagen gekauft hätte. Dann könnten die auch einfach behaupten ohne es beweisen zu können. Und ob man dann mit der Behauptung rauskommt man habe die vor einem JAhr gekauft?

Wie gesagt, Steuerhinterziehung ist eine Straftat, die Du begehst, wenn Du wahrheitswidrige Angaben machst. Wie immer sind WP-Links mit Vorsicht zu genießen, aber dennoch steht das hier mE ganz richtig zusammengefasst:

https://de.wikipedia.org/wiki/Steuerhinterziehung_(Deutschland)#Voraussetzungen

Wenn Dich eine Behörde einer Straftat bezichtigt, dann muss sie Dir diese Straftat nachweisen. So ist unser Rechtssystem. Die können auch nicht einfach behaupten, dass dieses Geld auf Deinem Konto bestimmt vom letzten Banküberfall in der nächsten Kleinstadt stammt - und Deine Komplizen Dir Deinen Beuteanteil in kleinen Stückelungen überwiesen haben, nachdem die Kohle aufgeteilt wurde.

Ich kann Deine Unsicherheit verstehen - und wenn es sich um größere Beträge handelt, dann geh einfach zu irgendeinem Steuerberater Deines Vertrauens und sage ihm: Ich habe nach einem Jahr private Vermögensgegenstände veräußert und bin mir unsicher, ob ich das versteuern muss. Danach kommt ihr sicher ins Gespräch. Wink

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SebastianJu
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September 27, 2013, 12:00:47 AM
 #9

Vielleicht bin ich einfach nur zu übervorsichtig. Vermutlich kein Wunder wenn man sieht wie der Staat zugreift, Daten sammelt usw. Die Leute werden in die Armut oder ins Aufstocken getrieben und schon müssen sie über alles Rechenschaft ablegen was reinkommt. Etwas Geld kommt aufs Konto schon wird nachgefragt was das ist. Der Gedanke dass das anders wäre erscheint da weit weg... tja... müssen noch Nachwirkungen sein... hatte auch mal eine Zeit als Aufstocker und da muss das hängengeblieben sein. Ist befreiend wenn man merkt dass man auch einfach etwas haben kann ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Und dass das eigentlich der Normalzustand ist. Ich werd mich irgendwann schon dran gewöhnen... Wink
So gesehen schon übel in welche Lebensart man heutzutage gedrückt wird.
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September 27, 2013, 01:22:55 AM
 #10

Vielleicht bin ich einfach nur zu übervorsichtig. Vermutlich kein Wunder wenn man sieht wie der Staat zugreift, Daten sammelt usw. Die Leute werden in die Armut oder ins Aufstocken getrieben und schon müssen sie über alles Rechenschaft ablegen was reinkommt. Etwas Geld kommt aufs Konto schon wird nachgefragt was das ist. Der Gedanke dass das anders wäre erscheint da weit weg... tja... müssen noch Nachwirkungen sein... hatte auch mal eine Zeit als Aufstocker und da muss das hängengeblieben sein. Ist befreiend wenn man merkt dass man auch einfach etwas haben kann ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Und dass das eigentlich der Normalzustand ist. Ich werd mich irgendwann schon dran gewöhnen... Wink

Genau richtig beschrieben. Finde Dich einfach mal damit ab, dass Du Glück hattest mit Deinen Entscheidungen bzgl. BTCs. Das ist kein Verbrechen, das ist Varianz. Smiley

So gesehen schon übel in welche Lebensart man heutzutage gedrückt wird.

Ja, daran kann man politisch was ändern, wenn man das will. Aber das ist eine andere Frage. Rein steuerlich betrachtet.

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