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Author Topic: Welches Linux empfehlenswert für Wallet?  (Read 159 times)
Sexundus
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November 28, 2018, 09:03:11 PM
 #1

Bin eigentlich Windows Nutzer, da man aber oft liest es wäre sicherer Linux zu verwenden frage ich euch mal ob ihr mir eine Linux Distro empfehlen könnt.
Es braucht nur eine Oberfläche und ansonsten am besten nur das nötigste installiert  und es sollte kein Problem sein eine Wallet (Electrum und eine Multiwallet) und ein passwort Manager darauf zu installieren. Debian, ubuntu usw sind viel zu überladen für so eine einfache sache. Suche da speziell etwas kleines wo kaum Software installiert ist.
Den Passwortmanager sollte man eigentlich extra in eine offline umgebung machen, dazu bräuchte man eine art mini linux wo dann nur der passwortmanager läuft.

Habt ihr da Empfehlungen?
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trantute2
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November 29, 2018, 07:06:56 AM
Last edit: November 29, 2018, 07:39:46 AM by trantute2
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 #2

Bin eigentlich Windows Nutzer, da man aber oft liest es wäre sicherer Linux zu verwenden frage ich euch mal ob ihr mir eine Linux Distro empfehlen könnt.
Es braucht nur eine Oberfläche und ansonsten am besten nur das nötigste installiert  und es sollte kein Problem sein eine Wallet (Electrum und eine Multiwallet) und ein passwort Manager darauf zu installieren. Debian, ubuntu usw sind viel zu überladen für so eine einfache sache. Suche da speziell etwas kleines wo kaum Software installiert ist.
Den Passwortmanager sollte man eigentlich extra in eine offline umgebung machen, dazu bräuchte man eine art mini linux wo dann nur der passwortmanager läuft.

Habt ihr da Empfehlungen?

Naja, Ubuntu ist für den Anfänger schon sehr empfehlenswert. Deine Kritik ist ja gerade die Stärke von Ubuntu. Es ist alles dabei. Zu 99.9% funkioniert das System aus dem Stand heraus, die Konfiguration ist easy. Auch sind die meisten Bibliotheken in den Repositories erhältlich und müssen nicht selbst kompiliert werden sodass sich die meisten Anleitungen im Netz leicht nachkochen lassen. Du kannst das System auf verschiedensten Datenträgern installieren und sogar als Wegwerf-OS nutzen, da es sich so leicht installieren läßt. Debian ist die konservative Version von Ubuntu bzw. Ubuntu ist die testing Version von Debian. Von daher trifft das meiste was auf Ubuntu zutrifft auch auf Debian zu. Bei Debian kann es manchmal sein, dass die Bibliotheken zu alt sind und man sich im frickeln verliert. Ich würde diese Distributionen als relativ sicher ansehen, da eine große Community dahinter steht und Updates in der Regel sehr schnell umgesetzt werden. Zum Spielen bietet sich ein Raspberry Pi an. Die Dinger werden ja auch immer leistungsfähiger. Dort wäre die Distribution der Wahl wohl Raspbian, welches auch auf Debian basiert. Soll heissen, wenn du eine dieser Distros kennst, dann kommst du auch mit den anderen gut zurecht.

Mit live-build kann man sich sogar eine eigene Debian-Distribution zusammenbauen, welche man dann auf einem USB-Stick installiert und bootet. Man hat die Möglichkeit Software mitzuziehen, welche man auch wirklich braucht und den Rest lässt man weg sodass das Endprodukt sehr viel kleiner ausfällt als die Distribution von der Stange. Sowas ist aber schon sehr aufwendig und definitiv nichts für den Anfänger. Auch muss man sich um die Updates selbst kümmern. Wenn man es genau nimmt, so muss man sich sogar noch einen Server aufsetzen, welcher automatisch täglich aus den (möglicherweise) upgedateten Paketen ein OS baut. Dann hat man immer ein aktuelles System in der Hinterhand. Wie gesagt, seeehr aufwendig.

Fedora und CentOS sind äquivalent zu Ubuntu und Debian. SUSE gehört auch noch zu den Großen. Hier ist es dann Geschmackssache, welche Distribution einem am besten gefällt.

Ansonsten gibt es noch viele Spezial-Linuxe, aber wenn Du nicht täglich mit solchen System zu tun hast, dann ist das auch ziemlich aufwendig die Dinger an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Denn keine Distribution ist perfekt und an irgend einem Punkt muss man wieder selbst Hand anlegen. Wenn man Erfahrung, Zeit und Muse hat, dann ist das eine Option. Für einen Anfänger eher nicht.

Ein sehr kleines und knuffig-drolliges Linux ist z.B. Puppy-Linux. Da wird aber vieles anders gemacht als bei den Mainstream-Distributionen sodass man schon flexibel sein muss. Auch kann ich dort nicht die Sicherheit des Systems einschätzen. Das ist also eher was für Liebhaber.

Empfehlensewert bei Linux ist, dass man solch ein System nicht zu sehr anpasst sondern eher pragmatisch das nimmt, was die Entwickler einem vorsetzen. Letztendlich ist man sowieso meist in der Konsole unterwegs sodass das Klickibunti eigentlich nur Eyecandy ist.

Hier kannste Dich ja mal durch das Ökösystem durchklickern: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen

Guck Dir mal die Distros an, welche irgendwas mit "Sicherheit" in der Beschreibung drin haben. Ubuntu Privacy Remix hört sich ziemlich interessant an wenn es um die Verwahrung von Wallets geht. D.h. die Wallet geht auf einen USB-Stick und Du greifst nur mit jenem OS drauf zu welches per se NICHT ins Internet kann. Transaktionen kann man offline signieren, die gehen dann auch auf einen USB-Stick und werden dann mit dem Online-OS gebroadcastet. Ist dann halt die Frage wie man die Blockchain aktuell hält.
fronti
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November 29, 2018, 08:06:37 AM
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 #3

trantute2 hat ja schon einiges zusammengefasst.

Aber ein ganz allgemeiner Tipp: Man kann sicherheit nicht auf die Technik auslagern, diese kann höchstens unterstützen.
Wenn man keine Ahnung von "Linux" hat, ist das vermutlich unsicherer als ein System eines Erfahreren Windowsadmins.

Und Debian (als auch ubuntu) kannst du so klein wie du willst installieren. also das argument das das zu viel dabei ist kann man, wenn man sich mit den Systemen beschäftigt, einfach umgehen und nur das Notwendigste instalieren.

ich empfehle dir daher, wenn du Linux nutzen willst, dann erstmal damit beschäftigen und verstehen.





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Sexundus
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November 29, 2018, 09:43:58 AM
 #4

Danke für eure Hilfe.

Ganz unerfahren bin ich in Linux nicht, bin aber auf jeden Fall Anfänger.

Quote
Und Debian (als auch ubuntu) kannst du so klein wie du willst installieren.
Das liest sich hier aber anders:
Quote
Im Gegensatz zu Windows, das so gut wie keine Anwendungssoftware mitliefert, bringt Ubuntu viel Open -Source-Freeware mit.
Anpassen wird als Anfänger dann eher schwer.
Gibt es kein Linux das schon klein ist, also ohne unnötige Software wie Textverarbeitung, Grafik..., Media... usw? Außerdem wäre wünschenswert wenn es sicher wäre. Whonix wäre ja so ein Kandidat aber es ist sehr schwer in der Workstation Software wie eine Wallet oder ein Passwortmanager zu installieren.

Mit CentOS habe ich schon gearbeitet, hier kann man tatsächlich bei der Installation wählen was man möchte. Hatte daran überhaupt nicht mehr gedacht. Vielleicht sollte ich das ausprobieren. Muss nur sehen wie das mit der Firewall funktioniert, so dass nur das nötigste eine Internetverbindung aufbauen darf.

Für bestimmte Wallets & Co verwende ich immer sehr lange Passwörter die Zufallsgeneriert sind und man sich daher nicht wirklich merken kann. Daher benötige ich einen Passwortmanager, ich verwende Keepass 2 . Darin kann man auch alles andere speichern. Meint ihr man sollte den in ein separates offline Linux packen? Gibt es für so etwas ein wirklich ganz kleines Linux?
Habe mich mal an Puppy Linux und Tiny Linux versucht aber die sind wirklich ganz anders. Habe es nicht geschafft dort Keepassx zu installieren.



trantute2
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November 29, 2018, 10:33:34 AM
Merited by Chris601 (1)
 #5

Meint ihr man sollte den in ein separates offline Linux packen? Gibt es für so etwas ein wirklich ganz kleines Linux?

Man kann verschiedenste Levels an Sicherheit nutzen.

  • Level 0: Windows
  • Level 1: Das normale Surf- und Arbeite-OS. Da würde ich wirklich Ubuntu nutzen. Da wird das Meiste mitgeliefert und was noch nicht installiert ist, lässt sich leichter als bei anderen Distributionen nachziehen. Desweiteren lässt sich schnell eine neue Installation drüber bügeln, wenn man mal wieder Paranoia hat (mit Speck fängt man Mäuse). Vorausgesetzt man hat nicht allzu viel Mühe in die Konfiguration des Systems gesteckt.
  • Level 2: Eine Distribution, welche sich auf Sicherheit konzentriert. Kann auch Ubuntu sein, sollte aber möglichst sauber gehalten werden. Die darf dann auch ins Internet, falls man sich bei Bank/Exchange/Whateveraccount einloggen muss oder wegen der Blockchain. Ohne Internet geht es ja nicht.
  • Level 3: Eine Offline-Distribution, welche gar nicht erst ins Internet kann sodass man alles Offline machen MUSS.
  • Level 4: Der Offline-Rechner mit der Offline-Distribution aus Level 3. Dieser Rechner sollte gekauft und leer gemacht werden, BIOS- und HD-Passwort sollten gesetzt werden (sollte man eigentlich immer machen), und dann, abhängig von der Distribution, kommt das Linux auf die HD oder man startet immer ein Live-System. Dieser Rechner sollte NIE Kontakt mit dem Internet haben!

Achtung: Live-Systeme und virtuelle Maschinen sind nicht geeignet für die Generierung von Passwörtern oder Privatekeys, da der Entropiepool schwach sein kann und somit die Zufallszahlen vorhersagbar werden (könnten).

Welches Linux klein und optimal für Deine Zwecke ist musst Du wohl selbst herausfinden ...
fronti
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November 29, 2018, 12:03:43 PM
 #6

Danke für eure Hilfe.

Ganz unerfahren bin ich in Linux nicht, bin aber auf jeden Fall Anfänger.

Quote
Und Debian (als auch ubuntu) kannst du so klein wie du willst installieren.
Das liest sich hier aber anders:
Quote
Im Gegensatz zu Windows, das so gut wie keine Anwendungssoftware mitliefert, bringt Ubuntu viel Open -Source-Freeware mit.


Man muss diese Software aber nicht installieren, das gibt es aber von den Distributionsherstellern bereitgestellt.

Ob du diese Installiert ist deine Sache.
Bei einer Debian Installation kommt die Frage nach dem Umfang. da kann man minimal wählen und hat dann fast nix..
Dache kann man dann alles was man will/braucht nachinstrallieren.


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Sexundus
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November 30, 2018, 10:32:47 AM
 #7

Nochmals danke an euch! Das hat mir schon weiter geholfen.
Hätte ja sein können das es hier jemand gibt der eine Art mini Linux nutzt und daher eine direkte Empfehlung geben könnte.

Für mich käme wohl Sicherheitslevel 2 in Frage und eventuell 3 für Passwörter und Wallet Backup bzw. die haupt wallet.

Das mit dem Entropiepool ist interessant. Wusste ich nicht.

Die Debian Installation ähnelt sehr der CentOS Installation. Sehr benutzerfreundlich und man kann auswählen was man installieren möchte. Danke für den Hinweis.
Werde mich dann zwischen Debian und CentOS entscheiden.


Nutzt ihr Passwortmanager? Wenn ja welchen und habt ihr den in eurem normalen OS installiert oder separat?
trantute2
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November 30, 2018, 11:02:26 AM
 #8

Nutzt ihr Passwortmanager?

Nein.
qwk
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Shitcoin Minimalist


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November 30, 2018, 12:42:44 PM
 #9

Kleiner Tip für Paranoide:
Für besonders "sichere" Wallets ist es empfehlenswert, nur Software zu verwenden, die vor 2009 geschrieben wurde.
Da kann man dann sicher sein, dass kein böser Entwickler irgendwelche Backdoors eingebaut hat, um an deine Bitcoins zu kommen Wink


edit: es sei denn, einer der Entwickler war Satoshi, und er plant einen "Long Con" Tongue

All free men, wherever they may live, can use Bitcoin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words "Ich bin ein Bitcoiner!"
o_solo_miner
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-> morgen, ist heute, schon gestern <-


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December 01, 2018, 10:20:03 AM
 #10

 Cheesy Es sei denn, die Sicherheitslücken machen das alte System so Verwundbar, das es immer noch Sicherer wäre
mit einer "Backdoor" zu Leben die man aber Blocken kann, weil "Bekannt". Wink

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