Moin zusammen. Der Raub in Gelsenkirchen (+30 Mio. weg aus Schließfächern) beschäftigt mich immer noch. Physische Werte sind anscheinend doch nicht so sicher wie gedacht – und die Haftungsfrage ist oft ein Albtraum.
Ich habe mich deshalb nach Alternativen umgesehen und bin auf **Wallmoney** gestoßen. Dazu habe ich diesen Deep Dive auf Medium gefunden, der das Konzept ziemlich detailliert zerlegt:
https://medium.com/@tellmemoreaboutcore2022/deine-bank-lebt-noch-in-den-90ern-wall-money-und-die-radikale-evolution-des-geldes-8b00e95d3cc2Das Spannende: Es geht nicht nur um eine weitere "Krypto-Karte", sondern um eine Infrastruktur (PayTo), die wohl ein **42-Sekunden-Settlement** direkt vom Asset (egal ob Bitcoin, tokenisiertes Gold oder Rohstoffe) zu Fiat ermöglicht. Ich habe dazu auch schon Live-Demos von Ockert Loubser auf X gesehen – das scheint also tatsächlich auf der Core Blockchain ($XCB) zu laufen und kein reines Whitepaper-Thema zu sein.
Der Clou dabei: Man behält die Custody über seine Assets bis zur exakten Sekunde der Zahlung. Es liegt also nichts "physisch" bei einer Bank rum, was geklaut werden kann, aber man ist trotzdem jederzeit liquide.
Ist das für euch eine valide Alternative zur physischen Lagerung? Mathematische Sicherheit vs. Banktresor? Ich finde den Ansatz extrem spannend, gerade aktuell. Mich interessiert eher eure Meinung zur technischen Umsetzbarkeit dieser Architektur.