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Author Topic: Regulator greift Peach Bitcoin an - die Zukunft von P2P  (Read 61 times)
virginorange (OP)
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September 03, 2026, 06:43:37 AM
 #1

Peach kommt unter Druck
Der Regulator geht gegen den non KYC P2P Bitcoin Handel auf Peach vor.

Quote from: Peach
Peach got licensed in 2022 and got audited successfully by an independent audit company in 2023, 2024 and 2025.

But this year, the regulator has decided that the rule of yesterday is not the rule of today. You know… 1984 and all. What was true yesterday is not true today.

So, last month I received a letter. Despite a successful independent audit, the regulator — for an unknown reason — is arguing to requalify and reconsider the compliance agreement that they themselves approved some years ago.

...

Only the following users will be able to create sell offers:

KYC'd users
Special users that we whitelist manually (currently no one is whitelisted)
Users with zero lost disputes AND more than 60 trades as a seller
Users with zero lost disputes AND more than 30 trades as a seller AND more than 80 trades in total

...

The p2p marketplace may or may not continue as usual with an escrow model.

Es könnte auch Bisq treffen
Peach, Buyer und Seller haben je 1 Signatur einer 2 of 3 Multisig-Wallet.

Bisq löst das inzwischen technisch inzwischen etwas komplizierter und versucht so gesetzlich stärker auf der sicheren Seite zu sein. Die politischen Bestrebungen die finanzielle Kontrolle über die Bürger auszuweiten bleiben natürlich bestehen. Möglich, dass auch Bisq in Zukunft ebenfalls angegriffen wird. Bisq selbst läuft als Software zwar P2P aber es gibt natürlich Entwickler, welche die Software signieren, die man greifen kann - ähnlich wie die Entwickler von Tornado Cash und Samourai Wallet).

Ohne P2P-Handel würde Bitcoin an Nutzen verlieren
Ohne die Möglichkeit Bitcoin P2P verkaufen zu können, kannst du weiterhin politisch willkürlich Debankt (=dein Bankkonto verlieren) werden - z.B. als legaler aber unliebsamer Journalist. Ohne die Möglichkeit Bitcoin P2P kaufen zu können, bliebt klar, an welcher Wohnanschrift sich wie viel Bitcoin herauspressen lassen.  

P2P-Handelsinfrastrukur müsste gehärtet werden
Man müsste eine Software schreiben, die keinen Maintainer benötigt. Evtl. mit allen Abhängigkeiten im Paket zusammen gepackt - ähnlich zum Betriebssystem Tails. Oder man entwickelt ein Handels-Protokoll (2 of 2 Multisig auf der Blockchain + wir schreiben die Reputation der Handelspartner auf die Blockchain).

Generell haben wir zu wenig P2P Handel und zu wenig robuste P2P-Handelsplattformen.

Wie sieht ihr die Zukunft des Bitcoin P2P-Handels?

Sicherheit für deine Familie, dich und deine BTC, dank der fundierten Sicherheits-Tipps der KryptoArche. Wir kaufen Bitcoin zum Vermögensaufbau oder zur Krisenvorsorge. Wir kaufen Bitcoin dezentral als Schutz vor Räubern, mit guter Historie und verwahren unsere Bitcoin sicher vor Verlust, Räubern und Dieben sowie versteckt Wir nutzen sichere Passwörter, BetriebssystemeSoftware und sufen sicher. Sicher dir deinen kostenlosen Platz auf der KryptoArche! Die Zeit läuft ab! Steig ein, bevor es zu spät ist! Gemeinsam bleiben wir immer über Wasser!
MaxMueller
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September 03, 2026, 08:37:01 AM
Merited by virginorange (1)
 #2

Wie sieht ihr die Zukunft des Bitcoin P2P-Handels?

Ehrlich gesagt nicht so rosig. Ich hatte das mal durchgedacht, ob ich CEX-BTC hier P2P zum Verkauf anbiete um ein NoKYC Bedürfnis zu bedienen.
Aber das fängt an bei der Gegenleistung:
- am unkompliziertesten ist SEPA, aber da sieht man Echtnamen, setzt also gewissen vertrauen voraus
- Barzahlung wäre anonym, aber das sind dann lokale Märkte die ähnlich illiquide sind wie z.B. bei Gold
- dann also USDT/USDC ? -> Verursacht wieder unnötig Aufwand in der Steuererklärung wenn man da noch über Bande spielt  

Apropos Aufwand: solange das nicht automatisiert funktioniert und man Transaktionen manuell macht rechnet sich das nur für 3-5% Arbitragegewinne gar nicht. Aufgrund der Unzahl an Scams in der Bubble ist jeder Bitcoiner Skeptisch bis paranoid, d.h. gestartet wird mit Mini-Beträgen zum Vertrauensaufbau. Das macht es für reine Arbitrage-Händler unattraktiv, weshalb es wenige gibt und die Liquidität klein ist.
Hat man eine automatisierte Plattform, dann ist man eigentlich schon mehr "zentraler" Swap-Dienst, als P2P würde ich das nicht bezeichnen.
Für P2P müsste die Marge dann eigentlich auf 10% oder so steigen, aber das tragen die "ehrlichen" Kunden nicht mit. Also tummeln sich im pool dann Kunden mit schmutzigem Geld, für die 10% Abzug immernoch ein guter Deal sind. Für die ehrlichen Kunden oder auch die ehrlichen P2P Händler erhöht das weiter das Risiko, sodass als potentieller Markt eigentlich nur (ich spitze zu) Kriminelle und Paranoide bleiben, die bereit sind den Preis der Privatsphäre zu zahlen.



Das könnte sich schlagartig zum Positiven ändern wenn/falls sich BTC als Zahlungsmittel etablieren kann. Dann ist die Gegenleistung nicht Fiat mit entsprechend hohen hürden, sondern es sind Alltagsgüter in lokalen Märkten wodurch die Liquidität dramatisch steigen würde.
Dazu müsste aber die BTC-Adaption weiter fortschreiten und die Volatilität sich weiter einschnüren und BTC im Vergleich zu FIAT insgesamt "weicher" werden. Insbesondere letzteres sehe ich aber nicht. Wenn Fiat weiter weich und die Inflation hoch bleibt, gleichzeitig aber jeder Arbeitnehmer seine Zuflüsse in Fiat erhält ist es gem. Greshamsche Gesetz nur folgerichtig zuerst das Fiat bis zum Monatsende alle zu machen und etwaige Überschüsse in harten Assets zu sichern. Ergo bleibt BTC auf kurze Sicht wohl eher Wertspeicher denn Zahlungsmittel.



Der für mich derzeit sauberste Weg (zumindest konzeptionell) ist der Umweg übers Mining bzw. den Kauf von Hashpower. Man Kauft sich für KYC-BTC oder Fiat Hashpower ein und leitet die Hashpower auf einen Pool der einem No-KYC BTC oder idealerweise sogar virgin BTC aus Coinbase Transaktionen (ggf. +1 Sprung) ausspuckt.
Steuerlich würde ich das so bewerten, dass ein Verkauf von BTC zum Kauf von Hashpower natürlich einen potentiell steuerpflichtigen Vorgang auslöst (bei Bezahlen mit fiat natürlich nicht) und das "Einkaufen" der No-KYC BTC dem Preis der Rechenleistung entspricht (erstmal Verlustgeschäft, daher nicht anzeigepflichtig) und man erst bei Verkauf der BTC alles offen legen muss, soweit durch die Kursgewinne steuerpflichtige Einnahmen entstehen (falls die Haltefrist bleibt und man >1 Jahr hält also auch das nicht).
Wie einfach dann später tatsächlich ein Verkauf wird weiß ich nicht, aber aufgrund der anderen Zielgruppe (eher Technik Nerds), dürften die pools und damit die BTC die man erhält insgesamt "sauberer" sein, selbst wenn da auch BTC von den Nutzern reinfließen. Virgin BTC (+1 Sprung) wären natürlich das Nonplus ultra.


Koal-84
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September 03, 2026, 03:06:36 PM
 #3

Generell haben wir zu wenig P2P Handel und zu wenig robuste P2P-Handelsplattformen.

Wie sieht ihr die Zukunft des Bitcoin P2P-Handels?

Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis alles, bei dem man für die Behörden nicht völlig gläsern ist, zerschlagen wird. Vor allem in letzter Zeit versucht man in der EU, solche Systeme abzudrehen oder einen Regulierungswahn durchzusetzen, bei dem sowieso niemand mehr durchblickt. Und ohne KYC geht ohnehin nichts mehr.

Die vorgegaukelten Werte wie Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichstellung, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte sind doch teilweise nur noch auf dem Papier vorhanden. Außerdem werden sie so ausgelegt, wie es gerade passt.

Auch der P2P-Handel ist auf keinen Fall erwünscht, und ihm wird es so schwer wie nur möglich gemacht.

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virginorange (OP)
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September 03, 2026, 04:20:59 PM
 #4

Vertrauen Name << Name + Anschrift

- am unkompliziertesten ist SEPA, aber da sieht man Echtnamen, setzt also gewissen vertrauen voraus

Meine Anschrift möchte ich schützen, um einen Verbrecher-Besuch & Wrench-Attac zu vermeiden.

Wenn man jetzt keine Person des öffentlichen Lebens ist, hätte ich kein Problem meinem Handelspartner meinen Namen mitzuteilen.


Aufwand fließt ins Netzwerk (eine Spezialfähigkeit) nicht in den Geldbeutel

Apropos Aufwand: solange das nicht automatisiert funktioniert und man Transaktionen manuell macht rechnet sich das nur für 3-5% Arbitragegewinne gar nicht.

...gestartet wird mit Mini-Beträgen zum Vertrauensaufbau.

Das P2P traden wird sich finanziell nicht lohnen, da bist du unter Mindestlohn. Aber du du kennst am Ende ein paar Leute mit denen du handeln kannst, das hat auch einen gewissen Wert.

Das Problem ist das mangelnde Vertrauen, wen Nutzen von Bitcoin schon stark einengt.

Es gibt die Vertrauenssphäre, hier hilft man sich auf der Baustelle, läd zum Essen ein, die Kinder spielen mit einander, man hat eine große Überschneidung im gemeinsamen Freundeskreis, man kennt sich lange. Wenn man sich vertraut, braucht man kein Geld mehr, dann läuft sowieso alles kostenlos.

Dann gibt es die Menschen, die man nur am Rande kennt. Hier tauscht man Geld gegen Ware. Anschließend geht man getrennte Wege.

Bitcoin gegen EUR zu handeln ist Geld (für eine Welt ohne Vertrauen), für die man Vertrauen baucht. Diese Schnittmenge ist fast leer. Jetzt kann man dieses Vertrauen aufbauen, damit man Bitcoin oder auch Gold handeln kann - sozusagen als Spezialfähigkeit - aber es ist schon Aufwand nur für Bitcoin. In der Vertrauenssphäre hat man ja nicht nur ein gemeinsames Thema sondern viel Themen (Baustelle, Kinder, usw.).

Bitcoin zum Sparen, aber zum Bezahlen wohl nur Online

Das könnte sich schlagartig zum Positiven ändern wenn/falls sich BTC als Zahlungsmittel etablieren kann. Dann ist die Gegenleistung nicht Fiat mit entsprechend hohen hürden, sondern es sind Alltagsgüter in lokalen Märkten wodurch die Liquidität dramatisch steigen würde.
Dazu müsste aber die BTC-Adaption weiter fortschreiten  … Ergo bleibt BTC auf kurze Sicht wohl eher Wertspeicher denn Zahlungsmittel.

Zahlungsmittel sehe ich ebenfalls nicht. Geschäfte sind regulatorisch leicht greifbar. Da kann man die Adoption bürokratisch leichter unterbinden.

Online sieht das anders aus für VPS oder für NanoGPT biet sich Bitcoin (oder andere Kryptowährungen) eher an.

Bezahlen funktioniert für 99% der Bevölkerung da braucht es kein Monero oder Bitcoin. Beim Sparen sieht es anders aus, das funktioniert für 90% der Bevölkerung im System nicht besonders.

Mining statt Kauf - Gewerblichkeit

… übers Mining bzw. den Kauf von Hashpower. Man Kauft sich für KYC-BTC oder Fiat Hashpower ein und leitet die Hashpower auf einen Pool der einem No-KYC BTC oder idealerweise sogar virgin BTC aus Coinbase Transaktionen (ggf. +1 Sprung) ausspuckt.

Steuerlich würde ich das so bewerten, dass ein Verkauf von BTC zum Kauf von Hashpower natürlich einen potentiell steuerpflichtigen Vorgang auslöst (bei Bezahlen mit fiat natürlich nicht) und das "Einkaufen" der No-KYC BTC dem Preis der Rechenleistung entspricht (erstmal Verlustgeschäft, daher nicht anzeigepflichtig) und man erst bei Verkauf der BTC alles offen legen muss, soweit durch die Kursgewinne steuerpflichtige Einnahmen entstehen (falls die Haltefrist bleibt und man >1 Jahr hält also auch das nicht).

Mining könnte in die Gewerblichkeit fallen. Damit bliebe die Steuerpflicht der erhaltenen Bitcoin ggf. erhalten.

Das Mining funktioniert auch nur für den Kauf. Beim Verkauf müsste man sich wieder umsehen.

Verkauf

Wie einfach dann später tatsächlich ein Verkauf wird weiß ich nicht, aber aufgrund der anderen Zielgruppe (eher Technik Nerds), dürften die pools und damit die BTC die man erhält insgesamt "sauberer" sein, selbst wenn da auch BTC von den Nutzern reinfließen. Virgin BTC (+1 Sprung) wären natürlich das Nonplus ultra.

Wie meinst du das? Wenn man Bitcoin verkauft erhält man ja EUR nicht Bitcoin.

Verkauf von Bitcoin ist genauso schwierig, wie ein Kauf. Da du auch erstmal jemanden finden.

Man müsste so eine Partner-Vermittlung machen. Ein Verkäufer verkauft Bitcoin für 1000 EUR im Monat - ein Käufer kauft Bitcoin für 1000 EUR im Monat.

Sicherheit für deine Familie, dich und deine BTC, dank der fundierten Sicherheits-Tipps der KryptoArche. Wir kaufen Bitcoin zum Vermögensaufbau oder zur Krisenvorsorge. Wir kaufen Bitcoin dezentral als Schutz vor Räubern, mit guter Historie und verwahren unsere Bitcoin sicher vor Verlust, Räubern und Dieben sowie versteckt Wir nutzen sichere Passwörter, BetriebssystemeSoftware und sufen sicher. Sicher dir deinen kostenlosen Platz auf der KryptoArche! Die Zeit läuft ab! Steig ein, bevor es zu spät ist! Gemeinsam bleiben wir immer über Wasser!
MaxMueller
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September 03, 2026, 05:49:48 PM
Last edit: September 03, 2026, 06:14:10 PM by MaxMueller
 #5

Mining könnte in die Gewerblichkeit fallen. Damit bliebe die Steuerpflicht der erhaltenen Bitcoin ggf. erhalten.

Das Mining funktioniert auch nur für den Kauf. Beim Verkauf müsste man sich wieder umsehen.

Verkauf

Wie einfach dann später tatsächlich ein Verkauf wird weiß ich nicht, aber aufgrund der anderen Zielgruppe (eher Technik Nerds), dürften die pools und damit die BTC die man erhält insgesamt "sauberer" sein, selbst wenn da auch BTC von den Nutzern reinfließen. Virgin BTC (+1 Sprung) wären natürlich das Nonplus ultra.

Wie meinst du das? Wenn man Bitcoin verkauft erhält man ja EUR nicht Bitcoin.

A.h.S. nein, denn dem Mining mangelt es an der Gewinnerzielungsabsicht. Man hat ja den Spread zwischen Hashpower Ein- und Verkauf, der größer ist als die Fees beim reinen BTC Kauf. Da die erhaltenen BTC aber zum Marktpreis eingewertet werden dürfte das Mining als Erwerbsvorgang immer ein Verlustgeschäft sein. Die Wertsteigerung ist ja unabhängig davon zu bewerten, das ist dann schon ein potentiell steuerpflichtiger Vorgang (unterjähriger Verkauf, bzw. Verkauf nach Wegfall der Haltefrist), aber das muss man erst beim Verkauf offenlegen, d.h. solange man hodlt bleiben die BTC anonym.

Der Erwerb per Mining dürfte sauberere BTC einbringen als bei P2P-Plattformen (Vermutung!), was dann später einen Verkauf potentiell vereinfacht, so war das gemeint.
Theoretische wäre mit Mining auch der umgekehrte Weg denkbar, d.h. man kauft mit den BTC Hashpower, leitet diese auf einen KYC Pool wo man registriert ist, ausgeschüttete BTC in Fiat wandelt und auszahlt. POSOF dürfte es ja für die Hashpower eher nicht geben.  

Ist aber eher ein theoretisches Konzept was ich nie selbst erprobt habe...

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