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Author Topic: Was Email für den Briefversand oder Napster für den Musikkosum...  (Read 2073 times)
ISA
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May 03, 2011, 10:35:09 PM
 #1

Wie
Mail den Briefversand,
Napster den Musik Konsum und
Wikipedia die Bücherlexika veränderte
so wird auch
Bitcoin (oder ähnliche crypto-p2p-Währungen)
die Weltwährungen verändern.

Was denkt Ihr?

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fornit
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May 04, 2011, 01:55:34 PM
 #2

bitcoin sehe ich von der entwicklung her ähnlich wie email. die verbreitung wird zwar stetig zunehmen, aber die alternativen auch langfristig nicht völlig verdrängen. und vorher wirds auch erstmal viele jahre bis tendentiell jahrzehnte dauern, bis auch die zwei-finger-tipper-fraktion regelmäßige nutzer werden.

das wär so im großen und ganzen der best-case. wie wahrscheinlich der ist, kann natürlich niemand auch nur ansatzweise erahnen. sicher ist aber, daß keiner, der jetzt bitcoins kauft oder mined und die auch behält, damit jemals im supermarkt einkaufen wird. sollte die bitcoin nämlich irgendwann mal im supermarkt ankommen, haben diejenigen zu dem zeitpunkt längst angestellte, die für sie einkaufen  Grin

frog
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May 04, 2011, 02:24:49 PM
 #3

Denke auch, dass dieses System großes Potenzial.
Doch ähnlich dem Goldverbot könnte es auch ein bitcoin-Verbot geben.

Es heißt, Transaktionen werden in einer Datenbank gespeichert, damit das selbe BTC nicht an mehrere Empfänger gesendet wird.
Da hoffe ich nur, dass diese Datenbank ausreichend gesichert ist, vielleicht auf ~200 Spiegelservern, in jedem Land eine Smiley

Oh, und welchen Umfang hätte die Datenbank, wenn 1 MRD Menschen täglich 10 Transaktionen damit machen?
Gut, bis es soweit ist, wird auch die Hardware entsprechend sein.

fornit
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May 04, 2011, 03:27:52 PM
 #4


Es heißt, Transaktionen werden in einer Datenbank gespeichert, damit das selbe BTC nicht an mehrere Empfänger gesendet wird.
Da hoffe ich nur, dass diese Datenbank ausreichend gesichert ist, vielleicht auf ~200 Spiegelservern, in jedem Land eine Smiley

Oh, und welchen Umfang hätte die Datenbank, wenn 1 MRD Menschen täglich 10 Transaktionen damit machen?
Gut, bis es soweit ist, wird auch die Hardware entsprechend sein.

wenn ich das system nicht völlg falsch verstanden habe, werden die transaktionen den neu generierten blöcken hinzugefügt. d.h. eine transaktion wird erst dann ausgeführt, wenn ein neuer block generiert wurde, und der erzeuger des blocks diese spezielle transaktion annimmt. das machen im moment noch fast alle umsonst, später, wenn die miner kaum noch bitcoins erzeugen, verlangen viele dann wohl auch eine kleine transaktiongebühr. jedenfalls werden die transaktionen sobald sie in einen block aufgenommen werden, teil der blockchain, die jeder client runterlädt und aktuell hält. von daher sinds wohl nicht 200 kopien sondern je nach größe des netzwerks tausende und später millionen.

ich weiss allerdings nicht, wieviel transaktionen ein block maximal beeinhalten kann und ob  das eine unverändere größe ist. das könnte vielleicht irgendwann problematisch werden, wenn das netzwerk sehr groß ist.

ISA
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May 09, 2011, 07:54:23 PM
 #5

Also das darunter liegende backbone ist ein Peer - to - peer netz - Es wird also keine server farm benötigt.

P2P Netze skalieren i.d.R. mit der Anzahl der Nutzer recht gut.

winnetou
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May 15, 2011, 03:38:47 PM
 #6

Was ich allgemein am Internet und insbesondere an Erfindungen wie P2P (Tauschbörsen), Bitcoins etc. toll finde ist, dass dadurch mehr Macht vom Volk ausgeht und die Regierungen nicht viel dagegen tun können und früher oder später dazu gezwungen werden, sich mal ein bisschen Gedanken darüber zu machen. Dies ist grundsätzlich zu begrüßen. Deswegen haben Bitcoins für mich auch etwas revolutionäres und protestantisches. Ein Grund weshalb ich Bitcoins benutze :-)

Damit sich Bitcoins noch mehr verbreiten muss es meiner Meinung nach aber noch einen guten Schutzmechanismus geben, der es auch technisch nicht versierten Menschen einfach macht ihre wallet.dat abzusichern. Ich zitiere Wikipedia: Laut einer Studie des Antivirus-Herstellers Kaspersky Lab ist derzeit jeder zehnte PC Teil eines Botnets.
Dann würde einer Geldrevolution nichts mehr im Wege stehen ;-)

Folgendes Szenario wäre doch toll:
Die meisten Menschen nutzen Bitcoins als Währung. Den Finanzämtern entgehen Millionen von Steuereinnahmen und will die Bevölkerung natürlich dazu drängen wieder herkömmliche Währung zu nutzen. Nun ist die Bevölkerung in einer Handlungsposition und kann Bedingungen stellen wie z.B. mehr Mitspracherecht/direkte Demokratie, niedrigere Steuern.....

frog
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May 25, 2011, 12:35:48 PM
 #7

Ganz so optimistisch bin ich nicht.

Der Staat schenkt zwar gerne den Konzernen Milliarden, doch wenn der Bürger anfängt Steuern zu hinterziehen hört der Spaß auf.

.:: Kai ::.
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May 25, 2011, 01:01:57 PM
 #8

Nunja so optimistisch bin ich leider auch nicht aber BitCoins sind ja eine Ware und wenn wir alle absofort nur mit einer Ware in einem Warenaustauschsystem bezahlen, dann ist es so als wenn der Staat das bezahlen mit Muscheln oder Steinen verbieten will:).

BitCoins sind ja auch keine Steuerhinterziehung. BitCoins bleiben im gesamten Kreislauf immer Ware. Wenn ein Händler BitCoins akzeptiert muss er halt den Wert seiner Ware den er verkauft gegenrechnen oder als Kurs nehmen. Privatpersonen müssen erst Steuern zahlen, wenn Sie die BitCoins die Waren wieder in geldwerten Vorteil ummünzen.

BitCoins sind eine Ware die sich als Währung nutzen läßt. Und eGold war definitiv goldgedecktes Geld mit einem stabilen Goldwechselkurs als Deckelung, genauso wie LRUSD und die anderen digitalen Währungen. Bedeutet mtGox und all die anderen sind erst maßgeblich, wenn man aktiv die erhaltenen BitCoins sich von dort auf sein Konto überweisen läßt.

Wer Steuerhinterziehung mit BitCoins begehen will, der begeht Steuerhinterziehung mit Steinen. Erst wenn er jemand findet der die Steine umtauscht in geldwerte Vorteile, und dann (natürlich die Grenzen beachtet) dies nicht den zuständigen Behörden meldet, erst dann ist die Steuerhinterziehung.

Alles in allem kommt Alles wieder in den von Vater Staat kontrollierten Kreislauf zurück.

Und man darf auch nicht vergessen, wenn man wirklich auf der anonymen Schienen reiten will, dann darf man sich nicht wundern, wenn man mit BitCoins beschissen wird.

Ehrlich optimistisch bin ich zwar nicht aber die Hoffnung stirbt ja immer zuletzt. Ich sehe in den BitCoins keinen Mechanismus um Steuern zu hinterziehen. Wenn wir alle im BitCoin-Kreislauf bleiben, dann ist das unsere Sache und alle anderen die Kreislauf bekommen bei den mtGox Kursen müssen halt dann auf Ihre Gewinne auch Steuern abdrücken.

Gruß
Kai

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