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Author Topic: Flüchtlinge tauschen Bitcoin?  (Read 3660 times)
onleines
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November 04, 2015, 08:27:20 PM
 #1

Wer kann diese "Geschichte" verifizieren, bestätigen und ins Land der Fabeln verweisen....

Angeblich würden syrische Flüchtlinge vor der Flucht ihr Hab & Gut verkaufen und die Syrische Lira in Bitcoin tauschen.

Sich dann auf die Flucht begeben ohne viel Bargeld, damit es nicht geklaut werden kann bzw. die Schleuser nicht zu viel für den Transport abnehmen können.

In Berlin (so mein Erzähler) werden die Bitcoin wieder in Bargeld eingetauscht.
Dabei würden auch entsprechende Abschläge in Kauf genommen. Hauptsache Bargeld.

Und die Wechsler verdienen ordentlich an der Marge.

Die Geschichte klingt so unglaublich, dass die theoretisch wieder wahr sein könnte.

Aber Sinn könnte es machen. Bitcoin als Fluchtwährung wäre perfekt geeignet.

Kann das jemand bestätigen?
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hodlcoins
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November 05, 2015, 10:37:40 AM
 #2

Müsste man dann nicht in Syrien Leute haben, die im großen Stil BTC verkaufen?
Wie kommen die da dran, wenn überhaupt?
Die können ja schlecht irgendwo mit Dollars (oder sonstwas) auf einer Börse welche kaufen, oder?

Alles wird gut, die Frage ist nicht ob, nur wann!
mezzomix
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November 05, 2015, 10:43:29 AM
 #3

Die können ja schlecht irgendwo mit Dollars (oder sonstwas) auf einer Börse welche kaufen, oder?

Jetzt vielleicht nicht mehr, aber bis vor kurzem sollte das gerade in Syrien kein Problem gewesen sein.
Sukrim
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November 05, 2015, 11:41:52 PM
 #4

Einzelfälle gibt's sicher, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das sehr weit verbreitet ist. Wie will man denn die BTC mitnehmen?! Paperwallet? Handy?

https://bitfinex.com <-- leveraged trading of BTCUSD, LTCUSD and LTCBTC (long and short) - 10% discount on fees for the first 30 days with this refcode: x5K9YtL3Zb
Mail me at Bitmessage: BM-BbiHiVv5qh858ULsyRDtpRrG9WjXN3xf
mezzomix
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November 06, 2015, 07:09:00 AM
 #5

Paperwallet. Handy.

MicroSD. Cloud. Brain-Wallet. Mailbox. ...
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November 06, 2015, 10:22:07 AM
 #6

Ich kann das nicht bestätigen.
Bei mir im Ort, sind die Flüchtlinge, zu Hauf, in den Postämtern, und senden ihr Begrüßungsgeld nach Hause.
Natürlich nicht Bitcoin.

mezzomix
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November 06, 2015, 10:26:50 AM
 #7

WTF?!
shitaifan2013
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monero


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November 07, 2015, 09:47:49 AM
 #8

och leute, guckt doch bitte mal genau hin, bevor ihr so nen scheiss fake thread pushed.

noob account mit story ohne jegliche quelle. dubiose post history voller backlinks. trustrating durch einen oldschooler, dass den acc bereits des spammens bezichtigt.

dürfte sich also um einen mehr oder minder professionellen link builder handeln, bitte sowas einfach reporten und löschen lassen und nicht einfach wie immer drauflos blubbern, weil da ein paar reizwörter nen reflex triggern...


maximal
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November 07, 2015, 12:42:18 PM
 #9

Wer kann diese "Geschichte" verifizieren, bestätigen und ins Land der Fabeln verweisen....

Angeblich würden syrische Flüchtlinge vor der Flucht ihr Hab & Gut verkaufen und die Syrische Lira in Bitcoin tauschen.

Sich dann auf die Flucht begeben ohne viel Bargeld, damit es nicht geklaut werden kann bzw. die Schleuser nicht zu viel für den Transport abnehmen können.

In Berlin (so mein Erzähler) werden die Bitcoin wieder in Bargeld eingetauscht.
Dabei würden auch entsprechende Abschläge in Kauf genommen. Hauptsache Bargeld.

Und die Wechsler verdienen ordentlich an der Marge.

Die Geschichte klingt so unglaublich, dass die theoretisch wieder wahr sein könnte.

Aber Sinn könnte es machen. Bitcoin als Fluchtwährung wäre perfekt geeignet.

Kann das jemand bestätigen?

Ja - ich kann das genauso für Berlin bestätigen. Der Eintauschkurs beträgt 85% des aktuellen Kurses bei Bitcoin.de wenn man weniger als 2 Bitcoins umtauscht. Bei mehr als 2 Bitcoins 90%. Das klappt prima. Getauscht wird meistens in den Räumen von Lebensmitteldiscountern.

Sehr guter Hotspot ist Kaisers in der Angerburger Allee 45 14055 Berlin. Hier ist in umittelbarer Nähe ein großes Aufnahmezentrum. Der Austausch findet meist über Handy/Tablet statt. Aber auch der Verkauf von privaten Schlüsseln auf Zettel ist üblich, wenn nur das Handy/Tablet des Geldlieferanten zur Verfügung steht.
DARKCHANGE
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November 09, 2015, 03:30:51 PM
 #10

Kann das soweit nicht bestätigen, obwohl ich sehr viele (Bar)Trades pro Monat durchführe.

Wenn ich allerdings ab und zu in den Reisebanken Geld wechsle, dann sehe ich doch weitaus mehr Flüchtlinge die ihr Geld per Western Union, Ria, Moneygram und Konsorten in ihre Heimat schicken. Bitcoin ist da vermutlich zu abstrakt, die Empfängerfamilie möchte eher sofort ihr Geld haben, ganz egal ob WU da 10% Gebühren und mehr verlangt.


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maximal
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November 09, 2015, 05:00:05 PM
 #11

Ich habe täglich damit zu tun. Die, die Ihre Bitcoins in Bargeld umtauschen, brauchen Bargeld, um hier in Deutschland zurecht zu kommen. Sie haben von Anfang an geplant, für die Fluchtzeit eine Alternative zum Bargeldtransport zu haben, da die Gefahr von Verlust durch Diebstahl viel zu groß ist.

Ich weis von mehreren Leuten, denen im Flüchtlingslager in Jordanien Bitcoins empfohlen worden sind und das dort auch diverse Währungen in Bitcoins getauscht werden. Die Empfehlungen wurden (bestimmt inoffiziell) von UNHCR-Mitarbeitern ausgesprochen. Es soll dazu sogar ein Flugblatt in mehreren Sprachen geben. (Gesehen hab ich das allerdings nicht)

Persönlich hatte ich schon einen persönlichen Schlüssel aus der Innenseite eines Gürtels abgeschrieben. Soweit ich den Typ verstanden habe, wusse er nur, das es dafür Bargeld gibt. Wie das mit Bitcoins funktioniert aber nicht. Er hat sich sogar gewundert, dass ich ihm den Gürtel wieder zurückgegeben habe.
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November 12, 2015, 02:04:50 AM
 #12

Ich habe täglich damit zu tun. Die, die Ihre Bitcoins in Bargeld umtauschen, brauchen Bargeld, um hier in Deutschland zurecht zu kommen. Sie haben von Anfang an geplant, für die Fluchtzeit eine Alternative zum Bargeldtransport zu haben, da die Gefahr von Verlust durch Diebstahl viel zu groß ist.

Ich weis von mehreren Leuten, denen im Flüchtlingslager in Jordanien Bitcoins empfohlen worden sind und das dort auch diverse Währungen in Bitcoins getauscht werden. Die Empfehlungen wurden (bestimmt inoffiziell) von UNHCR-Mitarbeitern ausgesprochen. Es soll dazu sogar ein Flugblatt in mehreren Sprachen geben. (Gesehen hab ich das allerdings nicht)

Persönlich hatte ich schon einen persönlichen Schlüssel aus der Innenseite eines Gürtels abgeschrieben. Soweit ich den Typ verstanden habe, wusse er nur, das es dafür Bargeld gibt. Wie das mit Bitcoins funktioniert aber nicht. Er hat sich sogar gewundert, dass ich ihm den Gürtel wieder zurückgegeben habe.

Grin Schön so einen Anwendungsfall für Bitcoins in Aktion zu erleben. In einem Notfall, als beste denkbare Alternative. Nicht für irgendeinen Luxus der total egal wäre.
Diese Erfahrung prägt sich nämlich ein, zu einer ruhigeren Zeit wird das Wissen um das technische Prinzip nachkommen.

Und hoffentlich faxen alle Flüchtlinge ihr Begrüßungsgeld von Postämtern unmittelbar direkt nach Hause (wo auch immer ein Flüchtling so wohnt).

mezzomix
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November 12, 2015, 06:48:44 AM
 #13

Persönlich hatte ich schon einen persönlichen Schlüssel aus der Innenseite eines Gürtels abgeschrieben. Soweit ich den Typ verstanden habe, wusse er nur, das es dafür Bargeld gibt. Wie das mit Bitcoins funktioniert aber nicht. Er hat sich sogar gewundert, dass ich ihm den Gürtel wieder zurückgegeben habe.
Grin Schön so einen Anwendungsfall für Bitcoins in Aktion zu erleben. In einem Notfall, als beste denkbare Alternative. Nicht für irgendeinen Luxus der total egal wäre.
Diese Erfahrung prägt sich nämlich ein, zu einer ruhigeren Zeit wird das Wissen um das technische Prinzip nachkommen.

Im Beispiel weiss der Flüchtling überhaupt nicht, was er da überhaupt macht. Da prägt sich überhaupt nichts ein, ausser irgendwelchen Lueten (evtl. den falschen) zu vertrauen. Genau um das Gegenteil geht es allerdings bei Bitcoin. Vielleich ist sowas doch nicht so schlecht, wenn es richtig gemacht wird.

Und hoffentlich faxen alle Flüchtlinge ihr Begrüßungsgeld von Postämtern unmittelbar direkt nach Hause (wo auch immer ein Flüchtling so wohnt).

Hoffentlich wird diese Praxis dann schnellstens eingestellt. Angelehnt an unser Sozialsystem dient das Geld einer Finanzierung der Grundbedürfnisse.
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November 12, 2015, 01:25:27 PM
 #14

Naja, viele werden ihre Erfahrungen dann mit denen teilen, die noch vor der Flucht stehen und sich Sorgen machen, wie sie ihr Geld transportieren können. Wichtig wären dann Bitcoin ATMs, bei denen die Flüchtlinge mit geringen Gebühren Geld wechseln können. Denke nicht, dass es in solchen Lagern und 10 -20 % geht.

Meinst Du tatsächlich, die Flüchtlinge wollen sich dann tiefer mit dem Thema Geld beschäftigen, als die Eingeborenen? Wenn sie das nicht machen, sondern nur eine "bequeme" Transportmöglichkeit suchen, dann ist das Ganze sinnlos weil dabei nichts nachhaltig gelernt wird. Damit müssen sich alle Betroffenen immer wieder mit den gleichen Problemen herumschlagen und werden immer wieder von den gleichen Typen an der Nase herumgeführt.
maximal
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November 12, 2015, 06:35:22 PM
 #15

Hab heute mal tiefer gefragt. Die angesprochene Person hat Mitte Juni im Flüchtlingslager Zaatari dem Bitcoin für genau 200 USD gekauft. Erhalten hat er den Bitcoin von einem Safeway-Mitarbeiter. Die unterhalten dort riesige Supermärkte, in denen sich die Flüchlinge versorgen können. Auch wurde Ihm genau gezeigt, wie er über blockchain.info den aktuellen Eintauschkurs ablesen kann und das er den Schlüssel nur der Person gibt, von der er sicher ist, das er das Bargeld bekommt. Fakt ist, er hat heute für den Coin 260 Euro bekommen und war zufrieden.

Allerdings sehe ich schon ein Risiko. Dort werden wohl Paperwallets mit 1 / 3 / 5 und 10 BTCs verkauft, die der Käufer ja nicht selbst erstellt hat. Der Verkäufer hat - in diesem Fall - theoretisch gut 5 Monate Zeit gehabt, die Bitcoins einfach abzuziehen.

Auch gibt es wohl viele junge Syrer, die sehr wohl mit dem Bitcoin umgehen können.

Laut der angesprochenen Person ist der Verkauf wohl Mitte Juni richtig angelaufen, da sich viele zur Flucht nach Europa entschlossen haben.
mezzomix
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November 12, 2015, 06:50:02 PM
 #16

Allerdings sehe ich schon ein Risiko. Dort werden wohl Paperwallets mit 1 / 3 / 5 und 10 BTCs verkauft, die der Käufer ja nicht selbst erstellt hat. Der Verkäufer hat - in diesem Fall - theoretisch gut 5 Monate Zeit gehabt, die Bitcoins einfach abzuziehen.

Ich frage mich, warum hier nicht in grossem Stil betrogen wird. Immerhin sind mehrere Monate ausreichend und wie wir wissen, ist am Ende sowieso "der Bitcoin" schuld, wenn das Geld weg ist. Normalerweise sind die Betrüger nicht weit weg, wenn die Menschen so grob fahrlässig mit Geld umgehen.
maximal
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November 12, 2015, 08:38:27 PM
 #17


Ich frage mich, warum hier nicht in grossem Stil betrogen wird. Immerhin sind mehrere Monate ausreichend und wie wir wissen, ist am Ende sowieso "der Bitcoin" schuld, wenn das Geld weg ist. Normalerweise sind die Betrüger nicht weit weg, wenn die Menschen so grob fahrlässig mit Geld umgehen.


Ihr denkt leider viel zu eingleisig - nur auf die virtuelle Abwicklung eines Tauschgeschäftes mit dem Bitcoin.

Anders als bei vielen Betrügern im Internet (und nur dort gibt es die diversen Fälle) gibt es hier einen persönlichen Kontakt. Das ist eine andere Kultur. Ich vermute, dass da schnell mal eine Hand ab ist oder ein Messer im Rücken steckt wenn der Verwandte aus Deutschland anruft, weil er für seinen Code nur ein Schulterzucken bekommen hat.

Du kannst hier nur ein Netzwerk aufbauen über persönliche Kontakte. Zwar kennt niemand des Anderen Identität - das ist ja ausdrücklich so gewollt - nur spätestens beim Dritten Betrug mit Augenkontakt leidet die Gesundheit.
mezzomix
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November 12, 2015, 09:15:24 PM
 #18

Das scheint allerdings die Beförderungs"unternehmer" (abwertend auch Schleuser genannt) nicht grossartig zu stören. Oder sind diese Leute "Systemrelevant" und geniessen deshalb Immunität? Oder zählt auch hier Geld mehr als eine Menschenleben?
maximal
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November 12, 2015, 09:57:02 PM
 #19

Das scheint allerdings die Beförderungs"unternehmer" (abwertend auch Schleuser genannt) nicht grossartig zu stören. Oder sind diese Leute "Systemrelevant" und geniessen deshalb Immunität? Oder zählt auch hier Geld mehr als eine Menschenleben?


Diese Frage können Dir nur Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten beantworten. Für die sind bezahlte Fluchthelfer eine Alternative zur Flucht, die mehr Erfolg verspricht, als der Eigenversuch. Es geht hier also nicht vorrangig um Geld, sondern um das Überleben. Damit ist in diesen Fällen die Antwort klar. Das Leben ist wichtiger als Geld.

Für Wirtschaftsflüchtlinge sieht das anders aus. Hier würde ich auch von Schleusern sprechen. Sie versprechen ein besseres Leben, schüren Hoffnung und kassieren für den Transport. Auch hier wird vom Flüchtenden investiert und das Leben riskiert. Hier steht aber eindeutig das Geld im Vordergrund.

Und dann gibt es noch die Frage wo der Fluchthelfer oder Schleuser tätig geworden ist. Hilft er den Flüchtling aus einem Aufnahmelager in Jordanien nur nach Griechenland zu kommen, passiert so gut wie gar nix. Hilft er aber von Griechenland nach Deutschland (die weit ungefährlichere Strecke) ist er dran.

Und zum Schluss - gibt es denn gute und böse Schleuser ?

Auch die Flucht aus der DDR kostete bisweilen ein Vermögen. In einer Dokumentation des Hörfunksenders Deutschlandradio Kultur vom 26. Februar 2014 berichtete der ehemalige Ost-Berliner Arzt Berndt Arlt, dass er einem Fluchthelfer 45.000 D-Mark dafür bezahlte, dass er ihn und seine Familie in den Westen brachte.

Niemand wäre jemals auf die Idee gekommen, dieses Schleusertum unter Strafe zu stellen, auch nicht, wenn es gewerbsmäßig erfolgte. Im Gegenteil, einige DDR-Fluchthelfer wurden sogar später mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

1980 fand es eine Revisionsinstanz des Bundesgerichtshofs völlig in Ordnung, dass Menschen Geschäfte mit der Fluchthilfe machten und 13.000 bis 15.000 D-Mark dafür verlangten, damit jemand der DDR entkommen konnte.

Die Mauer ist gefallen, die DDR untergegangen, heute, 25 Jahre später, gelten Fluchthelfer als Kriminelle. Das bedeutet: Der rechtliche Blick auf Schleuser ist nicht abhängig von ihrer Tat selbst, sondern von politischen Opportunitäten.


Quelle: Martin Klingst / Zeit Online


Mein persönliches Fazit zum eigentlichen Thema. Die Flüchtlinge sind da - leben in unserer Gesellschaft - also sind sie Teil des Wirtschaftskreislaufes hier. Das ist schön. Damit kann ich auch mit Ihnen Geschäfte machen, genauso wie mit deutschen Mitbürgern. Macht für mich keinen Unterschied.

onleines
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November 24, 2015, 11:58:46 AM
 #20

Ich fände es gut, wenn "Bitcoin als Fluchtwährung" in den Medien mal erwähnt werden würde.
Als sichere Währung, damit man nicht ausgeraubt wird.

Statt dessen, prügelt man auf Bitcoin ein, da es nicht kontrolliert werden könnte und gerade im Hinblick auf Paris jede Geldzahlung überwacht werden müsste.

Wahrscheinlich werden wir bald lesen, dass die IS jetzt Bitcoin Zahlungen akzeptieren wird.
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