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Author Topic: Was sagt eigentlich das Finanzamt?  (Read 1544 times)
LeFBI
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June 20, 2011, 07:11:13 AM
 #1

Ich bin zwar weeeeit davon entfernt, aber mal angenommen man hat ein regelrechtes Vermögen an Bitcoins aufgebaut und tauscht diese nach und nach in "harte Währung" um. In Deutschland liegt der Steuerfreibetrag derzeit bei ca. 8000€. Was wenn man mehr umtauschen möchte und will das alles legal und von oberster Stelle abgesegnet abläuft?

Wird das dann als "Einkommen" gezählt? Muss man das überhaupt beim Finanzamt melden? Bitcoins sind ja keine anerkannte Währung, wenn es anerkannt wäre würde man ja quasi nur sein eigenes Geld umtauschen ...aber so? Meiner Meinung nach wäre es Einkommen und damit ab einem gewissen Betrag steuerpflichtig. Aber wissen tu ich es nicht. Kennt sich einer damit aus?


Bitte nur ernst gemeinte Antworten und keine sinnfreien Beiträge gegen das Steuersystem,Unrechtsstaat bla bla bla, danke.
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klaus
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June 20, 2011, 07:17:54 AM
 #2

ist eine ganz einfache Sache. Wenn Du gewinne machst, zb. du kaufts bananen für 1000 euro und kannst Sie wieder für 10.000 verkaufen musst Du 9.000 Euro bei deiner Steuererklärung zusätzlich angeben. wenn du das nicht machst und das finanzamt kann dir nachweisen das du aus 1.000 euro 10.000 gemacht hast hast du ein Problem. ob das bananen, kokusnüsse oder bitcoins sind ist ganz egal. es zählt ob du einen gewinn machst und ob du diesen angibst.

klar, wenn du unter deiner persönlichen freigrenze (pro Jahr) bist sagt das finanzamt 'es ändert sich ja nichts' und macht auch keinen Stress. also ein Schüler (also sonst kein einkommen) der aus 1.000 euro zwei, drei oder viertausend macht hat kein problem. ich glaube die freigrenze gesamt pro jahr pro person liegt bei ca. 8.000 euro. kann mich aber täuschen, wissen Steuerexperten besser.  

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June 20, 2011, 07:19:12 AM
 #3

Wenn du es ganz genau nimmst, ist es steurrechtlich ein Einkommen. Also müsste man es angeben! Aber naja wer macht das schon  Grin
Nic
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June 20, 2011, 07:48:30 AM
 #4

Ich wollte vielleicht einen deutschen Treuhandservice online stellen, bastle erstmal nur daran... mal sehen was sich daraus entwickelt.

Aber da liegt das Problem, ich meine wenn ich durch "Fees" Umsatz mache ist mir klar, dass ich das angeben muss. Wollte wenn anfangs nur Spenden annehmen und später vielleicht geringe Gebühren verlangen.

Wie ist das aber mit den Mitgliedern? Die müssten theoretisch genauso wie bei Ebay ab einer bestimmten Verkaufsgrenze bzw dauerhaften Verkäuften etwas abdrücken!


Also wie macht man das? Stellt man sich doof, verdonnert die Mitglieder ihr Einkommen anzugeben und macht das ganze komplett anonym? Ohne Bankverbindungen etc, da ich das ganze erstmal wie bei Bitmarket gestalten wollte, oder baut man eine Verkaufsgrenze ein?
Dann kommt das Finanzamt vorbei und verlangt sich mit voller Anschrift anzumelden.

Wenn ich irgendwelche Sperren, extra Kosten o.Ä. einbaue wechselt jeder zur Konkurrenz.


Gruß, Nic

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June 20, 2011, 07:55:27 AM
 #5

Ich wollte vielleicht einen deutschen Treuhandservice online stellen, bastle erstmal nur daran... mal sehen was sich daraus entwickelt.

Aber da liegt das Problem, ich meine wenn ich durch "Fees" Umsatz mache ist mir klar, dass ich das angeben muss. Wollte wenn anfangs nur Spenden annehmen und später vielleicht geringe Gebühren verlangen.

Wie ist das aber mit den Mitgliedern? Die müssten theoretisch genauso wie bei Ebay ab einer bestimmten Verkaufsgrenze bzw dauerhaften Verkäuften etwas abdrücken!


Also wie macht man das? Stellt man sich doof, verdonnert die Mitglieder ihr Einkommen anzugeben und macht das ganze komplett anonym? Ohne Bankverbindungen etc, da ich das ganze erstmal wie bei Bitmarket gestalten wollte, oder baut man eine Verkaufsgrenze ein?
Dann kommt das Finanzamt vorbei und verlangt sich mit voller Anschrift anzumelden.

Wenn ich irgendwelche Sperren, extra Kosten o.Ä. einbaue wechselt jeder zur Konkurrenz.


Gruß, Nic

Naja, lass es mich mal so ausdrücken: Du kannst machen was du willst, musst nur mit den Konsequenzen leben.

In diesem Fall z.b. die Tatsache dass dein Bank Geschäfte auf fremde Rechnung nicht zulässt (du hast deine Kontobedingungen gelesen, oder?) und die kleinen Probleme wegen den geldwäschegesetzen kommen dann auch noch dazu. Gerade wenn du nichtmal die Identitäten kennst denke ich sind da ein paar interessante Gesetze die du nicht beachtest.

Die Konkurrenz.... ist ein Fall für deinen Anwalt, da die entweder sich auch an die Regeln hält oder beim ersten Schreiben vom Anwalt realisiert dass "dummer student zuhause" vielleicht doch teurer ist als geplant.
Nic
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June 20, 2011, 08:35:15 AM
 #6


Naja, lass es mich mal so ausdrücken: Du kannst machen was du willst, musst nur mit den Konsequenzen leben.

In diesem Fall z.b. die Tatsache dass dein Bank Geschäfte auf fremde Rechnung nicht zulässt (du hast deine Kontobedingungen gelesen, oder?) und die kleinen Probleme wegen den geldwäschegesetzen kommen dann auch noch dazu. Gerade wenn du nichtmal die Identitäten kennst denke ich sind da ein paar interessante Gesetze die du nicht beachtest.

Die Konkurrenz.... ist ein Fall für deinen Anwalt, da die entweder sich auch an die Regeln hält oder beim ersten Schreiben vom Anwalt realisiert dass "dummer student zuhause" vielleicht doch teurer ist als geplant.


Keine Angst, ich wollte den Service nicht einfach mal eben starten ohne mich darüber zu informieren! Mein Post war etwas voreilig, haben schonmal darüber diskutiert wegen Geldwäschegesetz, Bankenaufsicht... und dass eine anmeldung mit Perso Pflicht sein müsste.

Wollte mich in diesem Thread nur mal anhängen um mehr über das Steuerecht zu erfahren.

Mir ist klar, dass man sich an der Konkurrenz auf das deutsche Recht bezogen kein Beispiel nehmen sollte.

Ich hätte Interesse daran einen legalen Treuhandservice mit Impressum, AGB und allem zu machen um auffällig unauffälig im Bezug zu Bitcoin zu sein.
Meinetwegen auch am Anfang nur Online Wallets bis 2500€ erlauben. (Geldwäschegesetz) Wenn nur mit Identifizierung... Frag mich nicht nach der Umsetzung wegen der Ermittlung was denn 2500€ in BTC sind.


Und wie gesagt soll es erstmal wie bei Bitmarket ablaufen, es werden nur BTC aufbewahrt.


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short
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June 20, 2011, 10:43:59 AM
 #7

http://forum.bitcoin.org/index.php?topic=14770.0
.:: Kai ::.
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June 20, 2011, 01:16:53 PM
 #8

Also wenn man die Gebühren in BTCs nimmt und keinerlei Vorteile aus dem Tausch in Euros zum Beispiel hat (Kursgewinn oder so), dann dürfte es klar sein, keine Steuern. Bzw müßte man auf seinen BitCoins sitzen bleiben und wie die strickende Oma ihre gestricken Waren selber anziehen, okay die Oma hat hier einen Vorteil.

so oder so:)

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