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Author Topic: Cryptos vererben zu einem unbestimmten Zeitpunkt  (Read 1329 times)
wosch76
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November 04, 2017, 10:27:57 PM
 #21

Ich hab mir über das Thema auch schon meine Gedanken gemacht.
Habe hier auch einen interessanten Artikel ebenfalls von Pamela Morgan.
https://medium.com/@pamelawjd/letter-to-loved-ones-a-template-for-your-crypto-estate-planning-4ee0975434e4
Der Artikel enthält eine Vorlage für einen Brief an die Nachkommen, in dem Speicherorte, Zugangsdaten, etc. zu den Kryptos erklärt werden.
Habe mal angefangen das für mich zusammenzuschreiben, weiß aber noch nicht wie und wo ich das verwahre.
Dort wird auch auf die Firma "Third Key Solutions" verwiesen, die einem in solchen Dingen behilflich sein will.
Auf Dritte will ich aber ebenfalls lieber verzichten.

edit: krass. hab grad gemerkt, dass ich jetzt auch zum Club der Legenden gehör Grin

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  Superfast with .30 seconds instant finality.
  Tested .5000 tx per block. on open network
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mezzomix
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November 05, 2017, 12:43:23 PM
 #22

Auf Dritte will ich aber ebenfalls lieber verzichten.

Das halte ich für eine sehr gute Idee!
iudica
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November 08, 2017, 08:02:10 AM
 #23

Ich denke, man kann aktuell nicht auf Dritte verzichten, es sei denn, man wählt das Übertragungsdatum so weit in der Zukunft, als dass man sicher nicht lebt.

Die ganzen Todmann-Schalter-Modelle, die hier vorgeschlagen werden, beruhen darauf, dass man die Zuteilung an die Erben prolongiert. Dafür muss man sich immer wieder und rechtzeitig tätig werden und in eines der Systeme einloggen. Hätte man z.B. kein Internetzugang, wäre in diesem Zeitraum krank oder gar pflegebedürftig, würde der Erbfall ausgelöst, obwohl man noch lebt.

Gerade im Falle der Pflegschaft weiß ich nicht, ob man wirklich in einem Standardpflegeheim die letzten Tage abfeiern will, während die lieben Erben mit dem geschenkten Geld auf Weltreise gehen.


Mir sind die Nachteile von Dritten bewusst, aber wirklich funktionieren tut die anderen Modelle nicht.

Chefin
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November 10, 2017, 07:57:33 AM
 #24

@xyz

Ja, du hast nicht ganz unrecht. Allerdings kommt das meistens nur vor, wenn Ideen einfach bar jeder realität sind. Wenn also theoretisiert wird, wichtige Fakten ignoriert um eine Lösung die einem eingefallen ist, zu perfektionieren.

Du lebst hier im Staat, du willst das andere sich an die Regeln halten die der Staat vorgibt. Wenn du Online was bestellst, bezahlst und der nicht liefert erwartets du das der Staat sich drum kümmert. Den du wirst es kaum können. Ja, du kannst dir ne Waffe schnappen, hinfahren und das regeln....aber in einer Welt wo kein Staat regeln durchsetzt, wirst du wenn dich jemand abzockt auf extrem gewaltbereite Menschen treffen denen du nicht gewachsen bist.

Also...du magst viele der Regeln, aber nicht alle. Und möchtest nun diese Regeln umgehen. Damit stehst du aber auf der Stufe mit diesen Kriminellen, die dich abzocken. Und nun theoretisierst du ein Modell zusammen, deinen Regelverstoss durchzusetzen. Obs strafrechtlich relevant ist oder nicht, ist dann egal, moralisch jedenfalls ist es nicht richtig. Den du lebst hier in DIESER Gesellschaft und Rosinenpicken is nicht.

Dazu kommt, das es keine technisch 100% Lösungen gibt. Sowas wäre wie ein 100% sicherer Kopierschutz. Der wo das Spiel kauft, kann es benutzen und es ist zu 100% ausgeschlossen, das jemand anderes es auch nutzen kann. Sowas gibts nicht, gabs nie und wird es vermutlich nie gehen. Allerdings, wenn das doch mal erfunden wird, DANN hast du auch deine perfekte Absicherung deines Erbes.

Den wenn es nicht perfekt ist und dadurch auffliegt, entsteht folgende Situation: Der welcher das Geld bekommt, muss alles abgeben, weil dann die gesetzliche Erbfolge in Kraft tritt. Es existiert ja kein Testament. Ein Testament das du erst mit deiner technischen Lösung zugänglich machst, wird vor Gericht nicht akzeptiert werden. Und du hast genau das erreicht, was du vermeiden wolltest. Und da es den perfekten Kopierschutz noch nicht gibt, gibt es auch deine technische Lösung nicht. Zumal die das noch schwerer hat, weil eine Person plötzlich Geld hat, das sie eigentlich nicht haben dürfte. Und nun erklären muss wo es herkommt, wenn das irgendwie auffällt. Also kommen nicht nur technische Unzulänglichkeiten dazu, sondern auch Finanztechnische. Und du erklärst gleichzeitig, das es DAU sicher sein muss, was heist, das du jemanden damit belastest, der eigentlich nicht weis, was er gerade macht und welche Fehler er nicht machen darf. Alle tips die ich dir geben würde, würden nicht dazu führen, dieses Problem zu lösen. Zumal auch ich keine 100% sichere Möglichkeit weis. Wüsste ich sowas, würde ich mir Microsoft kaufen mit den Patentgeldern und Windows zu OpenSource erklären lassen. Und zwar aus der Portokasse. Es wäre ein unknackbarer Code für Staatsgeheimnisse und damit mehr Geld wert als der US-Staatshaushalt.

Ja...das kommt bei dir als überheblich an. Liegt halt dran, das ich dir nicht Brei ums Maul schmiere und sage, ja lass uns das mal entwickeln. Und rumtheoretisiere, um die Zeit tot zu schlagen.

Allerdings, wenn du sowas entwickeln willst, nichts dagegen. Nur nicht unter dem Aspekt damit den Staat zu umgehen, wo es dir passt. Das ist so, als würde man die Zeitmaschine erfinden nur um Sportwetten zu gewinnen. Wenn du sowas entwickeln willst, musst du nicht schauen, was funktionieren könnte, sondern was schief gehen könnte. Und dann diese Fehler gleich vermeiden. Der Ansatz erstmal was zu basteln das halbwegs funktioniert ist genau das warum wir soviele Probleme mit Hacking, Angriffe und anderem im Internet haben. Ich entwickel Maschinensteuerungen und dabei gehe ich grundsätzlich davon aus, was alles schief gehen kann und verhindere das. Erst dann komme ich zur Funktion selbst. Den wenn etwas schief geht bei meinen Programmen könnten direkt Menschen verletzt werden. Hingegen wenn 2 Dinge kollidieren und sich zerstören, ist nur Material kaputt. Und so solltest du auch rangehen an solche Entwicklungen und nicht alles wegreden was nicht in dein Konzept passt das du im Kopf hast. Passe das Konzept an.

Und weiter gilt trotz allem: ohne das Vertauen zu einem Dritten gehts grundsätzlich nicht. Weil keine Technik aktuell in der Lage ist, deinen Tod von einer technischen Unzulänglichkeit zu unterscheiden. Schau dir mal Dark Star (Film) an.
xyz
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February 15, 2018, 11:13:59 PM
 #25

So langsam werden jetzt doch Möglchkeiten entwickelt, um dem Wunsch nach Übergabe bestimmter Daten an Erben zu nicht exakt vorher bestimmbarem Datum, sondern abhängiig von bestimmten Ereignissen OHNE Dritte möglch zu machen.
Auf Byteballs (und Ethereum) findet wohl demnächst eine ICO statt, die in diesen Bereich vordringen will.
https://silentnotary.com/

Ich bin gespannt und hoffe sehr, dass daraus etwas wird.
d5000
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February 16, 2018, 05:46:00 AM
 #26

Ich verstehe nicht ganz, wie dort die Übergabe der Daten an die Erben vonstatten gehen soll. Es wird ja auch nicht als Use Case erwähnt (höchstens der "Notary Vault" kommt in die Richtung, aber den muss man immer noch selbst auslösen). Hab's aber nur überflogen.

Grundsätzlich finde ich Aswans Vorschlag am besten:

Man kann eine n-timelock Transaktion an die Adresse des Erben erstellen und signieren die z.B. in einem Jahr gültig wird und ihm diese geben. Wenn man dann noch lebt, bewegt man die Coins einfach bevor die Transaktion gültig wird und erstellt eine neue, die man ihm wieder geben kann. Man braucht somit keine dritte Partei und niemand kann einen dabei hintergehen oder ein zusätzliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Ich glaube auch, dass man diese Art "Totmannschalter" prinzipiell nicht verbessern kann ohne wieder Dritte mit einzubeziehen. Also entweder du hast das Minimalvertrauen in die Erben, wenn du im Koma/Wachkoma liegst oder an schwerer Demenz leidest (eigentlich geht es ja nur um solche Fälle, denn in allen sonstigen solltest du irgendein Gerät auslösen können welches den Zeitpunkt wieder nach hinten verschiebt), keinen Mist mit deinem Erbe anzustellen oder es geht eben prinzipiell nicht.

Die Verschiebung der Übergabe in die Zukunft muss ja nicht "auf den letzten Drücker" passieren, sondern z.B. schon 3-6 Monate vor dem Fälligkeitsdatum. Wenn dir dann was kurzfristiges passiert, dann organisierst du eben bis zur Fälligkeit ein Gerät, das die Transaktion erneuern kann.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen könnten sein, dass du die Coins auf eine n-von-n-Multisig-Adresse verschiebst, die dann nur von mehreren Erben gemeinsam betätigt werden kann - also nicht von einem "bösen Erben" alles genommen werden kann. Auch könntest du das Geld "stückweise" auszahlen (z.B. nach 1 Jahr 10%, nach 2 Jahren 20% etc.) womit die Koma/Demenz-Betrugsmöglichkeit noch unwahrscheinlicher wird.

Lydian
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February 16, 2018, 07:16:24 PM
 #27

Kann man Smart Contracts coinübergreifend programmieren??? Also wenn ich jetzt einen SC in ETH programmiere; kann ich da sagen, dass meine sonstigen Coins (BTC, IOTA, ELIX + Co.) ebenfalls bewegt werden? Glaube kaum, oder?

Meine Version wäre wie folgt:

- Einen Mini-Rechner (kleines Macbook oder Notebook 11" reicht aus) kaufen
- Hier alle möglichen Wallets installieren und soweit alles einrichten
- Keys/Seeds auf einem DIN A4 ausdrucken, laminieren
- Vlt. noch eine kurze Anleitung zu den Wallets (wie man die Coins von dort aus versendet...)
- Vlt. noch kurze Infos zu den Coins, wo man den Wert ablesen kann, wo man sie evtl. zu Geld machen kann...
- Natürlich die Info zu diesem Forum (hoch lebe Bitcointalk) Smiley
- Das laminierte Papier auf die Tastatur, Deckel zu...
- Das ganze für eine ungewisse Zeit ins Bankschließfach.

Kann man sicher noch optimieren...

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