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Author Topic: Tresor (Stahl) - Erfahrungen, Empfehlungen?  (Read 1051 times)
LibertValance
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October 23, 2017, 09:34:13 PM
 #1

Ich überlege, mir einen Tresor für meine Wallets zuzulegen.
Bevor jetzt einer sagt: hol dir doch den Trezor... Wink

Ich hab es lieber "undigital". Außerdem kann man da auch gut Bargeld und wichtige Dokumente verstecken!

Hat jemand vielleicht vor mir schon diesen Gedanken gehabt?
Und kann ein Modell empfehlen?
Feuerfest und wasserdicht wäre Pflicht.

Und wie verhindere ich, dass der Tresor mitsamt Inhalt gestohlen wird? Cool

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October 23, 2017, 10:08:04 PM
 #2

Und wie verhindere ich, dass der Tresor mitsamt Inhalt gestohlen wird? Cool

In eine dicke Wand einlassen.
LibertValance
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October 23, 2017, 10:25:44 PM
 #3

Und wie verhindere ich, dass der Tresor mitsamt Inhalt gestohlen wird? Cool

In eine dicke Wand einlassen.

Das würde ich gerne tuen, aber da die Crypto-Millionen noch auf sich warten lassen, wohne ich noch zur Miete  Cheesy

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October 24, 2017, 05:52:09 AM
 #4

Das nächst beste wäre ein großer, schwerer Vollholzschrank. Stichwort Möbeltresor.
Beim Umzug in ein Eigenheim dank Bitcoin einfach drin lassen und dick Ablöse kassieren.
hirngespenst
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October 24, 2017, 07:22:29 AM
 #5

Man kann ja auch in einer Mietwohnung einen Tresor in der Wand verankern.
Die Beschaffenheit von Tresoren hängt von verschiedenen Faktoren ab, willst du darin nur Paperwallets aufbewahren oder noch mehr?
Es gibt halt auch verschiedene Brandschutzklassen für die Dinger. Was bringt dir halt ein Tresor, den keiner mitschleppen kann, aber bei einem Feuer darin enthaltene Papiere, Geld, Datenträger zerstört werden?

Zum reinen Diebstahlschutz würde ich aber zusehen, dass der Tresor möglichst schwer ist und von innen in einer Wand verankert werden kann.
Solange der Tresor nicht geöffnet ist, kann auch keiner die Verankerung lösen.
Selbstverständlich mit roher Gewalt, aber hier stellt man sich wie sonst auch die Frage der Verhältnismäßigkeit.

Wer mit einem Stemmhammer in eine Wohnung einbricht und dort einen "Durchbruch" stemmt, der sucht keine 10.000 EUR. Da muss schon deutlich mehr zu holen sein.

Die Verankerung in der Wand muss je nach Wandart (Material, Stärke, usw.) durchgeführt werden. Wer hier keinen Dübel in die Wand bekommt, sollte mal das mal mit einem Handwerker besprechen.
Weil so'n Tresor an 4 M8 Schrauben bekommt man auch ohne Stemmhammer raus. (Übertreibung macht anschaulich)
iudica
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October 25, 2017, 06:16:16 AM
 #6

1. Tresorverkäufer geben gute Beratung.

2. Bei Dokumenten wäre mir die Feuerschutzklasse am wichtigsten. Dokumente haben idR. nur für Dich einen Wert. D.h., die werden nicht geklaut. Daher würde ich die dann ggfs. nicht in den Safe legen, wenn dieser nicht feuerfest ist.

3. Eine gute Stelle aussuchen. Außenwände sind offiziell nicht empfohlen. Ich glaube zwar nicht, dass jemand in einem Wohngebiet so ein Ding von außen rausmeißelt, aber so ein Ding ist auch ne Kältebrücke und Du hast dann immer eine Tropfsteinhöhle darin.

4. Wenn Du den Safe nicht einmauerst, dann schaue, dass man ihn an 3 Seiten verankern kann (Boden und 2 Seiten o.ä.). Dann ist er verkeilt und es hängt nicht von der Verankerung der Dübel ab, wie man ihn wegbekommt.

5. Je schwerer der Safe, desto sicherer. 25kg finde ich schon unhandlich, aber nicht wirklich sicher.

6. Der Safe sollte nicht an üblichen Stellen sein. Die Frage ist, wie oft Du da ran musst. Also nicht im Büro oder Schlafzimmer hinter einem Bild, sondern in der Küche hinterm Kühlschrank (der dementsprechend beweglich ist.).

7. Zweitsafe! Keiner erwartet in einer Wohnung/Raum einen zweiten Safe. Wenn man also den "ersten" Safe gefunden hat, müht man sich mit diesem ab. Schlecht eingebaut, wird er mitgenommen und der Dieb ist aus der Gefahrenzone. Ein bisschen Tand reingepackt, dann ist der Täter sauer, fühlt sich aber nicht verarscht und kommt wieder.

chrisrok
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November 29, 2017, 11:30:40 PM
 #7

Ich überlege, mir einen Tresor für meine Wallets zuzulegen.
Bevor jetzt einer sagt: hol dir doch den Trezor... Wink

Ich hab es lieber "undigital". Außerdem kann man da auch gut Bargeld und wichtige Dokumente verstecken!

Hat jemand vielleicht vor mir schon diesen Gedanken gehabt?
Und kann ein Modell empfehlen?
Feuerfest und wasserdicht wäre Pflicht.

Und wie verhindere ich, dass der Tresor mitsamt Inhalt gestohlen wird? Cool

was soll denn ein Tresor bringen? wenn einer bei dir einbricht und du zu hause bist, wirst du gezwungen das ding zu öffnen und es wird enorm unangenehm. de facto schützt es also nur vor Einbrüchen wenn du nicht da bist, und sollte jemand von deinem geld/bitcoins/tresor wissen weiß er dementsprechend auch das er zu kommen hat wenn du da bist..

miete dir einfach ein bankschließfach. Mache ich genauso. Ist 100mal unkomplizierter. Zahle 50 euro
mezzomix
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November 30, 2017, 09:43:35 AM
 #8

miete dir einfach ein bankschließfach.

Allerdings nur, wenn der Verlust der Sachen oder eine Zugangssperrung kein Problem ist. Sollte jemand Geld brauchen, weil sich "wichtige" Institutionen (die nennt man dann Systemrelevant) mal wieder verzockt haben, dann sind neben den Konten erfahrungsgemäss sofort auch die (Bank)schliessfächer dran.

Bei der derzeitigen Entwicklung weiss man auch nie, ob man in der Zukunft nicht als Systemgegner gilt, dessen Hab und Gut enteignet wird, wenn man nicht der absolut systemkonforme Mitläufer ist, der sofort den Arm hebt, sobald ein Führer es befiehlt. Üblicherweise reicht es dann auch nur, wenn man einer noch wichtigeren Person im Weg steht. Da hat sich in der Geschichte schon so manch strammer Mitläufer gewundert, warum es ihn plötzlich auch getroffen hat.
MishaMuc
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November 30, 2017, 03:02:29 PM
 #9

Was auch noch wichtig ist, wenn auch mit Menschenverstand auch irgendwo klar, lass den Einbau und den Kauf über eine seriöse, anerkannte Firma laufen.
Nicht bei Ebay & Co kaufen, und dann über MyHammer einbauen lassen Wink
Chefin
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November 30, 2017, 03:21:03 PM
 #10

Blödsinn

Bankschliessfächer sind treuhänderisch geprägt und dürfen nicht in die Konkursmasse fallen. Das ist einfach nur Blödsinn, sowas zu behaupten. Aber wider mal echt Mezzo. Und ja, ich werde wohl nicht beweisen können was alles NICHT passiert ist, aber es ist heute leicht im Netz mindestens 10 Deppen zu finden, die behaupten ihnen wäre es so passiert. Weil alles was irgendwem irgendwie passieren kann schonmal passiert ist und jemand bitterlich drüber jammert und weint.
mezzomix
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November 30, 2017, 03:26:39 PM
 #11

Dazu braucht es nur zwei Worte: Griechenland, Indien. (Bei Malta weiss ich es nicht)
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December 02, 2017, 12:57:49 PM
 #12

Du solltest auf jeden Fall keinen billig Tresor kaufen! Einen schön hochwertigen wie den hier! https://www.eisenbach-tresore.de/Geschaeftstresor-17/Wertschutztresor-Lyra-4-EN-1143-1-Grad-0-N-Tresor-25-26-27.html?gclid=CjwKCAiAu4nRBRBKEiwANms5W_5NtUkIhGGUEsCZzG7tt00zJqAHcqv4whraNrKYOjW65_S-mE0pSxoC1ioQAvD_BwE
Ist auch genug platz für mehrere Dinge! Smiley
LibertValance
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December 03, 2017, 03:26:03 PM
 #13

BTC (also gewissermaßen "Anti-Banken-Geld") zu bunkern und dann doch wieder auf die Bank zu tragen - das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Außerdem kann auch die Bank ausgeraupt werden, und wenn es dumm läuft, geht es dabei auch den Schließfächern an den Kragen! Und wenn ich den Key nun mal brauche? z.B. um umzuschichten, für einen Fork abzukassieren? Fahr ich zur Bank um ihn zu holen, werde dabei gefilmt, usw. ? Sehr unvorteilhaft.

Dass ein Tresor Begehrlichkeiten weckt, wo sonst gar kein Interesse aufkommen würde, ist leider wahr. Ein Tresor bietet allerdings auch Schutz vor Bränden, wo ein Paper-Wallet und Scheine sonst einfach abfackelt. Wenn der Tresor klein und gut versteck ist (z.B. unter Müll, Unrat oder doppeltem Boden) wird ihn kaum jemand finden.

Aus dem Grund der Auffälligkeit scheidet ein Tresor mit Schlüssel (Tresorschlüssel haben meist ein typisches Aussehen) schonmal komplett aus.
Ein Elektronikschloss auch - zu empfindlich. Am Ende platzt ein Wasserrohr oder Batterie läuft aus, und dann ist das Ding zu wie ne Auster.
Drehscheiben müssten es schon sein.

Ich überlege inzwischen, ob es nicht geschickter wäre, die Keys abzufälschen. Eine Stelle zu ändern/wegzulassen reicht ja schon, und der Key ist für einen unwissenden völlig unbrauchbar. Leider aber auch für meine Erben. Es ist kompliziert... Roll Eyes

mezzomix
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December 03, 2017, 05:06:38 PM
 #14

Ich überlege inzwischen, ob es nicht geschickter wäre, die Keys abzufälschen.

Ich habe meine Wallet einfach BIP-38 verschlüsselt und lagere die Kopien öffentlich zugänglich. Bisher ist nur eine Kopie verschwunden und eine andere wurde offensichtlich gefunden und zurückgelegt. Die BTC sind trotzdem weiterhin da.

Einen Tresor (600kg EN 1143-1 Grad 2 mit Code in der Betonwand verankert) habe ich nur für Dinge, die sich nicht kopieren lassen oder bei denen der unbefugte Zugang Probleme bereitet (Gold, Casascius Coins, Waffen, diverse andere Wertsachen).
LibertValance
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December 03, 2017, 09:41:20 PM
 #15

Ich überlege inzwischen, ob es nicht geschickter wäre, die Keys abzufälschen.
Ich habe meine Wallet einfach BIP-38 verschlüsselt und lagere die Kopien öffentlich zugänglich. Bisher ist nur eine Kopie verschwunden und eine andere wurde offensichtlich gefunden und zurückgelegt. Die BTC sind trotzdem weiterhin da.

Öffentlich zugänglich? Wie habe ich das zu verstehen? In nem hohlen Baum, einem verlassenen Vogelhäuschen oder unter einem Pflasterstein?

mezzomix
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December 03, 2017, 09:49:32 PM
 #16

Ungefähr so, ja. Die Orte sind natürlich etwas robuster gewählt.
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i'm not a shrimp i'm a king prawn!


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December 04, 2017, 09:49:33 AM
 #17

Versicherungsschutz ist auch ein Thema...

https://www.eisenbach-tresore.de/info/Uebersicht-der-Sicherheitsstufen-gegen-Einbruch-und-Diebstahl-fuer-Tresore-und-Waffenschraenke.html

Ab VDS Klasse IV wird es meiner Meinung nach interessant.
Natürlich vorher mit der Hausratversicherung abklären ob Diebstahl von Paper-Wallets auch abgesichert ist.

"Die Tulpenzwiebel-Spekulationen sind in einer Art Fieber zustande gekommen, also im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit. Bei Spielsucht ist aber nicht der Staat zuständig, sondern der Arzt." (Niederländisches Parlament 1637)
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December 04, 2017, 11:01:47 AM
 #18

naja...Banken und Tresore sind wohl ein ewiger Kreislauf.

Menschen haben ihre Besitztümer versteckt oder gesichert gegen Diebe. Sicherung kostet Geld, gemeinsam Sichern wird billiger als alleine, die Idee der Bank war geboren.

Banken sichern Geld, sind aber nicht ganz so ehrlich wie man es gerne hätte. Und da sie quasi treuhänderisch arbeiten, hat sich der Staat rausgenommen, da auch zugreifen zu dürfen, wenn nötig.

Also schliesst sich der Kreis, der Tresor muss her um Geld wieder selbst zu sichern, aber nun kostet das eben wieder viel geld bis es was taugt.

Ich warte jetzt nur drauf, bis einer ankommt und als Geschäftsidee anbietet einen Hoteltresor für Paperwallets anzubieten (Hoteltresore sind Tresore mit vielen einzel abschliessbaren Fächern in einem großen Metallklotz).

Tja...so ist das wenn man sein Geld selbst in dei Hand nimmt. Zwar kann ein Dritter nicht ran, aber dafür muss man den Aufwand hochschrauben, das es auch so bleibt (mit dem Dritten der nicht rankommt)
chrisrok
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December 04, 2017, 11:18:44 AM
 #19

ja es stimmt, dass auf das bankschließfach unter gewissen umständen vom Staat zugegriffen werden kann (z.B Pfändungen).

Aber du glaubst doch nicht wirklich, dass die dann nicht auch zu dir nach hause kommen und nicht verlangen, deinen safe zu öffnen  Grin Grin
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December 04, 2017, 11:47:32 AM
 #20

ja es stimmt, dass auf das bankschließfach unter gewissen umständen vom Staat zugegriffen werden kann (z.B Pfändungen).

Aber du glaubst doch nicht wirklich, dass die dann nicht auch zu dir nach hause kommen und nicht verlangen, deinen safe zu öffnen  Grin Grin


Was bei Pfändungen ja durchaus auch gerechtfertigt ist... immerhin hast du ja auch Schulden die beglichen gehören...

"Die Tulpenzwiebel-Spekulationen sind in einer Art Fieber zustande gekommen, also im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit. Bei Spielsucht ist aber nicht der Staat zuständig, sondern der Arzt." (Niederländisches Parlament 1637)
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