Quelle (siehe Autorenliste)
Und jetzt kann jeder gerne mal googeln, was oder wer "Stronzo Bestiale" ist und sich dann einen eigenen Reim drauf machen

(Schade, das mir das nicht schon früher aufgefallen ist).
Ja genau. Der Running Gag in der akademischen Welt. Schade, dass dir das nicht schon früher aufgefallen ist.
Wenn es natürlich eine Erklärung dafür gibt, her damit

(Gab es Peer-Review?) Aber trotzdem. Es mag ja wirklich ein paar nette Ideen im Paper gegeben haben, so eine L2-"Sidechainwelt" hätte ich eigentlich auch gerne für Bitcoin.
Du - pass auf: Von oben herab kann ich auch und besser. "Paar nette Ideen". Von dir muss ich erst noch was lesen was überhaupt als "nette Idee" durchgeht.
Die L2 Tangle-Sidechain ist implementiert, Burst/Signa bekommen sie halt nicht.
Und peer review - biste noch ganz dicht? Das original BTC paper ist peer reviewed? Ist "Satoshi Nakamoto" so viel besser als "Stronzo Bestiale"?
Hinsichtlich "nette Idee" - wir erinnern uns:
IOTA Tangle und der KoordinatorDer Tangle ist IOTAs Alternative zur klassischen Blockchain: statt einer linearen Kette von Blöcken nutzt er einen gerichteten azyklischen Graphen (DAG). Jede neue Transaktion muss zwei vorhergehende Transaktionen (sogenannte Tips) validieren. Dadurch entfällt die Trennung zwischen Nutzern und Minern, es gibt keine Blockgebühren und keine festen Blockzeiten. Das Design zielte auf Mikrotransaktionen und IoT-Szenarien mit hoher Parallelität ab.
Warum dann doch eine zentrale Instanz?Das Konsensmodell basiert auf kumulativem Gewicht: Eine Transaktion gilt als umso sicherer, je mehr nachfolgende Transaktionen sie direkt oder indirekt bestätigen. Dieses Prinzip funktioniert nur bei ausreichend hohem, ehrlichem Transaktionsdurchsatz. Genau hier lag das Problem:
In der Frühphase war das Netzwerk dünn besiedelt. Bei niedriger Transaktionsrate reicht das ehrliche kumulative Gewicht nicht aus, um einen Angreifer abzuwehren. Analog zum 51%-Angriff bei Proof-of-Work spricht man beim Tangle von einer Schwelle um etwa 34%: Wer genügend Rechenleistung besitzt, kann einen parallelen Subtangle aufbauen, ihn schwerer gewichten als den ehrlichen Teil und so Double-Spends durchsetzen. Ohne Schutzmechanismus wäre das Netzwerk in der Anfangszeit trivial angreifbar gewesen.
Der Coordinator (Coo) löste das pragmatisch: Ein von der IOTA Foundation betriebener Knoten gab in regelmäßigen Abständen signierte Milestones (Meilenstein-Transaktionen) aus. Jede Transaktion, die von einem Milestone referenziert wurde, galt als endgültig bestätigt. Das lieferte eine deterministische Finalität und eine globale Ordnung, die der reine Tangle bei geringem Durchsatz selbst nicht garantieren konnte.
Der Preis: Faktische Zentralisierung. Der Coordinator war Single Point of Failure und Trust-Anker zugleich. Fiel er aus, kam die Bestätigung zum Stillstand; theoretisch hätte der Betreiber auch zensieren können. Diese Kritik führte zum Projekt Coordicide (IOTA 2.0), das den Coordinator durch ein leaderloses, gewichtetes Voting-Verfahren (Mana als Sybil-Schutz) ersetzen sollte.
Kurz gesagt: Der Tangle brauchte den Coordinator als Krücke, um die Lücke zwischen elegantem DAG-Konsens in der Theorie und unzureichendem Sicherheitsbudget bei realem, niedrigem Durchsatz zu überbrücken.
UND JETZT DIE NETTE BIS GENIALE IDEE:Man nimmt nicht einen zentralen Koordinator, man
nimmt die Blockchain selbst als Rückgrat!
Aber gerade den "Tangle" zu nehmen ... der hat sich meines Wissens nach als völlig untauglich herausgestellt, um irgendwie bei der Dezentralisierung zu helfen. Oder ist der IOTA-Koordinator inzwischen ausgeschaltet?
Du beschreibst das Problem perfekt: "Deines Wissens".
Wurde ganz vorne im Thread diskutiert. Gewonnen hat die Option, alle Coins als klassisch anzusehen, die keinen signifikanten Premine hatten.
Kein Premine, kein ICO, keine Developer Tax, Keine ASICs, kein Time-Memory Tradeoff, kein BurstNation (aber irgendwie vermisse ich die).