Dieses Modell, das von Strategy im privaten Sektor eingeführt wurde, läuft ja jetzt schon seit mehreren Jahren. Es handelt sich im Grunde um ein gehebeltes BTC-Akkumulationsmodell. Wenn BTC weiter steigt, ist alles in Ordnung. Wenn BTC aber einen starken Rückgang unter den Preis erfährt, zu dem es als Sicherheit gekauft wurde, werden sie wahrscheinlich aufgefordert, mehr Sicherheiten oder Margin zu nachzuschiessen, die sie nicht haben – was sie am Ende zum Verkauf zwingt und genau der Prämisse ihrer Strategie widerspricht, niemals BTC zu verkaufen.
Wendet man diese Strategie auf eine staatliche Reserve an, wird die Sache noch heikler. Ein Zwangsverkauf wirkt sich dann nicht nur negativ auf die Bilanz aus, sondern beschädigt direkt die Glaubwürdigkeit der gesamten Reserve.
Ich würde sagen das Gegenteil ist der Fall. Wenn dauerhaft BTC dem Markt entzogen und gehodlt werden, dann kommen die "großen Rücksetzer" nicht aus spot trades sondern aus margin trades.
Aufgrund der Fee struktur an börsen ist das ein struktureller nachteil (-> weniger durchhaltefähig). Zumal es genug (Klein-)Anleger gibt, die die tiefen kurse wegkaufen.
Ich meine man kann sich ja mal die aktuelle Situation anschauen. Vermutlich ist der Boden schon drin. Falls es nochmal runter geht, dann vermutlich nicht weiter als bis 50k$.
Das ist alles noch so dermaßen unkritisch für strategy, da ist echt noch viel Luft.
Das wahrscheinlichste szenario wäre, dass sich die Bullen über einen short squeeze als Ergebnis freuen dürfen....