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virginorange (OP)
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July 08, 2026, 08:22:45 AM Last edit: July 14, 2026, 01:17:44 PM by virginorange Merited by cygan (5), MaxMueller (2), AHOYBRAUSE (1) |
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Ich möchte Bitcoin kaufen und verkaufen können - dezentral außerhalb von Börsen ohne meine IP-Adresse zu leaken und ohne mich selbst um Lightning kümmern zu müssen.
1. Bei Bisq gab es einen Hack, deswegen wurde der Handel auf Bisq von den Entwicklern bis auf weiteres pausiert. Bisq hatte in den letzten Monaten sowieso schon Probleme.
2. Peach Bitcoin Peach Bitcoin ist aus dem Apple Appstore verschwunden - hier finde ich nur die Peach Wallet ohne Tradingfunktion. Der Download der APK aufs Graphene OS Handy hat funktioniert. Widerherstellung des Profils klappt ebenfalls. Aber hier wäre ich dann wieder im Clearnet unterwegs. Man kann zwar den Traffic des Handys dank Orbot über TOR leiten. Aber Orbot kann ich nicht dauerhaft laufen lassen, sodass meine IP gelegentlich leaked. Das bedeutet Peach kennt meine IP sowie meine Bitcoinadresse bei Peach. Damit lassen sich alle Transaktionen, die auf der Blockchain verknüpft sind mit einander und mit meiner IP in Verbindung bringen.
2. Robosats funktioniert ansich super. Hier fehlt mir die Custodial Lighting Wallet auf den Laptop. 2a) Die meisten Lightining Wallets sind für das Handy nicht für den PC programmiert. Hier habe ich für eine Custodial Wallet auf dem Handy ausprobiert und damit auf Robosats gehandelt. Das hat technisch sehr bequem funktioniert, aber damit leake ich meine IP an den Betreiber der Lightning Wallet. Folglich decke ich damit wieder alle meine UTXOs auf, die über die Blockchain mit einander verbunden sind. 2b) Meine Idee war daher, ich packe die Custodial Lightning Wallet in eine Android VM auf dem Rechner. Dann leite ich den Traffic über Whonix zuverlässig nach TOR. Damit bleibt meine IP geschützt. Die Android VM auf meinem Rechner hat allerdings Probleme über die Whonix-TOR-Internetverbindung ins Internet zu gehen nur über clearnet funktioniert der Internetzugang. Eine Verbindung über TOR müsste theoretisch auch funktionieren, aber nach ein paar Stunden erfolglosen Versuchen im Terminal der Android VM konnte ich mit Hilfe verschiedener LLMs keine Lösung herbeiführen. 2c) Ich nutzte die Wallet Alby im Browser über TOR. Robosats läuft sowieso über TOR. Damit ist meine IP-Adresse sicher. Allerdings muss man sich bei Alby selbst um die Channels kümmern (kostet Zeit) und vermutlich 4 USD pro Monat bezahlen.
Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?
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xmrbro
Newbie

Activity: 28
Merit: 5
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July 08, 2026, 12:27:49 PM |
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Bisq läuft inzwischen wieder — es gab mehrere Updates und das Problem wurde behoben. Schade, dass auch dieses stabile Protokoll (das ich seit Jahren nutze) betroffen war, aber jetzt ist alles gefixt. Hoffen wir, dass es so bleibt. Es wurden allerdings einige Änderungen abgestimmt — unter anderem neue Einschränkungen beim Spread-Prozentsatz — aber das ist ein anderes Thema.
Zu RoboSats und Peach: Beide leiden unter mangelnder Liquidität. RoboSats funktioniert grundsätzlich, ist aber für normale Nutzer ziemlich kompliziert. Peach ist einfacher, aber wie du schon beschrieben hast, gibt es die IP-Leak-Problematik im Clearnet.
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virginorange (OP)
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July 08, 2026, 02:27:04 PM Last edit: July 14, 2026, 03:02:48 PM by virginorange Merited by MaxMueller (2) |
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Bisq läuft inzwischen wieder — es gab mehrere Updates und das Problem wurde behoben. Schade, dass auch dieses stabile Protokoll (das ich seit Jahren nutze) betroffen war, aber jetzt ist alles gefixt. Hoffen wir, dass es so bleibt.
Danke für die Info. Nach vielen Jahren des problemfreien Handelns auf Bisq ist es nun für mich schon das dritte Problem in ein paar Monaten. 2x wegen dem Hack und zuvor 1x gab es Synchronisierungsprobleme, die einen Handel verhindert haben. Ich hoffe Bisq läuft in Zukunft wieder so stabil wie in den Jahren zuvor. Ich habe nie Geld verloren, aufgrund eines Fehlers von Bisq, aber es gab in jüngster Zeit Pausen, wo sich Bisq nicht benutzen ließ. Deswegen habe ich jüngst nochmal alternativen zu meiner Lieblingsplattfrom Bisq geprüft, TLDR: Die Merkmale für Ruf auf Bisq ermöglichen einem Verkäufer besser die Vertrauenswürdigkeit des Käufers einzuschätzen als bei Peach Bitcoin. Sicherheit im P2P-Bitcoin-Handel: Bisq vs. Peach Bitcoin – Ich finde Bisq für Verkäufer besserAls Verkäufer von Bitcoin gegen Fiat (z. B. Euro) trägt man das Haupt-Risiko: BTC ist irreversibel überwiesen, während der Fiat-Handelspartner seine EUR nach einiger Zeit (z.B. 30 Tagen) doch wieder zurück haben möchte und auch zurück bekommt. Deswegen ein Vergleich der Sicherheitsmerkmale von Bisq und Peach Bitcoin aus Sicht des Verkäufers. (der Käufer von Bitcoin hat es generell sicherer, weil er die Bitcoin irreversibel bekommt)Das Chargeback-ProblemDas Kernproblem beim Verkauf von Bitcoin: Der Käufer überweist Fiat, du bestätigst den Erhalt und releasest die BTC aus dem Escrow. Später fordert der Käufer (oder seine Bank) das Geld zurück – z. B. mit Begründung „unauthorisierter Transfer“, „gestohlener Account“ oder „Betrug“. Der Verkäufer verliert sowohl Fiat als auch seine Bitcoin. ❶ Beispiele aus der Praxis: Auf Bisq gab es gemäß Bisq Webseite Fälle mit SEPA, Venmo oder Cash App, bei denen Bösewichte gestohlene Accounts nutzten und Chargebacks auslösten. Ähnlich auf anderen P2P-Plattformen: Käufer baut Ruf auf, macht mehrere Handelsgeschäfte und fordert seine EUR später zurück. Ungewöhnlich hohe Premiums (8-9 %) in Einzelfällen mit mir unbekannten Zahlungsmethoden wie Twint oder Satispay erhöhen mein Misstrauen, trotz (!) sehr gutem Ruf auf der Plattform. Da habe ich mich natürlich gefragt: "ist der Ruf evtl. falsch?" ❷ Triangulation-Scams: Dritte (z. B. Betrugsopfer) zahlen unwissentlich auf dein Konto – Scammer nutzt das. Ohne Prüfung releasest du BTC an den Falschen. Sicherheitsmerkmale im Vergleich❶ Escrow und Dispute-Lösung
Beide nutzen Multisig-Escrow. Bei Peach kann die Plattform (als Co-Signer) bei Disputes eingreifen und nach ~30 Tagen Time-Lock entscheiden. Bisq setzt auf dezentrales 2-of-2 mit Security Deposits (beide Seiten hinterlegen BTC) und Community-Arbitration/DAO nach Timelock. Bisq ist non-custodialer (und funktioniert gemäß eigener Erfahrung gut), Peach evtl. bietet schnellere Mediation (hier habe ich aber keine persönlichen Erfahrungen). ❷ Reputation-Systeme ● Peach: 5-🍑-Score aus Peer-Feedback (Thumbs up/down) + automatischem Verhaltens-Tracking (schnelle Zahlungen/Matches positiv, Abbrüche/Disputes negativ). Neue User starten bei 2.5/5, brauchen nur 4 bzw. 20 Trades für einen besseren Ruf. Gut gegen Betrüger, die schon beim ersten Handelsgeschäft betrügen wollen, hilft das. Aber wer mit einem Top-Angebot in den Markt geht und schnell viele Geschäfte durchführt erhält dadurch einen gutem Ruf. So kann er noch mehr Geschäfte durchführt und sich anschließend zügig absetzen. Mit Klick auf den Benutzernamen sieht man auch das Alter in Jahren, die Anzahl an Trades und die Anzahl an Streitfällen und wie sie ausgegangen sind ● Bisq: Man sieht wie alt der Nutzeraccount ist (z.B. mehrere Jahre) und ob das Bankkonto ohne Charge-Back seit langer Zeit agiert hat. ❸ Zusätzliche Schutzmaßnahmen ● Peach: Buyer deklariert Zahlungsquelle – Seller prüft Namens-Matching (stark gegen kurzfristige Triangulation) ● Bisq: Rate-Limiting für Neue, Signed Witness gegen gestohlene Accounts, harte Limits basierend auf Rep. Zahlungsmethoden mit hohem Chargeback-Risiko werden oft blockiert oder haben strengere Limits. ❹ Weitere Vorteile
Bisq ist voll dezentral (Tor, Desktop, DAO), Peach mobil und benutzerfreundlich für Anfänger. Mein persönliches Fazit☞ Beide Plattformen sind solide und einfacher als P2P-Handel außerhalb von Plattformen. ➜ Bisq bevorzuge ich weiterhin. Das Ruf-System (Alter Bankkonto, Alter Software) mit Limiten verhindert langfristig angelegte Scams marginal besser als Peach aber Peach ist auch gut.
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cygan
Legendary

Activity: 3990
Merit: 13204
icarus-cards.eu
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July 09, 2026, 05:30:54 AM |
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@virginorange meines wissens, ist der damalige hack nur auf die Bisq v1 plattform zurückzufühen es gibt aber auch mit Bisq 2 (seit zwei jahren) einen nachfolger, der von diesem vorfall nicht betroffen war ich weiß jetzt nicht, welche version du stets benutzt hast... aber vielleicht solltest du dir die v2 anschauen. im folgenden faden findest du auf jeden fall weitere infos dazu: new Bisq 2 (P2P BTC Exchange System) is out!
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xmrbro
Newbie

Activity: 28
Merit: 5
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July 09, 2026, 05:36:43 AM |
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@virginorange meines wissens, ist der damalige hack nur auf die Bisq v1 plattform zurückzufühen es gibt aber auch mit Bisq 2 (seit zwei jahren) einen nachfolger, der von diesem vorfall nicht betroffen war ich weiß jetzt nicht, welche version du stets benutzt hast... aber vielleicht solltest du dir die v2 anschauen. im folgenden faden findest du auf jeden fall weitere infos dazu: new Bisq 2 (P2P BTC Exchange System) is out!Stimmt, Bisq 2 war von dem Vorfall nicht betroffen. Allerdings funktioniert das Prinzip dort grundlegend anders — es ist eher wie eine Anzeigenplattform (ähnlich eBay Kleinanzeigen), bei der man dem Handelspartner vertrauen muss. Bei Bisq 1 hingegen hatten beide Seiten die volle Kontrolle: Der Handelsbetrag plus eine Sicherheitsleistung von 30% oder mehr wurde von beiden Parteien hinterlegt — bei erfolgreichem Abschluss wurde alles zurückgegeben. Genau dieses Sicherheitsmodell hat Bisq 1 jahrelang zuverlässig funktionieren lassen.
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virginorange (OP)
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July 09, 2026, 06:16:38 AM |
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@virginorange meines wissens, ist der damalige hack nur auf die Bisq v1 plattform zurückzufühen
Nur Bisq v1 und hier auch nur Altcoin-Paare (XMR, ETH, USDC) nicht für Fiat-Paare und nicht für die hot wallet innerhalb von Bisq. Der Hack ist inzwischen behoben, aber jetzt mit AI bleibt denke ich mal ein gewisses Risiko bleibt. Für Taker (die ein Angebot annehmen), die kein Geld in der hot-wallet von Bisq liegen lassen ist das Risiko fast 0. Wobei ich selbst bin auch schon mal Maker (stelle Angebote ein) und nutzte auch die Bisq hot-wallet für kleine bis mittlere Beträge. Zusammenfassung des Vorfalls (Mai 2026): Im Mai 2026 gab es einen echten Exploit in Bisq v1 (der klassischen Multisig-basierten Version), bei dem ein Angreifer mit einem modifizierten Client Gelder aus Altcoin-Trades stehlen konnte. Dies führte zu einer temporären Handelsstopp. Die Version 1.10.3 (Juli 2026) ist eine spätere Sicherheits-Update aus einer laufenden Audit, die weitere Lücken schließt – kein neuer Exploit, sondern proaktive Härtung.845 Was genau schiefgelaufen ist (Mai-Incident) • Exploit-Mechanismus: Der Taker (der die Offer annimmt) definiert im Protokoll die Miner-Fee für die Trade-Transaktionen und übermittelt diesen Wert an den Maker. Es gab keine Validierung gegen negative Werte. Der Angreifer schickte eine negative Fee, was bei der Berechnung des Multisig-Outputs (Deposit) dazu führte, dass dieser auf nur 0.001 BTC reduziert wurde. Der Rest der Funds landete im Change-Output des Angreifers.2345 • Das war möglich, weil Annahmen im Trade-Protokoll (z. B. “der Peer schickt vernünftige Werte”) nicht ausreichend durch harte Checks abgesichert waren. Der Angreifer nutzte einen modifizierten Client. • Betroffen: Nur aktive Altcoin-Trades (Fiat-Trades waren durch das Account-Age-Witness-Signing-System weitgehend geschützt). Funds in Bisq-Wallets (außerhalb aktiver Trades) waren nicht direkt kompromittiert. Bisq 2 war unbetroffen.5 Ausmaß der Verluste: • Ca. 11.59104 BTC (rund 800k–900k USD je nach Kurs). • 10 Nutzer betroffen. • Drei Trader machten fast 90 % der Verluste aus; einige hatten nur minimale Verluste.5 Der Angriff lief hauptsächlich am 1. Mai 2026 in den frühen Stunden und wurde relativ schnell erkannt. Handelsstopp und Downtime • Sofortmaßnahme: Bisq aktivierte einen Emergency-Mechanismus (erzwungene nicht-existente Trading-Version, z. B. 2.0.0), um weitere Exploits zu verhindern. Das stoppte effektiv neue Trades.19 • Trading war für einige Tage/Wochen gestoppt, bis Version 1.10.0 (mit umfassenden Fixes) released wurde. Es gab Druck auf schnelle Wiederaufnahme, aber das Team entschied sich für eine breitere Audit und Härtung statt eines minimalen Hotfixes.45 • Im Juli 2026 (um den 1. Juli) gab es einen weiteren kurzen präventiven Stopp wegen kritischer Lücken aus der laufenden Audit (inkl. Trade-Protokoll und Dispute-Handling). Dieser wurde mit 1.10.3 am 6./7. Juli behoben – also nur wenige Tage Downtime.2 Betroffene Nutzer konnten Mediation nutzen; offene Trades wurden gehandhabt. Fixes in 1.10.x-Serie (inkl. 1.10.3) Die 1.10.0 war die direkte Reaktion auf den Mai-Exploit mit breiter Härtung des Trade-Protokolls (Validierung von Messages, Deposit/Payout-Transaktionen, Contract-Data, Peer-Wallet-Data etc.).45 Spezifisch in 1.10.3 (wichtiges Security-Update aus der laufenden Audit): • Filter Safety: Deaktivierung unsignierter Filter-Elemente (z. B. BTC-Nodes, Seed-Nodes, Fee-Receiver-Adressen) – verhindert Manipulationen über den Filter-Mechanismus. • Trade & API Safety: Strengere Checks, z. B. Ablehnung von Payment-Starts bei failed Trades, Matching von Deposit-Tx, Delayed Payouts müssen korrekte Outputs spenden, Ignorieren veralteter Callbacks. • Message Authentication: Alle relevanten Messages (Trade-Chat, ACKs, Dispute-Messages) müssen vom erwarteten Peer signiert sein. Ungültige Messages werden früh ignoriert, bevor State geändert wird.1 Zusätzlich: Bessere Dependency-Verifikation, Build-Härtung, reproduzierbare Builds (teilweise), reduzierte Trade-Limits (temporär) und andere Defense-in-Depth-Maßnahmen. Risikobeurteilung für Nutzer (als jemand, der Bisq kennt, aber nicht den Code) • Positiv: Bisq reagiert transparent und schnell (Post-Mortem, DAO-Reimbursement, laufende Audits). Der Exploit war auf eine spezifische Schwachstelle im alten Protokoll beschränkt und wurde durch Validierungsfehler ermöglicht – klassisch für dezentrale P2P-Software, wo man Peer-Input nicht blind vertrauen darf. Die Härtungen (frühe Validierung vor State-Änderung, Signaturen, Filter-Sicherheit) adressieren genau das. Fiat-Trades waren schon resilienter. Bisq 2 ist separat und unbetroffen.45 • Risiken bleiben: ◦ Bisq ist eine Hot-Wallet in einer komplexen P2P-App – grundsätzlich riskanter als Cold-Storage. Halte nur Trading-Beträge drin (wie Bisq selbst rät).32 ◦ Dezentralisiert = keine zentrale Haftung; Reimbursement lief über DAO/Refund Angels, aber das ist kein Garant für Zukunft. ◦ AI-gestützte Angriffe machen alte “battle-tested”-Software anfälliger – das Team lernt das (mehr Audits, AI-Tools selbst nutzen). ◦ Immer noch: Nutzer müssen aktuelle Versionen laufen, Signaturen prüfen, keine modifizierten Clients/DMs von “Support” vertrauen. Emergency-Overrides sind möglich, aber riskant. Gesamteinschätzung: Das Risiko ist jetzt deutlich niedriger als vor dem Incident, weil die Lücken systematisch angegangen wurden und Defense-in-Depth verbessert ist. Für erfahrene Nutzer, die Best Practices befolgen (kleine Beträge, Updates, Fiat bevorzugen wo möglich), ist Bisq weiter eine der privatesten Optionen. Aber es bleibt Open-Source-Software mit inhärenten Trade-offs – kein “set and forget”. Die laufende Audit und Fokus auf Härtung (auch für Bisq 2) sind gute Zeichen. Bei großen Beträgen: Immer multisig-ähnliche Vorsicht walten lassen und nicht alles auf eine Plattform setzen.
es gibt aber auch mit Bisq 2 (seit zwei jahren) einen nachfolger, der von diesem vorfall nicht betroffen war ich weiß jetzt nicht, welche version du stets benutzt hast... aber vielleicht solltest du dir die v2 anschauen. im folgenden faden findest du auf jeden fall weitere infos dazu: new Bisq 2 (P2P BTC Exchange System) is out!Ich habe Bisq2 auch vor 2 Jahren getestet und bin damals zu dem Schluss gekommen bei Bisq1 zu bleiben. https://bitcointalk.org/index.php?topic=5518090.msg64735121#msg64735121 Preise von Bisq1 und Peach weichen ab.Als ich damals stärker auf Bisq gekauft hatte war Bitcoin auf Bisq rund 2-5% teuer als auf einer zentralen Börse. Aktuell sind die Bitcoin auf Bisq sogar 1-2% günstiger. Auf Peach liegen wir aber weiterhin 2-4% über dem Börsenpreis. Warum ist das so? Die alten Hasen verkaufen lieber über Bisq. Die wenigen Neulinge kaufen lieber über Peach (einfacher). Also sind die Peach-Preise höher. Es gibt weniger Neulinge, die sich für Bitcoin interessieren. Die "coolste" Technologie ist AI statt Bitcoin / Crypto. Und in der Kategorie selbstverwahrtes Vermögen hat Gold ggü. Bitcoin relativ an "coolness" gewonnen. Mehr Neulinge lassen den Preis überall ansteigen bis Arbitrageure in den Markt eintreten (kaufe auf der zentralen Börse, verkaufe dezentral).
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Lakai01
Legendary

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Merit: 4325
✅ NO KYC
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July 09, 2026, 06:28:03 AM |
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Der Hack ist inzwischen behoben, aber jetzt mit AI bleibt denke ich mal ein gewisses Risiko bleibt.
Inwiefern siehst du hier durch die AI erhöhte Risiken für Bisq? Meinst du, dass es mit fortgeschrittenen Modellen wie Fable einfacher möglich sein wird, solche Plattformen zu hacken? Oder siehst du hier eher die Gefahr an einfacheren Angriffsvektoren gegenüber den eigentlichen Marktteilnehmern wie bspw. einfacheres Social Engineering durch die Möglichkeit, dass man bspw. Videos realitätsecht fälscht? Ersteres ist sicherlich ein riesiges Thema, das betrifft aber nahezu alle Systeme die irgendwie auch online sind ...
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virginorange (OP)
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July 09, 2026, 09:57:20 AM |
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Der Hack ist inzwischen behoben, aber jetzt mit AI bleibt denke ich mal ein gewisses Risiko bleibt.
Inwiefern siehst du hier durch die AI erhöhte Risiken für Bisq? Meinst du, dass es mit fortgeschrittenen Modellen wie Fable einfacher möglich sein wird, solche Plattformen zu hacken? Oder siehst du hier eher die Gefahr an einfacheren Angriffsvektoren gegenüber den eigentlichen Marktteilnehmern wie bspw. einfacheres Social Engineering durch die Möglichkeit, dass man bspw. Videos realitätsecht fälscht? Ersteres ist sicherlich ein riesiges Thema, das betrifft aber nahezu alle Systeme die irgendwie auch online sind ... Meine persönliche Spekulation: AI kann kostengünstig viel Text produzieren und lesen. Die Qualität sieht oft gut aus, ist aber bei genauerem Hinsehen nicht gut. Günstig viel mäßige Qualität zu produzieren stärkt den Angriff (Misserfolg kostet 10 USD Token, Erfolg bringt 1 Mio. USD). In der Verteidigung muss der Mensch denke ich weiterhin stark involviert sein. Eine App, die man als Leihe vibe-coded hat wird viele Sicherheitsprobleme aufweisen. Hier funktioniert die Asymmetrie von AI (günstig aber meistens fehlerhaft) zu Lasten des Verteidigers. Nach ein paar Jahren sind fast alle Sicherheitslücken zu und AI kann kaum noch was finden. Bis dahin ist grundsätzlich alle Software betroffen, closed-sourced evtl. sogar noch stärker. Geheimdienste bauen aktuell absichtlich Sicherheitslücken in Software ein und halten diese bewusst offen solange diese Lücken nicht breit von privaten Hackern genutzt werden https://en.wikipedia.org/wiki/Vulnerabilities_Equities_Process . Wenn AI das viel schneller findet, muss diese Praxis evtl. geändert werden und Software (besonders open source) wird deutlich sicherer werden.
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Lakai01
Legendary

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July 09, 2026, 07:05:16 PM |
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AI kann kostengünstig viel Text produzieren und lesen. Die Qualität sieht oft gut aus, ist aber bei genauerem Hinsehen nicht gut. Günstig viel mäßige Qualität zu produzieren stärkt den Angriff (Misserfolg kostet 10 USD Token, Erfolg bringt 1 Mio. USD).
Wo siehst du hier die konkreten Angriffsvektoren bei viel aber qualitativ schlechtem Text? Meinst du, dass ggfs. Systeme ge-DoS-ed werden könnten aufgrund der Möglichkeiten, schiere Textwälle zu senden? Ich halte es für viel gefährlicher, dass hochspezialisierte LLMs losgelassen werden, die darauf spezialisiert sind, Einfallstore in bestehender Software zu finden und diese auch sofort auszunutzen. Die Systeme gibt es schon, Anthropic hat hier mit Mythos auch eindrucksvoll bewiesen, wie stark die Systeme sind. Anthropic nutzt die Systeme aber nicht zum Angriff sondern um Software zu härten - zumindest nicht offiziell
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MaxMueller
Legendary

Activity: 1344
Merit: 4323
A swap that needs a hand? zeto.cash@proton.me
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July 10, 2026, 08:29:30 AM |
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Wo siehst du hier die konkreten Angriffsvektoren bei viel aber qualitativ schlechtem Text? Meinst du, dass ggfs. Systeme ge-DoS-ed werden könnten aufgrund der Möglichkeiten, schiere Textwälle zu senden?
Ich würde die Angriffsvektoren eher im Bereich social engineering sehen. Also dass man mittels KI und agentischer worflows solche handelsaktivitäten zunehmend automatisieren kann, was es für angreifer zunehmend günstiger macht sich eine accountfarm anzulegen und für die Accounts vertrauen aufzubauen, während auf der verteidigerseite (ein menschlicher Händler) der Aufwand der gleiche bleibt. Insgesamt ergibt das eine strukturelle Verschiebung zum Nachteil der Verteidiger.
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virginorange (OP)
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July 14, 2026, 01:16:58 PM Last edit: July 14, 2026, 03:00:25 PM by virginorange |
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Peach im Test (Kauf & Verkauf)
TLDR: Kaufen würde ich über Bisq, bei Verkäufen könnte man unter bestimmten Bedingungen auch Peach vorziehen
Kauf Bisq: Für Bitcoin Käufer würde ich Bisq empfehlen, denn Bisq ist privater und günstiger. Ich würde Bisq laufen lassen, gelegentlich mal rein schauen und wenn ein gutes Angebot kommt als Taker annehmen. Den BSQ-Token (trotz halbierter Handelsgebühren) würde ich nicht kaufen außer man möchte in kurzer Zeit eine größere Menge Bitcoin kaufen.
Verkauf für Privatsphäre unkritische UTXOs teuer auf Peach verkaufen, sonst Bisq: Bitcoin Verkäufer können auf Peach häufig bessere Preise realisieren als auf Bisq und der Verkauf auf Peach ist dabei bequem. Der Nachteil ist, dass Peach (bzw. alle die auf die Daten von Peach zugreifen können) dich (Vorname, Nachname, Kontonummer, IP) nicht nur mit all deinen getätigten Transaktionen verbinden können, sondern über die Blockchain lassen sich zusammenhängende Bitcoin-Bestände verbinden. Manfred Mustermann aus München hat also 0,1 Bitcoin über Peach verkauft, aber auf der Blockchain hat er vermutlich noch weitere 0,9 Bitcoin. Man könnte einen Teil seiner Bitcoin 1x durch Monero ziehen, um die Verknüpfung zu brechen aber das kostet Geld und man könnte dann lieber direkt seine Bitcoin auf Bisq verkaufen. Ein gutes UTXO-Management, bei dem du weist, welche deiner Transaktionen auf der Blockchain verkauft sind und welche nicht, ermöglicht dir nur einen Teil der Bestände offen zu legen. In diesem Fall könntest du Peach von Fall zu Fall für Verkäufe nutzten für UTXOs, die du vollständig mit ihren verknüpften UTXOs verkaufst.
Kaufen auf Bisq billiger, Verkaufen auf Peach teuer
Gebühren - Bisq Maker: 0,15% - Bisq Taker: 1,15% - viel-Trader können ihre Handelsgebühren auf Bisq über den Kauf von BSQ halbieren - Peach Käufer: 2% - Peach Verkäufer: 0% - plus bei Bisq und Peach geringfügige on-chain Gebühren
Bitcoinpreis ist auf Peach tendenziell etwas höher besonders für Käufer - mehr Angebot senkt den Preis, mehr Nachfrage erhöht den Preis - Wenn es auf einer zentralen Börse (z.B. Kraken) viel Nachfrage gibt und auf einer anderen Börse (z.B. Binance) viel Angebot gibt, steigt der Bitcoinpreis auf Kraken ggü. Binance an. - Bitcoin ist auf zentralen Börsen fast gleich teuer (+/-0.1%), weil Arbitrageure auf der günstigen Börse kaufen und anschließend auf der teuren Börse verkaufen. Der Arbitrageur macht Gewinn und die Preisunterschiede zwischen den Börsen bleiben niedrig. - Peach beschränkt den Handel auf unter 1000 EUR pro Tag, Bisq beschränkt den Handel zwar nicht, aber bei zu viel Handel kündigt deine Bank dir das Konto, was Arbitragegeschäfte erschwert wodurch der Bitcoinpreis teilweise wesentlich von zentralen Börsen abweicht (-2% bis +7% ggü. zentralen Börsen)
Kaufen per 14.07.2026 (morgens) - Bisq - Taker - 1135 EUR für +3.4% + 1,15% Taker-Fee + etwas Gebühren = +4.6% - Peach - sofort kaufen - 950 EUR für +5.9% + 2% Käufer-Fee + etwas Gebühren = +8.0% - Bisq - Maker - 1000 EUR für +3.5% + 0,15% Maker-Fee + etwas Gebühren = +3.7% - Peach - kaufen nach erfolgreicher Prüfung durch den Verkäufer - 305 EUR für +3.9% nach kaufen + 2% Käufer-Fee + etwas Gebühren = +6.0% -> Bisq ist günstiger für Käufer und privater
Verkaufen per 14.07.2026 (morgens) - Bisq - Taker - 1136 EUR für +3.5% - 1,15% Taker-Fee - etwas Gebühren = +2.3% - Peach - sofort verkaufen - 670 EUR für +1.7% - etwas Gebühren = +1.7% - Bisq - Maker - 1000 EUR für +3.3% - 0,15% Maker-Fee - etwas Gebühren = +3.5% - Peach - verkaufen bei Einstellung eines eigenen Angebots unter Vorbehalt - 400 EUR für +3.9% - etwas Gebühren = +3.8% -> Bisq und Peach sind ähnlich teuer
Kaufen per 14.07.2026 (Abend) - Bisq - Taker - 1150 EUR für +2.9% + 1,15% Taker-Fee + etwas Gebühren = +4.1% - Peach - sofort kaufen - 900 EUR für +4.0% + 2% Käufer-Fee + etwas Gebühren = +6.0% - Bisq - Maker - 1000 EUR für +2.0% + 0,15% Maker-Fee + etwas Gebühren = +2.2% - Peach - kaufen nach erfolgreicher Prüfung durch den Verkäufer - 45 EUR für +4.0% nach kaufen + 2% Käufer-Fee + etwas Gebühren = +6.1% -> Bisq ist günstiger für Käufer und privater
Verkaufen per 14.07.2026 (Abend) - Bisq - Taker - 1768 EUR für +1.5% - 1,15% Taker-Fee - etwas Gebühren = +0.3% - Peach - sofort verkaufen - 681 EUR für +1.7% - etwas Gebühren = +1.7% - Bisq - Maker - 1000 EUR für +1.0% - 0,15% Maker-Fee - etwas Gebühren = +0.8% - Peach - verkaufen bei Einstellung eines eigenen Angebots unter Vorbehalt - 230 EUR für +4.0% - etwas Gebühren = +4.1% -> Peach bietet dem Verkäufer bessere Preise
In den letzten Monaten war der Preis auf Bisq häufiger auf Preis der zentralen Börsen (-2% bis +2%).
Losgrößen - Peach: 50 - 700 EUR pro Trade mit 100 - 400 EUR als übliche Handelsgrößen - Bisq: 100 - 5000 EUR pro BTC/EUR Trade (bei BTC/XMR sogar 3000 - 13000 EUR) mit 500 - 1500 EUR als übliche Handelsgröße - Peach brschränkt dich auf 100.000 EUR Handel im Jahr (unproblematisch) und auf 1000 EUR pro Tag (das spührt man schon eher, wenn du für 600 EUR gekauft hast und ein gutes Angebot für 500€ rein kommt, dann kannst du das 2. Angebot erst am Folgetag annehmen) - Bisq beschränkt neue Nutzter pro Trade - andere Handelsgrößen pro Zahlungsmethode sind so hoch gewählt, dass es hier keine Einschränkung merkt
Angebotsoptionen Bisq-Taker: der Handel kommt sofort zu Stande, sobald du ein Angebot anklickst Bisq-Maker: du stellst ein Angebot ein und wartest darauf, dass dich eine Gegenpartei wählt - wenn du Pech hast gammelt das Angebot vor sich hin und keiner nimmt es an -> Taker ist bequemer aber teurer
Peach hat zwar auch Maker und Taker (genannt sofortiger Handel), die aber nur eine Minderheit der Angebote ausmachen. Die Mehrheit der Angebote ist unverbindlich und erst angenommen nach Prüfung der Reputation. Am Angenehmsten finde ich ein Angebot in der von mir gewünschten Menge BTC einzustellen ohne Soforthandel (welches dann evtl. von einem schlechten Handelspartner angenommen wird). 1-3 Stunden später schaue ich, wer sich gemeldet hat auf mein Angebot und schließe nach Prüfung seiner Reputation ab.
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