Real-Duke
Legendary

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October 30, 2026, 11:26:46 AM |
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weil es gilt ja auch immer "Nicht deine Schlüssel - nicht deine Münzen".  Wobei "Not your keys, not your Coins" irgendwie immer noch schöner klingt finde ich  Nebenbei dürfte es doch von "uns" niemanden auf Binance erwischt haben oder? War da nicht etwas mit fehlender MICAR Lizenz. Trotzdem tut es mir natürlich um jeden einzelnen Leid den es erwischt hat und hoffe, er bekommt die Summe zu 100% von Binance wie versprochen erstattet.
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Lemonmate
Jr. Member

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October 30, 2026, 12:09:22 PM |
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https://x.com/crypto_banter/status/2116116106624598111Tausende von Transaktionen in kurzer Zeit könnten laut Chainalysis darauf hindeuten, dass die Angreifer eine Art automatisierten Prozess einsetzen. Chainalysis beobachtet ungewöhnliche Geldwäschemuster bei den gestohlenen Binance-Geldern. Dabei werden die Beträge wiederholt zwischen verschiedenen Adressen hin und her geschickt. Es wird interessant sein zu sehen, ob die Ermittler noch einen erheblichen Teil der verbleibenden Gelder verfolgen können.
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Lakai01
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~ not your keys, not your coins ~
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[...] weil es gilt ja auch immer "Nicht deine Schlüssel - nicht deine Münzen".  Ich würde hier auch beim englischen Term "not your keys, not your coins" bleiben, Münze ist einfach eine für mich persönlich furchtbar schlechte Übersetzung, fast so schlimm wie "Faden" statt "Thread" 
Zum Hack selber bin ich gespannt, was hier über die technischen Hintergründe noch so rauskommt, das dürfte alles sehr durchdacht gewesen sein. Gleichzeitig frage ich mich aber auch, was die Angreifer jetzt mit den Coins vor haben, die sind quasi unbewegbar und kaum zu Geld zu machen.
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jahead
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Hier ist nochmal eine interaktive Karte von Etherscan mit den sehr einfach und gut nachzuvollziehenden Geldflüssen des Hacks: Hier nochmal ein kleiner Ausschnitt, wie die Darstellung ist - in der Karte sind noch sehr viel mehr und im Detail alle Wallettransaktionen zu finden:  Bild: Ausschnitt aus dem Etherscan. Dann weiter hat natürlich auch die höher gelegene Presse von dem "Hack des Jahrhunderts" Wind mitbekommen und Krypto damit wieder direkt negative Schlagzeilen erhalten: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/hackerangriff-binance-interview-100.htmlSolche Aussagen von einem Experten sind natürlich auch Schall und Rauch, "Recht hat er" - aber im aktuellen Geschehen mit Ledger/Trezor kontextualisiert, altert die Antwort schlecht, bevor sie überhaupt das Licht der Welt gesehen hat: "Cold Wallets" ohne Internetzugang schützen
ARD-Finanzredaktion: Und wie können sie sich gut absichern?
Mirko Ross: Der klassische Tipp ist immer Diversifikation. Also, wo habe ich Vermögenswerte? Und das Zweite ist: Wenn ich Kryptowährungen besitze und die nicht aktiv handeln möchte, dann diese Währungen dringend auf eine sogenannte Cold Wallet verschieben. Das sind spezielle Geldbörsen für Kryptowährungen, die nicht online angebunden sind, und damit sind sie auch für Hacking sicher.
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Etiquette.exe
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October 31, 2026, 04:34:31 AM |
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[...] weil es gilt ja auch immer "Nicht deine Schlüssel - nicht deine Münzen".  Ich würde hier auch beim englischen Term "not your keys, not your coins" bleiben, Münze ist einfach eine für mich persönlich furchtbar schlechte Übersetzung, fast so schlimm wie "Faden" statt "Thread" 
Zum Hack selber bin ich gespannt, was hier über die technischen Hintergründe noch so rauskommt, das dürfte alles sehr durchdacht gewesen sein. Gleichzeitig frage ich mich aber auch, was die Angreifer jetzt mit den Coins vor haben, die sind quasi unbewegbar und kaum zu Geld zu machen. Einen schönen frühen Morgen, wie ist die Lage an der Hackerfront? Wer bitte übersetzt denn das mit Münze?  Das habe ich noch nie gehört. "Faden" ist auch wenigstens fragwürdig. Dann kann man aber ein riesiges Fass aufmachen mit Übersetzungen und jede Komunikation ad absurdum führen. Ich finde diesen Artikel ganz interessant, falls ihn jemand lesen möchte. Es dauert vier Minuten, aber es sind ein paar wichtige Aussagen drin wie ich finde. https://fastcompanyme.com/news/binances-6-3-billion-hack-exposes-cryptos-biggest-security-weakness/
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Lakai01
Legendary

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Merit: 4456
~ not your keys, not your coins ~
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Danke für das Teilen des Artikels, hat tatsächlich eine Aussage enthalten, die ich sehr beachtenswert finde: The cryptocurrency exchange initially said its investigation suggested a compromised DevOps engineer’s laptop may have allowed an attacker to access a service container and submit unauthorized withdrawals. [...] The company said it had found no evidence of leaked wallet private keys. [...] That is an identity problem: once a system believes you are someone it trusts, it lets you act.
Der Vorfall zeigt damit eine der größten Schwachstellen zentralisierter Börsen wie eben Binance ... Wer die Systeme kontrolliert, die Transaktionen signieren dürfen, kann Milliarden bewegen, ohne jemals einen Private Key direkt in die Hände zu bekommen. "Not your keys, not your coins" stimmt also in solchen Fällen, wo solche Systeme im Einsatz sind, nicht mehr (unbedingt).
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Etiquette.exe
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October 31, 2026, 05:45:10 AM |
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The cryptocurrency exchange initially said its investigation suggested a compromised DevOps engineer’s laptop may have allowed an attacker to access a service container and submit unauthorized withdrawals. [...] The company said it had found no evidence of leaked wallet private keys. [...] That is an identity problem: once a system believes you are someone it trusts, it lets you act.
Der Vorfall zeigt damit eine der größten Schwachstellen zentralisierter Börsen wie eben Binance ... Wer die Systeme kontrolliert, die Transaktionen signieren dürfen, kann Milliarden bewegen, ohne jemals einen Private Key direkt in die Hände zu bekommen. "Not your keys, not your coins" stimmt also in solchen Fällen, wo solche Systeme im Einsatz sind, nicht mehr (unbedingt). Das war die Aussage, die auch mich am meisten interessiert hat und wenn an es genau nimmt, wird es ein niemals vollständig zu lösendes Problem bleiben. Mit anderen Worten, es wird kein System geben, das keinesfalls kompromittierbar ist.
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Leon Zimmer
Member


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October 31, 2026, 02:58:08 PM |
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Wer die Systeme kontrolliert, die Transaktionen signieren dürfen, kann Milliarden bewegen, ohne jemals einen Private Key direkt in die Hände zu bekommen. "Not your keys, not your coins" stimmt also in solchen Fällen, wo solche Systeme im Einsatz sind, nicht mehr (unbedingt).
Ich denke, die Aussage stimmt immer noch, aber „Keys haben“ reicht nicht mehr, es kommt auch darauf an, wer signieren kann. Im Zwischenbericht für Binance war es ein DevOps-Laptop, für Bybit 2025 war es eine Entwicklermaschine des Wallet-Dienstleisters, die gehackt wurde und bei der die Signierer nur manipulierte Transaktionsdaten angezeigt bekamen. Wie im Ledger-Fall gibt es kein Krypto-Problem, sondern die Umgebung wird angegriffen. Aber auch für uns als Selbstverwahrer ist die Schlussfolgerung keine andere als die Sauberes Setup, Zieladresse immer am Gerät verifizieren, bei großen Beträgen sogar Multisig mit mehreren unabhängigen Geräten (damit der Angreifer mehrere Maschinen hacken müsste).
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Lemonmate
Jr. Member

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October 31, 2026, 04:32:27 PM |
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Binance hat ein weiteres Update zu seine reaktion auf den Hack veröffentlicht, diesmal gab das unternehmen bekannt das es bisher rund 90% der Verluste ausgeglichen und mehr als 6,34 Milliarden US-Dollar aus eigene Mitteln dafür bereitgestellt hat, der rest besteht aus weniger liquiden token, weshalb es etwas länger dauern könnte.  Quelle: https://x.com/binance/status/2116538196259684457
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Lakai01
Legendary

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~ not your keys, not your coins ~
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November 01, 2026, 05:35:34 PM |
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Binance hat ein weiteres Update zu seine reaktion auf den Hack veröffentlicht, diesmal gab das unternehmen bekannt das es bisher rund 90% der Verluste ausgeglichen und mehr als 6,34 Milliarden US-Dollar aus eigene Mitteln dafür bereitgestellt hat, der rest besteht aus weniger liquiden token, weshalb es etwas länger dauern könnte.
Man muss sich das mal vor Augen führen ... ein Unternehmen macht über 6 Milliarden locker um die Verluste durch einen Hack zu decken. Bei klassischen Banken oder Brokern wäre das der absolute Todesstoß gewesen, das hätten wohl nur wenige Institute stemmen können. Schon ein Wahnsinn, auf welchen Kapitalreserven hier Binance anscheinend sitzt. Dass sie hier überhaupt so viel ersetzen ist aber schon eine Nummer für sich.
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jahead
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November 01, 2026, 06:11:46 PM |
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[...] Man muss sich das mal vor Augen führen ... ein Unternehmen macht über 6 Milliarden locker um die Verluste durch einen Hack zu decken. Bei klassischen Banken oder Brokern wäre das der absolute Todesstoß gewesen, das hätten wohl nur wenige Institute stemmen können. Schon ein Wahnsinn, auf welchen Kapitalreserven hier Binance anscheinend sitzt.
Dass sie hier überhaupt so viel ersetzen ist aber schon eine Nummer für sich.
Darüber hab ich die Tage auch schon nachgedacht, gerade weil auf X die ganze Zeit der Hack im Detail "Medial begleitet" und aufgearbeitet wird - und natürlich die kleinsten neuen Infos gesammelt werden oder auch wie Du sagst jetzt das locker machen der SAFU-Gelder und das aktuelle Zurückkaufen der verschiedenen kleinen Coins usw. - das Thema ist also verständlicherweise sehr präsent, ABER ich kann bei all den neuen Infos etc. die kleine Stimme bei mir im Hinterkopf nicht abstellen, die die ganze Geschichte ssseehhhrr Suspekt findet...  ich will kein "FUD" aufmachen und auch kein "Fitna" machen, wie die Kids heutzutage sagen (grüße an @Real-Duke  ) - aber die Geschichte mit dem Laptop und das die Gelder direkt so schnell zur Verfügung stehen und und und... ja das ist alles super, aber trotzdem fühlt sich das ganze sehr seltsam an.  Wir reden hier schliesslich immer noch über Krypto... ... ... 
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Etiquette.exe
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Today at 05:21:02 AM |
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Guten Morgen!  Ich glaube, hier muss man dann doch etwas genauer hinschauen, bevor man ins Staunen kommt und denkt, dass das außergewöhnlich wäre oder womöglich verdächtig. Binance hat im Jahr 2025 34 Billionen Dollar Handelsvolumen gehabt. Das ist vor allem durch die Institutionellen und den Derivatehandel gekommen. Der Profit aus dem Kerngeschft liegt irgendwo bei 25 Milliarden Dollar, man spricht sogar von möglicherweise 35 Milliarden Dollar. Dann sind bereits drei Milliarden Dollar von den 6,3 Milliarden Dollar möglicherweise zu retten. Es kommen evtl. noch latente Steueransprüche hinzu aus dem geleisteten Schadenersatz, was wiederum nicht unerheblich wäre und es würde mich etwas wundern, wenn Binance nicht über die entsprechenden Rechts- und Steuerarbteilungen dazu verfügt, um sowas durchzusetzen. Zudem vermute ich, dass Binance noch deutlich breiter aufgestellt ist unternehmerisch und Einkommensströme bestehen, die öffentlich gar nicht unmittelbar bekannt sind. Das einzige, was dieser Hack dann wirklich anrichtet, ist vielleicht eine kleine Beule in der Liquiditätsplanung. Ich könnte mir vorstellen, dass der effektive Schaden am Ende vielleicht bei 2,3 - 2,5 Milliarden Dollar liegt. Das wäre dann ungefähr ein Monat Arbeit umsonst und vielleicht einen Zulauf an neuen Kunden, weil nun wirklich jeder weiß, dass Binance schwupsdiwups den größten Hack aller Zeiten aus der Portokasse bezahlt. Schon jetzt haben sie über 90% aller Geschädigten wieder ausgeglichen. Was man aber wirklich festhalten und unterstreichen könnte, ist, dass Binance das wirklich kann. Das sagt man alles so einfach, aber ich erinnere mich an die Geschichte mit FTX und evtl. hätte ein rechtzeitiger Hack dort sogar noch Schaden begrenzen können, weil dann weniger Kunden die Möglichkeit gehabt hätten, dort auch noch Geld einzuzahlen. Einen ordentlichen Start in die Woche, Chris
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Soonandwaite (OP)
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Today at 12:29:51 PM |
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Der Binance Hack ist fast schon abgehakt . Binance meldet selbst jetzt nach dem Hack das Kunden ungefähr bis gestern 3,64 Milliarden Dollar an Crypto abgezogen haben. Andere Institute schreiben etwas von 5,81 Milliarden. Ich selbst habe nach diesem Hack fast mehr Vertrauen gewonnen als verloren ( Betrifft Binance ) Eines der wenigen Unternehmen sie das verkraften können. Ich denke Bitpanda oder Bitvavo hätten danach extreme Probleme sollte es dort zu solch einem ähnlichen Vorfall kommen. Binance verwaltet lt. Berichte etwa 171 Mrd. Dollar an Crypto. Das ist schon ne Hausnummer. Und wer hat nun seinen Trezor schon weichgeprügelt ? Und nix gefunden..dafür aber kaputt 
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