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Author Topic: Ein paar Allgemeine fragen.  (Read 1734 times)
hodlcoins
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May 23, 2014, 09:55:05 AM
 #21

Jaja, ich bin ein dummer Trottel. Roll Eyes
Ich kann nichtmal ein Beispiel richtig aussuchen. Cry
Chefin hat sich da in die Betriebswirtschaft verstiegen, und von dem Blickpunkt hat sie/er auch recht. Darum gings mir aber nicht.

Mir ging es darum, das ein Artikel zu einem bestimmten Preis verkauft werden muss, damit der VK Gewinn macht.
Genau das passiert bei den Minern: Sie werden zum (oder sogar weit über dem)Fertigungspreis (plus dem ganzen anderen Mist) verkauft, sind das aber nicht wert, wenn die Käufer den Wert im Ertrag komplett in BTC ermessen würden, was sie mal tun sollten.
Die Verkäufer treiben die Verkäufe an, weil sie die Dinger ja als Gelddruckmaschine anpreisen.
Logisch, weil sie ja sonst auf dem wertlosen Schrott sitzenbleiben.
Moralisch jedoch falsch, denn die Kosten sind im Regelfall höher.
Wenn ein Miner als Wärmegerät oder so verkauft werden würde, wäre das ja ok. Hier gehts aber um "Ich hab hier einen Superdrucker mit nicht austauschbarem Tinten- und Papiervorrat, der pro Tag 50€ druckt, der kostet nur 9999€ zzgl. Zoll, Versand, Steuern*" und das Sternchen, an dem "Vorrat ca. 50 Blatt" stehen sollte, ist beim Druck "leider" verlorengegangen.
Der Käufer freut sich einen Ast ("Yay, frisches Geld, ganz allein meins"), der VK auch ("Zum Glück hab ich einen Deppen gefunden, der den Kram für mich zur Deponie fährt, und bezahlt hat er auch."). Beide sagen "Boah, den hab ich aber drangekriegt." Einer gewinnt, der andere wird verarscht.

Auch wenn der verhandelte Preis im gegenseitigen Einvernehmen gefunden wird (Jeder Katalog und Prospekt, jede Shop-website usw., das sind alles nur Angebote, selbst ein Angebot zum Kauf abzugeben, bla bla bla):
Die Geräte sind (eigentlich schon ab Produktion) nichts mehr wert, außer für einen Sammler, und das sind die wenigsten Käufer eines Miners.

das ist das große Problem, das BTC noch lösen muss: Eigentlich alles Bescheißer und Idioten.
Die Verkäufer ziehen alle Kunden über die Theke, muss ja, ist ja Kapitalismus/Demokratie/Marktwirtschaft, da ist der Beschiss.
Die Käufer informieren sich nicht ("Wenn was wäre, würde der das ja sagen", " Wenn's verboten wäre, könnte man ja keine mehr kaufen", "ich hab gehört, man kann sein eigenes Geld machen") und werden von den meisten verarscht.
Nirgends ist die Scammerquote so hoch wie im Cryptocoins-Universum, warum wohl kommen immer wieder neue Schrottcoins raus... Gier schüren, beim auftauchen auf einer Exchange das High in $$$ umwandeln, neu kompilieren, von vorne.

so, zurück zum OP:
- hat ihm irgendwer vor dem Kauf gesagt, das die 350MH tatsächlich noch etwa 0,0008BTC entsprechend aktuell ca. 30ct (abzüglich Strom, Gerätekosten, Versand) erarbeiten?
- Es hat aber auch niemand gesagt, das dieses Gerät keinen praktischen Wert mehr hat, und nur noch für Sammler von Bedeutung ist.
- Bist du ernsthaft der Meinung, das eine solche Vorgehensweise auch bei betriebswirtschaftlicher Korrektheit mit dem Gesetz, der Moral, den Sitten, dem guten Menschenverstand konform geht?
- Wenn du bei ebay ein gebrauchtes Teil kaufst, und der VK hat "vergessen" zu erwähnen, das ein wichtiges Ding innen drin defekt ist, sagst du da auch "Naja ich kann es ja wenigstens noch ankucken" oder schickst du ihm den Kram zurück und gibst eine negative Bewertung? Was sagst du, wenn der Verkäufer dir sagt, du hättest vorher ja mal googlen sollen, es gibt keine funktionierenden xxx mehr, alle heutigen Geräte sind kaputt, sind ja schließlich schon 15 Jahre alt?

Ich kann durchaus Leute verstehen, die die Teile in allen Farben haben wollen, um die in einen Bilderrahmen zu kleben, aber das ist beim OP nicht der Fall.

Mittlerweile kann man als VK zum Glück nur mit noch größerem Tamtam die Käufer überzeugen, siehe den Krieg yxt/Menig, und als "dritter" kann man nur noch jeden potentiellen Käufer warnen.


@mezzomix:
Das "System" basiert darauf, das die Masse immer dümmer werden muss, schließlich braucht man ja immer mehr hörige Anhänger.
Und ja, wenn man oft genug "du bist ein Depp" sagt, echot es irgendwann zurück. Wenn nicht, hat man noch nicht "oft genug" erreicht.
Siehe Misinformation Ukrainekrise oder Thailandputsch, Ziel und Ergebnis werden verschleiert, damit man weiter willige Sklaven hat.
Minerverkauf ist das gleiche, die Hersteller rechnen auch in Euro oder Dollar, also muss der Schrott raus.
Und wenn man den Käufern gewisse Fakten nicht erzählt, hat man nicht gelogen, selber schuld wer sich nicht informiert.
Ist es da ein Wunder, wenn die beschissenen wieder selber nach unten weitertreten?

Alles wird gut, die Frage ist nicht ob, nur wann!
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May 23, 2014, 10:13:16 AM
 #22

es ist ein unterschied wie tag und nacht, ob ich bei ebay einen defekten artikel nicht als solchen deklariere oder ob ein käufer nach dem kauf feststellt, dass der artikel gar nicht dazu geeignet ist, seine wünsche zu erfüllen. ersteres ist betrug, letzteres ist uninformiertheit, die ganz in der hand des käufers liegt.
hodlcoins
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May 23, 2014, 10:20:29 AM
 #23

Muss ja gar nicht defekt sein. Ich meinte eben, das ein wichtiges Teil der Funktion nicht mehr gegeben ist.

Nochmal:
Radio steht drin mit 100W.
Du willst ein festival damit beschallen.
Gibt genug plünnen von monacor die sehen aus wie von AC/DC und taugen gerade für die Garage.
Jetzt besser?
Sicher, Lala kommt, aber eben nicht laut genug.

Ist wie mit dem Miner, der wird auch noch ein paar Shares in einen pool mit ausreichend wenig Gesamtleistung bringen.
Nutzt aber nichts, 10% des Kaufpreises in eine Börse inverstiert wären mehr BTC und €€€ gewesen.

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May 23, 2014, 10:46:16 AM
 #24

Und wenn man den Käufern gewisse Fakten nicht erzählt, hat man nicht gelogen, selber schuld wer sich nicht informiert.

Die Frage ist, muss man einem Verkäufer erzählen, dass der Artikel den typischen Einsatzzweck (mehr Geld einbringen als er kostet - also kein Perpetuum Mobile der Finanzwelt ist) nicht erfüllt, sondern nur als Sammlerobjekt/Testgerät dienen kann?!

Meiner Meinung nach nicht. Es wird für einen bestimmten Preis verkauft und der Käufer kauft (als Sammler) oder auch nicht (wenn er wirtschaftliche Gründe hat). Etwas anders sieht es aus, wenn man dem Käufer einen Gewinn durch das "Perpetuum Mobile" in Aussicht stellt. Ein Eigenverantwortlich handelnder Nicht-Sammler wird trotzdem nicht kaufen, aber eine unselbstständige schwache Person kauft eben. Rechtlich kann man dem Verkäufer im zweiten Fall auch gar nicht am Zeug flicken.

Personen die so eingeschränkt sind, dass sie an einem Eigenverantwortlichen Leben nicht teilnehmen können, benötigen eigentlich einen Vormund, der ihr Vermögen verwaltet und für Fehlentscheidungen haftet. Ich hoffe aber sehr, dass das diese Gruppe rleativ klein ist, wenn man diese unsägliche "armer unfähiger Verbraucher" Konditionierung bleiben lässt.
hodlcoins
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May 23, 2014, 11:45:18 AM
 #25

Etwas anders sieht es aus, wenn man dem Käufer einen Gewinn durch das "Perpetuum Mobile" in Aussicht stellt.
Genau das ist ja, was meist passiert. Die meisten Käufer glauben das.
Ich bin mir reichlich sicher, das 90% der Käufer nicht kaufen würden, wenn sie eine "in 12 Monaten..."-Rechnung hätten/machen würden.
Die restlichen 10% teilen sich in viele, die per Weiterverkauf in die Verkäufer-riege gehören und ganz wenige, die sagen "mich jucken die paar Euros nicht, ich will meinen Enkeln was zu erzählen haben" oder "Ist ein netter Party-Gesprächs-anfänger, dieser Bilderrahmen mit dem krummen B und den komischen Teilen drumzu mit den bunten Aluplättchen".

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qwk
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May 23, 2014, 11:55:35 AM
 #26

Die Verkäufer ziehen alle Kunden über die Theke, muss ja, ist ja Kapitalismus/Demokratie/Marktwirtschaft, da ist der Beschiss.
Die Käufer informieren sich nicht […] und werden von den meisten verarscht.
Ich würde hier mal rein formell noch einen Punkt betonen, der IMHO leider zu wenig Beachtung erfährt:
der Käufer im Falle eines Miner-Verkaufs ist eben kein Verbraucher (welcher einen gewissen Schutz genießt, auch wenn mezzomix das nicht gefällt), sondern selbst zumindest Scheinkaufmann. Er will den Miner ja eben nicht als buntes Blinkelämpchen an den Weihnachtsbaum hängen, sondern beabsichtigt, ein Gerät, welches für den quasi industriellen Gebrauch entwickelt und gebaut wurde, gewinnbringend zu betreiben.
Damit gilt für ihn nicht mehr der Verbraucherschutz, sondern er ist in die Pflicht genommen, seine eigene Kalkulation aufzumachen und muss dann eben auch damit leben, wenn er einen schlechten Deal gemacht hat.

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May 23, 2014, 11:57:08 AM
 #27

Ich habe mit 150 MH/s schon mehrere BTC gemined... Wink
Salz in die Wunden aller heutigen Miner, wie fies Tongue

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david123
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May 23, 2014, 02:00:57 PM
 #28

Etwas anders sieht es aus, wenn man dem Käufer einen Gewinn durch das "Perpetuum Mobile" in Aussicht stellt.
Genau das ist ja, was meist passiert. Die meisten Käufer glauben das.
Ich bin mir reichlich sicher, das 90% der Käufer nicht kaufen würden, wenn sie eine "in 12 Monaten..."-Rechnung hätten/machen würden.
Ja, das ist ja der Punkt. Der Verkäufer ist nicht verantwortlich dafür, was der Käufer glaubt und was er nicht glaubt. Er bietet einen USB-Stick der
Hashes mit 330 MHs berechnen kann für 5 Euro an. Jetzt kann man ihn kaufen oder halt nicht. Genau das gleiche wie wenn jemand eine CPU mit 3000 MHZ
für 150 Euro anbietet. Kann man kaufen oder halt bleiben lassen. Ich weiss nicht wo hier das Problem ist, mit bescheissen hat das jedenfalls nichts zu tun..

der Käufer im Falle eines Miner-Verkaufs ist eben kein Verbraucher (welcher einen gewissen Schutz genießt, auch wenn mezzomix das nicht gefällt), sondern selbst zumindest Scheinkaufmann.
Dass ein Verkauf ein Verkauf an Privatverbraucher ist, definiert sich ja wohl nicht durch den Verkaufsgegenstand, sondern dadurch dass ein
Händler Ware an Privatpersonen verkauft. Wenn ich im Schreibwarenladen einen Quittungsblock kaufe, werde ich dadurch ja auch nicht zum
Scheinkaufmann (weil der Quittungsblock ja offensichtlich zum Gewerbebetrieb "entwickelt und gebaut" wurde). Natürlich gilt der Verbraucherschutz auch
wenn ich einen neuen Miner von einem Händler kaufe. So richtig mit dem Thema hat das aber wohl nichts zu tun, weil 1. wurde der Block Erupter wohl
kaum als Neuware gekauft und 2. wüsste ich auch gar nicht nicht wie man sich auf Verbraucherschutz berufen sollte, wenn es mit der Profitabilität nicht klappt..
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