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Author Topic: Guerilla-Restaurant/Kneipe  (Read 2728 times)
Seeder
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July 17, 2011, 12:07:51 PM
 #21

Interessanter link aber ich sehe da eine große Gefahr,
vom ehemals harmlosen Ghetto Gourmet entwickelte sich das heutige Guerilla-Dinner was aber nicht mehr weit vom Terror Camp á la(h) Kaida ist,
und ganz schnell in ein Djihad Mussaka ausarten kann ;-)
Cheesy  Grin

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Klausi
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July 18, 2011, 11:35:06 AM
 #22

ja Behörden machen immer alles richtig und sind soooo seriös Cheesy Cheesy da bist du aber in der falschen szene gelandet!  falls du es noch nicht weisst bitcoins können nicht von Behörden kontrolliert werden Wink

Würdest Du mir bitte aufzeigen, wo ich sowas gesagt oder impliziert haben soll?

Nein, ich glaube nicht, dass ich in der falschen Szene gelandet bin. Ich glaube, dass diese Szene hier ernsthaft versucht, den Bitcoin als Zahlungsmittel zu etablieren und sämtliche gesellschaftliche Implikationen mitzunehmen. Und deshalb glaube ich genau in der richtigen Szene zu sein, weil das will ich auch.

Das geht aber nicht dadurch, dass jeder sein eigenes "Guerilla"-Restaurant, seine eigene "Guerilla"-Schreinerei, -Metzgerei, - Autowerkstatt, -Sonstwas aufmacht. Das ist einfach blödsinnig.

Und ja, ich weiss das schon, dass Behörden (as of this moment) keine Bitcoins kontrollieren, aber glaube mir, das Rinderhack kontrollieren sie, und das finde ich auch gut so, egal ob sie in EUR oder BTC bezahlt werden Wink.

++jp

ja genau deswegen gibs die ganze zeit fleisch skandale, in was für einer traumwelt lebst du?  die kleinen werden traktiert aber grosskonzeren können vergammeltes fleisch zu wurst verarbeiten.. ist das dein supa system das du so toll findest ?
joecooin
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July 18, 2011, 06:39:18 PM
 #23

ja genau deswegen gibs die ganze zeit fleisch skandale, in was für einer traumwelt lebst du?  die kleinen werden traktiert aber grosskonzeren können vergammeltes fleisch zu wurst verarbeiten.. ist das dein supa system das du so toll findest ?

Nein, das System ist nicht von mir Wink. Und ich bin weissgott kein Anhänger von Bürokratie und Regierungen überhaupt.

Aber ein paar Punkte nochmal klargestellt:

Ich finde es in Ordnung, dass es in Punkto Lebensmittelhygiene und vor allem Hackfleischverordnung (wird schnell schlecht!) klare Standards gibt, die, wenn eingehalten, sicherstellen, dass die angebotenen Speisen hygienisch einwandfrei sind. Ich finde es gut, dass man als Gastronom damit rechnen muss, dass jemand vorbei kommt und die Einhaltung dieser Standards prüft und ich bin froh, wenn der Mann vom Amt meine Küche zufrieden verlässt, weil das gibt mir selbst die Sicherheit, dass hier nichts passieren kann (die von Dir angesprochenen Beispiele resultieren exakt aus der _Nichteinhaltung_ solcher Standards und _fehlender_ Kontrolle). Und ich gehe zuversichtlich da essen, wo ich davon ausgehen kann, dass die Zustände da ähnlich sind.

In der Schwarzgastronomie ist das nicht der Fall. Ich halte auch den romantischen Terminus "Guerilla-Gastronomie" für Quatsch, ein Guerilla riskiert sein Leben um seine Freiheitsideale zu erkämpfen, ein Schwarzgastronom möchte Steuern sparen und sich amtlicher Kontrollen entziehen, so einfach.

Und deshalb wird die Welt hier verkehrt dargestellt, wenn Seeder meint, Schwarzgastronomen seinen diejenigen, bei denen man bedenkenlos essen kann und angemeldete Wirte seien das eben nicht. Und auch noch in einer dermassenen Pauschalität.

Umgekehrt wird ein Schuh draus.

++jp




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Seeder
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July 18, 2011, 07:27:57 PM
 #24

Viel Geschwurbel, Selbstdarstellung und Eigenwerbung.

Du sprichst von Dingen von denen du nichts verstehst.
Ist dein privater Haushalt ein solcher Schweinestall, oder der deiner Freunde und Bekannten? Denn nichts anderes ist ein "Guerilla"-Restaurant: Essen im privaten Kreise. Der Gastgeber ißt mit.

Schönreden hilft nix. Deutsche wie internationale Gaststätten sind Sauställe, ob dein Betrieb da anders ist kann man nur glauben.

Ich hoffe die Ausbreitung derartiger privater Restaurant-, Bistro-, Bar-, Cafe-Modelle erfreuen sich weiterhin grossen Zulaufs. Hier sind sich ergänzende Netzwerke denkbar: Die einen konzentrieren sich auf die mexikanische Küche, die anderen auf die griechische... türkische... indonesische... italienische usw usf. - So kommt Vielfalt und Fülle in die Region.

Das Ganze kann man auch auf andere, handwerkliche Bereiche ausdehnen. Am besten auf solche die ein soziales Grundbedürfnis abdecken: Nahrungsmittel, Bekleidung, Bauen und Wohnen.
Vergesst Gewerbeanmeldungen. Produziert etwas - frei von Verordnungen und Zwängen - im Rahmen eurer Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten und bietet es in einem wachsenden privaten Netzwerk an, Stichwort: Selbstversorgung.

somni451
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July 18, 2011, 08:58:47 PM
 #25

Ich finde es gut, dass man als Gastronom damit rechnen muss, dass jemand vorbei kommt und die Einhaltung dieser Standards prüft und ich bin froh, wenn der Mann vom Amt meine Küche zufrieden verlässt, weil das gibt mir selbst die Sicherheit, dass hier nichts passieren kann (die von Dir angesprochenen Beispiele resultieren exakt aus der _Nichteinhaltung_ solcher Standards und _fehlender_ Kontrolle). [...]

In der Schwarzgastronomie ist das nicht der Fall. Ich halte auch den romantischen Terminus "Guerilla-Gastronomie" für Quatsch, ein Guerilla riskiert sein Leben um seine Freiheitsideale zu erkämpfen, ein Schwarzgastronom möchte Steuern sparen und sich amtlicher Kontrollen entziehen, so einfach.

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Kiwifed0r
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July 18, 2011, 09:01:33 PM
 #26

Ich versuche mich immernoch Internet- und Telefonmäßig selbst zu versorgen, aber so ganz klappt es leider noch nicht. Auch löte ich meine Computer selber. Ich hab dann noch versucht ein Auto zu entwickeln, gar nicht mal so leicht. Erst hab ich an Solar gedacht, aber eigene Solarzellen produzieren, kompliziert. Also doch Benzin, ziemliche Schweinerei das im Keller zu machen. Dann eher eigenes Bus- und Bahnnetz aufbauen ... es ist doch wie verhext mit der Selbstversorgung heutzutage.
lame.duck
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July 18, 2011, 09:56:10 PM
 #27

@Seeder, frage ich mich in welchen deutschen und internationalen Gaststätten Du so verkehrst, aber oft genug essen die Leute da durchaus auch das was serviert wird. Was zwar nicht heißt das es da nicht auch immer mal Beanstandungen oder auch unhaltbare Zustände gibt, aber das trifft ganz sicher auch auf Haushalte zu. Und wenn sich da dann mal eine halbe Hochzeitsgesellschaft eine Lebensvergiftung holt weil die Majonaise nun partout nicht mehr in den Kühlschrank ging kannst Du das sogar bei Interesse in der Presse nachlesen.

Und wenn ich bei Freunden und Bekannten esse oder diese bei mir dann ist das bislang immer noch kostenlos gewesen und ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund warum ich das ändern sollte.

Im übrigen frage ich mich warum Du Dein Land eigentlich gekauft hast, incl. Eintragung ins ach so böse Sytemgrundbuch was vermutlich mit Zahlungen ans Sytem verbunden war. Hätte es eine Pacht auf Mannes Wort und Handschlag nicht auch getan oder ganz guerillamäßig einfach unbenutzen Boden zu benutzen?
Seeder
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July 19, 2011, 06:28:21 AM
 #28

Einerlei.

Das Modell zieht Kreise und das ist wünschenswert. Es bereichert unser Leben sorgt für mehr Vielfalt/Fülle und standartisert zunehmend ein Verhalten wie im nachfolgenden Zitat: "LameDuck: Und wenn ich bei Freunden und Bekannten esse oder diese bei mir dann ist das bislang immer noch kostenlos gewesen und ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund warum ich das ändern sollte." als erstrebenswertes Ziel.

@ Kiwifed0r
Wir leben in einer arbeitsteilgen Gesellschaft. Es steht nirgends festgeschrieben, dass Produktion nur durch Firmen/Konzernen stattfinden soll/darf.
Du willst etwas Kompliziertes produzieren? Mit dem richtigen Team wird dir das gelingen. Dazu brauchst du kein Firmenkonstrukt. Das kriegt ihr auch ganz privat hin.

Unter Selbstversorgung im obigen Kontext verstehe ich nicht, dass jeder alles selbermachen soll. Ich verstehe darunter, dass sich eine wachsende Gruppe Menschen selbstbewusst organisiert und sich jenseits staatlicher Zwänge, im Rahmen eines Netzwerkes zunehmend selbstversorgt.

So, wie die Mehrzahl von uns bislang arbeitet, arbeiten wir die meiste Zeit für den Profit unseres Arbeitgebers, Steuern und der darin enthaltenen Zinslast für die Finanzmafia, sowie weitere Zwangsabgaben auf deren Verwendung wir keinerlei Einfluss haben und bei denen es fraglich ist ob wir jemals einen Nutzen daraus ziehen. Wir arbeiten mehrheitlich in sinnfreien Jobs die nicht im Mindesten mit der Verbesserung unserer Lebensumstände zu tun haben.

Quote
LameDuck: Im übrigen frage ich mich warum Du Dein Land eigentlich gekauft hast, incl. Eintragung ins ach so böse Sytemgrundbuch was vermutlich mit Zahlungen ans Sytem verbunden war. Hätte es eine Pacht auf Mannes Wort und Handschlag nicht auch getan oder ganz guerillamäßig einfach unbenutzen Boden zu benutzen?
Wie du hier vermutlich überlesen hast bin ich inzwischen auch zu dieser Erkenntnis gelangt. Aber in sieben Jahren kann vieles geschehen.

lame.duck
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July 19, 2011, 09:49:49 AM
 #29

Du willst etwas Kompliziertes produzieren? Mit dem richtigen Team wird dir das gelingen. Dazu brauchst du kein Firmenkonstrukt. Das kriegt ihr auch ganz privat hin.

Der erste Teil stimmt, der zweite Teil zeigt das Du entweder keine Ahnung hast oder wie Karl May stets von diesem oder jenem für gewöhnlich  mehrere Explemplare mit Dir zu tragen pflegst. Es hat schon seinen guten Grund, warum die viele Linuxentwickler bei großen oder manchmal auch kleinen Firmen angestellt sind und bei Open Source Hardwareprojekten die Leute meist schon in entsprechenden Berufen arbeiten. Vor den nötigen (Softwarewerkzeugen) ganz zu schweigen und wenn Du dann die viertel bis halbe Million aufgebracht hast, musst Du dann imer noch in der Lage sein die Software auch zu bedienen. Eine Wärmepumpe die funktioniert zu bauen ist noch relativ einfach, aber wenn es darum geht hier 'übliche' Wirklungsgrade zu erreichen bzw. noch zu übertreffen dann musste Du nämlich an viele kleien Schräubchen drehen die - sein es ein noch ein wenig  besser an die Arbeitsbedingungen angepasstes Kältemittel oder eine noch ein wenig effektivere Kompressiorgeometrie zu entwickelt brauchst Du Leute die tagaus tagein nichts anderes als sich mit derartigen Problemen zu beschäftigen und wenn Du dann fündig geworden bist kommt Dein Feingussexperte und sagt das ist ja alles schön und gut aber so ein Ding kann ich DIr ein Einzelstück hinstellen, aber in Serie fertigen läßt sich das nicht.
Seeder
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July 19, 2011, 12:38:22 PM
 #30

Kannst du dir vorstellen, wie sich dergleichen evolutionär entwickelt?

Anarchische Strukturen lassen sich in die aktuellen Systeme nur langsam integrieren. Die Masse muss dabei, ebenso langsam, deren Vorzüge erkennen.
Es braucht wohl noch einige Generationen bis sie die ganze Welt umspannen - wenn überhaupt.

Ich halte mich allerdings nun nicht mit Prognosen auf.

Ich spreche ausschliesslich jene an die ähnlich empfinden wie ich, und zusammen wollen wir umgehend und ganz egoistisch, freiere, persönliche Lebensumstände schaffen und dabei auf die Bewohner der Umgebung einwirken.

Mit dem Anbau von Lebensmittel beginnen wir und setzen fort mit der Veredelung derselben... Molkereien, Käsereien, verarbeitendes Handwerk...
im Laufe der Zeit entwickeln sich diese Netzwerke zu Produktionsstätten für zunehmend hochwertigere Güter. - Grenzen? Keine!

Irgendwann wird dann vielleicht auch die generelle Erkenntnis reifen - überraschend viele sind davon jetzt schon überzeugt -, dass Geld nur im Wege ist ("das können wir nicht bezahlen") und wir es im Grunde gar nicht brauchen - aber bis dahin wird es eben noch ein Weilchen dauern...


lame.duck
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July 19, 2011, 07:57:32 PM
 #31

Kennst Du die Geschichte von  - ich glaube Hemmingway - von dem Indianer der vor seiner Hütte sitzt und Bastkörbe bastelt? Vielleicht solltest DU DIr dessen Rechnung nochmal zu gemüte führen.

Das Ziel 'Selbstversorgung mit Lebensmitteln', Kleinhandwerk, Kunsthandwerk, 'Ferien auf dem Bauernhof ... kann im kleinen alles als persönliches Refugium mit begrenzter Ausstrahlung nach aussen funktionieren, kein Zweifel aber als Gesellschaftsentwurf taugt das auch mit schwurbeligen Attributen wie 'evolutionär', Bewegung von unten, Guerillataktik usw. nicht.

Es gibt einfach Dinge, Verkehrssysteme, Gesundheitsversorgung, überregionaler Umweltschutz etc. DInge die einen höhereren Organisationsgrad erfordern. Mach Dich doch einfach schlau, warum das Rad nun ausgerechnet in Kleinasien erfunden wurde, die Phönizier das erste Volk war das  als Seefahrer im größeren Rahmen in Erscheinung getreten ist, ob wohl die Menschen die zewhntausend noch noch mehr Jahre da schon wohnen sicherlich Fischfang betrieben haben und die Bäumer da auch nicht kleiner waren ...

Das Geld ist gar nicht das Problem, wohl aber die Art und Weise wie die Gesellschaft und der Staat damit als Machtinstrument umgeht. Und wenn im Fernsehen ein Politiker sagt: 'Das können wir nicht bezahlen' so sollte jeder halbwegs fitte Kopf an der Stelle korrekter Weise 'Das will mein Sponsor nicht bezahlen' verstehen. Schulden sind auch immer Guthaben ...
Seeder
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July 20, 2011, 04:16:02 AM
 #32

jaja, lame.duck

Lassen wir es gut sein. Prognosen führen zu nichts, weder in meinem noch in deinem Falle. Wir beide stecken in unterschiedlichen Boxen und nehmen eben nur deren "Umgebung" wahr.
Ich habe mich oft genug geirrt um auf meinem Standpunkt zu beharren, ebenso oft lagen die anderen daneben.

Ausschliesslich die Änderung der Gesellschaftsordnung ändert das Denken und Handeln der Masse. Sehen wir einfach mal wie sich das Verhalten der Menschen wandelt wenn wir damit in kleinen Strukturen beginnen und dieses Konzept dann Kreise zieht.

Um nochmal zum Thema zurückzukommen: "Guerilla-Restaurants" stehen beispielhaft für ein erwachendes Bewusstsein sich aus dem Hamsterrad zu befreien. Anstatt für jemanden zu arbeiten, arbeitet man zunehmend zusammen. - Wenn dieser Geist Schule macht, wie mag dann eine künftige Weltordnung aussehen... ?

lame.duck
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July 20, 2011, 12:22:06 PM
 #33

Du hast recht, Progrosen sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen. Aber versuche wie Du sie vorhast gab es einige, wo liegt der Unterschied zwischen  Deinem Projekt und den utopischn Sozialisten, der Kibbuzbewegung, diversen Genossenschaftprojekten und und und? Irgendwelche größeren Auswirkungen bis jetzt?

Und Du schreibst ja selbst: 'Ausschliesslich die Änderung der Gesellschaftsordnung ändert das Denken und Handeln der Masse.' und da muss es noch nicht einmal irgendetwasa revolutionäres sein, da reicht für den Anfang ganz schon wenn sich Verfassungspatrioten mit - ich nenne es mal humanistischem Anspruch - konsequent die Missstände aufzeigen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Und Steuern zahlen, mal abgesehn davon das hier die Politik den Steuerbürger zum Wohle der Kapitaleigner in Geiselhaft genommen hat, ist Deine Anteil an den anfallenden Gemeinkosten und und ich sehe nicht wo  'man' da für 'andere' arbeitet.

Und wo Du schon das Bewusstsein ansprichst, 'die Menschen' sind manipulierbar und bei beim Kampf um die Köpfe kämpfst Du gegen ausgebufft Profis bei denen 'Bild' nur die alleroberste Spitze des Eisbergs ist. Frage doch blos einmal ein paar Leute wie das Leben vor 100 Jahren war, das Freibier vom Gutsherrn zum Ernstedankfest ist hängengeblieben, aber sonst? Und ebenso bei den Steuern, es war in Deutschland mal usus bei den 'Leistungsträgern' mehr Steuern zu zahlen als nach Kassenlage eigentlich notwendig gewesen wäre weil das eben das Engagement für die Gesellschaft dokumentierte.

Was nützen Dir im Zweifel die mühsam eingesparten Steuern wenn das Finanzamt sich von fehlenden Belegen nicht beeindrucken läßt und einfach schätzt: Hat soundsoviel Land mal statistisch zu erwartender Ertrag mal Marktpreis und Stempel drauf  und dann kannste zahlen oder auf die Pfändung warten ...
X68N
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July 23, 2011, 08:40:58 AM
 #34

also ich hab nix gegen Anarchie und so (find ich sogar gut wie selbstversorgung etc.)
ABER
warum benutzen diese Leute immer noch dieses grauenhafte 68er-Hippie-Vokabular?
wir haben 2011 und mir geht diese kakophonische Phrasendrescherrei auf den Sack.
ich sag mal ein Beispiel: "das Projekt zieht Kreise..."

Fortschritt nicht nur in Gedanken sondern auch in der Sprache wäre wünschenswert.
Meine Kritik zum Thema.

Coinbase - All your money are belong to us  Cheesy -> http://de.wikipedia.org/wiki/All_your_base_are_belong_to_us
Seeder
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July 23, 2011, 08:52:44 AM
 #35

also ich hab nix gegen Anarchie und so (find ich sogar gut wie selbstversorgung etc.)
ABER
warum benutzen diese Leute immer noch dieses grauenhafte 68er-Hippie-Vokabular?
wir haben 2011 und mir geht diese kakophonische Phrasendrescherrei auf den Sack.
ich sag mal ein Beispiel: "das Projekt zieht Kreise..."

Fortschritt nicht nur in Gedanken sondern auch in der Sprache wäre wünschenswert.
Meine Kritik zum Thema.

Hihi, warst das nicht auch du, der so viel Wert auf Äusserlichkeiten, also die Verpackung legt. Wink

Aber danke für die Kritik, ob sie gerechtfertigt ist kann ich jetzt aber nicht nachvollziehen. Ich habe nichts gegen "ziehende Kreise". Cheesy

Wie sähe, deiner Meinung nach, denn eine fortschrittlichere "Verpackung" aus?

Bin mit dem Schriftlichen nicht so bewandert und mühe mich eigentlich ausschliesslich damit, nicht missverständlich rüberzukommen - über "Kreise" und deren Wirkung habe ich dabei nicht nachgedacht.

X68N
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July 23, 2011, 10:38:05 AM
 #36

Hallo,
gut das du das nicht persönlich nimmst. auch wenn meine "Verpackung" nicht die Schönste war :-)

Was ich damit versuche zu erklären ist etwas schwer:
Du kennst doch sicher das Phänomen das die Medien wie Zeitung und TV, die einen verklemmten Wortschatz verwenden der zu einem bestimmten Thema ein  - wie es scheint fest verknüpftes Wort parat hat.
Beispiele habe ich jetzt nicht konkret da ich mit sehr viel Mühe diese aus meinem Gedächnis gelöscht habe.
Diese Phrasen haben einen ähnlichen Effekt wie Ohrwürmer und beineinflussen das Unterbewusstsien durch Wiederholung und erzeugung einer festen Gedankenverknüpfung/umverknüpfung.
Menschen die "Bewust" (ich meine WIRKLICH! bewust) durchs Leben gehen denen fallen so manche Dinge auf die Systemgläubigen niemals auffalen würden. So fallen mir solche Dinge ziemlich schnell auf,  und ich hatte u.a. deshalb meinen Fernseher vor ca. 10 Jahren verkauft.

Als trost kann ich spontan nur das Beispiel der Schlagwortverknüpfung nenen wie Terror, Demokratie, usw. , die werden von der Politik benutzt um Grenzen neu zu ziehen, bzw. deren Bedeutung für eigene Zwecke umzuformen.

In deinem Beispiel wird die Redenwendung "zieht Kreise" (von den Jüngeren Leuten vielleicht nicht mehr)
verknüpft mit der Zeit eben wo Sie besonders ob genutzt wurde - 68er bis RAF.

Das wird dann von Gegenern deiner Sache z.B. Presse etc. dann inhaltlich so verknüpft das z.B. der Bildreporter das ganze über kleine umwege in  richtung Terror umformen kann...
So wird dann ganz schnelle aus ein par Freigeistern die eine Selbstversorgung anstreben - eine haufen linkradiker Terroristen mit demokratiefeindlichen absichten.

Das ganze ist natürlich überspitzt um mal zu Zeigen warum ich das ganze überhaupt anspreche,
Sprache ist nicht nur direkt sondern auch indirektes Mittel.
(Es kommt nicht nur darauf an was gesagt wird sondern auch wie, auf Texte übertragen heist das Text und Wortwahl.
bei gesprochenem gilt Text,Wortwahl Tonfall.)

Eine weiteres Beispiel, in Griechenland wo ich geboren wurde gibt es viele die z.B. das weibliche Geschlechtsteil als
Schimpfwort benutzen wie z.B. wenn etwas kaputt gegangen/chaotisch ist,
Da ich das unangemessen finde verwende ich diese Redensart nicht.
Daher der Tipp, nur weil es "normal" ist oder alle es benutzen muss man es nicht selbst verwenden wenn man
die jeweilige Verknüpfung von - Wort und dem was das Wort beschreiben "soll"  - nicht unterstützt.
Das klinkgt einfach aber darauf kommen muss man erst mal...
Denn es gibt viele Beispiele wo das nicht so offensichtlich ist.

PS: anderes Beispiel: einige Personen werden in den Medien als Industrie-Mogul bezeichent, das Wort missfällt mir wenn ich sowas lese.
Ich habe dann mal bei wikipedia gelesen was denn ein Mogul ist, peinlich was sich die Zeitungs-Schreiberlinge da zusammen fantasieren
und alle Affen machen es nach, das ist was mich nervt.
oder Pop-Titan...
Wenn die Leute so berühmt sind dann muss man ihnen nicht irgendwelche bekloppten (wenn man Sie analysiert/übersetzt) Titel basteln,
es reicht der Name.

Früher habe ich mir einen Spaß daraus gemacht und anderen Leuten in meiner Klasse mit der gleichen Technik (Wiederholung und Neuverknüpfung)
meinen Mitschülern unbewusst neue Wortschöpfungen "einprogrammiert".
Der Erfolg ist erstaunlich und die Geschwindigkeit ist mit der Zahl der Personen die das neuen Wort verwenden exponentiell. :-)
Pro Person dauerte das so 4 Tage, für die 2-3 ging das dann schneller usw.
:-)


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July 23, 2011, 11:00:40 AM
 #37

Du, ich habe schon verstanden, du musst nicht so weit ausholen.  Smiley

Ich weiss sehr gut aus Foren, wie man in bester Absicht etwas verständlich machen will und einige Geister es ums Verrecken nicht verstehen wollen. Manche haben dabei das Schubladendenken perfektioniert, reagieren auf jeden Reiztrigger, wobei dann der Verstand völlig aussetzt.

Deshalb sträube ich mich auch dagegen auf einer Website genanntes Projekt vorzustellen. Ich selbst sehe mich dazu ausserstande es unmissverständlich und über alle Zweifel erhaben vermitteln zu können.

Nach meiner Beobachtung gibt es zwei grobe Klassen Menschen. Die einen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht, die anderen die Bäume vor lauter Wald nicht. - Ich gehöre eindeutig zu den Letzteren. Das heisst, ich sehe das grosse Ganze, aber verliere mich nicht in den Details, wie etwa der Verpackung. Die Haarspalter der ersten Gruppe rauben mir den letzten Nerv, dennoch sind es genau die die die ich im Grunde brauche. Cheesy

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July 23, 2011, 12:20:19 PM
 #38

Wenn das mit der Website nicht dein Fall ist gibt es bestimmt einen in deinem Umfeld (oder einer der an dem Projekt Teilnehmen will)
der das kann oder?

ich kenne das Problem; ich z.B. bin zwar Computertechnisch sehr bewandert, doch auf einige Sachen habe ich echt keine Lust wie Programmieren z.B. ;-)
Es ist immer am besten wenn man das macht  (bzw. machen darf/kann) wozu man am meisten begabt ist.

Das kuriose ist aber das du das "Schublandendenken" ansprichst (in negativer Assoziation) und dann einen Satz später
selbst Menschen in Klassen einteilst :-)
Ich finde das schon paradox auch wenn es nur ein Beispiel ist, außerdem "zwei" ist doch zu wenig ;-).
Das ist auch egal weil die Anzahl der Klassen wiederum eine Geschmackssache ist.

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