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Author Topic: um mit neuen Leuten über Bitcoins zu sprechen  (Read 1374 times)
klaus
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July 24, 2011, 09:03:18 AM
 #1

Hallo Freunde,

ich habe ein paar Vorschläge im US Forum aufgeschnappt und möchte euch hiermit gerne die Übersetzung zur Verfügung stellen. Urteilt und/oder befolgt nach eigenem Ermessen. Auch ich habe schon einigen neuen bitcoins (versucht) zu erklären, daher kann ich diese Empfehlungen voll unterstreichen:

Wie erklärt ihr neuen Leuten bitcoins?

1) sprecht nicht übers mining, das verwirrt nur.

2) redet nicht über die Blockchain, das verwirrt noch mehr.

3) sprecht von digitalem Gold, das lässt sie aufhorchen.

4) sagt das eine festgelegte Anzahl ausgegeben wird. NICHT MEHR!

5) sagt das es aufgrund seiner digitalen Beschaffenheit sofort über Grenzen hinweg ohne Detection bewegt werden kann. Sie werden die Auswirkungen selbst erkennen.

6) sagt nichts über "Kryptowährung" oder "Kryptographie". Das hört sich danach an als wollte die bitcoin etwas verbergen.  

7) sagt dass Bitcoins durch "fortgeschrittene mathematische Algorithmen" geschützt sind und so eine Fälschung verhindert wird. Klingt beeindruckend.

8 Vermeidet über Satoshi zu sprechen. Ein unbekannter Mensch bringt nur einen schattigen Charakter oder eine versteckte Agenda dazu.

9) Erklärt ihnen die dezentrale Natur der Bitcoins und das diese Technik einen Zerstörungsangriff oder eine Intervention seitens der Regierung und der EZB unmöglich macht.

10) Wenn sie fragen warum die bitcoin eine eigene Währung ist und warum der Wert gegen den USD/EUR in der Schwebe ist sagt ihnen das die bitcoin keine Fiat Wahrung ist sondern der Preis durch Angebot und Nachfrage entsteht. Ihr könnt erwähnen das sich im besten Fall der bitcoin als der neue Goldstandard gegen alle anderen Währungen etablieren könnte.

11) Ich würde neuen Leuten das Forum nicht empfehlen. Sie können mit Google, wikipedia und bitcoin.org anfangen. Dort sind alle Verweise drauf.


Stefan Thomas hat das beim Zukunftskongress 2b AHEAD in Braunschweig sehr gut vorgemacht, schaut das Video an:

http://www.youtube.com/watch?v=1eVwIzBYQMw




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somni451
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July 24, 2011, 10:11:14 AM
 #2

Es gibt wenig Dingen, die den Bitcoin unseriöser wirken lassen als ein Gesprächleitfaden zum Missionieren. Ganz eklig!
Seeder
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July 24, 2011, 10:23:31 AM
 #3

Es gibt wenig Dingen, die den Bitcoin unseriöser wirken lassen als ein Gesprächleitfaden zum Missionieren. Ganz eklig!

So ist es. - Aber die Spekulanten werden langsam nervös... die Kurse gehen in den Keller... da ist jedes Mittel recht.

Man kann eh nur jemanden von etwas überzeugen wenn er bereit dazu ist. Und da spricht Bitcoin ausgerechnet Gruppen an die sich gegensätzlicher nicht sein könnten.

Djao
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July 24, 2011, 10:48:23 AM
 #4

Wie erklärt ihr neuen Leuten bitcoins?

Gar nicht. Im Ernst, wenn du jemanden volllaberst dann wirkt das eher abschreckend. Allen meinen geek Freunden und Bekannten stelle ich höchstens die Frage, wie viele Bitcoins sie denn haben. Die meisten schauen mich dann nur dumm an und ich sage "ist ok, dann hast du also noch nichts davon gehört" und rede nicht mehr darüber. Manche werden dann neugierig und wollen mehr wissen, ich verrate ihnen aber nichts. RTFM und STFW wende ich konsequent auch im meatspace an.
qwk
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July 24, 2011, 12:51:25 PM
 #5

3) sprecht von digitalem Gold, das lässt sie aufhorchen.

Nichts für ungut, aber das wirft nur noch mehr Fragen auf, und die falsche Vorstellung, dass Bitcoins irgendetwas mit Goldwährungen zu tun hätten. Die Amis haben ja so eine eigenartige Vorliebe / Schwärmerei für "backed by gold", aber in Deutschland ist diese Vorstellung kaum populär. Würde ich also weglassen.


4) sagt das eine festgelegte Anzahl ausgegeben wird. NICHT MEHR!

Werden die wenigsten Leute verstehen. Ich habe schon irgendwo in einem Blog gelesen, dass jemand meinte, Bitcoins könnten kein Erfolg werden, weil ja nur 21 Mio. davon da sind, wenn also mehr Leute damit bezahlen wollen, geht das nicht. Führt zu Missverständnissen, daher würde ich eher sagen "eingebauter Inflationsschutz". Inflationsangst ist in Deutschland weit verbreitet, das lässt die Leute also eher aufhorchen.


5) sagt das es aufgrund seiner digitalen Beschaffenheit sofort über Grenzen hinweg ohne Detection bewegt werden kann. Sie werden die Auswirkungen selbst erkennen.

Würde ich ebenfalls nicht empfehlen, das lässt einen unseriösen Charakter der Währung erkennen.
Generell sollte man das Thema Anonymität in den Hintergrund stellen, und mehr auf die wahren Vorzüge von Bitcoins setzen, Geschwindigkeit, niedrige Transferkosten. Es gibt viele Leute, die sehr genau wissen, dass Überweisungen z.B. nach USA lange dauern und extrem teuer sind. Paypal dürfte auch vielen ein Begriff und wegen der hohen Kosten verhasst sein.


7) sagt dass Bitcoins durch "fortgeschrittene mathematische Algorithmen" geschützt sind und so eine Fälschung verhindert wird. Klingt beeindruckend.

Klingt nach Hokuspokus. Auch bei diesem Argument gehe ich davon aus, dass der Durchschnittsamerikaner mit seiner Vorliebe für Superlative das irgendwie cool findet, in Deutschland dagegen sind überzogene Darstellungen immer irgendwie unseriös.
Wenn man das erwähnen muss, würde ich vorsichtig sein und eher darauf hindeuten, dass Bitcoins ähnliche Techniken wie bankinterne Netze verwenden, um sicherzustellen, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Das Wort "Bank" steht bei den Deutschen noch immer irgendwie für Solidität und Vertrauenswürdigkeit.


9) Erklärt ihnen die dezentrale Natur der Bitcoins und das diese Technik einen Zerstörungsangriff oder eine Intervention seitens der Regierung und der EZB unmöglich macht.

Schwierig, und wieder ein zweischneidiges Schwert. Wir Deutschen sind im Allgemeinen eher weniger misstrauisch gegenüber dem Staat, daher halte ich auch da die amerikanische Argumentation für ungeeignet. Ein Vergleich mit dem Internet an sich könnte für manche technisch versiertere Personen ein Argument sein, aber der Durchschnittsbürger geht vermutlich auch davon aus, dass das Internet von Google betrieben wird, und dass Bill Gates die Datenautobahnen gebaut hat.


10) Wenn sie fragen warum die bitcoin eine eigene Währung ist und warum der Wert gegen den USD/EUR in der Schwebe ist sagt ihnen das die bitcoin keine Fiat Wahrung ist sondern der Preis durch Angebot und Nachfrage entsteht. Ihr könnt erwähnen das sich im besten Fall der bitcoin als der neue Goldstandard gegen alle anderen Währungen etablieren könnte.

Wieder: Goldstandard ist ein typisch amerikanisches Argument. Ich habe noch nie einen Deutschen kennen gelernt, der dafür eine Präferenz gehabt hätte. Fiat Währung ist vermutlich niemandem ein Begriff, müsste also erst ausgiebig erklärt werden. Die meisten Menschen werden vermutlich davon ausgehen, dass der Staat die Euros herausgibt und vollständig kontrolliert.
Ich sehe da also keine Möglichkeit, in dieser Richtung Klärung zu schaffen, da entstehen eher mehr Fragen und Unsicherheit.


11) Ich würde neuen Leuten das Forum nicht empfehlen. Sie können mit Google, wikipedia und bitcoin.org anfangen. Dort sind alle Verweise drauf.

Es gibt in der Tat momentan keine gute "Einstiegsliteratur" für Bitcoins, nicht auf englisch, und schon gleich gar nicht auf Deutsch.


Mir ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die von dir genannten Ansätze aus dem englischen / amerikanischen entlehnt sind.
Diese sind in dieser Form nicht auf den deutschen Markt übertragbar.
Deutsche haben zum Teil deutlich andere Vorstellungen von Staat / Regierung / Währung / Banken als Amerikaner.
Unser Misstrauen gegenüber Institutionen ist wesentlich geringer, unsere Erfahrungen mit diesen sind in der Regel deutlich positiver.

Eine gute Einführung "Bitcoins für Deutsche" wäre sicherlich ein sinnvolles Projekt, die bloße Übersetzung aus dem englischen ist es nicht.

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klaus
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July 24, 2011, 01:19:31 PM
 #6

@qwk

danke, ja. Wie ich geschrieben habe, habe ich die Punkte im US Forum gefunden und übersetzt.

Gebe Deinen Punkten aber Recht, ist nicht durch blose Übersetzung auf uns übertragbar.

Da ich schon ein paar mal in der Situation war bitcoins zu erklären habe ich die Erfahrung gemacht das das gar nicht so einfach ist, vorausgesetzt man will wirklich darüber sprechen und es erklären.

- Wenn ich keine Lust habe halte ich es auch wie @Djao RTFM & STFW.




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qwk
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July 24, 2011, 02:35:16 PM
 #7

Okay, vielleicht mal ein Ansatz, weil ich heute einen guten Tag habe.

Entwurf für eine Bitcoin Erklärung im Sendung-mit-der-Maus-Stil für Leute mit geringem technischen Hintergrundwissen aber Vorkenntnissen im "Internet". D.h., der Gegenüber sollte Microsoft, Wikipedia und Ebay / Paypal kennen.
Ganz schnell hingeschrieben, also sicherlich noch ein paar Mal überarbeiten, bevor man das nutzt  Smiley


Bitcoins sind eine neue, digitale Währung. Klingt komisch, is aber so.

So ähnlich wie Paypal (das ist das, womit man bei Ebay bezahlt), aber mit viel niedrigeren Kosten.

Das liegt daran, dass Bitcoins nicht von einer großen Firma herausgegeben werden, sondern über ein verteiltes Netzwerk von vielen einzelnen Benutzern.

Die einzelnen Benutzer verdienen ein ganz kleines Bisschen daran, wenn sie das Netzwerk betreiben, deswegen sind es auch soviele.
Kein einzelner Benutzer kann das Netzwerk missbrauchen, weil es so viele sind, und die anderen Benutzer sich dagegen wehren würden.
Das ist so wie bei Wikipedia, da kann auch jeder mitarbeiten, aber wenn er Unsinn macht, wird er von den Anderen rausgeschmissen.

Das Netzwerk ist auch deswegen so sicher, weil intern sehr ähnliche Funktionen benutzt werden, wie sie auch bei großen Banken im Einsatz sind, um Geldbewegungen abzusichern. Ein Hacker hat also kaum eine Chance, sich in das Netzwerk zu hacken, und die Bitcoins zu klauen.

Nützlich sind Bitcoins vor allem deswegen, weil sie jeder benutzen kann, und Zahlungen damit sehr einfach und schnell sind. Auch über Grenzen hinweg. Hast du schon einmal versucht, eine Überweisung nach USA zu machen? Das dauert Tage und kostet richtig viel Geld. Mit Bitcoins ist das eine Sache von Sekunden und kostet höchstens ein paar Cent.

Bitcoins bekommt man, indem man seine Euros dafür eintauscht, so wie bei jedem anderen Geld auch. Wenn du mal im Ausland Geld wechseln musstest, weisst du, dass der Wechselkurs sich dabei ab und zu ändert. D.h., am einen Tag bekommst du mehr Bitcoins für deine Euros, und am andern ein paar weniger.

Im Moment gibt es noch nicht viele Wechselstuben für Bitcoins, aber es werden eigentlich täglich mehr. Um den Wechselkurs zu bestimmen, gibt es eine richtige Börse, an der große Mengen Bitcoins gehandelt werden. So wie bei anderen Währungen auch.

Bitcoins sind übrigens inflationssicher. D.h. es können nicht einfach unbegrenzt neue Bitcoins gedruckt werden. Das Netzwerk passt ganz genau auf, dass es niemals zu viele werden. Wenn du also Geld in Bitcoins anlegst, kann es zwar wegen Wechselkursschwankungen sein, dass diese im Moment ein bisschen an Wert verlieren (gegenüber dem Euro), aber langfristig kann der Wert nicht wirklich fallen.



Ab hier würde ich eigentlich aufhören, aber wenn Fragen kommen, ob man Geld in Bitcoins anlegen soll, kann man das hier hinterherschicken:


Es gibt natürlich einen kleinen Haken an der Sache: Bitcoins sind nur so erfolgreich, weil es momentan eine Menge Leute gibt, die sie auch benutzen oder haben wollen. Wenn Bitcoins in den nächsten Jahren weiterhin so erfolgreich bleiben, wird ihr Wert sicherlich steigen, wahrscheinlich sogar deutlich. Aber natürlich ist es möglich, dass das Ganze floppt, und die Leute sich nicht für Bitcoins interessieren, dann würde der Wert vermutlich irgendwann auf Null sinken.

Ich persönlich denke, dass die großen Vorteile von Bitcoins (schnelle, beinahe kostenlose Überweisungen) einfach so groß sind, dass im internationalen Handel ein riesiger Markt dafür da ist. Also gehe ich von einem Erfolg aus. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden. Das ist ein bisschen so, wie mit Microsoft-Aktien. Ganz am Anfang gab es nur wenige Leute, die geglaubt haben, dass Microsoft ein Erfolg wird, die haben damals die Aktien wirklich billig kaufen können. Aber natürlich hätten sie ihr ganzes Geld auch verlieren können, wenn Microsoft kein Erfolg gewesen wäre. Und so ist es heute eben mit den Bitcoins, man kann sie noch sehr billig haben, und vielleicht werden sie ein Erfolg. Oder es klappt eben nicht, dann verliert man.
Ich kann keinem ernsthaft dazu raten, sein sauer Erspartes in Bitcoins anzulegen, dazu ist es wirklich noch zu früh. Aber wen es interessiert, der kann sich ja mal auf www.bitcoin.org umschauen.

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Sukrim
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July 24, 2011, 11:41:43 PM
 #8

Wenn du also Geld in Bitcoins anlegst, kann es zwar wegen Wechselkursschwankungen sein, dass diese im Moment ein bisschen an Wert verlieren (gegenüber dem Euro), aber langfristig kann der Wert nicht wirklich fallen.

Das sehe ich SEHR kritisch!

Der Wert der Bitcoins gegen andere Bitcoins wird nicht fallen (Bitcoins sind übrigens noch einige Jahre(!) extrem stark inflationär!) - gegenüber anderen Währungen ist das jedoch sehr wohl möglich.

Statt Microsoft Aktien, würde ich eher auf eine andere Computerfirma hinweisen: http://finance.yahoo.com/q?s=AAPL

Bei Fragen zur Software vergleiche ich Bitcoin übrigens gerne mit diesen berühmt-berüchtigten "Schweizer Nummernkonten", wo man nicht weiß wem welches Konto gehört und wer darauf Zugriff hat. Dadurch verstehen es die Leute dann oft auch leichter, wieso man mehrere Kontonummern haben kann (eigentlich beliebig viele) und wieso man auf Blockexplorer zwar alle Kontobewegungen sehen kann, aber es dennoch recht anonym bleibt.

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adaman
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July 25, 2011, 08:27:51 AM
 #9

Ich werde nichts unterstützen das dass Geld meiner Verwanten/Bekannt, die finanztechnisch nicht so beschlagen sind, in irgendeiner Weise gedährdet um meinen eigenen Bitcoin-Profit zu mehren. Genau diese Gefahr sehe ich in derartiger "Propaganda".

Solche Leitfäden hinterlassen bei mir immer einen tendenziösen Beigeschmack. Sie sind in der Regel nicht geschaffen um eine Sache objektiv zu bewerben. Wobei ich bereits das Bewerben einer Währung, und dann noch einer so fragilen wie Bitcoin, im höchsten Masse fraglich finde.

Jeder der Bitcoin derartig propagiert sollte seine eigene Motivation mal unter die Lupe nehmen.
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July 25, 2011, 09:15:07 AM
 #10

Ich werde nichts unterstützen das dass Geld meiner Verwanten/Bekannt, die finanztechnisch nicht so beschlagen sind, in irgendeiner Weise gedährdet um meinen eigenen Bitcoin-Profit zu mehren. Genau diese Gefahr sehe ich in derartiger "Propaganda".

Du unterstellst, dass es bei dieser "Propaganda" darum geht, Bitcoin-Investoren anzuziehen.
Die Rede ist aber von potentiellen Nutzern.
Ich habe es gelegentlich mit beiden Sorten von Interessierten zu tun.
In meinem Kurzentwurf habe ich den Teil für Investoren daher ganz bewusst als optional gekennzeichnet.


Solche Leitfäden hinterlassen bei mir immer einen tendenziösen Beigeschmack. Sie sind in der Regel nicht geschaffen um eine Sache objektiv zu bewerben. Wobei ich bereits das Bewerben einer Währung, und dann noch einer so fragilen wie Bitcoin, im höchsten Masse fraglich finde.

Ich verstehe deinen Beigeschmack ehrlich gesagt nicht. Ein Versuch, Bitcoins zu erklären stellt sicher keine Werbung dar. Meine persönliche Begeisterung für eine Sache mag dem ganzen dagegen sicherlich einen werbenden Charakter geben.
Wer sich mit Bitcoins beschäftigt, kommt früher oder später in die Situation, wo er erklären muss, was er da eigentlich tut. Meine Freundin will wissen, warum ich stundenlang vor dem PC sitze und auf komische bunte Linien starre, oder dieses seltsame Forum hier lese. Meine Mitarbeiter wollen wissen, was diese komische neue Software auf meinem Firmen-PC ist.


Jeder der Bitcoin derartig propagiert sollte seine eigene Motivation mal unter die Lupe nehmen.

Es wird erforderlich sein, anderen Menschen Bitcoins zu erklären, wenn wir wollen, dass Bitcoins tatsächlich eine weite Verbreitung finden. Das ist Motivation genug.

Ich stimme dir zu, dass es ungeschickt ist, jemanden dazu zu bringen, sein Geld in Bitcoins anzulegen. Das gilt genauso für Immobilien, Aktien, Wertpapiere, Gold, etc. Ich will nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn jemand sein sauer Erspartes verliert. Daher rate ich jedem dazu, von Bitcoins als Investment die Finger zu lassen. Aber soll ich deswegen lügen, wenn mir jemand die Frage stellt, ob ich selber investiere?

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July 25, 2011, 10:45:50 AM
 #11

Wollt ihr wirklich, dass Bitcoin staatlich reguliert wird? - Die Alternative wäre ja, ihn zu verbieten...

adaman
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July 25, 2011, 10:47:14 AM
 #12

"... das verwirrt nur. ... das verwirrt noch mehr." Ebenfalls ein Verweis auf Satoshi solle unterlassen werden.

Dieser "Leitfaden" fordert direkt und indirekt an mehreren Stellen zur Unterlassung und Verharmlosung auf.

Ein potentieller Nutzer der sich verwirrt/überfordert fühlt sollte Bitcoin vielleicht auch nicht nutzen. Ich setze meine Mutter auch nicht ans Steuer eines Sportwagens, auch wenn ich mir wünschen würde das Sportwagen stärker verbreitet sein sollten. Politisch momentan natürlich völlig inkorrekt Wink

Da offenbar keiner aus diesem Threat diesen Leitfaden erstellt hat will ich eure Motivation hier auch nicht in Frage stellen.

Für mich kann ich allerdings behaupten das, würde ich diese Hinweise im Gespräch umsetzten, sie einen Vorteil für mich darstellen da ich selbst in Bitcoin investiert bin.

In der Finanzwirtschaft nennt man soetwas Interessenkonflikt.

Ich selbst wünsche mir auch das Bitcoin eine stärkere Verbreitung erfahren würden. Allerdings werde ich "schwierige" Themen, wenn sie angesprochen werden, nicht umschiffen und sie auch nicht expliziet ausklammern.

Wenn man Bitcoin einsetzt sollte man sich zumindest rudimentär mit der zugrundeliegenden Technik vertraut machen. Und dafür gibt es bereits gute Seiten mit einfachen Erklärungen. Orientiert euch besser daran.

Währe ich ein neuer Nutzer der durch einen mit diesem Leitfaden Instruierten zu Bitcoin gekommen währe, würde ich spätestens dann eine versteckte Agenda vermuten, wenn ich von diesem Leitfaden erfahre.

Daher stehe ich diesem Leitfaden nach wie vor skeptisch gegenüber.
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July 25, 2011, 11:26:54 AM
 #13

Wenn du also Geld in Bitcoins anlegst, kann es zwar wegen Wechselkursschwankungen sein, dass diese im Moment ein bisschen an Wert verlieren (gegenüber dem Euro), aber langfristig kann der Wert nicht wirklich fallen.

Das sehe ich SEHR kritisch!

Der Wert der Bitcoins gegen andere Bitcoins wird nicht fallen (Bitcoins sind übrigens noch einige Jahre(!) extrem stark inflationär!) - gegenüber anderen Währungen ist das jedoch sehr wohl möglich.

Stimmt, Bitcoins sind noch inflationär. Wenn ich aber die Unterschiede zu normalen Währungen erklären möchte, muss ich dieses Thema ansprechen. Eine umständliche Erklärung der genauen Mechanismen, und warum diese zunächst inflationär, später aber deflationär wirken können, ist für einen Ersteinsteiger zunächst einmal nur verwirrend. Wer sich für Bitcoins interessiert, wird sich sicherlich auch für die Details interessieren, dann darf man gerne auf die Details eingehen.
Vom Prinzip her sind Bitcoins inflationssicher, was ein Grund für ihren erhofften Erfolg sein könnte.


Statt Microsoft Aktien, würde ich eher auf eine andere Computerfirma hinweisen: http://finance.yahoo.com/q?s=AAPL

Mit welcher Begründung? Apples derzeitiger Erfolg hat sich bei den meisten weniger technisch versierten Leuten vermutlich noch nicht so herumgesprochen. Apples Frühzeiterfolge sind vermutlich noch weniger weit bekannt. Gehe hier nicht von uns aus, sondern vom normalen Durchschnittsbürger. Bill Gates ist den Leuten ein Begriff, Steve Jobs nicht.


Bei Fragen zur Software vergleiche ich Bitcoin übrigens gerne mit diesen berühmt-berüchtigten "Schweizer Nummernkonten", wo man nicht weiß wem welches Konto gehört und wer darauf Zugriff hat. Dadurch verstehen es die Leute dann oft auch leichter, wieso man mehrere Kontonummern haben kann (eigentlich beliebig viele) und wieso man auf Blockexplorer zwar alle Kontobewegungen sehen kann, aber es dennoch recht anonym bleibt.

Finde ich einen sehr guten Vergleich. Das gibt dann auch einen Einstieg in das heikle Thema der vermeintlichen Anonymität. Blockexplorer würde ich allerdings nicht erwähnen  Wink

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