Hopp steckt eigentlich weiterhin massiv Kohle in den Verein.
Zum Glück ist Geld nicht immer alles. Bei Hoffenheim könnten allerdings schon bald die ersten Köpfe rollen, denn dauerhaft viel zu investieren und dabei keine oder nur wenige Erfolge zu erzielen, geht meistens nicht lange gut. Aber warten wir ab, ob es dort demnächst zu einem größeren Wechsel kommt.
Ja, das kann in der Tat sehr schwierig werden wenn die Erfolge weiterhin ausbleiben. Die Investitionen werden ja nicht umsonst gemacht (heißt ja auch nicht umsonst "Investition"

) ... der Investor möchte irgendwann auch sein Geld mal wieder sehen, auf die eine oder andere Art. Wenn das aber ein Loch ohne Boden ist und kein sichtbarer Erfolg erkannbar ist/wird, wird der Geldhahn auch sehr schnell zugedreht.
Das hat man in der Vergangenheit vor allem in der österreichischen Bundesliga sehr oft bewundern können:
- Mateschitz hat 2005 den SV Austria Salzburg übernommen und zu Red Bull Salzburg umgebaut, investiert wurden mehrere hundert Millionen Euro bis der Klub selbsttragend wurde
- Frank Stronach ist bei der Austria Wien eingestiegen und hat ebenfalls enorme Summen investiert, unter anderem für Spitzentrainer wie Daum und Löw. Der sportliche Erfolg blieb aber - so ehrlich muss man sein - aus.
- Der LASK (Linz) wurde 2013 von der Investorengruppe "Freunde des LASK" übernommen und aus der Regionalliga (3. österreichische Liga) zurück in die Bundesliga geführt, gekrönt mit Meistertitel, Cupsiege und nun der erstmaligen Championsleague-Teilnahme
Dazu noch unzählige kleinere Investitionen im Millionenbereich, die die betroffenen Vereine zu kurzzeitigen Höhenflügen verholfen haben, unter anderem bei Sturm Graz oder Rapid Wien.
Nachhaltig funktioniert hat hier aber lediglich der Einsieg von Red Bull bei Salzburg.