Damit ist Ledger auch für Max Mustermann und co. nicht mehr empfehlenswert. Das ist aber meiner Meinung nach genau die Zielgruppe gewesen wenn man sich die Features, die in den letzten Jahren zu Ledger Live hinzugefügt wurden, so ansieht.
Die betroffenen Ledger-Geräte (Nano X und Stax) verfügen über einen Akku und Bluetooth, Funktionen, die speziell hinzugefügt wurden, um sie für die Zielgruppe benutzerfreundlicher zu gestalten. Ohne diese wären diese Geräte für den alltäglichen Durchschnittsbürger viel umständlicher zu bedienen gewesen, hätten aber gleichzeitig Angriffe wie diesen deutlich erschwert. Der im Bericht beschriebene Angriff beruht darauf, dass das implantierte Modul dieselbe Stromquelle und eine drahtlose Schnittstelle nutzt, ohne die es einfach nicht funktionieren würde. Ein Gerät ohne drahtlose Schnittstelle wäre wahrscheinlich ein schlechteres Ziel gewesen.
Das im Bericht beschriebene Implantat benötigt zwei Dinge zum Funktionieren: a) Strom und b) eine drahtlose Schnittstelle zur Exfiltration von Daten. Wie sich herausstellt, sind dies auch die beiden Dinge, die die betroffenen Geräte (Nano X und Stax) vom alten Nano S unterscheiden (Akku, Bluetooth).