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jahead
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September 08, 2026, 07:50:13 PM |
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Hahaha, ich dachte das Ding ist durch?! Nachdem wir jetzt die letzten Monate schon wieder so ein unerträgliches hin und her hatten, sich die Meinungen von so vielen ahnungslosen Politikern innerhalb von Tagen und Wochen, wie ein Flagge im Wind um 360° gedreht haben, würd ich erstmal nichts mehr glauben und einfach abwarten.  Ganz nach dem Adenauer-Prinzip "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?!" wird sich die ganze Thematik sowieso noch x-mal verändern und Bitcoin währenddessen 4 mal gestorben sein...  einfach weiter DCA kaufen, so lautet die Devise für Rendite.
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MinoRaiola
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September 08, 2026, 08:08:43 PM |
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Hahaha, ich dachte das Ding ist durch?! Nachdem wir jetzt die letzten Monate schon wieder so ein unerträgliches hin und her hatten, sich die Meinungen von so vielen ahnungslosen Politikern innerhalb von Tagen und Wochen, wie ein Flagge im Wind um 360° gedreht haben, würd ich erstmal nichts mehr glauben und einfach abwarten. Es wird wohl auch an den "vielen" problematischen Entwicklungen innerhalb Deutschland liegen. Die Industriekrise ist real, keiner sollte (kann) das gut reden, es ist sehr deutlich eine Deindustrialisierung. Die vielen Jahre voller Konsum, Profitsteigerungen und günstigem Geld sind vorbei und nun zeigt sich eine schwierige Zeit. Die Kosten für Wasser, Strom = Energie sind sehr kostenintensiv und damit ist die Basis für alles mit hohen geebnet. Dazu die massive Unzufriedenheit mit der CDU und dem Aufstieg der AFD, da wird ein Politiker eher um seine Anerkennung und Fame sorgen. Also die Zeit der Politiker ist begrenzt und die aktuellen Probleme haben den focus vielleicht beeinflusst. Am Ende sind es bis dato keine allzu schlechten Nachrichten.
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Koal-84
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Anscheinend wird es jetzt doch ernster, aber es soll ähnlich wie in Österreich kommen, zuvor gekaufte Kryptowährungen bleiben aber davon ausgenommen. Die Regel soll anscheinend erst für ab 2027 gekauft Coins/Tokens kommen. Hier einige Artikel dazu: Krypto-Steuerreform nimmt Form an: Was sich für Bitcoin-Anleger 2027 ändern sollGesetzentwurf – Kryptowerte sollen ab 2027 besteuert werdenDie Zeit der steuerfreien Kryptogewinne endetKrypto-Steuer 2027: Klingbeil beerdigt die HaltefristFakt ist: Der Entwurf existiert, das Ministerium hat ihn gegenüber BTC-ECHO bestätigt, ein Inkrafttreten 2027 ist anvisiert.
Klingbeil verkauft die Reform als Gerechtigkeitsprojekt, das Kryptowerte Aktien gleichstellt, sie könnte aber vor allem langfristige Kleinanleger treffen, während kurzfristige Trader kaum einen Unterschied merken. Offen bleibt, ob der Bestandsschutz für Altbestände das Gesetzgebungsverfahren übersteht und ob die erwarteten Mehreinnahmen die politischen Kosten des Widerstands aus Verbänden und Petitionsbewegung rechtfertigen. Da es jetzt dazu einen Entwurf gibt, gehe ich davon aus, der wird so schnell als möglich durchgewunken, den der Staat braucht Geld.
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jahead
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September 10, 2026, 03:58:28 PM Merited by MaxMueller (1) |
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 Ok, dann heisst es jetzt also nochmal bis Ende des Jahres schön die Taschen voll machen und dann ab 1.1.27 nur noch in Bitcoin-ETFs investieren,... dann fällt zumindest das aktuell stärker aufkeimende Risiko weg, Opfer zu werden und alle Coins aus den Hardware-Wallets zu verlieren. Wobei zum letzten Satz in dem Artikelausschnitt noch gesagt werden muss, dass Staking-Rewards schon jetzt als sonstige Einkünfte gelten und im Zeitpunkt des Zuflusses mit dem aktuellen Marktwert zum persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden müssen, insofern die Erträge nicht unter einer Gesamtsumme von 256 € pro Kalenderjahr liegen.  Booaaahh, das wird so ein Mist werden und "mal kurz" Krypto verkaufen, wird zur Doktorarbeit, jetzt schon kein bock drauf.  edit: Danke @Koal-84, hab leider kein sMerit mehr als Dank und Anerkennung der gesammelten Artikel. 
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Real-Duke
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September 10, 2026, 04:11:28 PM Merited by MinoRaiola (1) |
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Booaaahh, das wird so ein Mist werden und "mal kurz" Krypto verkaufen, wird zur Doktorarbeit, jetzt schon kein bock drauf.  Niemand aus DE wird da Bock drauf haben, Du bist also nicht allein mit dem Problem  Jetzt noch schnell die Taschen füllen und alle DCA Aufträge für dsa Jahr 2027 gleich mit im nächsten Quartal investieren? Kaufpanik sozusagen. Hoffentlich sind wir deutschen Käufer nicht Schuld wenn der Bitcoinpreis demnächst explodiert, weil alle Investoren ihren Altbestand aufbessern möchten.
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MaxMueller
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September 10, 2026, 05:05:54 PM |
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Ok, dann heisst es jetzt also nochmal bis Ende des Jahres schön die Taschen voll machen und dann ab 1.1.27 nur noch in Bitcoin-ETFs investieren,... dann fällt zumindest das aktuell stärker aufkeimende Risiko weg, Opfer zu werden und alle Coins aus den Hardware-Wallets zu verlieren. Jetzt in 2026 den BTC anteil über die ursprünglich angepeilte gewichtung im Portfolio zu treiben ist bei mir auf jeden Fall auch angesagt. Mit den ETPs ist vielleicht gar keine schlechte Idee, die lassen sich perspektivisch dann vielleicht auch besser beleihen und könnten dann das Äquivalent zu Xetra-Gold werden. 
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Lakai01
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✅ NO KYC
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September 11, 2026, 09:38:02 AM Merited by MinoRaiola (1) |
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Booaaahh, das wird so ein Mist werden und "mal kurz" Krypto verkaufen, wird zur Doktorarbeit, jetzt schon kein bock drauf.  Niemand aus DE wird da Bock drauf haben, Du bist also nicht allein mit dem Problem  Da lacht mein Österreicher-Herz nur traurig drüber Aber jahead hat schon recht, das kann durchaus zur Doktorarbeit werden. Mittlerweile hat aber Cointracking das österreichische Steuersystem direkt integriert, dadurch wird das Ganze erheblich einfacher. Cointracking weiß ja, was Alt und was Neubestand ist. Mit einer sauberen Depottrennung wird das dann nochmal einfacher, da weiß man relativ genau, welchen Bestand man verkauft und ob eine Steuer fällig wird oder nicht. Ganz generell finde ich das neue Steuersystem aber durchaus fair, hätte weit schlimmer kommen können.
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Koal-84
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September 11, 2026, 09:50:47 AM |
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Ganz generell finde ich das neue Steuersystem aber durchaus fair, hätte weit schlimmer kommen können. Vor allem da wir in Österreich bei den tausch von Asset zu Asset nicht aufpassen müssen, da bin ich auch wirklich froh darüber, dass dies nicht relevant ist. Von einem Tausch der Assets habe ich aber bei vermutlich kommenden deutschen System noch nichts gelesen, aber wenn da auch wieder alles zu versteuern gibt, kann es wirklich zur Doktorarbeit kommen, aber machen die nicht mittlerweile auch schon Großteils die KI? 
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MinoRaiola
Legendary

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Merit: 3644
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September 11, 2026, 10:48:40 AM |
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Anscheinend wird es jetzt doch ernster, aber es soll ähnlich wie in Österreich kommen, zuvor gekaufte Kryptowährungen bleiben aber davon ausgenommen. Die Regel soll anscheinend erst für ab 2027 gekauft Coins/Tokens kommen. Also es bleibt bei einem hin und her...also doch ab 2027 in "Planung". Eine finale Abstimmung gab es noch nicht, aber dafür ist in den letzten Monaten 2026 ja noch Zeit. Naja, die nächsten Monate werden es zeigen. Der Kurs ist vielleicht einfach zu hoch, bzw. zu attraktiv geworden, dass die Steuerbehörden nun etwas abhaben wollen. Vielleicht sollten sie sich ein paar Wallets anlegen und eine strategische Reserve erstellen. Ok, dann heisst es jetzt also nochmal bis Ende des Jahres schön die Taschen voll machen und dann ab 1.1.27 nur noch in Bitcoin-ETFs investieren,... dann fällt zumindest das aktuell stärker aufkeimende Risiko weg, Opfer zu werden und alle Coins aus den Hardware-Wallets zu verlieren.
Also bis Ende diesen Jahres wird es evtl. ein paar deutsche Hodler mehr geben. Oder ein paar neue Adressen mit BTC die dann mind. 1 Jahr liegen bleiben. Ob es sauber zu halten, wären neue Adressen mit Blockchain Zeitstempel / Nachweis 2026 nicht falsch.
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Leon Zimmer
Newbie

Activity: 9
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September 11, 2026, 11:00:29 AM |
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Ganz generell finde ich das neue Steuersystem aber durchaus fair, hätte weit schlimmer kommen können. Vor allem da wir in Österreich bei den tausch von Asset zu Asset nicht aufpassen müssen, da bin ich auch wirklich froh darüber, dass dies nicht relevant ist. Von einem Tausch der Assets habe ich aber bei vermutlich kommenden deutschen System noch nichts gelesen, aber wenn da auch wieder alles zu versteuern gibt, kann es wirklich zur Doktorarbeit kommen, aber machen die nicht mittlerweile auch schon Großteils die KI?  Für mich persönlich ist KI für eine erste Vorsortierung schon in Ordnung, aber gerade Bridge-Transaktionen werden oft falsch kategorisiert. Dasselbe gilt für Staking, DeFi-Sachen usw. Daher würde ich mich nie vollständig auf so ein Programm verlassen, ich prüfe jede Transaktion selbst. Aber um ehrlich zu sein, ich lebe in Deutschland, wo die Krypto-Regeln echt schwammig sind, daher ist das schwer zu sagen. Generell bin ich mir sicher, dass sie die Dinge nicht einfacher machen werden – höchstwahrscheinlich wird es sogar noch komplizierter, da jede Coin-zu-Coin-Transaktion innerhalb der Haltefrist ein steuerpflichtiges Ereignis ist.
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virginorange
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September 11, 2026, 11:08:36 AM |
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Cointracking weiß ja, was Alt und was Neubestand ist. Mit einer sauberen Depottrennung wird das dann nochmal einfacher, da weiß man relativ genau, welchen Bestand man verkauft und ob eine Steuer fällig wird oder nicht.
Cointracking kennt deine Bestände, i.d.R. deine IP und auch deine Anschrift - also sparsam fütternIch würde Cointracking nur Bestände geben aus denen ich wieder verkauft habe. Wallet 1: hat 1 Bitcoin gekauft und nie verkauft Wallet 2: hat 1 Bitcoin gekauft und 0.5 Bitcoin verkauft Hier würde ich die Käufe von Wallet 1 gar nicht in Cointracking erfassen. Wallet 3: hat 5 Monate je 0.2 Bitcoin gekauft (5x0.2) und anschließend 0.5 Bitcoin verkauft Wenn steuerlich First-in-first-out FIFO gilt, würde ich in Cointracking ggf. nur die ersten 3 Käufe (3x0.2) sowie den Verkauf erfassen. Alle anderen Belege würde vorerst ich lokal speichern und erst bei Bedarf an Cointracking geben.
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MaxMueller
Legendary

Activity: 1358
Merit: 4350
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September 11, 2026, 12:08:51 PM |
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Wem das alles zu kompliziert ist, der kann ja einfach bis 2028 warten, da werden die Steuern dann automatisch von der CEX einbehalten und abgeführt, also einfacher gehts doch für den Nutzer nicht. Und wenn man das dann nicht kontrolliert dann sind es bei Coins mit unbekannter Historie einfach pauschal 50%, was soll da schon schief gehen.
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Etiquette.exe
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September 11, 2026, 01:26:34 PM |
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 Booaaahh, das wird so ein Mist werden und "mal kurz" Krypto verkaufen, wird zur Doktorarbeit, jetzt schon kein bock drauf.  edit: Danke @Koal-84, hab leider kein sMerit mehr als Dank und Anerkennung der gesammelten Artikel.  Grüßt euch, was ich an dieser Sache so erschreckend finde, ist die doch wirklich geringfügiige erwartete Steuereinnahme. Aus meiner Sicht ist der Trade-Off wirklich nicht gut. Deutschland hat einen Standortvorteil gehabt durch diese Steuerregelung und nun entscheidet man sich, den Vorteil zu attackieren. Warum hat man nicht aktiv mit einer Kampagne um die Ansiedlung von Unternehmen in dem Bereich geworben und deutlich gemacht, dass dieser Vorteil eben nicht abgeschafft wird?  Wenn man das ganz proaktiv betrieben hätte und vielleicht auch ein paar jüngere Profis, vielleicht sogar von hier, rekrutiert hätte und damit beauftragt hätte, einen Plan für ein Werbeprojekt zu entwickeln, vielleicht mögliche geplante Expansionen bereits bestehender Unternehmen zu adressieren, hätte das nicht vielleicht langfristig zu viel mehr positiven Effekten führen können? Dieser Betrag ist doch ein Klecks. jahead ich glaube genau das wird passieren. Rein in die ETFs und dann dort die Steuern sparen und womöglich anderweitig Steuergestaltung vornehmen. ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Überlegung einen Nettonutzen für das Land bringt. Wisst ihr gegen was das noch dramatisch spricht? Und da ist einer der größen Widersprüche für mich überhaupt in den Reihen der Regierung, wenn das Papier durchgehen sollte. Stichwort Kapitalmarktrente. ich kenne etliche Menschen, die sich Bitcoin als ein weiteres Standbein für die Zukunft anschaffen. Zumindest diejenigen, die an die Langfristigkeit glauben. Wenn dadurch ein paar Hunderttausend im Land die eigene Absicherung organisiert bekommen, warum zerstöre ich dann den Anreiz zum Halten bzw. Sparen und fördere stattdessen die reine Spekulation? Anstatt Bitcoin einmal anständig zu studieren und vielleicht sogar in eine moderne Zukunftsplanung mit einzubinden, machen sie alles kaputt. Ich sage ganz ehrlich, wenn unsere Regierung den Schritt gewagt hätte, Bitcoin auch mal in ein positiveres Licht zu rücken, dann hätte ich nicht schlecht gestaunt! Das hätte mir Mut gemacht, dass die die Welle an Innovation evtl. auch langsam verstehen wollen. Es hätte mich tatsächlich mal interessiert, wenn sie auch kreativ gewesen wären und einmal eine Umfrage gestartet hätten, wer wohl langfristiges Ansparpotenzial in Bitcoin sieht, wie die Statistiken da ausgesehen hätte. Ich bin überzeugt, dass hier einige sind, die längst verkaufen könnten steuerfrei, weil sie etliche Bitcoin über 1 Jahr halten, aber es nicht tun, weil sie einen völlig anderen Blick auf Bitcoin haben. Selbstverständlich wird mal was verkauft, das ist völlig normal, wäre auch in jedem anderen Markt so. Aber ich hätte mir schon gewünscht, dass die Regierung da einmal etwas über den Tellerrand schaut und sich ein viel umfassenderes Bild macht. Schade, wenn es so kommt. Dann sollen sie wenigstens in das Gesetz schreiben, dass die Zuflüsse aus den daraus generierten Steuern zum Ankauf einer nationalen Bitcoinreserve dienen. Da hätte ich sogar wieder fast gestaunt.  Aber so ist Deutschland nicht. VG, Chris
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jahead
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September 11, 2026, 02:16:08 PM |
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[...] Und wenn man das dann nicht kontrolliert dann sind es bei Coins mit unbekannter Historie einfach pauschal 50%, was soll da schon schief gehen. Wie meinst Du das genau, ich check es gerade nicht ganz, bin aber auch gerade nach 100km mit dem Rennrad ziemlich fritte  Oder nur ein Gag? Erklär. [...] jahead ich glaube genau das wird passieren. Rein in die ETFs und dann dort die Steuern sparen und womöglich anderweitig Steuergestaltung vornehmen. ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Überlegung einen Nettonutzen für das Land bringt. [...] Es hätte mich tatsächlich mal interessiert, wenn sie auch kreativ gewesen wären und einmal eine Umfrage gestartet hätten, wer wohl langfristiges Ansparpotenzial in Bitcoin sieht, wie die Statistiken da ausgesehen hätte. [...]
Bei Scalable Capital wird die steuerliche Abfuhr für den König und seinen Hof ja auch gleich einbehalten, da hast Du dann bei den Bitcoin ETFs/ETPs halt weniger Kopfweh und wie gesagt kein Risiko die Coins zu verlieren (bei ETH fällt dann aber auch Staking weg)... - egal, lasst uns die Daumen drücken, dass dieses Unterfangen wie so oft und wie so viel in der Regierung krachend scheitert, vielleicht sollte sie sich mal das "Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler - Die öffentliche Verschwendung" im Detail anschauen, da finden sie dutzende Beispiele wo sie Steuern sparen können...  Und Du glaubst doch nicht wirklich, dass die Regierung eine "Umfrage" startet und sich dafür interessiert, was der gemeine Pöbel für Gedanken, Wünsche und Sorgen hat, dann könnten wie ja gleich eine Basisdemokratie und Volksabstimmungen einführen... 
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MinoRaiola
Legendary

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Deutschland hat einen Standortvorteil gehabt durch diese Steuerregelung und nun entscheidet man sich, den Vorteil zu attackieren. Warum hat man nicht aktiv mit einer Kampagne um die Ansiedlung von Unternehmen in dem Bereich geworben und deutlich gemacht, dass dieser Vorteil eben nicht abgeschafft wird?  Wenn man das ganz proaktiv betrieben hätte und vielleicht auch ein paar jüngere Profis, vielleicht sogar von hier, rekrutiert hätte und damit beauftragt hätte, einen Plan für ein Werbeprojekt zu entwickeln, vielleicht mögliche geplante Expansionen bereits bestehender Unternehmen zu adressieren, hätte das nicht vielleicht langfristig zu viel mehr positiven Effekten führen können? Dieser Betrag ist doch ein Klecks. Mit Bitcoin hätte Deutschland einen Standortvorteil, aber mit "fast allen" anderen Kosten nicht. Also in erster Linie hätte man bestimmt den ein oder anderen mit dem Steuervorteil überzeugen können. Wenn diese aber hinter den Vorhang geschaut hätten und zb. die extreme Bürokratie und Energiekosten gesehen hätten, dann wäre der Vorteil bestimmt nicht mehr da. In Bezug zum Mining erst recht nicht (kWh Preise, Brandschutz, Kosten für den Platz).
Etwas zum Lachen: Finanzbeamter: "Diese 0,01 BTC, an wen haben Sie die geschickt?"
Ich: "an bc1q8d3p98m42x0lj2j5y0zk68c9g1k40f53..."
Finanzbeamter: "An wen haben Sie die geschickt, habe ich gefragt!!!"
Ich: "An mich."
Finanzbeamter: "Warum schicken Sie sich selber Geld?"
Ich: "Wallet gewechselt."
Finanzbeamter: "Warum?"
Ich: "Sicherheit. Keys anders aufgeteilt."
Finanzbeamter: "Das frage ich doch gar nicht!"
Ich: "Was fragen Sie dann?"
Finanzbeamter: "Warum schicken Sie sich selbst Geld?"
Ich: "Hab ich doch gesagt."
Finanzbeamter: "Sie sagen jetzt was anderes als eben."
Ich: "Ist dasselbe. Nur anders erklärt."
Finanzbeamter: "Gut. Wo ist die Transaktionshistorie?"
Ich: "Auf der Blockchain."
Finanzbeamter: "Wo liegt die?"
Ich: "Überall. Tausende Rechner weltweit führen dieselbe Buchhaltung."
Finanzbeamter: "Ihre 0,01 Bitcoin liegen also verstreut auf der ganzen Welt?"
Ich: "Nein."
Finanzbeamter: "Sie sagen doch gerade, verteilt!"
Ich: "Das Kassenbuch ist verteilt. Nicht das Geld."
Finanzbeamter: "Und wo stecken dann Ihre 0,01 Bitcoin?"
Ich: "Nirgendwo, physisch. Es gibt nur einen Eintrag im Netzwerk, der sagt, dass meine Adresse den Betrag kontrolliert."
Finanzbeamter: "Wer hat die jetzt?"
Ich: "Ich."
Finanzbeamter: "Wo?"
Ich: "Ich habe den Private Key."
Finanzbeamter: "Stecken die Bitcoin in dem Key?"
Ich: "Nein."
Finanzbeamter: "Eben meinten Sie noch, in der Wallet!"
Ich: "Sagt man halt so. Ich bin müde."
Finanzamt: "Warum müde?"
Ich: "Weil das Gespräch hier kein Ende nimmt."
Finanzbeamter: "Mir doch egal. Die Adresse, an die Sie geschickt haben."
Ich: "bc1q8d3p98m42x0lj2j5y0zk68c9g1k40f53..."
Finanzbeamter: "Die Adresse! Straße, Hausnummer, Stadt."
Ich: "Ich habe keine Meldeadresse."
Finanzbeamter: "Nein. Die Adresse, an die das Geld ging."
Ich: "bc1q8d3p98m42x0lj2j5y0zk68c9g1k40f53..."
Finanzbeamter: "Wer wohnt da?"
Ich: "Niemand."
Finanzbeamter: "Sie haben 0,01 Bitcoin an eine Adresse geschickt, wo niemand wohnt?"
Ich: "Ja."
Finanzbeamter: "Warum?"
Ich: "Wollen Sie das jetzt nochmal von vorne hören?"
Ich: "Das war falsch erklärt."
Finanzbeamter: "Das war falsch erklärt. Erklären Sie es richtig."
Ich: "Das ist genau das Problem."
Finanzbeamter: "Welches Problem?"
Ich: "Dass ich Ihnen gerade erklären muss, dass Bitcoin kein Goldbarren in einer Schublade ist."
Finanzbeamter: [schreibt etwas auf, streicht es wieder durch] https://x.com/maximal_frei/status/2098290693613732073
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Etiquette.exe
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September 11, 2026, 05:10:22 PM |
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Deutschland hat einen Standortvorteil gehabt durch diese Steuerregelung und nun entscheidet man sich, den Vorteil zu attackieren. Warum hat man nicht aktiv mit einer Kampagne um die Ansiedlung von Unternehmen in dem Bereich geworben und deutlich gemacht, dass dieser Vorteil eben nicht abgeschafft wird?  Wenn man das ganz proaktiv betrieben hätte und vielleicht auch ein paar jüngere Profis, vielleicht sogar von hier, rekrutiert hätte und damit beauftragt hätte, einen Plan für ein Werbeprojekt zu entwickeln, vielleicht mögliche geplante Expansionen bereits bestehender Unternehmen zu adressieren, hätte das nicht vielleicht langfristig zu viel mehr positiven Effekten führen können? Dieser Betrag ist doch ein Klecks. Mit Bitcoin hätte Deutschland einen Standortvorteil, aber mit "fast allen" anderen Kosten nicht. Also in erster Linie hätte man bestimmt den ein oder anderen mit dem Steuervorteil überzeugen können. Wenn diese aber hinter den Vorhang geschaut hätten und zb. die extreme Bürokratie und Energiekosten gesehen hätten, dann wäre der Vorteil bestimmt nicht mehr da. In Bezug zum Mining erst recht nicht (kWh Preise, Brandschutz, Kosten für den Platz).
Etwas zum Lachen: https://x.com/maximal_frei/status/2098290693613732073Die Sache zum Lachen ist wirklich zum Lachen.  Das entspricht auch der Realität übrigens. Ich habe da eine ähnliche Erfahrung gehabt. Es ist klar, dass Deutschland sich nicht für Firmen eignet, die Mining betreiben wollen, aber man könnte Standortvorteile und -kapazitäten erschaffen, die sich vielleicht eher auf den Finanzsektor beziehen. Ich denke schon, dass mit politischer Willenskraft einiges möglich wäre. Aber ja ja, ist schon gut, jetzt fragt jahead mich, von welcher politischen Willenskraft ich spreche. 
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MaxMueller
Legendary

Activity: 1358
Merit: 4350
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September 11, 2026, 05:46:16 PM Last edit: September 11, 2026, 06:10:55 PM by MaxMueller |
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Dabei soll die Steuer von den Krypto-Dienstleistern direkt einbehalten und an den Fiskus abgeführt werden. Unter Umständen fehlen den Anbietern dann bestimmte Informationen zum Anschaffungsdatum der Coins ihrer Kunden.
Der Referentenentwurf sieht deshalb vor, dass die Dienstleister teilweise auf Angaben der Steuerpflichtigen zu Anschaffungszeitpunkt und Anschaffungskosten zurückgreifen können. Lassen sich diese Informationen nicht feststellen, soll offenbar eine pauschale Bemessungsgrundlage greifen. In diesem Fall ist laut Bericht ein „Steuerabzug nach 50 % der Einnahmen aus der Veräußerung der Tauschkryptowerte“ vorgesehen.
-> also nein die 50% sind kein Gag, ist wohl das nötige Druckmittel um Zuarbeit zu erzwingen. Für steuerfreie Coins im Altrecht sind Konflikte aber wohl vorprogrammiert.
Auch wenn hier die vorherschende Meinung ist, dass die da oben alle blöd sind und nur unser Geld wollen möchte ich mal die Möglichkeit in den Raum stellen, dass es gar nicht um die Steuereinnahmen geht sondern darum eine reale Gesetzeslücke zu schließen. Konstrukt: Geschäftsführer G lässt sich von Emmittent E einen Token auflegen und kauft als Privatperson für 1000€ den kompletten Bestand, wodurch er den Preis diktieren kann. Nach einem Jahr (=Steuerfreiheit) ist er plötzlich auch als Geschäftsführer überzeugt, dass es ein sinnvolles Invest ist. Die Firma kauft und pumpt den Kurs, die Privatperson verkauft und dumpt. Die Firma realisiert die Verluste und verrechnet sie mit Gewinnen aus dem realen Geschäftsbetrieb. Firmengewinne wurden legal und steuerfrei ins Privatvermögen transferiert. Weil das so gut geklappt hat werden jetzt jährliche Sondereditionen des Tokens aufgelegt und als Prämie an die Mitarbeiter ausgeschüttet. Auch hier werden dann effektiv Steuern auf Erwerbseinkommen umgangen, während der Staat nicht in der Position ist die unzulässige Steuergestaltung nachzuweisen oder auch nur zu bemerken. Im übernächsten Jahr weitet man das Modell über RWA-Token auch auf Kunden aus, RWA-Token liegen ja ohnehin gerade voll im Trend. -> ich kann nicht sagen, dass mir die Änderungen gefallen oder zu meinen Gunsten wären, aber von einem Staat würde ich schon erwarten, dass solche Lücken geschlossen werden... 
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mezzomix
Legendary

Activity: 2884
Merit: 1314
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September 11, 2026, 11:58:54 PM Merited by MaxMueller (1) |
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Solange bei Bitcoin grosse Preisschwankungen vorhanden sind, bringt das Modell für Trader neue Steuersparmöglichkeiten. Bei Kursverlusten wird einmal verkauft und dann direkt zurückgekauft. Damit baut man einen Verlustvortrag auf, den man nicht nur für Bitcoin sondern auch für andere Instrumente nutzen kann. Das ganze ist also eher ein Geschenk für Trader. Würde auch zur SPD passen - das ist eine ziemlich hinterhältige Bande geworden. Gut trainiert im Neusprech. Ich hoffe ja die folgen bald der FDP.
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MinoRaiola
Legendary

Activity: 2968
Merit: 3644
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Today at 05:18:56 AM |
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Die Sache zum Lachen ist wirklich zum Lachen.  Das entspricht auch der Realität übrigens. Ich habe da eine ähnliche Erfahrung gehabt. Ich fand es sehr witzig und passiv bildet man einen Menschen (Finanzbeamten) aus und erklärt ihm was er verpasst hat. Es ist klar, dass Deutschland sich nicht für Firmen eignet, die Mining betreiben wollen, aber man könnte Standortvorteile und -kapazitäten erschaffen, die sich vielleicht eher auf den Finanzsektor beziehen. Ich denke schon, dass mit politischer Willenskraft einiges möglich wäre. Aber ja ja, ist schon gut, jetzt fragt jahead mich, von welcher politischen Willenskraft ich spreche.
Ich denke, die Chance ist äußerst gering. Wenn man die 25% Steuern auf Kryptogewinne ab 2027 etabliert, dann ist das genauso viel wie für den Handel mit Aktien. 300 Millionen neue Steuereinnahmen ab 2029 sollen damit ermöglicht werden. Dann schaut man sich den Haushaltsplan für 2027 an und blickt auf einen extremen Schuldenberg für die Zukunft. Die folgende Quelle ist evtl. nicht die beste, aber sie zeigt ein paar Zahlen: Wie viel Geld der Bund 2027 ausgeben will - und wofür Bei der Verschuldung ist kommendes Jahr eine Nettokreditaufnahme von 118,7 Milliarden Euro geplant, nach 98 Milliarden Euro in diesem Jahr. https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/haushalt-bundestag-ausgaben-schulden-100.htmlIn Folge der hohen Schulden müssen neue Einnahmen her. Da Steuereinnahmen aus Industrie und andere Gewerbesteuern durch die Deindustrialisierung stark sinken, gibt es auch eine höhere Alkohol- und Tabaksteuer + Plastiksteuer. Vermutlich wird es keinen Weg daran vorbeigehen. Ich hatte gehofft, sie sind mit anderen "wichtigen" Dingen beschäftigt.
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MaxMueller
Legendary

Activity: 1358
Merit: 4350
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Today at 06:17:32 AM |
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Solange bei Bitcoin grosse Preisschwankungen vorhanden sind, bringt das Modell für Trader neue Steuersparmöglichkeiten. Bei Kursverlusten wird einmal verkauft und dann direkt zurückgekauft. Damit baut man einen Verlustvortrag auf, den man nicht nur für Bitcoin sondern auch für andere Instrumente nutzen kann.
Das ganze ging ja im bisherigen Steuertopf mit Immobilien+Gold auch schon bzw. durch die Steuerfreiheit nach 1 Jahr noch viel besser. Aber ja, für Aktien wird das das noch spannend.
Da Steuereinnahmen aus Industrie und andere Gewerbesteuern durch die Deindustrialisierung stark sinken, gibt es auch eine höhere Alkohol- und Tabaksteuer + Plastiksteuer.
Ähm, nein. Zumindest dürfte eine "Deindustrialisierung" gemessen an den Gewerbesteuern nicht der Grund sein. QuelleUnd in 2025 auch nochmal leicht gestiegenWie schon mehrfach konstatiert wurde, es gibt nicht wirklich ein Einnahmeproblem.
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