Ich meine (wenn ich mich recht erinnere), dass Strategy eine Beleihung von 20% und ein Cash-Puffer für Dividendenzahlungen von 2 Jahren anstrebt. Also erst wenn der Kurs 2 Jahre bei >80% Drawdown festhängt gäbe es da Probleme. Das ist schon ein ordentlicher Puffer, da dürfte mancher hier wohl deutlich früher nervös werden.
Was das Thema BTC-Verkäufe und Abwärtsstrudel angeht darf man wie du schon geschrieben hast nicht naiv sein, Strategy ist immernoch ein Unternehmen mit eigenen Interessen.
Im Abverkauf am 5. Februar 2026 war der mNAV~0,8-0,85. Meinem Verständnis nach hieße das, dass man 0,8-0,85 BTC verkaufen müsste um Aktien zu kaufen die 1 BTC repräsentieren. Solange die BTC Verkäufe den Kurs um weniger als das Delta von 15-20% drücken hat man eine sofortige Gewinnmarge. Außerdem heizen die Verkäufe die Panik an wodurch neben BTC auch der mNAV weiter fallen könnte, was ggf. das Volumen und die Marge vergrößert. Solange BTC durch sowas langfristig keinen Schaden nimmt ist das eine riesige Chance.
Und je größer der Flashcrash desto größer auch der Rebounce. Wer sowas schonmal mitgemacht hat und vor dem crash seine limit orders bis in die tiefen Bereiche platziert hatte, der weiß ggf. wovon ich spreche und was das für ein Gefühl am nächsten Tag ist...
Also für den BTC Hodler wäre das wohl ein kräftiger Abwärtsstrudel, aber das heißt lange nicht, dass es für Strategy genauso laufen müsste...
Und das ist ja letztendlich auch genau das Risiko was wir als Otto-Normal-Verbraucher einpreisen müssen... "Never-Sell-a-Bitcoin" ist nen knackiger Marketing Spruch um Investoren anzuziehen, aber wer glaubt, dass das auf ewig hält ist naiv...
Definitiv richtig beschrieben und ich muss ganz ehrlich sagen, ich glaube, da müsste schon was ganz böses passieren, dass Saylor die Notbremse reist und öffentlich im Grunde eine Niederlage seiner Idee und Aktivitäten eingesteht. Denn diese Flashcrashs würden sehr wahrscheinlich aufgefangen werden, weil ja jedem klar ist, dass Bitcoin jetzt nicht systemisch oder technologisch gescheitert ist, sondern weil sich dann einfach ein Unternehmen in der Corporate Finance Struktur komplett verhoben hat. Deshalb, das wird wohl auch nicht passieren, dass da riesige, schädliche Abverkäufe aus der Not heraus getätigt werden, weil Bitcoin generell dafür zu stabil ist.
Der Bankensektor ist ja auch nicht zusammengebrochen, weil Lehmann Brothers komplett Harakiri gespielt hat. Klar, die Medien würden das exakt erstmal so aufgreifen, negative Emotionen und so würden den Markt drücken, aber die Limit Orders würden nene Feuerwerk abbrennen, genauso wie Du sagst und der Champagner wäre dann wahrscheinlich schon drei Tage nach dem Flash Crash spätestens fällig.