Ich glaube in der tat dass dies nicht richtig ist. Wieso sollte das so sein. Wieviel Energie brauche ich um die derzeit größte Primzahl zu errechnen und ist diese Zahl dann soviel Wert wie die Energie die ich reingesteckt habe? Sicher nicht. Höchstens entsteht hieraus eine Obergrenze für den Wert. Allerdings ist dies bei Bitcoin schwierig da der nötige Energieverbrauch mit dem Wert des Bitcoin ansteigt.
Allerdings ist doch etwas wahres dran. Peter Surda argumentiert in seiner Diplomarbeit über bitcoin, daß der Preis tatsächlich als erstes aus dem Stromverbrauch der miner festgelegt wurde. Die Betonung liegt auf "zunächst". Denn heutzutage liegt der Wert eines bitcoin für mich ganz klar in seiner Nützlichkeit begründet (Der Nützlichkeit "value" billig durch Netz schicken zu können, wenn nötig anonym und auch der Nützlichkeit "value" zu speichern).
Ähnliche Argumente werden auch für Silber/Gold angeführt: Der Wert liege in der Arbeitskraft die notwendig sei, das Metall aus dem Boden zu bergen. Ich denke das ist nicht richtig.