Allerdings denke ich auch, dass die Community (nennen wir es einmal so) mittlerweile zu groß ist – und nicht jeder verfolgt aktiv Nachrichten – um durch ein einzelnes Ereignis in extreme Tiefen zu stürzen.
Ein Strategy Abverkauf hätte natürlich ordentlichen Impact, ebenso wenn Satoshi seine BTC bewegt oder sogar verkauft.
Ein Scheitern der US-Reserve sehe ich aktuell jedoch nicht mehr als so relevant –> ein Zucken ja, aber keinen Absturz.
Ich sehe einen solchen Absturz nur dann als möglich an, wenn wirklich mehrere dieser Events hintereinander eintreffen. Und zwar immer dann, wenn die Stimmung sowieso schon schlecht ist.
Szenario: Bitcoin ist schon durch "normale" Gewinnmitnahmen auf einem lower low, und dann kommt auch noch Strategy und Satoshi. Und dann das vielleicht Schlimmste: Der Bärenmarkt dauert länger als die "erwarteten" 1.5 Jahre. Es gibt ja so einige, die an irgendwelche Gesetzmäßigkeiten und Zyklen abhängig von den Halvings glauben.
Das wäre für mich die einzige Möglichkeit derzeit für einen "nicht-fundamentalen" Absturz auf $1000 (oder alles was unter $10000 geht, 1000 war nur ein plakatives Beispiel), also ohne Quantencomputer, 51% Angriff usw..
Angenommen Satoshi taucht nach so langer Zeit auf und verkauft seine Coins. Wieso sollten die Bitcoiner an den Coin glauben, an dem der „heilige“ Satoshi nicht glaubt? Das Grundgerüst auf dem Bitcoin aufgebaut wäre, würde zusammenbrechen und ich sehe dann keine Chancen mehr für uns.
Das sehe ich dann doch etwas anders.
Nehmen wir mal an Satoshi bewegt seine Coins, und wir wissen nicht, was er damit macht. Im Prinzip ist das ja positiv, denn er bewegt sie dann sicherlich nicht auf eine P2PK-Adresse, die von Quantencomputern gehackt werden könnte, sondern auf P2(W)PKH, und wenn diese nicht wiedergenutzt wird, ist sie so gut wie quantensicher.
Ich denke also solange Arkham da nicht irgendwelche Zusammenhänge mit einer Exchange oder so herausfindet (Satoshi sollte ja intelligent genug sein, um das zu verschleiern), oder die Coins wirklich nur einmalig bewegt werden, dürfte der Impact ziemlich niedrig sein - negatives Sentiment "weil er ja verkaufen könnte" könnte sich mit positivem Sentiment "weil sie nicht mehr mit QCs gehackt werden können" oder sogar "weil Satoshi noch lebt" ausgleichen.
Und wenn nur wenige Coins "weiterbewegt" werden, könnte durchaus auch der Eindruck entstehen, dass er eben seinen "gut verdienten" Profit genießen darf.
Es gibt außerdem immer noch die Möglichkeit, dass Satoshi sich mit den Coins direkt etwas kauft. Dann "glaubt" er ja weiter an Bitcoin, auch als Zahlungsmittel ...