Danke @virginorange für den Beitrag. Der Aspekt, dass jüngere bitcoin-affine Menschen älter und reicher werden, scheint mir tatsächlich interessant. Man müsste allerdings dann untersuchen, ob die jüngsten Alterskohorten (die jetzt Kinder oder Teens sind, also was landläufig als "Gen Alpha" bezeichnet wird) auch noch so bitcoin/kryptoaffin sind wie die Kohorten davor. Da gibt es ja oft zyklische Gegenbewegungen.
Bei den Wahrscheinlichkeiten für die Szenarien denke ich aber dass moderate Optionen doch eher wahrscheinlich sind als diese "entweder 5x-10x oder 95x Absturz". Mein Hauptszenario in 10 Jahren würde ein (real, also inflationsbereinigt) 3-5x wertvollerer Bitcoin sein (von 60k ausgehend), vielleicht auch 6x-7x aber nicht viel höher. Mehr als 500k würde ich jedenfalls schon als recht unwahrscheinlich ansehen, es sei denn es kommt doch noch zum "Gold Flippening".
Aber relativ hoch sehe ich auch das "Ethereum-Szenario" an: also ein Seitwärtsmarkt mit allenfalls mickrigen ATHs, insgesamt also maximal 150-200k. Dann gäbe es noch das Szenario "längerer Bärenmarkt und Paradigmenwechsel": Bitcoin schafft erst mal kein ATH mehr kommt aber vielleicht noch mal über 100,000, die heutigen auf den 4-Jahres Zyklus spekulierenden Investoren springen ab, BTC fällt dann langsam (in mehreren Jahren) auf niedrige bis mittlere 5-stellige oder vielleicht sogar vierstellige Werte und konsolidiert dort, weil dann Bitcoin wieder zum Langzeitsparen interessant wird (sofern die Quanten/Regulierungs-Horrorszenarien nicht eintreten).
Also für mich ist dein Trend noch zu steil. Er mag gut zur frühen Adoptionsphase passen aber die Gefahr ist hoch dass er bricht, ohne dass Bitcoin dadurch zu einem schlechten Investment wird.
Bei einer Vorhersage der letzten Tage lag ich endlich mal richtig: Saylor hat seine Bitcoins günstig zurückgekauft (und noch mehr dazu)
