MaxMueller
Legendary

Activity: 1400
Merit: 4426
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October 14, 2026, 06:42:47 PM |
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Nimm das humankapital mit rein und ich sehe keinen Widerspruch... 
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mv1986
Legendary

Activity: 2968
Merit: 2585
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October 14, 2026, 10:23:06 PM |
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Nimm das humankapital mit rein und ich sehe keinen Widerspruch...  Ich nehme mal an, Du meintest jetzt nicht unbedingt Kinder verkaufen und auch noch in Bitcoin schieben?  Jetzt ist diese kleine Rallye doch eigentlich wieder komplett abgeebbt. Vermutlich nur noch eine Frage von kurzer Dauer, bis es dann doch wieder unter die $80k geht. Konnte dafür jetzt auch keinen richtigen Grund finden, vielleicht einfach verlorenes Momentum. Mit Sicherheit aber auch irgendwie diese unendliche Unsicherheit, die Trump versprüht. Ich glaube, wenn der erstmal ausm Amt ist in zwei Jahren, dass man sowas auf dem Level so schnell nicht wiedererlebt. Außer er kriegt die Verfassung da doch noch geändert und hängt noch paar Amtszeiten dran 
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Leon Zimmer
Jr. Member

Activity: 56
Merit: 107
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October 15, 2026, 04:11:40 PM |
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Ich würde mal sagen, dass für jemanden mit 5.000 netto und ohne Schulden das Risiko bei nem Investment von 50.000 Euro wirklich überschaubar ist
Denke nun noch einmal über diese Beispiele nach: die 50.000 € aus dem ersten Beispiel können im Falle eines Totalverlusts (meiner Meinung nach) in einer noch angemessenen Zeit wieder hereingeholt werden, vorausgesetzt, du könntest dich auf die 3-4 Tausend verlassen, die nach den Fixkosten jeden Monat übrig bleiben. Im Beispiel des Familienvaters ist das Verhältnis Verlust/monatlicher Puffer viel schlechter: ein gleicher Betrag von 50.000 € kann viel stärker ins Gewicht fallen. Dieser Ansatz kann als eine Art "Risikobudget" betrachtet werden, aber NICHT in Bezug auf % des Vermögens, sondern in Bezug auf "welcher absolute Verlust würde meinen Lebensstandard oder meine Verpflichtungen nicht gefährden". Oder anders ausgedrückt: Du solltest dich nicht fragen "wie viel % in BTC", sondern "wie viele Monate würde ich brauchen, um einen Totalverlust dieser Position aus dem aktuellen Einkommen auszugleichen".
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Unknown01
Legendary

Activity: 3374
Merit: 2091
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October 15, 2026, 07:06:46 PM |
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Mal ne generelle Frage: Angenommen man geht davon aus dass Bitcoin weiterhin das bestperformande Asset über die kommenden Jahre sein wird. Und man annimmt, dass Bitcoin immer steigen wird und irgendwann der Bitcoin Preis bei 1 Million $ liegen wird: Wäre es da nicht dumm, 100% seines Vermögens in Bitcoin jetzt sofort zu investieren und einfach zu warten? Vor allem auch mit Berücksichtigung, dass die Bitcoins die im Jahr 2026 gekauft werden, wahrscheinlich dauerhaft steuerfrei sein werden. Da macht es doch nur Sinn, alles was man hat in Bitcoin zu stecken? Oder was spricht dagegen?
Es gilt immer nur soviel zu investieren wie man auch bereit ist zu verlieren. Was in Bitcoin investiert wurde sollte abgeschrieben werden, denn es kann aus verschiedenen Gründen irgendwann nichts Wert sein. Es kann aber auch irgendwann die Million knacken. Der Verlust seines Vermögens muss ja nicht zwingend mit dem Kurs zusammenhängen, du kannst ja theoretisch auch von einem Hack betroffen sein und bestohlen werden (natürlich kann man dagegen Maßnahmen ergreifen).
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Soonandwaite
Legendary

Activity: 2842
Merit: 2607
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October 15, 2026, 08:00:37 PM |
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US Zinsanhebungsängste , dann noch die große Bombe die Trump evtl. einsetzen will , dann Hormus und auch die "Huthi Meerenge ! Nicht zu vergessen die Ukraine Auseinandersetzungen ! Da kommt schon was zusammen was auch die Ängste schnürt. Wer weiß schon was als nächstes kommt. Finde das Jahr 2026 schon recht außergewöhnlich was meine Meinung zu Crypto betrifft. Eigentlich hat sich beim Kurs Stand heute seit Anfang Februar nichts getan außer hoch und runter. Schaut mal auf 01.02.2026 . Fast wie heute +- paar $
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Unknown01
Legendary

Activity: 3374
Merit: 2091
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October 15, 2026, 09:14:23 PM |
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US Zinsanhebungsängste , dann noch die große Bombe die Trump evtl. einsetzen will , dann Hormus und auch die "Huthi Meerenge ! Nicht zu vergessen die Ukraine Auseinandersetzungen ! Da kommt schon was zusammen was auch die Ängste schnürt. Wer weiß schon was als nächstes kommt. Finde das Jahr 2026 schon recht außergewöhnlich was meine Meinung zu Crypto betrifft. Eigentlich hat sich beim Kurs Stand heute seit Anfang Februar nichts getan außer hoch und runter. Schaut mal auf 01.02.2026 . Fast wie heute +- paar $
Wir haben seit 2019 (Corona) keine Ruhe mehr gehabt, zumindest im Westen wo es für gewöhnlich eher ruhig ist bzw. seit 2009 (Weltwirtschaftskrise) war es ruhig und gefühlt haben wir in den letzten 6 Jahren alles mögliche bis auf einen Weltkrieg, an dem wir auch nur knapp vorbei gekommen sind (bislang), erlebt. Dafür, dass es der Wirtschaft sehr schlecht geht, wir Corona und mehrere Kriege parallel am laufen haben, geht es dem Bitcoinkurs eigentlich sehr gut. Sobald wir wieder eine ruhige Phase haben und einen Wirtschaftsaufschwung erleben (frühestens 2028/29) wird der Kurs vermutlich explodieren.
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jahead
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October 16, 2026, 10:48:09 AM |
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Also entweder ist der Boden jetzt wirklich drin gewesen und up-only von jetzt an, oooddeerrr es muss in den nächsten 3-4 Wochen ein Monster-Dip geben, der ein neues Bottom setzt. Aber, grosses Aber, für den Dip müsste Bitcoin rund 30.000 USD fallen, was möglich, aber höchst unwahrscheinlich ist....  Quelle
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Lemonmate
Newbie

Activity: 20
Merit: 7
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October 16, 2026, 01:38:20 PM |
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Dafür, dass es der Wirtschaft sehr schlecht geht, wir Corona und mehrere Kriege parallel am laufen haben, geht es dem Bitcoinkurs eigentlich sehr gut. Sobald wir wieder eine ruhige Phase haben und einen Wirtschaftsaufschwung erleben (frühestens 2028/29) wird der Kurs vermutlich explodieren.
Doch, BTC hat sich trotz der Unsicherheit recht gut entwickelt. Ich glaube nicht, dass wir allein aufgrund der Erholung einen signifikanten Preisanstieg sehen werden. Es geht mehr um Liquidität, Zinssätze und die Nachfrage nach BTC. Wird der BTC-Preis bei einer wirtschaftlichen Erholung wirklich stark steigen, oder ist das jetzt schon eingepreist?
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Etiquette.exe
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October 16, 2026, 02:29:28 PM |
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Also entweder ist der Boden jetzt wirklich drin gewesen und up-only von jetzt an, oooddeerrr es muss in den nächsten 3-4 Wochen ein Monster-Dip geben, der ein neues Bottom setzt. Aber, grosses Aber, für den Dip müsste Bitcoin rund 30.000 USD fallen, was möglich, aber höchst unwahrscheinlich ist....  QuelleVielleicht ist meine Meinung nicht sehr populär, aber ich hätte gar nichts dagegen, wenn es wirklich noch einmal einen solchen Monster-Dip geben würde. Richtig bereit für den ganz großen Sturm fühle ich mich dann doch irgendwie nicht. Es ist immer noch dann und wann das Gefühl vorhanden, dass es doch etwas mehr Bitcoin sein könnte. 
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d5000
Legendary

Activity: 4802
Merit: 11332
Decentralization Maximalist
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October 16, 2026, 06:19:50 PM |
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Ich glaube nicht, dass wir allein aufgrund der Erholung einen signifikanten Preisanstieg sehen werden. Es geht mehr um Liquidität, Zinssätze und die Nachfrage nach BTC.
Ich glaube nach wie vor dass die Zinssätze (und auch die Aktienmärkte, die ja als "Barometer" für den risk-on/risk-off Ansatz gelten) eher kurzfristige und kleinere Kursbewegungen verursachen. Eine klare Korrelation sowohl positiver als auch negativer Zinssatzschwankungen mit längerfristigen Preisbewegungen ist mir nicht bekannt. Diese Studie von 2023 besagt dass bei negativen Zinssatzänderungen Bitcoin typischerweise reagiert hat, aber bei positive (höhere Zinsen) nicht. Allerdings ist die Studie schon recht alt. Laut einer anderen Studie gab es 2020 und 2022 Reaktionen des Bitcoinpreises auf QE-Programme und Leitzinssatzänderungen, die allerdings auch anders erklärt werden können (so kam die Einstellung eines QE-Programms im Juni 2022 einen Monat hinter dem Terra/Luna-Event, aber Bitcoin stürzte bereits vorher ab, genau während des Terra/Luna Krise, was einen Einfluss dieser Krise wahrscheinlicher macht, auch war der erste Crash Ende 2021/Anfang 2022 noch vor der ersten Fed-Leitzinsanhebung). Die Nachfrage nach BTC kann sich ja auch aus der Quelle "Nachfrage nach Werterhaltung" ähnlich wie bei Gold ergeben, was dann zur Leitzinsentwicklung typischerweise konträr ist. Wenn man sich die langfristige Preisentwicklung (200-Wochen-SMA) ansieht ist das schon recht attraktiv.
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Unknown01
Legendary

Activity: 3374
Merit: 2091
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October 16, 2026, 09:01:30 PM |
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Ich glaube nicht, dass wir allein aufgrund der Erholung einen signifikanten Preisanstieg sehen werden. Es geht mehr um Liquidität, Zinssätze und die Nachfrage nach BTC.
Ich glaube nach wie vor dass die Zinssätze (und auch die Aktienmärkte, die ja als "Barometer" für den risk-on/risk-off Ansatz gelten) eher kurzfristige und kleinere Kursbewegungen verursachen. Eine klare Korrelation sowohl positiver als auch negativer Zinssatzschwankungen mit längerfristigen Preisbewegungen ist mir nicht bekannt. Diese Studie von 2023 besagt dass bei negativen Zinssatzänderungen Bitcoin typischerweise reagiert hat, aber bei positive (höhere Zinsen) nicht. Allerdings ist die Studie schon recht alt. Laut einer anderen Studie gab es 2020 und 2022 Reaktionen des Bitcoinpreises auf QE-Programme und Leitzinssatzänderungen, die allerdings auch anders erklärt werden können (so kam die Einstellung eines QE-Programms im Juni 2022 einen Monat hinter dem Terra/Luna-Event, aber Bitcoin stürzte bereits vorher ab, genau während des Terra/Luna Krise, was einen Einfluss dieser Krise wahrscheinlicher macht, auch war der erste Crash Ende 2021/Anfang 2022 noch vor der ersten Fed-Leitzinsanhebung). Die Nachfrage nach BTC kann sich ja auch aus der Quelle "Nachfrage nach Werterhaltung" ähnlich wie bei Gold ergeben, was dann zur Leitzinsentwicklung typischerweise konträr ist. Wenn man sich die langfristige Preisentwicklung (200-Wochen-SMA) ansieht ist das schon recht attraktiv. Sehe ich auch so. Kurzfristig hat es bestimmt Auswirkungen auf den Kurs, wenn die Zinsen steigen aber mittel- bis langfristig spielt es keine Rolle. Sieht man ja auch an der aktuellen Entwicklung. Mit einer starken Wirtschaft sollten die Zinsen auch wieder generell sinken, was ohnehin keinen negativen Effekt haben sollte.
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MaxMueller
Legendary

Activity: 1400
Merit: 4426
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Today at 03:29:10 AM |
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Ich würde noch ergänzen, dass aktuell ja auch viel Risikokapital in AI und Semiconductors steckt und dass ein risk-off Infolge höherer Zinsen auch eine Umschichtung von AI nach BTC bedeuten kann. Ich würde in der aktuellen Situation daher auch eher weniger mit signifikanten Preisabschlägen bei BTC rechnen...
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Lemonmate
Newbie

Activity: 20
Merit: 7
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Today at 06:54:55 AM |
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Snip
Die Nachfrage nach BTC kann sich ja auch aus der Quelle "Nachfrage nach Werterhaltung" ähnlich wie bei Gold ergeben, was dann zur Leitzinsentwicklung typischerweise konträr ist.
Snip
Meiner Meinung nach sind Liquidität und Zinssätze wichtig, aber sie sind keineswegs zuverlässige Indikatoren dafür, was mit dem Preis passieren wird. Manchmal kann das, was in der Krypto-Welt passiert, die Entwicklungen im Makrobereich überlagern. Ich stimme dem Teil mit dem Wertspeicher (SoV) zu, das ergibt für mich Sinn. Wir sollten jedoch vielleicht zwischen den langfristigen Erwartungen an BTC und dem tatsächlichen Marktverhalten unterscheiden. Nur weil wir BTC als Wertspeicher betrachten (oder gestalten wollen), bedeutet das nicht, dass die Nachfrage in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit automatisch steigt. Für mich ist es nicht einfach einzuschätzen, wie sich der BTC-Preis bei einer wirtschaftlichen Erholung entwickeln würde. Ob sich BTC tatsächlich als das erweisen wird, was einige erwarten, ist die eine Frage. Wann die Märkte dieses Potenzial einpreisen und unter welchen wirtschaftlichen Bedingungen, ist eine andere.
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Leon Zimmer
Jr. Member

Activity: 56
Merit: 107
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Today at 08:04:10 AM |
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Sehe ich auch so. Kurzfristig hat es bestimmt Auswirkungen auf den Kurs, wenn die Zinsen steigen aber mittel- bis langfristig spielt es keine Rolle.
Zusätzlich zu den zitierten Studien von d5000 unterscheiden viele Analysten zwischen globaler Dollar-Liquidität (also der Geldmenge M2) und dem Leitzins, wobei erstere oft als wichtiger angesehen wird. Wenn man sich einige Diagramme anschaut, wird man feststellen, dass BTC eine deutlich bessere Korrelation mit der globalen M2 (mit einer Verzögerung von ca. 10-12 Wochen) aufweist als direkt mit dem FFR. Der Grund dafür ist, dass der Leitzins zwar nicht irrelevant ist, aber wahrscheinlich nicht der passende Indikator, da er nur ein (wichtiger) Aspekt der Gesamtliquidität ist. Liquidität ist nicht 1:1 mit den Zinssätzen, da die Zinssätze ein Instrument der Zentralbank sind, aber die tatsächliche Liquidität im System stärker von der Bilanz der Zentralbank abhängt (also von der Größe von QE/QT, der Nutzung anderer Instrumente wie Reverse Repo usw.). Eine Zentralbank kann die Zinssätze senken, aber gleichzeitig QT betreiben (was 2023/24 bis zu einem gewissen Grad der Fall war). Daher widersprüchliche Signale.
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