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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 3538072 times)
DAoneNonlyG
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August 20, 2012, 06:25:33 PM
 #241

Beim Bitcoin ist dies jedoch nicht möglich, denn es gibt keine Instanz wie eine Zentralbank, bei der man sich Geld leihen kann und die Geld dann nach Belieben drucken kann.
Nur mal hypothetisch, aber keineswegs abwegig. Schliesslich schiessen BTC-Banken ja bereits wie Pilze aus dem Boden, und warum sollen die es nicht genau so handhaben wie die klassischen und regulären Banken?

Jemand eröffnet eine Bitcoin-Bank und nimmt von seinen Kunden 10.000 echte Bitcoins (Bargeld) entgegen.
Diese 10.000 BTC nimmt die Bank nun als Mindestreserve und schöpft aus dem Nichts die fünfzigfache Menge BTC-Giralgeld welches als Kredit vergeben wird. Das Kreditvolumen der Bank beträgt also 500.000 und kassiert auch für 500.000 die Zinsen.

Die girale, im Umlauf befindliche BTC-Geldmenge nimmt also enorm zu, mit jeder weiteren Bank die hinzukommt vergrössert sich die im Umlauf befindliche BTC-Geldmenge.

Gibt es jemanden dem das bekannt vorkommt?

öhm, ich sach ma klamm.de
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xtral
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August 20, 2012, 06:39:12 PM
 #242

@robocop
Glaub mir es ist möglich. Intern arbeit z.B. Mtgox auch wie jede andere Bank.

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robocop
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August 20, 2012, 06:49:29 PM
 #243

@xtral

Ich brauche nix zu glauben, sondern einfach nur Mathematik 3.Klasse anwenden, mehr braucht es dazu nicht, es sei denn man tauscht seine Bitcoins gegen Banktaler ein.

Und übrigens brauche ich auch kein mtGox, sowas brauchen doch primär nur Spekulanten.

Jene die ihre Bitcoins per privaten Tausch besorgen, denen gehen die Spekulationen fröhlich am Allerwertesten vorbei.
robocoin
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August 20, 2012, 06:56:40 PM
 #244

@xtral

Ich brauche nix zu glauben, sondern einfach nur Mathematik 3.Klasse anwenden, mehr braucht es dazu nicht, es sei denn man tauscht seine Bitcoins gegen Banktaler ein.

Und übrigens brauche ich auch kein mtGox, sowas brauchen doch primär nur Spekulanten.

Jene die ihre Bitcoins per privaten Tausch besorgen, denen gehen die Spekulationen fröhlich am Allerwertesten vorbei.


Prozentrechnung kommt aber erst in der 6ten^^
Wenn ich über OTC kaufe, richtet sich der Preis trotzdem nach MtGox und Co.
Außerdem glaube ich nicht, das die Bundesregierung, Bitcoins so schnell verbieten wird. Die bekommen ja nicht mal Acta durch. Stell dir vor was passiert, wenn die Bitcoins verbieten wollen.
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August 20, 2012, 07:04:27 PM
 #245

@xtral

Ich brauche nix zu glauben, sondern einfach nur Mathematik 3.Klasse anwenden, mehr braucht es dazu nicht, es sei denn man tauscht seine Bitcoins gegen Banktaler ein.

Und übrigens brauche ich auch kein mtGox, sowas brauchen doch primär nur Spekulanten.

Jene die ihre Bitcoins per privaten Tausch besorgen, denen gehen die Spekulationen fröhlich am Allerwertesten vorbei.

Kannst Du mal ein paar Händler nennen die Preise in BTC ausweisen ohne auf 'den Kurs' zu schielen? Bitmit mal ausgenommen bzw. nur wenn da nicht gleich ein 20% Kurssturz mit eingepreist ist.
xtral
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August 20, 2012, 07:15:42 PM
 #246

@robocop
Wie wärs mal mit einem Grundkurs Volkwirtschaft an der Uni

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robocop
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August 21, 2012, 04:20:50 AM
 #247

@xtral

Wenn du 10 Bausteine hast, dann kannst du keine 20 Bausteine in den Umlauf bringen, denn du hast NUR 10 Bausteine.

Und genauso ist es bei Bitcoins, eine Bank mag aus 10 Bausteinen = 20 virtuelle Bausteine machen, doch sind es eben "nur" virtuelle und keine echten Bausteine.
Und da frag ich mich, wieso ein Nutzer sich solch virtuelle Sachen antun soll, bei dem er das volle Verlustrisiko trägt?

Das ist doch vergleichbar mit Derivaten auf Gold oder auch Papiergold genannt.
Warum soll Jemand Papiergold kaufen, wenn er für gleiches Geld echtes Gold in Händen halten kann? Natürlich gibt es Leute, die Papiergold kaufen, weils praktisch ist, doch sind es eben nicht jene, die ihr Geld wirklich sichern wollen.

Und genauso ist es beim Bitcoin, es wird Nutzer geben, welche nur echte Bitcoins akzeptieren und handeln und es wird virtuelle Bitcoins geben, welche hier und da eben zu einem Totalverlust führen werden, weil dahinter eben nix steht.

Spätestens wenns dann immer mal wieder einen Totalverlust gegeben hat, dann werden kaum noch Menschen ihre Bitcoins bei Banken lagern wollen.

Ich sehe daher nach wie vor nicht den Nutzen oder die Vorteile einer Bank, sondern hat man als Kunde doch eigentlich nur Nachteile.




Seeder
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August 21, 2012, 04:44:35 AM
 #248

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Zudem kann eine Bank zwar Bitcoins schöpfen, doch wird wohl kaum Jemand damit bezahlen können, denn wenn eine Bank eine Einlage von 1000 Bitcoins hat, kann sie gleichzeitig nicht mehr als 1000 Bitcoins in Form von Krediten bezahlen.


Doch kann sie!!!
Die Bitcons werden bei dieser Bank intern auf den Konten keine Bitcoin sein, sonder nur eine Buchung. Macht euch mal schlau über Geldmengenwachsentum.

Was bei Fiat-Währungen möglich, ist bei Bitcoin genauso möglich.
Ein Argument gegen die Kreditaufnahme ist wirklich die Deflationsneigung von Bitcoin.
 

Du hast es immer nocht nicht verstanden. Wer nen Kredit nimmt, will die Kohle auch ausgeben. Das heisst die Bank muss dir die Bitcoins aufs Wallet schieben. Dann hat sie sie nicht mehr. Wie soll sie dann noch jemand anderem nen Kredit geben und auch an ihn AUSZAHLEN.
Du hast es immer noch nicht verstanden.
Wenn die Bank dir die BTC aufs Wallet schiebt käme das einer Barauszahlung gleich.
Die Bank kann BTC aber auch auf dein Girokonto der Bank übertragen. Und von dort kannst du die Kreditsumme dem Verwendungszweck zuführen, heisst: Du kannst von dort wiederum BTC überweisen diesmal auf das Girokonto des Empfängers.
Bei all diesen Transaktionen werden jedoch keine "echten" BTC überwiesen. Es sind nur Luftbuchungen. Die echten BTC dienen lediglich als Mindestreserve. Nur die BTC die du in deiner Wallet hast sind echt. Bei allen Bewegungen zwischen den Girokonten der Beteiligten werden FIAT-BTC bewegt die das zig-fache der Geldmenge echter BTC's ausmachen können.

In der herrschenden Realität ist diese Geldmenge auf das hundertfache der Mindestreserve (Bargeld) begrenzt.
In unregulierten Bitcoinbanken hingegen ist die umlaufende Giralgeldmenge hingegen nach oben offen.

Außerdem glaube ich nicht, das die Bundesregierung, Bitcoins so schnell verbieten wird. Die bekommen ja nicht mal Acta durch. Stell dir vor was passiert, wenn die Bitcoins verbieten wollen.
Ja, was wird dann passieren?

Und da frag ich mich, wieso ein Nutzer sich solch virtuelle Sachen antun soll, bei dem er das volle Verlustrisiko trägt?
Aus dem gleichen Grund warum man ein Girokonto hat. Das Geld darauf ist auch nur zu einem Prozent gedeckt.

Die Vorzüge eines solchen Kontos wie etwa (scheinbar) sichere Aufbewahrung der BTC, blitzschnelle Überweisungen, niedrige Kreditraten, höhere Guthaben-Verzinsung werden die Bedenken der Masse schnell zerstreuen.

Immer noch herrscht Gier über Vernunft.

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August 21, 2012, 05:41:53 AM
 #249

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Zudem kann eine Bank zwar Bitcoins schöpfen, doch wird wohl kaum Jemand damit bezahlen können, denn wenn eine Bank eine Einlage von 1000 Bitcoins hat, kann sie gleichzeitig nicht mehr als 1000 Bitcoins in Form von Krediten bezahlen.


Doch kann sie!!!
Die Bitcons werden bei dieser Bank intern auf den Konten keine Bitcoin sein, sonder nur eine Buchung. Macht euch mal schlau über Geldmengenwachsentum.

Was bei Fiat-Währungen möglich, ist bei Bitcoin genauso möglich.
Ein Argument gegen die Kreditaufnahme ist wirklich die Deflationsneigung von Bitcoin.
 

Du hast es immer nocht nicht verstanden. Wer nen Kredit nimmt, will die Kohle auch ausgeben. Das heisst die Bank muss dir die Bitcoins aufs Wallet schieben. Dann hat sie sie nicht mehr. Wie soll sie dann noch jemand anderem nen Kredit geben und auch an ihn AUSZAHLEN.
Du hast es immer noch nicht verstanden.
Wenn die Bank dir die BTC aufs Wallet schiebt käme das einer Barauszahlung gleich.
Die Bank kann BTC aber auch auf dein Girokonto der Bank übertragen. Und von dort kannst du die Kreditsumme dem Verwendungszweck zuführen, heisst: Du kannst von dort wiederum BTC überweisen diesmal auf das Girokonto des Empfängers.
Bei all diesen Transaktionen werden jedoch keine "echten" BTC überwiesen. Es sind nur Luftbuchungen. Die echten BTC dienen lediglich als Mindestreserve. Nur die BTC die du in deiner Wallet hast sind echt. Bei allen Bewegungen zwischen den Girokonten der Beteiligten werden FIAT-BTC bewegt die das zig-fache der Geldmenge echter BTC's ausmachen können.

In der herrschenden Realität ist diese Geldmenge auf das hundertfache der Mindestreserve (Bargeld) begrenzt.
In unregulierten Bitcoinbanken hingegen ist die umlaufende Giralgeldmenge hingegen nach oben offen.

Außerdem glaube ich nicht, das die Bundesregierung, Bitcoins so schnell verbieten wird. Die bekommen ja nicht mal Acta durch. Stell dir vor was passiert, wenn die Bitcoins verbieten wollen.
Ja, was wird dann passieren?

Und da frag ich mich, wieso ein Nutzer sich solch virtuelle Sachen antun soll, bei dem er das volle Verlustrisiko trägt?
Aus dem gleichen Grund warum man ein Girokonto hat. Das Geld darauf ist auch nur zu einem Prozent gedeckt.

Die Vorzüge eines solchen Kontos wie etwa (scheinbar) sichere Aufbewahrung der BTC, blitzschnelle Überweisungen, niedrige Kreditraten, höhere Guthaben-Verzinsung werden die Bedenken der Masse schnell zerstreuen.

Immer noch herrscht Gier über Vernunft.


Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber das ureigenste Wesen des Bitcoins erlaubt eben genau die von Dir behaupteten Prozesse ausdrücklich NICHT.

Da hilft auch kein WiWi an der Uni oder Mathe-Abi, sondern nur grundlegendes Wissen über die Funktionsweise von Bitcoins.
Seeder
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August 21, 2012, 06:19:34 AM
 #250

Das ureigenste Wesen des Bitcoin ist seine Untergrundtauglichkeit.
Aber manche Leute wollen BTC ums Verecken in das Korsett staatlicher Normen pressen.
Wenn das geschieht wird es genau oben beschriebene Entwicklung nehmen. BTC werden nur noch die Alibi-Deckungsgrundlage sein, und die Bank schöpft auf dieser Basis munter ihre FIAT-Währung, die sich nur noch zur Tarnung "Bitcoin" nennt.

Allerdings gehe ich persönlich eher von einem Verbot aus. Wenn nicht jetzt, dann spätestens wenn die seltsamen BTC-Wucherungen überhand nehmen.
Eine Überlebenschance hätte BTC in einem solchen Fall nur dann, wenn sich weitläufige Untergrundstrukturen verfestigt hätten. Aber von solchen Bemühungen ist in der "weitsichtigen" BTC-Community weit und breit nichts zu bemerken. Zumindest nicht in der deutschsprachigen.


2weiX
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August 21, 2012, 06:44:47 AM
 #251

Das ureigenste Wesen des Bitcoin ist seine Untergrundtauglichkeit.
Aber manche Leute wollen BTC ums Verecken in das Korsett staatlicher Normen pressen.
Wenn das geschieht wird es genau oben beschriebene Entwicklung nehmen. BTC werden nur noch die Alibi-Deckungsgrundlage sein, und die Bank schöpft auf dieser Basis munter ihre FIAT-Währung, die sich nur noch zur Tarnung "Bitcoin" nennt.

Allerdings gehe ich persönlich eher von einem Verbot aus. Wenn nicht jetzt, dann spätestens wenn die seltsamen BTC-Wucherungen überhand nehmen.
Eine Überlebenschance hätte BTC in einem solchen Fall nur dann, wenn sich weitläufige Untergrundstrukturen verfestigt hätten. Aber von solchen Bemühungen ist in der "weitsichtigen" BTC-Community weit und breit nichts zu bemerken. Zumindest nicht in der deutschsprachigen.



BTC sind "untergrundtauglich" weil noch nicht etabliert. Die Charakteristika machen es attraktiv für eben jene Art der Geschäfte. Jede Innovation neuerer Zeit (VHS, DVD, Internet) geht durch diese Phase - Gamblen, Porno, Drogen.... ganz normal.

Nun, als Handelstreibender in Sachen Bitcoin MUSS Ich zwangsläufig irgendwann BTC in Fiat tauschen, und da kommen nunmal Banken, Steuern, Gesetze mit ins Spiel.

Ist aber alles halb so wild.

Deine Befürchtungen teile ich nicht - denn eine Chain bleibt immer nur zu einer Chain kompatibel. Bitcoin sind Bitcoin, uns selbst wenn ich Scheisse Bitcoins nenne sinds keine.

Ein Verbot ist sinnlos - nicht durchzusetzen. Und da die Bafin in puncto BTC schon ein Statement abgegeben hat das die Schöpfung (das Minen) und den Tausch (BTC gegen Ware) klar legalisiert, sehe ich da auch keine Probleme.

Und ich für meinen Teil habe genügend "IRL-connecten" um keine Exchanges nutzen zu müssen. Wenn Du gerne bei mir kaufen und verkaufen möchtest --> PM!




der transport dauert ja nur eine stunde - das passt schon.
.. auf welchem Weg? BTC ja, aber EUR?

Wenn ich was in BTC verkaufe habe ich wenn ich's drauf anlege am nächsten Tag die € aufm Konto. Ansonsten so zwei, drei Tage.
xtral
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August 21, 2012, 08:09:54 AM
 #252

@2weix

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Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber das ureigenste Wesen des Bitcoins erlaubt eben genau die von Dir behaupteten Prozesse ausdrücklich NICHT.

Und genau da liegt dein Denkfehler.  Selbst MtGox führt intern die Konten als bloße Buchungen, die mit irgendwelchen Bitcoin-Wallets nichts zu tun haben.

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2weiX
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August 21, 2012, 08:26:51 AM
 #253

@2weix

Quote
Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber das ureigenste Wesen des Bitcoins erlaubt eben genau die von Dir behaupteten Prozesse ausdrücklich NICHT.

Und genau da liegt dein Denkfehler.  Selbst MtGox führt intern die Konten als bloße Buchungen, die mit irgendwelchen Bitcoin-Wallets nichts zu tun haben.


klar, weil die eine cold storage haben und die sicher nicht von einem key zum anderen trxen wollen nur weil einer 0,00001BTC verkauft hat.

Es kann jedoch nie passieren, daß es mehr BTC gibt als es "gibt".

Wenn irgendjemand (zB mtgox) unhedeckte scheinbuchungen durchführt, kann das NIE UND NIMMER zur "Schöpfung" von BTC führen, sondern nur zur PLEITE von irgendjemandem.
robocop
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August 21, 2012, 09:09:16 AM
 #254

Aus dem gleichen Grund warum man ein Girokonto hat. Das Geld darauf ist auch nur zu einem Prozent gedeckt.

Die Vorzüge eines solchen Kontos wie etwa (scheinbar) sichere Aufbewahrung der BTC, blitzschnelle Überweisungen, niedrige Kreditraten, höhere Guthaben-Verzinsung werden die Bedenken der Masse schnell zerstreuen.

Immer noch herrscht Gier über Vernunft.


Eine sichere Aufbewahrung der BTC kann es nur dezentral geben. Eine zentrale Aufbewahrung auf einem angreifbaren Server ist definitiv nicht sicherer.

Blitzschnelle Überweisungen sind mittlerweile mit den neuen Clients möglich, wenngleich die Confirmation seine Zeit dauert, daher auch kein Argument.

Niedrige Kreditraten und höhere Guthabenverzinsung?
Dazu schrieb ich ja schon mal was. Die Verzinsung spielt beim Bitcoin die nächsten Jahre keine Rolle oder wenn sie eine Rolle spielt, wird es keine niedrigen Kreditraten geben können bzw. gibt es dann zeitnah immer wieder einen netten BankRun, so dass sich die Argumente für eine Bank in Luft auflösen und die Menschen langsam aber sicher lernen werden, dass eine Bank ein riskantes Konstrukt ist und man viel sicherer und besser seine Bitcoins selbst verwalten kann.

Und wer ein bischen Girogeld braucht, der kann doch wie gehabt sein EURO-Konto weiter behalten. Die Welt ist ja schließlich nicht Schwarz oder Weiß, sondern Bunt ;-)


Du hast es immer noch nicht verstanden.
Wenn die Bank dir die BTC aufs Wallet schiebt käme das einer Barauszahlung gleich.
Die Bank kann BTC aber auch auf dein Girokonto der Bank übertragen. Und von dort kannst du die Kreditsumme dem Verwendungszweck zuführen, heisst: Du kannst von dort wiederum BTC überweisen diesmal auf das Girokonto des Empfängers.
Bei all diesen Transaktionen werden jedoch keine "echten" BTC überwiesen. Es sind nur Luftbuchungen. Die echten BTC dienen lediglich als Mindestreserve. Nur die BTC die du in deiner Wallet hast sind echt. Bei allen Bewegungen zwischen den Girokonten der Beteiligten werden FIAT-BTC bewegt die das zig-fache der Geldmenge echter BTC's ausmachen können.

In der herrschenden Realität ist diese Geldmenge auf das hundertfache der Mindestreserve (Bargeld) begrenzt.
In unregulierten Bitcoinbanken hingegen ist die umlaufende Giralgeldmenge hingegen nach oben offen.


Nein dies ist eine falsche Annahme.
Im Fiatgeldsystem geht eine Bank mit 1000€ zur EZB und bekommt dafür 100000€
In diesem Moment "druckt" die EZB dieses Geld elektronisch und schiebt es zur Bank. D.h. die Bank hat jetzt statt vorher 1000€ nun "echte" 100000€ zur Verfügung, welche sie dann auch in "echt" als Kredite, je nach Wunsch auch Bar auszahlen kann.
Was jetzt hier im Thread geschrieben wird ist, dass eine Bank aus 1000 BTC plötzlich 100000 BTC machen kann.

Theoretisch könnte die Bank dies tun, dazu braucht sie im Grunde auch gar keine Bitcoins als Einlage.
Doch wenn Jemand nun einen Kredit in Höhe von 100000 BTC aufnehmen und verleihen will, was will sie dann dem Kreditnehmer bezahlen? Luft?
Im Gegensatz zu einer Bank im Fiatgeldsystem, die die EUROs real auszahlen könnte, kann die Bitcoin Bank dies nicht.
Dass woran die heutigen Banken kranken sind weniger die niedrigen Mindestreserven, sondern vielmehr an den Verbindlichkeiten, welche tagtäglich bedient werden müssen. Häufen sich nun noch die Kreditausfälle und ziehen dann noch Leute ihre Geldvermögen ab, so fallen die Einnahmen und steigen die Ausgaben, so dass die Verbindlichkeiten nicht mehr gedeckt werden können und die Bank Pleite geht.
Ferner sei zu erwähnen, dass Banken meines Wissens nach ebenfalls einen Alghorithmus und Verschlüsselungstechnologie zur Generierung neuer FiatEUROs verwenden, denn andernfalls könnte sich eine Bank oder auch Privatperson ja problemlos selbst das Geld drucken.

Da die Generierung der Bitcoins jedoch vorgegeben und begrenzt ist, d.h. nicht auf Zuruf beeinflussbar ist, funktioniert dieses Prinzip der Geldschöpfung eben nicht.
Des Weiteren gäbe es auch im Gegensatz zum Fiatgeld keinen Alghorithmus, welchen die Einzigartigkeit, Nicht-Manipulierbarkeit garantieren könnte, d.h. auch von dieser Seite aus betrachtet wird es eine solche Bank nicht geben.

Und zum Abschluss mal noch eine Frage.

Wenn Banken eine solch niedrige Mindestreserve von 1% haben und die 99% verleihen, wo sind die 99% dann?
Müssten die nicht auch auf einem Konto einer anderen Bank liegen? Wie aber kann dies sein, dann müssten ja Banken im Schnitt eben keine solch geringe Mindestreserve von wenigen % haben, sondern sich die Mindestreserve ausgleichen?

Aber das Geld ist nicht bei den Banken, sondern anderswo, aber wo?
Fakt ist, dass das Geld irgendwo sein muss, denn Schulden + Vermögen sind zu jedem Zeitpunkt immer gleich Null.

Dämmerts? dass das Prinzip FiatBTC eigentlich unmöglich bzw. unsinnig ist? und im Grunde glaube ich 2weiX recht mit der Behauptung hat, dass das Prinzip von Bitcoin nicht verstanden wird?

Seeder
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August 21, 2012, 09:25:39 AM
 #255

Ein Verbot ist sinnlos - nicht durchzusetzen.
Das wohl nicht.
Aber was macht wohl die Bitcoin-Community wenn sie plötzlich auf die offiziellen Wechselstellen wird verzichten müssen.
Auch alle anderen Unternehmungen die nach aussen offen Bitcoin als Zahlung entgegen nehmen können einpacken.
Was machen die Leute mit ihren (kriminell) erworbenen Bitcoins? Einem Realgütermarkt im Untergrund hatte man ja nie eine nennenswerte Chance gegeben, als dass man nun darauf weiter aufbauen und diesen entwickeln könnte.

Und da die Bafin in puncto BTC schon ein Statement abgegeben hat das die Schöpfung (das Minen) und den Tausch (BTC gegen Ware) klar legalisiert, sehe ich da auch keine Probleme.
Verstehe. Du hast nicht genügend kriminelle Phantasie um das Potential von BTC in diese Richtung korrekt einzuschätzen.

Es bleibt dabei. Ein Verbot von BTC oder dessen "Entschärfung" ist unausweichlich und nur eine Frage der Zeit.


2weiX
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August 21, 2012, 09:31:49 AM
 #256

Ein Verbot ist sinnlos - nicht durchzusetzen.
Das wohl nicht.
Aber was macht wohl die Bitcoin-Community wenn sie plötzlich auf die offiziellen Wechselstellen wird verzichten müssen.
Auch alle anderen Unternehmungen die nach aussen offen Bitcoin als Zahlung entgegen nehmen können einpacken.
Was machen die Leute mit ihren (kriminell) erworbenen Bitcoins? Einem Realgütermarkt im Untergrund hatte man ja nie eine nennenswerte Chance gegeben, als dass man nun darauf weiter aufbauen und diesen entwickeln könnte.
Digga, lies mal das Statement der BAFin zu E-Geld, Tauschringen und whatnot. Dann gerne wieder. Bitcoins sind kein Heroin, und keine Russischen Importfrauen!


Und da die Bafin in puncto BTC schon ein Statement abgegeben hat das die Schöpfung (das Minen) und den Tausch (BTC gegen Ware) klar legalisiert, sehe ich da auch keine Probleme.
Verstehe. Du hast nicht genügend kriminelle Phantasie um das Potential von BTC in diese Richtung korrekt einzuschätzen.
Ohh.... Das ist hart. Mit untraceablem Geld kann man ALLES machen. ALLES. Genügt das?
Ansonsten erfreue ich mich meines total legalen Gewinns aus dem Bitcoinhandel.


Es bleibt dabei. Ein Verbot von BTC oder dessen "Entschärfung" ist unausweichlich und nur eine Frage der Zeit.

Das Glas ist immer halb leer, wa?
bitcats
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August 21, 2012, 09:40:51 AM
 #257

Ein Verbot ist sinnlos - nicht durchzusetzen.
Aber was macht wohl die Bitcoin-Community wenn sie plötzlich auf die offiziellen Wechselstellen wird verzichten müssen.
Der Kurs wird abschmieren, viele werden jammern und frustriert resignieren, und andere werden alternative Wege nutzen: Lokaler Tausch, OTC, anonyme Debit Cards, Gift Cards, TOR, Untergrund Markt (i.e. Silkroad), etc etc.

Edit: Die Community wird etwas kleiner, dafür resistenter (Solum audax vincet).

"Unser Problem ist nicht ziviler Ungehorsam, unser Problem ist ziviler Gehorsam."  - Howard Zinn
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August 21, 2012, 10:00:26 AM
 #258

Ein Verbot ist sinnlos - nicht durchzusetzen.
Aber was macht wohl die Bitcoin-Community wenn sie plötzlich auf die offiziellen Wechselstellen wird verzichten müssen.
Der Kurs wird abschmieren, viele werden jammern und frustriert resignieren, und andere werden alternative Wege nutzen: Lokaler Tausch, OTC, anonyme Debit Cards, Gift Cards, TOR, Untergrund Markt (i.e. Silkroad), etc etc.

Exakt!
Ob Bitcoin dabei aber überleben wird?
Wie schon erwähnt sind solche Alternativstrukturen ja kaum nennenswert entwickelt.
Was auf Silkroad abgeht ist ein Witz gegenüber dem was tatsächlich machbar wäre.

Würde man solche Untergrundstrukturen stärken könnte man dem sicheren BTC-Verbot gelassen entgegen schauen.

bitcats
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August 21, 2012, 10:07:02 AM
 #259

Würde man solche Untergrundstrukturen stärken könnte man dem sicheren BTC-Verbot gelassen entgegen schauen.
Wohl wahr. Packen wirs an  Cool

Edit:
bitcats: Posts 297
seeder: Posts 297
 Cheesy

"Unser Problem ist nicht ziviler Ungehorsam, unser Problem ist ziviler Gehorsam."  - Howard Zinn
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August 21, 2012, 10:58:54 AM
 #260

Würde man solche Untergrundstrukturen stärken könnte man dem sicheren BTC-Verbot gelassen entgegen schauen.
Wohl wahr. Packen wirs an  Cool
Ok!

Wer ist noch dabei?

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