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Author Topic: Bitcoin & die Steuer - FAQ  (Read 210364 times)
SkelletonBoneWarrior
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August 11, 2020, 12:14:23 PM
 #2581

SkelletonBoneWarrior, geht es nur um Bitcoin oder hast du auch Altcoins gekauft.

Anmelden brauchst du beim FA generell erstmal nichts, solange es steuerlich unrelevant ist.

Ich habe sogar zwischendurch Altcoins gekauft (lächerliche Höhe, 100€, mit Verlust wieder zu Bitcoin gewechselt).

Okay, aber angenommen ich würde jetzt alles offiziell verkaufen und den hohen Betrag auf mein Konto auszahlen lassen, das wird auf jedenfall Nachfrage geben. Und da möchte ich dann nicht als Betrüger da stehen, nur weil ich über die letzten Crypto Jahre viel "rumgespielt" habe Cheesy
Den Kaufnachweis deiner Ursprungsbitcoins hast du aber noch, oder?

Ob Nachfrage kommt, ist abg. von deinen sonstigen Transaktonen auf deinem Bankaccount. Wenn du sowieso mit 5-stelligen Beträgen hantierst ist es eher unwahrscheinlich.
Alternative: In Stablecoins tauschen und kleine Häppchen auszahlen.


Korrekt, ich kann mich auf der Börse einloggen, sehe meine Käufe und Verkäufe so wie die gesendeten Bitcoins auf mein Blockchain Wallet. Der "Nachweis" wäre in dem Fall die Transaktionshistorie auf der Börse. Auf das Blockchain Wallet habe ich keinen Zugriff mehr, ich benutze es seit Jahren nicht mehr.

Meine sonstigen Kontobewegungen sehen nicht so aus, als würde ich regelmäßig z.B. 15 Coins schieben. Damals waren die Coins halt spottbillig, aus 1000€ sind jetzt eventuell 100 000€ geworden, ich denke da kämen auf jedenfall Nachfragen.
Also so wie ich es verstanden habe, hast du im Jahr 201X Bitcoins gekauft, dann etwas davon zu Alts gewechselt und mit Verlust wieder zurück. Den größten Teil deiner BTC von 201X hast du aber nie angerührt.
Wie hast du denn die BTC damals gekauft? Per SEPA? Hast du das noch als Beweis?


Korrekt. Ich habe die per SEPA gekauft (das Konto gibt es nicht mehr, die Kaufbelege sind aber alle bei der Börse hinterlegt und abrufbar. Es steht auch dabei, dass es per Überweisung kam usw.), das sollte soweit kein Problem sein.
Was genau ich mit den Coins alles angestellt habe kann nicht einmal ich mehr nachvollziehen. Etappen waren LiteCoins, ETH, zurück zu Bitcoin, mal CoinJoin ausprobiert. Ich finde da niemals mehr eine nachvollziehbare Kette auf der Blockchain. Ich habe quasi lediglich die Kaufbelege damals und eine "annähernd" gleiche Summe an Coins jetzt vorzuweisen.
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Tuple
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August 13, 2020, 09:21:05 AM
 #2582

Weiss jemand wie es in folgendem Fall aussieht?

Ich habe Anfang 2018 ca einen Bitcoin auf Binance geschickt und damit getradet. Das Konto ist verifiziert, allerdings habe ich keinen Zugang mehr darauf. (Bin mit Binance in Kontakt). Vermutlich werde ich den Bitcoin nicht wieder sehen. Da ich den Zugang verloren habe werde ich ihn auch nie auszahlen. Ich hätte ja theoretisch 2018 angeben müssen dass ich da was mit BTC gemacht habe.

Die Frage ist nun wie wahrscheinlich ist es, dass das FA mal auf Binance zugeht und sich alle Accountinfos von deutschen geben lässt (also ähnlich wie es die IRS bei Coinbase etc gemacht hat) und das dann rückwirkend einfordert? Können die das überhaupt da Binance ihren Sitz ja nicht in der EU haben.

Gruß

Wenn Du dich entsprechend bemühst bekommst DU dort auch dein konto wieder zurück - Must nur erneutes KYC machen - So einfach ist das nicht das man sein konto abschreiben kann  Grin

Klar ist in arbeit. Aber dennoch die Frage. Wie wäre das eigentlich in dem Fall? Greift das Finanzamt ohne Verdacht pauschal Daten von Binance oder anderen Börsen ab?
Acura3600
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August 13, 2020, 09:22:18 AM
 #2583

Würde hier sagen nein.
Anfragen könne sie, ob sie jedoch die Daten bekommen is ne andere Sache.
Zumal die meisten Börsen mitunter ihren Sitz in Steuerparadiesen haben.
Tuple
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August 13, 2020, 04:16:22 PM
 #2584

Wie ist das eigentlich wenn man seinen Bitcoin als Colleteral, also als Pfandhinterlegt, und dafür USDT kriegt und damit wirtschaftet? Das ist ja in dem sinne keine Veräußerung, man hat den Bitcoin ja noch. Wie wirkt sich das auf die Haltezeit aus?
mole0815
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August 13, 2020, 08:37:42 PM
 #2585

Wie ist das eigentlich wenn man seinen Bitcoin als Colleteral, also als Pfandhinterlegt, und dafür USDT kriegt und damit wirtschaftet? Das ist ja in dem sinne keine Veräußerung, man hat den Bitcoin ja noch. Wie wirkt sich das auf die Haltezeit aus?

Wo würdest du das machen? Also wie genau soll das ablaufen?

Und zu deiner vorherigen Frage.
1. wie schon gesagt kann angefragt werden aber keine Ahnung wie die Chancen stehen auch eine Antwort zu erhalten Smiley
2. denke das Finanzamt holt sich die Daten nicht „einfach so“ und arbeitet die durch. Wenn dann vermutlich nur wenn begründeter Verdacht besteht. Das sprengt sonst doch komplett den Rahmen der Ressourcen.

Bullethead21
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August 14, 2020, 09:25:10 AM
 #2586

Irgendwann f*cken sie Euch alle... Hoffentlich

Interessant wäre ob bitcointalk IP´s rausgibt ;-)
Hier präsentieren sich ja doch einige als Steuersünder, so wäre es ein leichtes über die IP den Täter zu ermitteln.
Tuple
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August 14, 2020, 09:32:59 AM
 #2587

Wie ist das eigentlich wenn man seinen Bitcoin als Colleteral, also als Pfandhinterlegt, und dafür USDT kriegt und damit wirtschaftet? Das ist ja in dem sinne keine Veräußerung, man hat den Bitcoin ja noch. Wie wirkt sich das auf die Haltezeit aus?

Wo würdest du das machen? Also wie genau soll das ablaufen?

Und zu deiner vorherigen Frage.
1. wie schon gesagt kann angefragt werden aber keine Ahnung wie die Chancen stehen auch eine Antwort zu erhalten Smiley
2. denke das Finanzamt holt sich die Daten nicht „einfach so“ und arbeitet die durch. Wenn dann vermutlich nur wenn begründeter Verdacht besteht. Das sprengt sonst doch komplett den Rahmen der Ressourcen.

Auf Binance zb. Da kann ich ein BTC als Pfand hinterlegen (das bleibt auf meinem Wallet) und kriege dafür USDT und damit kann ich traden. Der BTC bleibt ja weiterhin in meinem Besitz und auf meinem Wallet
Bullethead21
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August 14, 2020, 10:20:33 AM
 #2588

Wie ist das eigentlich wenn man seinen Bitcoin als Colleteral, also als Pfandhinterlegt, und dafür USDT kriegt und damit wirtschaftet? Das ist ja in dem sinne keine Veräußerung, man hat den Bitcoin ja noch. Wie wirkt sich das auf die Haltezeit aus?

Wo würdest du das machen? Also wie genau soll das ablaufen?

Und zu deiner vorherigen Frage.
1. wie schon gesagt kann angefragt werden aber keine Ahnung wie die Chancen stehen auch eine Antwort zu erhalten Smiley
2. denke das Finanzamt holt sich die Daten nicht „einfach so“ und arbeitet die durch. Wenn dann vermutlich nur wenn begründeter Verdacht besteht. Das sprengt sonst doch komplett den Rahmen der Ressourcen.

Auf Binance zb. Da kann ich ein BTC als Pfand hinterlegen (das bleibt auf meinem Wallet) und kriege dafür USDT und damit kann ich traden. Der BTC bleibt ja weiterhin in meinem Besitz und auf meinem Wallet

Ist auch ein steuerlicher Vorgang, ist wie das hin und her wechseln innerhalb der Alts. Shit happens
pangu
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August 16, 2020, 09:21:11 AM
 #2589

Stimmt dieses Annahme:

Nehmen wir an ich kaufe 100 Coins zum Preis von 1€.
Dann verkaufe ich nach einen Monat 10 Coins zum Preis von 1,10€ und kaufe im Anschluss wieder 10 coins für 1€.
In der Summe habe ich jetzt also wieder 100 Coins sowie 1€ Gewinn, der zu versteuern wäre.

1€ ist jedoch < 801€ Freibetrag also steuerfrei.
Wenn ich die 100 coins jetzt ein weiteres Jahr unangetastet halte und sie würden plötzlich sehr viel Wert sein, ìst der Gewinn dann steuerfrei?

tyKiwanuka
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August 16, 2020, 09:40:15 AM
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 #2590

Wenn ich die 100 coins jetzt ein weiteres Jahr unangetastet halte und sie würden plötzlich sehr viel Wert sein, ìst der Gewinn dann steuerfrei?

90 von den Coins sind sogar schon nach 11 Monaten (+1 Tag) steuerfrei, die neu gekauften 10 dann nach 12 Monaten +1 Tag. Eventuell liegen die Coins nach dem "Trade" dann auf unterschiedlichen Adressen, aber du kannst ja schlüssig beweisen/erklären, warum dem so ist.

pangu
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August 16, 2020, 10:02:55 AM
 #2591

Wenn ich die 100 coins jetzt ein weiteres Jahr unangetastet halte und sie würden plötzlich sehr viel Wert sein, ìst der Gewinn dann steuerfrei?

90 von den Coins sind sogar schon nach 11 Monaten (+1 Tag) steuerfrei, die neu gekauften 10 dann nach 12 Monaten +1 Tag. Eventuell liegen die Coins nach dem "Trade" dann auf unterschiedlichen Adressen, aber du kannst ja schlüssig beweisen/erklären, warum dem so ist.

Perfekt, danke.

1miau
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August 16, 2020, 08:43:13 PM
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 #2592

Stimmt dieses Annahme:

Nehmen wir an ich kaufe 100 Coins zum Preis von 1€.
Dann verkaufe ich nach einen Monat 10 Coins zum Preis von 1,10€ und kaufe im Anschluss wieder 10 coins für 1€.
In der Summe habe ich jetzt also wieder 100 Coins sowie 1€ Gewinn, der zu versteuern wäre.

1€ ist jedoch < 801€ Freibetrag also steuerfrei.
Wenn ich die 100 coins jetzt ein weiteres Jahr unangetastet halte und sie würden plötzlich sehr viel Wert sein, ìst der Gewinn dann steuerfrei?
Die Steuer wird nach § 23 (Private Veräußerungsgeschäfte) Abs. 3 5 sogar schon ab 600 Euro pro Kalenderjahr fällig:

Quote
Gewinne bleiben steuerfrei, wenn der aus den privaten Veräußerungsgeschäften erzielte Gesamtgewinn im Kalenderjahr weniger als 600 Euro betragen hat.
Quelle: https://dejure.org/gesetze/EStG/23.html

Bullethead21
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August 17, 2020, 06:22:51 AM
 #2593

Stimmt dieses Annahme:

Nehmen wir an ich kaufe 100 Coins zum Preis von 1€.
Dann verkaufe ich nach einen Monat 10 Coins zum Preis von 1,10€ und kaufe im Anschluss wieder 10 coins für 1€.
In der Summe habe ich jetzt also wieder 100 Coins sowie 1€ Gewinn, der zu versteuern wäre.

1€ ist jedoch < 801€ Freibetrag also steuerfrei.
Wenn ich die 100 coins jetzt ein weiteres Jahr unangetastet halte und sie würden plötzlich sehr viel Wert sein, ìst der Gewinn dann steuerfrei?
Die Steuer wird nach § 23 (Private Veräußerungsgeschäfte) Abs. 3 5 sogar schon ab 600 Euro pro Kalenderjahr fällig:

Quote
Gewinne bleiben steuerfrei, wenn der aus den privaten Veräußerungsgeschäften erzielte Gesamtgewinn im Kalenderjahr weniger als 600 Euro betragen hat.
Quelle: https://dejure.org/gesetze/EStG/23.html

und zudem entscheidet das Finanzamt über die Steuerfreiheit, nicht der Steuererklärungsersteller selbst. D.h. Du gibst Deine Trades in der Steuererklärung an, reichen die Zeilen nicht aus, dann als Anhang, und
das Finanzamt entscheidet, welche Trades bzw. Coins der Zwölfmonatigen regel geltend sind und/oder ob die Freibeträge greifen.
pangu
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CoinMetro


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August 17, 2020, 07:47:14 AM
 #2594

Stimmt dieses Annahme:

Nehmen wir an ich kaufe 100 Coins zum Preis von 1€.
Dann verkaufe ich nach einen Monat 10 Coins zum Preis von 1,10€ und kaufe im Anschluss wieder 10 coins für 1€.
In der Summe habe ich jetzt also wieder 100 Coins sowie 1€ Gewinn, der zu versteuern wäre.

1€ ist jedoch < 801€ Freibetrag also steuerfrei.
Wenn ich die 100 coins jetzt ein weiteres Jahr unangetastet halte und sie würden plötzlich sehr viel Wert sein, ìst der Gewinn dann steuerfrei?
Die Steuer wird nach § 23 (Private Veräußerungsgeschäfte) Abs. 3 5 sogar schon ab 600 Euro pro Kalenderjahr fällig:

Quote
Gewinne bleiben steuerfrei, wenn der aus den privaten Veräußerungsgeschäften erzielte Gesamtgewinn im Kalenderjahr weniger als 600 Euro betragen hat.
Quelle: https://dejure.org/gesetze/EStG/23.html

und zudem entscheidet das Finanzamt über die Steuerfreiheit, nicht der Steuererklärungsersteller selbst. D.h. Du gibst Deine Trades in der Steuererklärung an, reichen die Zeilen nicht aus, dann als Anhang, und
das Finanzamt entscheidet, welche Trades bzw. Coins der Zwölfmonatigen regel geltend sind und/oder ob die Freibeträge greifen.
macht Sinn, Danke

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August 17, 2020, 08:26:16 AM
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 #2595

und zudem entscheidet das Finanzamt über die Steuerfreiheit, nicht der Steuererklärungsersteller selbst. D.h. Du gibst Deine Trades in der Steuererklärung an, reichen die Zeilen nicht aus, dann als Anhang, und
das Finanzamt entscheidet, welche Trades bzw. Coins der Zwölfmonatigen regel geltend sind und/oder ob die Freibeträge greifen.
Das haben wir hier schon oft diskutiert und immer wieder kam das gleiche Ergebnis. Wenn man unterhalb der Freigrenze ist, braucht nichts angegeben werden. Vorauseilender Gehorsam ist nicht notwendig.

Ebenso "entscheidet" nicht das FA, welche Coins außerhalb der Haltefrist sind. Wenn sie innerhalb sind, sind sie anzugeben und wenn außerhalb, dann nicht.

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August 17, 2020, 09:03:52 AM
 #2596

und zudem entscheidet das Finanzamt über die Steuerfreiheit, nicht der Steuererklärungsersteller selbst. D.h. Du gibst Deine Trades in der Steuererklärung an, reichen die Zeilen nicht aus, dann als Anhang, und
das Finanzamt entscheidet, welche Trades bzw. Coins der Zwölfmonatigen regel geltend sind und/oder ob die Freibeträge greifen.
Das haben wir hier schon oft diskutiert und immer wieder kam das gleiche Ergebnis. Wenn man unterhalb der Freigrenze ist, braucht nichts angegeben werden. Vorauseilender Gehorsam ist nicht notwendig.

Ebenso "entscheidet" nicht das FA, welche Coins außerhalb der Haltefrist sind. Wenn sie innerhalb sind, sind sie anzugeben und wenn außerhalb, dann nicht.

Das mag sein, dass das hier so gelebt wird, dennoch ist nicht alles korrekt was im Netz steht. Zweiteres ist es kein voreiliger gehorsam sondern vernünftiges handeln, denn wenn mir mein Steuerbescheid inkl. dem Anhang abgesegnet wird bin ich durch damit und muß auch in Zukunft bei Gesetzänderungen, die früher oder später kommen werden und die Steuerfreiheit nach der 12 monatigen Haltefrist entziehen, keine nachträglichen rechtfertigungen abgeben ob und seit wann meine BTC der Steuerfreiheit gem altem Recht entsprechen.

Das mag für kleine kläcker Beträge nicht wichtig sein. Bei Trades, Wallet Transfers oder OTC Geschäften in mind 6 stelliger Höhe aber durchaus vernünftig.

Und wie schnell Vater-Staat jemanden unter Generallverdacht stellt habe ich selbst wohl oder übel aufgrund zu hoher Kontenfrequenz selbst erlebt.
Vorwurf der Geldwäsche. War nicht witzig und obwohl eine Unschuld Vorlag, darf man Munter die Verteidigungskosten selbst begleichen.

bct_ail
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August 17, 2020, 09:51:58 AM
 #2597

und zudem entscheidet das Finanzamt über die Steuerfreiheit, nicht der Steuererklärungsersteller selbst. D.h. Du gibst Deine Trades in der Steuererklärung an, reichen die Zeilen nicht aus, dann als Anhang, und
das Finanzamt entscheidet, welche Trades bzw. Coins der Zwölfmonatigen regel geltend sind und/oder ob die Freibeträge greifen.
Das haben wir hier schon oft diskutiert und immer wieder kam das gleiche Ergebnis. Wenn man unterhalb der Freigrenze ist, braucht nichts angegeben werden. Vorauseilender Gehorsam ist nicht notwendig.

Ebenso "entscheidet" nicht das FA, welche Coins außerhalb der Haltefrist sind. Wenn sie innerhalb sind, sind sie anzugeben und wenn außerhalb, dann nicht.

Das mag sein, dass das hier so gelebt wird, dennoch ist nicht alles korrekt was im Netz steht. Zweiteres ist es kein voreiliger gehorsam sondern vernünftiges handeln, denn wenn mir mein Steuerbescheid inkl. dem Anhang abgesegnet wird bin ich durch damit und muß auch in Zukunft bei Gesetzänderungen, die früher oder später kommen werden und die Steuerfreiheit nach der 12 monatigen Haltefrist entziehen, keine nachträglichen rechtfertigungen abgeben ob und seit wann meine BTC der Steuerfreiheit gem altem Recht entsprechen.

Das mag für kleine kläcker Beträge nicht wichtig sein. Bei Trades, Wallet Transfers oder OTC Geschäften in mind 6 stelliger Höhe aber durchaus vernünftig.

Und wie schnell Vater-Staat jemanden unter Generallverdacht stellt habe ich selbst wohl oder übel aufgrund zu hoher Kontenfrequenz selbst erlebt.
Vorwurf der Geldwäsche. War nicht witzig und obwohl eine Unschuld Vorlag, darf man Munter die Verteidigungskosten selbst begleichen.

Dann scheinst du wohl ein gebranntes Kind zu sein. 6-stellige Beträge und hohe Kontenfrequenz hatte ich noch nicht. Vielleicht komme ich da noch hin...

Ich finde es trotzdem nicht angemessen, dem FA alle Trades mitzuteilen und dann sollen die bitte alles hin- und herrechnen, ob inner-/außerhalb der Haltefrist. Das ist doch nicht deren Job.

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bct_ail
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August 17, 2020, 11:15:40 AM
 #2598

Korrekt. Ich habe die per SEPA gekauft (das Konto gibt es nicht mehr, die Kaufbelege sind aber alle bei der Börse hinterlegt und abrufbar. Es steht auch dabei, dass es per Überweisung kam usw.), das sollte soweit kein Problem sein.
Was genau ich mit den Coins alles angestellt habe kann nicht einmal ich mehr nachvollziehen. Etappen waren LiteCoins, ETH, zurück zu Bitcoin, mal CoinJoin ausprobiert. Ich finde da niemals mehr eine nachvollziehbare Kette auf der Blockchain. Ich habe quasi lediglich die Kaufbelege damals und eine "annähernd" gleiche Summe an Coins jetzt vorzuweisen.
- Wenn die Trades auf der Börse einen Wert von um die 100€ hatten, könntest du dir einen Eigenbeleg erstellen. Das muss aber nicht anerkannt werden.
- Du könntest einen Deal mit derm FA abmachen. Das aber nur mit Steuerberater. Den könntest du sonst auch mal kontaktieren und ihm deine Situation erklären. Hier ist eine Liste: https://bitcointalk.org/index.php?topic=2194973.0

Doppelpost, da es zwei unabhängige Themen sind.

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1miau
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August 17, 2020, 10:07:22 PM
 #2599

Stimmt dieses Annahme:

Nehmen wir an ich kaufe 100 Coins zum Preis von 1€.
Dann verkaufe ich nach einen Monat 10 Coins zum Preis von 1,10€ und kaufe im Anschluss wieder 10 coins für 1€.
In der Summe habe ich jetzt also wieder 100 Coins sowie 1€ Gewinn, der zu versteuern wäre.

1€ ist jedoch < 801€ Freibetrag also steuerfrei.
Wenn ich die 100 coins jetzt ein weiteres Jahr unangetastet halte und sie würden plötzlich sehr viel Wert sein, ìst der Gewinn dann steuerfrei?
Die Steuer wird nach § 23 (Private Veräußerungsgeschäfte) Abs. 3 5 sogar schon ab 600 Euro pro Kalenderjahr fällig:

Quote
Gewinne bleiben steuerfrei, wenn der aus den privaten Veräußerungsgeschäften erzielte Gesamtgewinn im Kalenderjahr weniger als 600 Euro betragen hat.
Quelle: https://dejure.org/gesetze/EStG/23.html

und zudem entscheidet das Finanzamt über die Steuerfreiheit, nicht der Steuererklärungsersteller selbst. D.h. Du gibst Deine Trades in der Steuererklärung an, reichen die Zeilen nicht aus, dann als Anhang, und
das Finanzamt entscheidet, welche Trades bzw. Coins der Zwölfmonatigen regel geltend sind und/oder ob die Freibeträge greifen.
Wer sagt das denn?
Wenn du unterhalb der Freigrenze bist, musst du nichts angeben (gilt für Gewinne unter der Freigrenze als auch Verluste) und wenn entsprechende Veräußerungen einen über die Freigrenze bringen und man nichts als Verlust gegenrechnen kann, dann muss man es angeben und es wird versteuert.
Für Veräußerungen über 1 Jahr muss man nichts angeben, nur innerhalb eines Jahres. (Ggf. Sonderform Staking etc. )

Was natürlich heißt, dass man dem Finanzamt direkt seine Auflistung zeigen kann aber man muss es nicht. Müssen tut man erst auf Nachfrage.

Skerberus
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August 18, 2020, 10:08:25 AM
Merited by 1miau (1)
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Stimmt dieses Annahme:

Nehmen wir an ich kaufe 100 Coins zum Preis von 1€.
Dann verkaufe ich nach einen Monat 10 Coins zum Preis von 1,10€ und kaufe im Anschluss wieder 10 coins für 1€.
In der Summe habe ich jetzt also wieder 100 Coins sowie 1€ Gewinn, der zu versteuern wäre.

1€ ist jedoch < 801€ Freibetrag also steuerfrei.
Wenn ich die 100 coins jetzt ein weiteres Jahr unangetastet halte und sie würden plötzlich sehr viel Wert sein, ìst der Gewinn dann steuerfrei?
Die Steuer wird nach § 23 (Private Veräußerungsgeschäfte) Abs. 3 5 sogar schon ab 600 Euro pro Kalenderjahr fällig:

Quote
Gewinne bleiben steuerfrei, wenn der aus den privaten Veräußerungsgeschäften erzielte Gesamtgewinn im Kalenderjahr weniger als 600 Euro betragen hat.
Quelle: https://dejure.org/gesetze/EStG/23.html

und zudem entscheidet das Finanzamt über die Steuerfreiheit, nicht der Steuererklärungsersteller selbst. D.h. Du gibst Deine Trades in der Steuererklärung an, reichen die Zeilen nicht aus, dann als Anhang, und
das Finanzamt entscheidet, welche Trades bzw. Coins der Zwölfmonatigen regel geltend sind und/oder ob die Freibeträge greifen.
Wer sagt das denn?
Wenn du unterhalb der Freigrenze bist, musst du nichts angeben (gilt für Gewinne unter der Freigrenze als auch Verluste) und wenn entsprechende Veräußerungen einen über die Freigrenze bringen und man nichts als Verlust gegenrechnen kann, dann muss man es angeben und es wird versteuert.
Für Veräußerungen über 1 Jahr muss man nichts angeben, nur innerhalb eines Jahres. (Ggf. Sonderform Staking etc. )

Was natürlich heißt, dass man dem Finanzamt direkt seine Auflistung zeigen kann aber man muss es nicht. Müssen tut man erst auf Nachfrage.


Korrekt! Ich zitiere hier auch immer gerne iudica, der ja selbst Steuerberater mit Fachgebiet Cryptowährungen ist:

Ich verstehe nicht, was das immer soll mit dem "das Finanzamt stellt die Steuerfreiheit fest".

Seit dem Video geistert das hier rum. Das ist echt Bullshit! Das diente wahrscheinlich nur, um ein paar Neumandate aus dem Video zu generieren.

Wenn jeder Deutsche, der sein gebrauchtes Auto verkauft oder einen Garagenflohmarkt veranstaltet, das vom Finanzamt überprüfen lassen wollte, würde das FA in Arbeit versinken. Ohne besondere Umstände (z.B. Steuersparmodelle) ist die Angabe von steuerfreien Einkünften nicht notwendig.

Im Falle von Kryptogeld ist die steuerfreie Vereinnahmung in der Anlage SO überhaupt nicht darstellbar! Wenn man das im amtlichen Vordruck überhaupt nicht eintragen kann, kann der Gesetzgeber auch nicht wollen, dass man es dem Finanzamt meldet (wie gesagt ohne die Ausnahmen).
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