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Author Topic: bitcoin.de - Erster deutscher Marktplatz für Bitcoins  (Read 119913 times)
Greshamsches Geld
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August 03, 2017, 01:51:45 PM
 #761

Das Szenario jetzt hat aber nichts mit gehackten Konten zu tun oder mit Geldwäsche. Null. Nada. Nichts.
Es geht um Käufer bei chemical love. Da chemical love schon vor vielen vielen Monaten geschlossen wurde, ist das hier
quasi das Gegenteil von Gefahr im Verzug.
Er hat gefragt welches Szenario die datenrausgabe überhaupt begründen könnte.
Ich habe geschrieben "rechtlich nichts".
Aber trotzdem eine Möglichkeit konstruiert.
Also, das war alles Theorie oder Philosophie.
Wenn dich einer betrügen würde, wärst du auch traurig.

Sei nicht so absolutistisch.
Du kannst ja deine Meinung haben, alles OK.


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Lincoln6Echo
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August 03, 2017, 02:55:48 PM
 #762

Das Szenario jetzt hat aber nichts mit gehackten Konten zu tun oder mit Geldwäsche. Null. Nada. Nichts.
Es geht um Käufer bei chemical love. Da chemical love schon vor vielen vielen Monaten geschlossen wurde, ist das hier
quasi das Gegenteil von Gefahr im Verzug.
Er hat gefragt welches Szenario die datenrausgabe überhaupt begründen könnte.
Ich habe geschrieben "rechtlich nichts".
Aber trotzdem eine Möglichkeit konstruiert.
Also, das war alles Theorie oder Philosophie.
Wenn dich einer betrügen würde, wärst du auch traurig.

Sei nicht so absolutistisch.
Du kannst ja deine Meinung haben, alles OK.



Es geht auch darum, dass bitcoin.de so anmaßend ist und der Meinung ist sie könnten beurteilen, wann eine Datenherausgabe notwendig/"berechtigt" ist.

Irgendwann hat die Polizei dann die "berechtige Begründung" die Daten aller Nutzer herauszugeben.




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Greshamsches Geld
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August 03, 2017, 03:43:49 PM
 #763

Das Szenario jetzt hat aber nichts mit gehackten Konten zu tun oder mit Geldwäsche. Null. Nada. Nichts.
Es geht um Käufer bei chemical love. Da chemical love schon vor vielen vielen Monaten geschlossen wurde, ist das hier
quasi das Gegenteil von Gefahr im Verzug.
Er hat gefragt welches Szenario die datenrausgabe überhaupt begründen könnte.
Ich habe geschrieben "rechtlich nichts".
Aber trotzdem eine Möglichkeit konstruiert.
Also, das war alles Theorie oder Philosophie.
Wenn dich einer betrügen würde, wärst du auch traurig.

Sei nicht so absolutistisch.
Du kannst ja deine Meinung haben, alles OK.



Es geht auch darum, dass bitcoin.de so anmaßend ist und der Meinung ist sie könnten beurteilen, wann eine Datenherausgabe notwendig/"berechtigt" ist.

Irgendwann hat die Polizei dann die "berechtige Begründung" die Daten aller Nutzer herauszugeben.




Ihr habt ja Recht. Aber manchmal läuft es "ganz üblich" anders als man landläufig denkt.
Ich setzen mal noch einen oben drauf. Weil das wird bei bitcoin.de garantiert auch passieren.

Ein Unternehmer hatte mal einen Scheck (Guthaben/Bonus) von einem anderen Unternehmer nicht korrekt steuerlich abgerechnet.
Sondern illegaler weise in die eigene Tachsche gesteckt. Das ist irgendwann mal aufgeflogen.
Daraufhin wurden tausende Unternehmen geprüfte, welche auch diese Schecks (Guthaben/Bonus) bekommen haben.
Nun ist wohl klar dass alle Geschäftspartner des Scheckgebers dem Finanzamt zur Verfügung standen.
Auch ich war unschuldig, weil ich natürlich korrekt abgerechnet habe. Änderte aber nichts an einer gründlichen Betriebsprüfung. Welche ich natürlich mit bravur bestand.

Zweitens
Das Unternehmen bitcoin.de unterliegt gegenüber jeder Behörde dem Verwaltungsrecht.
Du arbeitest mit jeder Behörde besser zusammen, du hast immer das nachsehen. Willkür kann von Behörden auch gegen geltendes Recht angewendet werden. Der Vollzug einer Behörde ist vorrangig. Da gibt es keinen Einspruch.
Wenn du in ruhe ungehindert deinen Geschäften nachgehen möchtest, bist du besser kooperativ.

Lincoln6Echo
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August 03, 2017, 05:41:07 PM
 #764

Das Szenario jetzt hat aber nichts mit gehackten Konten zu tun oder mit Geldwäsche. Null. Nada. Nichts.
Es geht um Käufer bei chemical love. Da chemical love schon vor vielen vielen Monaten geschlossen wurde, ist das hier
quasi das Gegenteil von Gefahr im Verzug.
Er hat gefragt welches Szenario die datenrausgabe überhaupt begründen könnte.
Ich habe geschrieben "rechtlich nichts".
Aber trotzdem eine Möglichkeit konstruiert.
Also, das war alles Theorie oder Philosophie.
Wenn dich einer betrügen würde, wärst du auch traurig.

Sei nicht so absolutistisch.
Du kannst ja deine Meinung haben, alles OK.



Es geht auch darum, dass bitcoin.de so anmaßend ist und der Meinung ist sie könnten beurteilen, wann eine Datenherausgabe notwendig/"berechtigt" ist.

Irgendwann hat die Polizei dann die "berechtige Begründung" die Daten aller Nutzer herauszugeben.




Ihr habt ja Recht. Aber manchmal läuft es "ganz üblich" anders als man landläufig denkt.
Ich setzen mal noch einen oben drauf. Weil das wird bei bitcoin.de garantiert auch passieren.

Ein Unternehmer hatte mal einen Scheck (Guthaben/Bonus) von einem anderen Unternehmer nicht korrekt steuerlich abgerechnet.
Sondern illegaler weise in die eigene Tachsche gesteckt. Das ist irgendwann mal aufgeflogen.
Daraufhin wurden tausende Unternehmen geprüfte, welche auch diese Schecks (Guthaben/Bonus) bekommen haben.
Nun ist wohl klar dass alle Geschäftspartner des Scheckgebers dem Finanzamt zur Verfügung standen.
Auch ich war unschuldig, weil ich natürlich korrekt abgerechnet habe. Änderte aber nichts an einer gründlichen Betriebsprüfung. Welche ich natürlich mit bravur bestand.

Zweitens
Das Unternehmen bitcoin.de unterliegt gegenüber jeder Behörde dem Verwaltungsrecht.
Du arbeitest mit jeder Behörde besser zusammen, du hast immer das nachsehen. Willkür kann von Behörden auch gegen geltendes Recht angewendet werden. Der Vollzug einer Behörde ist vorrangig. Da gibt es keinen Einspruch.
Wenn du in ruhe ungehindert deinen Geschäften nachgehen möchtest, bist du besser kooperativ.


Und früher habe ich mich mal gefragt wie so etwas so einfach umgesetzt werden konnte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichschaltung

Zum Glück gibt es auch Beispiele für Unternehmungen wie posteo.de, die noch Rückgrat haben und dabei erfolgreich sind.

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-05/posteo-transparenzbericht-polizei

Quote
Im Juli 2013 standen demnach vier Beamte vor der Tür und versuchten, den Posteo-Inhaber Patrik Löhr zur Herausgabe von bestimmten Nutzerdaten zu bewegen. Dabei hatte Löhr den Behörden schon zuvor mitgeteilt, dass es ihm aus technischen Gründen nicht möglich sei, diese Daten herauszugeben. Laut Gedächtnisprotokoll von Löhr sagte einer der Beamten: "Wissen Sie, ich habe hier einen Durchsuchungsbeschluss für Ihre Büroräume. Wenn ich den raushole, dann stellen wir hier alles auf den Kopf und nehmen alles mit. Das wollen Sie sicher nicht."
Löhr wollte den Durchsuchungsbeschluss sehen. Wie sich herausstellte, gab es den nicht.



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Greshamsches Geld
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August 03, 2017, 08:13:20 PM
 #765


Und früher habe ich mich mal gefragt wie so etwas so einfach umgesetzt werden konnte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichschaltung

Zum Glück gibt es auch Beispiele für Unternehmungen wie posteo.de, die noch Rückgrat haben und dabei erfolgreich sind.

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-05/posteo-transparenzbericht-polizei

Quote
Im Juli 2013 standen demnach vier Beamte vor der Tür und versuchten, den Posteo-Inhaber Patrik Löhr zur Herausgabe von bestimmten Nutzerdaten zu bewegen. Dabei hatte Löhr den Behörden schon zuvor mitgeteilt, dass es ihm aus technischen Gründen nicht möglich sei, diese Daten herauszugeben. Laut Gedächtnisprotokoll von Löhr sagte einer der Beamten: "Wissen Sie, ich habe hier einen Durchsuchungsbeschluss für Ihre Büroräume. Wenn ich den raushole, dann stellen wir hier alles auf den Kopf und nehmen alles mit. Das wollen Sie sicher nicht."
Löhr wollte den Durchsuchungsbeschluss sehen. Wie sich herausstellte, gab es den nicht.


Schönes Beispiel.
Leider sinkt Zivilcourage um so mehr der jemand zu verlieren hat.


Serpens66
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August 03, 2017, 08:24:36 PM
 #766

Ich bin noch nicht so vertraut mit der Handlungsweise der Polizei. Ich dachte, wenn die nach Datenherausgabe fragen, haben diese bereits alle nötigen Berechtigungen...

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Bergmann_Christoph
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August 07, 2017, 08:55:35 AM
 #767

Zum "Skandal" der Datenherausgabe:

Bitcoin.de war berechtigt, die Daten herauszugeben, und hat sich entschieden, dies zu tun, wenn Anfragen von Ermittlungsbehörden ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen können. Es ist klar, dass dies bei einer Privacy-zentrierten Community wie bei Bitcoin für Wirbel sorgt. Aber ein ähnliches Vorgehen wird von so gut wie allen Börsen gepflegt. Mag nicht jedem passen, aber ist so, und Bitcoin.de steht zu seiner Entscheidung.

Die meisten Journalisten, die bisher wegen der Story auf uns zukamen, finden den initialen Aufmacher recht reißerisch und lächerlich. Lustig ist auch, dass sich jetzt Drogendealer beschweren, dass Bitcoin.de "nicht seriös" ist.

Es gibt von Bitcoin.de ein Statement zu der Affäre:

https://www.facebook.com/bitcoin.de/posts/1621138617927372

Quote
Wir geben Daten von Kunden nur dann an Ermittlungsbehörden heraus, wenn diese in konkreten Einzelfällen schriftlich anfragen und ein berechtigtes Interesse in Bezug auf konkrete Straftaten glaubhaft machen können. Das war in der Vergangenheit aus unserer Sicht immer der Fall. Eine Art Rasterfahndung oder massenhafte Übermittlung von Daten ist nie erfolgt. Wir ermitteln auch nicht "auf eigene Faust", wie in dem Artikel dargestellt, sondern bearbeiten nur konkrete Anfragen.

Quote
Der Gesetzgeber hat die Entscheidung Daten auch ohne richterlichen Beschluss herauszugeben den betroffenen Unternehmen überlassen. Aus unserer Sicht hat er die Entscheidung bei den Unternehmen "abgeladen". Wir glauben die beste Entscheidung von zwei schlechten Optionen getroffen zu haben. Um die Entscheidung hat sich bei uns Niemand gerissen. Wir wollen und werden aber auch zukünftig nicht die moralische Verantwortung dafür übernehmen, wenn evtl. mal durch verspätete Auskünfte von uns im schlimmsten Fall Menschenleben gefährdet werden. Es gab bereits mehrere solcher brenzlichen Situationen.

Man kann unsere Entscheidung moralisch nicht gut finden, weil man andere Vorstellungen von Datenschutz, Gewaltenteilung und Bürgerrechten hat. Ok. Aber wir stehen zu unserer Entscheidung, die uns Niemand abnehmen kann.

td;lr: Bitcoin.de trägt in keinster Weise zu einer Art von Massenüberwachung bei und schützt die Daten der Kunden so gut wie möglich. Aber Bitcoin.de stellt sich nicht vor kriminelle wie Drogen- oder Waffenhändler, wenn die Polizei anklopft.

--
Bester Bitcoin-Marktplatz in der Eurozone: Bitcoin.de
Bestes Bitcoin-Blog im deutschsprachigen Raum: bitcoinblog.de

Tips dafür, dass ich den Blocksize-Thread mit Niveau und Unterhaltung fülle und Fehlinformationen bekämpfe:
Bitcoin: 1BesenPtt5g9YQYLqYZrGcsT3YxvDfH239
Ethereum: XE14EB5SRHKPBQD7L3JLRXJSZEII55P1E8C
lassdas
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August 07, 2017, 09:41:42 AM
 #768

Genau,
richterliche Beschlüsse sind doch eh total überbewertet und sowas von oldschool,
wer hip sein will, dem reicht "ein berechtigtes Interesse in Bezug auf konkrete Straftaten glaubhaft machen können" völlig aus.
Uglux
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August 07, 2017, 10:02:02 AM
 #769

Huiuiui, lassdas! Ist das etwa eine Beschwerde, dass Bitcoin.de "nicht seriös" ist?...Dann musst du wohl Drogendealer sein!   Huh

... Lustig ist auch, dass sich jetzt Drogendealer beschweren, dass Bitcoin.de "nicht seriös" ist. ...
lassdas
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August 07, 2017, 11:02:08 AM
 #770

Nene, das war keine Beschwerde, lediglich ne Feststellung.

Da ich keiner ihrer Kunden bin (da sie mich damals schon bei dem Versuch Kunde zu werden vergrault haben), gibts für mich auch keinen Grund, mich zu beschweren.
Is auch nich das erste mal, daß meine schlechte Meinung über den Laden bekräftigt wurde,
nutzen werde ich deren "Service" wohl nie und auch anderen eher davon abraten.

Edit: im Übrigen bin ich weder Drogen-, noch Waffenhändler, noch mache ich sonst irgendwelche kriminellen Geschäfte.
Armin van Bruggen
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August 07, 2017, 11:34:15 AM
 #771

Ziemlich räudiger Zug mit den Kundendaten, da muss ja quasi nun jeder Angst haben der mal eine größere Summe auf einmal gekauft hat.
Nächstes mal kommen die Blauen und fragen nach "Wir haben da den Verdacht das Leute die viele BTCs gekauft haben böse Dinge tun". Bitcoind.de "Okay, hier sind die Top 10 Käufer der letzten 2 Monate, einen richterlichen Beschluss brauchen wir natürlich nicht, wir teilen gerne unsere Kundendaten".
Verstehe sowieso nicht warum dieser Marktplatz überhaupt noch verwendet wird, schlechte Rates / hohe Gebühren, da sind die großen Exchanger besser unterwegs und dort wird auch nicht mal ganz dreist bei unschuldigen Kunden eine Hausdurchsuchung in Kauf genommen.

-Schämt euch!
david123
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August 07, 2017, 11:45:30 AM
 #772

Bitcoin.de war berechtigt, die Daten herauszugeben, und hat sich entschieden, dies zu tun, wenn Anfragen von Ermittlungsbehörden ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen können. Es ist klar, dass dies bei einer Privacy-zentrierten Community wie bei Bitcoin für Wirbel sorgt. Aber ein ähnliches Vorgehen wird von so gut wie allen Börsen gepflegt. Mag nicht jedem passen, aber ist so, und Bitcoin.de steht zu seiner Entscheidung.
Dass bitcoin.de juristisch dazu berechtigt war und dass die Überwachungsbehörden bei so viel zuvorkommendem Gehorsam/Ar*********che ganz feuchte Hosen bekommen
und euch bei Lizenzvergaben etc. in Zukunft bestimmt bevorzugt behandeln werden hat niemand bestritten. Im "Idealfall" werdet ihr deren dritte Hand, deren Informant, quasi IM bitcoin.de. Glückwunsch.
Der Quatsch mit "so gut wie allen Börsen" mal ausser Acht gelassen: Das ist insgesamt wenigstens ein klares Statement, auf dessen Basis man entscheiden kann.
Ich werde meinen Account heute noch schliessen und allen von bitcoin.de abraten.

Die meisten Journalisten, die bisher wegen der Story auf uns zukamen, finden den initialen Aufmacher recht reißerisch und lächerlich. Lustig ist auch, dass sich jetzt Drogendealer beschweren, dass Bitcoin.de "nicht seriös" ist.
Was die meisten Journalisten finden könnte mir egaler nicht sein. Abgesehen davon, dass ich es vermessen finde einen der sich beschwerenden als Drogendealer zu bezeichnen (wer jetzt eigentlich genau?),
halte ich deren Handeln für moralisch unproblematischer als das der Ermittlungsbehörden und von bitcoin.de.
Etwas plakativ: Ihr braucht euch nicht mehr darum kümmern ob ihr euch vor Darknet-Nutzer stellt oder nicht. Ihr habt euch jetzt als die grösseren Verbrecher positioniert.

td;lr: Bitcoin.de trägt in keinster Weise zu einer Art von Massenüberwachung bei und schützt die Daten der Kunden so gut wie möglich. Aber Bitcoin.de stellt sich nicht vor kriminelle wie Drogen- oder Waffenhändler, wenn die Polizei anklopft.
Wir praktisch, und ihr entscheidet dann auch gleich selber wer kriminell ist und wer nicht. So ganz ohne Gerichtsverhandlung oder irgendwas. Super macht ihr das.

Mein tl;dr:
Bitcoin.de identifiziert sich mit dem Kerngedanken von Bitcoin in keinster Weise und kümmert sich vor allem um den eigenen Kontostand. Wenn es um Kohle oder Wohlwollen bei
staatlichen Stellen geht, gibt bitcoin.de die Nutzerdaten nach Belieben heraus.
Lincoln6Echo
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August 07, 2017, 06:51:04 PM
 #773

Zum "Skandal" der Datenherausgabe:

Bitcoin.de war berechtigt, die Daten herauszugeben, und hat sich entschieden, dies zu tun, wenn Anfragen von Ermittlungsbehörden ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen können. Es ist klar, dass dies bei einer Privacy-zentrierten Community wie bei Bitcoin für Wirbel sorgt. Aber ein ähnliches Vorgehen wird von so gut wie allen Börsen gepflegt. Mag nicht jedem passen, aber ist so, und Bitcoin.de steht zu seiner Entscheidung.

Die meisten Journalisten, die bisher wegen der Story auf uns zukamen, finden den initialen Aufmacher recht reißerisch und lächerlich. Lustig ist auch, dass sich jetzt Drogendealer beschweren, dass Bitcoin.de "nicht seriös" ist.

Es gibt von Bitcoin.de ein Statement zu der Affäre:

https://www.facebook.com/bitcoin.de/posts/1621138617927372

....


Ich bezweifle stark, dass bitcoin.de die Kompetenz hat zu entscheiden, wann eine Anfrage einer Ermittlungsbehörde berechtigt ist.

Das andere Börsen ähnlich handeln sei mal dahingestellt. Aber was ist das denn bitte für eine Rechtfertigung??? Mitläufermetalität und vorrauseilender Gehorsam bei bitcoin.de.
Ihr habts drauf... Shocked
  

Schöner Shitstorm auf Facebook übrigens Grin


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August 07, 2017, 07:01:46 PM
 #774

Wann beginnt dort das BCH Trading?

Coiner.de
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August 07, 2017, 09:09:49 PM
 #775

Quote
Menschenleben gefährdet werden. Es gab bereits mehrere solcher brenzlichen Situationen.

Huch? Bitcoin.de wird von mehreren Auftragskillern frequentiert, deren Geschäfte sehr gut laufen, aber deren Kunden immer vor Erledigung kalte Füsse bekommen und mit den Bitcoinadressen zur Polizei laufen?

Bitcoin.de lässt sich wohl jeden Bären aufbinden. Junge, Junge.  Roll Eyes
yxt
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August 09, 2017, 09:47:10 AM
 #776

...

Edit: im Übrigen bin ich weder Drogen-, noch Waffenhändler, noch mache ich sonst irgendwelche kriminellen Geschäfte.

Lügner!
Rechtschaffene Bürger haben nichts zu verbergen!

quetschiquetsch
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August 09, 2017, 11:46:39 AM
 #777

...

Edit: im Übrigen bin ich weder Drogen-, noch Waffenhändler, noch mache ich sonst irgendwelche kriminellen Geschäfte.

Lügner!
Rechtschaffene Bürger haben nichts zu verbergen!

Kannst du dein Niveau noch etwas weiter runter schrauben? Sollte schwer fallen, oder?
Nur weil jemand seine "Privatsphäre" nicht veröffentlichen will, muss er noch kein Verbrecher sein. Ganz naiver Trugschluss gepaart mit einer relativ frechen Unterstellung von dir (die du klarerweise auch nicht belegen kannst). Pfui!
Falls du nichts zu verbergen hast, schreib doch bitte deine Wohnadresse, Geburtsdatum, Kontonummer, Kontostand und alle Transaktionen aus 2017, dann bitte noch deine BitCoin Adressen, weitere Cryptoadressen falls vorhanden mit entsprechenden Kontoständen, Handynummer und social media Accounts hier rein bitte. Andernfalls musst du (deiner Logik zu Folge) ja ein Verbrecher sein. Falls ich darüber hinaus im Anschluss noch was benötige, gebe ich gerne nochmals Bescheid.

Ich bin auch ein "rechtschaffener Bürger", halte aber eine Trennung von Exekutive und Judikative für extrem wichtig. Außerdem sollte man nicht vergessen "Verbrecher" ist man erst nach einem Gerichtsurteil und nicht wenn die Polizei eine "Idee" hat.... Genau deswegen gibt es Gerichte, mit Richtern die in so einer Situation (Polizei sagt Person A ist ganz schlimm, Person A gibt an ganz brav zu sein oder weiß nichts davon) entscheiden was man weiter macht... Das hat an sich schon seinen Sinn so.

Die freiwillige Herausgabe der Daten seitens Bitcoin.de ist mMn aus einem ganz einfachen Grund zu verurteilen: Gibt es ausreichend begründete Verdachtsmomente wird jeder Richter liebend gerne seine Unterschrift auf eine Verfügung klatschen, die Bitcoin.de zur Herausgabe entsprechender Daten zwingt und somit erhält die Polizei auch "alles was sie (entsprechend begründet) will". Bitcoin.de hat scheinbar das Recht, diese Daten auch freiwillig (ohne Beschluss) heraus zu geben (wusste ich nicht, sehr wild!!), muss aber nicht! Und wenn BitCoin.de mehrere Möglichkeiten hat, erwarte ich mir als Kunde eine Handlung die meinem Interesse am nächsten kommt, denn in erster Linie sollte Bitcoin.de seinen Kunden und erst danach allem anderen verpflichtet sein bzw. sich verpflichtet fühlen.
Armin van Bruggen
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August 09, 2017, 11:48:56 AM
 #778

...

Edit: im Übrigen bin ich weder Drogen-, noch Waffenhändler, noch mache ich sonst irgendwelche kriminellen Geschäfte.

Lügner!
Rechtschaffene Bürger haben nichts zu verbergen!

Kannst du dein Niveau noch etwas weiter runter schrauben? Sollte schwer fallen, oder?
Nur weil jemand seine "Privatsphäre" nicht veröffentlichen will, muss er noch kein Verbrecher sein. Ganz naiver Trugschluss gepaart mit einer relativ frechen Unterstellung von dir (die du klarerweise auch nicht belegen kannst). Pfui!
Falls du nichts zu verbergen hast, schreib doch bitte deine Wohnadresse, Geburtsdatum, Kontonummer, Kontostand und alle Transaktionen aus 2017, dann bitte noch deine BitCoin Adressen, weitere Cryptoadressen falls vorhanden mit entsprechenden Kontoständen, Handynummer und social media Accounts hier rein bitte. Andernfalls musst du (deiner Logik zu Folge) ja ein Verbrecher sein. Falls ich darüber hinaus im Anschluss noch was benötige, gebe ich gerne nochmals Bescheid.

Ich bin auch ein "rechtschaffener Bürger", halte aber eine Trennung von Exekutive und Judikative für extrem wichtig. Außerdem sollte man nicht vergessen "Verbrecher" ist man erst nach einem Gerichtsurteil und nicht wenn die Polizei eine "Idee" hat.... Genau deswegen gibt es Gerichte, mit Richtern die in so einer Situation (Polizei sagt Person A ist ganz schlimm, Person A gibt an ganz brav zu sein oder weiß nichts davon) entscheiden was man weiter macht... Das hat an sich schon seinen Sinn so.

Die freiwillige Herausgabe der Daten seitens Bitcoin.de ist mMn aus einem ganz einfachen Grund zu verurteilen: Gibt es ausreichend begründete Verdachtsmomente wird jeder Richter liebend gerne seine Unterschrift auf eine Verfügung klatschen, die Bitcoin.de zur Herausgabe entsprechender Daten zwingt und somit erhält die Polizei auch "alles was sie (entsprechend begründet) will". Bitcoin.de hat scheinbar das Recht, diese Daten auch freiwillig (ohne Beschluss) heraus zu geben (wusste ich nicht, sehr wild!!), muss aber nicht! Und wenn BitCoin.de mehrere Möglichkeiten hat, erwarte ich mir als Kunde eine Handlung die meinem Interesse am nächsten kommt, denn in erster Linie sollte Bitcoin.de seinen Kunden und erst danach allem anderen verpflichtet sein bzw. sich verpflichtet fühlen.

Ironie kennst du nicht oder?
Sophokles
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die-hard GPU miner


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August 09, 2017, 12:07:30 PM
 #779

Aus der Stellungsnahme von bitcoin.de:
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Wir geben Daten von Kunden nur dann an Ermittlungsbehörden heraus, wenn diese in konkreten Einzelfällen schriftlich anfragen und ein berechtigtes Interesse in Bezug auf konkrete Straftaten glaubhaft machen können. Das war in der Vergangenheit aus unserer Sicht immer der Fall.

Wow. Ich glaub ich lese nicht richtig. Es ist nicht die Aufgabe des Unternehmens zu bewerten, ob eine Ermittlungsbehörde ein berechtigtes Interesse an der Herausgabe bestimmter Daten hat. Das macht ein Richter, der dann ggf. einen Durchsuchungsbeschluss ausstellt.

Weiterhin aus der Stellungsnahme von bitcoin.de:
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Man kann unsere Entscheidung moralisch nicht gut finden, weil man andere Vorstellungen von Datenschutz, Gewaltenteilung und Bürgerrechten hat. Ok. Aber wir stehen zu unserer Entscheidung, die uns Niemand abnehmen kann.

Mir fehlen die Worte. Informiert Euch doch mal, was Gewaltenteilung überhaupt bedeutet. Von Datenschutz fange ich gar nicht erst an. Ihr habt die Euch von zahlenden Kunden anvertrauten Daten in vorauseilendem Gehorsam an die Behörden verraten. Weil Ihr glaubt, dass das halt in Eurem Ermessen liegt?!

Ich werde diesen Handelsplatz in Zukunft meiden wie die Pest, und kann jedem nur raten, das gleiche zu tun

quetschiquetsch
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August 09, 2017, 12:19:15 PM
 #780

Ironie kennst du nicht oder?

Ne, du? Sarkasmus auch nicht!? Smiley

Weiterhin aus der Stellungsnahme von bitcoin.de:
Quote
Man kann unsere Entscheidung moralisch nicht gut finden, weil man andere Vorstellungen von Datenschutz, Gewaltenteilung und Bürgerrechten hat. Ok. Aber wir stehen zu unserer Entscheidung, die uns Niemand abnehmen kann.

Mir fehlen die Worte. Informiert Euch doch mal, was Gewaltenteilung überhaupt bedeutet. Von Datenschutz fange ich gar nicht erst an. Ihr habt die Euch von zahlenden Kunden anvertrauten Daten in vorauseilendem Gehorsam an die Behörden verraten. Weil Ihr glaubt, dass das halt in Eurem Ermessen liegt?!

+1
Vor allem: ein mMn gewichtiger Punkt in der BitCoin Szene ist "Dezentralisierung" und dann handelt ein BitCoin bezogenes Unternehmen so, als wollten sie Gewalten zentralisieren  Roll Eyes
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