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Author Topic: Bitcoin & die Steuer - FAQ  (Read 81295 times)
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January 27, 2018, 09:48:01 PM
 #961

Jop . Ich fände es am besten Crypto als Währung anzuerkennen und die Nörsen behalten am besten gleich die abgeltungssteuer ein und fertig ist. Am stressfreisten für alle.
Das wäre eindeutig stressfreier, ja. Aber Kryptos sind keine Währungen, sondern tatsächlich immaterielle private Vermögensgegenstände. Dass die steuerlich so beknackt gehandhabt werden, ist zwar unpraktisch, aber daran ändern wollte ich nichts. Und ich hoffe auch, der Gesetzgeber ändert daran nichts.

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bct_ail
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January 29, 2018, 10:08:44 AM
 #962

726 Millionen Euro zusätzliche Steuereinnahmen laut (konservativer) Schätzung von Frankfurt School Blockchain Center. Sehr interessant auch die Schätzung des deutschen Anteils von ca. 3,5 %!

Quote
Es bestehen zu diesem Zeitpunkt zwar keine statistischen Erhebungen zur deutschen Nutzeranzahl. Jedoch kann diese anhand der Mitglieder einschlägiger Tauschbörsen und dem anteiligen Traffic-Aufkommen konservativ auf ca. 400.000 geschätzt werden.[6] Hinzu kommt, dass die bereits jetzt schon hohe Nutzerbasis einen rasanten Zuwachs erfährt. […] Auf Grundlage des absoluten Anstiegs der Marktkapitalisierung aller Blockchain-basierten Assets von ca. 460 Mrd. Euro in 2017[7], einem nach Traffic geschätzten deutschen Anteil von ca. 3,5 %[8] und der konservativen Annahme, dass lediglich 15 % der Wertsteigerung realisierte steuerpflichtige Einkünfte darstellen, ergibt dies 2,42 Mrd. Euro zusätzliches Steuersubstrat. Bei einem durchschnittlichen Ertragsteuersatz von 30 %[9] würde dies 726 Mio. Euro zusätzliche Steuereinnahmen für das Steuerjahr 2017 bedeuten. Diese zusätzlichen Steuereinnahmen entsprechen etwa 1% des Einkommensteueraufkommens aus 2016.
https://medium.com/@philippsandner/bitcoin-und-andere-kryptow%C3%A4hrungen-726-mio-6912febc159b

-Amyotrophe Lateralsklerose-
Eine unheilbare Nervenkrankheit, die Erkrankte nach und nach bei vollem Bewusstsein
vollständig lähmt und überwiegend innerhalb von 2-3 Jahren unweigerlich zum Tod führt.

                                  
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Roccker
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January 31, 2018, 03:36:52 PM
Last edit: January 31, 2018, 04:33:47 PM by Roccker
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 #963

Hat irgendwer schon mal konkret NEO versteuert?

Sammlung zu NEO / gas

Durch das Halten der Währung NEO auf einer privaten Wallet erhält man mit der Zeit kostenlos eine andere Währung, die sich GAS nennt.
Das GAS wird alle paar Sekunden auf der privaten Wallet generiert, abhängig von der Höhe, wie viel NEO man besitzt.
Um das GAS auf der Wallet gutzuschreiben, gibt es einen Button mit der Aufschrift "Claim".
Nach Klick dieses Buttons wird dann erst die Währung GAS auf der Wallet aufgebucht und der Zähler fängt wieder von 0 an.

  • 1. Da man mit der Zeit GAS erhält, wird das in diesem Fall als Zinsen gezählt, die man aus der Währung NEO bekommt?
  • 2. Wie wird die Währung NEO und das GAS selbst in diesem Fall versteuert?
  • 3. Da man aus NEO GAS erhält, erhöht sich die Haltedauer bis zur Steuerfreiheit auf 10 Jahre?
  • 4. Wird zwischen angenommenen (geclaimden) und noch nicht angenommenen (unclaimed) GAS unterschieden?

Im Artikel ist von zinstragenden Veranlagungen die Rede. Oh man GAS nun als Zins definiert oder nicht, ist eben eine offene Frage. Würde ich für meine NEOS noch mehr NEOs bekommen, wäre die Sache klar. Aber ich bekomme GAS, das ich lediglich brauche, um meine NEOS weiterzuschicken. Solange das BMF nicht eindeutig zwischen PoS und PoW-Coins unterscheidet, zerbreche ich mir darüber nicht den Kopf.

Leider ist das bei NEO/GAS alles nicht ganz so einfach. Versuche aber über ein FB-Gruppe mit Steuerberaten an die info zu kommen. Er konnte
spontan diesen speziellen Fall auch nicht beantworten. Kann sein das es als Dividende gehandhabt wird. Dann kommen hier "nur" die 25%
Kapitalertragssteuer+soli zur Geltung. Ich gebe bescheid wenn ich mehr weiß.

Interessante Diskussion, allerdings ist mir eines immer noch nicht ganz klar. Und zwar die steuerliche Einordnung von "ausschüttenden"

Kryptowährungen wie Neo oder auch Kucoin Shares betreffend.
Zum einen finde ich es merkwürdig, dass es sich dabei überhaupt um Kapitalerträge handeln soll. Denn der Gewinn, den der Coin durch
Wertsteigerung erwirtschaftet, gilt ja selbst nicht als Kapitalertrag.
Aber gut, offensichtlich scheint in dieser Frage weitgehend Einigkeit zu herrschen.
Wenn also die Ausschüttungen von Kucoin oder Neo als Kapitalerträge zu werten sind – WANN müssen sie versteuert werden? Jährlich? Wenn
ich die erhaltene Dividende selbst wieder veräußere? Oder dann, wenn ich die Coins verkaufe, die diese Erträge generiert haben – gemessen an
dem theoretischen Wert in Euro, den sie zu diesem Zeitpunkt haben?
Jährlich, in der Steuererklärung zu dem Jahr in dem sie angefallen sind, bewertet zum Tag des Zuflusses.
Eben wie sonstige Erträge aus Kapitalvermögen ... Sparerpauschbetrag beachten.

Leute, sehr gute Nachrichten was den erhalt von GAS betrifft:

3. Der Erhalt von "Gas" ist ebenso als sonstige Einkünfte zu bewerten, auf Grund des Zuflussprinzips (§ 11 EStG) sind die Erträge erst zum
Zeitpunkt der Nutzung (geldwerter Vorteil) oder Veräußerung steuerpflichtig
D.h. die Haltefrist von NEO verlängert sich nicht auf 10 Jahre!!

Bis jetzt schaut es so aus, das sich die Haltefrist von NEO nicht verlängert und das GECLAIMTE GAS mit dem Persönlichen Steuersatz + etc.
besteuert wird.

Nochmal für alle NEO/GAS Besitzer.
die Haltedauer verlängert sich NICHT auf 10 Jahre.
Man hat keine Anschaffungskosten, damit fällt es nicht unter 23 EStG. zum Zeitpunkt der Veräußerung realisierst du sonstige Einkünfte nach 22 1 3 EStG in höhe des Kurswerts (also persönlicher Steuersatz). Die "geschenkten" Coins sind an dem Tag zu versteuern, an denen sie
getauscht/getradet werden.

Also derzeitiger Stand wohl so:
Neo ganz normal wie andere Cryptos,
Gas auch erst versteuern sobald man sie verkauft (wenn man sie durch Neo bekommen hat dann halt mit 'anschaffungspreis = 0')

Dank!!


ps ich war bei einer Gratis-Steuerberatung auf der Uni in Österreich,
der Junganwalt hat noch nichts von NEO gehört, aber als ich ihm verzählt habe dass man dann fürs halten Gas kriegt hat er gemeint:
10 Jahre Haltefrist Neo, sonst Einkommenssteuer
Sobald Gas generiert wird 'Einkünfte aus Kapitalertrag' für dieses Jahr, in Aut mit 27,5% versteuert; dann wird das Gas wie crypto gehandhabt (steuerfrei nach 1 jahr, sonst Gewinne durch Kurssteigerung wieder Einkommenssteuer)

The Case for Bitcoin:
https://bitcointalk.org/index.php?topic=4882599.msg43979219#msg43979219


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bct_ail
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January 31, 2018, 04:08:30 PM
 #964

Das ist ja ganz nett, dass du hier einiges zusammenträgst. Aber was bringt uns die Sammlung jetzt? Zwei unterschiedliche Meinungen am Ende....und eine Meinung davon aus Austria. Darf ich auch noch was zu der Sammlung legen?



Sammlung zu NEO / gas

Nochmal für alle NEO/GAS Besitzer.
die Haltedauer verlängert sich NICHT auf 10 Jahre.
Man hat keine Anschaffungskosten, damit fällt es nicht unter 23 EStG. zum Zeitpunkt der Veräußerung realisierst du sonstige Einkünfte nach 22 1 3 EStG in höhe des Kurswerts (also persönlicher Steuersatz). Die "geschenkten" Coins sind an dem Tag zu versteuern, an denen sie
getauscht/getradet werden.

Also derzeitiger Stand wohl so:
Neo ganz normal wie andere Cryptos,
Gas auch erst versteuern sobald man sie verkauft (wenn man sie durch Neo bekommen hat dann halt mit 'anschaffungspreis = 0')

Dank!!


ps ich war bei einer Gratis-Steuerberatung auf der Uni in Österreich,
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10 Jahre Haltefrist Neo, sonst Einkommenssteuer
Sobald Gas generiert wird 'Einkünfte aus Kapitalertrag' für dieses Jahr, in Aut mit 27,5% versteuert; dann wird das Gas wie crypto gehandhabt (steuerfrei nach 1 jahr, sonst Gewinne durch Kurssteigerung wieder Einkommenssteuer)

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mucke12
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January 31, 2018, 07:41:12 PM
 #965

Das ist ja ganz nett, dass du hier einiges zusammenträgst. Aber was bringt uns die Sammlung jetzt? Zwei unterschiedliche Meinungen am Ende....und eine Meinung davon aus Austria. Darf ich auch noch was zu der Sammlung legen?



Sammlung zu NEO / gas

Nochmal für alle NEO/GAS Besitzer.
die Haltedauer verlängert sich NICHT auf 10 Jahre.
Man hat keine Anschaffungskosten, damit fällt es nicht unter 23 EStG. zum Zeitpunkt der Veräußerung realisierst du sonstige Einkünfte nach 22 1 3 EStG in höhe des Kurswerts (also persönlicher Steuersatz). Die "geschenkten" Coins sind an dem Tag zu versteuern, an denen sie
getauscht/getradet werden.

Also derzeitiger Stand wohl so:
Neo ganz normal wie andere Cryptos,
Gas auch erst versteuern sobald man sie verkauft (wenn man sie durch Neo bekommen hat dann halt mit 'anschaffungspreis = 0')

Dank!!


ps ich war bei einer Gratis-Steuerberatung auf der Uni in Österreich,
der Junganwalt hat noch nichts von NEO gehört, aber als ich ihm verzählt habe dass man dann fürs halten Gas kriegt hat er gemeint:
10 Jahre Haltefrist Neo, sonst Einkommenssteuer
Sobald Gas generiert wird 'Einkünfte aus Kapitalertrag' für dieses Jahr, in Aut mit 27,5% versteuert; dann wird das Gas wie crypto gehandhabt (steuerfrei nach 1 jahr, sonst Gewinne durch Kurssteigerung wieder Einkommenssteuer)

Habe doch die Gruppe schon mehrfach gepostet wo ich diese Aussage her habe. Den rest werde ich nicht weiter kommentieren.

https://www.facebook.com/groups/169607323789427/permalink/181170612633098/
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January 31, 2018, 07:51:39 PM
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 #966

Der StB in der besagten Facebookgruppe vertritt die Ansicht, dass alle Airdrops und auch Bountys nicht steuerfrei werden können, weil es jeweils an der entgeltlichen Anschaffung, die man für ein privates Veräußerungsgeschäft braucht, fehlen würde. bct_ail hat ja schon gepostet, dass Entgelt!=Geld und deshalb bin ich von dieser Argumentation auch noch nicht ganz überzeugt.
Nach dem StB läuft es dann über §22 1 3 EStG. Die Versteuerung dabei findet erst bei Verkauf und nicht beim Zufluss statt. Das verstehe ich auch nicht so ganz.
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February 02, 2018, 10:46:27 AM
 #967

Hab ne Frage zu Bitcoin Kreditkarten und Steuer.

Vielen denken (auch wenn Sie sich bewusst sind das Ihre Coins zu versteuern sind) das mit Bitcoin Kreditkarten wegfällt.

Meiner Meinung muss man auch die Zahlungen die ich mit der Karte tätige versteuern und dem Fin. bekannt geben, sehe ich das richtig?
bct_ail
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February 02, 2018, 11:12:23 AM
 #968

Die einmalige Festlegung der Berechnungsmethode muss auch für die Zukunft beibehalten werden. Gilt das auch bei einer gemeinsamen Veranlagung, wenn bisher immer nur ein Partner investiert ist und nun beide investieren?

Beispiel bei Verheirateten: Nur der Mann investiert  2016 in Krypto. Der Mann entscheidet sich in Steuererklärung 2016 für Fifo und gemeinsame Veranlagung. In 2017 investiert dann auch seine Frau. Die macht es schlauer und teilt alles nach Wallets auf.

Kann dann für die Steuerklärung 2017 und nun getrennter Veranlagung die Berechnung der Frau nach getrennten Wallets erfolgen und der Mann muss weiterhin Fifo machen?


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February 03, 2018, 12:04:29 AM
 #969

Der StB in der besagten Facebookgruppe vertritt die Ansicht, dass alle Airdrops und auch Bountys nicht steuerfrei werden können, weil es jeweils an der entgeltlichen Anschaffung, die man für ein privates Veräußerungsgeschäft braucht, fehlen würde. bct_ail hat ja schon gepostet, dass Entgelt!=Geld und deshalb bin ich von dieser Argumentation auch noch nicht ganz überzeugt.
Nach dem StB läuft es dann über §22 1 3 EStG. Die Versteuerung dabei findet erst bei Verkauf und nicht beim Zufluss statt. Das verstehe ich auch nicht so ganz.


Jooa, das wäre nach der Erleuchtung, wie es in (D) mit FIAT-Krypto & Krypto-Krypto läuft, mein nächster Stolperstein:

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February 03, 2018, 01:26:37 PM
 #970

Der StB in der besagten Facebookgruppe vertritt die Ansicht, dass alle Airdrops und auch Bountys nicht steuerfrei werden können, weil es jeweils an der entgeltlichen Anschaffung, die man für ein privates Veräußerungsgeschäft braucht, fehlen würde. bct_ail hat ja schon gepostet, dass Entgelt!=Geld und deshalb bin ich von dieser Argumentation auch noch nicht ganz überzeugt.
Nach dem StB läuft es dann über §22 1 3 EStG. Die Versteuerung dabei findet erst bei Verkauf und nicht beim Zufluss statt. Das verstehe ich auch nicht so ganz.


Jooa, das wäre nach der Erleuchtung, wie es in (D) mit FIAT-Krypto & Krypto-Krypto läuft, mein nächster Stolperstein:

Als was zählen Bounties (aus Signaturen, Social-Media, Übersetzungen etc.)? dafür hat man ja dann mehr oder weniger "Arbeit" erbracht...

Schau mal hier http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak2/mussgnug/estgkstg20062007/estgkstgfolie5.ppt  auf Folie 16.

22 1 3 passt danach eigentlich super auf die Bountys, weil sie eben diesen Entgeltcharakter haben. Dann hätte man aber auch eine Anschaffung für den Verkauf nach mehr als einem Jahr.
Bislang gingen ja viele davon aus, dass man Bountys zum Empfangszeitpunkt nach dem Eurowert zu versteuern hat und dann wären weitere Kursgewinne nach einem Jahr frei, weil es ein Veräußerungsgeschäft ist. Das würde alles passen. Jetzt müssen wir auf eine dritte Meinung warten.  Grin
Yolandi
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February 03, 2018, 05:43:32 PM
 #971

sind Airdrops steuerpflichtig?

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February 04, 2018, 04:37:44 PM
 #972

Das doch jetzt keine wirkliche Überraschung, oder? Das "Steuerproblem" sollte Dir doch mit dem ersten Trade bekannt gewesen sein.
Hah, stimmt, jetzt wo du es sagst. Jetzt erinner ich mich!
Da kam doch dieses informative Steuer-Popup, damals bei Bittrex als ich zum ersten Mal traden wollte... hab ich dann natürlich nicht gemacht, bin ja nicht doof!

Dann sind wir ja alle informiert und der Thread hier kann endlich gelöscht werden bevor noch mehr Leute ihre redundanten Fragen hier reinspammen.
bct_ail
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February 05, 2018, 07:40:36 AM
 #973

Der StB in der besagten Facebookgruppe vertritt die Ansicht, dass alle Airdrops und auch Bountys nicht steuerfrei werden können, weil es jeweils an der entgeltlichen Anschaffung, die man für ein privates Veräußerungsgeschäft braucht, fehlen würde. bct_ail hat ja schon gepostet, dass Entgelt!=Geld und deshalb bin ich von dieser Argumentation auch noch nicht ganz überzeugt.
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Jooa, das wäre nach der Erleuchtung, wie es in (D) mit FIAT-Krypto & Krypto-Krypto läuft, mein nächster Stolperstein:

Als was zählen Bounties (aus Signaturen, Social-Media, Übersetzungen etc.)? dafür hat man ja dann mehr oder weniger "Arbeit" erbracht...

Schau mal hier http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak2/mussgnug/estgkstg20062007/estgkstgfolie5.ppt  auf Folie 16.

22 1 3 passt danach eigentlich super auf die Bountys, weil sie eben diesen Entgeltcharakter haben. Dann hätte man aber auch eine Anschaffung für den Verkauf nach mehr als einem Jahr.
Bislang gingen ja viele davon aus, dass man Bountys zum Empfangszeitpunkt nach dem Eurowert zu versteuern hat und dann wären weitere Kursgewinne nach einem Jahr frei, weil es ein Veräußerungsgeschäft ist. Das würde alles passen. Jetzt müssen wir auf eine dritte Meinung warten.  Grin

Münzpräger, das hatten wir doch schon im Thread Steuer bei Bountys.....

Signaturkampagnen oder sonstige Tätigkeiten dürften auch sonstige Einkünfte sein. Wenn man es richtig professionell macht, evtl. auch gewerblich.

Wenn man über die 600 EUR kommt, sind diese Einkünfte steuerpflichtig (in Deutschland). Die Wertsteigerung nach Erhalt der Coins ist eine andere Baustelle und daher meist nach einem Jahr steuerfrei.

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February 05, 2018, 11:36:54 AM
 #974

Du hast recht, das habe ich ja auch so geschrieben, dass es diese Ansicht gibt. Man muss wohl einfach bei unklarer Rechtslage die für sich beste Auslegung vertreten.  Smiley
toto79
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February 05, 2018, 02:46:25 PM
 #975

Ich habe eine Frage zur Verrechnung von Verlusten. Mein Steuerberater meint:

"Gewinne, die durch einen Verkauf nach einem Jahr entstanden sind, sind steuerfrei. Gleiches gilt für Verluste die nach einem Jahr der Anschaffung entstanden sind. Sie dürfen sich nicht auf die Steuerbelastung auswirken. Aus diesem Grund haben wir die Long-Term-Verluste bei den privaten Veräußerungsgeschäften nicht mit angeben können."

Das würde ja heißen, dass ich u.U. für Gesamtverluste auch noch Steuern zahlen muss.

Beispiel:

2017 Kauf von 1 Bitcoin zum Kurs von  20.000 EUR.
2019 Verkauf dieses Bitcoins zum Kurs von 5000.- EUR
>>> Verlust: 15000.- EUR

Wenn ich nun 2019 durch steuerpflichtiges Trading (unter 1 Jahr Haltezeit) mit ETH z.B. 10000.- EUR Gewinn realisiert habe, so hätte ich 2019 noch immer einen Gesamtverlust von 5000.- EUR.

Kann nun der Verlust tatsächlich nicht angerechnet werden?
B4RF
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February 05, 2018, 03:09:48 PM
 #976

Ich habe eine Frage zur Verrechnung von Verlusten. Mein Steuerberater meint:

"Gewinne, die durch einen Verkauf nach einem Jahr entstanden sind, sind steuerfrei. Gleiches gilt für Verluste die nach einem Jahr der Anschaffung entstanden sind. Sie dürfen sich nicht auf die Steuerbelastung auswirken. Aus diesem Grund haben wir die Long-Term-Verluste bei den privaten Veräußerungsgeschäften nicht mit angeben können."

Das würde ja heißen, dass ich u.U. für Gesamtverluste auch noch Steuern zahlen muss.

Beispiel:

2017 Kauf von 1 Bitcoin zum Kurs von  20.000 EUR.
2019 Verkauf dieses Bitcoins zum Kurs von 5000.- EUR
>>> Verlust: 15000.- EUR

Wenn ich nun 2019 durch steuerpflichtiges Trading (unter 1 Jahr Haltezeit) mit ETH z.B. 10000.- EUR Gewinn realisiert habe, so hätte ich 2019 noch immer einen Gesamtverlust von 5000.- EUR.

Kann nun der Verlust tatsächlich nicht angerechnet werden?

Ist genau das nicht der Grund gewesen warum der Preis zum Jahresende gefallen ist?
Viele haben ihre Verluste geltend gemacht damit sie diese Versteuern können und haben im neuen Jahr wieder eingekauft.

Aber wenn du deinem Steuerberater nicht traust warum hast du ihn dann überhaupt engagiert?  Cheesy


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toto79
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February 05, 2018, 03:28:00 PM
 #977

Nach meinen Informationen täuschen sich einige Steuerberater in Details, da die Materie noch immer recht neu ist und zudem einige Regelungen wohl verschieden ausgelegt werden.
Jedoch weiß ich als Laie nicht vorher, wie gut sich der Steuerberater wirklich auskennt. Vielleicht ist hier ein Experte, der dessen Aussage bestätigen kann.  Huh
twbt
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February 05, 2018, 04:02:49 PM
 #978

Ich habe eine Frage zur Verrechnung von Verlusten. Mein Steuerberater meint:

"Gewinne, die durch einen Verkauf nach einem Jahr entstanden sind, sind steuerfrei. Gleiches gilt für Verluste die nach einem Jahr der Anschaffung entstanden sind. Sie dürfen sich nicht auf die Steuerbelastung auswirken. Aus diesem Grund haben wir die Long-Term-Verluste bei den privaten Veräußerungsgeschäften nicht mit angeben können."

Das würde ja heißen, dass ich u.U. für Gesamtverluste auch noch Steuern zahlen muss.

Beispiel:

2017 Kauf von 1 Bitcoin zum Kurs von  20.000 EUR.
2019 Verkauf dieses Bitcoins zum Kurs von 5000.- EUR
>>> Verlust: 15000.- EUR

Wenn ich nun 2019 durch steuerpflichtiges Trading (unter 1 Jahr Haltezeit) mit ETH z.B. 10000.- EUR Gewinn realisiert habe, so hätte ich 2019 noch immer einen Gesamtverlust von 5000.- EUR.

Kann nun der Verlust tatsächlich nicht angerechnet werden?

Dafür braucht man keinen Steuerberater, dafür reicht ein Blick ins Gesetz:

Private Veräußerungsgeschäfte (§ 22 Nummer 2) sind [...] Veräußerungsgeschäfte bei anderen Wirtschaftsgütern, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt.

Bedeutet für Deine Beispielrechnung: Ja. Du musst steuern auf Deine Tradinggewinne zahlen, weil sie innerhalb eines Jahres erzielt wurden. Und: Nein. Du kannst die nicht gegenrechnen, weil Du bei Veräußerungen außerhalb der "Haltefrist" (aus steuerlicher Sicht) weder Gewinne noch Verluste machen kannst. Was steuerlich nicht vorhanden ist, kann man auch nicht gegenrechnen.

Nach meinen Informationen täuschen sich einige Steuerberater in Details, da die Materie noch immer recht neu ist und zudem einige Regelungen wohl verschieden ausgelegt werden.
Jedoch weiß ich als Laie nicht vorher, wie gut sich der Steuerberater wirklich auskennt. Vielleicht ist hier ein Experte, der dessen Aussage bestätigen kann.  Huh

Da braucht es, wie gesagt, keinen Experten. Du hast aber sicherlich recht, dass man auch nicht blind einem Steuerberater glauben sollte. Vor allem nicht bei diesem Thema.

toto79
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February 05, 2018, 04:18:04 PM
 #979

Danke für die Info.

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Private Veräußerungsgeschäfte (§ 22 Nummer 2) sind [...] Veräußerungsgeschäfte bei anderen Wirtschaftsgütern, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt.

War mir bekannt. Auch der Umkehrschluss (keine Gegenrechnung von Verlusten nach einem Jahr Haltezeit möglich) klingt logisch. Dennoch hatte ich angenommen, es könnte dann eine andere Regelung greifen.
Stichwort Verlustvortrag/Verlustrücktrag? Aber das hat wohl hiermit nichts zu tun.

twbt
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February 05, 2018, 04:34:15 PM
 #980

Dennoch hatte ich angenommen, es könnte dann eine andere Regelung greifen.
Stichwort Verlustvortrag/Verlustrücktrag? Aber das hat wohl hiermit nichts zu tun.

Nein, das hat damit nichts zu tun, weil eben (steuerlich betrachtet) gar kein Verlust entstanden ist, den man vor- oder rücktragen könnte. Letztlich ist das einfach die Kehrseite der gesetzlichen Regelung, dass eben auch bei ertragreichem Verkauf außerhalb der "Haltefrist" (steuerlich) kein Gewinn (= Einkommen) entstanden ist, der zu versteuern wäre.

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