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Author Topic: Bitcoin & die Steuer - FAQ  (Read 85604 times)
Scheede
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March 22, 2018, 01:44:45 AM
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 #1501

Freunde der gepflegten Finanz-Diskussion.

Eine Idee: Da die Antworten jedes zuständigen FA´s ja durchaus interessant für die Gesamtbetrachtung sein könnten und sich dieser Tage gewiss Einige von uns mit ihren FA-Sachbearbeitern zum Thema unterhalten, wie wäre es mit einem Fragenkatalog, den ein jeder von uns bei seinem FA anbringt und die entsprechenden Antworten hier gesammelt würden?

Ich gehe zwar davon aus, dass alle Sachbearbeiter grundsätzlich wahrscheinlich auf die gleichen Paragraphen zugreifen müssen werden, aber interessieren könnte es uns dennoch, ob es bzgl. einiger Grundsatzfragen Abweichungen gibt bzw. ob es auf bestimmte Fragen die immer gleiche, und damit wohl überwiegend akzeptierte, Antwort geben wird.

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0. Voraussetzungen:
0.1. Wir reden nachstehend von "privaten Veräußerungsgeschäften" gemäß § 23 Abs. 1 Nr. 2 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) .
0.2. "Gewerblicher Handel mit Gewinnerzielungsabsicht" kann für alle nachstehenden Fragen außer Acht vorgelassen werden (in Punkt 4 "Airdrops & Bounties" bitte als "gewerblich benennen, falls in einem der Fälle zutreffend)
0.3. Falls für eine Antwort zu den u.s. Fragen eine unterschiedliche Bewertung nach Unterscheidung zwischen "Coins" (z.B. Bitcoin) und "Token" (z.B. EOS) zu beachten ist, würde ich Sie bitten, dies zu vermerken


1. Ist zwingend FiFo oder LiFo anzuwenden?

2. Werden unterschiedliche Layer/Pools durch Benennung der unterschiedlichen Adressen/Börsenwallets akzeptiert?
- Ich habe eine (oder mehrere) Wallets/ Adresse/n, die ausschliesslich zum "Halten" dienen, sie werden folglich nicht für Trading benutzt und sollten somit vom FiFo/LiFo-Zwang meines Gesamt-Portfolios (wallet- & börsenübergreifend) ausgeschlossen sein

3. Gewinne durch den Kauf und Verkauf bzw. Tausch zwischen Kryptowährungen (immaterielle Wirtschaftsgüter) werden nach 1 Jahr "Haltefrist" steuerfrei. Wie genau wird die 1-jährige Haltefrist definiert?
a)  365 Tage oder
b) "01.01.2017 gekauft/01.01.2018 verkauft = 1 Jahr = steuerfrei"?

4. Wie werden sog. "Aidrops & Bounties" (nachstehend "Belohnung" genannt) in folgenden Fällen steuerrechtlich eingestuft? Man bekommt eine Belohnung...
4.1. ... wenn man im Besitz eines anderen Coin/Token ist (einmalig)
4.2. ... wenn man eine dem Chat-Kanal des Projektes beigetreten ist (einmalig)
4.3. ... wenn man einen Tweet des Projektes geteilt (einmalig oder über einen Zeitraum von einer Woche bis mehreren Monaten)
4.4. ... wenn man bei Aktivität in einem Forum die Signatur des Projektes (über einen Zeitraum von einer Woche bis mehreren Monaten trägt)
4.5. ... wenn man ein Dokument für das Projekt übersetzt (einmalig)
4.6. ... wenn man einen Artikel über das Projekt schreibt & veröffentlicht (einmalig)
4.7. ... wenn man ein Video über das Projekt erstellt & veröffentlicht (einmalig)
4.8. ... wenn man einen Chat-Kanal des Projekts betreut/moderiert (über einen Zeitraum von einer Woche bis mehreren Monaten trägt)

Falls zumindest einer der unter 4. genannten Fälle steuerrechtlich relevant ist:
4.A.1-8 Welcher Betrag ist für den Zufluss der Belohnung (Auszahlung) anzusetzen?
4.B.1-8 Welchem § unterliegen diese Belohnungen?
 

5. Werden Verluste, die in 2018 realisiert werden im folgenden Jahr mit den Gewinnen, die 2017 realisiert & die Steuer für diese bereits in 2017 an das FA entrichtet wurde, verrechnt werden?
5.1. Wie wäre dann das Vorgehen für diese Verrechnung?

6.1. Welche Steuern fallen beim sog. "Mining" (Erstellen von digitalen Assets durch "Zurverfügung-Stellen" seiner Rechnerleistung) an?
6.2. Fällt das Minen oder sog. "Schürfen" von Kryptowährungen in den Bereich der gewerblichen Tätigkeit?
6.2.A. Gibt es dafür eine Grenze (ab welchem Betrag/Zeitraum) dies der Fall wäre?
6.3. Wie lang ist die Haltefrist, welche für die steuerfreie Veräusserung jener, so erzeugter immateriellen Güter einzuhalten ist?

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Korrekturen, Spezifizierungen & Ergänzungen sind gern gesehene Gäste im Fragen-Kabinett

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March 22, 2018, 05:42:32 AM
 #1502

Das hab ich grad gefunden. Könnte für die Zukunft interessant werden, falls es stimmt.


https://coincierge.de/2018/g20-kryptowaehrungen-sind-keine-waehrungen-sondern-vermoegenswerte/
tyz
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March 22, 2018, 09:28:45 AM
 #1503

Das hab ich grad gefunden. Könnte für die Zukunft interessant werden, falls es stimmt.


https://coincierge.de/2018/g20-kryptowaehrungen-sind-keine-waehrungen-sondern-vermoegenswerte/

Es ist eigentlich schon länger Konsens, dass Bitcoin keine Währung in der Definition der Notenbanken/Staaten ist. Wenn man die Dokumente oder Artikel von Personen von solchen Institutionen liest, dann ist da immer die Rede von Begriffen wie "Kryptogeld" oder "Krypto-Assets".
bct_ail
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March 22, 2018, 10:03:01 AM
 #1504

wie wäre es mit einem Fragenkatalog, den ein jeder von uns bei seinem FA anbringt und die entsprechenden Antworten hier gesammelt würden?

Scheede, die meisten Antworten aus Deinem Fragenkatalog sind in diesem FAQ ausreichend diskutiert und die verschiedenen Ansichten erörtert worden. Auf Seite 1 gibt es sogar eine Zusammenfassung davon.

Und ich glaube nicht, dass sich die Ämter über einen Fragenkatalog freuen.

-Amyotrophe Lateralsklerose-
Eine unheilbare Nervenkrankheit, die Erkrankte nach und nach bei vollem Bewusstsein
vollständig lähmt und überwiegend innerhalb von 2-3 Jahren unweigerlich zum Tod führt.

                                  
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Scheede
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March 22, 2018, 11:29:54 AM
Last edit: March 22, 2018, 12:19:42 PM by Scheede
 #1505

wie wäre es mit einem Fragenkatalog, den ein jeder von uns bei seinem FA anbringt und die entsprechenden Antworten hier gesammelt würden?

Und ich glaube nicht, dass sich die Ämter über einen Fragenkatalog freuen.

Scheede, die meisten Antworten aus Deinem Fragenkatalog sind in diesem FAQ ausreichend diskutiert und die verschiedenen Ansichten erörtert worden. Auf Seite 1 gibt es sogar eine Zusammenfassung davon.

Das war nach Fertigstellung ehrlicherweise auch mein Gefühl, nur würde es jedem einzelnen ermöglichen, die konkrete/n Antwort/en von seinem "direkt zuständigen" Bearbeiter zu erhalten, was zusätzliche Sicherheit beim Anwenden der zusammengetragenen Informationen im OP gäbe, sie quasi in Stein gemeiselt werden könnten bzw. an der einen oder anderen Stelle (falls abweichend bewertet) nachjustiert werden könnte (z.B. "wird nicht bei jedem FA so gesehen, diesen Punkt bitte im Einzelfall mit deinem SB beim FA besprechen).  

Die (ggf. unterschiedliche) Behandlung der Bounty-Erträge bspw. würde ich gern einmal von offizieller Stelle erhalten, da ich dazu noch ausreichend infromationen finden konnte...

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kael60
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March 22, 2018, 12:21:16 PM
 #1506

Hallo an alle fleißigen und kompetenten Schreiber,

ich lese hier aus Interesse schon einige Tage mit, bin aber noch nicht mit allen Seiten durch, dieses Forum ist bisher das Beste zu diesem Thema :-)

folgender Fall:

1. Btc gekauft und angelegt bei einem KryptoTradingservice, wo es Erlöse in Form von (Btc-)Zinsen gab, außerdem gab es fürs Weiterempfehlen kleine Provisionen in Btc, Eth bzw. Dollar.
Es liefen also unregelmäßige Zinsen für das angelegte Geld auf und Provisionen.
Beides (sagen wir in Summe 10T€ abzgl. investierte Summe) wird sicher mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz besteuert, richtig?!

nach ein paar Monaten wurde das Investdepot wieder aufgelöst und incl. Zinsen auf die Wallet transferiert.

2. die angesammelten Btc und Eth blieben vorerst in dem Portal liegen und wurden, sobald eine nennenswerte Summe zusammen kam, ins eigene Wallet transferiert.
Innerhalb der Jahresfrist wurden vom Wallet auch einige Positionen wieder verkauft, wobei dieser Gewinn nochmals zu versteuern wäre, richtig so?!

3. werden die restlichen Coins nun gehodelt und erst nach 365+1 Tag verkauft, sind die dann steuerfrei, da sie ja ab Datum der Transferierung auf das eigene Wallet keine Zinsen mehr generieren und ja eigentlich schon versteuert wurden (siehe 1.)?!

Sind meine Gedanken so richtig?!

kael60
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March 22, 2018, 02:08:00 PM
 #1507


...und noch was, weil ich das gerade auf Seite 67 las

Quote
Lasst Euch das mal auf der Zunge zergehen, 1 Mio Gewinn gemacht, all in geblieben, € 420k Steuerzahlung, Coins sind nur noch 100k wert (10%)... davon dürfte es ein paar geben... is klar.

Wenn ich jetzt also auf die Marktkapitalisierung schaue, ist der Gesamtmarkt um rd. 40% vom Höchststand zurückgegangen, dass ist schon traurig, war aber nach dem Boom im Dezember zu erwarten. Muss also eine interessante Portfoliostrategie sein, die aus dem eingesetzten Kapital 1 Mio macht und dann sind alle Coins nur noch 10% des Gewinns wert. Also das eingesetzte Kapital + 1 Mio ist weg... also nicht ganz... aber eigentlich ja doch.

Beispiel Hinkebein?

z.B. jemand kauft für 10000€ am 15.1.17 1000 Stück ETH (Werte alle der Einfachheit wegen gerundet).
Kurz bevor das Jahr ausläuft, entdeckt er einen guten ICO, z.B. Envion und denkt, cool, da bin ich überzeugt davon und wandelt seine ganzen ETH's in EnvionToken um. ETH-Preis am 7.1.18 ca. 1000€, realisierter Gewinn somit ca. 900000€, aber das Geld ist ja in den Tokens gebunden.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es dem ein oder anderen ICO- bzw. Kryptoenthusiasten im 1. Jahr ohne jegliches Steuerwissen so passiert ist, oder?!
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March 22, 2018, 02:19:57 PM
 #1508


...und noch was, weil ich das gerade auf Seite 67 las

Quote
Lasst Euch das mal auf der Zunge zergehen, 1 Mio Gewinn gemacht, all in geblieben, € 420k Steuerzahlung, Coins sind nur noch 100k wert (10%)... davon dürfte es ein paar geben... is klar.

Wenn ich jetzt also auf die Marktkapitalisierung schaue, ist der Gesamtmarkt um rd. 40% vom Höchststand zurückgegangen, dass ist schon traurig, war aber nach dem Boom im Dezember zu erwarten. Muss also eine interessante Portfoliostrategie sein, die aus dem eingesetzten Kapital 1 Mio macht und dann sind alle Coins nur noch 10% des Gewinns wert. Also das eingesetzte Kapital + 1 Mio ist weg... also nicht ganz... aber eigentlich ja doch.

Beispiel Hinkebein?

z.B. jemand kauft für 10000€ am 15.1.17 1000 Stück ETH (Werte alle der Einfachheit wegen gerundet).
Kurz bevor das Jahr ausläuft, entdeckt er einen guten ICO, z.B. Envion und denkt, cool, da bin ich überzeugt davon und wandelt seine ganzen ETH's in EnvionToken um. ETH-Preis am 7.1.18 ca. 1000€, realisierter Gewinn somit ca. 900000€, aber das Geld ist ja in den Tokens gebunden.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es dem ein oder anderen ICO- bzw. Kryptoenthusiasten im 1. Jahr ohne jegliches Steuerwissen so passiert ist, oder?!

Auszuschließen ist das nicht, aber es besteht wie bereits gesagt die Möglichkeit auch Verluste zu realisieren und ins letzte Jahr zurückzutragen. Bei 900k€ potentiellem steuerpflichtigem Gewinn könnte man dann auch ganz entfernt über einen Steuerberater nachdenken.
shahim
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March 23, 2018, 12:17:02 PM
 #1509


...und noch was, weil ich das gerade auf Seite 67 las

Quote
Lasst Euch das mal auf der Zunge zergehen, 1 Mio Gewinn gemacht, all in geblieben, € 420k Steuerzahlung, Coins sind nur noch 100k wert (10%)... davon dürfte es ein paar geben... is klar.

Wenn ich jetzt also auf die Marktkapitalisierung schaue, ist der Gesamtmarkt um rd. 40% vom Höchststand zurückgegangen, dass ist schon traurig, war aber nach dem Boom im Dezember zu erwarten. Muss also eine interessante Portfoliostrategie sein, die aus dem eingesetzten Kapital 1 Mio macht und dann sind alle Coins nur noch 10% des Gewinns wert. Also das eingesetzte Kapital + 1 Mio ist weg... also nicht ganz... aber eigentlich ja doch.

Beispiel Hinkebein?

z.B. jemand kauft für 10000€ am 15.1.17 1000 Stück ETH (Werte alle der Einfachheit wegen gerundet).
Kurz bevor das Jahr ausläuft, entdeckt er einen guten ICO, z.B. Envion und denkt, cool, da bin ich überzeugt davon und wandelt seine ganzen ETH's in EnvionToken um. ETH-Preis am 7.1.18 ca. 1000€, realisierter Gewinn somit ca. 900000€, aber das Geld ist ja in den Tokens gebunden.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es dem ein oder anderen ICO- bzw. Kryptoenthusiasten im 1. Jahr ohne jegliches Steuerwissen so passiert ist, oder?!

Auszuschließen ist das nicht, aber es besteht wie bereits gesagt die Möglichkeit auch Verluste zu realisieren und ins letzte Jahr zurückzutragen. Bei 900k€ potentiellem steuerpflichtigem Gewinn könnte man dann auch ganz entfernt über einen Steuerberater nachdenken.

Auf jedenfall bei diese Summen. Mir wurde gestern erklärt für jede Person gibt es sozusagen ein Spielraum in dem ein Einkommen variieren kann. Wenn man bisher halt nur brutto 60k oder so verdient hat und plötzlich da eine Summe von einer Million auftaucht, gehen die roten Lampen an und es wird intensiv geprüft.
Und wenn dann aber über einen Berater eingereicht wurde, ist schon klar dass da einer war, der bereits geprüft hat! Die Erklärung hat dann ein ganz anderes Gewicht.

robertNACO
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March 23, 2018, 02:12:27 PM
 #1510

wie wäre es mit einem Fragenkatalog, den ein jeder von uns bei seinem FA anbringt und die entsprechenden Antworten hier gesammelt würden?

Scheede, die meisten Antworten aus Deinem Fragenkatalog sind in diesem FAQ ausreichend diskutiert und die verschiedenen Ansichten erörtert worden. Auf Seite 1 gibt es sogar eine Zusammenfassung davon.

Und ich glaube nicht, dass sich die Ämter über einen Fragenkatalog freuen.

Hallo ich bin Robert und arbeite für ein Steuerbüro aus Hamburg, würde mich gerne einbringen ...

Die meisten Aspekte dieses Fragen-Katalogs sind schon geklärt und durch einschlägige Fachliteratur bestätigt.

schreibt mir auch gern bei Telegram @RobertNACO - Channel t.me/kryptoversteuerung - Krypto Steuer FAQ http://bit.ly/kryptoversteuerung
robertNACO
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March 23, 2018, 02:30:37 PM
 #1511


5. Kennt jemand einen Berater in Hamburg mit Bitcoin / altcoin Erfahrung?


Wir sitzen in Hamburg Bahrenfeld und befassen uns intensiv mit dem Thema bei Interesse schau gerne mal bei naco-hamburg.de/kryptowährungen vorbei.

Grüße

schreibt mir auch gern bei Telegram @RobertNACO - Channel t.me/kryptoversteuerung - Krypto Steuer FAQ http://bit.ly/kryptoversteuerung
robertNACO
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March 23, 2018, 02:37:40 PM
 #1512

Hallo an alle fleißigen und kompetenten Schreiber,

ich lese hier aus Interesse schon einige Tage mit, bin aber noch nicht mit allen Seiten durch, dieses Forum ist bisher das Beste zu diesem Thema :-)

folgender Fall:

1. Btc gekauft und angelegt bei einem KryptoTradingservice, wo es Erlöse in Form von (Btc-)Zinsen gab, außerdem gab es fürs Weiterempfehlen kleine Provisionen in Btc, Eth bzw. Dollar.
Es liefen also unregelmäßige Zinsen für das angelegte Geld auf und Provisionen.
Beides (sagen wir in Summe 10T€ abzgl. investierte Summe) wird sicher mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz besteuert, richtig?!

nach ein paar Monaten wurde das Investdepot wieder aufgelöst und incl. Zinsen auf die Wallet transferiert.

2. die angesammelten Btc und Eth blieben vorerst in dem Portal liegen und wurden, sobald eine nennenswerte Summe zusammen kam, ins eigene Wallet transferiert.
Innerhalb der Jahresfrist wurden vom Wallet auch einige Positionen wieder verkauft, wobei dieser Gewinn nochmals zu versteuern wäre, richtig so?!

3. werden die restlichen Coins nun gehodelt und erst nach 365+1 Tag verkauft, sind die dann steuerfrei, da sie ja ab Datum der Transferierung auf das eigene Wallet keine Zinsen mehr generieren und ja eigentlich schon versteuert wurden (siehe 1.)?!

Sind meine Gedanken so richtig?!



Hey, ich würde gerne Input zu deinen Fragen geben.

1. ist pauschal nicht so zu beantworten, was genau für einen Vertrag hast du da gehabt? Margin Trading? Future Geschäfte? Normales Traiding?
Wenn du als Beispiel jemanden beauftragt hast aus 1 BTC 1,5 BTC zu machen fällt deine ESt erst an wenn du die 0,5 BTC wieder verkaufst, allerdings kannst du die Kosten durch die Dienstleistung nur geltend machen wenn du innerhalb der Jahresfrist verkaufst.

2. Transfers lösen keine Steuer aus nur dann die Veräußerung.

3. siehe Antwort 1 Smiley

Grüße

schreibt mir auch gern bei Telegram @RobertNACO - Channel t.me/kryptoversteuerung - Krypto Steuer FAQ http://bit.ly/kryptoversteuerung
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March 23, 2018, 02:44:44 PM
 #1513

Hallo ich bin Robert und arbeite für ein Steuerbüro aus Hamburg, würde mich gerne einbringen ...

Die meisten Aspekte dieses Fragen-Katalogs sind schon geklärt und durch einschlägige Fachliteratur bestätigt.

Hallo,
schön dich an Board zu haben. Fachliches Wissen ist hier immer gefragt.

Mich würde interessieren wie du die Sache mit den Bounties siehst? Hier scheint es noch am meisten Klärungsbedarf zu geben. Insbesondere auch ältere Bounties aus früheren Jahren die heute deutlichen Wert habne und deren Herkunft nicht immer nachgewiesen werden kann? Wie ist dies steuerlich zu betrachten?
bct_ail
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March 23, 2018, 02:58:55 PM
 #1514

Hallo ich bin Robert und arbeite für ein Steuerbüro aus Hamburg, würde mich gerne einbringen ...

Hallo Robert,

schön dich hier zu sehen. Wie schon erwähnt würden wir uns über eine weitere Diskussion zu Bountys und Airdrops "freuen".
Einige sind der Meinung, es ist als § 22 ESTg (1) 3 zu definieren. Da es keine Anschaffung gibt, ist der volle Verkaufspreis zu versteuern. Haltefrist gib es nicht.
Andere sind der Meinung, es gilt § 23 EStG (1) 2: Anschaffungspreis ist zu versteuern (der gemeine Wert beim Zufluss) und Verkaufsgewinn zu versteuern, wenn Haltefrist < 1 Jahr.
Schenkung bei Airdrop steht auch noch im Raum zu Diskussion  Grin


Hier wird auch nochmal gesagt, dass das Entgelt eine geldwerte Gegenleistung sein kann!

Dazu hatte Münzpräger ja oben schon berechtigt eingewandt:

Liegt wohl daran, dass das FA deine "Arbeit", die entgeltet wird und die Anschaffung darstellt, nicht anerkennen wird.

Bei Bounties wird man das wahrscheinlich noch darstellen können (man hat die Mühen auf sich genommen, einen Textschnipsel zu kopieren und durch regelmäßige Posts quer durchs Forum zu schleppen), bei Airdrops allerdings nicht wirklich. Im OP werden sie deshalb auch als Schenkungen eingeordnet. Aber, hat der Schenker die gedroppten Coins angeschafft, so dass dessen Anschaffungszeitpunkt (und Preis) auf den Beschenkten übergeht? Und überhaupt: Wie sieht es für diejenigen aus, die regelmäßig an Bounty-Kampagnen teilnehmen? Spätestens dann liegen ja alle Merkmale gewerbsmäßiger Tätigkeit vor - und dann droht sogar der eigentlich schon vergessen geglaubte Umsatzsteuerbumerang.
Nein. So meine ich das nicht. Ich weiß nicht, ob das immer als "Arbeit" definiert werden kann. Mir ging es um die Definition der Begriffe Anschaffung und Entgelt.
Das Entgelt ist die in einem Vertrag vereinbarte Gegenleistung. Sie kann in Form von eine Geldleistung (also Währung) abgegolten werden, aber auch z.B. in Form von Füllern, Briefmarken oder eben Token (die dann eine Ersatzleistung wäre) definiert werden.

Quote
Entgeltforderung (die z. B. in Deutschland in § 286 Abs. 3 S. 1 und § 288 Abs. 2 BGB erwähnt ist) ist demnach nicht gleichbedeutend mit „Geldforderung“, mag es im konkreten Fall auch eine solche sein. Es handelt sich vielmehr um eine Forderung, die als Gegenleistung für eine Leistung versprochen war.
https://de.wikipedia.org/wiki/Entgelt#Leistung_und_Gegenleistung

Fazit:
Im Grunde genommen ergibt sich aber nur der Vorteil des §23 dann, wenn der Preis des Zuflusses "0" bzw. gering ist und der Coin >1 Jahr gehalten wird. Ansonsten ist die steuerliche Belastung gleich (bei gleichbleibendem Steuersatz).
Wäre schön, wenn man gegeüber dem FA wählen könnte. Dann würden sich so manche Optimierungsmöglichkeiten ergeben Smiley





Ich glaube, wir haben das nächste Kryptosteuerarmageddon gefunden: Bounties und Airdrops. Vor meinen geistigen Auge sehe ich schon die Schlagzeile: Wie eine Diskussion bei Bitcointalk für Entsetzen in der Krypto-Branche sorgt. Grin
so true.


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March 24, 2018, 07:09:18 AM
 #1515

Hallo zusammen,

"BTC-neuling" hier - hatte die Sache mit der Steuernachzahlung auch unterschätzt;) Wie sieht es den aus mit dem Absetzten von persönlichem Aufwand für Trading/Asset-management/Steuererklärung. Kann man dies, für den Fall das der Aufwand dokumentiert ist oder auch nicht, mit einem "persönlichen" Stundensatz (e.g. 10€/Mindestlohn?) als Werbungskosten absetzten?
Danke und Gruß,
twbt
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March 24, 2018, 01:10:27 PM
 #1516

Nochmal kurz dazu:

... Was ich in diesem Zusammenhang übrigens ganz interessant finde sind folgende Hinweise aus den Release Notes zur kommenden Version 3.1 von Electrum:

Capital gains: For each outgoing transaction, the difference between the acquisition and liquidation prices of outgoing coins is displayed in the wallet history. By default, historical exchange rates are used to compute acquisition and liquidation prices. These value can also be entered manually, in order to match the actual price realized by the user. The order of liquidation of coins is the natural order defined by the blockchain; this results in capital gain values that are invariant to changes in the set of addresses that are in the wallet. Any other ordering strategy (such as FIFO, LIFO) would result in capital gain values that depend on the set of addresses in the wallet.

Interessant ist das deshalb, weil man damit weder FIFO noch LIFO als fiktive Verbrauchsfolge, sondern die tatsächliche Verbrauchsfolge dokumentiert. Man könnte aus einem Depot - durch Nutzung von Coincontrol - also gezielt einzelne UTXOs auswählen und an einer Exchange veräußern. ...

Electrum 3.1.1 ist inzwischen released worden und bringt die o.g. Funktionalitäten mit. Ich hab' mir das mal kurz angeschaut und denke, damit kann man recht praktisch eine Depottrennung mit automatisierter Ermittlung evtl. Steuerimplikationen abbilden - sofern man es konsequent nutzt.

robertNACO
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March 24, 2018, 01:17:23 PM
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 #1517

Hallo ich bin Robert und arbeite für ein Steuerbüro aus Hamburg, würde mich gerne einbringen ...

Hallo Robert,

schön dich hier zu sehen. Wie schon erwähnt würden wir uns über eine weitere Diskussion zu Bountys und Airdrops "freuen".
Einige sind der Meinung, es ist als § 22 ESTg (1) 3 zu definieren. Da es keine Anschaffung gibt, ist der volle Verkaufspreis zu versteuern. Haltefrist gib es nicht.
Andere sind der Meinung, es gilt § 23 EStG (1) 2: Anschaffungspreis ist zu versteuern (der gemeine Wert beim Zufluss) und Verkaufsgewinn zu versteuern, wenn Haltefrist < 1 Jahr.
Schenkung bei Airdrop steht auch noch im Raum zu Diskussion  Grin


Hier wird auch nochmal gesagt, dass das Entgelt eine geldwerte Gegenleistung sein kann!

Dazu hatte Münzpräger ja oben schon berechtigt eingewandt:

Liegt wohl daran, dass das FA deine "Arbeit", die entgeltet wird und die Anschaffung darstellt, nicht anerkennen wird.

Bei Bounties wird man das wahrscheinlich noch darstellen können (man hat die Mühen auf sich genommen, einen Textschnipsel zu kopieren und durch regelmäßige Posts quer durchs Forum zu schleppen), bei Airdrops allerdings nicht wirklich. Im OP werden sie deshalb auch als Schenkungen eingeordnet. Aber, hat der Schenker die gedroppten Coins angeschafft, so dass dessen Anschaffungszeitpunkt (und Preis) auf den Beschenkten übergeht? Und überhaupt: Wie sieht es für diejenigen aus, die regelmäßig an Bounty-Kampagnen teilnehmen? Spätestens dann liegen ja alle Merkmale gewerbsmäßiger Tätigkeit vor - und dann droht sogar der eigentlich schon vergessen geglaubte Umsatzsteuerbumerang.
Nein. So meine ich das nicht. Ich weiß nicht, ob das immer als "Arbeit" definiert werden kann. Mir ging es um die Definition der Begriffe Anschaffung und Entgelt.
Das Entgelt ist die in einem Vertrag vereinbarte Gegenleistung. Sie kann in Form von eine Geldleistung (also Währung) abgegolten werden, aber auch z.B. in Form von Füllern, Briefmarken oder eben Token (die dann eine Ersatzleistung wäre) definiert werden.

Quote
Entgeltforderung (die z. B. in Deutschland in § 286 Abs. 3 S. 1 und § 288 Abs. 2 BGB erwähnt ist) ist demnach nicht gleichbedeutend mit „Geldforderung“, mag es im konkreten Fall auch eine solche sein. Es handelt sich vielmehr um eine Forderung, die als Gegenleistung für eine Leistung versprochen war.
https://de.wikipedia.org/wiki/Entgelt#Leistung_und_Gegenleistung

Fazit:
Im Grunde genommen ergibt sich aber nur der Vorteil des §23 dann, wenn der Preis des Zuflusses "0" bzw. gering ist und der Coin >1 Jahr gehalten wird. Ansonsten ist die steuerliche Belastung gleich (bei gleichbleibendem Steuersatz).
Wäre schön, wenn man gegeüber dem FA wählen könnte. Dann würden sich so manche Optimierungsmöglichkeiten ergeben Smiley





Ich glaube, wir haben das nächste Kryptosteuerarmageddon gefunden: Bounties und Airdrops. Vor meinen geistigen Auge sehe ich schon die Schlagzeile: Wie eine Diskussion bei Bitcointalk für Entsetzen in der Krypto-Branche sorgt. Grin
so true.


Moin,

bezüglich Airdrops gibt es eine erfreuliche Nachricht aus der Fachliteratur:

Ich zitiere hier den DWS-Verlag Ausgabe Nr. 1829:

Eine Besonderheit im Bereich der Kryptowährungen sind die sogenannten Airdrops. Airdrops sind Kryptowährungen, die dergestalt entwickelt werden, dass sie automatisch in den Wallets von Nutzern entstehen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Der jeweilige Nutzer muss seinerseits nichts dafür tun. Solange er über den privaten Schlüssel seiner Wallet verfügt, kann er die per Adirdrops entstandenen Coins nutzen.

Eine Herstellung der Coins erfolgt also - zumindest durch den Nutzer - nicht. Eine Anschaffungsvorgang kommt zumeist auch nicht in Betracht, da kein Erwerb von einem Dritten vorliegt. Die meisten per Airdrop entstandenen Coins werden nicht aus dem Rechtskreis eines Dritten auf den Nutzer übertragen. Vielmehr beginnen sie ihre "Existenz" überhaupt erst in dessen Vermögen. Daher liegt auch keine steuerpflichtige Schenkung vor.

Damit ähneln Airdrops einem Lottogewinn oder einem Zufallsfund. Mangels Erwerbsvorgangs kommt bei einer anschließenden Veräußerung eine Besteuerung nach § 23 (1) Nr. 2 EStG seinem Wortlauf nach grundsätzlich nicht in Betracht.


Wenn ich Bounties richtig verstehe, sind sie ein reward für eine Dienstleistung welcher Art auch immer.
In der Tat ist die Kategorisierung schwierig, wenn man es auf die Spitze treibt ist es sogar eine Entlohnung für eine erbrachte Leistung. Hier entstehen dann so Überlegungen ob man nicht schon unternehmerisch handelt.
Sollte man dazu in einer 2016/2017 Erklärung Angaben machen müssen würde ich so argumentieren:
Es wurde freiwillig ein einem Projekt gearbeitet und man hat dafür einen kleinen reward erhalten. Die Anschaffungskosten sind in dem Fall jedoch 0€ und bei Verkauf < 1 Jahr wäre der gesamte Erlös zu besteuern.

Grüße

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robertNACO
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March 24, 2018, 02:01:33 PM
 #1518

Hallo zusammen,

"BTC-neuling" hier - hatte die Sache mit der Steuernachzahlung auch unterschätzt;) Wie sieht es den aus mit dem Absetzten von persönlichem Aufwand für Trading/Asset-management/Steuererklärung. Kann man dies, für den Fall das der Aufwand dokumentiert ist oder auch nicht, mit einem "persönlichen" Stundensatz (e.g. 10€/Mindestlohn?) als Werbungskosten absetzten?
Danke und Gruß,

Moin, in der Buchhaltung gibt es eine feste Grundregel: Ohne Beleg keine Buchung - in deinem Fall ohne Beleg keine Werbungskosten. Du kannst deine "Eigenleistung" nicht als Werbungskosten angeben. Du könntest die Kosten für die Steuererklärung (nur den Teil der auf die Anlage SO fällt) die ein Berater durchführt ansetzen.

Gruß

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hammerhart
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March 24, 2018, 04:49:20 PM
 #1519

danke für die rückmeldung, was mir nur schwer einleuchtet ist dass mein eigener Aufwand nicht anrechnungsfähig ist und wenn ich jemanden für die "gleiche" Leistung bezahle dies absetzten kann...für mich als Laien wirkt dies nicht wirklich gerecht;) 
Jeff Jefferson
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March 25, 2018, 11:28:01 AM
 #1520

Hey, das freut mich aber, dass der DWS da was rausgebracht hat!

Was steht denn in dem 1829 zu Hard Forks drin? Wie werden diese versteuert?

Grüße!
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