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Author Topic: Bitcoin & die Steuer - FAQ  (Read 81478 times)
kryptosteuer
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April 30, 2018, 03:38:25 PM
 #1661

ohne um Schleichwerbung für mich selbst machen zu wollen
FTFY Tongue

Zuerst wollte ich anonym schreiben:

"Hier sind die besten Steuerjungs, glaubt mir die allerbesten. Geht zu denen und dankt mir später. Wer da nicht hingeht ist ein Noob"

Hab mich dann umentschieden.
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Acura3600
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April 30, 2018, 05:00:26 PM
 #1662

Ja das ist klar dass der händler die rechnung beim FA einreicht.. heisst aber noch lange nicht dass das FA anfängt jeden kunden zu überprüfen womit er bezahlt hat und woher das geld stammt.. der aufwand wäre immens!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein seriöser Lambo Händler deine 15 btc oder so (je nach marktwert) einfach so mir nichts dir nichts annimmt. Können ja BTC aus illegal stammenden aktivitäten sein. (Mir fällt der fachausdruck leider für diese art der coins nicht mehr ein - vl. kann mir wer auf die sprünge helfen?). Und wenn du in Fiat bezahlst musst du ja eh vorher wieder auscashen, dann wären wir bei der Bank Thematik Wink

Wäre ja lustig wenn jetzt sogar der Käufer der per BTC bezahlen möchte in der Pflicht ist die Herkunft seiner BTC prüfen soll Cheesy
Was kümmerts mich was vorherige Leute mit dem BTC gemacht haben vor Jahren ?
Ich glaube das so ca alle Euronoten die sich mittlerweile im Umlauf befinden mit Kokain behaftet sind... was ist mit denen ? Die nimmt der Händler dann auch nicht an zum bezahlen ? ^^
krainzmaster
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April 30, 2018, 05:02:27 PM
 #1663

ohne um Schleichwerbung für mich selbst machen zu wollen
FTFY Tongue

Zuerst wollte ich anonym schreiben:

"Hier sind die besten Steuerjungs, glaubt mir die allerbesten. Geht zu denen und dankt mir später. Wer da nicht hingeht ist ein Noob"

Hab mich dann umentschieden.
Zur Sicherheit:  Grin

mit deinem namen wär deine anonymität eh schnell aufgeflogen^^
krainzmaster
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April 30, 2018, 05:11:06 PM
 #1664

Ja das ist klar dass der händler die rechnung beim FA einreicht.. heisst aber noch lange nicht dass das FA anfängt jeden kunden zu überprüfen womit er bezahlt hat und woher das geld stammt.. der aufwand wäre immens!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein seriöser Lambo Händler deine 15 btc oder so (je nach marktwert) einfach so mir nichts dir nichts annimmt. Können ja BTC aus illegal stammenden aktivitäten sein. (Mir fällt der fachausdruck leider für diese art der coins nicht mehr ein - vl. kann mir wer auf die sprünge helfen?). Und wenn du in Fiat bezahlst musst du ja eh vorher wieder auscashen, dann wären wir bei der Bank Thematik Wink

Wäre ja lustig wenn jetzt sogar der Käufer der per BTC bezahlen möchte in der Pflicht ist die Herkunft seiner BTC prüfen soll Cheesy
Was kümmerts mich was vorherige Leute mit dem BTC gemacht haben vor Jahren ?
Ich glaube das so ca alle Euronoten die sich mittlerweile im Umlauf befinden mit Kokain behaftet sind... was ist mit denen ? Die nimmt der Händler dann auch nicht an zum bezahlen ? ^^

Naja es ist ja bekannt, dass diese "verseuchten coins" wenn sie nicht verwaschen sind von exchanges nicht angenommen werden. Und was bringt es mir als Lambo Händler, wenn ich diese Coins dann nicht in Fiat wechseln kann? Btw in der aktuellen AML steht einiges drinnen zu dem Thema Wink
Acura3600
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April 30, 2018, 05:15:18 PM
 #1665

Früher oder später werden sicherlich alle BTC‘s „behaftet“ sein oder wie man das auch immer nennen mag - Da kann dann selbst der Käufer BTC‘s nichts dafür - sorry für Offtopic / zurück zum Steuerthema Smiley
Master of Puppets (EIRE)
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April 30, 2018, 05:43:00 PM
 #1666

@ krainznaster Ja nee is klar.. der seriöse lambo händler wird dich vorher fragen wo du deine btc her hast bevor der kauf stattfindet.. und beim fiat macht er das auch bestimmt  Roll Eyes Roll Eyes
magnet1235
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April 30, 2018, 07:08:38 PM
 #1667

ohne um Schleichwerbung für mich selbst machen zu wollen
FTFY Tongue

Zuerst wollte ich anonym schreiben:

"Hier sind die besten Steuerjungs, glaubt mir die allerbesten. Geht zu denen und dankt mir später. Wer da nicht hingeht ist ein Noob"

Hab mich dann umentschieden.
Zur Sicherheit:  Grin


würde gerne deine Dienstleistung in anspruch nehmen, konnte dir jedoch keine PN senden da ich als " noob " abgestempelt werde :/

über eine rückmleudng würde ich mich freuen.
kryptosteuer
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April 30, 2018, 07:25:06 PM
 #1668

ohne um Schleichwerbung für mich selbst machen zu wollen
FTFY Tongue

Zuerst wollte ich anonym schreiben:

"Hier sind die besten Steuerjungs, glaubt mir die allerbesten. Geht zu denen und dankt mir später. Wer da nicht hingeht ist ein Noob"

Hab mich dann umentschieden.
Zur Sicherheit:  Grin


würde gerne deine Dienstleistung in anspruch nehmen, konnte dir jedoch keine PN senden da ich als " noob " abgestempelt werde :/

über eine rückmleudng würde ich mich freuen.

Hi. Schreib mir über Twitter. @kryptosteuer
eisena
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May 01, 2018, 10:31:25 AM
 #1669

@ krainznaster Ja nee is klar.. der seriöse lambo händler wird dich vorher fragen wo du deine btc her hast bevor der kauf stattfindet.. und beim fiat macht er das auch bestimmt  Roll Eyes Roll Eyes

Made my day Smiley  Lasst uns doch ein Cryptoautohaus aufmachen!
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May 02, 2018, 06:25:01 PM
 #1670

Gibts schon sowas in der art, nennt sich carcoins (de).. aber vorsicht, vorher die herkunft deiner BTC klären und überprüfen, der Dietmar von nebenan der sein Toyota MR2 verkauft könnte sonst die Annahme verweigern :p
sauke18
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May 04, 2018, 09:43:53 AM
 #1671

Hallo zusammen,

was mich noch genauer interessieren würde bezüglich der 1 Jahr Haltedauer:

1. Würdet ihr sagen, dass die Dauer unterbrochen wird, wenn ein Coin auf seine eigene Blockchain wandert? Z. B. Er war erst ein Ethereum Token und wurde dann zu einem Token mit 1:1 Swap auf eigener Blockchain, sobald diese fertig entwickelt wurde?
2. Leider habe ich mal mit 80% meiner Tokens auf Poloniex das Lendingfeature ganz kurz getestet. Habe dadurch auch so gut wie nichts eingenommen, war nur über paar Tage um das mal zu testen. Muss ich nun wegen diesem dummen Fehler 40% oder wie viel auch immer Steuern zahlen, da es auf 10 Jahre erweitert wurde?
Vielen Dank
qwk
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May 04, 2018, 11:17:15 AM
 #1672

1. Würdet ihr sagen, dass die Dauer unterbrochen wird, wenn ein Coin auf seine eigene Blockchain wandert? Z. B. Er war erst ein Ethereum Token und wurde dann zu einem Token mit 1:1 Swap auf eigener Blockchain, sobald diese fertig entwickelt wurde?
Klares Jein.
Eigentlich Nein, sofern tatsächlich das Ethereum Token und das Token mit eigener Blockchain 1:1 identisch sind.
Aber Ja, es kann einen Unterschied machen, sofern das Ethereum Token nur ein Zahlungsversprechen für ein eigenes Token dargestellt hat und/oder funktionale Unterschiede vorliegen oder insbesondere, wenn das Ethereum Token auch nach dem "Swap" weiter existiert.
Anders gesagt: ist im Einzelfall zu prüfen.
Um welches Token geht es denn?

2. Leider habe ich mal mit 80% meiner Tokens auf Poloniex das Lendingfeature ganz kurz getestet. Habe dadurch auch so gut wie nichts eingenommen, war nur über paar Tage um das mal zu testen. Muss ich nun wegen diesem dummen Fehler 40% oder wie viel auch immer Steuern zahlen, da es auf 10 Jahre erweitert wurde?
Nein, deine Haltefrist verlängert sich (ziemlich) sicher nicht auf 10 Jahre.
Verlängerung der Haltefrist auf 10 Jahre
Eine Verlängerung der Haltefrist auf 10 Jahre findet weder beim Verleihen von Bitcoins gegen Zinsen noch bei Altcoins mit Zinsen / Dividenden / Gas aus PoS / Staking statt. Dies ist zumindest der Konsens der allermeisten Steuerberater.

All free men, wherever they may live, can use Bitcoin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words "Ich bin ein Bitcoiner!"
sauke18
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May 04, 2018, 12:06:50 PM
 #1673

Hallo qwk,

vielen Dank für deine Antwort.

"Nein, deine Haltefrist verlängert sich (ziemlich) sicher nicht auf 10 Jahre."

Interessant, das scheint hier im Forum anders gesehen zu werden. Im Netz steht überall, dass es ein Verleihen auf 10 Jahre erhöht.
Siehe z. B. https://www.bitcoinmag.de/bitcoin-handel/bitcoin-altcoin-steuererklaerung-steuer-steuerrecht-steuerfrei-veraeusserungsgeschaeft-bitcoinrecht/a-106 Punkt 8 oder
https://boerse.ard.de/anlageformen/kryptowaehrungen/so-wird-der-bitcoin-besteuert100.html#Sind-Bitcoins-steuerpflichtig "Wer seine Bitcoins allerdings verleiht und dafür Zinsen erhält, für den gilt die Steuerfreiheit erst nach zehn Jahren." usw.

Insgesamt finde ich das System sowieso absurd. Einige Steuerberater sagen ja, andere nein? Dann vertraut man einem, und nach 2 Jahren kommt dann heraus, das Finanzamt hätte es doch gerne anders, von daher ab in den Knast.

Zu 1.:
Der Coin wird gefrozen sobald die Hauptplattform live geht und kann dann nicht mehr auf Ethereum getradet werden. Von daher stehen die Chancen wohl ganz gut, dass es nicht als andere Coin angesehen wird.
Broesel
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May 04, 2018, 12:18:53 PM
 #1674

Hallo qwk,

vielen Dank für deine Antwort.

"Nein, deine Haltefrist verlängert sich (ziemlich) sicher nicht auf 10 Jahre."

Interessant, das scheint hier im Forum anders gesehen zu werden. Im Netz steht überall, dass es ein Verleihen auf 10 Jahre erhöht.
Siehe z. B. https://www.bitcoinmag.de/bitcoin-handel/bitcoin-altcoin-steuererklaerung-steuer-steuerrecht-steuerfrei-veraeusserungsgeschaeft-bitcoinrecht/a-106 Punkt 8 oder
https://boerse.ard.de/anlageformen/kryptowaehrungen/so-wird-der-bitcoin-besteuert100.html#Sind-Bitcoins-steuerpflichtig "Wer seine Bitcoins allerdings verleiht und dafür Zinsen erhält, für den gilt die Steuerfreiheit erst nach zehn Jahren." usw.

Insgesamt finde ich das System sowieso absurd. Einige Steuerberater sagen ja, andere nein? Dann vertraut man einem, und nach 2 Jahren kommt dann heraus, das Finanzamt hätte es doch gerne anders, von daher ab in den Knast.

Da muss ich sauke18 zustimmen. Tendenziell liest man sehr viel öfter, dass die Haltefrist sich auf 10 Jahre verlängert beim verleihen. Aber wie es scheint hat sich das FA mit vielen Sachen bezüglich Cryptobesteuerung noch nicht wirklich eingehend auseinander gesetzt und oft sind die Regelungen nicht klar formuliert. Wenn jemand damit schon Erfahrungen beim FA hat, BITTE POSTEN! Ich denke aber nicht, dass man in den Knast geht, wenn man sich an die Anweisungen seines Steuerberaters hält. Vieles sheint bis jetzt auch wirklich noch Auslegungssache zu sein.

Besten Dank an qwk für dieses Thread! 

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qwk
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May 04, 2018, 12:25:27 PM
 #1675

"Nein, deine Haltefrist verlängert sich (ziemlich) sicher nicht auf 10 Jahre."

Interessant, das scheint hier im Forum anders gesehen zu werden. Im Netz steht überall, dass es ein Verleihen auf 10 Jahre erhöht.
[...]
Insgesamt finde ich das System sowieso absurd. Einige Steuerberater sagen ja, andere nein?
Dann vertraut man einem, und nach 2 Jahren kommt dann heraus, das Finanzamt hätte es doch gerne anders, von daher ab in den Knast.
Das ist auch ein leidiges Thema und war (nicht nur hier) schon oft Gegenstand der Diskussion.
Es ist einfach so, dass eine wörtliche Auslegung des Gesetzes zur Verlängerung der Haltefrist führt, die wörtliche Auslegung aber allgemein als falsch angesehen wird.
Insofern kann kein Steuerberater eindeutig mit 100%iger Bestimmtheit sagen, dass die Haltefrist sich nicht verlängert, aber eigentlich gehen alle, die sich eingehend mit der Thematik befasst haben, davon aus.

Und ja, das bedeutet, dass du dich heute auf etwas verlässt, was möglicherweise von einem Finanzgericht später doch wieder anders ausgelegt wird.
"In den Knast" wirst du dafür aber mit Sicherheit nicht wandern, da du dich hier auf die einschlägige Expertise von Steuerberatern verlassen durftest.
Die Steuern, falls die Haltefrist dann doch 10 Jahre beträgt, wirst du aber natürlich zahlen müssen.
Insofern lautet mein persönlicher Rat auch weiterhin, dieses minimale Restrisiko zu meiden, wenn möglich.

Also im Zweifel besser nicht verleihen und keine POS-Coins kaufen.


Quote from: NWB Nr. 15 vom 09.04.2018
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 EStG ordnet Folgendes an: „Bei Wirtschaftsgütern im Sinne von Satz 1, aus deren Nutzung als Einkunftsquelle zumindest in einem Kalenderjahr Einkünfte erzielt werden, erhöht sich der Zeitraum auf zehn Jahre“.
Allerdings versteht sich die Regelung des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 EStG ausweislich der Gesetzesbegründung als Missbrauchsverhütungsvorschrift zur Verhinderung von Steuersparmodellen
[...]
Ungeachtet dessen spricht als weiteres Argument gegen die Anwendung der zehnjährigen Spekulationsfrist des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 EStG auch ein Urteil des BFH v. 2.5.2000 - IX R 73/98 (BStBl 2000 II S. 614). Wenn ein Steuerpflichtiger ein Fremdwährungskonto unterhält und dieses als Festgeld zinsbringend anlegt, dann trennt der BFH gedanklich dieses Fremdwährungskonto in zwei selbständige Wirtschaftsgüter auf: zum einen in das Fremdwährungsguthaben (Einkünfte nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG) und zum anderen in die Darlehensforderung, die entsteht, wenn der Steuerpflichtige das Fremdwährungsguthaben als Festgeld anlegt (keine Einkünfte nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG). Hierauf basierend weist das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt) in einer Verfügung v. 10.3.2016 - S 2256.1.1 - 6/6 St 32 darauf hin, dass die Fristverlänge- rung nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 EStG bei verzinslich angelegten Fremdwährungsguthaben nicht eingreift. Die erzielten Zinsen sind gerade nicht Ausfluss des Wirtschaftsguts „Fremdwährungsguthaben“, sondern resultieren aus der Darlehensforderung. Es bleibt bei Fremdwährungsguthaben also bei der einjährigen Spekulationsfrist – bei längerer Haltedauer ergibt sich also kein Spekulationsgewinn. Ebenso wie bei Fremdwährungsguthaben ist auch bei Kryptowährungen ent- sprechend zu differenzieren. Bei verzinslicher Hingabe einer Kryptowährung sind etwaige Zinsen daher der daraus resultierenden Darlehensforderung und nicht dem Kryptoguthaben selbst zuzuordnen. Es kommt zu keiner Verlängerung der Spekulationsfrist nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 EStG.

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flipperfish
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Dolphie Selfie


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May 05, 2018, 02:01:33 PM
 #1676

Vielen Dank. Ich habe die Datei noch einmal auf einen seriöser klingenden Hoster geladen.
https://workupload.com/file/QXdVgQy

Kannst du (oder jemand anders?) die Datei bitte nochmal hochladen? Ich habe den Zeitraum leider verpasst  Cry
Redaxo
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May 06, 2018, 08:41:10 PM
 #1677

Hallo zusammen!

Ich hätte drei kleine Fragen an euch - vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Kurz zu meiner Situation: Ich habe 2017 sehr viel Trading betrieben und dabei einen fast siebenstelligen Umsatz erzielt - in den Vorjahren war ich in der Crypto-Welt noch gar nicht aktiv. Nun habe ich alle Trades beinahe lückenlos (es fehlen nur kleinere Trades von Etherdelta, diese habe ich so gut es geht rekonstruiert) in das Tool von cointracking.info eingetragen und mir einen Steuerreport generieren lassen.

Nun zu meinen Fragen:

1) Den erzielten Gewinn trage ich ja in der Anlage SO ein. Ich habe vor, den Steuerreport (die Liste mit den nach Tagen gruppierten Trades inkl. Gewinn-Verlustrechnung) beizulegen. Wird das Finanzamt diesen als Nachweis akzeptieren, zumal ich diesen beinahe lückenlos gepflegt habe?

2) Ich habe mich nach einiger Rechnerei und Überlegung für die LIFO-Methode entschieden. Meine Recherche hat ergeben, dass man sich dies zu Beginn auswählen kann, sofern man in den folgenden Jahren dann an der Methode festhält - ein Wechsel zu FIFO ist dann z.B. nicht mehr möglich. Ist das korrekt?

3) Hat bereits jemand Erfahrungen mit der Steuererklärung von 2017 gemacht bzw. einen Bescheid erhalten? Gab es irgendwelche nennenswerten Probleme oder Rückfragen?

Viele Grüße!
Peddalustig
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May 06, 2018, 09:16:54 PM
 #1678

Guten Abend,

erstmal vorab - toller Thread, ich habe mir viele der Seiten interessiert durchgelesen.

Da der 31.5 naht beschäftige ich mich gerade etwas mit dem Thema Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2017.

Laut cointracking muss ich ca. 1300€ an Gewinn aus dem Handel mit Coins versteuern. Das werde ich in Elster in der Anlage SO Zeile 48 so angeben und den Steuerreport von Cointracking dem FA zuschicken.
Was mir aber viel wichtiger ist sind die Gewinne, die ich evtl. dieses Jahr realisiere, nach Ablauf der 1 Jahr Haltefrist unter Berücksichtigung des FIFO-Prinzips. Hier habe ich Verschiedenes gehört. Zum einen soll die Angabe solcher Gewinne gar nicht nötig sein, da sie ja steuerfrei sind, von anderen wird wieder betont, dass nur das Finanzamt Gewinne als "steuerfrei erklären kann". Gibt es da von den hier anwesenden Experten schon eine eindeutige Meinung zu?

Ich hab grundsätzlich kein Problem damit dem Finanzamt meine Coins die ich aktuell halte mitzuteilen, in Form irgendeiner bei cointracking.info erhältlichen Übersicht. Ich will einfach später keinen Stress. Ist es sinnvoll, so eine Übersicht bei der Steuererklärung für 2017 schon beizufügen, oder ist es eh (wenn überhaupt) fällig in der Steuererklärung von 2018?


Viele Grüße
robertNACO
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May 07, 2018, 09:37:40 AM
 #1679

ich habe gestern mit 2 finanzbeamten gesprochen und die sagten mir, es gab bis mitte 2017 die Anweisung, Crypto-Währungen als Umsatzsteuerfrei zu behandeln. Diese Anweisung wäre mitte 2017 widerrufen worden, da es eine bundeseinheitliche Regelung geben soll (was ja den aktuellen entwicklungen entspricht).


Moin, schau mal hier: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Umsatzsteuer/Umsatzsteuer-Anwendungserlass/2018-02-27-umsatzsteuerliche-behandlung-von-bitcoin-und-anderen-sog-virtuellen-waehrungen.pdf;jsessionid=41D281B5241D47C388EF2F220B43C946?__blob=publicationFile&v=1

Das Schreiben ist aus Februar 2018 - super Beispiel wieviel Ahnung Finanzbeamte haben  Roll Eyes

schreibt mir auch gern bei Telegram @RobertNACO - Channel t.me/kryptoversteuerung - Krypto Steuer FAQ http://bit.ly/kryptoversteuerung
robertNACO
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May 07, 2018, 09:49:43 AM
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 #1680

Guten Abend,

erstmal vorab - toller Thread, ich habe mir viele der Seiten interessiert durchgelesen.

Da der 31.5 naht beschäftige ich mich gerade etwas mit dem Thema Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2017.

Laut cointracking muss ich ca. 1300€ an Gewinn aus dem Handel mit Coins versteuern. Das werde ich in Elster in der Anlage SO Zeile 48 so angeben und den Steuerreport von Cointracking dem FA zuschicken.
Was mir aber viel wichtiger ist sind die Gewinne, die ich evtl. dieses Jahr realisiere, nach Ablauf der 1 Jahr Haltefrist unter Berücksichtigung des FIFO-Prinzips. Hier habe ich Verschiedenes gehört. Zum einen soll die Angabe solcher Gewinne gar nicht nötig sein, da sie ja steuerfrei sind, von anderen wird wieder betont, dass nur das Finanzamt Gewinne als "steuerfrei erklären kann". Gibt es da von den hier anwesenden Experten schon eine eindeutige Meinung zu?

Ich hab grundsätzlich kein Problem damit dem Finanzamt meine Coins die ich aktuell halte mitzuteilen, in Form irgendeiner bei cointracking.info erhältlichen Übersicht. Ich will einfach später keinen Stress. Ist es sinnvoll, so eine Übersicht bei der Steuererklärung für 2017 schon beizufügen, oder ist es eh (wenn überhaupt) fällig in der Steuererklärung von 2018?


Viele Grüße

Moin,
ich kopiere dir mal die Fragen und Antworten dazu aus meinem FAQ:

F: Gibt es Trades die steuerfrei oder nicht steuerbar sind?
A1: Trades sind steuerfrei, wenn die Summe aller Gewinne innerhalbe eines Jahres unter 600€ liegen (§ 23 Absatz 3 Satz 5)
A2: Trades sind nicht steuerbar wenn zwischen dem Ankauf und Verkauf oder Tausch mehr als 1 Jahr liegt (Umkehrschluss aus § 23 Absatz 1 Nummer 2 Satz 1)

F: Muss ich steuerfreie oder nicht steuerbare Trades trotzdem angeben?
A1: Zitat Elster.de bezügliche steuerfreien Trades: „Die Abgabe einer Anlage SO ist insoweit entbehrlich, als Sie im Kalenderjahr 2017 keine privaten Veräußerungsgeschäfte getätigt haben oder die Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften insgesamt weniger als 600 Euro, im Fall der Zusammenveranlagung bei jedem Ehegatten / Lebenspartner weniger als 600 Euro betragen haben. Haben Sie innerhalb der oben genannten Fristen Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften realisiert, geben Sie bitte die Anlage SO ab.“
A2: Die Anlage SO sieht auch nicht vor das nicht steuerbare Trades angegeben werden müssen

Randnotiz: Ob man dennoch sein FA darüber informieren möchte, gerade wenn man einen hohen € Betrag auf seinem Girokonto erwartet, ist euch ganz selbst überlassen. Folgender Text in einem Anschreiben an das FA wäre möglich:
„Ich habe im Jahr xyz mehrere Kryptowährungen verkauft, die aber einerseits nicht steuerbar und andererseits steuerfrei gem. § 23 (3) S. 5 sind. Ich möchte mit der Offenlegung dieser Verkäufe einem möglichen Vorwurf der Geldwäsche oder Steuerhinterziehung entgegenwirken, auch und vor allem im Hinblick auf das Jahr xyz indem Verkäufe in beachtlicher Höhe erfolgen.“

Grüße

schreibt mir auch gern bei Telegram @RobertNACO - Channel t.me/kryptoversteuerung - Krypto Steuer FAQ http://bit.ly/kryptoversteuerung
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