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Author Topic: Bitcoin & die Steuer - FAQ  (Read 91128 times)
zidane
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July 18, 2018, 11:07:24 AM
 #1781

Und das zurecht.

Alles Panikmache. Wenn es ein Großer Betrag ist, der auch Steuerfrei ist und eine Haltefrist >1 Jahr hat empfehle ich
immer und immer wieder diesen einzutragen. Lasst doch das Finanzamt sehen was Sache ist.

Damit hätte der junge Mann sich einiges an Ärger erspart. PS: War es bei dem Crash Martin G. ? Ansonsten glaube ich der Geschichte nicht.
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mezzomix
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July 18, 2018, 11:16:03 AM
 #1782

Darfst Du machen wie Du willst, aber alle anderen sind gewarnt. Es wurde ja auch in den anderen Beiträgen oft genug gezeigt, dass "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten" und "Ich habe mich immer an die Gesetze gehalten" nicht vor ernsthaftem Schaden schützt.

Wer sich trotzdem dem Risiko aussetzen möchte, darf das gerne machen. Ganz Nach dem Motto: Jeder ist seines eigenen Unglückes Schmied.
zidane
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July 18, 2018, 01:00:09 PM
 #1783

Darfst Du machen wie Du willst, aber alle anderen sind gewarnt. Es wurde ja auch in den anderen Beiträgen oft genug gezeigt, dass "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten" und "Ich habe mich immer an die Gesetze gehalten" nicht vor ernsthaftem Schaden schützt.

Wer sich trotzdem dem Risiko aussetzen möchte, darf das gerne machen. Ganz Nach dem Motto: Jeder ist seines eigenen Unglückes Schmied.

Welcher ernsthafte Schaden entsteht den bei einer Hausdurchsuchung? Oder stört Dich etwa das was die Nachbaren über Dich denken?
qwk
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July 18, 2018, 02:21:01 PM
 #1784

Bitte keine Offtopic-Beiträge hier im Thread!

Aus Respekt vor den Nutzern, die hier Informationen zum Thema "Steuern" suchen, möchte ich dringend darum bitten, jegliche Diskussionen zu anderen Themen in anderen Threads zu führen, und werde ggf. auch den Moderator bitten, Offtopic-Beiträge zu löschen.

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July 18, 2018, 07:42:51 PM
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 #1785

Ich habe am Montag endlich meinen Steuerbescheid bekommen nachdem ich für das vergangenen Jahr erstmals einen Steuerberater hinzuzog.
Obwohl es kein Krypto-Experte in der Steuerberatung war hat er sich doch gut zwei Monate Zeit genommen um sich einzuarbeiten und hat mich gut beraten was die aktuelle steuerliche Situation angeht.

Letztlich bin ich mit den nachzuzahlenden Steuern auch zufrieden die insgesamt im mittleren fünfstelligen Bereich liegen. Es wurde vom Finanzamt überraschenderweise alles so akzeptiert wie eingereicht. Die Komplexität ergab sich bei mir, da ich einsereits viele Bounty- und Airdrop-Einkünfte aus 2017 hatte, viele Trades seit 2015 die innerhalb von einem Jahr veräußert wurden und Coins die ich durch Bounties und PoS bzw. PoI schon 2015 und 2016 erhielt, teilweise verkaufte und reinvestierte und 2017 mit deutlichen Gewinnen veräußerte (diese mussten mit dem Wert zum Zeitpunkt des Erhalts nachversteuert werden, was also einer Nacherklärung gleichkam).

Insgesamt kann ich sagen, dass ich mir anfangs deutlich mehr Stress gemacht hatte als es letztlich war. Ich musste zwar hohe Steuer zahlen, hatte aber auch hohe Einnahme die letzten Jahren durch Krypto die ich zum allergrößten Teil noch hatte, sodass es mir keine Schmerzen machte. Daher auch mein Tipp, behaltet eure Gewinne solange bis das Finanzamt sich gemeldet hat und verprasst es nicht direkt. Mittlerweile kenne ich aber die Tricks um zukünftig wohl weniger Steuern zahlen zu müssen, insbesondere was das kurzfristige Trading angeht  Cheesy.

shahim
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July 19, 2018, 01:54:05 PM
 #1786

Auf btc-echo (https://www.btc-echo.de/verlaengerung-der-spekulationsfrist-von-kryptowaehrungen-auf-10-jahre/) gibt es einen Gastkommentar von cryptotax bezüglich der Verlängerung der Spekulationsfrist auf 10 Jahre gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 EStG.

Sie geben einige Gründe an, weshalb sie einer Verlängerung nicht zustimmen.
Quote
Unter Berücksichtigung der dargelegten Argumente sollte eine Verlängerung der Spekulationsfrist durch Einnahmen aus Kryptoassets regelmäßig unbegründet sein. Die Fristverlängerung versteht sich als Missbrauchsbekämpfungsvorschrift, welche ferner aus einem konkreten Steuersparmodell geboren wurde. Da Kryptowährungen keinem substanzbedingten Wertverfall unterliegen, ist eine Ausgestaltung als Steuersparmodell unmöglich. Hinzu kommt, dass potentielle Erträge in vielen Fällen nicht auf den Einsatz des Wirtschaftsguts, sondern auf systembedingte Leistungsangebote zurückzuführen sind.

Aber wie es so ist, setzen sie sich nicht 100%-ig fest. Denn sonst hätten sie diesen Satz am Ende ausgelassen:
Quote
Bei signifikanten Investitionsbeträgen ist es jedoch aus Risikogesichtspunkten durchaus ratsam, eine rechtsverbindliche Auskunft gemäß § 89 AO vor Beginn der Tätigkeit einzuholen.


Ich würde mich wirklich mal über Rückmeldungen von Usern freuen, die ihre Bescheide schon bekommen haben.

Ich hab meinen Steuerbescheid schon vor einigen Monaten erhalten. Es wurde ohne Rücksprache alles akzeptiert. Ich habe lediglich einen Anfangswert und Endwert eingetragen mit Datum 01.01 und 31.12,
die Einzeltrades hätte ich in Excel da bei Rückfragen. Aber keiner kam auf mich zu... Ich denke die dachten sich... nehmen wir lieber mit das Geld bevor er noch steuerfrei ist... immerhin ging es um einen sehr hohen Betrag.

Darf man fragen wie hoch die Steuer ausgefallen ist? Hoch ist so relativ... Für einige sind ein paar tausend hoch... Reicht auch ob 6stellig oder weniger
Habe irgendwie Angst dem fa plötzlich einen enormen peak im Jahreseinkommen anzugeben...

Vielen Dank

Höherer 6 stelliger Bereich welcher gezahlt werden musste.
Und wovor hast Du Angst? Wenn Du alles angibst ist es doch kein Problem. Angst haben heisst immer man hat Dreck am stecken. Das rieche ich sofort  Cool

Nein kein Dreck am stecken! Habe nir Respekt vor dem Finanzamt, da ich weiß was es bedeutet, wenn die Prüfung machen.
Es ist wie andere schreiben. Wenn ich jahrelang quasi unter 100k Einkommen habe, aber dann plötzlich das 5fache angebe, dann klingelt da ja bestimmt eine Glocke.

Meine Geschichte ist wasserdicht und echt. Habe nur halt nur noch begrenzt Nachweise über Einkäufe von 2014 und 2015, da es die Börsen nicht mehr gibt und ich halt nur Excel Listen geführt habe. Selbst coinmama und Western Union konnten mir keine Belege mehr dazu ausstellen, da es Systemumstellungen gab und keine Daten mehr vorhandenen. Also quasi ist alles Eigenbeleg und ich möchte natürlich so wenig wie möglich bezahlen. Leider Kopflos getraded letztes jahr und daher muss ich steuern zahlen.
Aber bin auch beim Berater dieses Jahr. Er hat zwar keine crypto Erfahrung aber besser als privat abzugeben. Da ist dann ja zumindest gesichert, dass alles korrekt geprüft wurde.

Vielen Dank. Wahrscheinlich mache ich mir umsonst sorgen.
psittacus
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July 23, 2018, 09:57:48 AM
 #1787

wirklich top. vielen Dank!!!
deejot235
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July 23, 2018, 02:05:24 PM
 #1788

Ich bin neu hier, daher ein freundliches Hallo in die Runde.  Smiley

Im Ausgangsbeitrag steht, dass sich die Haltefrist bei Altcoins, für die Zinsen abfallen, möglicherweise auf 10 Jahre verlängert. Bzw. sei der Konsens der steuerberater, dass dies eben nicht der Fall ist!?

Gibt es hierzu inzwischen neue Erkenntnisse? Hat vielleicht schon jemand praktische Erfahrung wie es denn nun gehandhabt wird?
micro1
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July 23, 2018, 05:25:52 PM
 #1789

Hallo,

ist es eigentlich legal einen taktischen Altcointausch durchzuführen?

Als Beispiel man ist in der Gewinnzone von 601EUR. Und man erkennt durch einen Alt zu Alt Trade würde der Gewinn auf 599EUR sinken damit keine Steuer bezahlt werden müssen.

Wäre das legal?
lassdas
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July 24, 2018, 10:12:35 AM
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 #1790

Die Abrechnung erfolgt einmal im Jahr,
wenn Du kurz vorher durch nen Trade noch genug "Verluste" einfahren kannst, um dadurch (mit den verbleibenden Gewinnen) innerhalb Deiner Freibeträge zu bleiben, wäre es dumm, es nicht zutun.

'tüllich is das legal.
mezzomix
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July 24, 2018, 11:30:50 AM
 #1791

Zumindest solange, bis ein findiger Beamter den §42 AO heranzieht.
micro1
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July 24, 2018, 05:50:23 PM
 #1792

Zumindest solange, bis ein findiger Beamter den §42 AO heranzieht.


Oh das ist nicht schön
mezzomix
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July 25, 2018, 07:07:19 AM
 #1793

Zumindest solange, bis ein findiger Beamter den §42 AO heranzieht.
Oh das ist nicht schön

Ist es nicht. Du solltest Dein Handeln aber trotzdem nicht an der potentiellen Willkür eines Beamten ausrichten! Vorauseilender Gehorsam schadet Dir nur selbst und im nächsten Schritt dann uns allen.

Du musst nur im Vorfeld alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, dann kannst Du den §42 mit einer "Geschichte" entschärfen. Die muss nicht den Tatsachen entsprechen, sollte Dir aber nicht als Lüge nachgewiesen werden können. Gilt übrigens für alle anderen Fälle auch.
zidane
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July 25, 2018, 11:42:33 AM
 #1794

Ich bin neu hier, daher ein freundliches Hallo in die Runde.  Smiley

Im Ausgangsbeitrag steht, dass sich die Haltefrist bei Altcoins, für die Zinsen abfallen, möglicherweise auf 10 Jahre verlängert. Bzw. sei der Konsens der steuerberater, dass dies eben nicht der Fall ist!?

Gibt es hierzu inzwischen neue Erkenntnisse? Hat vielleicht schon jemand praktische Erfahrung wie es denn nun gehandhabt wird?

Wieso neue Erkenntnisse. Die Haltefrist verlängert sich nunmal auf 10 Jahre so steht es im Gesetz.
qwk
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July 25, 2018, 11:47:52 AM
Merited by tyz (1)
 #1795

Im Ausgangsbeitrag steht, dass sich die Haltefrist bei Altcoins, für die Zinsen abfallen, möglicherweise auf 10 Jahre verlängert. Bzw. sei der Konsens der steuerberater, dass dies eben nicht der Fall ist!?
Die Haltefrist verlängert sich nunmal auf 10 Jahre so steht es im Gesetz.
Nein.
Es steht zwar so im Gesetz, das Gesetz wird aber in der Rechtsprechung als spezifisch gegen eine bestimmte Form von Missbrauch angesehen, und findet daher in den Augen aller mir bekannten Steuerberater im Falle von Altcoins keine Anwendung.
Ergo gilt: die Haltefrist verlängert sich nicht.

In der FAQ bleibt der Hinweis auf ein "Restrisiko" aber drin, da man bis zu einer höchstrichterlichen Rechtsprechung im konkreten Fall immer Gefahr läuft, hierdurch teilweise erhebliche Steuerforderungen auszulösen.
Sofern man also vermeiden kann, solche Altcoins zu nutzen, sollte man das im Rahmen einer steueroptimierten, rechtssicheren Anlagestrategie tun.

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bct_ail
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August 01, 2018, 02:13:34 PM
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 #1796

Ein Bericht über die steuerliche Behandlung von Masternodes.

Kurzfassung:
- sollte nicht als gewerbliche Tätigkeit eingestuft sein, da es an der Abgrenzung zur Selbstständigkeit mangelt (Stromvertrag für Großkunden, Anstellung von Mitarbeitern, Anmietung von Büroräumen….)
- sind keine Einkünfte aus Kapitalvermögen (keine Kapitalforderung, da Coins keine gesetzlichen Zahlungsmittel // kein partiarisches Darlehen // keine Dividende)
- sondern Einordnung als sonstige Einkünfte gemäß § 22 Nr. 3 EStG

Als Hinweis wird auch noch gesagt, das nach herrschender Meinung POS ebenfalls unter § 22 Nr. 3 EStG fällt

Es mangelt dabei an der Anschaffung:
Quote
Coins, die der Steuerpflichtige durch den Betrieb einer Masternode erhält, wurden selbst geschaffen und somit nicht durch einen entgeltlichen Anschaffungsvorgang erworben. Da die Legaldefinition des privaten Veräußerungsgeschäftes einen Anschaffungsvorgang gegen Entgelt fordert, sollten spätere Verkäufe kein privates Veräußerungsgeschäft darstellen und damit steuerneutral zu behandeln sein
https://www.btc-echo.de/steuer-spezial-wie-versteuere-ich-masternodes/

Auch hier: Solange es keine staatliche Definition gibt, sichert sich auch cryptotax mit dem fettgedruckten "sollte" ab.

Quote
Da im Bitcoin-System, für welches die meiste steuerliche Fachliteratur besteht, keine derartige Vergütung vorgesehen ist, sind fundierte Aussagen zur steuerlichen Behandlung von Masternodes bisher schwer zu finden. Die Frage, wie der Zufluss und der Verkauf zu besteuern ist, stellt viele Nutzer und auch Steuerberater vor eine Herausforderung.

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kingspirit
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August 17, 2018, 08:54:45 AM
 #1797

Hallo, ich habe folgende Fragen:

Habt ihr schon euren Steuerbescheid wiederbekommen? Gab es Probleme oder war alles wie erwartet? Wurdet ihr als Gewerbe eingestuft?
Ich hatte von August bis Dezember ca >800 Trades und habe jetzt Angst, als Gewerbe eingestuft zu werden! Was passiert dann, werden dann noch mehr Steuern fällig?

Ich habe heute meine Steuererklärung abgegeben und habe den Capital Gains Report von Cointracking als Beleg mit angeheftet, es handelt sich um einen mittleren 4stelligen Gewinn.
Im Jahr 2018 hoffe ich meine Verluste anzugeben und somit einen Rücktrag in das Jahr 2017 zu erhalten, womit sich die Steuer wieder aufhebt,

habe mich lange mit der Materie beschäftigt und kann jeden einzelnen Trade nachweisen. Trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl bei dem ganzen Bitcoin/Altcoin Kram :/
zidane
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August 17, 2018, 09:00:51 AM
 #1798

Hallo, ich habe folgende Fragen:

Habt ihr schon euren Steuerbescheid wiederbekommen? Gab es Probleme oder war alles wie erwartet? Wurdet ihr als Gewerbe eingestuft?
Ich hatte von August bis Dezember ca >800 Trades und habe jetzt Angst, als Gewerbe eingestuft zu werden! Was passiert dann, werden dann noch mehr Steuern fällig?

Ich habe heute meine Steuererklärung abgegeben und habe den Capital Gains Report von Cointracking als Beleg mit angeheftet, es handelt sich um einen mittleren 4stelligen Gewinn.
Im Jahr 2018 hoffe ich meine Verluste anzugeben und somit einen Rücktrag in das Jahr 2017 zu erhalten, womit sich die Steuer wieder aufhebt,

habe mich lange mit der Materie beschäftigt und kann jeden einzelnen Trade nachweisen. Trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl bei dem ganzen Bitcoin/Altcoin Kram :/

Steuerbescheid bei einer größeren 6 stelligen Summe schon längst da ohne jegliche Probleme.

Sollte jemand ein mulmiges Gefühl haben vermute ich bei dieser Person, dass sie etwas zu verbergen hat.
Scheede
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August 17, 2018, 09:17:13 AM
 #1799

Auf btc-echo (https://www.btc-echo.de/verlaengerung-der-spekulationsfrist-von-kryptowaehrungen-auf-10-jahre/) gibt es einen Gastkommentar von cryptotax bezüglich der Verlängerung der Spekulationsfrist auf 10 Jahre gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 EStG.

Sie geben einige Gründe an, weshalb sie einer Verlängerung nicht zustimmen.
Quote
Unter Berücksichtigung der dargelegten Argumente sollte eine Verlängerung der Spekulationsfrist durch Einnahmen aus Kryptoassets regelmäßig unbegründet sein. Die Fristverlängerung versteht sich als Missbrauchsbekämpfungsvorschrift, welche ferner aus einem konkreten Steuersparmodell geboren wurde. Da Kryptowährungen keinem substanzbedingten Wertverfall unterliegen, ist eine Ausgestaltung als Steuersparmodell unmöglich. Hinzu kommt, dass potentielle Erträge in vielen Fällen nicht auf den Einsatz des Wirtschaftsguts, sondern auf systembedingte Leistungsangebote zurückzuführen sind.

Aber wie es so ist, setzen sie sich nicht 100%-ig fest. Denn sonst hätten sie diesen Satz am Ende ausgelassen:
Quote
Bei signifikanten Investitionsbeträgen ist es jedoch aus Risikogesichtspunkten durchaus ratsam, eine rechtsverbindliche Auskunft gemäß § 89 AO vor Beginn der Tätigkeit einzuholen.


Ich würde mich wirklich mal über Rückmeldungen von Usern freuen, die ihre Bescheide schon bekommen haben.

Also ich habe 2 eingereicht (einen für mich, einen für meine Lebensgefährtin).

Während meiner noch nicht bearbeitet wurde, war der meiner Lebensgefährtin nach wenigen Wochen anstandslos durch, also keine Nachfragen.

In beiden Fällen habe ich lediglich alle Trade-Resultate in eine Übersicht gepackt (BTC: X EUR Verlust // ETH: X EUR Gewinn // ... ) und die Zeilen 41-47 in Anlage SO ausgefüllt.

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August 17, 2018, 10:06:12 AM
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Ich hatte meine Tradingliste miteingereicht zur ST Erklärung , hatte auf der Tradingliste auch die Steuerfreien Gewinne mitoben von Cointracking - dummerweise hat die Bearbeiterin das nicht erkannt und eine stark abweichende Summe festgestellt beim nachrechnen der kompletten Tradingliste. Nun sollte ich dort erklären wie ich auf einen niedrigeren zu versteuernden Gewinn komme - richtige Pfeifen sind das!  -
Also extra hin und ihr das mit 12 Monatshaltefrist erklärt = steuerfrei - was man ja auch anhand der Tradingliste sieht - nun warte ich auf den Steuerbescheid, bin aber auch wiederum gespannt was für neue Sachen eventuell jetzt wieder von denen kommen.

Nächstes mal gebe ich nur die Shortgewinne an - war mir ne Lehre
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