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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 3533886 times)
BTC-engineer
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September 11, 2014, 10:02:37 AM
 #27341

Ich schaue positive in die Zukunt (Permabulle) siehe blochchain.info, der Beginn vom September:

   - Die Hashrate steigt unbeeindruckt weiter (aber vllt nur noch linear, das kann man noch nicht genauer sagen)


Wobei ich diesen Punkt eher kontraproduktiv und kritisch sehe. Zum einen nähern wir uns rasanten Schrittes dem Punkt, wo es selbst bei niedrigen Stromkosten unrentabel wird zu minen. Das bedeutet eine Konsolidierung auf nur noch die größten Player. Neben einer steigenden Wahrscheinlichkeit für einen 51%tigen Marketshare, cashen diese dann auch noch sofort auf, bzw. werfen große Mengen Coins auf den Markt um die Mitbewerber weiter aus dem Markt zu drängen.

Ich bin mir nicht so sicher, dass bei zunehmender Konsolidierung der Mining Farmen auf hauptsächlich nur noch sehr große und in jeder Hinsicht optimierte Anlagen, die geschürften Coins immer (oder meistens) sofort gegen Fiat getauscht werden.

Bei einigen dieser Farmen stecken auch Leute/Investoren dahinter die das Mining ganz bewusst als Möglichkeit gewählt haben an Bitcoins zu kommen. Auch mit dem Risiko oder gar der Gewissheit diese weit über Marktwert damit einzukaufen. Damit umgehen diese Leute aber andere Risiken, die sie sonst hätten falls Sie ihre Fiat-Millionen Gox und Co. anvertrauen würden in der Hoffnung dafür Coins zu bekommen ;-)

Das es diesen Bedarf gibt hat man auch sehr schön bei der Versteigerung der SR-Coins sehen können. Da wurden auch Angebote deutlich über den Marktwert abgegeben.

 
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flipperfish
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Dolphie Selfie


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September 11, 2014, 10:43:01 AM
 #27342

Die Akzeptanzstellen werden mehr - die Transaktionen wachsen kaum. Wir haben ca. 10% mehr Transaktionen als vor einem Jahr. Wenn man berücksichtigt, wie viele Börsen in der Zwischenzeit an den Start gegangen sind, ist die Zahl der echten Bezahlvorgänge vermutlich sogar rückläufig. Ich schätze mal, dass 95% der Transaktionen entweder Auszahlungen von Pools an Miner sind, Transaktion hin/weg von/zu Börsen oder Hin- und Hergeschiebe in eigenen Wallets.

Das passt aber nicht so ganz zur allgemeinen Panikmache, dass sich das Mining immer weiter zentralisiert. Entweder wir haben mehr Miner, die dann tatsächlich mehr Transaktionen für ihre Auszahlungen benötigen, oder weniger, und es braucht auch weniger Transaktionen.

Ich selbst fand es nett mit Bitcoin bei lieferservice.de mal ne Pizza zu bestellen. Man braucht halt kein Kleingeld mehr an der Tür. Aber mit nem Smartphone und QR-Codes... ich hab's noch nie ausprobiert. War mir auch zu riskant meine Bitcoins aufs Handy zu transferieren. Die lagen immer auf nem Linux-Rechner, der nur dafür gedacht war. Habe Coins auch nie anderen empfohlen. Zu schnell ist alles weg.

Bitcoins auf dem Handy sind meiner Meinung nach ein sehr angenehme Sache. Natürlich sollte man nur einen geringen Betrag aufs Handy laden. Genauso wie man ja nicht sein gesamtes Vermögen als Euroscheine in der Geldbörse mit sich herumträgt.
qwk
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September 11, 2014, 11:03:22 AM
 #27343

Interessante Hypothese. Durch Handel verteilt sich also das Geld? Ich hab mal in der Schule gelernt, dass sich durch Handel Waren aber keinesfalls Geld verteilt.
Handel in einem geldbasierten System verteilt notwendigerweise sowohl Waren/Dienstleistungen als auch Geld.
Falls du in zweiter Näherung auf die Ungleichverteilung von Vermögen abzielst, so hat das genau genommen nichts mit dem System "Geld" an sich zu tun, sondern ist gesellschaftlichen Konventionen (aka Gesetzen, Steuern, nicht kodifizierten Regeln) geschuldet.

Man sieht doch in jeder Sekunde, dass sich Geld nicht verteilt. Bitcoin ist noch wesentlich ungleichmäßiger verteilt als jede andere Währung. Trotzdem will ich jetzt nicht apodiktisch darauf beharren. Nur, ob sicher der Bitcoin noch signifikant verteilt, das erscheint mir mindestens fraglich. Ich vermute viel "Inzest" unter den Handelnden in einer überschaubaren Nutzergruppe.
Im Moment lässt sich die Frage der Vermögensverteilung in Bitcoin nicht abschließend beurteilen.
Es gibt durchaus Argumente, die für eine stärkere anfängliche Ungleichverteilung sprechen (Stichwort Early Adopters), andererseits ist zu erwarten, dass mit dem Erfolg von Bitcoin immer auch ein erheblicher Anteil wachsender Vermögen von Außen ins Bitcoin-Ökosystem geflossen ist.
Anders gesagt:
- Early Adopter investiert 100$ bei Kurs 1$ -> 100 BTC
- Later Adopter investiert 1000$ bei Kurs 10$ -> 100 BTC
- Late Adopter investiert 10000$ bei Kurs 100$ -> 100 BTC
Du siehst selbst, dass damit keineswegs eine Ungleichverteilung im Bitcoin-System selbst geschaffen wird, sondern lediglich eine bestehende Ungleichverteilung von Außen im System abgebildet wird.
Noch einfacher gesagt:
Bitcoin ändert nichts daran, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer Reicher werden.

Zudem müssen einfach signifikante Vorteile für die Nutzung von Bitcoins geschaffen werden.
[…] zum Beispiel Rabatte bei der Bezahlung mit Bitcoin
Ich persönlich sehe keinen Bedarf, Bitcoin quasi "künstlich" attraktiver zu machen.
Bitcoin ist im Vergleich zu bestehenden Alternativen das effizientere System.
Der Effizienzgewinn ist (IMHO) groß genug, dass sich Bitcoin aus eigener Kraft durchsetzen wird.
Schafft Bitcoin das nicht, ist es auch besser für uns als Volkswirtschaft, auf einen Nachfolger zu warten, dessen Effizienzgewinn wiederum groß genug ist, dann weine ich Bitcoin auch keine Träne nach.

Je mehr Händler hinzukommen, umso stärker tritt hervor wie bescheiden das System funktioniert und wie wenig es mit Micropayment und mit "Payment" in seiner gewohnten Form überhaupt zu tun hat.
Erstens war Bitcoin nie auf den Bereich Micropayment zugeschnitten. In diesem Bereich kommt es weniger auf Effizienz denn auf Effektivität an. Dezentrale Systeme können da naturgemäß nicht mithalten.
Zweitens deckt Bitcoin per se nicht den gesamten Bereich "Payment" ab, ebensowenig wie es das SEPA-System tut. Es ist ein Baustein für ein Payment-System, ein sehr grundlegender noch dazu, und ist als Teil eines solchen Systems geeignet, das System kosteneffizienter, sicherer und flexibler zu machen als jede momentan auf dem Markt erhältliche Alternative.

Von einem Bezahlsystem erwarte ich, dass der Anbieter zu 100% das Risiko trägt. Exakt aus diesem kühlen Grunde nutze ich es.
Ich behaupte jetzt einfach, dass du sehr wohl mit schöner Regelmäßigkeit Zahlungssysteme nutzt, bei denen das nicht gegeben ist.
100% hast du nicht bei Banküberweisungen, nicht bei Kreditkarten, nicht bei Paypal, nicht bei Bargeld, nicht bei Letters of Credit…
Ein Bezahlsystem auf der Basis von Bitcoin kann dir eine individuell abgestimmte Risikoabdeckung bieten, die genau deinen Bedürfnissen und deinem Willen, die entsprechenden Kosten zu tragen, entspricht.

Der Rest ist sekundär und schmuckes Beiwerk. Wenn z.B. irgendwas mit meiner Mastercard schief läuft, dann rufe ich die Nummer auf der Karte an und den Rest regelt Mastercard für mich. Um in die Haftung zu kommen, müsste ich schon etwas komplett Absurdes/Kriminelles tun.
Ich handle am Tag Dutzende Kreditkartentransaktionen, und ich kann dir versichern, dass es keineswegs so 100% sicher ist, wie du das vielleicht aus deiner individuellen Erfahrung kennst. Du wirst das Märchen von der sicheren Mastercard solange glauben, bis du einmal selbst damit auf die Schnauze fällst. Solltest nicht gerade du gelernt haben, dass Erfahrungen aus der Vergangenheit nur in geringem Maße geeignet sind, die Sicherheit für die Zukunft vorherzusehen (autsch, das war fies)?

Bitcoin will ja gerade das nicht und ist deshalb für normale Leute IMHO komplett ungeeignet.
Bitcoin ist eine Technologie. Bitcoin will gar nichts.
Die Nutzer von Bitcoin haben bestimmte Bedürfnisse und die Anbieter von Dienstleistungen rund um Bitcoin werden versuchen, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Diejenigen, die dabei die beste Balance aus Deckung der Bedürfnisse und Kosten finden, werden die erfolgreichsten Unternehmen in diesem Bereich sein. Sie werden die Masse der normalen Leute bedienen und dabei gutes Geld verdienen.
Willkommen in der Marktwirtschaft.

Auch Bitcoin ist ein pre-geminter "Shitcoin". Als die Masse darauf aufmerksam wurde, waren schon die meisten Coin vergeben.
So langsam wird's lächerlich. Dein persönlicher Frust sollte dir nicht als Ausrede dienen, Unsinn zu verbreiten.
Das Thema Ungleichverteilung gehe ich jetzt nicht nochmal an.
 
Ich kann mir vorstellen, dass sich die Akzeptanzstellen monatlich verdoppeln. Ich kann mir vorstellen, dass sich das investierte Kapital ebenfalls Monat für Monat verdoppelt. Und gleichzeitig kann die Nutzerzahl relativ konstant bleiben, weil das eine mit dem anderen eben nichts zu tun hat.
Möglich ist das, aber welche Indizien dafür hast du?
Es wäre extrem unwahrscheinlich, wenn mit der Anzahl der Akzeptanzstellen nicht auch die Anzahl der Nutzer wächst.
Natürlich kann das Wachstum der Nutzerzahlen hinter dem Wachstum der Akzeptanzstellen zurückbleiben oder eben auch umgekehrt.
Ohne konkrete Zahlen dazu muss man davon ausgehen, dass beide Wachstumskurven in der einen oder anderen Art korrelieren.

Fiat-Geld ist durch die Finanzkrise mehr als genug da. Das ist die treibende Kraft hinter dem rasanten Kursanstieg.
Hast du dazu Zahlen? Ich nicht.
Ich bin prinzipiell geneigt, das zu bejahen, aber solange du solche Behauptungen nicht unterfüttern kannst, solltest du sie nicht als Fakten darstellen.

Bitcoin ist ein Finanzinstrument, um das überschüssige FIAT anzuziehen, nicht um es zu verteilen. Wenige haben alles. Genau darum geht es. Insbesondere die Bitcoin-Foundation versucht einen anderen Eindruck zu erwecken und macht einen auf everybodies darling.
Muss ich wieder mein Tinfoil-Hat-Foto posten? Roll Eyes
Willst du deine Verschwörungstheorien zur Bitcoin-Foundation erläutern, oder bleibst du bei vagen Andeutungen?

Hinter Bitcoin stehen die ganz nüchterne Gewinninteressen seiner Besitzer.
Endlich ein wahres Wort.
Dem kann und will ich nicht widersprechen.
Das ist nämlich eine der wichtigsten Grundlagen für einen möglichen Erfolg von Bitcoin.
In einer pluralistischen Gesellschaft ist dies die Grundlage jeder Veränderung, weshalb ich dies in erster Linie als Demokrat und erst sekundär als "Bitcoiner" begrüße.

Yeah, well... I'm gonna go build my own blockchain, with blackjack and hookers. In fact, forget the blockchain!
wtf_you
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September 11, 2014, 01:06:25 PM
 #27344

Super Beitrag!

Danke dafür.

Ach und

@OhSc...

Halt endlich die Fresse oder nimms hin.
Dein Gejammer nervt!
Hermann1337
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September 11, 2014, 01:42:37 PM
 #27345

Hinter Bitcoin stehen die ganz nüchterne Gewinninteressen seiner Besitzer.
Endlich ein wahres Wort.
Dem kann und will ich nicht widersprechen.
Das ist nämlich eine der wichtigsten Grundlagen für einen möglichen Erfolg von Bitcoin.
In einer pluralistischen Gesellschaft ist dies die Grundlage jeder Veränderung, weshalb ich dies in erster Linie als Demokrat und erst sekundär als "Bitcoiner" begrüße.

das einzig gescheite was ich von ohscheiße bisher gehört habe Cheesy

wirklich albern was hier abgeht...
weglaufbürger
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guckguck...hallöle


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September 11, 2014, 01:52:41 PM
 #27346

Danke an qwk für einen ausführlichen und qualifizierten Vortrag
Danke an OhShei8e für deine kritikfreudige Initiative

Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder unterbrechen, nennt man Diskussion.
BlueBitAUT
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September 11, 2014, 01:54:53 PM
 #27347

@qwk + 100! Super Beitrag, volle Zustimmung.
Dieser Text gehört mit zu dem Besten, was ich im deutschen Forumsbereich seit langem lesen durfte.
(und wieso gibts hier kein ChangeTip Feature!? Oder hab ich das bisher übersehen?)

@Ohshei8e
Vielleicht solltest Du dir wirklich mal ein paar (mehr/andere) Gedanken machen, wenn ich mir so die Reaktionen der anderen User ansehe...  Roll Eyes
redpalestino
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Friesenkate S.P.O nördlichste BTC Akzeptanzstelle


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September 11, 2014, 02:32:32 PM
 #27348

Super Beitrag!

Danke dafür.

Ach und

@OhSc...

Halt endlich die Fresse oder nimms hin.
Dein Gejammer nervt!

Achte mal auf deine Wortwahl ! Jeder darf hier seine Meinung kundtun, ob es Dir passt oder nicht. Wenn Dir seine Meinung nicht gefällt ist es ok,man kann sich aber auch anders ausdrücken. Schon mal was von freundlichen Miteinander gehört?
Lincoln6Echo
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September 11, 2014, 04:26:26 PM
 #27349

Hinter Bitcoin stehen die ganz nüchterne Gewinninteressen seiner Besitzer.
Endlich ein wahres Wort.
Dem kann und will ich nicht widersprechen.
Das ist nämlich eine der wichtigsten Grundlagen für einen möglichen Erfolg von Bitcoin.
In einer pluralistischen Gesellschaft ist dies die Grundlage jeder Veränderung, weshalb ich dies in erster Linie als Demokrat und erst sekundär als "Bitcoiner" begrüße.

das einzig gescheite was ich von ohscheiße bisher gehört habe Cheesy

wirklich albern was hier abgeht...

Du bist ja auch noch nicht lange dabei! Vor dem Gox GAU war OhShei8e zwar auch schon ein Bitcoin Bär (bzw. DER Bär des deutschen Forums), aber seine Beträge waren meiner Meinung nach sehr lesenswert. Schade, dass da jetzt so viel Verbitterung dabei ist... Undecided



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Hauberg81
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September 11, 2014, 06:29:31 PM
 #27350

http://www.c[Suspicious link removed]m/id/101991761

http://www.bankofengland.co.uk/publications/Documents/quarterlybulletin/2014/qb14q3digitalcurrenciesbitcoin1.pdf

Könnte für ein wenig Spannung sorgen. Bald werden die Tage kürzer, es wird kälter, man legt sich nicht mehr ans Wasser und seinen dicken Bauch an die Sonne mit einem Bier in der Hand.
Der Herbst und Winter kommt und die Lust auf BTC erreicht neue Höhen.

OhShei8e
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September 11, 2014, 06:43:15 PM
 #27351

Im Moment lässt sich die Frage der Vermögensverteilung in Bitcoin nicht abschließend beurteilen.
Es gibt durchaus Argumente, die für eine stärkere anfängliche Ungleichverteilung sprechen (Stichwort Early Adopters), andererseits ist zu erwarten, dass mit dem Erfolg von Bitcoin immer auch ein erheblicher Anteil wachsender Vermögen von Außen ins Bitcoin-Ökosystem geflossen ist.
Anders gesagt:
- Early Adopter investiert 100$ bei Kurs 1$ -> 100 BTC
- Later Adopter investiert 1000$ bei Kurs 10$ -> 100 BTC
- Late Adopter investiert 10000$ bei Kurs 100$ -> 100 BTC
Du siehst selbst, dass damit keineswegs eine Ungleichverteilung im Bitcoin-System selbst geschaffen wird, sondern lediglich eine bestehende Ungleichverteilung von Außen im System abgebildet wird.
Noch einfacher gesagt:
Bitcoin ändert nichts daran, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer Reicher werden.

Darum geht es (mir) hier nicht. Es geht mir darum, dass die insgesamt 300 Bitcoins - um bei Deinem Beispiel zu bleiben - sich auf nur drei Leute verteilen, anstatt auf 300 (dies nur um eine Zahl zu nennen), weil der Blockreward keine statistische Grundlage besitzt, sondern einfach willkürlich festgelegt wurde. Ist das Geld aber erst einmal (schlecht) verteilt, so verteilt es sich später durch Handel nicht besser. So zumindest die ständige Beobachtung in den letzten 5000 Jahren Menschheitsgeschichte. Deshalb braucht es ja auch von Zeit zu Zeit eine Währungsreform.

Bei Bitcoin ist das Geld schon jetzt so schlecht verteilt, dass das System schon jetzt kippt. Wenig echte Innovation, dafür aber viel Kriminalität. Das ist ja auch logisch, denn nur durch Kriminalität können sich Bitcoins überhaupt noch auf größere Benutzergruppen verteilen, nur so kommt Bewegung in den Markt, der Markt ist schlicht und ergreifend kriminell, was sich bereits dadurch zeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmer den Ankauf von zuvor geklauten Coins toleriert. Die Kriminalität wächst schneller als die Innovationen. Langfristig wird das aber wiederum die Austauschbarkeit von Bitcoin stark behindern, weil insbesondere Diebstahl in der restlichen Gesellschaft ein starkes sittliches Tabu ist. Wir leben eben nicht mehr im Wilden Westen. Das wird IMHO wiederum zum völlig Zusammenbruch des Bitcoin-Ökosystems führen. Es passt derzeit nicht zur restlichen Gesellschaft. Nach diesem Reset können sich die Coins dann aber tatsächlich wieder neu (und legal) verteilen.

Ich gehe inzwischen davon aus, dass es mehre solcher Totalzusammenbrüche geben wird. Die Frage ist dann jeweils, ob sich der Coin davon wieder erhohlt. Gewinnen werden am Ende nur die, die früh genug aussteigen (und ggf. wieder einsteigen). Was wir bisher gesehen haben, war noch nichts im Vergleich zu dem, was noch kommen wird. Ich glaube, wir werden bereits im nächsten Jahr im Zuge der Gox-Insolvenz den ersten kompletten Niedergang erleben. Rechnet mal mit erheblichen Angriffen auf die Fungibilität des Systems. Aufkommende Entwicklungen in diese Richtung solltet ihr als Menetekel begreifen und nicht versuchen dagegen anzukämpfen oder es gar ignorieren. Ihr könnt das nicht aufhalten. Ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung. Ich bin weder Prophet noch Hellseher.

paul2000
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September 11, 2014, 07:03:27 PM
 #27352

Bearstamp probiert es immer wieder, aber keiner hat mehr Bock auf Dumping  Grin
ulrich909
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September 11, 2014, 07:12:42 PM
 #27353

@OhShei8e: Bitcoin ist das was wir aus Ihnen machen. Lassen wir uns von unserer Gier treiben und stecken Bitcoins in die Rachen der Betrüger, dann endet das so wie bei dir. Geht man jedoch ganz nüchtern und sachlich an die Sache, dann muss es nicht zwangsläufig so enden. Jetzt verteufel hier nicht alles sondern mache dir Gedanken darüber wie du Bitcoin am besten für dich einsetzt oder lasse das Thema Bitcoin für dich sterben. Ausser irgendwelche Verschwörungstheorien kommt ja bei dir im Moment nicht viel raus

Es gibt keine schlechten Kurse. Es gibt nur gute Kurse zum Kaufen und gute Kurse zum Verkaufen.
Geldverdienen mit dem PC http://paid4systeme.de
NXT verdienen mit der Ebesuchersurfbar http://www.NXTcoin.de/?xrid=9
Wolke
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September 11, 2014, 07:26:36 PM
 #27354

@OhShei8e: Bitcoin ist das was wir aus Ihnen machen. Lassen wir uns von unserer Gier treiben und stecken Bitcoins in die Rachen der Betrüger, dann endet das so wie bei dir. Geht man jedoch ganz nüchtern und sachlich an die Sache, dann muss es nicht zwangsläufig so enden. Jetzt verteufel hier nicht alles sondern mache dir Gedanken darüber wie du Bitcoin am besten für dich einsetzt oder lasse das Thema Bitcoin für dich sterben. Ausser irgendwelche Verschwörungstheorien kommt ja bei dir im Moment nicht viel raus

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kneim
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September 11, 2014, 07:44:17 PM
 #27355

Bearstamp probiert es immer wieder, aber keiner hat mehr Bock auf Dumping  Grin
Die Stabilität ist vergleichsweise hoch.

LordShanken
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September 11, 2014, 07:54:56 PM
 #27356


meine sorge ist nur wenn ebay amazon oder ander grosse firmen den bitcoin aufnehm
wirds anfangs hoch gehn mit dem kurs aber dann auch wieder schnell bergab...
vielleicht ist das nur nen denkfehler aber solche firmen wollen geld machen und sobald
da leute mit bitcoin zahlen werden diese gleich wieder verkauft von den firmen zum
aktuellen kurs weil sie ja im geld bleiben wollen und das halte ich für sehr gefährlich...


Diese Unternehmen können gar keine Bitcoins halten. Wie willst du das verbuchen? Das
wäre irre kompliziert. Bitcoins werden sofort in Geld getauscht. Das übernehmen dann
Drittanbieter wie Bitpay&Co.
LordShanken
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September 11, 2014, 08:10:46 PM
 #27357

@OhShei8e: Bitcoin ist das was wir aus Ihnen machen. Lassen wir uns von unserer Gier treiben und stecken Bitcoins in die Rachen der Betrüger, dann endet das so wie bei dir. Geht man jedoch ganz nüchtern und sachlich an die Sache, dann muss es nicht zwangsläufig so enden. Jetzt verteufel hier nicht alles sondern mache dir Gedanken darüber wie du Bitcoin am besten für dich einsetzt oder lasse das Thema Bitcoin für dich sterben. Ausser irgendwelche Verschwörungstheorien kommt ja bei dir im Moment nicht viel raus

Was ist so schlimm an ein paar kritischen Stimmen? Ich glaube auch, dass Bitcoin seinen Zenit überschritten hat. Die meisten Menschen haben von Bitcoin gehört - und für fast alle ist es komplett uninteressant. Daran ändert sich auch nichts mehr. Zu unsicher, zu ungleich verteilt - das ist gängige Meinung. Viele sind durch das Mining zu Bitcoin gekommen. So war es auch bei mir. Dieser Weg ist nun für immer versperrt. Hätten es diesen Weg vor eineinhalb Jahren für mich nicht gegeben, wäre Bitcoin auch für mich uninteressant gewesen. Spätestens wenn Dell & Co die Zahlungen per Bitcoin wieder einstellen, weil es sich schlicht nicht lohnt, wird sich die momentane Ernüchterung zu Resignation.

Ich war auch mal Optimist. Aber das hat sich geändert. Nicht, weil ich heute verbittert bin und viel Geld verloren habe (wie das bei kritischen Stimmen hier immer wieder vermutet wird), sondern weil ganz nüchtern betrachtet der Hype vorbei ist.
kneim
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September 11, 2014, 08:14:15 PM
 #27358


meine sorge ist nur wenn ebay amazon oder ander grosse firmen den bitcoin aufnehm
wirds anfangs hoch gehn mit dem kurs aber dann auch wieder schnell bergab...
vielleicht ist das nur nen denkfehler aber solche firmen wollen geld machen und sobald
da leute mit bitcoin zahlen werden diese gleich wieder verkauft von den firmen zum
aktuellen kurs weil sie ja im geld bleiben wollen und das halte ich für sehr gefährlich...


Diese Unternehmen können gar keine Bitcoins halten. Wie willst du das verbuchen? Das
wäre irre kompliziert. Bitcoins werden sofort in Geld getauscht. Das übernehmen dann
Drittanbieter wie Bitpay&Co.
Ich habe bei jemandem bezahlt, der die Coins behält. Er hat das für das Finanzamt wie Euros verbucht. Man könnte auch sagen, dass er die Bitcoins privat in Euros getauscht, und sie so in die Kasse legt. Eine wie ich finde gute einfache Lösung für einen überzeugten Bitcoiner.

ulrich909
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September 11, 2014, 08:22:29 PM
 #27359

@OhShei8e: Bitcoin ist das was wir aus Ihnen machen. Lassen wir uns von unserer Gier treiben und stecken Bitcoins in die Rachen der Betrüger, dann endet das so wie bei dir. Geht man jedoch ganz nüchtern und sachlich an die Sache, dann muss es nicht zwangsläufig so enden. Jetzt verteufel hier nicht alles sondern mache dir Gedanken darüber wie du Bitcoin am besten für dich einsetzt oder lasse das Thema Bitcoin für dich sterben. Ausser irgendwelche Verschwörungstheorien kommt ja bei dir im Moment nicht viel raus

Was ist so schlimm an ein paar kritischen Stimmen? Ich glaube auch, dass Bitcoin seinen Zenit überschritten hat. Die meisten Menschen haben von Bitcoin gehört - und für fast alle ist es komplett uninteressant. Daran ändert sich auch nichts mehr. Zu unsicher, zu ungleich verteilt - das ist gängige Meinung. Viele sind durch das Mining zu Bitcoin gekommen. So war es auch bei mir. Dieser Weg ist nun für immer versperrt. Hätten es diesen Weg vor eineinhalb Jahren für mich nicht gegeben, wäre Bitcoin auch für mich uninteressant gewesen. Spätestens wenn Dell & Co die Zahlungen per Bitcoin wieder einstellen, weil es sich schlicht nicht lohnt, wird sich die momentane Ernüchterung zu Resignation.

Ich war auch mal Optimist. Aber das hat sich geändert. Nicht, weil ich heute verbittert bin und viel Geld verloren habe (wie das bei kritischen Stimmen hier immer wieder vermutet wird), sondern weil ganz nüchtern betrachtet der Hype vorbei ist.

Ich sehe das vollkommen anders. Die Cryptowährungen befinden sich erst am Anfang. Immer mehr wird drüber berichtet. Die Menschen müssen auch die Gefahren sehen und erkennen. Wenn das Fiat Geld weiterhin so explodiert und nur bei den Superreichen ankommt werden immer mehr Menschen sich nach Alternativen umsehen. Und die Cryptowährungen sind genau dafür gemacht.
Fiat kann man zur Zeit nicht ersetzen, aber man muss es ja nicht unbedingt auch immer nutzen.

Es gibt keine schlechten Kurse. Es gibt nur gute Kurse zum Kaufen und gute Kurse zum Verkaufen.
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kneim
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September 11, 2014, 08:26:01 PM
 #27360

Derzeit ist alles besser als Fiat, und auch Bitcoins werden weiter als Rettungsring dienen. Ob und wie weit es dabei hoch geht, ist einfach irrelevant. Auch Warren Buffett investiert vor allem in gute Ideen, der Profit ist bei ihm zweitrangig.

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