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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 4485149 times)
bennana
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February 15, 2015, 08:56:08 PM
 #32661

wenn Handelsplattformen gehackt werden hat das doch nichts mit Bitcoin zu tun.
Der oben erwähne RNG (Random Number Generator) Hack trifft den Bitcoin an der Basis. Durch unzureichend zufällige Zufallszahlen kannst Du von einem Private Key andere Private Keys aus dem selben Nummernkreis berechnen. Aus dem Private Keys rechnest Du Dir ohne Probleme die Bitcoin Adresse aus, dann schaust Du auf der Blockchain nach, ob dort Coins gelagert sind, und dann auf eine gute Gelegenheit warten.

Es müsste bekannt sein, mit welchem Generator die Zufallszahlen gebildet wurden. Weiß jemand was darüber?
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OhShei8e
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February 15, 2015, 08:56:14 PM
 #32662

Erzählt mal jemanden außerhalb vom Bitcoinland, dass ihr euer Geld bei einer Wechselstube in China verloren habt und warum ihr die dort aufbewahrt habt. Da unterstellt euch ja selbst jeder Prokoninvestor Naivität...

Dann erzähl mal jemandem, dass Du sechstellige Summen (und bei einigen noch deutlich mehr) bei Dir zu Hause unterm Kopfkissen aufbewahrst. Irgendwo müssen die Leute ihre Coins halt lagern. Und gerade bei Altcoins gibt es auch keine riesige Auswahl. Und das man bei einem stark schwankendem Gut auch schnell verkaufen können will ist auch klar. Zumal viele ihre Altcoins nur zur Absicherung benutzen (gegenläufige Kursbewegung). Die Händler erzeugen den Preis. An China kommt heute kaum noch jemand vorbei. Welcher Handel findet denn schon auf Kraken und Co. statt? Wenn es keine Börsen mehr gibt, auf denen die Leute handeln können, dann kannst Du es ganz vergessen. Dann gehen wir wieder zurück auf die Parität. Ihr wendet euch dann dem nächsten Projet zu, dass aber natürlich auch darauf angewiesen ist, dass irgendjemand irgendetwas tut.

Aber die wahre Cryptocoiner stopft seine Coins natürlich in die Matratze. Am besten auf einem Paperwallet, dass er über den schibbeligen Javascriptcode eines Unbekannten erzeugt hat.

asor
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February 15, 2015, 08:58:15 PM
 #32663

wenn Handelsplattformen gehackt werden hat das doch nichts mit Bitcoin zu tun.
Der oben erwähne RNG (Random Number Generator) Hack trifft den Bitcoin an der Basis. Durch unzureichend zufällige Zufallszahlen kannst Du von einem Private Key andere Private Keys aus dem selben Nummernkreis berechnen. Aus dem Private Keys rechnest Du Dir ohne Probleme die Bitcoin Adresse aus, dann schaust Du auf der Blockchain nach, ob dort Coins gelagert sind, und dann auf eine gute Gelegenheit warten.

Wenn das wirklich ein RNG-Problem sein sollte, na dann gute Nacht. Dann sind demnächst alle Coins in den Händen von irgendwelchen Hackern...
Woher kommt eigentlich die Idee, dass es ein RNG-Problem sein könnte? Wird das schon an einer anderen Stelle irgendwo diskutiert oder war das nur eine Idee bzw. Vermutung von OhShei8e?
klaus
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February 15, 2015, 08:59:30 PM
 #32664


Die Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur von der Korrektur ...


 

bitmessage:BM-2D9c1oAbkVo96zDhTZ2jV6RXzQ9VG3A6f1​
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February 15, 2015, 09:01:10 PM
 #32665

wenn Handelsplattformen gehackt werden hat das doch nichts mit Bitcoin zu tun.
Der oben erwähne RNG (Random Number Generator) Hack trifft den Bitcoin an der Basis. Durch unzureichend zufällige Zufallszahlen kannst Du von einem Private Key andere Private Keys aus dem selben Nummernkreis berechnen. Aus dem Private Keys rechnest Du Dir ohne Probleme die Bitcoin Adresse aus, dann schaust Du auf der Blockchain nach, ob dort Coins gelagert sind, und dann auf eine gute Gelegenheit warten.

Wenn das wirklich ein RNG-Problem sein sollte, na dann gute Nacht. Dann sind demnächst alle Coins in den Händen von irgendwelchen Hackern...
Woher kommt eigentlich die Idee, dass es ein RNG-Problem sein könnte? Wird das schon an einer anderen Stelle irgendwo diskutiert oder war das nur eine Idee bzw. Vermutung von OhShei8e?

bei bitstamp war es zumindest ein gerücht

einen zuverlässigen RNG zu bauen kann jedoch nicht SO schwer sein. auch externe inputs, und sei es eine kamera auf einen goldfisch im glas, können ja ohne probleme eingebaut werden. pokerstars zb soll die mausbewegungen des users nutzen um tatsächlich zufällige zahlenreihen zu erzeugen.
IIOII
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February 15, 2015, 09:02:17 PM
 #32666

bin gespannt!



ja, 15 monatiger downtrend vs. möglichem uptrend nach bottom, 6 wochen alt.  mein tip: die uptrend linie wird noch ein bisschen flacher gemacht, aber nicht komplett zerschossen. dann auf und ab in diesen dreieck und ende feb wird's richtig spannend, aber geht letztendlich nach oben.  Smiley

ich kenn die uptrendlinie, traue mich aber nicht sie noch mal hier zu posten, sonst kommt dann wieder alles anders.  Wink

Ich wäre da (auch) eher vorsichtig. So ähnliche Kursverläufe gab es schon öfters und das Resultat war ein weiterer Rutsch nach unten. Von Trendwende würde ich erst anfangen zu sprechen, wenn wir uns für > 1 Monat solide über 300 $ bewegen.

Bei den Hacks bin ich sehr gespannt, was da rauskommt. Wenn es wirklich ein echtes Cold-Wallet war, riecht das für mich schwer nach Betrug.

bill86
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February 15, 2015, 09:03:29 PM
 #32667

Man muss Transaktionen unterbinden und Buchungen rückgängig machen können. An einem System wie Bitcoin besteht ansonsten schlicht kein Bedarf.

Dann lasse mich mal ganz naiv fragen: Was würden wir eigentlich mit einem Bitcoin machen, bei dem die Überweisungen rückbuchbar wären? Angenommen, der Walletinhaber hat einen Revocation-Key, dann kann ein Betrüger doch eine Überweisung tätigen und dann seinen Key nutzen, um sich zu bereichern. Also zuerst Geld auf einen Exchange, dann Altcoin kaufen, Altcoin abziehen und Überweisung rückbuchen. Das geht innerhalb weniger Sekunden, wenn man es richtig anstellt.
Was wäre damit gewonnen? Ein gepwntes System kann den Revocation-Key sicher nicht nutzen, weil dafür müsste der Exchange erstmal im Besitz eines nichtkompromittierten Systems im Netzwerk sein. Andernfalls kann jegliches "Senden des Revocation-Keys" von den Angreifern unterbunden werden.

Angenommen, das Netzwerk entscheidet über die Rückbuchung. Dann muss der Betrüger nur dafür sorgen, dass die Latenzzeiten zu seinen Knoten vom Opfer aus möglichst gering sind. Dadurch verbindet sich das Opfer mit den vom Angreifer kontrollierten Knoten. Also ist auch eine solche Maßnahme relativ leicht auszuhebeln.

Anderenfalls würde kein vernünftiger Händler mehr Bitcoins annehmen, weil diese ja im wesentlichen zurückgeholt werden können.

Ein solches Feature macht schon beim oberflächlichen Betrachten mehr Probleme, als damit gelöst werden würden.

Hier sind die Exchanges in der Pflicht. Wenn nur Programmierdeppen nach dem "schnell-und-billig"-Prinzip eingestellt werden, braucht sich keiner zu wundern, dass das in die Hose geht. Da wird eine Komplexität in die sicherheitskritische Infrastruktur geladen, die nicht mehr auditierbar ist. An der Stelle mal den klassischen Bad-Smell genannt: Wenn mehr als zwei Sites verlinkt werden und dann noch jede Menge Java-, Javascript- und noch besser Flash- oder Silverlight-Müll nachgezogen wird, dann ist die Exchange das Vertrauen einfach nicht wert.

Sicherheit kann grundsätzlich nur durch einen Verzicht auf Komplexität gewonnen werden. Ansonsten arbeitet beweisbar die Statistik dank der damit verbundenen Bugs gegen die Sicherheit und für sämtliche Scriptkiddies.

Wer sowas also programmiert, sollte möglichst wenig Bibliotheken nutzen, möglichst wenige Dienste zusammen an einem isolierten Ort laufen haben, diese isolierten Orte gegeneinander Abschotten und zusätzlich extensiv den Code testen. Danach sollte der Code mehrere Security-Audits durchlaufen. Die Hardware sollte stark heterogen gewählt werden, damit Firmware-Bugs isolierbar bleiben und zu keinem Systemversagen führen.

Und noch mein Senf zur philosophischen Runde: wenn Handelsplattformen gehackt werden hat das doch nichts mit Bitcoin zu tun. Diese ganzen Hacks und Betrügereien schaden zwar dem Image und der Zukunft des Coins gewaltig. Aber es ist doch genausowenig die Aufgabe des BTC dies zu verhindern wie mein 5€ Schein verhindern soll, dass mit ihm Gras gekauft wird.

Das ist genau der Punkt. Je mehr Features in Bitcoin selbst verbaut werden, desto wahrscheinlicher sind Bugs, die ein systematisches Versagen des zugrundeliegenden Clients verursachen können.

"Prognosen sind äußerst schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen."

-- Kurt Tucholsky (Oder Mark Twain? Oder Winston Churchill? Wer weiß das schon so genau?)
dewdeded
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February 15, 2015, 09:04:55 PM
 #32668

War - wie so oft - ein Hot Wallet mit Auto-Top Up (also known as Leaking Cold Storage™), vergleiche: http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2vz1zq/its_now_officialbtercom_was_hackedlost_7170_btc/com6yip.
OhShei8e
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February 15, 2015, 09:19:41 PM
 #32669

Dann lasse mich mal ganz naiv fragen: Was würden wir eigentlich mit einem Bitcoin machen, bei dem die Überweisungen rückbuchbar wären?

Habe ich mir noch keine ausreichenden Gedanken zu gemacht. Ich denke, erstmal Blacklisting. Der Rest findet sich dann. Wenn ersteres schon bekämpft wird, wird es jedoch zu Rückbuchungen niemals einen Konsens geben.

Niemand von uns möchte Diebstahl. Selbst im buten Bitcoinuniversum sind die meisten Leute ehrlich. Es ist eine kleine Minderheit, die letztlich der Mehrheit ihr kriminelles Handeln aufbürdet.

Nehmen wir mal an, bter war/ist ein Insiderjob. Wieso akzeptiert überhaupt jemand diese Coins? Wieso kann ein Mitarbeiter von bter diese Coins einfach nehmen und weiterverkaufen? Das ist doch ein Unding.
Das sind 7000 Coins, d.h. ich brauch überhaupt erstmal 7000 Coins um das Taint dieser Coins auch nur auf 50% zu senken. Und wenn jemand solche Coins verkauft, warum soll ein Exchange dann nicht mal ganz höflich nachfragen woher er sie hat und sie ggf. erstmal einfrieren?

Dann würde das Diebstahlproblem tatsächlich irgendwann der Markt regeln und man könnte auch über Rückbuchungen nachdenken. Wenn jemand Coins zum halben Preis kauft, muss er davon ausgehen, dass damit irgend etwas nicht stimmt. Die geklauten Coins werden vermutlich zu Dumpingpreisen verhökert und die Käufer verkaufen sie danach "nach besten Gewissen" auf einer normalen Börse. Und die Community findet das alles auch noch gut und richtig. Das sei der freie Markt und die Funktion des Geldes. Für mich ist es die Perversion der Idee eines freien Marktes. So treibt man jede Gemeinschaft in den Ruin. Den Preis dafür zahlen am Ende alle.

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February 15, 2015, 09:22:06 PM
 #32670

War - wie so oft - ein Hot Wallet mit Auto-Top Up (also known as Leaking Cold Storage™), vergleiche: http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2vz1zq/its_now_officialbtercom_was_hackedlost_7170_btc/com6yip.

Das führt natürlich die Sicherheit eines Cold Wallets ad absurdum. Absolut fahrlässige Sicherheitsarchitektur.

Es gab jetzt schon so viele Hacks - irgendwann sollten die Betreiber von BTC-Börsen doch mal verstehen, dass man ohne professionelle Sicherheitsarchitektur keine Börse betreiben kann. BTC-Börsen sind wegen der guten Fungibilität von Bitcoin und dem sozialen Millieu, in das sie eingebettet sind, mit noch größerer Wahrscheinlichkeit (im Verhältnis zu ihrer Verbreitung) Hackerangriffen ausgesetzt als Online-Banking.

dewdeded
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February 15, 2015, 09:24:45 PM
 #32671

OhShei8e: Zwing uns doch nicht Deine Meinung auf. Hier will *niemand* ausser Dir Coin-Blacklisten oder Rückbuchbarkeit.
Arbeite und tausch Dich mit Leuten aus, die so etwas möchten, in einem eigenen Projekt.

Und dann werden wir sehen, welches Konzept (Deins oder Unseres) sich durchsetzt.
Ist doch wirklich fair.
Wir gönnen Dir/euch auch den Erfolg dann, wenn Du ihr fair erringst.

Du bist zudem herzlich eingeladen, schonmal anzufangen eine Bitcoin-Sidechain zu konzipieren und implementieren mit Rückbuchbarkeit und Blacklists. (Falls Du an Sidechains glaubst.)


Kommentar:
Das Konzept des Blacklistings, kann ich in gewisserweise noch nachvollziehen.

Diese Rückbuchbarkeit-Idee aber ist vollkommen behämmert. Mit P2P-Rückbuchbarkeit (jeder kann seine TX frei reversen), ist absolut kein (trustless) E-Commerce mehr möglich.
Die andere Möglichkeit: Zentral-kontrollierte Rückbuchbarkeit - durch Clearing-Houses, zentrale Gateway-Server als Kontrollinstanzen oder so ein Scheiss - führt doch das P2P-Konzept von Bitcoin und dessen Dezentralität vollkommen ad absurdum.
IIOII
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February 15, 2015, 09:29:45 PM
 #32672

Dann lasse mich mal ganz naiv fragen: Was würden wir eigentlich mit einem Bitcoin machen, bei dem die Überweisungen rückbuchbar wären?

Habe ich mir noch keine ausreichenden Gedanken zu gemacht. Ich denke, erstmal Blacklisting. Der Rest findet sich dann. Wenn ersteres schon bekämpft wird, wird es jedoch zu Rückbuchungen niemals einen Konsens geben.

Niemand von uns möchte Diebstahl. Selbst im buten Bitcoinuniversum sind die meisten Leute ehrlich. Es ist eine kleine Minderheit, die letztlich der Mehrheit ihr kriminelles Handeln aufbürdet.

Nehmen wir mal an, bter war/ist ein Insiderjob. Wieso akzeptiert überhaupt jemand diese Coins? Wieso kann ein Mitarbeiter von bter diese Coins einfach nehmen und weiterverkaufen? Das ist doch ein Unding.
Das sind 7000 Coins, d.h. ich brauch überhaupt erstmal 7000 Coins um das Taint dieser Coins auch nur auf 50% zu senken. Und wenn jemand solche Coins verkauft, warum soll ein Exchange dann nicht mal ganz höflich nachfragen woher er sie hat und sie ggf. erstmal einfrieren?

Dann würde das Diebstahlproblem tatsächlich irgendwann der Markt regeln und man könnte auch über Rückbuchungen nachdenken. Wenn jemand Coins zum halben Preis kauft, muss er davon ausgehen, dass damit irgend etwas nicht stimmt. Die geklauten Coins werden vermutlich zu Dumpingpreisen verhökert und die Käufer verkaufen sie danach "nach besten Gewissen" auf einer normalen Börse. Und die Community findet das alles auch noch gut und richtig. Das sei der freie Markt und die Funktion des Geldes. Für mich ist es die Perversion der Idee eines freien Marktes. So treibt man jede Gemeinschaft in den Ruin. Den Preis dafür zahlen am Ende alle.

Blacklisting wäre das Ende von Bitcoin. Dann wäre es keinen Deut besser als Paypal & co..

In einem freien Markt kann man mündige Marktteilnehmer erwarten. Wer Sicherheit braucht, kann eine Versicherung abschließen. Der Rest gebraucht seinen Verstand und lagert keine großen Summen auf unsicheren Handelsplattformen. Davon abgesehen ist die Möglichkeit der Strafverfolgung auch ohne Blacklisting gegeben.

Wer Blacklisting fordert, möchte individuelle Freiheit und Macht zugunsten staatlicher Bevormundung abgeben und stellt sich damit gegen alles, wofür Bitcoin steht.

Criterion
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February 15, 2015, 09:31:06 PM
 #32673

War - wie so oft - ein Hot Wallet mit Auto-Top Up (also known as Leaking Cold Storage™), vergleiche: http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2vz1zq/its_now_officialbtercom_was_hackedlost_7170_btc/com6yip.

Das führt natürlich die Sicherheit eines Cold Wallets ad absurdum. Absolut fahrlässige Sicherheitsarchitektur.

Es gab jetzt schon so viele Hacks - irgendwann sollten die Betreiber von BTC-Börsen doch mal verstehen, dass man ohne professionelle Sicherheitsarchitektur keine Börse betreiben kann. BTC-Börsen sind wegen der guten Fungibilität von Bitcoin und dem sozialen Millieu, in das sie eingebettet sind, mit noch größerer Wahrscheinlichkeit (im Verhältnis zu ihrer Verbreitung) Hackerangriffen ausgesetzt als Online-Banking.
Der Bitcoincommunity muss auch bewusst werde, dass Börsen nicht als Allzweckswallet geeignet sind...
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February 15, 2015, 09:32:47 PM
 #32674

War - wie so oft - ein Hot Wallet mit Auto-Top Up (also known as Leaking Cold Storage™), vergleiche: http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2vz1zq/its_now_officialbtercom_was_hackedlost_7170_btc/com6yip.

Das führt natürlich die Sicherheit eines Cold Wallets ad absurdum. Absolut fahrlässige Sicherheitsarchitektur.

Es gab jetzt schon so viele Hacks - irgendwann sollten die Betreiber von BTC-Börsen doch mal verstehen, dass man ohne professionelle Sicherheitsarchitektur keine Börse betreiben kann. BTC-Börsen sind wegen der guten Fungibilität von Bitcoin und dem sozialen Millieu, in das sie eingebettet sind, mit noch größerer Wahrscheinlichkeit (im Verhältnis zu ihrer Verbreitung) Hackerangriffen ausgesetzt als Online-Banking.
Der Bitcoincommunity muss auch bewusst werde, dass Börsen nicht als Allzweckswallet geeignet sind...

Natürlich. Einige werden es jetzt gelernt haben.

OhShei8e
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February 15, 2015, 09:35:46 PM
 #32675

Blacklisting wäre das Ende von Bitcoin. Dann wäre es keinen Deut besser als Paypal & co..

Bis wir auch nur annähert so gut wie Paypal sind, ist es noch eine sehr lange Strecke.

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February 15, 2015, 09:38:53 PM
 #32676

Blacklisting wäre das Ende von Bitcoin. Dann wäre es keinen Deut besser als Paypal & co..

Bis wir auch nur annähert so gut wie Paypal sind, ist es noch eine sehr lange Strecke.

Wenn Du das meinst, dann nutze doch ausschließlich Paypal. Da ist alles so, wie Du es haben möchtest.

Wolke
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February 15, 2015, 09:40:03 PM
 #32677

Blacklisting wäre das Ende von Bitcoin. Dann wäre es keinen Deut besser als Paypal & co..

Bis wir auch nur annähert so gut wie Paypal sind, ist es noch eine sehr lange Strecke.

paypal ist der letzte scheiss.... warum, ist mit google recht schnell zu klären... als verkäufer bist du der arsch vom dienst...

curiosity81
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February 15, 2015, 09:41:54 PM
 #32678

Ich oute mich hier mal, ich hatte Spielgeld auf Bter!  Angry

Jedoch hatte ich eben nur Spielgeld dort. Ich wollte mal ausprobieren wie gut exponentielles Wachstum funktioniert (btw eigentlich ziemlich gut). Jetzt halt mit ziemlich kleinen Exponenten. Und nein, Rueckbuchen, Blacklisting u.ae. sind keine Alternativen. Im schlechtesten Fall gilt halt einfach: weg ist weg! Und solche Verluste sind nur dem eigenen Unvermoegen anzulasten. Jetzt heisst es abzuwarten was man noch zurueck bekommt.

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ulrich909
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February 15, 2015, 09:48:39 PM
 #32679

Ich oute mich hier mal, ich hatte Spielgeld auf Bter!  Angry

Jedoch hatte ich eben nur Spielgeld dort. Ich wollte mal ausprobieren wie gut exponentielles Wachstum funktioniert (btw eigentlich ziemlich gut). Jetzt halt mit ziemlich kleinen Exponenten. Und nein, Rueckbuchen, Blacklisting u.ae. sind keine Alternativen. Im schlechtesten Fall gilt halt einfach: weg ist weg! Und solche Verluste sind nur dem eigenen Unvermoegen anzulasten. Jetzt heisst es abzuwarten was man noch zurueck bekommt.
Ich hatte auch etwas Spielgeld auf Bter, waren umgerechnet nur etwa 5 €. Aber du kannst mit jeder Börse Pech haben. Das Geld welches man dort länger liegen lässt sollte man im Vorfeld schon abschreiben. Deswegen tut mir der Verlust nicht allzu weh. Werde ich morgen 2 Bier weniger trinken.

Es gibt keine schlechten Kurse. Es gibt nur gute Kurse zum Kaufen und gute Kurse zum Verkaufen.
Geldverdienen mit dem PC http://paid4systeme.de
Bitcoin einfach ersurfen http://www.coinsurfer.eu/aid/ef762a9d-9eab-4380-bf4c-1694390c4568/
bill86
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February 15, 2015, 09:52:47 PM
 #32680

Habe ich mir noch keine ausreichenden Gedanken zu gemacht. Ich denke, erstmal Blacklisting. Der Rest findet sich dann. Wenn ersteres schon bekämpft wird, wird es jedoch zu Rückbuchungen niemals einen Konsens geben.

Sobald du dir mal Gedanken drüber machen solltest, wird dir wahrscheinlich auffallen, dass auch das Blacklisting nicht klappt.
Was bedeutet Blacklisting? Genau: Die Coins werden dem Kreislauf entzogen. Wie lange soll das sein? Angenommen, die Coins würden auf ewig geblacklistet. In dem Fall würde sich irgendjemand finden, der dann anfängt die Coins von legitimen Exchanges zu blacklisten. Was kann damit gewonnen werden? Die Verknappung führt langfristig zu einer Verteuerung der übriggebliebenen Coins. Die betroffenen Exchanges jedoch sind faktisch zahlungsunfähig, obwohl sie die Coins eigentlich haben. Damit kann die Konkurrenz ausgedünnt werden oder der Handel komplett zum Erliegen gebracht werden.

Sollte das Blacklisting nur vorübergehend sein, so hätte es keinen Sinn. Warum das so ist, wird dir sicher klar werden, sobald du da verschiedene ähnliche Geschäftsmodelle wie die Mixer beobachtest. Von der technischen Seite her ist es überdies schwierig, so etwas sauber und unumgehbar zu bauen.

Das Problem beim Blacklisting ist einfach, dass auch das ein gewisses Missbrauchspotenzial in sich birgt.

Noch einmal: Das Problem bei den Hacks ist nicht der Bitcoin, sondern die unerfahrenen Programmierer mit naiver Herangehensweise beim Aufbau von Exchanges.

Deshalb sollte das Problem auch genau bei den Exchanges in Angriff genommen werden und nicht durch Hinzufügen von Features im Bitcoin selbst. Damit ist nämlich zwangsläufig das Hinzufügen von Abstraktionsschichten verbunden, die einerseits mit Kompatibilitätsproblemen und andererseits mit zusätzlichen Bugs erkauft werden. Aus meiner Sicht bietet das aber keinerlei Vorteile.

Bitcoin sollte genau zwei Dinge machen: 1) Werte Clienten in einem Netzwerk manipulationssicher einzelnen Wallets zuordnen und den 2) Austausch der Werte ermöglichen. Alle weitere Komplexität sollte modular drumherum und eben nicht im Bitcoin selbst implementiert werden. Alles andere ist technisch gesehen totaler Murks und lädt verschiedene Interessengruppen nur dazu ein, früher oder später den Bitcoin beerdigen zu wollen.

Durch diese "wir-wollen-eine-eierlegende-Wollmichsau-Mentalität" haben doch erst die Sicherheitsprobleme an den Börsen geschaffen. Statt daraus zu lernen, forderst du aber eine Expansion dieses Wahnsinns in die Basis: nämlich in die Clients und damit in das Netzwerk.

Was passiert dann? In dem Fall haben wir dann wirklich irgendwann einen Rohrbruch im Bitcoin selbst. Das ist übrigens das einzige Szenario, in dem der Bitcoin tot ist. Das Problem wäre nämlich in keinster Weise auffangbar und hätte für alle Beteiligten Folgen.

Tante Edith mal wieder: Du solltest lesbarer schreiben! Ja, das habe ich jetzt behoben.

"Prognosen sind äußerst schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen."

-- Kurt Tucholsky (Oder Mark Twain? Oder Winston Churchill? Wer weiß das schon so genau?)
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