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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 3538461 times)
fronti
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January 19, 2016, 08:21:23 AM
 #38761


Wenn ein paar SPV Miner einen Fork propagieren, dann ist das schon etwas Skurril, findest Du nicht?! Warum sie die Werbetrommel rühren ist auch klar: Sollten 3 Miner die Chain forken und die anderen Nutzer folgen ihnen nicht, dann freuen sich erstens alle anderen Miner und zweitens (was für sie viel wichtiger ist) verlieren sie ihre 25 BTC pro Block. Damit ist es für sie lebenswichtig, Mitläufer zu finden.


Ihre verlieren sie ja nicht, nur niemand anderes würde diese annehmen weil die für andere ja nicht existieren Smiley

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"Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank." Bertolt Brecht

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January 19, 2016, 08:25:12 AM
 #38762

Ein Pool mit 25% der Hashleistung, der einen Fork startet welcher sich nicht durchsetzt, verliert am Tag rund 900 BTC. Für die Fiat-Verfechter: Das sind gerade 315.000 EUR pro Tag! Das nenne ich ein handfestes finanzielles Interesse.

aber so würde das ja niemand machen. BitcoinClassic wird ja wohl hoffentlich so eine 75%-trigger delay regelung haben.
[/quote]

Im übrigen halte ich einen Fork für Kursrelevant. Ein Blockchain Split wird vermutlich zu extrem guten BTC Kaufkursen in allen lebenden Zweigen führen. Leider können während des Splits nur noch Experten, mit Hilfe weniger Clients, die Coins zuverlässig im Netzwerk auf einem der Zweige bewegen.  Wink

Dieses Expertenwissen würde sich glaube ich sehr schnell verbreiten. Lust hab ich auf so eine Situation auch nicht, das will ja keiner. Aber wenn's passiert werd ich versuchen es zu geniessen Wink

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mezzomix
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January 19, 2016, 08:32:51 AM
 #38763

Wenn ein paar SPV Miner einen Fork propagieren, dann ist das schon etwas Skurril, findest Du nicht?! Warum sie die Werbetrommel rühren ist auch klar: Sollten 3 Miner die Chain forken und die anderen Nutzer folgen ihnen nicht, dann freuen sich erstens alle anderen Miner und zweitens (was für sie viel wichtiger ist) verlieren sie ihre 25 BTC pro Block. Damit ist es für sie lebenswichtig, Mitläufer zu finden.
Ihre verlieren sie ja nicht, nur niemand anderes würde diese annehmen weil die für andere ja nicht existieren Smiley

Korrekt. Sagen wir, sie verlieren den Wert dieser 25 Fork-Coins.

Übrigens verlieren die anderen BTC dann vermutlich auch an Wert/Kaufkraft. Ich tippe auf einen deutlichen Kursverfall aufgrund diverser (vorübergehender) Verwerfungen. Nicht jeder Marktteilnehmer ist sich über die kompletten technischen Auswirkungen im klaren. Da könnten einige überrascht sein.

Vielleicht ist der Fork tatsächlich wünschenswert, sozusagen als reinigendes Gewitter.

Quote from: Nathan Mayer Rothschild
Das Geheimnis der Spekulation:
Kaufe, wenn das Blut auf den Straßen fließt.

Ein Pool mit 25% der Hashleistung, der einen Fork startet welcher sich nicht durchsetzt, verliert am Tag rund 900 BTC. Für die Fiat-Verfechter: Das sind gerade 315.000 EUR pro Tag! Das nenne ich ein handfestes finanzielles Interesse.
aber so würde das ja niemand machen. BitcoinClassic wird ja wohl hoffentlich so eine 75%-trigger delay regelung haben.

Die 75% sind 75% der letzten 1000 Blöcke. Also 75% der Hash-Power! Oder anders ausgedrückt, ca. 3 Personen (nämlich die Miner mit 75% der Hash-Power). Und jetzt überlege, was die anderen >5000 Knoten (Full-Nodes) mit diesen Blöcken anstellen.
mezzomix
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January 19, 2016, 08:40:45 AM
 #38764

Im übrigen halte ich einen Fork für Kursrelevant. Ein Blockchain Split wird vermutlich zu extrem guten BTC Kaufkursen in allen lebenden Zweigen führen. Leider können während des Splits nur noch Experten, mit Hilfe weniger Clients, die Coins zuverlässig im Netzwerk auf einem der Zweige bewegen.  Wink
Dieses Expertenwissen würde sich glaube ich sehr schnell verbreiten. Lust hab ich auf so eine Situation auch nicht, das will ja keiner. Aber wenn's passiert werd ich versuchen es zu geniessen Wink

Ich gehe davon aus, dass der Spuk schnell (also in wenigen Tagen) wieder vorbei ist. Da haben die Nutzer gar nicht die Zeit, sich dieses Wissen anzueignen. Ausserdem verweigern sie jetzt schon einfache Dinge wie Multisig-Escrow, wie sollen sie da in die Tiefen des Coin-Control einsteigen?!

Aber vielleicht wäre so ein richtiges Schlachtfest tatsächlich mal interessant. Und ein kleiner Cool-Down tut dem System bzw. den Nutzern vielleicht auch mal ganz gut. Ich kann mir schon die Schlagzeilen der Presse vorstellen und der eine oder andere wird vielleicht zum Nachdenken angeregt. Vielleicht gefällt es den Nutzern auch und wir machen so einen Fork dann regelmässig?!  Wink
Lincoln6Echo
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January 19, 2016, 09:09:36 AM
 #38765

Im übrigen halte ich einen Fork für Kursrelevant. Ein Blockchain Split wird vermutlich zu extrem guten BTC Kaufkursen in allen lebenden Zweigen führen. Leider können während des Splits nur noch Experten, mit Hilfe weniger Clients, die Coins zuverlässig im Netzwerk auf einem der Zweige bewegen.  Wink
Dieses Expertenwissen würde sich glaube ich sehr schnell verbreiten. Lust hab ich auf so eine Situation auch nicht, das will ja keiner. Aber wenn's passiert werd ich versuchen es zu geniessen Wink

Ich gehe davon aus, dass der Spuk schnell (also in wenigen Tagen) wieder vorbei ist. Da haben die Nutzer gar nicht die Zeit, sich dieses Wissen anzueignen. Ausserdem verweigern sie jetzt schon einfache Dinge wie Multisig-Escrow, wie sollen sie da in die Tiefen des Coin-Control einsteigen?!

Aber vielleicht wäre so ein richtiges Schlachtfest tatsächlich mal interessant. Und ein kleiner Cool-Down tut dem System bzw. den Nutzern vielleicht auch mal ganz gut. Ich kann mir schon die Schlagzeilen der Presse vorstellen und der eine oder andere wird vielleicht zum Nachdenken angeregt. Vielleicht gefällt es den Nutzern auch und wir machen so einen Fork dann regelmässig?!  Wink


Also zum Beispiel ein Hard Fork bei dem die maximal Menge an coin erhöht wird? Super, dann wärst du vielleicht nicht mehr einer von wenigen mit vielen coins! Wie wäre es mit Bitcoin42?

Ich fürchte, dass sich viele sehr fähige core devs sich dem classic Fork nicht anschließen werden, falls dieser sich durchsetzt. Und dann? Klappe zu, Affe tot?


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mezzomix
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January 19, 2016, 09:23:17 AM
 #38766

Ich fürchte, dass sich viele sehr fähige core devs sich dem classic Fork nicht anschließen werden, falls dieser sich durchsetzt. Und dann? Klappe zu, Affe tot?

Nein. Wenn sich Classic durchsetzt, dann ist der aktuelle Zweig tot. Ob die aktuellen Core Entwickler dann alle weiterarbeiten oder nicht ist erst mal egal. Ich vermute mal, SegWit, IBLT und andere geplante Änderungen sind dann erst mal Geschichte.

Detail am Rande: Gavin hatte die Idee SegWit über einen Hardfork umzusetzen. Die Core Entwickler haben sich für eine Soft-Fork Umsetzung entschieden. Aus technischen Gründen halte ich übrigens Gavins Idee für die bessere Lösung, da sie eine saubere Trennung der TX und der Signaturbäume vorsieht. Politisch war der Hardfork bis vor kurzem allerdings ein schwieriges Thema. Nun steht mit Classic ein Hardfork an, Gavin unterstützt diesen - und sein SegWit Vorschlag, der zudem einfacher impolementiert werden kann als der Softfork, ist in Classic nicht vorhanden! WTF?!
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January 19, 2016, 09:39:48 AM
 #38767

Als Bespiel:
Mustermann kauft Artikel1 für 400 Euro, bei einem Kurs von (1BTC = 400€). Nach einer Woche steigt der Kurs vom BTC auf 600 Euro.
Jetzt denkt Mustermann, sende ich Artikel1 zurück und verlange meinen 1 BTC wieder. Somit hätte Mustermann +200 Euro Gewinn gemacht. Worauf ich hinaus will, man könnte im ersten Moment einen Online-Shop als Absicherung für Spekulationsgeschäfte mit Bitcoins nutzen.

Die Lösung ist simpel aber bringt Streitpotenzial mit sich. Die Rückabwicklung muss zum aktuellen BTC Kurs abgewickelt werden. In dem o. g. Beispiel müsste ich 0,66 BTC zurück überweisen. Hier würde sich ein Teil der FIAT-zum-Teufel, Bitcoin the one and only Jungs natürlich verarscht fühlen. In Euro hat man zwar den gleichen Wert, hat aber jedoch 0,34 BTC weniger.

Wenn der Kaufpreis auf BTC geschlossen wurde, musst Du auch BTC (in der selben Menge) zurückgewähren. Mustermann hätte zwar  200 EUR Gewinn gemacht, aber auch das Kursrisiko getragen.

Für Händler ist das daher sehr nachteilig. Wenn BTC nur eine Transferwährung ist, dann tragen sie in der Widerrufsfrist (die faktisch ja schon mal einen Monat und mehr sein kann) das volle Kursrisiko.


Quote
Das größere Problem kommt im Backoffice und vorallem in der Buchhaltung.
Backoffice: Der normale 0815 Shop benutzt Lexware, Sage und wie auch immer diese Komplettlösungen heißen. D. h die Rechnungen werden dort geschrieben bzw. durch das nachgelagerte Warenwirtschaftssystem automatisiert erstellt. Diese Programme kennen den Bitcoin nicht, d. h. man hat manuellen Aufwand die Rechnung entsprechend anzupassen sofern mit Bitcoins gezahlt wird oder man fängt an sich eine entsprechende Lösung einzuprogrammieren, was für einen 0815 Online-Shop zuviel Aufwand bzw. mit Kosten verbunden ist, es sei den er ist gerade Programmierer.

Das Problem hast Du mit allen Buchhaltungsprogrammen, welche nicht mehrere Währungen bearbeiten können. Lösung? Zwei Buchungskreise einrichten und nur den saldierten Umsatz umbuchen.

Quote

Kommen wir nun zum Verbuchen: Im HGB gilt das strenge Niederswertprinzip und sämtliche Gegenstände müssen zu Ihren Anschaffungskosten verbucht werden, was in der Regel kein Problem darstellt jedoch bei Bitcoins recht unlustig werden kann.

1. Woche: Erhalte ich 1 BTC zum Kurs von 200 €
2. Woche: Erhalte ich 1 BTC zum Kurs von 300 €
3. Woche: Erhalte ich 1 BTC zum Kurs von 400 €

Jetzt habe ich in der 3. Woche 3 BTC im Wert von 1200 € in der Buchhaltung beläuft sich der Wert auf 900 €. Was in diesem Fall nicht schlimm ist, da hier keine Anpassung erfolgt! Fällt jetzt jedoch der Kurs in der 4. Woche auf 250 und ich muss zufällig den Jahresabschluss erstellen, müsste ich jetzt meine sämtlichen BTC Einzahlungen die ich noch halte und nachschauen zu welchem Kurs ich diese erhalten habe und dann entsprechend die Wertminderung verbuchen.

Ja, und? Das ist kein BTC-Problem, das gilt für alle Vermögensgegenstände, die Du im Umlaufvermögen hast. Dann haben deine BTC halt nur noch einen Wert von 750 EUR zum Bilanzstichtag. Wenn der Kurs steigt, kannst Du im nächsten Jahr wieder zuschreiben (bis auf 900 EUR). Andernfalls hast Du halt stille Reserven, wie es die in fast allen Vermögensgegenständen nach einiger Zeit gibt, weil die regelmäßige Afa fast immer höher ist als die tatsächliche.

Wenn Du Deine BTC unbedingt zu einem höheren Wert in der Bilanz haben willst, als 900 EUR, dann verkaufe sie doch einfach und kaufe sie dann zurück. Nur realisierst Du dann auch einen Gewinn von 300 EUR, denn Du dann versteuern darfst.

Quote
Selbiges Problem besteht, wenn ich 2,5 BTC in Euro umtauschen muss, damit ich meine Rechnung bezahlen kann. Gehen wir vom o. g. Beispiel aus. Der BTC Kurs beläuft sich auf 275 und man generell vom FirstINFirstOut-Verfahren aus. Ich müsste einen außerordentliche Ertrag beim 1 BTC von 75 Euro, beim 2 BTC einen außerordentlichen Aufwand von 25 und beim 3 BTC einen außerordentlichen Aufwand von 125 Euro verbuchen.

Gott sei Dank gibt es neben FiFo auch noch jede Menge andere Bewertungsmethoden. Nimm doch einen Durchschnitt oder evtl. einen Festwert. Dann musst du den aoE oder aoA unterjährig nicht buchen.

Quote
Die Reaktion von Steuerberatern in meiner Umgebung bezüglich der Verbuchung von Bitcoins nach HGB werde ich mir einholen, wenn das Projekt entsprechend fortgeschritten ist.

Gerne.

molecular
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January 19, 2016, 09:47:23 AM
 #38768

Ich fürchte, dass sich viele sehr fähige core devs sich dem classic Fork nicht anschließen werden, falls dieser sich durchsetzt. Und dann? Klappe zu, Affe tot?

Nein. Wenn sich Classic durchsetzt, dann ist der aktuelle Zweig tot. Ob die aktuellen Core Entwickler dann alle weiterarbeiten oder nicht ist erst mal egal. Ich vermute mal, SegWit, IBLT und andere geplante Änderungen sind dann erst mal Geschichte.

Detail am Rande: Gavin hatte die Idee SegWit über einen Hardfork umzusetzen. Die Core Entwickler haben sich für eine Soft-Fork Umsetzung entschieden. Aus technischen Gründen halte ich übrigens Gavins Idee für die bessere Lösung, da sie eine saubere Trennung der TX und der Signaturbäume vorsieht. Politisch war der Hardfork bis vor kurzem allerdings ein schwieriges Thema. Nun steht mit Classic ein Hardfork an, Gavin unterstützt diesen - und sein SegWit Vorschlag, der zudem einfacher impolementiert werden kann als der Softfork, ist in Classic nicht vorhanden! WTF?!

IBLT oder was anderes zur Verringerung der Orphan rate (anstatt SPV mining) wird glaube ich kommen. Allein schon weil das Interesse der Miner bei größeren Blocken an solchen Lösung noch steigen dürfte.

Ich finde SegWit gehört als hard-fork implementiert. Wenn das jetzt nicht mit dabei ist beim ersten hardfork... vielleicht verlieren wir ja ein bisschen die Angst vor den hardforks und können das dann später nochmal machen? Ich persönlich finde das Risiko-Nutzen-Verhältnis von segwit eher schlecht und vermute die 3 Dinge (higher tx throughput, enable fraud proofs, fix txid malleability) können auch anders / teilweise einfacher erreicht werden.

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Vaagar
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January 19, 2016, 09:55:21 AM
 #38769

.....

Dank dir für deine Ausführungen, werde nach meinen Examen einen extra Thread erstellen, da es hier nicht wirklich reinpasst. Hab mir mal deinen Namen aufgeschrieben, werd dir per PN den Threadlink schicken sobald ich ihn eröffnet habe.


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      ▀███▄ ▀╜                 ▀▀ ▄███▌     
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January 19, 2016, 10:45:55 AM
 #38770

hehe sorry aber es ist wichtig, aus China
F2Pool Statement Indicates Plan To Hard Fork 2MB Bitcoin Block Size
http://bitcoinist.net/f2pool-statement-indicates-plan-to-hard-fork-2mb-bitcoin-block-size/
dieser Artikel macht den Eindruck als liege ein Missverständnis vor. Der Autor behauptet f2pool wolle "jetzt" einen hardfork erzwingen (noch vor BitcoinClassic). Ich glaube da hat er was falsch verstanden. Des weiteren behauptet der Autor größere Blocks würden bedeuten, daß keine Fees mehr bezahlt werden. Bisschen abenteuerlich diese Argumentation, oder?

(posting wurde um zwei "Fucks" gekürzt)

Irgendjemand hatte ausgerechnet das eine einzelne Bitcointransaktion in etwa 16 USD an Stromkosten zehrt. Dabei wird der Strom für das Mining doch in CNY bezahlt?! Egal, auch eine aktuellere Zahl würde zeigen: Der einzelne Transfer ist viel zu teuer um ohne TX Fees zu laufen. Bisher zahlen wir das über die Inflation des Bitcoins, also die 3600 BTC am Tag die es kostet die jetzigen Transaktionen durchzuführen. Mitte diesen Jahres sinkt der Erlös auf 3600/2 ab.
Darauf hofft ihr doch alle, das die Kosten der Miner trotzdem gleich bleiben, stimmts? Das also der Preis pro BTC sich verdoppelt, um das selbe Netzwerk weiter zu tragen, oder hab ich recht? Na? Seit mal ehrlich.

Es gibt auch Blockchains mit variabler Blocksize, die haben dann experimentell herausfinden müssen das eine Fee für das Netzwerk überlebenswichtig ist, Existenzsichernd. Sonst kommt ein einzelner Spammer an und füllt die Blocks variabler Größe auf beliebige variable Größe auf, bis nichts mehr funktioniert. Das Tragedy of the commons Problem.
Ebenso bei fester Größe (beliebige Größe) ohne Fees.

"The economy depends about as much on economists as the weather does on weather forecasters"  Jean-Paul Kauffmann
"The risk / reward ratio is nuts. Playing with altcoins is like picking up pennies on the highway"  BlindMayorBitcorn
molecular
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January 19, 2016, 11:04:29 AM
 #38771

hehe sorry aber es ist wichtig, aus China
F2Pool Statement Indicates Plan To Hard Fork 2MB Bitcoin Block Size
http://bitcoinist.net/f2pool-statement-indicates-plan-to-hard-fork-2mb-bitcoin-block-size/
dieser Artikel macht den Eindruck als liege ein Missverständnis vor. Der Autor behauptet f2pool wolle "jetzt" einen hardfork erzwingen (noch vor BitcoinClassic). Ich glaube da hat er was falsch verstanden. Des weiteren behauptet der Autor größere Blocks würden bedeuten, daß keine Fees mehr bezahlt werden. Bisschen abenteuerlich diese Argumentation, oder?

(posting wurde um zwei "Fucks" gekürzt)

Irgendjemand hatte ausgerechnet das eine einzelne Bitcointransaktion in etwa 16 USD an Stromkosten zehrt. Dabei wird der Strom für das Mining doch in CNY bezahlt?! Egal, auch eine aktuellere Zahl würde zeigen: Der einzelne Transfer ist viel zu teuer um ohne TX Fees zu laufen. Bisher zahlen wir das über die Inflation des Bitcoins, also die 3600 BTC am Tag die es kostet die jetzigen Transaktionen durchzuführen. Mitte diesen Jahres sinkt der Erlös auf 3600/2 ab.
Darauf hofft ihr doch alle, das die Kosten der Miner trotzdem gleich bleiben, stimmts? Das also der Preis pro BTC sich verdoppelt, um das selbe Netzwerk weiter zu tragen, oder hab ich recht? Na? Seit mal ehrlich.

Es gibt auch Blockchains mit variabler Blocksize, die haben dann experimentell herausfinden müssen das eine Fee für das Netzwerk überlebenswichtig ist, Existenzsichernd. Sonst kommt ein einzelner Spammer an und füllt die Blocks variabler Größe auf beliebige variable Größe auf, bis nichts mehr funktioniert. Das Tragedy of the commons Problem.

Na klar sind fees nötig, war ja von Anfang an die Idee. Ob man das nun aber durch höhere Fees pro transaktion oder durch mehr Transaktionen insgesamt erreichen will, da scheinen sich die Geister zu scheiden.

Sorry für die Schimpfwörter... bin heute zu früh aufgewacht und werde mittlerweile schon leicht emotional bei dem Thema. Vielleicht sollte ich mal Urlaub machen vom Bitcoin.

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January 19, 2016, 11:10:36 AM
 #38772

Darauf hofft ihr doch alle, das die Kosten der Miner trotzdem gleich bleiben, stimmts?

Es könnte auch die Hashleistung abnehmen. Ich sehe nirgends eine Protokollregel, die 1 Exahash/s plus Steigerung vorschreibt. Oder die Menschen müssen über ihren Schatten springen und Off-Chain TX nutzen.
Greshamsches Geld
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January 19, 2016, 11:31:37 AM
 #38773

Als Bespiel:
Mustermann kauft Artikel1 für 400 Euro, bei einem Kurs von (1BTC = 400€). Nach einer Woche steigt der Kurs vom BTC auf 600 Euro.
Jetzt denkt Mustermann, sende ich Artikel1 zurück und verlange meinen 1 BTC wieder. Somit hätte Mustermann +200 Euro Gewinn gemacht. Worauf ich hinaus will, man könnte im ersten Moment einen Online-Shop als Absicherung für Spekulationsgeschäfte mit Bitcoins nutzen.

Die Lösung ist simpel aber bringt Streitpotenzial mit sich. Die Rückabwicklung muss zum aktuellen BTC Kurs abgewickelt werden. In dem o. g. Beispiel müsste ich 0,66 BTC zurück überweisen. Hier würde sich ein Teil der FIAT-zum-Teufel, Bitcoin the one and only Jungs natürlich verarscht fühlen. In Euro hat man zwar den gleichen Wert, hat aber jedoch 0,34 BTC weniger.

Wenn der Kaufpreis auf BTC geschlossen wurde, musst Du auch BTC (in der selben Menge) zurückgewähren. Mustermann hätte zwar  200 EUR Gewinn gemacht, aber auch das Kursrisiko getragen.

Für Händler ist das daher sehr nachteilig. Wenn BTC nur eine Transferwährung ist, dann tragen sie in der Widerrufsfrist (die faktisch ja schon mal einen Monat und mehr sein kann) das volle Kursrisiko.


Quote
Das größere Problem kommt im Backoffice und vorallem in der Buchhaltung.
Backoffice: Der normale 0815 Shop benutzt Lexware, Sage und wie auch immer diese Komplettlösungen heißen. D. h die Rechnungen werden dort geschrieben bzw. durch das nachgelagerte Warenwirtschaftssystem automatisiert erstellt. Diese Programme kennen den Bitcoin nicht, d. h. man hat manuellen Aufwand die Rechnung entsprechend anzupassen sofern mit Bitcoins gezahlt wird oder man fängt an sich eine entsprechende Lösung einzuprogrammieren, was für einen 0815 Online-Shop zuviel Aufwand bzw. mit Kosten verbunden ist, es sei den er ist gerade Programmierer.

Das Problem hast Du mit allen Buchhaltungsprogrammen, welche nicht mehrere Währungen bearbeiten können. Lösung? Zwei Buchungskreise einrichten und nur den saldierten Umsatz umbuchen.

Quote

Kommen wir nun zum Verbuchen: Im HGB gilt das strenge Niederswertprinzip und sämtliche Gegenstände müssen zu Ihren Anschaffungskosten verbucht werden, was in der Regel kein Problem darstellt jedoch bei Bitcoins recht unlustig werden kann.

1. Woche: Erhalte ich 1 BTC zum Kurs von 200 €
2. Woche: Erhalte ich 1 BTC zum Kurs von 300 €
3. Woche: Erhalte ich 1 BTC zum Kurs von 400 €

Jetzt habe ich in der 3. Woche 3 BTC im Wert von 1200 € in der Buchhaltung beläuft sich der Wert auf 900 €. Was in diesem Fall nicht schlimm ist, da hier keine Anpassung erfolgt! Fällt jetzt jedoch der Kurs in der 4. Woche auf 250 und ich muss zufällig den Jahresabschluss erstellen, müsste ich jetzt meine sämtlichen BTC Einzahlungen die ich noch halte und nachschauen zu welchem Kurs ich diese erhalten habe und dann entsprechend die Wertminderung verbuchen.

Ja, und? Das ist kein BTC-Problem, das gilt für alle Vermögensgegenstände, die Du im Umlaufvermögen hast. Dann haben deine BTC halt nur noch einen Wert von 750 EUR zum Bilanzstichtag. Wenn der Kurs steigt, kannst Du im nächsten Jahr wieder zuschreiben (bis auf 900 EUR). Andernfalls hast Du halt stille Reserven, wie es die in fast allen Vermögensgegenständen nach einiger Zeit gibt, weil die regelmäßige Afa fast immer höher ist als die tatsächliche.

Wenn Du Deine BTC unbedingt zu einem höheren Wert in der Bilanz haben willst, als 900 EUR, dann verkaufe sie doch einfach und kaufe sie dann zurück. Nur realisierst Du dann auch einen Gewinn von 300 EUR, denn Du dann versteuern darfst.

Quote
Selbiges Problem besteht, wenn ich 2,5 BTC in Euro umtauschen muss, damit ich meine Rechnung bezahlen kann. Gehen wir vom o. g. Beispiel aus. Der BTC Kurs beläuft sich auf 275 und man generell vom FirstINFirstOut-Verfahren aus. Ich müsste einen außerordentliche Ertrag beim 1 BTC von 75 Euro, beim 2 BTC einen außerordentlichen Aufwand von 25 und beim 3 BTC einen außerordentlichen Aufwand von 125 Euro verbuchen.

Gott sei Dank gibt es neben FiFo auch noch jede Menge andere Bewertungsmethoden. Nimm doch einen Durchschnitt oder evtl. einen Festwert. Dann musst du den aoE oder aoA unterjährig nicht buchen.

Quote
Die Reaktion von Steuerberatern in meiner Umgebung bezüglich der Verbuchung von Bitcoins nach HGB werde ich mir einholen, wenn das Projekt entsprechend fortgeschritten ist.

Gerne.


Also! Ich finde das passt hier gerade überhaupt nicht rein!

Und zweitens ist das Thema schon vor 1000 Jahren erledigt gewesen.
Wenn du jetzt in einem Webshop eine Krügerrand kaufst, kannst du auch kein Gewinn oder Verlust konstruieren, je nach dem in welche Richtung der Kurs läuft.
Anderer Tag anderer Preis.
Ich habe mich 2013 auch mal bei meinem Steuerberater rückversichert. Wer ein Problem machen will wo keines ist, will nur bescheißen. Und mein Steuerberater sieht das gelassen. Ich habe über 25 Jahre Berufserfahrung als selbständiger und seit dem Erfahrung mit Steuerberatern. Da gibt es auch welche die richtig Mandanten bescheißen. Und selbst bin ich ein "sauberer und ordentlicher" Steuerzahler. Inclusive mehrerer Steuerprüfungen in der Zeit. Immer alles OK. Nur mal so nebenbei erwähnt.
Und Bitcoin im Geschäftlichen Zahlungsverkehr ... Stichwort Fremdwährungskonto. Auch alt.
Regt mich auf diese Kinderkacke.
Und im privaten bereich first in first out, ok. Aber warum wird wohl Kapitalertragszinsen (oder wie der Scheiß heißt) gleich von der Bank, fürs Finanzamt abgezogen. Weil es sonst niemand abgeben würde. Völlig indiskutabel. Da kommen die Bitcoiner auf die Idee zum Finanzamt zu laufen? och nee, las mal stecken. *Kopfschüttel*

Entschuldigung wenn ich wieder etwas ruppig geworden bin. Kommt von Herzen.



Worum es mir gerade geht. Ich fürchte richtige Hardfork. Materie für technischen Leien zu Kompliziert.
Und ein Hardfork ist nicht Alternativlos.
Im Fiat-System werden die erwähnten Visa-Überweisungen auch nicht über die Zentralbanken gemacht.
Sind Visa und BitPay nicht  Sidechains ?

e-coinomist
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January 19, 2016, 11:33:08 AM
 #38774

Sorry für die Schimpfwörter... bin heute zu früh aufgewacht und werde mittlerweile schon leicht emotional bei dem Thema. Vielleicht sollte ich mal Urlaub machen vom Bitcoin.
Urlaub ist gestrichen bis zum Halving! Kannst du ab July buchen ... dann ist eh Sommer.

Nun was die Datenkraken anbelangt hast du ja nicht emotional, sondern richtig reagiert. Also immer wenn ein Popup aufploppt der credentials für Service XYZ verlangt, damit auch ZYX darauf Zugriff hat ... naja. Es würde ja auch niemand in einen Popup sein Walletpasswort eintippern, weil der e-coinomist anfragt, um damit Überweisungen ausführen zu können. Die Leute sind viel zu leichtsinning mit ihrer Privatsphäre.

"The economy depends about as much on economists as the weather does on weather forecasters"  Jean-Paul Kauffmann
"The risk / reward ratio is nuts. Playing with altcoins is like picking up pennies on the highway"  BlindMayorBitcorn
mezzomix
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January 19, 2016, 11:44:08 AM
 #38775

Worum es mir gerade geht. Ich fürchte richtige Hardfork. Materie für technischen Leien zu Kompliziert.
Und ein Hardfork ist nicht Alternativlos.

Ein Hardfork wäre bei einem nahezu vollständigen Konsens (minus ein paar reine Stunkmacher ohne technischen Hintergrund) kein Problem. Da wir den nicht haben, setzen die Core Entwickler (meiner Meinung nach zurecht, auch wenn der Hardfork technisch einfacher wäre) auf einen Softfork.

Im Fiat-System werden die erwähnten Visa-Überweisungen auch nicht über die Zentralbanken gemacht.
Sind Visa und BitPay nicht  Sidechains ?

Nein. Bitcoin Off-Chain TX und Sidechains werden über die Blockchain abgesichert. VISA und BitPay benötigen absolutes Vertrauen in den Anbieter, da es keine Verbindung des Anbieterprotokoll mit dem internationalen Zahlungsverkehr gibt. Jeder Zahlungsdienstleister könnte ein Reserve-System aufziehen. Es gibt keiner technische Hürde, die das verhindert.
Greshamsches Geld
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January 19, 2016, 11:54:25 AM
 #38776


Nein. Bitcoin Off-Chain TX und Sidechains werden über die Blockchain abgesichert. VISA und BitPay benötigen absolutes Vertrauen in den Anbieter, da es keine Verbindung des Anbieterprotokoll mit dem internationalen Zahlungsverkehr gibt. Jeder Zahlungsdienstleister könnte ein Reserve-System aufziehen. Es gibt keiner technische Hürde, die das verhindert.


Ah, das ist der Unterschied. Danke

Klar, vielleicht wäre ein Hardfork, jetzt auch ok, oder auch richtig gut. Mit Konsens.

Vaagar
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January 19, 2016, 11:55:36 AM
 #38777

Also! Ich finde das passt hier gerade überhaupt nicht rein!

Deswegen:

.....

Dank dir für deine Ausführungen, werde nach meinen Examen einen extra Thread erstellen, da es hier nicht wirklich reinpasst. Hab mir mal deinen Namen aufgeschrieben, werd dir per PN den Threadlink schicken sobald ich ihn eröffnet habe.

Mir gehts effektiv darum, dass mir das FA nicht ans Bein pissen kann. Lt. EU ist der BTC eine Währung, lt. deutschem Recht eine Sache.. da gehts nämlich schon los.. Aber wie gesagt in einem anderen Thread mehr.

Zum Fork an die Early Adopter: Die Blockgröße etc wurde doch schon einmal verdoppelt? Gabs damals auch solch einen Richtungskrieg oder war das früher kaum ein Thema weil die Community recht überschaubar war?


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January 19, 2016, 11:56:46 AM
 #38778

Mir gehts effektiv darum, dass mir das FA nicht ans Bein pissen kann. Lt. EU ist der BTC eine Währung, lt. deutschem Recht eine Sache.. da gehts nämlich schon los.. Aber wie gesagt in einem anderen Thread mehr.

kannst du den anderen thread dann hier verlinken

PGP key molecular F9B70769 fingerprint 9CDD C0D3 20F8 279F 6BE0  3F39 FC49 2362 F9B7 0769
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January 19, 2016, 12:11:05 PM
 #38779

sry für langen post...

https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/492972/gs-16-1-distributed-ledger-technology.pdf

BAM!

Quote
Bitcoin is an online equivalent of cash. Cash is authenticated by its physical
appearance and characteristics, and in the case of banknotes by serial numbers
and other security devices. But in the case of cash there is no ledger that records
transactions and there is a problem with forgeries of both coins and notes. In the
case of Bitcoins, the ledger of transactions ensures their authenticity. Both coins
and Bitcoins need to be stored securely in real or virtual wallets respectively
— and if these are not looked after properly, both coins and Bitcoins can be
stolen. A fundamental difference between conventional currency and Bitcoins is
that the former are issued by central banks, and the latter are issued in agreed
amounts by the global ‘collaborative’ endeavour that is Bitcoin. Cash as a means
of exchange and commerce dates back millennia and in that respect there is a
lineage that links cowrie shells, hammered pennies and Bitcoin.

Quote
The first difficulty in communication is the strong association of block chain
technology with Bitcoin. Bitcoin is a type of cryptocurrency, so called because
cryptography underpins the supply and tracking of the currency. Bitcoin
creates suspicion amongst citizens and government policymakers because
of its association with criminal transactions and ‘dark web’ trading sites, such
as the now defunct Silk Road. But digital cryptocurrencies are of interest to
central banks and government finance departments around the world which are
studying them with great interest. This is because the electronic distribution of
digital cash offers potential efficiencies and, unlike physical cash, it brings with it
a ledger of transactions that is absent from physical cash.



Quote
As with most new technologies, the full extent of future uses and abuses is
only visible dimly. And in the case of every new technology the question is not
whether the technology is ‘in and of itself’ a good thing or a bad thing.
The
questions are: what application of the technology? for what purpose? and
applied in what way and with what safeguards?


Quote
In summary, distributed ledger technology provides the framework for
government to reduce fraud, corruption, error and the cost of paper-intensive
processes. It has the potential to redefine the relationship between government
and the citizen in terms of data sharing, transparency and trust. It has similar
possibilities for the private sector.


DAS kommt von der britischen regierung. 80 seiten. die haben schon was verstanden. england als distributed legder wonderland.

stellt euch solch ein statement mal von der bundesregierung vor.

wenn internet für merkel "neuland" war, was ist dann bitcoin? und was bedeutet das für die deutsche bitcoin branche?

fronti
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January 19, 2016, 12:14:06 PM
 #38780

und was bedeutet das für die deutsche bitcoin branche?

so was gibts?

Leider finde ich in Deutschland gibts da noch zu wenig, was sicher auch mit den regulierungen zu tun hat und sich niemand so recht ran traut..

19Efqo9jFTFGc8VWoaYPeHK7iV1onsbj3E

"Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank." Bertolt Brecht

BM-2cULvUQbCNA5VaenLdhqr3pLPc9dMcK2w5
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