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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 5379486 times)
fsm247
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November 27, 2018, 10:59:32 AM
 #79541

So jungs ist der Boden nun erreicht? Ich will auch endlich mal wieder Bitcoins besitzen

Ich persönlich meine das auch, allerdings kaufe ich schrittweise auf dem Weg nach unten nach.
Hab ich mir hier von den Veteranen abgeguckt...


Schlaue Vorgehensweise  Wink

Ich kann ein deutlich gesteigertes Interesse wahrnehmen. Viele meiner Bestandskunden kaufen aktuell über mich wieder nach und viele Neukunden kontaktieren mich. Dies ist ein starker Gegensatz zum sonst sehr ruhigen Verlauf 2018, es tut sich also definitiv etwas  Wink

Oh, ein geweblicher Bitcoin Händer ohne BAFIN Lizenz, dass wird aber teuer...

Nö wirds nicht. Ich lebe schon 13 Jahre nicht mehr in Deutschland.
Kümmer dich um deinen eigenen Kram, Mister Glaskugel.

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bitcoincidence
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November 27, 2018, 12:22:21 PM
 #79542

Der Krypto-Fear-Index ist jedenfalls down:
https://alternative.me/crypto/fear-and-greed-index/

Aber bei einer nicht representativen youtube Recherche hatte ich gestern den Eindruck, dass da eher so ein allgemeines "den Dip mitnehmen" als Stimmung schwingt.
Also eher keine "Kapitulation".
Die Frage ist aber, ob der maximale Grad an Verzweiflung ohne Big-Fud überhaupt entstehen kann und ob man es wirklich braucht bevor es wieder hochgehen kann bzw. ob ein grundsätzlich positives Grundgefühl nicht auch einfach in eine solide Bullenfalle führen könnte, nach deren Verfall die Verzweiflung dann auf jedem Fall noch etwas leichter fällt.
Bei mir selbst stelle ich aber durchaus aufkeimende Unsicherheiten fest.
Aber ich bin als spät Bekehrter auch nicht im Plus und auch noch nicht durch das kalte und tiefe Taufbecken der Verzweiflung, der früheren Abstürze gezerrt worden (bzw. nicht innerlich erhellt durch Gewinne des frühen Einstiegs...).
Noch ist mein Glaube aber stark.
"Und Bitcoin scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen."
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trantute2
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November 27, 2018, 12:24:18 PM
 #79543

Mal eine kleine Überlegung: es gibt wenige, die bereit sind Coins über einen längeren Zeitraum zu halten und auch bei fallenden Kursen nachzukaufen. Die meisten traden mit Fiat um ihr Fiat zu vermehren. Bei fallenden Kursen wetten sie dann, dass der Kurs noch weiter fällt. So lange das so ist, machen diese Leute dann Gewinn. Sie traden dann aber immer den Trend.
Irgendwann wird aber der Zeitpunkt kommen, dann befindet sich der Grossteil der Coins aber in den Händen der wenigen, die bei fallenden Kursen nachgekauft haben. Da der Kurs so tief ist, muss man aber immer mehr Coins auf den Markt werfen um den gleichen Gewinn zu erzielen als wenn der Kurs sehr viel höher steht. Diese stehen dem Markt aber nicht mehr zur Verfügung. Es wird also für die Trader ziemlich schwierig, noch nennenswerte Gewinne durch Wetten auf den fallenden Kurs zu erwirtschaften. Dann fängt der Markt an zu drehen. Und was machen dann die Trader? Sie kaufen die Coins um sie zu höheren Kursen wieder zu verkaufen. Das Spiel fängt dann von vorne an.  Grin

Genau so ist es. Das ist das was Hodler machen. Dem Markt Coins entziehen, welche dann, für einen langen Zeitraum nicht mehr zur Verfügung stehen. Und wenn sie verkauft werden, dann für ein Vielfaches des Kaufpreises. Es wird also nur ein Minimum zurückgegeben. Natürlich gibt es auch Mischformen, also Hodler, welche versuchen durch geschicktes Handeln ihre Coins zu vervielfachen. Das geht mal gut, dann nehmen die handelbaren Coins stark ab, aber das kann auch daneben gehen, dann nehmen die handelbaren Coins zu. Wer die Phlegmastrategie fährt minimiert das Risiko, die Ansammlung an Coins ist dann aber nicht so gross.
trantute2
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November 27, 2018, 12:32:17 PM
 #79544

Der Krypto-Fear-Index ist jedenfalls down:
https://alternative.me/crypto/fear-and-greed-index/

Aber bei einer nicht representativen youtube Recherche hatte ich gestern den Eindruck, dass da eher so ein allgemeines "den Dip mitnehmen" als Stimmung schwingt.
Also eher keine "Kapitulation".
Die Frage ist aber, ob der maximale Grad an Verzweiflung ohne Big-Fud überhaupt entstehen kann und ob man es wirklich braucht bevor es wieder hochgehen kann bzw. ob ein grundsätzlich positives Grundgefühl nicht auch einfach in eine solide Bullenfalle führen könnte, nach deren Verfall die Verzweiflung dann auf jedem Fall noch etwas leichter fällt.
Bei mir selbst stelle ich aber durchaus aufkeimende Unsicherheiten fest.
Aber ich bin als spät Bekehrter auch nicht im Plus und auch noch nicht durch das kalte und tiefe Taufbecken der Verzweiflung, der früheren Abstürze gezerrt worden (bzw. nicht innerlich erhellt durch Gewinne des frühen Einstiegs...).
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Naja, "den Dip mitnehmen", wenn das genug machen, dann geht den Bären auch irgendwann die Luft aus. Einen Dip kann nur provoziert werden, wenn eine Instanz viele Coins auf den Markt schmeisst, oder wenn viele Möchtegern-Fiatvermehrer ihre kleinen Portfolios verkaufen. Es muss also zweierlei passieren, unter der Annahme, dass beides wahr ist:

  • Die Wale werden kleine Fische (in Bezug auf die Coins die sie verkaufen können);
  • Die meisten Möchtegern-Fiatvermehrer haben ihr geliebtes Papier wieder.

Und dann geht es wieder aufwärts. Natürlich hilft das nicht zu bestimmen, wann dieser Zeitpunkt wirklich eingetreten ist. Das können ja auch alles Lippenbekenntnisse auf youtube sein. Oder aber die Erkenntnis hat sich endlich durchgesetzt, dass, bei nur 21 Mio. Einheiten der Leitwährung Bitcoin, es auf lange Sicht eine gute Idee das Portfolio bei jeder realistisch günstigen Möglichkeit aufzustocken.
lordoliver
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November 27, 2018, 12:34:23 PM
 #79545

Mal eine kleine Überlegung: es gibt wenige, die bereit sind Coins über einen längeren Zeitraum zu halten und auch bei fallenden Kursen nachzukaufen. Die meisten traden mit Fiat um ihr Fiat zu vermehren. Bei fallenden Kursen wetten sie dann, dass der Kurs noch weiter fällt. So lange das so ist, machen diese Leute dann Gewinn. Sie traden dann aber immer den Trend.
Irgendwann wird aber der Zeitpunkt kommen, dann befindet sich der Grossteil der Coins aber in den Händen der wenigen, die bei fallenden Kursen nachgekauft haben. Da der Kurs so tief ist, muss man aber immer mehr Coins auf den Markt werfen um den gleichen Gewinn zu erzielen als wenn der Kurs sehr viel höher steht. Diese stehen dem Markt aber nicht mehr zur Verfügung. Es wird also für die Trader ziemlich schwierig, noch nennenswerte Gewinne durch Wetten auf den fallenden Kurs zu erwirtschaften. Dann fängt der Markt an zu drehen. Und was machen dann die Trader? Sie kaufen die Coins um sie zu höheren Kursen wieder zu verkaufen. Das Spiel fängt dann von vorne an.  Grin

Das ist seit den Futures und Shorts nicht mehr ganz richtig...
versprichnix
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November 27, 2018, 01:13:55 PM
 #79546


Hab ich mir hier von den Veteranen abgeguckt...


Von den Veteranen?  Grin Grin Grin Grin

Das ist dann gelogen... Die Veteranen spekulieren nicht, sie hodln.

Wer hodlt, der spekuliert auf ewiges Wachstum, und liegt deshalb mit Sicherheit daneben. Das meint makrospex wohl nicht mit Veteran. Smart Money verkauft auch, wenn der Anstieg absurd erscheint. Es ist einfach Rebalancing, die Anlagestrategie für Ahnungslose. Und wahrscheinlich deshalb erfolgreich, weil man damit dicht an der Realität ist. So ahnungslos wie die Tier- und Pflanzenwelt, weil der Mensch selbst eine Tiergattung ist. Eine Belohnung für die Akzeptanz der Realität sozusagen. Auch wenn Raffelhüschen ein übler Versicherungslobbyist ist, im Video kam er mit seinen Ansichten äußerst human daher.

Ich selbst habe meinen ersten Bitcoin (nach dem Absturz seit Dezember) auch direkt vor dem Absturz der letzten Tage gekauft, im Portal von "The Naga Group", dem Hamburger Unternehmen. Aber da ist noch Potential für weitere Käufe, egal wie tief es noch fällt. Investitionen und Spenden sind für mich austauschbare Begriffe. Ich teile mein Vermögen grundsätzlich nur mit dem, dem es schlecht geht.
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Taschen leer neue Blockchain her


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November 27, 2018, 01:19:32 PM
 #79547

Einfach noch viel zu gesittet die Lage  Smiley ich rieche schon förmlich die Bullenfalle  Grin

c_lab
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November 27, 2018, 01:25:53 PM
 #79548


Oh, ein geweblicher Bitcoin Händer ohne BAFIN Lizenz, dass wird aber teuer...

Nö wirds nicht. Ich lebe schon 13 Jahre nicht mehr in Deutschland.

Und warum sollte man von einem "Unternehmer" mit PO Box in Dubai so "seriöse" Angebote annehmen wie gleich auf der Startseite aufgeführt:

Quote from: mgcoinvest.com
Wir erstellen eine sichere "Paperwallet" für Sie. Außer einem Blatt Papier brauchen Sie nichts. 100% sicher vor Hackern.

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zidane
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November 27, 2018, 01:29:18 PM
 #79549


Oh, ein geweblicher Bitcoin Händer ohne BAFIN Lizenz, dass wird aber teuer...

Nö wirds nicht. Ich lebe schon 13 Jahre nicht mehr in Deutschland.

Und warum sollte man von einem "Unternehmer" mit PO Box in Dubai so "seriöse" Angebote annehmen wie gleich auf der Startseite aufgeführt:

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Meine Gedanken  Cheesy Cheesy Cheesy Cheesy Cheesy
fsm247
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November 27, 2018, 01:35:00 PM
 #79550


Oh, ein geweblicher Bitcoin Händer ohne BAFIN Lizenz, dass wird aber teuer...

Nö wirds nicht. Ich lebe schon 13 Jahre nicht mehr in Deutschland.

Und warum sollte man von einem "Unternehmer" mit PO Box in Dubai so "seriöse" Angebote annehmen wie gleich auf der Startseite aufgeführt:

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Ok, wo fange ich hier an.
In Dubai gibt es PO Boxen weil es keine Hauszustellung der Post gibt. Das heißt, entweder Kurierdienst, oder eben PO Box. Das ist hier so Usus und nichts Ungewöhnliches oder Verdächtiges.

Und bezüglich Paperwallet, diese gehört wohl zur sichersten und auch einfachsten Möglichkeit seine Bitcoins aufzubewahren. Damit der Kunde sicher sein kann, dass auch ich nicht seinen private Key sehen kann bei der Erstellung der Wallet gehört eine detaillierte Beschreibung der Schritte, die dazu nötig sind zu meiner Beratung. Manche wollen trotzdem, dass ich das für Sie übernehme, dann wird aber ausgiebig auf das Risiko hingewiesen.

Edit: Und der Text wurde jetzt auf der Website angepasst, damit es für den Hellseher nicht mehr so viel zu lachen gibt.

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November 27, 2018, 01:54:13 PM
 #79551

Danke. Wie funktioniert das ins netzwerk puschen das es im momepool liegt kann jeder genau ? Ist das mit einem Wallet wie Electrum möcglich? Ich habe schon etwas im Netz gesucht, aber bisher dazu nichts gefunden.
Also es heißt "ins Netzwerk pushen dass es im Mempool liegt" Wink

Das kannst du mit den meisten Bitcoin-Clients machen. Bei Electrum mit dem "Load Transaction"-Feature. Eine signierte Transaktion ist eigentlich nichts anderes als eine lange Zahlenfolge. Diese kannst du jederzeit dort eingeben. Sobald die Netzwerkverbindung wieder da ist, schickst du die Transaktion einfach ab.

"Unter der Haube" ist es vereinfacht so: Du nimmst mit einem anderen Bitcoin-Client Kontakt auf. Ihr identifiziert euch erst beide sozusagen als Bitcoin-User. Dann tauscht ihr Daten aus - darunter alle Transaktionen, die ihr von anderen Clients erhalten habt. Jeder Client speichert diese Transaktionen im sogenannten "Mempool". Einige dieser Bitcoin-Clients sind Miner, und die nehmen die Transaktionen in Blöcke auf.

Es gibt eine sehr detaillierte Anleitung wie das genau vor sich geht, inklusive kleiner Python-Programme die die einzelnen Schritte übernehmen. Wenn es dich interessiert, wie Bitcoin "unter der Haube" funktioniert, unbedingt lesen! Ist allerdings auf Englisch:

http://www.righto.com/2014/02/bitcoins-hard-way-using-raw-bitcoin.html


kleinebroetchen
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November 27, 2018, 02:00:18 PM
Last edit: November 27, 2018, 02:15:56 PM by kleinebroetchen
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 #79552

Hallo,

wie ich einigen aktuellen Nachrichten entnehmen kann, bricht aktuell die Bitcoin-Hashrate in bedeutenden Größenordnungen zusammen, weil viele Miner den Dienst einstellen. Naheliegenderweise sind das vor allem die vergleichsweise kleinen Miner, da diese weniger rentabel arbeiten, als die Großen.
Damit ist eine Konzentration der Marktbeherrschung verbunden, so dass die großen Miner einen größeren Teil der Hashrate auf sich vereinen, als vorher.

Wenn ich eine dieser großen Miningfarmen betreiben würde, wäre spätestens jetzt mein strategisches Ziel, über die 51% Hashrate zu kommen. Ich habe keine Ahnung, was sich hinter den Namen da im Einzelnen verbirgt, aber hier sieht man, dass es Player gibt, für die dieses Ziel mittelfristig realistisch erscheint, wenn weiterhin kleine Miner aufgeben. Was passiert dann?
Wenn ich die 51% erreicht hätte, würde ich den Bitcoin in Geiselhaft nehmen. Natürlich würde ich nicht sofort meine beste Kuh im Stall schlachten, aber ich würde sie bis zur Kotzgrenze abmelken, weil ich ja die Regeln bestimmen kann. Also würde ich meinen eigenen Profit maximieren, in dem ich die Reward-Rate hochdrehe. Anschließend würde ich sicherstellen, dass meine Kuh noch lange lebt. Das Halving 2020 würde ich zu einem Doubling 2020 machen und langfristig würde ich die Maximalgrenze von 21 Mio Bitcoins aufheben.

Wie seht ihr das? Ist es realistisch, dass ein (oder zwei Miningplayer in strategischer Partnerschaft) die 51% Hashrate schaffen und die Regeln des Bitcoin nach eigenem Ermessen verändern? Was würdet ihr machen, wenn ihr eine große Miningfarm betreiben würdet?
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November 27, 2018, 02:02:08 PM
 #79553

Leitwährung Bitcoin

Unter all Deinen Traeumereien fand ich diese zwei Worte am schoensten  Grin
makrospex
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November 27, 2018, 02:03:07 PM
 #79554


Hab ich mir hier von den Veteranen abgeguckt...


Von den Veteranen?  Grin Grin Grin Grin

Das ist dann gelogen... Die Veteranen spekulieren nicht, sie hodln.

Ich zitier mal Wikipedia:

A veteran is a person who has had long service or experience in a particular occupation or field.

Nicht mehr und nicht weniger war gemeint.
bitcoincidence
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November 27, 2018, 02:09:29 PM
 #79555

Hallo,

wie ich einigen aktuellen Nachrichten entnehmen kann, bricht aktuell die Bitcoin-Hashrate in bedeutenden Größenordnungen zusammen, weil viele Miner den Dienst einstellen. Naheliegenderweise sind das vor allem die vergleichsweise kleinen Miner, da diese weniger rentabler arbeiten, als die Großen.
Damit ist eine Konzentration der Marktbeherrschung verbunden, so dass die großen Miner einen größeren Teil der Hashrate auf sich vereinen, als vorher.

Wenn ich eine dieser großen Miningfarmen betreiben würde, wäre spätestens jetzt mein strategisches Ziel, über die 51% Hashrate zu kommen. Ich habe keine Ahnung, was sich hinter den Namen da im Einzelnen verbirgt, aber hier sieht man, dass es Player gibt, für die dieses Ziel mittelfristig realistisch erscheint, wenn weiterhin kleine Miner aufgeben. Was passiert dann?
Wenn ich die 51% erreicht hätte, würde ich den Bitcoin in Geiselhaft nehmen. Natürlich würde ich nicht sofort meine beste Kuh im Stall schlachten, aber ich würde sie bis zur Kotzgrenze abmelken, weil ich ja die Regeln bestimmen kann. Also würde ich meinen eigenen Profit maximieren, in dem ich die Reward-Rate hochdrehe. Anschließend würde ich sicherstellen, dass meine Kuh noch lange lebt. Das Halving 2020 würde ich zu einem Doubling 2020 machen und langfristig würde ich die Maximalgrenze von 21 Mio Bitcoins aufheben.

Wie seht ihr das? Ist es realistisch, dass ein (oder zwei Miningpools in strategischer Partnerschaft) die 51% Hashrate schaffen und die Regeln des Bitcoin nach eigenem Ermessen verändern? Was würdet ihr machen, wenn ihr einen großen Miningpool betreiben würdet?
So schwarz sehe ich das zwar (noch) nicht, aber tatsächlich würde mich auch interessieren, wie gefährlich Pools mit mehr als 50% wirklich sind. Denn dass die grossen Egos auch Miningpools betreiben sah und sieht man ja beim Bcash-Streit - also muss es auch nicht immer logisch und rational ablaufen, wenn sich die Macht zentriert.
Ausserdem könnte die chinesische Regierung irgendwann ein Interesse haben bitcoin zu zermalmen oder zu kontrollieren, um die totale Kontrolle über die Bevölkerung bzw. deren Kapitalströme zu behalten. Da besteht sicher nie ein Interesse, dass es mit BTC und Co. Möglichkeiten geben kann, sich der Kontrolle zu entziehen.

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gdm41
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November 27, 2018, 02:15:20 PM
 #79556

Hallo,

wie ich einigen aktuellen Nachrichten entnehmen kann, bricht aktuell die Bitcoin-Hashrate in bedeutenden Größenordnungen zusammen, weil viele Miner den Dienst einstellen. Naheliegenderweise sind das vor allem die vergleichsweise kleinen Miner, da diese weniger rentabler arbeiten, als die Großen.
Damit ist eine Konzentration der Marktbeherrschung verbunden, so dass die großen Miner einen größeren Teil der Hashrate auf sich vereinen, als vorher.

Wenn ich eine dieser großen Miningfarmen betreiben würde, wäre spätestens jetzt mein strategisches Ziel, über die 51% Hashrate zu kommen. Ich habe keine Ahnung, was sich hinter den Namen da im Einzelnen verbirgt, aber hier sieht man, dass es Player gibt, für die dieses Ziel mittelfristig realistisch erscheint, wenn weiterhin kleine Miner aufgeben. Was passiert dann?
Wenn ich die 51% erreicht hätte, würde ich den Bitcoin in Geiselhaft nehmen. Natürlich würde ich nicht sofort meine beste Kuh im Stall schlachten, aber ich würde sie bis zur Kotzgrenze abmelken, weil ich ja die Regeln bestimmen kann. Also würde ich meinen eigenen Profit maximieren, in dem ich die Reward-Rate hochdrehe. Anschließend würde ich sicherstellen, dass meine Kuh noch lange lebt. Das Halving 2020 würde ich zu einem Doubling 2020 machen und langfristig würde ich die Maximalgrenze von 21 Mio Bitcoins aufheben.

Wie seht ihr das? Ist es realistisch, dass ein (oder zwei Miningplayer in strategischer Partnerschaft) die 51% Hashrate schaffen und die Regeln des Bitcoin nach eigenem Ermessen verändern? Was würdet ihr machen, wenn ihr eine großen Miningfarm betreiben würdet?

Wenn das passieren würde, wäre der Bitcoin doch wertlos. Also müsste man ein relativ großen Betrag investieren um am Ende genau nix raus zubekommen. Wer kauft noch btc wenn man genau weiß, dass er nicht mehr dezentral ist.
domob
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November 27, 2018, 02:21:10 PM
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Wenn ich die 51% erreicht hätte, würde ich den Bitcoin in Geiselhaft nehmen. Natürlich würde ich nicht sofort meine beste Kuh im Stall schlachten, aber ich würde sie bis zur Kotzgrenze abmelken, weil ich ja die Regeln bestimmen kann. Also würde ich meinen eigenen Profit maximieren, in dem ich die Reward-Rate hochdrehe. Anschließend würde ich sicherstellen, dass meine Kuh noch lange lebt. Das Halving 2020 würde ich zu einem Doubling 2020 machen und langfristig würde ich die Maximalgrenze von 21 Mio Bitcoins aufheben.

Das, was du hier beschreibst, ist technisch auch mit 100% der Mining-Leistung nicht möglich.  Miner können Transaktionen nicht bestätigen (also quasi zensieren) und Double-Spends ausführen - aber keine Parameter des Systems (wie Reward, Halving oder die 21 Millionen) abändern.  Sie können auch keine Coins stehlen.

Also "in Geiselhaft nehmen" wäre eventuell noch möglich, indem zum Beispiel nur mehr leere Blöcke gemint werden.  Alles andere nicht.  Außerdem wäre es in so einer extremen Situation für die Bitcoin-Community nicht schwer, Gegenmaßnahmen zu ergreifen - indem zum Beispiel der PoW-Algorithmus geändert und damit die Hash-Leistung dieser Miner nutzlos wird.

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Wenn ich eine dieser großen Miningfarmen betreiben würde, wäre spätestens jetzt mein strategisches Ziel, über die 51% Hashrate zu kommen. Ich habe keine Ahnung, was sich hinter den Namen da im Einzelnen verbirgt, aber hier sieht man, dass es Player gibt, für die dieses Ziel mittelfristig realistisch erscheint, wenn weiterhin kleine Miner aufgeben. Was passiert dann?
Das gabe es schon mehrmals in der Bitcoin-Geschichte - ich erinnere mich z.B. an BTCGuild und Ghash.io. Beide Pools hatten zeitweise mehr als 50% der Hashrate. Passiert ist aber damals nichts.

Pools sind ja in der Regel Zusammenschlüsse von Minern. Es gibt zwar einige, die auch signifikant eigene Hardware betreiben, aber eigentlich sind alle auch von eigenständigen Minern abhängig. Und ob ein 51%-Angriff, bei dem ja der Bitcoin-Kurs wahrscheinlich nicht gerade einen Bullrun hinlegen würde Wink , im Interesse der meisten Miner ist, wage ich zu bezweifeln. Das heißt: Einige würden dann wohl den Pool wechseln, um ihre Einkünfte zu schützen.

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Wenn ich die 51% erreicht hätte, würde ich den Bitcoin in Geiselhaft nehmen. Natürlich würde ich nicht sofort meine beste Kuh im Stall schlachten, aber ich würde sie bis zur Kotzgrenze abmelken, weil ich ja die Regeln bestimmen kann. Also würde ich meinen eigenen Profit maximieren, in dem ich die Reward-Rate hochdrehe. Anschließend würde ich sicherstellen, dass meine Kuh noch lange lebt. Das Halving 2020 würde ich zu einem Doubling 2020 machen und langfristig würde ich die Maximalgrenze von 21 Mio Bitcoins aufheben.
Wenn du sowas machen würdest, würde sich niemand mehr mit deinem Mining-Pool verbinden - auch keine Börse mehr. Denn jeder Bitcoin-Nutzer (Full-Node) bestimmt, welches Protokoll er akzeptiert. Du würdest also einen Hardfork herbeiführen. Klar kannst du für deine Forkcoins auch eine Börse aufbauen, aber ob die jemand kaufen würde?

Ausserdem könnte die chinesische Regierung irgendwann ein Interesse haben bitcoin zu zermalmen oder zu kontrollieren, um die totale Kontrolle über die Bevölkerung bzw. deren Kapitalströme zu behalten.
Einen solchen "destruktiven Angriff" sehe ich da schon eher als Gefahr - d.h. wenn das Ziel ist, Bitcoin zu zerstören. Allerdings gibt es durchaus Möglichkeiten für die Community, sich zu wehren - z.B, mit einem Wechsel des Algorithmus. Dann forkt sich eben die Community ab, der Original-Bitcoin würde dann wohl wertlos werden.

PS: domob hat einiges schon richtig beschrieben. War ich langsamer Wink

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Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

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versprichnix
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Hallo,

wie ich einigen aktuellen Nachrichten entnehmen kann, bricht aktuell die Bitcoin-Hashrate in bedeutenden Größenordnungen zusammen, weil viele Miner den Dienst einstellen. Naheliegenderweise sind das vor allem die vergleichsweise kleinen Miner, da diese weniger rentabel arbeiten, als die Großen.
Damit ist eine Konzentration der Marktbeherrschung verbunden, so dass die großen Miner einen größeren Teil der Hashrate auf sich vereinen, als vorher.

Wenn ich eine dieser großen Miningfarmen betreiben würde, wäre spätestens jetzt mein strategisches Ziel, über die 51% Hashrate zu kommen. Ich habe keine Ahnung, was sich hinter den Namen da im Einzelnen verbirgt, aber hier sieht man, dass es Player gibt, für die dieses Ziel mittelfristig realistisch erscheint, wenn weiterhin kleine Miner aufgeben. Was passiert dann?
Wenn ich die 51% erreicht hätte, würde ich den Bitcoin in Geiselhaft nehmen. Natürlich würde ich nicht sofort meine beste Kuh im Stall schlachten, aber ich würde sie bis zur Kotzgrenze abmelken, weil ich ja die Regeln bestimmen kann. Also würde ich meinen eigenen Profit maximieren, in dem ich die Reward-Rate hochdrehe. Anschließend würde ich sicherstellen, dass meine Kuh noch lange lebt. Das Halving 2020 würde ich zu einem Doubling 2020 machen und langfristig würde ich die Maximalgrenze von 21 Mio Bitcoins aufheben.

Wie seht ihr das? Ist es realistisch, dass ein (oder zwei Miningplayer in strategischer Partnerschaft) die 51% Hashrate schaffen und die Regeln des Bitcoin nach eigenem Ermessen verändern? Was würdet ihr machen, wenn ihr eine große Miningfarm betreiben würdet?

Ich bin mir sicher, dass dies so von Satoshi Nakamoto nicht vorgesehen war, und er sich deshalb in diesem Detail geirrt hat.

In eine solche Machtposition rutscht man eher aus Versehen. Wenn man versucht, die Macht zu missbrauchen, verliert man alles. Deshalb wird es wohl keine aktive Zerstörung durch die Miner geben. Außer sie werden von außen durch "incentives" dazu ermuntert.

Wäre ich in dieser Position, würde ich meine Macht freiwillig reduzieren, indem ich die Erträge in andere unternehmerische Bereiche diversifiziere, und wenn es nur Aktien sind. Einfach weil alle Zentralismen die Vorboten eines Niedergangs sind.
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