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bitcoinminer42
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June 20, 2018, 06:02:55 AM
 #75441

(Wobei Totalverlust nicht möglich ist, da ich mit meinem letzten mühsam zusammen gekratzen Euro die gesamten Bitcoins aufkaufe)

bei < 2$ (boden 2012) bin ich auch dabei und möchte BTC-Millionär werden

Wollte damals nicht Candoo bei 10 schon alles aufkaufen?

Und mittlerweile dürfte diese Schwelle weit höher liegen   Wink

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June 20, 2018, 06:23:24 AM
 #75442

https://www.newsbtc.com/2018/06/20/breaking-news-bithumb-hacked-for-30-million-in-cryptocurrencies-market-drops/
ThomasSchwager
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June 20, 2018, 12:14:08 PM
 #75443

Ganz interessante Prognose zu Bitcoin: Bitcoin ist schwach! Wann kommt wieder Dynamik auf? https://de.investing.com/analysis/bitcoin-ist-schwach-wann-kommt-wieder-dynamik-auf-200224372
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June 20, 2018, 12:17:01 PM
 #75444

(Wobei Totalverlust nicht möglich ist, da ich mit meinem letzten mühsam zusammen gekratzen Euro die gesamten Bitcoins aufkaufe)

bei < 2$ (boden 2012) bin ich auch dabei und möchte BTC-Millionär werden

Wollte damals nicht Candoo bei 10 schon alles aufkaufen?

Und mittlerweile dürfte diese Schwelle weit höher liegen   Wink

Da Vertrau eher in Gott, als das der seit 2014 nochmal einloggt

Grundsätzliche systemische Risiken sehe ich im Miningprozess, nicht weil das alles mitlerweile komplett auf China zentralisiert ist, oder das Herstellermonopol bei den ASIC.
Nein, einfach weil es nicht mehr gebraucht wird. Ist unnütz, kann wech. Mit KAAWOOOOM in die Mülltonne. Es gibt ja bereits POS coins.

Und dann ist da noch die Sache mit Tether, da verbirgt sich noch etwas.
hlksis
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June 20, 2018, 12:50:04 PM
 #75445

Quote
Nein, einfach weil es nicht mehr gebraucht wird. Ist unnütz, kann wech. Mit KAAWOOOOM in die Mülltonne. Es gibt ja bereits POS coins.

Ab dem Zeitpunkt hast du gezeigt wieviel Ahnung du hast. :-)
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June 20, 2018, 01:05:30 PM
 #75446

Bitcoin Token können nicht kopiert werden.
Weil Kopien aber so beliebt sind, gibt es Altcoin.

Umfassendes Wissen über die Kopie, ändert daran auch nichts.

Ov3R
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June 20, 2018, 02:01:17 PM
Last edit: June 20, 2018, 02:13:20 PM by Ov3R
 #75447


Und dann ist da noch die Sache mit Tether, da verbirgt sich noch etwas.

https://www.coindesk.com/tether-review-claims-crypto-asset-fully-backed-theres-catch/
https://tether.to/fss-report-transparency-update/

Tether is making bank from the interest on the $2.5B they are holding for customers

(B)asic (i)nstructions (T)o [C]ontrol [O]wn [in]terests
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June 20, 2018, 03:07:35 PM
 #75448

Grundsätzliche systemische Risiken sehe ich im Miningprozess [...]
Nein, einfach weil es nicht mehr gebraucht wird. Ist unnütz, kann wech. Mit KAAWOOOOM in die Mülltonne. Es gibt ja bereits POS coins.
Von POS kann als bewiesen angesehen werden, dass es nicht funktioniert.
Wer nach mittlerweile 7 Jahren Forschung zum Thema noch gegenteiliges behauptet, muss schon sehr gute Argumente bringen.
Ich bin gespannt.

All free men, wherever they may live, can use Bitcoin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words "Ich bin ein Bitcoiner!"
hv_
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June 20, 2018, 03:54:51 PM
Last edit: June 20, 2018, 09:36:05 PM by hv_
 #75449

Grundsätzliche systemische Risiken sehe ich im Miningprozess [...]
Nein, einfach weil es nicht mehr gebraucht wird. Ist unnütz, kann wech. Mit KAAWOOOOM in die Mülltonne. Es gibt ja bereits POS coins.
Von POS kann als bewiesen angesehen werden, dass es nicht funktioniert.
Wer nach mittlerweile 7 Jahren Forschung zum Thema noch gegenteiliges behauptet, muss schon sehr gute Argumente bringen.
Ich bin gespannt.

Korrekt.  / Jahre 'Work' / Arbeit, die bisher in PoS gegangen ist, ist total vergebens gewesen und die Extrapolation auf die Zukunft sieht ebenso miserabel aus.

> PoW


Work is King  /   Einfach auf Dauer auf 'Stake' sitzen, und hoffen die Zukunft klappt ohne weitere Arbeit / Investition ist und bleibt ein Oligarchen-Traum ( vom Perpeduum Mobile).

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June 20, 2018, 05:26:45 PM
 #75450

Gibt es inzwischen eigentlich einen PoS-Coin, bei dem das zentralistische Check-Pointing mittels eines regulierendes Individuum eliminiert werden konnte? Bei dem tatsächlich Dezentralität in der Entwicklung herrscht? Wer hat die letzten 7 Jahre aufgepasst, und ist da kompetent? (Ich selbst auf jedenfall nicht)
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June 20, 2018, 11:19:00 PM
 #75451

Gibt es inzwischen eigentlich einen PoS-Coin, bei dem das zentralistische Check-Pointing mittels eines regulierendes Individuum eliminiert werden konnte? Bei dem tatsächlich Dezentralität in der Entwicklung herrscht? Wer hat die letzten 7 Jahre aufgepasst, und ist da kompetent? (Ich selbst auf jedenfall nicht)

Wird Bitcoin nicht auch zentral  gecheckpointed? Im Sourcecode der Software? Und immer schön dran  denken das man dies auch bei PoS Coins machen kann. Nur falls das Argument 'na das kann man aber auch ändern' jemanden in den Sinn kommen sollte. Aber mit zweierlei Maß messen bringt ja immer den Bitcoiner das gewünschte Ergebnis.

Fakt ist doch das bei PoW das letzte Prozent mehr  Angriffsleistungs imer billiger wird und bei PoS immer  teurer. Und der Weretverlust  bei PoS den ANgreifer  trifft  (bzw. bei  geliehenen Coins den  Gläubiger) und bei PoW die Coinhalter.  Lustigerweise kann man ja auch gehebelte Wetten auf Kurs'veränderungen'  eingehen die sich ergeben wenn da plötzlich  ein 6-12--- Stunden langes   alternatives Blockchainende  auftaucht.

Korrekt.  / Jahre 'Work' / Arbeit, die bisher in PoS gegangen ist, ist total vergebens gewesen und die Extrapolation auf die Zukunft sieht ebenso miserabel aus.

Na dann los, nix wie  ran und  mal so eben  sämtliche Coins angeeignet.

Work is King  /   Einfach auf Dauer auf 'Stake' sitzen, und hoffen die Zukunft klappt ohne weitere Arbeit / Investition ist und bleibt ein Oligarchen-Traum ( vom Perpeduum Mobile).

Das ist aber kein Problem von PoS, sondern maximal  von naiv  gierigen Implementationen. Wie wäre es z.B.  delegated Staking  nicht zuzulassen und  jeder der Staken will dazu eine Node betreiben muss. Damit  hätte man a) das Problem der  Belohnung  für den Betrieb einer Node  gelöst was beim Bitcoin ja  noch im argen  liegt udn zu merkwürdigen  Blüten  führt das man in bester  mittelalterlicher Zunftsmanier  eine Quote festlegt. Zum anderne  zahlt beim Bitcoin nur der Nutzer, während der Hodler   seinen  Oligarchentraum   realisiert  leitungslos werte zu sichern. Und dann  darf sich natürlich jeder Bitcoiner auch mal fragen wieviel Prozent  seines Bitcoinvermögens  er denn so pro Jahr zur Sicherung des Netzwerkes in heiße Luft verwandeln will.

Das wird noch sehr sehr spannend wen wie  von den  LN Claqueuren versprochen von den  On Chain Fees die LN-Fees abgehen sollen. Einen  Angreifer wird das wohl  kaum dazu bringen   aus Mitleid da einen Fairnisbonus zu geben.

Ausserdem  gibts dann auch noch die  Überlegungen von Meni Rosenfeld  zur Econmic majority. Was  für PoW  ebenso gitl wie  für PoS.
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June 21, 2018, 04:59:54 AM
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 #75452

Gibt es inzwischen eigentlich einen PoS-Coin, bei dem das zentralistische Check-Pointing mittels eines regulierendes Individuum eliminiert werden konnte? Bei dem tatsächlich Dezentralität in der Entwicklung herrscht? Wer hat die letzten 7 Jahre aufgepasst, und ist da kompetent? (Ich selbst auf jedenfall nicht)
Ja, PoS-Coins ohne zentrale Checkpoints gibt es schon länger - der erste war Ende 2013 NXT, wenn ich mich richtig erinnere.

Allerdings heißt das nicht, dass das "Nothing-at-Stake-Problem" (das dahintersteckende Problem, dass es nichts kostet, einen Fork zu minen) damit endgültig gelöst wäre. Die meisten heutigen PoS-Coins verwenden "dezentrale Checkpoints" - das heißt, sie verwerfen automatisch Forks, die länger als X Blöcke lang sind (z.B. 1440). Sonst könnten Angreifer alte Keys mit viel Stake kaufen (Long-Range-Attack). Und dann gibt es noch die DPoS Coins wie Bitshares und EOS, bei denen wird aber eine "Oligarchie" von ~100 Kontroll-Nodes in Kauf genommen, die vom Rest der "Staker" gewählt wird.

Die beiden am weitesten entwickelten Algorithmen sind wohl Ouroboros von Cardano (Ada) und DFinity. Gerade wird an einer neuen Variante namens Proof-of-Approval getüftelt.

"Dezentralität in der Entwicklung" dagegen gibt es wenige, wie generell bei Altcoins - unter den größeren fällt mir gerade ausgerechnet Peercoin ein, bei dem Sunny King durch ein offenes Team ersetzt wurde, und der auch schrittweise die Checkpoints abschafft. Bei NXT dagegen wurde die Entwicklung quasi-zentralisiert.

Da das Thema kompliziert ist, und hier sicher zu einer langen OT-Diskussion führen würde, verweise ich auf den PoS-Thread, den ich dazu vor ein paar Monaten eröffnet habe. Dort beantworte ich gerne Fragen zu PoS und ähnlichen Mechanismen, soweit es mir möglich ist.

@qwk: Definiere bitte "nicht funktioniert". Das alte Thema, ich weiß Wink

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June 21, 2018, 07:15:31 AM
 #75453

Gibt es inzwischen eigentlich einen PoS-Coin, bei dem das zentralistische Check-Pointing mittels eines regulierendes Individuum eliminiert werden konnte? Bei dem tatsächlich Dezentralität in der Entwicklung herrscht? Wer hat die letzten 7 Jahre aufgepasst, und ist da kompetent? (Ich selbst auf jedenfall nicht)
Ja, PoS-Coins ohne zentrale Checkpoints gibt es schon länger - der erste war Ende 2013 NXT, wenn ich mich richtig erinnere.

Allerdings heißt das nicht, dass das "Nothing-at-Stake-Problem" (das dahintersteckende Problem, dass es nichts kostet, einen Fork zu minen) damit endgültig gelöst wäre. Die meisten heutigen PoS-Coins verwenden "dezentrale Checkpoints" - das heißt, sie verwerfen automatisch Forks, die länger als X Blöcke lang sind (z.B. 1440). Sonst könnten Angreifer alte Keys mit viel Stake kaufen (Long-Range-Attack). Und dann gibt es noch die DPoS Coins wie Bitshares und EOS, bei denen wird aber eine "Oligarchie" von ~100 Kontroll-Nodes in Kauf genommen, die vom Rest der "Staker" gewählt wird.

Die beiden am weitesten entwickelten Algorithmen sind wohl Ouroboros von Cardano (Ada) und DFinity. Gerade wird an einer neuen Variante namens Proof-of-Approval getüftelt.

"Dezentralität in der Entwicklung" dagegen gibt es wenige, wie generell bei Altcoins - unter den größeren fällt mir gerade ausgerechnet Peercoin ein, bei dem Sunny King durch ein offenes Team ersetzt wurde, und der auch schrittweise die Checkpoints abschafft. Bei NXT dagegen wurde die Entwicklung quasi-zentralisiert.

Da das Thema kompliziert ist, und hier sicher zu einer langen OT-Diskussion führen würde, verweise ich auf den PoS-Thread, den ich dazu vor ein paar Monaten eröffnet habe. Dort beantworte ich gerne Fragen zu PoS und ähnlichen Mechanismen, soweit es mir möglich ist.

@qwk: Definiere bitte "nicht funktioniert". Das alte Thema, ich weiß Wink

Bei PoS ist der Möglichkeitsraum (Entropie) für den permanent erforderlichen Dezentralisierungsdruck, der dem dominanten Zentralisierungsattraktor ( Profit durch Mining )   entgegenstehen MUSS, einfach zu klein.

Bei PoW (offenes System) gibt es unzählige operationelle Risiken, die es bei PoS (nahezu geschlossenes System) einfach nicht gibt.

PoW ist einfach um einige Grössenordnungen mächtiger und damit sicherer = Attraktor für Nutzer ( siehe offenen Markt dazu) als alle work-less Systeme, die grundsätzlich nicht 'funktionieren' können (kurzfristig schon mal durch social Hypes und Bitcoin FUD getrieben), und z.B. auch mit ziemlicher Sicherheit auch von der SEC als Security eingestuft werden (Oligarchen = zentrale Verwalter).


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 #75454

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June 21, 2018, 08:09:55 AM
 #75455

Gibt es inzwischen eigentlich einen PoS-Coin, bei dem das zentralistische Check-Pointing mittels eines regulierendes Individuum eliminiert werden konnte? Bei dem tatsächlich Dezentralität in der Entwicklung herrscht? Wer hat die letzten 7 Jahre aufgepasst, und ist da kompetent? (Ich selbst auf jedenfall nicht)
Ja, PoS-Coins ohne zentrale Checkpoints gibt es schon länger - der erste war Ende 2013 NXT, wenn ich mich richtig erinnere.

Allerdings heißt das nicht, dass das "Nothing-at-Stake-Problem" (das dahintersteckende Problem, dass es nichts kostet, einen Fork zu minen) damit endgültig gelöst wäre. Die meisten heutigen PoS-Coins verwenden "dezentrale Checkpoints" - das heißt, sie verwerfen automatisch Forks, die länger als X Blöcke lang sind (z.B. 1440). Sonst könnten Angreifer alte Keys mit viel Stake kaufen (Long-Range-Attack). Und dann gibt es noch die DPoS Coins wie Bitshares und EOS, bei denen wird aber eine "Oligarchie" von ~100 Kontroll-Nodes in Kauf genommen, die vom Rest der "Staker" gewählt wird.

Die beiden am weitesten entwickelten Algorithmen sind wohl Ouroboros von Cardano (Ada) und DFinity. Gerade wird an einer neuen Variante namens Proof-of-Approval getüftelt.

"Dezentralität in der Entwicklung" dagegen gibt es wenige, wie generell bei Altcoins - unter den größeren fällt mir gerade ausgerechnet Peercoin ein, bei dem Sunny King durch ein offenes Team ersetzt wurde, und der auch schrittweise die Checkpoints abschafft. Bei NXT dagegen wurde die Entwicklung quasi-zentralisiert.

Da das Thema kompliziert ist, und hier sicher zu einer langen OT-Diskussion führen würde, verweise ich auf den PoS-Thread, den ich dazu vor ein paar Monaten eröffnet habe. Dort beantworte ich gerne Fragen zu PoS und ähnlichen Mechanismen, soweit es mir möglich ist.

@qwk: Definiere bitte "nicht funktioniert". Das alte Thema, ich weiß Wink

Bei PoS ist der Möglichkeitsraum (Entropie) für den permanent erforderlichen Dezentralisierungsdruck, der dem dominanten Zentralisierungsattraktor ( Profit durch Mining )   entgegenstehen MUSS, einfach zu klein.

Bei PoW (offenes System) gibt es unzählige operationelle Risiken, die es bei PoS (nahezu geschlossenes System) einfach nicht gibt.

PoW ist einfach um einige Grössenordnungen mächtiger und damit sicherer = Attraktor für Nutzer ( siehe offenen Markt dazu) als alle work-less Systeme, die grundsätzlich nicht 'funktionieren' können (kurzfristig schon mal durch social Hypes und Bitcoin FUD getrieben), und z.B. auch mit ziemlicher Sicherheit auch von der SEC als Security eingestuft werden (Oligarchen = zentrale Verwalter).

Zudem ist PoS schlicht unfair:

Ein PoW-Miner muss Geld investieren um Hardware und Elektrizität zu kaufen und um up-to-date zu bleiben, gleichzeitig wird dadurch das Netzwerk abgesichert. Ein paar Coins MUSS er verkaufen. Er muss eine Kosten-Nutzen-Rechnung durchführen. Sicher ist da nichts. Ein PoS-Miner (Minter) muss nur seine Coins in einem Contract einfrieren. Done.

Ein PoW-Miner kann nur einen kleinen Teil seines Ertrags hodln. Ein PoS-Miner ist automatisch ein Hodler. Und andersrum: Bei einem PoW-Coin MUSS ein Hodler, der kein Miner ist, Coins kaufen. Bei einem PoS-Coin ist prinzipiell jeder Hodler ein Miner. Und bei denen mit den grössten Haufen wird am meisten draufgeschissen.

Es gibt zwar Ansätze Oberes aufzuweichen. Diese sind aber so kompliziert, dass sie imho von den Entwicklern, zumindest was die Konsequenzen und Sicherheit angeht, nicht verstanden werden. Und ich verstehe die schonmal gar nicht. Und alles was ich nicht verstehe fasse ich mit der Kneifzange nicht an.
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June 21, 2018, 08:24:57 AM
 #75456

Zudem ist PoS schlicht unfair:

Ein PoW-Miner muss Geld investieren um Hardware und Elektrizität zu kaufen und um up-to-date zu bleiben, gleichzeitig wird dadurch das Netzwerk abgesichert. Ein paar Coins MUSS er verkaufen. Er muss eine Kosten-Nutzen-Rechnung durchführen. Sicher ist da nichts. Ein PoS-Miner (Minter) muss nur seine Coins in einem Contract einfrieren. Done.

Ein PoW-Miner kann nur einen kleinen Teil seines Ertrags hodln. Ein PoS-Miner ist automatisch ein Hodler. Und andersrum: Bei einem PoW-Coin MUSS ein Hodler, der kein Miner ist, Coins kaufen. Bei einem PoS-Coin ist prinzipiell jeder Hodler ein Miner. Und bei denen mit den grössten Haufen wird am meisten draufgeschissen.

Eine willkürliche Argumentation. Da Geld nicht aus dem Nichts geschaffen werden kann, führen die erschaffenen PoS-Coins zu einer Inflation, also einer laufenden Wertminderung des Coins. Eine Wertminderung ist das, was man von freiem Geld üblicherweise erwartet, damit es nicht gehortet wird. Am besten kann man diese Wertminderung erfahren bei extremen PoS-Coins, der historische Hobonickel hatte 100% Inflation jährlich. Aber natürlich ist diese Wertminderung auch bei geringeren Inflationen wirksam. Ein Staker hat also nicht etwa einen Ertrag durch das minten, sondern er kann langfristig betrachtet den Wert seines Gesamtbestandes bewahren. Anders ausgedrückt: jeder mit einem größeren Bestand ist aufgerufen, zu staken, ansonsten verliert sein Gesamtbestand an Wert. Davon abgesehen könnte man sicher PoS-Coins so designen, dass große Instanzen maßvolle Nachteile haben.
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June 21, 2018, 08:50:15 AM
Last edit: June 21, 2018, 09:37:45 AM by trantute2
 #75457

Zudem ist PoS schlicht unfair:

Ein PoW-Miner muss Geld investieren um Hardware und Elektrizität zu kaufen und um up-to-date zu bleiben, gleichzeitig wird dadurch das Netzwerk abgesichert. Ein paar Coins MUSS er verkaufen. Er muss eine Kosten-Nutzen-Rechnung durchführen. Sicher ist da nichts. Ein PoS-Miner (Minter) muss nur seine Coins in einem Contract einfrieren. Done.

Ein PoW-Miner kann nur einen kleinen Teil seines Ertrags hodln. Ein PoS-Miner ist automatisch ein Hodler. Und andersrum: Bei einem PoW-Coin MUSS ein Hodler, der kein Miner ist, Coins kaufen. Bei einem PoS-Coin ist prinzipiell jeder Hodler ein Miner. Und bei denen mit den grössten Haufen wird am meisten draufgeschissen.

Eine willkürliche Argumentation. Da Geld nicht aus dem Nichts geschaffen werden kann, führen die erschaffenen PoS-Coins zu einer Inflation, also einer laufenden Wertminderung des Coins. Eine Wertminderung ist das, was man von freiem Geld üblicherweise erwartet, damit es nicht gehortet wird. Am besten kann man diese Wertminderung erfahren bei extremen PoS-Coins, der historische Hobonickel hatte 100% Inflation jährlich. Aber natürlich ist diese Wertminderung auch bei geringeren Inflationen wirksam. Ein Staker hat also nicht etwa einen Ertrag durch das minten, sondern er kann langfristig betrachtet den Wert seines Gesamtbestandes bewahren. Anders ausgedrückt: jeder mit einem größeren Bestand ist aufgerufen, zu staken, ansonsten verliert sein Gesamtbestand an Wert. Davon abgesehen könnte man sicher PoS-Coins so designen, dass große Instanzen maßvolle Nachteile haben.

Eine willkürliche Argumentation. Kryptos (ob PoW oder PoS) werden, nach Meinung vieler, weiter an Wert zulegen (gemessen in Fiat). Soll heissen, dass da noch eine Menge Fiat reinfliessen wird. Solange dem so ist und sich kein Gleichgewicht ausgebildet hat, solange ist Deine Argumentation hinfällig.

Mal abgesehen davon, dass bei PoW-Coins auch eine Wertminderung stattfindet bzw. stattfinden kann (Doge) und dass es sicherlich auch PoS-Coins mit beschränktem Supply gibt (https://steemit.com/cryptocurrency/@andrebarn/list-of-pos-proof-of-stake-coins). Von daher gilt Dein "Gegenargument" für PoW und PoS und stellt somit kein Gütekriterium für irgendeinen Coin bzw. Mining-Methode dar.

Desweiteren:
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Davon abgesehen könnte man sicher PoS-Coins so designen, dass große Instanzen maßvolle Nachteile haben.
Kann man sicherlich. Bessern wir hier ewas nach, stopfen wir dieses Loch. Hier noch ein Coin der vermeintlich ein Problem löst, dort noch ein Coin der vermeintlich ein anderes Problem löst. Etc.pp.. KISS: Keep it simple stupid! Und da ist PoW nicht zu schlagen obwohl trotzdem kaum zu verstehen für die Allgemeinheit.

Zusätzlich halte ich die Idee jeden Besitzer des entsprechenden Coins zu zwingen zu minten, damit dessen Gesamtbestand nicht an Wert verliert für keine gute Strategie. Das kann ich nicht mit Argumenten untermauern. Das ist nur Bauchgefühlt und demnach nur eine Meinung.
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June 21, 2018, 09:20:40 AM
 #75458

Zum Erkenntnisgewinn variiert man normalerweise eine (oder wenige) Variable, während man die vielfältigen anderen Attribute konstant hält. Dann prüft man die Antwort auf die Änderung. Wir sprechen offensichtlich aneinander vorbei. Diskussionen führen zu nichts, wenn man willkürlich die Position ändert, bzw. die betrachteten Variablen austauscht.

Meine Aussage noch mal ganz einfach:
100% Inflation jährlich > langfristig halbierung des dahinter stehenden Werts jährlich
Z.B. Fiat: 10% Geldmengenausweitung jährlich > langfristig ca. 10% Entwertung jährlich (ist vergleichbar zu PoS-Coins)
Eine Verzehnfachung des Goldbestand weltweit würde grob eine Zehntelung des Goldwerts bedeuten. Deshalb ist Asteroiden-Mining auch so sinnlos.

Weitere davon unabhängige Marktpreisschwankungen haben andere Ursachen, die separat betrachtet gehören. Als einen der wichtigsten Treiber sehe ich die reine Gier, und die ist für mich nicht kalkulierbar.
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June 21, 2018, 09:33:42 AM
 #75459

Wir sprechen offensichtlich aneinander vorbei.

Offensichtlich.

Meine Aussage noch mal ganz einfach:
100% Inflation jährlich > langfristig halbierung des dahinter stehenden Werts jährlich
Z.B. Fiat: 10% Geldmengenausweitung jährlich > langfristig ca. 10% Entwertung jährlich (ist vergleichbar zu PoS-Coins)

Wie hilft dies nun zu entscheiden, ob man Geld in einen PoW-Coin investiert oder in einen PoS-Coin?

Eine Verzehnfachung des Goldbestand weltweit würde grob eine Zehntelung des Goldwerts bedeuten. Deshalb ist Asteroiden-Mining auch so sinnlos.

Weil Du das Thema wieder aufwärmst: Asteroidenmining ist mitnichten sinnlos da es dort oben auch noch andere Stoffe gibt, welche einen echten Mehrwert bieten. Z.B. "seltene" Erden oder Wasser.

Sinnlos ist einzig Gold als Geldanlage. Und natürlich wird auch Gold zu Beginn abgebaut werden, da es zu Beginn auch genug Abnehmer geben wird.
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June 21, 2018, 09:51:23 AM
 #75460

Wir sprechen offensichtlich aneinander vorbei.

Offensichtlich.

Meine Aussage noch mal ganz einfach:
100% Inflation jährlich > langfristig halbierung des dahinter stehenden Werts jährlich
Z.B. Fiat: 10% Geldmengenausweitung jährlich > langfristig ca. 10% Entwertung jährlich (ist vergleichbar zu PoS-Coins)

Wie hilft dies nun zu entscheiden, ob man Geld in einen PoW-Coin investiert oder in einen PoS-Coin?

Ich bin da unentschieden, für mich ist beides legitim. Ich stimme mit dir überein, dass große Wale Nachteile haben sollten (PoS und PoW), kleine Instanzen dagegen Vorteile.

Eine Verzehnfachung des Goldbestand weltweit würde grob eine Zehntelung des Goldwerts bedeuten. Deshalb ist Asteroiden-Mining auch so sinnlos.

Weil Du das Thema wieder aufwärmst: Asteroidenmining ist mitnichten sinnlos da es dort oben auch noch andere Stoffe gibt, welche einen echten Mehrwert bieten. Z.B. "seltene" Erden oder Wasser.

Sinnlos ist einzig Gold als Geldanlage. Und natürlich wird auch Gold zu Beginn abgebaut werden, da es zu Beginn auch genug Abnehmer geben wird.

Gold ist für mich ein Synonym für einen beliebigen chemischen Rohstoff.

Die Reduzierung des Preises der Rohstoffe durch Asteroiden-Mining führt zu billigeren Waren, damit zu zunehmendem Konsum und vermutlich auch geplanter Obsoleszenz. Die Müllberge wachsen. Das ist genau das Gegenteil von dem, was dieser Planet braucht.

Der Abbau wird aller Voraussicht nach von denen betrieben, die bereits reich sind. Also diejenigen, die Gold bereits besitzen, minen das Gold der Asteroiden, und mindern damit gleichzeitig den Wert ihres Bestands. Derzeit ist fast jede Handlung des Menschen gegen sein Überleben gerichtet, und er merkt es noch nicht mal (im Durchschnitt). Wir sind halt zu viele, und zu verschwenderisch, die Naturgesetze werden das regeln.
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