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December 15, 2018, 01:09:40 PM
 #80741

Ich halte die Diskussion um den Stromverbrauch auch für falsch angesetzt.
Dass der Stromverbrauch bzw. die Anzahl der Miner so aus dem Ruder lief, liegt doch nicht am Strombedarf von bitcoin (das System würde doch auch mit deutlich weniger Minern laufen, wenn ich es richtig verstanden habe), sondern an den korrupten Verhältnissen in China, wo es möglich ist günstig an Strom zu kommen, weil der Strom da nicht das kostet, was er angesichts des Umweltverbrauchs kosten müsste.
Bitcoin ist hier nur ein Indikator, dass Strom in China zu billig ist bzw. das China zu korrupt ist und NICHT der Verursacher dieses Problems.
Vermutlich triffst du damit des Pudels Kern.

Man kann das Thema "Energieverbrauch von Bitcoin" auch mal aus einer rein volkswirtschaftlichen Perspektive sehen:
Miner werden stets dort betrieben, wo Strom am billigsten ist.
Die "invisible hand of the market" sorgt stets dafür, dass Strom dort am billigsten ist, wo ein Angebotsüberhang besteht.
Somit lässt sich beweisen, dass Bitcoin-Miner mittel- bis langfristig stets nur den Angebotsüberhang in Stromnetzen nutzen werden.

Ist also der Markt nicht durch z.B. politische Maßnahmen an seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch gehindert, erzeugt Mining in erster Näherung keine Nachfrage nach Strom.

Lediglich für den Fall, dass auf einem Markt überhaupt keine Überkapazitäten mehr existieren, wäre zu erwarten, dass die Nachfrage der Miner nach Strom für den Aufbau neuer Kapazitäten sorgt. Ein Strommarkt, auf dem keine Überkapazitäten existieren, ist zumindest mir nicht bekannt.

Ergo: Mining verbraucht volkswirtschaftlich gesehen keinen Strom. q.e.d.

Leider ist https://www.arte.tv/de/videos/048772-000-A/behemoth-der-schwarze-drache/ nicht mehr abrufbar. Mongolei/China Tagebau, Kohleverstromung. Im Vergleich zu dort ist der Hambacher Forst ein Kinderspielplatz. Die größten mit ASIC bestückten Blechhallen standen dort. Der Ursprung von Bitmain.

Überkapazitäten müssen existieren, sonst gibt es bei jeder Lastspitze einen Stromausfall und das wollen wir ja auch nicht im Krankenhaus, in der Feuerwehrleitzentrale, an vergleichbar wichtigen Orten.

Sich da als Parasit da reinzuhocken ist nicht sonderlich charmant. Ist auch keine tolle Aussenwerbung, um Bitcoin Mining moralisch zu verteidigen. Sehe so einen Standpunkt eher als Archillesferse. Wenn jemand hingehen würde und "Behemoth" und Bitcoin in einer Kino/Informationsveranstaltung verknüpft präsentiert in unserem Die Grünen Deutschland, dann könnten wir aber unseren Thread hier dichtmachen.

Ich hoffe eher das die Blockchain still und leise vorher noch auf POS Staking umgestellt wird, bevor so eine politische Katastrophe geschieht.
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December 15, 2018, 01:27:39 PM
 #80742


jetzt mal Haare auf den Tisch... wer von euch hat heute gekauft?


Bin ich lebensmüde? Nee, natürlich nicht. Ich kaufe bei 800-900$, aber nur, wenn’s danach nicht weiter fällt.  Grin
ich kaufe bei 1 Euro, bin mal gespannt wer dann noch auf fallende Kurse wettet und wieviel Gewinn man dann mit Wetten auf fallende Kurse machen kann, bzw. wieviele BTC dann noch zum Kauf zur Verfügung stehen. Grin

https://www.youtube.com/watch?v=tSGwtVvhEks

Bearisch . Bearisch , Bearisch , Bearisch

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December 15, 2018, 01:30:06 PM
 #80743

Ich halte die Diskussion um den Stromverbrauch auch für falsch angesetzt.
Dass der Stromverbrauch bzw. die Anzahl der Miner so aus dem Ruder lief, liegt doch nicht am Strombedarf von bitcoin (das System würde doch auch mit deutlich weniger Minern laufen, wenn ich es richtig verstanden habe), sondern an den korrupten Verhältnissen in China, wo es möglich ist günstig an Strom zu kommen, weil der Strom da nicht das kostet, was er angesichts des Umweltverbrauchs kosten müsste.
Bitcoin ist hier nur ein Indikator, dass Strom in China zu billig ist bzw. das China zu korrupt ist und NICHT der Verursacher dieses Problems.
Vermutlich triffst du damit des Pudels Kern.

Man kann das Thema "Energieverbrauch von Bitcoin" auch mal aus einer rein volkswirtschaftlichen Perspektive sehen:
Miner werden stets dort betrieben, wo Strom am billigsten ist.
Die "invisible hand of the market" sorgt stets dafür, dass Strom dort am billigsten ist, wo ein Angebotsüberhang besteht.
Somit lässt sich beweisen, dass Bitcoin-Miner mittel- bis langfristig stets nur den Angebotsüberhang in Stromnetzen nutzen werden.

Ist also der Markt nicht durch z.B. politische Maßnahmen an seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch gehindert, erzeugt Mining in erster Näherung keine Nachfrage nach Strom.

Lediglich für den Fall, dass auf einem Markt überhaupt keine Überkapazitäten mehr existieren, wäre zu erwarten, dass die Nachfrage der Miner nach Strom für den Aufbau neuer Kapazitäten sorgt. Ein Strommarkt, auf dem keine Überkapazitäten existieren, ist zumindest mir nicht bekannt.

Ergo: Mining verbraucht volkswirtschaftlich gesehen keinen Strom. q.e.d.

Leider ist https://www.arte.tv/de/videos/048772-000-A/behemoth-der-schwarze-drache/ nicht mehr abrufbar. Mongolei/China Tagebau, Kohleverstromung. Im Vergleich zu dort ist der Hambacher Forst ein Kinderspielplatz. Die größten mit ASIC bestückten Blechhallen standen dort. Der Ursprung von Bitmain.

Überkapazitäten müssen existieren, sonst gibt es bei jeder Lastspitze einen Stromausfall und das wollen wir ja auch nicht im Krankenhaus, in der Feuerwehrleitzentrale, an vergleichbar wichtigen Orten.

Sich da als Parasit da reinzuhocken ist nicht sonderlich charmant. Ist auch keine tolle Aussenwerbung, um Bitcoin Mining moralisch zu verteidigen. Sehe so einen Standpunkt eher als Archillesferse. Wenn jemand hingehen würde und "Behemoth" und Bitcoin in einer Kino/Informationsveranstaltung verknüpft präsentiert in unserem Die Grünen Deutschland, dann könnten wir aber unseren Thread hier dichtmachen.

Ich hoffe eher das die Blockchain still und leise vorher noch auf POS Staking umgestellt wird, bevor so eine politische Katastrophe geschieht.
Da hast du Recht, Bitcoin wird im Grund in unserem derzeitigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem überhaupt nichts bewirken und eher es noch verschlimmern. Ganz einfach weil der belohnt wird der Raubbau betreibt und um so größter umso besser. Es werden die Kosten für Nachfolgende Generationen nicht eingepreist und solang das nicht stattfindet wird Bitcoin und Co. es nur schlimmer machen. Sollte man deswegen auf Bitcoin verzichten? Das kann ich nicht sagen!
Wenn die Kosten eingepreist werden würden, wäre Strom aus Windräder oder vor allem Wasserkraft das günstigste. Nicht!!! weil es gefördert wird sondern weil das andere alles zu teuer wäre. Heut wird subventioniert oder an anderer Ecke günstig Raubbau betrieben, so wird das aber nicht funktionieren.

Das Gute ist, die physikalischen Prozesse werden schon uns in naher Zukunft den Stecker ziehen, ob man dann noch Bitcoin braucht? Kann ich auch nicht sagen  Cheesy

Auf die Wende im Kopf zu warten bevor es schlimmer wird ist nicht zielführend, leider. Jeder kennt das Spiel mit dem Kind und der heißen Herdplatte! Liegt einfach daran das wir evolutionär noch immer in der Höhle verankert sind, da können wir Raumsonden, Kernreaktoren und Blockchains bauen wie wir wollen.

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December 15, 2018, 02:07:05 PM
 #80744

Hatte mich gestern durch den ganzen bohei hier zu einem kleinen Zukauf hinreissen lassen, auch, weil ich das Gefühl hatte, dass eigentlich mal ein bounce anstehen müsste und die Linien da immerhin Raum bis 5.5k hergeben würden. Aber die bounce Energie ist so schlaff wie Berlusconis Glied ohne Viagra. Ich bleib jetzt auch standhaft was das nachkaufen angeht denn
DER ALTE MANN HAT vermutlich RECHT
Das Ding ist durch und auch das gute Wallstreet Viagra wird hier nichts ändern (wenn es denn überhaupt mal seine Melkmaschine an den Start bringt).
Die Vorbereitung zur 1k Party kann starten.
Wer macht den Krabbensalat?  Grin

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December 15, 2018, 02:13:46 PM
 #80745

Ich halte die Diskussion um den Stromverbrauch auch für falsch angesetzt.
Dass der Stromverbrauch bzw. die Anzahl der Miner so aus dem Ruder lief, liegt doch nicht am Strombedarf von bitcoin (das System würde doch auch mit deutlich weniger Minern laufen, wenn ich es richtig verstanden habe), sondern an den korrupten Verhältnissen in China, wo es möglich ist günstig an Strom zu kommen, weil der Strom da nicht das kostet, was er angesichts des Umweltverbrauchs kosten müsste.
Bitcoin ist hier nur ein Indikator, dass Strom in China zu billig ist bzw. das China zu korrupt ist und NICHT der Verursacher dieses Problems.
Vermutlich triffst du damit des Pudels Kern.

Man kann das Thema "Energieverbrauch von Bitcoin" auch mal aus einer rein volkswirtschaftlichen Perspektive sehen:
Miner werden stets dort betrieben, wo Strom am billigsten ist.
Die "invisible hand of the market" sorgt stets dafür, dass Strom dort am billigsten ist, wo ein Angebotsüberhang besteht.
Somit lässt sich beweisen, dass Bitcoin-Miner mittel- bis langfristig stets nur den Angebotsüberhang in Stromnetzen nutzen werden.

Ist also der Markt nicht durch z.B. politische Maßnahmen an seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch gehindert, erzeugt Mining in erster Näherung keine Nachfrage nach Strom.

Lediglich für den Fall, dass auf einem Markt überhaupt keine Überkapazitäten mehr existieren, wäre zu erwarten, dass die Nachfrage der Miner nach Strom für den Aufbau neuer Kapazitäten sorgt. Ein Strommarkt, auf dem keine Überkapazitäten existieren, ist zumindest mir nicht bekannt.

Ergo: Mining verbraucht volkswirtschaftlich gesehen keinen Strom. q.e.d.

Leider ist https://www.arte.tv/de/videos/048772-000-A/behemoth-der-schwarze-drache/ nicht mehr abrufbar. Mongolei/China Tagebau, Kohleverstromung. Im Vergleich zu dort ist der Hambacher Forst ein Kinderspielplatz. Die größten mit ASIC bestückten Blechhallen standen dort. Der Ursprung von Bitmain.

Überkapazitäten müssen existieren, sonst gibt es bei jeder Lastspitze einen Stromausfall und das wollen wir ja auch nicht im Krankenhaus, in der Feuerwehrleitzentrale, an vergleichbar wichtigen Orten.

Sich da als Parasit da reinzuhocken ist nicht sonderlich charmant. Ist auch keine tolle Aussenwerbung, um Bitcoin Mining moralisch zu verteidigen. Sehe so einen Standpunkt eher als Archillesferse. Wenn jemand hingehen würde und "Behemoth" und Bitcoin in einer Kino/Informationsveranstaltung verknüpft präsentiert in unserem Die Grünen Deutschland, dann könnten wir aber unseren Thread hier dichtmachen.

Ich hoffe eher das die Blockchain still und leise vorher noch auf POS Staking umgestellt wird, bevor so eine politische Katastrophe geschieht.

Sind die deregulierten Banken schuld, wenn sie eine Finanzkrise auslösen?
Ist der Wolf schuld, wenn er sich lieber "Sheep to go" auf einer Weide, als Rehe im Wald reinzieht?
Ist bitcoin Schuld, wenn man in China an günstigen Strom kommt?


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December 15, 2018, 03:01:11 PM
 #80746

ich habe mal ein paar ganz naive Fragen und hoffe, dass ich hier nicht gleich deswegen gelyncht werde
Für's fragen wird hier eher selten gelyncht, meist eher für's dumm antworten Wink


Ohne jegliche Vorbehalten dem gegenüber, möchte ich die Frage in den Raum werfen, wieso so viele Leute hier damit rechnen, dass der Bitcoin in Zukunft wieder so stark ansteigen soll.
Welche objektiv belegbaren Gründe gibt es dafür ?
Objektiv belegbare Gründe ist ein starker Anspruch.
Welche objektiv belegbaren Gründe gibt es dafür, dass der Dow Jones in Zukunft höher liegen wird als heute?
Keine.
Dennoch ist die Erwartungshaltung, dass der Dow Jones steigt, nicht unbegründet und vermutlich auch nicht verkehrt.

Dass der Bitcoin und das zugrundeliegende System ein enormes Potenzial und auch eine revolutionäre  Technologie darstellt, steht außer Frage.
Für dich. Für mich.
Aus meiner Erfahrung im Umgang mit zahlreichen "Kritikern" kann ich dir sagen, dass das keineswegs unisono so gesehen wird.

Es gibt zahlreiche Informatiker, die zwar die Lösung des Byzantine Generals Problems mittels Blockchain anerkennen, darin aber eben nicht mehr sehen als einfach nur "ein gelöstes Problem". Ist ja nicht so, als gäbe es nicht hunderte oder abertausende andere.
Die Eleganz des Systems Blockchain lässt dabei sehr zu wünschen übrig, es ist unglaublich inneffizient und bietet zu keinem Zeitpunkt eine "endgültige" Lösung, sondern stets nur einen Zuwachs an Wahrscheinlichkeit, dass die vorliegende Lösung richtig ist.

Es gibt ebenso zahlreiche Volkswirtschaftler, die eine Währung mit begrenzter Geldbasis (aus gutem Grund) ablehnen.

Von Politikern will ich gar nicht erst anfangen Wink

Potential oder auch einen gewissen Fortschritt erkennen wohl auch die meisten Kritiker (mehr oder weniger neidlos) an, aber "revolutionär" wird schon kritischer beäugt.


Da der Bitcoin aber von vielen, wenn nicht den meisten, als reines Spekulationsobjekt benutzt wurde und wird,  stellt sich mir die Frage, aus welchem Grund hier auf einen erneut so hohen Anstieg spekuliert wird.  Eben genau deswegen ?  
Ist es dann nicht einfach ein enormer Auswuchs des Kapitalismus ?
Sagen wir's so: es ist ein Merkmal des Kapitalismus, dass es zu Spekulation kommt.
Ob das ein "Auswuchs" ist, stellt wiederum eine Wertung dar, die nicht jeder teilen wird.
Volkswirtschaftlich geht man davon aus, dass Spekulation durchaus einen Zweck erfüllt (komischerweise soll Spekulation u.a. auch Preise stabilisieren, auch wenn in der Praxis häufig das Gegenteil passiert), nämlich den, Güter verfügbar zu halten.
Kommt es zu einer Verknappung eines Guts, wird der Spekulant das Gut lagern, um es später teurer zu verkaufen, damit entzieht er zwar das Gut zunächst dem Markt, hält es aber später immerhin verfügbar (natürlich zu einem stolzen Preis).


Dass bestehende Cryptowährungen die üblichen Fiatwährungen in Zukunft  ersetzen und dominieren werden, glaube ich, bei aller Vorsicht, nicht.
Ich auch nicht. Grin
Da vergleichst du aber auch Äpfel mit Birnen.
Fiat-Währungen sind politisch "gewollt".
D.h. es wird immer einen künstlichen Druck außerhalb der reinen Marktmechanismen geben, der dafür sorgt, dass es einen Bedarf nach Fiat-Währungen gibt.
Und das ist (vielleicht) auch gut so.

Bitcoin & Co. (genauer: alle echten, dezentralen Blockchain-Währungen) unterliegen praktisch ausschließlich den Gesetzen des Marktes.
In einem völlig freien Wettbewerb könnten Bitcoin & Co. vielleicht tatsächlich Fiat-Währungen verdrängen, aber solange politischer Wille dafür sorgt, dass es Fiat gibt, kann das nicht passieren.

Warum ist das jetzt auch gut so?
Weil wir in einer Demokratie leben (jaja, da kommt gleich mezzo und meckert Roll Eyes), und "wir" uns entschieden haben, den politischen Willen des Volkes im Zweifel als wichtiger anzusehen als den Kapitalismus.


Die Regierungen und insbesondere auch die vorherrschenden Großen im Finanzbereich werden sich mit Sicherheit keinem System beugen, in dem ihre Macht verloren gehen würde.  Die Mittel um so etwas zu unterbinden haben sie allemal.
Verschwörungstheorie.
Tatsächlich kann eine Regierung / ein Großkonzern, wer auch immer, sich nicht dauerhaft einem Trend entgegenstellen.
Das ist empirisch in der Geschichte der Menschheit abertausendfach belegt.
Es wird sicherlich möglich sein, den Fortschritt ein paar Jahre oder Jahrzehnte zu bremsen, aufhalten lässt er sich aber nicht.
Daran sind schon die römischen Kaiser gescheitert, der Papst und Erich Honecker.

Den Bitcoin in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf! Cool


Wie gesagt, das System Blockchain   / PoW  etc. halte ich für ein wirklich wahnsinnig gut ausgeklügeltes System und tatsächlich zukunftsfähig und auch für die moderne Welt unabdingbar, dennoch verweigert mir meine idealistische Einstellung dazu, die Weitsicht ( bzw. Kurzsicht ) , wieso ein solch geniales System dazu missbraucht werden soll, um einfach nur Kapital daraus zu schlagen.   Der Key ist wahrscheinlich der Kapitalismus
Ich verstehe nur nicht so ganz, warum du so ein "Problem" mit dem Kapitalismus zu haben scheinst.
Ich würde mich ja selbst eher als kapitalismuskritischen Menschen bezeichnen, aber bei aller berechtigten Kritik muss man einfach mal festhalten:
Der freie Markt ist eine Methode zur Kommunikation des Bedarfs in einer arbeitsteiligen Gesellschaft.
Es gibt Alternativen, wie z.B. die Planwirtschaft.
In der Praxis hat sich der freie Markt empirisch als effizienter herausgestellt, obwohl das zumindest in der Theorie keineswegs selbstverständlich ist (, und unter anderen Voraussetzungen, z.B. mit den heutigen Methoden der Kommunikation über das Internet, auch anders sein könnte.)

Nun ist Kapitalismus nicht gleich freier Markt, und theoretisch denkbar ist auch ein nichtkapitalistischer freier Markt.
In der Praxis kennen wir so etwas aber bisher nicht.
Deshalb muss man vorsichtigerweise davon ausgehen, dass, wer einen freien Markt will, auch den Kapitalismus in Kauf nehmen muss.
Man darf den Kapitalismus ja dabei durchaus zügeln, wie wir das z.B. mit zahlreichen Gesetzen auch tun.
Vermutlich muss man das sogar, da der reine Kapitalismus in sich die Saat der Zerstörung von freien Märkten trägt (Monopolbildung).

Warum muss man nun einen freien Markt wollen?
Ganz einfach, weil Bitcoin & Co. sich (nur) auf freien Märkten durchsetzen können.


Meiner Meinung nach wurde das ganze System zweckentfremdet, um aus einem prinzipiell ( im wirtschaftlichen Sinne erstmal ) wertlosen Ding einen goldenen Esel zu machen, um es im Nachhinein wieder in Fiat auszucashen, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, bzw. sich Luxusgüter  leisten zu können.
Die Zweckentfremdung entspringt dabei alleine deiner persönlichen Definition des Zwecks.
Bitcoin ist Bitcoin. Es dient keinem anderen Zweck als der dezentralen Wertübertragung.
Was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen.


Bitcoin ist scheinbar zu einem Instrument geworden, an dem auch institutionelle Anleger verdienen wollen
Dafür gibt es bisher nur wenige Indizien.
Das Missverständnis rührt IMHO von einer Ungenauigkeit des Begriff "institutionelle Anleger" her.

Im klassischen Sinne versteht man unter "den Institutionellen" Rentenkassen, Versicherungen, etc., also Anleger, die dauerhaft große Mengen sicher anlegen wollen.
Spekulanten, Zocker, Investmentbanken gehören eigentlich gerade nicht zu den Institutionellen, egal mit welchen Summen sie hantieren.


Naja, die Märkte machen sich alles zu Eigen, was sich handeln lässt, das ist klar.
Und das ist auch gut so. S.o.


Ich bin eben ein wenig skeptisch, was den weiteren Verlauf betrifft.... manch einer mag sagen, dass das dumm ist oder  ich das System dahinter nicht verstanden habe. Aber das habe ich meiner Meinung nach schon. Zmd. größtenteils. Was Märkte / Börsen / Wirtschaft anbetrifft, bin ich nicht so fit. Aber die Technik dahinter erschließt sich mir nach langer Recherche schon.
Vorsicht vor dem Dunning-Kruger-Effekt.
Es ist unwahrscheinlich, dass man den Grad der eigenen Kompetenz jemals richtig einschätzt.

Da darf ich auch bei mir keine Ausnahme machen, meine VWL-Kenntnisse sind objektiv betrachtet ein wenig mager, und als Wirtschaftsinformatiker bin ich eben nur ein "halber" Informatiker, und in Mathe war ich auch nicht sooooo super dolle. Grin


Die Synergie zwischen der Technik und der Wirtschaft  und deren Auswirkungen auf Kapitalgewinn kann ich aber beim besten Willen absolut nicht einschätzen
Immerhin weißt du schonmal, was du nicht weißt. Wink

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December 15, 2018, 03:11:13 PM
 #80747

Die "invisible hand of the market" sorgt stets dafür, dass Strom dort am billigsten ist, wo ein Angebotsüberhang besteht.
Somit lässt sich beweisen, dass Bitcoin-Miner mittel- bis langfristig stets nur den Angebotsüberhang in Stromnetzen nutzen werden.
Überkapazitäten müssen existieren, sonst gibt es bei jeder Lastspitze einen Stromausfall und das wollen wir ja auch nicht im Krankenhaus, in der Feuerwehrleitzentrale, an vergleichbar wichtigen Orten.

Sich da als Parasit da reinzuhocken ist nicht sonderlich charmant. Ist auch keine tolle Aussenwerbung, um Bitcoin Mining moralisch zu verteidigen. Sehe so einen Standpunkt eher als Archillesferse.
Sieh es mal so: wir stehen heute vor dem Problem, dass gerade die erneuerbaren Energien häufig Überkapazitäten erzeugen, die eben gerade nicht sinnvoll genutzt werden können (wenn die Sonne stark scheint und der Wind stark weht).
Es spricht nichts dagegen, anzunehmen, dass mittel- bis langfristig Bitcoin-Miner ihre Geräte vielleicht tatsächlich stets nur dann "anschmeißen", wenn gerade wieder so ein Überangebot an Strom vorliegt, schließlich bekommen sie in manchen Fällen sogar Geld dafür, den Strom zu verbrauchen.

Man könnte sich das sogar dezentral vorstellen, dass in jedem Windrad ein Miner steht, der immer dann anspringt, wenn das Windrad den Strom nicht ins Netz drücken "darf".
In Anbetracht der Tatsache, dass Miner (eigentlich) unglaublich billige Geräte sind, wäre das wahrscheinlich sogar sehr sinnvoll.

So, das klingt jetzt nach utopischer, grüner Spinnerei, aber um ganz ehrlich zu sein, wäre das eine der sinnvollsten Lösungen, um mit dem Überangebot an Strom überhaupt irgendetwas anzufangen.
Ich kenne andere Ideen, wie z.B. Wasserstoff zu produzieren, aber ganz ehrlich, so ein Wasserstofftank, die Infrastruktur dafür etc. sind dann halt doch 'ne andere Hausnummer als ein kleines, rein elektrisches Gerät mit Internet-Anschluss.

Wird Zeit, dass mit der EEG-Umlage Miner gefördert werden Tongue

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Ich hoffe, dass ich still und leise sterbe, bevor Bitcoin auf POS umgestellt wird Tongue

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Ohne jegliche Vorbehalten dem gegenüber, möchte ich die Frage in den Raum werfen, wieso so viele Leute hier damit rechnen, dass der Bitcoin in Zukunft wieder so stark ansteigen soll.
Nachdem ich ja schon ausführlich auf die einzelnen Punkte eingegangen bin, will ich mich aber noch mal an einem "Großen Ganzen" versuchen.

Prämissen:
1. Blockchain ist eine "revolutionäre", "disprutive" Technologie, die einen festen Platz im Wirtschaftsleben der Zukunft hat.
2. Der freie Wettbewerb wird nicht übermäßig daran gehindert, dieser Technologie zum Durchbruch zu verhelfen.
3. Investoren haben ein "Erinnerungsvermögen".

Daraus folgt, dass Blockchain früher oder später wieder zum "Hype" wird, bzw. ins Visier der Spekulanten gerät.
Der Investor denkt sich "Blockchain ist die Zukunft, da muss ich investieren".
Der Investor wird nun eine Investmententscheidung treffen.
Auf dem Markt bieten sich ihm drölftausend unterschiedliche "Kryptowährungen".
Die Masse der Investoren wird nicht in der Lage sein, Shitcoin A von Shitcoin B zu unterscheiden.
Will der Investor nun Geld "da rein stecken", vertraut er üblicherweise auf seine "Erfahrung", d.h. er hält sich an das ihm bekannte, die "großen Marken".

Welche "Marken" gibt es im Bereich der Kryptowährungen?
Bitcoin. Vielleicht Ethereum (aber ganz ehrlich, von 100 Leuten, die mal von Bitcoin gehört haben, wieviele kennen Ethereum?).

Damit wird in jedem neuen Hype im Kopf des Investors ablaufen:
1. Mein Kumpel ist damals mit Krypto reich geworden.
2. Ich steig da jetzt auch ein.
3. Hm, drölftausend Kryptowährungen, welche nehm ich da?
4. Ach, "Bitcoin", das kenn ich, kauf ich mal.
(5). 'nen Teil steck ich aber auch in EtBierium, davon hab ich mal gehört, das ist so'n Insider-Tip.

In Summe lässt sich die Erwartungshaltung begründen, dass jeder Hype, jede Blase dafür sorgt, dass in der folgenden Blase Bitcoin stärker von den positiven "Get-Rich-Quick-Erfahrungen" der vorherigen Blase profitiert als andere, weniger bekannte Marken im Krypto-Universum.

Das gilt so lange, bis Bitcoin als "Marke" von einer bekannteren Kryptowährung abgelöst wird.

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December 15, 2018, 03:27:52 PM
 #80749

@qwk: Wirklich interessante Ausführungen! Hast du irgendwie einen akademisch volkswirtschaftlichen Hintergrund?
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December 15, 2018, 03:29:18 PM
 #80750

@qwk: Wirklich interessante Ausführungen! Hast du irgendwie einen akademisch volkswirtschaftlichen Hintergrund?
Schreib ich doch: Wirtschaftsinformatik.
Ich bin also nur ein halber Informatiker, und nur ein halber BWLer.
Da ein BWLer immer auch ein Drittel VWLer ist (Pi mal Daumen), bin ich also...
ein Siebtel VWLer (habe ich erwähnt, dass Mathe nicht meine allergrößte Stärke war?) Grin

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December 15, 2018, 04:10:19 PM
 #80751

@qwk: Wirklich interessante Ausführungen! Hast du irgendwie einen akademisch volkswirtschaftlichen Hintergrund?
Schreib ich doch: Wirtschaftsinformatik.
Ich bin also nur ein halber Informatiker, und nur ein halber BWLer.
Da ein BWLer immer auch ein Drittel VWLer ist (Pi mal Daumen), bin ich also...
ein Siebtel VWLer (habe ich erwähnt, dass Mathe nicht meine allergrößte Stärke war?) Grin
Ich komm auf ein Sechstel, aber ich bin auch nur zu einem Drittel Naturwissenschaftler (Rest Sozialwissenschaftler und Geisteswissenschaftler) und der Teil Naturwissenschaft ist höchstens zur Hälfte Mathe bzw. Statistik....das rechne ich jetzt nicht aus (ich könnte die Wahrscheinlichkeit, dass ich richtig gerechnet habe schätzen - abzüglich der Fehlerwahrscheinlichkeit wegen frühkindlicher Lerndefizite, durch die mütterliche Übertragung transgenerationaler Schultraumata)



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December 15, 2018, 04:31:45 PM
 #80752

Hatte mich gestern durch den ganzen bohei hier zu einem kleinen Zukauf hinreissen lassen, auch, weil ich das Gefühl hatte, dass eigentlich mal ein bounce anstehen müsste und die Linien da immerhin Raum bis 5.5k hergeben würden. Aber die bounce Energie ist so schlaff wie Berlusconis Glied ohne Viagra. Ich bleib jetzt auch standhaft was das nachkaufen angeht denn
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Das Ding ist durch und auch das gute Wallstreet Viagra wird hier nichts ändern (wenn es denn überhaupt mal seine Melkmaschine an den Start bringt).
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December 15, 2018, 04:40:42 PM
 #80753

Hatte mich gestern durch den ganzen bohei hier zu einem kleinen Zukauf hinreissen lassen, auch, weil ich das Gefühl hatte, dass eigentlich mal ein bounce anstehen müsste und die Linien da immerhin Raum bis 5.5k hergeben würden. Aber die bounce Energie ist so schlaff wie Berlusconis Glied ohne Viagra. Ich bleib jetzt auch standhaft was das nachkaufen angeht denn
DER ALTE MANN HAT vermutlich RECHT
Das Ding ist durch und auch das gute Wallstreet Viagra wird hier nichts ändern (wenn es denn überhaupt mal seine Melkmaschine an den Start bringt).
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ich freu mich schon wieder auf die 5000, ist nur die Frage wie weit wir vorher runtergehen werden. Cheesy

Es gibt keine schlechten Kurse. Es gibt nur gute Kurse zum Kaufen und gute Kurse zum Verkaufen.
Kaufen oder doch lieber verkaufen? Rebalancing für Leute die sich nicht sicher sind https://bitcointalk.org/index.php?topic=2099548.0
Traden ohne Gebühren  https://coinfalcon.com/?ref=CFJSBKBQMSUX
bitcoincidence
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December 15, 2018, 04:41:45 PM
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5500? Von welcher Rally traeumst Du denn?

It's bitcoin, man...everything is possible  Grin

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mahmuterdem
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December 15, 2018, 07:28:16 PM
 #80755





5500? Von welcher Rally traeumst Du denn?

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4800 is target!
18.dezember wird es ein boom machen, dann bis am 24. dezember wooom und zw. 27.dezember - 3.jänner baamm baaam 4800-5200!
Es lässt sich nämlich während der Feiertage besser manipulieren.
willi9974
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December 15, 2018, 07:58:21 PM
 #80756

Jetzt muss er erst mal auf 2500 eur runter dann darf er steigen
Meine Order muss erst zuschlagen, dann darf alles steigen

coinling
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December 15, 2018, 08:07:52 PM
 #80757

Guten Abend Leute,


Bedanke mich schonmal und freue mich auf anregende Diskussionen.


Yoiapo

Vielleicht hilft dir dieser Artikel weiter:
https://medium.com/@vijayboyapati/the-bullish-case-for-bitcoin-6ecc8bdecc1


Ansonsten verläuft leider Adoption eben nicht linear, weil die Menschen auch teilweise nicht BTC wirklich verstehen und einfach nur Geld machen wollen.
Die Spekulation ist somit teil der Adoption der Leute die nicht so wirklich bisher daran interessiert sind, sonst wären sie holder.
Dazu gibt es eben paar die denken, sie gewinnen beim Traden und werden von Holdern zu Tradern. Aber vom Prinzip ändert das nichts an der langfristigen Adoption.
Sie verläuft eben nur einfach durch mehrere Bubbles statt einfach langweilig nach oben ohne Gegenbewegung.

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notorious shrimp!


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December 15, 2018, 08:15:38 PM
 #80758

@qwk: Wirklich interessante Ausführungen! Hast du irgendwie einen akademisch volkswirtschaftlichen Hintergrund?
Schreib ich doch: Wirtschaftsinformatik.
Ich bin also nur ein halber Informatiker, und nur ein halber BWLer.
Da ein BWLer immer auch ein Drittel VWLer ist (Pi mal Daumen), bin ich also...
ein Siebtel VWLer (habe ich erwähnt, dass Mathe nicht meine allergrößte Stärke war?) Grin

Soso... kein Plan dafür aber gleich in 2 Disziplin.  Tongue Ich bin voller Informatiker und darf mich grösstenteils mit BWLern als Kunden rumschlagen...
Kannst du dir vorstellen wie ich leide Grin

Zum Thema freier Markt darf ich mal Gunkl aka Günther Paal zitieren  Cool

Quote
“Ich habe einen Traum: Wer bei uns etwas produzieren will, muss anständige Löhne zahlen. Das beschließen alle Regierungen. Und wenn einer kommt mit „freier Markt“, dann sagen die dem, dass der Markt halt schon unter gewissen Bedingungen stattfindet und dass nicht nur der Markt Bedingungen herstellt, sondern dass das auch andere machen. Und es ist nicht die Welt im Markt – sondern es ist immer noch der Markt in der Welt. Und die Bedingungen in der Welt sind so, dass die Leute von ihrer Arbeit leben können wollen. Ein Traum halt… In Wahrheit schaut das so aus: Wenn der freie Markt sich aufs Hösentürl greift, bückt sich die Politik, schmeißt das Rockerl in die Höh und sagt auch noch artig danke, dass sie sich vorher noch kurz einschmieren darf, damits nicht so quietscht, wenns g’wetzt wird.”


"Die Tulpenzwiebel-Spekulationen sind in einer Art Fieber zustande gekommen, also im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit. Bei Spielsucht ist aber nicht der Staat zuständig, sondern der Arzt." (Niederländisches Parlament 1637)
bitcoincidence
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December 15, 2018, 08:18:52 PM
Last edit: December 15, 2018, 08:36:16 PM by bitcoincidence
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 #80759

@Qv3R

Ich glaube ich bin leider draufgekommen wie der alte Mann auf das Ziel 1k für Phase 7 kommt:
Er nimmt für Phase 1 den Wert der während einer längeren Phase nicht überschritten werden konnte. Das war von 2014-2017  1160$
Phase 2  startet dann mit dem überschreiten dieses Wertes.
Wenn also nicht so eine Ausnahme wie bei Nasdaq nach der dotcom-Bubble passiert gibt's (sehr) günstige Kaufkurse...

Hier sieht man diese Linie am Beispiel des DOW
https://youtu.be/SoI5lOl_J98?t=624

Übrigens kann ich ihm viel besser folgen, wenn ich bei youtube die Geschwindigkeit auf 1.25 erhöhe Grin


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December 15, 2018, 08:47:00 PM
Last edit: December 15, 2018, 09:36:26 PM by Ov3R
 #80760

@Qv3R

Ich glaube ich bin leider draufgekommen wie der alte Mann auf das Ziel 1k für Phase 7 kommt:
Er nimmt für Phase 1 den Wert der während einer längeren Phase nicht überschritten werden konnte. Das war von 2014-2017  1160$
Phase 2  startet dann mit dem überschreiten dieses Wertes.
Wenn also nicht so eine Ausnahme wie bei Nasdaq nach der dotcom-Bubble passiert gibt's (sehr) günstige Kaufkurse...

Übrigens kann ich ihm viel besser folgen, wenn ich bei youtube die Geschwindigkeit auf 1.25 erhöhe Grin

https://www.tradingview.com/x/PcTkLjoD/


Ja exakt  das Top von der Letzten Bubble ist Phase 1 bzw. nicht ganz das Top dort wo die meisten Kerzen eine Resistance Bilden und die auf der anderen seite nachhaltig wieder gebrochen wurde
Ich weiss noch damals haben einige gesagt irgendwann wirst du diese Bubble 13/14 nichtmal mehr auf dem Chart sehen können so klein wird sie erscheinen .
Das konnte ich mir damals beim besten willen nicht Vorstellen , und heute siehe da mann brauch ne Lupe  Grin


 Patience is the key Wink

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