Wenn Gox seine Daten einfach nur der Polizei übergibt, dann werden sie da ggf. versauern, so meine Befürchtung. Und das kann eigentlich nicht sein. Wir müssen da Druck aufbauen. Bisher gibt es nur Initiativen, die versuchen aus Gox Geld, das sie vermutlich nicht mehr haben, herauszupressen.
Bei den Fiat-Geldsäcken ist der Druck (gemessen in Anwaltsstunden pro Monat) vermutlich schon sehr hoch und der Erfolg bisher 0.

Was meinst Du wieviel Druck man bräuchte, um die Transaktionslisten zu bekommen?! Legal wird da gar nichts zu machen sein, da uns nur das Geld aber keine Informationen zustehen.
Wenn die Community eine Liste der Transaktionen hätte, über die von Gox das Geld geraubt wurde, dann würde das sehr schnell zu weiteren Ergebnissen führen, da bin ich mir sicher. Und selbst wenn Gox sich außerstande sieht eine vollständige Liste zu liefern, so müssen sie doch zumindest einen Teil liefern können. Gox muss offenlegen, wo die Bitcoins geblieben sind. Das müsste man auch juristisch voran treiben können. Ich bin kein Anwalt, aber mein Rechtsempfinden lässt mich deutlich spüren, dass wir hier Möglichkeiten haben.
Bin auch kein Anwalt, aber üblicherweise hat man als Gläubiger Anspruch auf Fiat-Geld und vielleicht noch auf die Herausgabe von treuhänderisch verwalteten Wertgegenständen, aber nie auf Firmeninterna.
Ich hielte auch eine Bounty, um diese Daten zu beschaffen, für aussichtsreicher als irgendwelche Prügler loszuschicken. Nerds sind typischerweise nicht gewalttätig, und was soll sowas überhaupt? Durch solche Aktionen finden wir nicht einen Satoshi wieder.
Es gibt ja Indizien für weitere 400k BTC, neben den bereits aufgedeckten 200k BTC. Sicher wird man sich die nächsten Jahre erst mal damit beschäftigen, Mark zu überzeugen, freiwillig Daten und/oder das Geld rauszurücken. Die Chancen halte ich für minimal. Was wir selbst nicht herausfinden, wird es auch nicht geben. Das ist zumindest mein bisheriger Eindruck.