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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 3509355 times)
Greshamsches Geld
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July 21, 2016, 08:40:25 AM
 #46141

...
Bitcoin hat sich nie durchsetzen können. Der Miningprozess ist ein Monopol. Die haben jetzt sogar ein Preisfestlegungsmonopol in Peking, und der Rest des Freien Marktes muss dieser Preisfestlegung dann folgen.
Hat Eukalyptus Evel nicht genau das gleicher erzählt?

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July 21, 2016, 09:08:39 AM
 #46142

Gibt es eine Seite wo man nachlesen kann was in die nächste Bitcoin-Version eingebaut werden soll, also wie ist der Fahrplan?

wilfried
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July 21, 2016, 09:45:41 AM
 #46143

irgendwie hat der hf das tragen der konsequenzen des schlampigen codes des dao nur auf ethereum besitzer umgelegt. nun muss sich jeder der welche hat auch die ex daotoken besitzer um wallet update oder sonst was kümmern.
warum eigentlich? ganz bankster manier.


das warum ist klar. es geht darum ein/mehrere startups zu führen. das projekt ist nur mittel zum zweck.
Greshamsches Geld
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July 21, 2016, 09:59:10 AM
 #46144


...
startups zu führen.
...
Sorry ich komm einfach nicht drum rum mir immer wieder um das gleiche lustig zu machen.
Geht nicht gegen dich wilfried.

Wer führt denn diese Startups?

Naja ist off topic. Einfach warten bis sich das Thema von selbst erledigt hat.
Dot.com Blase.

lordoliver
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July 21, 2016, 10:46:01 AM
 #46145

Sei doch nicht so hart. Ich finde ETH hat noch Welpenschutz. Dass das ganze nicht super gelaufen ist, da sind sich wohl alle einig.
Trotzdem wäre es auch nicht wirklich optimal gewesen, wenn man es mit dem buggy contract einfach auf sich beruhen hätte lassen. Es waren immerhin 10% von allen ETH. Wenn ein einzelner das alles bekomme hätte, wäre die coin erst recht im Arsch. Das ist vermutlich mehr als Satoshi an Bitcoins besitzt... und das in der Hand einer derart vertrauenswürdigen Person...

Die Frage dabei ist, wo fängt man an und wo hört man auf. Wenn unliebsame oder ungewollte Überweisungen/Verträge rückgängig gemacht werden sollen, dann muss man im Vorfeld schon eindeutig die Regeln festlegen. Wenn es nach der Summe geht, dann müsste man bei Bitcoin einige Transaktionen rückgängig machen. Mark Karpeles hat fast 0,5% aller BTC unterschlagen, Trendon Shavers hat auch nennenswerte Mengen abgezogen, es wurden diverse Fehler bei der Fee Berechnung gemacht / eine zu hohe Fee bezahlt, Butterfly Labs und KNC Miners haben mit falschen Versprechungen ordentliche Beträge abgezockt, Satoshi kontrolliert unnötigerweise über 0,5% aller jemals verfügbaren BTC und viele andere haben Überweisungsfehler gemacht oder wurden abgezockt. Den einen Fall zurückzudrehen und den anderen nicht ist einfach - Willkür. Und Willkür kann man, wenn es um Geld oder Verträge geht, überhaupt nicht gebrauchen.

Im Falle eines Fehlers wird der Rechtsweg eingeschlagen und dann (selten) muss der Begünstigte/Betrüger den Schaden begleichen. Das ist der Weg und er funktioniert schon bei Fiat kaum. Trotzdem ist der Lynchmob nicht die Lösung!


Wie gesagt, keiner wird sagen, dass die ganze Fork-Aktion erstrebenswert war aber bei all der schwarz-weiß-Malerei darf man nicht vergessen, dass es trotzdem ein Konsens war, der den fork wollte und man hat sich für das kleinere Übel entschieden. Diese Probleme wird es in Zukunft öfter geben, aber ich denke, dass wir dafür eine Lösung finden werden, bei der jegliche Transaktion nochmal irgendwie gesichert ist und unter bestimmten Umständen (und entsprechendem consens) rückgängig gemacht werden kann. Wir sind mit der Blockchain noch in den Kinderschuhen und wissen eigentlich gar nicht, was wir uns da eingefangen haben.
Es muss so etwas wie eine "Polizei" auf Blockchainebene geben. Auch in der Anarchie müssen bestimmte Regeln von der Mehrheit durchgesetzt werden, weil sonst geh ich einfach zum Nachbarn und knall ihn ab... die Regeln der Natur verbieten mir das nicht...

Und durch diese ganze Anonymität sind manche Täter einfach nicht zu fassen, so dass ein Rollback einer Transaktion durch Konsens mehr oder weniger die einzige Option ist, diese erhöhte Problematik von anonymen Verbrechen zu lösen.
Greshamsches Geld
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July 21, 2016, 11:00:28 AM
 #46146

...
Es muss so etwas wie eine "Polizei" auf Blockchainebene geben.
...
Es gibt ein Grundsatz. Es gibt keine Freiheit ohne Privateigentum. Was aber ist Eigentum wenn du nicht selbst darüber verfügen kannst. Sklaverei.
Ich glaube du bist als Fiatsklave näher an deinen Überzeugungen.

roselee
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July 21, 2016, 11:02:57 AM
 #46147

irgendwie hat der hf das tragen der konsequenzen des schlampigen codes des dao nur auf ethereum besitzer umgelegt. nun muss sich jeder der welche hat auch die ex daotoken besitzer um wallet update oder sonst was kümmern.
warum eigentlich? ganz bankster manier.


das warum ist klar. es geht darum ein/mehrere startups zu führen. das projekt ist nur mittel zum zweck.
hast die frage nicht verstanden oder?

lordoliver
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July 21, 2016, 11:04:59 AM
 #46148

...
Es muss so etwas wie eine "Polizei" auf Blockchainebene geben.
...
Es gibt ein Grundsatz. Es gibt keine Freiheit ohne Privateigentum. Was aber ist Eigentum wenn du nicht selbst darüber verfügen kannst. Sklaverei.
Ich glaube du bist als Fiatsklave näher an deinen Überzeugungen.

Wie gesagt, es gibt auch in völliger Anarchie eine "Polizei", auch wenn diese dann nicht so heißt. Die nennt sich dann Bürgerwehr...
Sag mir doch mal: Wie willst du denn einen Verbrecher auf einer (von uns angestrebten) völlig anonymen Blockchain fassen? Es geht nicht... es ist schlicht und ergreifend unmöglich. Das wäre also ein Freifahrtschein für jegliche Art von Angriffen, weil belangt werden kannst du ja eh nicht...
Die EINZIGE Möglichkeit, dem etwas entgegen zu setzen ist ein Rollback durch Konsens. Der muss ja nicht auf unterster (Blockchain-)Ebene stattfinden. Wenn die Protokolle abstrahiert werden, kann der ja weiter oben gemacht werden. Diese Abstraktion fehlt einfach noch. Das ist unser eigentliches Problem...

edit:
ein paar Gedanken dazu:
Wird so ein Sicherheits-Protokoll implementiert und alles auf diesem darüberliegendem Protokoll gemacht, muss der Täter es zusätzlich schaffen, auf die untere Ebene zu kommen, ansonsten muss er davon ausgehen, dass seine Aktionen gerollbacked werden. Wenn das Sicherheitsprotokoll gut ist (so gut wie SSL beispielsweise), geht es "quasi" nicht. Wenn das Sicherheitsprotokoll nicht benutzt wurde, ist der Anwender selber schuld.
Wir operieren aktuell also quasi auf der untersten Ebene eines sich aufbauenden Protokoll-Stacks.
roselee
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July 21, 2016, 11:07:34 AM
 #46149

Sei doch nicht so hart. Ich finde ETH hat noch Welpenschutz. Dass das ganze nicht super gelaufen ist, da sind sich wohl alle einig.
Trotzdem wäre es auch nicht wirklich optimal gewesen, wenn man es mit dem buggy contract einfach auf sich beruhen hätte lassen. Es waren immerhin 10% von allen ETH. Wenn ein einzelner das alles bekomme hätte, wäre die coin erst recht im Arsch. Das ist vermutlich mehr als Satoshi an Bitcoins besitzt... und das in der Hand einer derart vertrauenswürdigen Person...

Die Frage dabei ist, wo fängt man an und wo hört man auf. Wenn unliebsame oder ungewollte Überweisungen/Verträge rückgängig gemacht werden sollen, dann muss man im Vorfeld schon eindeutig die Regeln festlegen. Wenn es nach der Summe geht, dann müsste man bei Bitcoin einige Transaktionen rückgängig machen. Mark Karpeles hat fast 0,5% aller BTC unterschlagen, Trendon Shavers hat auch nennenswerte Mengen abgezogen, es wurden diverse Fehler bei der Fee Berechnung gemacht / eine zu hohe Fee bezahlt, Butterfly Labs und KNC Miners haben mit falschen Versprechungen ordentliche Beträge abgezockt, Satoshi kontrolliert unnötigerweise über 0,5% aller jemals verfügbaren BTC und viele andere haben Überweisungsfehler gemacht oder wurden abgezockt. Den einen Fall zurückzudrehen und den anderen nicht ist einfach - Willkür. Und Willkür kann man, wenn es um Geld oder Verträge geht, überhaupt nicht gebrauchen.

Im Falle eines Fehlers wird der Rechtsweg eingeschlagen und dann (selten) muss der Begünstigte/Betrüger den Schaden begleichen. Das ist der Weg und er funktioniert schon bei Fiat kaum. Trotzdem ist der Lynchmob nicht die Lösung!


Wie gesagt, keiner wird sagen, dass die ganze Fork-Aktion erstrebenswert war aber bei all der schwarz-weiß-Malerei darf man nicht vergessen, dass es trotzdem ein Konsens war, der den fork wollte und man hat sich für das kleinere Übel entschieden. Diese Probleme wird es in Zukunft öfter geben, aber ich denke, dass wir dafür eine Lösung finden werden, bei der jegliche Transaktion nochmal irgendwie gesichert ist und unter bestimmten Umständen (und entsprechendem consens) rückgängig gemacht werden kann. Wir sind mit der Blockchain noch in den Kinderschuhen und wissen eigentlich gar nicht, was wir uns da eingefangen haben.
Es muss so etwas wie eine "Polizei" auf Blockchainebene geben. Auch in der Anarchie müssen bestimmte Regeln von der Mehrheit durchgesetzt werden, weil sonst geh ich einfach zum Nachbarn und knall ihn ab... die Regeln der Natur verbieten mir das nicht...

Und durch diese ganze Anonymität sind manche Täter einfach nicht zu fassen, so dass ein Rollback einer Transaktion durch Konsens mehr oder weniger die einzige Option ist, diese erhöhte Problematik von anonymen Verbrechen zu lösen.
ist doch gar nicht um die paar mille des Attackers gegangen. der ganze dao war ein desaster. drum haben sie den rückgerollt.
bailout eben.

mezzomix
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July 21, 2016, 11:22:43 AM
 #46150

Sag mir doch mal: Wie willst du denn einen Verbrecher auf einer (von uns angestrebten) völlig anonymen Blockchain fassen?

Es gibt keinen "Verbrecher auf der Blockchain". Es gibt Systemfehler, bei denen wir über Bugfixes reden können. Dann gibt es noch Gaunereien (unter Nutzung eines Geldsystems) und es gibt Fehler bei der Nutzung des Systems. Bei den Gaunereien und Fehlern können wir nicht über einen Rollback reden. Diese Fehler können und sollen ausserhalb des Systems gelöst werden. Im übrigen werden sie auch nicht vom System selbst erzeugt oder gefördert.

Bei Ethereum wäre die korrekte Lösung gewesen, den "Hacker" und/oder die DAO Entwickler zu verklagen. Vermutlich in beiden Fällen ohne Erfolg. Dann müsste - nach Deiner Argumentation - anschliessend ein Rollback auf unser Staatssystem erfolgen.

lordoliver
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July 21, 2016, 11:27:36 AM
 #46151

Sag mir doch mal: Wie willst du denn einen Verbrecher auf einer (von uns angestrebten) völlig anonymen Blockchain fassen?

Es gibt keinen "Verbrecher auf der Blockchain". Es gibt Systemfehler, bei denen wir über Bugfixes reden können. Dann gibt es noch Gaunereien (unter Nutzung eines Geldsystems) und es gibt Fehler bei der Nutzung des Systems. Bei den Gaunereien und Fehlern können wir nicht über einen Rollback reden. Diese Fehler können und sollen ausserhalb des Systems gelöst werden. Im übrigen werden sie auch nicht vom System selbst erzeugt oder gefördert.

Bei Ethereum wäre die korrekte Lösung gewesen, den "Hacker" und/oder die DAO Entwickler zu verklagen. Vermutlich in beiden Fällen ohne Erfolg. Dann müsste - nach Deiner Argumentation - anschliessend ein Rollback auf unser Staatssystem erfolgen.



Du hast meine Frage nicht verstanden. Bei ETH wäre das VIELLEICHT noch möglich die IP rauszufinden usw. Aber wir gehen über kurz oder lang ja von einem System aus, das völlig anonym ist und da ist ein verklagen zwar möglich aber was bringt dir das, wenn du ihn nicht zu fassen kriegst?
Wie auf unser Staatssystem? Davon hab ich nie was gesagt.
Du willst dem Staat jegliche Macht nehmen aber er soll dann grade stehen, wenn jemand was anstellt? Wie? Der hat doch dann auch nix...

Man könnte vielleicht noch sagen, dass die Entwickler eine Versicherung haben müssen, die das abdeckt, aber die kostet Vermutlich ein Vermögen... das wird unrealistisch...

und das ausnutzen einer Sicherheitslücke (was das im Endeffekt war) ist eigentlich schon ein Verbrechen. Wenn ich mich in deinen Computer hacke, weil du vergessen hast, das neueste Sicherheitsupdate zu installieren und ich danach dann die Daten zu Geld mache, klopfst du mir dann auf den Rücken und sagst "gut gemacht", das war ja kein Verbrechen?
mezzomix
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July 21, 2016, 11:42:13 AM
 #46152

Du hast meine Frage nicht verstanden. Bei ETH wäre das VIELLEICHT noch möglich die IP rauszufinden usw. Aber wir gehen über kurz oder lang ja von einem System aus, das völlig anonym ist und da ist ein verklagen zwar möglich aber was bringt dir das, wenn du ihn nicht zu fassen kriegst?

Ja was machst Du in anderen Fällen, wenn Du einen Gauner nicht zu fassen kriegst? Einen Lynchmob?!

Wobei die Bewertung hier ja noch offen ist, ob es sich rechtlich gesehen tatsächlich um eine Straftat gehandelt hat. Man hat die rechtliche Bewertung auch gar nicht abgewartet, sondern gleich den Lynchmob aufgestellt. Also im Prinzip genau das, was Du nicht haben wolltest: Erst schiessen und dann keine Fragen mehr stellen.

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Die hemmungslose Gier hat gesiegt und wird jetzt als Erfolg gefeiert. Wer oder was hier unter die Räder gekommen ist, ist dabei völlig egal. Kollateralschaden nennt sich das Konzept. Und wenn nächstes mal Du dran bist, geht das dem gierigen Mob ebenfalls am Arsch vorbei.
lordoliver
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July 21, 2016, 11:50:55 AM
 #46153

Du hast meine Frage nicht verstanden. Bei ETH wäre das VIELLEICHT noch möglich die IP rauszufinden usw. Aber wir gehen über kurz oder lang ja von einem System aus, das völlig anonym ist und da ist ein verklagen zwar möglich aber was bringt dir das, wenn du ihn nicht zu fassen kriegst?

Ja was machst Du in anderen Fällen, wenn Du einen Gauner nicht zu fassen kriegst? Einen Lynchmob?!

Wobei die Bewertung hier ja noch offen ist, ob es sich rechtlich gesehen tatsächlich um eine Straftat gehandelt hat. Man hat die rechtliche Bewertung auch gar nicht abgewartet, sondern gleich den Lynchmob aufgestellt. Also im Prinzip genau das, was Du nicht haben wolltest: Erst schiessen und dann keine Fragen mehr stellen.

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Die hemmungslose Gier hat gesiegt und wird jetzt als Erfolg gefeiert. Wer oder was hier unter die Räder gekommen ist, ist dabei völlig egal. Kollateralschaden nennt sich das Konzept. Und wenn nächstes mal Du dran bist, geht das dem gierigen Mob ebenfalls am Arsch vorbei.


Du überliest auch gerne alle Argumente, die du nicht entkräften kannst oder? Und ja. Einen Gauner, den man nicht zu fassen kriegt, erschießt man in vielen Fällen lieber, bevor er davon läuft. Ich finds auch scheisse, aber wir haben mit der Blockchain Technologie neue Probleme erzeugt, die wir nicht so einfach mit schwarz-weiß-sehen lösen können.
mezzomix
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July 21, 2016, 12:05:19 PM
 #46154

Du überliest auch gerne alle Argumente, die du nicht entkräften kannst oder?

Nein, ich bringe das Thema auf den Punkt und ignoriere die Nebenkriegsschauplätze.  Cool

Ein Gauner, den man nicht zu fassen kriegt, erschießt man in vielen Fällen lieber, bevor er davon läuft.

Und das entscheidest Du? Oder Vitalik? Und wer ist jetzt der Gauner? Der Neger oder Du? Vielleicht sollten wir präventiv einfach beide erschiessen?

Nein! Wir reden im vorliegenden Fall von einer Enteignung und die hat ausser einem Lynchmob, dem es nur um den eigenen persönlichen Vorteil ging, keiner legitimiert. Das Ganze angeführt von einem Führer, dem es auch nur um seinen persönlichen Vorteil ging.
Greshamsches Geld
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July 21, 2016, 12:15:33 PM
 #46155

...
Es muss so etwas wie eine "Polizei" auf Blockchainebene geben.
...
Es gibt ein Grundsatz. Es gibt keine Freiheit ohne Privateigentum. Was aber ist Eigentum wenn du nicht selbst darüber verfügen kannst. Sklaverei.
Ich glaube du bist als Fiatsklave näher an deinen Überzeugungen.

Wie gesagt, es gibt auch in völliger Anarchie eine "Polizei", auch wenn diese dann nicht so heißt. Die nennt sich dann Bürgerwehr...
Sag mir doch mal: Wie willst du denn einen Verbrecher auf einer (von uns angestrebten) völlig anonymen Blockchain fassen? Es geht nicht... es ist schlicht und ergreifend unmöglich. Das wäre also ein Freifahrtschein für jegliche Art von Angriffen, weil belangt werden kannst du ja eh nicht...
Die EINZIGE Möglichkeit, dem etwas entgegen zu setzen ist ein Rollback durch Konsens. Der muss ja nicht auf unterster (Blockchain-)Ebene stattfinden. Wenn die Protokolle abstrahiert werden, kann der ja weiter oben gemacht werden. Diese Abstraktion fehlt einfach noch. Das ist unser eigentliches Problem...
Oh, Ja. Bürgerwehr klingt mir schon mehr nach natürlicher Ordnung.

Du fragst als ob ich einen zB. Bitcoinscammer fassen will.  Warum sollte ich das wollen? Warum willst du das?
Meine Bitcoin  zu schützen ist doch viel einfacher und preiswerter.

Mal andersrum gefragt, Konservativ. Warum ziehst du überhaupt einen unsicheren Coin dem bewährten Bitcoin vor?
Wir gewichten einige Parameter unterschiedlich. Bloß welche?  Wink

husel2000
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July 21, 2016, 12:26:44 PM
 #46156

und hardfork wie es bei ETH bzgl. DOA passiert ist, ist - meiner Meinung nach - ein absolutes NoGo!

Gerade wegen der "Unumkehrbarkeit" und "Freiheit" (keine Zentrale Kontrolle) sind Bitcoin etc doch so interessant.
Mit desem Fork wurden alle Ideale verraten. Und das nicht weil das System ETH "kaputt war", sondern weil die Benutzer selbst Fehler gemacht haben und damit nicht leben wollen.

Bin voll auf der Seite von mezzomix
one4many
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July 21, 2016, 02:12:32 PM
 #46157

und hardfork wie es bei ETH bzgl. DOA passiert ist, ist - meiner Meinung nach - ein absolutes NoGo!
Gerade wegen der "Unumkehrbarkeit" und "Freiheit" (keine Zentrale Kontrolle) sind Bitcoin etc doch so interessant.
Mit desem Fork wurden alle Ideale verraten. Und das nicht weil das System ETH "kaputt war", sondern weil die Benutzer selbst Fehler gemacht haben und damit nicht leben wollen.
...

BUHUUU .... heul doch ... so 'Spalter' (nicht böse gemeint, sondern eher als Zitat aus Life of Brian) muss es auch geben. Zum Glück werden diese größtenteils von der Gesellschaft ignoriert ...

Haltet euer Schild: 'The End Nigh!' ruhig höher, damit es auch alle besser ignorieren können.  Cheesy
Senor.Bla
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July 21, 2016, 02:26:33 PM
 #46158

und hardfork wie es bei ETH bzgl. DOA passiert ist, ist - meiner Meinung nach - ein absolutes NoGo!

ETH befindet sich noch in der Homestead Version. Es sollen noch Metropolis und Serenity folgen. Im Zuge dessen soll auch auf PoS umgestellt werden und auch Hardforks sollen später nicht mehr möglich sein.
Da wäre es wirklich "tödlich", aber derzeit muss man es wohl zu den Risiken zählen, die eine so frühe Adoption dieser Technologie mit sich bringt.

lordoliver
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July 21, 2016, 02:27:33 PM
 #46159

Oh, Ja. Bürgerwehr klingt mir schon mehr nach natürlicher Ordnung.

Du fragst als ob ich einen zB. Bitcoinscammer fassen will.  Warum sollte ich das wollen? Warum willst du das?
Meine Bitcoin  zu schützen ist doch viel einfacher und preiswerter.

Mal andersrum gefragt, Konservativ. Warum ziehst du überhaupt einen unsicheren Coin dem bewährten Bitcoin vor?
Wir gewichten einige Parameter unterschiedlich. Bloß welche?  Wink

Also irgendwas im Bereich Bitcoin konservativ zu sehen halte ich nicht für die richtige Einstellung.

Ich halte genauso viel in Bitcoin wie in ETH und auch noch in ein paar anderen Kandidaten.
Ich halte es zwar schon auch für möglich, dass sich Bitcoin als das einzig Wahre durchsetzt und Altcoins weiterhin mit 10% abspeist, allerdings sehe ich Wahrscheinlichkeit dafür sehr gering.
Das Internet nach 7-8 Jahren ist nicht im geringsten vergleichbar mit dem heutigen... nicht mal annähernd. Wir müssen uns anpassen genauso wie die Blockchain. Bitcoin ist ziemlich schwerfällig, wenn es um Änderungen geht, daher wird es zwangsläufig dazu kommen, dass andere Coins ihm den Rang ablaufen.

Wir werden über kurz oder lang definitiv mehr Coins haben, die in den oberen Rängen mitspielen. ETH ist da nur der Anfang... und da wird BTC die >=80% Marktdominanz vermutlich nicht mehr lange halten können.

Ich bin ja bei dir, wenn es darum geht, dass wir die Blockchain nicht forken sollen, dennoch ist ETH für ich nach diesem unorthodoxen Fork nicht gestorben, da es sauber und mit Consens und vor allem mit wirklich gutem Grund durchgezogen wurde.
Ich will nicht wissen, was passieren würde, wenn eine Bank sich 1.5 Millionen Bitcoins akkumuliert und dann der Schlüssel aus irgendwelchen Gründen an einen anonymen Hacker geht, weil die Bank nicht aufgepasst hat. Ich gebe dir Brief und Siegel. Da würde es einen Fork geben... leider.
Auch mit gutem Grund. MtGox war grad mal etwas mehr als 1/3 und das war schon übel... und wir hatten einen 2-Jahre Bärenmarkt dadurch... und das in der "Blütezeit" der Blockchain...

Genau aus diesem Grund brauchen wir eine Abstraktionsschicht, über die die Bank operiert und gar nicht erst selbst Zugriff auf die Blockchain selbst hat, so dass derartige Rollbacks NICHT auf der Blockchain gemacht werden müssen, sondern in einem Sicherheitsprotokoll darüber...
mezzomix
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July 21, 2016, 02:41:01 PM
 #46160

Ich bin ja bei dir, wenn es darum geht, dass wir die Blockchain nicht forken sollen, dennoch ist ETH für ich nach diesem unorthodoxen Fork nicht gestorben, da es sauber und mit Consens und vor allem mit wirklich gutem Grund durchgezogen wurde.

Das war kein Konsens, das waren Befehl, Feigheit und Gier! Ob der Grund gut war oder nicht - es gibt keine Instanz, die diese Entscheidung gerechtfertigt treffen könnte.

Ich will nicht wissen, was passieren würde, wenn eine Bank sich 1.5 Millionen Bitcoins akkumuliert und dann der Schlüssel aus irgendwelchen Gründen an einen anonymen Hacker geht, weil die Bank nicht aufgepasst hat.

Über 50% davon hatten wir schon: MtGox. Ein Fork war aber dort nie im Gespräch. Überhaupt, wer sollte über so etwas entscheiden, solange wir keinen gottgleichen Sonnenkönig haben, der die absoluter Herrschaft ausübt?
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