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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 4925771 times)
fronti
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September 30, 2016, 08:55:56 AM
 #47901

Auch wenn ich nicht bei der DB Kunde bin:
Glücklicherweise habe ich mir vor dem Herstellungsverbot für 500 EUR Scheine im nächsten Jahr noch eine Banderole 500er zu Sammlerzwecken geholt.  Grin Grin Grin
Papier ohne tatsächlichen Wert? Tongue haha cool
zur not ein Heizwert...

Nicht mal dafür ist es wirklich gut geeignet.
Wie Andreas Antonopoulos schon sagte: "Ziegenkacke brennt besser!" Cheesy

zur not isst man die wurst auch ohne brot.

If you like to give me a tip:  bc1q8ht32j5hj42us5qfptvu08ug9zeqgvxuhwznzk

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mezzomix
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September 30, 2016, 10:18:00 AM
 #47902

Auch wenn ich nicht bei der DB Kunde bin:
Glücklicherweise habe ich mir vor dem Herstellungsverbot für 500 EUR Scheine im nächsten Jahr noch eine Banderole 500er zu Sammlerzwecken geholt.  Grin Grin Grin
Papier ohne tatsächlichen Wert? Tongue haha cool
zur not ein Heizwert...
Nicht mal dafür ist es wirklich gut geeignet.
Wie Andreas Antonopoulos schon sagte: "Ziegenkacke brennt besser!" Cheesy
zur not isst man die wurst auch ohne brot.

Solange ihr an den Schein-Wert glaubt, habe ich damit kein Problem.  Grin Grin Grin
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September 30, 2016, 11:59:12 AM
 #47903

Wenn die Regierung am Wochenende nichts macht wird's nächste Woche bitter für die DB nur wie verkauft sie es dem Wähler Grin bin gespannt was die machen wollen, ab gestern wird massiv gegen die Bank gewettet, das hält kein Institut mehrere Tage durch.
600watt
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September 30, 2016, 12:45:36 PM
 #47904

Wenn die Regierung am Wochenende nichts macht wird's nächste Woche bitter für die DB nur wie verkauft sie es dem Wähler Grin bin gespannt was die machen wollen, ab gestern wird massiv gegen die Bank gewettet, das hält kein Institut mehrere Tage durch.

das führungspersonal der DB hat sich seit 2009 boni in höhe von $19 milliarden ausgezahlt. und jetzt fehlen diese milliarden um strafen zu zahlen für verbrechen, die dieses führungspersonal begangen hat. soviel chuzpe muss man erst mal aufbringen. und die zeche zahlen sollen mal wieder die steuerzahler = wir.
mezzomix
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September 30, 2016, 01:01:14 PM
 #47905

Wenn die Regierung am Wochenende nichts macht wird's nächste Woche bitter für die DB nur wie verkauft sie es dem Wähler Grin bin gespannt was die machen wollen, ab gestern wird massiv gegen die Bank gewettet, das hält kein Institut mehrere Tage durch.
das führungspersonal der DB hat sich seit 2009 boni in höhe von $19 milliarden ausgezahlt. und jetzt fehlen diese milliarden um strafen zu zahlen für verbrechen, die dieses führungspersonal begangen hat. soviel chuzpe muss man erst mal aufbringen. und die zeche zahlen sollen mal wieder die steuerzahler = wir.

Wer soll es sonst zahlen? Es sind nur die Steuerzahler, die Kunden oder die Mitarbeiter da. Letztere reichen nicht aus, bei den Kunden gibt es ein paar wichtige Leute, also bleibt nur noch die Allgemeinheit. Immerhin lautet das Grundgesetz Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

Wenn es Dir nicht passt, ziehe es eben bei der Steuer ab.
600watt
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September 30, 2016, 01:13:04 PM
 #47906

Wenn die Regierung am Wochenende nichts macht wird's nächste Woche bitter für die DB nur wie verkauft sie es dem Wähler Grin bin gespannt was die machen wollen, ab gestern wird massiv gegen die Bank gewettet, das hält kein Institut mehrere Tage durch.
das führungspersonal der DB hat sich seit 2009 boni in höhe von $19 milliarden ausgezahlt. und jetzt fehlen diese milliarden um strafen zu zahlen für verbrechen, die dieses führungspersonal begangen hat. soviel chuzpe muss man erst mal aufbringen. und die zeche zahlen sollen mal wieder die steuerzahler = wir.

Wer soll es sonst zahlen? Es sind nur die Steuerzahler, die Kunden oder die Mitarbeiter da. Letztere reichen nicht aus, bei den Kunden gibt es ein paar wichtige Leute, also bleibt nur noch die Allgemeinheit. Immerhin lautet das Grundgesetz Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

Wenn es Dir nicht passt, ziehe es eben bei der Steuer ab.



es gäbe natürlich noch die besitzer der DB, also die aktionäre.

und danke für den tip.  Cheesy

mezzomix
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September 30, 2016, 01:24:22 PM
 #47907

es gäbe natürlich noch die besitzer der DB, also die aktionäre.

Stimmt. Aber die sind noch wichtiger.  Wink
Mario241077
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ORB has a good chance to grow.


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September 30, 2016, 01:44:47 PM
 #47908


Wenn die Regierung am Wochenende nichts macht wird's nächste Woche bitter für die DB nur wie verkauft sie es dem Wähler Grin bin gespannt was die machen wollen, ab gestern wird massiv gegen die Bank gewettet, das hält kein Institut mehrere Tage durch.
das führungspersonal der DB
Wer soll es sonst zahlen?

Are you a part of the ORB Community or want to be it, then gives your vote! here!! One of the first 30 currencys in the World is Orbitcoin DEV Forum - don't forget free ORB's are here ORB Faucet, tell your friend's - With PoW (without Asic's)/PoS Hybrid-System everyone can mine ORB with general purpose pc-hardware. The PoS (Proof of Stake) generation features very low energy consumption. Green Stake over PoS
mezzomix
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September 30, 2016, 02:11:47 PM
 #47909

Das Führungspersonal der DB trägt doch bereits die Verantwortung. Da können sie nicht auch noch die Kosten tragen.
tempus
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September 30, 2016, 02:58:59 PM
 #47910

Wenn die Regierung am Wochenende nichts macht wird's nächste Woche bitter für die DB nur wie verkauft sie es dem Wähler Grin bin gespannt was die machen wollen, ab gestern wird massiv gegen die Bank gewettet, das hält kein Institut mehrere Tage durch.

Sicher halten die das durch, auch mehrere Monate. Was sie nicht durchhalten werden, zumindest wird es ohne Verkäufe kaum möglich sein: Die immensen Strafzahlungen. Jene $14 Milliarden werden vielleicht noch deutlich sinken, aber die deutsche Bank, als kriminelle Vereinigung, hat noch sehr sehr viele Strafverfahren laufen und die Rücklagen von $5 Milliarden werden da ganz sicher nicht reichen.

Am Ende wird wohl das passieren was immer passiert: Rettung durch den Steuerzahler. Und dafür trommeln einige Medien schon jetzt.

Beispiele:

Warum die Bundesregierung die Deutsche Bank retten sollte
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-warum-staatshilfe-sinnvoll-sein-koennte-a-1114013.html

Merkel und Draghi müssen handeln
http://www.teleboerse.de/aktien/Merkel-und-Draghi-muessen-handeln-article18763801.html

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September 30, 2016, 03:18:25 PM
 #47911

Bei der DB wurde jetzt politisch interveniert, Strafen sinken auf 5,4Mrd (komisch das es grad die Höhe der Rücklagen ist), so wird das System übrigens am Laufen gehalten  Cheesy und das kann ewig weiter gehen. Mal sehen was der Preis war.
mezzomix
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September 30, 2016, 03:28:01 PM
 #47912

Also haben die Politiker die too-big-to-fail Karte gezogen. Und, haben wenigstens alle wieder mal etwas bezüglich des Märchens der unabhängigen und gesetzestreuen Justiz gelernt?
tempus
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September 30, 2016, 03:39:13 PM
 #47913

Also haben die Politiker die too-big-to-fail Karte gezogen.

Die Karte wird im Zweifel von fast allen gezogen, da der Kollaps einer großen Bank den gesamten Finanzsektor an den Rand der Klippe bringen könnte (und darüber hinaus). Aber: Die deutsche Bank wird nicht einfach übers Wochenende insolvent wie es bei Lehman Brothers der Fall war. Gleichzeitig ist es insgesamt so, dass es eben nicht nur die deutsche Bank ist, und die DB betreffend geht es nicht nur um die Strafzahlungen in den USA.

Das gesamte System ist kaputt. Es ist wie ein Kartenhaus - man kann ein paar Karten rausziehen ohne das gleich alles zusammenfällt, aber es wird dann schon sehr instabil. An dem Punkt sind wir bereits. Und die "Klebe-Tube" (Zentralbanken die Milliarden und Billionen in die Märkte pumpen) funktioniert dann auch bald nicht mehr bzw. funktioniert sie im Grunde schon jetzt nicht, weil der Preis zu hoch ist. Es sind ja die Banken selbst die darunter leiden und daher an allen Ecken und Enden Gebühren erhöhen usw. Es ist dazu aber auch noch Enteignung der Sparer, während uns genau das ja allen erzählt wurde: Vorsorge treffen - Riester-Rente - Lebensversicherungen usw.

Es gibt rechnerisch keine Rettung oder andersrum gesagt: Ein System-Kollaps ist rechnerisch zwingend. Die Frage ist da nicht "ob" sondern nur "wann". Das wiederum kann sehr lange verzögert werden und das ist was getan wird - mittels Inflationierung die aber bisher nicht spürbar wird weil die Kohle in den Finanzmärkten hängt und dort Blasen bildet. Einiges geht natürlich auch in Immobilien und Gold usw.


Das Interessante daran ist: Ich rechne damit, dass auch Crypto insgesamt, in eine Blase laufen wird. Und ich persönlich wünsche mir eigentlich, dass der Kollaps noch verzögert wird, weil Bitcoin und der gesamte Markt vermutlich noch gar nicht bereit dafür ist. Bitcoin würde ja z.B. schon wegen des Block-Size-Limits sehr schnell an seine Grenzen stoßen. Aber grundsätzlich gehe ich davon aus, dass vermehrt Geld in Crypto "fliehen" wird und je nach Zeitpunkt und Szenario kann so etwas dann wirklich extrem werden.
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September 30, 2016, 03:55:21 PM
 #47914

Sehe ich anders. Genau wie man ohne jeden Widerstand und ohne jede Diskussion die Goldbindung aufgehoben und damit das Gold eingezogen hat, kann man auch die (bereits aufgeweichten) Regeln zur Eigenkapitaldeckung streichen. Dann kann das System locker weiterlaufen.

Wer sich gestern seinen Anspruch auf die Goldreserven einfach so hat wegnehmen lassen, wird sich wohl heute kaum über eine kleine Änderung der internen Bilanzrichtlinien aufregen. Ausserdem ist das Thema sowieso zu kompliziert ist. Keiner sieht es, keiner versteht es, also ändert sich auch nichts.
tempus
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September 30, 2016, 03:59:30 PM
 #47915

Sehe ich anders. Genau wie man ohne jeden Widerstand und ohne jede Diskussion die Goldbindung aufgehoben und damit das Gold eingezogen hat, kann man auch die (bereits aufgeweichten) Regeln zur Eigenkapitaldeckung streichen. Dann kann das System locker weiterlaufen.

Wer sich gestern seinen Anspruch auf die Goldreserven einfach so hat wegnehmen lassen, wird sich wohl heute kaum über eine kleine Änderung der internen Bilanzrichtlinien aufregen. Ausserdem ist das Thema sowieso zu kompliziert ist. Keiner sieht es, keiner versteht es, also ändert sich auch nichts.


Was würde es denn bitte ändern die Eigenkapitaldeckung zu streichen oder zu ändern? Wenn eine Bank insolvent geht, geht sie insolvent. Und das geht umso schneller je weniger EK da ist. Insofern sehe ich die Logik da nicht zu sagen "Dann kann das System locker weiterlaufen.".
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September 30, 2016, 04:11:51 PM
 #47916

Die Möglichkeit der Geldschöpfung durch die Bank ist nur durch die Bilanzrichtlinien gedeckelt. Hebt man die auf, kann die Bank per Knopfdruck beliebige Mengen an Giralgeld schöpfen. Dann kann die Bank nicht mehr insolvent werden, da sie einfach immer das benötigte Giralgeld erzeugt und somit immer zahlungsfähig ist. So einfach ist das.

Quote
Barbossa: Erstens: Eure Rückkehr an Land war weder Teil unserer Verhandlung, noch unserer Vereinbarung, also muss ich gar nichts. Zweitens: Ihr müsst Pirat sein, um Euch auf den Piratenkodex berufen zu können und das seid Ihr nicht. Und drittens handelt es sich bei dem Kodex eher um sogenannte Richtlinien als um Regeln. Willkommen an Bord der Black Pearl, Miss Turner!
tempus
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September 30, 2016, 04:15:54 PM
 #47917

Die Möglichkeit der Geldschöpfung durch die Bank ist nur durch die Bilanzrichtlinien gedeckelt. Hebt man die auf, kann die Bank per Knopfdruck beliebige Mengen an Giralgeld schöpfen. Dann kann die Bank nicht mehr insolvent gehen, da sie einfach immer das benötigte Giralgeld erzeugt. So einfach ist das.


Das funktioniert aber ja über Kredite und ändert nichts am Fakt des fehlenden realen Gegenwerts. Endlose Geldschöpfung würde den Niedergang vielleicht zuerst verzögern aber dann sehr schnell in den totalen Kollaps führen weil eine Währung dann vollkommen wertlos würde. Das passiert ja ansatzweise schon weil die Zentralbanken genau das machen und das Spiel geht schon dem Ende entgegen und es wird schon klar, dass der Preis dessen verdammt hoch ist während nicht besonders viel Zeit damit erkauft werden kann.
mezzomix
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September 30, 2016, 04:24:27 PM
 #47918

Das funktioniert aber ja über Kredite und ändert nichts am Fakt des fehlenden realen Gegenwerts. Endlose Geldschöpfung würde den Niedergang vielleicht zuerst verzögern aber dann sehr schnell in den totalen Kollaps führen weil eine Währung dann vollkommen wertlos würde.

 Huh

Seit dem Aufheben der Golddeckung ist das Fiat Geld doch nicht mal mehr durch ein begrenztes Gut gedeckt. Mit der Mindestreserve wurde das noch potenziert. Hallo, aufwachen! Die Währung ist bereits vollkommen wertlos, da beliebig vermehrbar und durch nichts gedeckt! Sie wird nur noch von Deinem Glauben daran getragen. Und dieser Glaube ändert sich sicherlich nicht, weil eine Bilanzrichtlinie - die Du sowieso nicht nachvollziehen kannst - geändert wird.

Das passiert ja ansatzweise schon weil die Zentralbanken genau das machen und das Spiel geht schon dem Ende entgegen und es wird schon klar, dass der Preis dessen verdammt hoch ist während nicht besonders viel Zeit damit erkauft werden kann.

Die Zentralbanken spielen einerseits das Spiel mit, haben aber andererseits sowieso nur noch begrenzte Kontrollmöglichkeiten. Giralgeld wird von den Geschäftsbanken geschöpft und die können damit alles bezahlen und nicht nur Kredite. Mag sein, dass dem unbedarften Bürger das nicht klar ist, weil die Fiktion durch eine Preisbindung zwischen Fiat-Geld und Giralgeld aufrechterhalten wird.
tempus
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September 30, 2016, 04:39:44 PM
 #47919

Das funktioniert aber ja über Kredite und ändert nichts am Fakt des fehlenden realen Gegenwerts. Endlose Geldschöpfung würde den Niedergang vielleicht zuerst verzögern aber dann sehr schnell in den totalen Kollaps führen weil eine Währung dann vollkommen wertlos würde.

 Huh

Seit dem Aufheben der Golddeckung ist das Fiat Geld doch nicht mal mehr durch ein begrenztes Gut gedeckt. Mit der Mindestreserve wurde das noch potenziert. Hallo, aufwachen! Die Währung ist bereits vollkommen wertlos, da beliebig vermehrbar und durch nichts gedeckt! Sie wird nur noch von Deinem Glauben daran getragen.  

Wert ist immer psychologisch/Glaube. Auch der Wert von Gold ist ja nicht objektiv. Nicht mal der Wert von Leben ist objektiv, daher ist auch all das was Leben erhält nicht objektiv.

Aber: Wenn eine große Gemeinschaft eine Vereinbarung trifft, dass z.B. eine Währung erstens benutzt werden kann um für Güter und Leistungen zu bezahlen und diese Güter und Leistungen kollektiv als wertvoll ansieht, kann man durchaus von einer Geld-Deckung sprechen. Das Problem ist dann aber: Wenn so viel Geld in den Kreislauf gepumpt wird, ohne dass der Gegenwert (Güter und Leistungen) mit steigt, dann bildet sich eine Blase die zerplatzen wird. Gold-Deckung ja oder nein - das ist dabei kaum relevant. Die Wirtschaft als Ganzes als Gegenwert ist bedeutender. Die kann aber nicht einfach mal unendlich wachsen.

Es ist dasselbe Prinzip wie es die ganze Zeit auf Staaten bezogen durchgekaut wird. Ein Staat hat x Milliarden Schulden und x Wirtschaftswachstum. Die Schulden steigen massiv, das Wirtschaftswachstum kann nicht mithalten. Und das funktioniert ne Weile, aber dann eben irgendwann nicht mehr.

Abgesehen davon: Das Vertrauen in eine Währung wird damit ja auch massiv untergraben. Das ist ja auch schon jetzt erkennbar. Und nicht nur das Vertrauen in die Währung wird untergraben sondern im Falle der EU - in die EU und in die Zentralbank und die Politiker der einzelnen Staaten, in das System insgesamt. Genau deshalb sind ökonomische Fragen eines Geld-Instituts dann auch sofort ökonomische Probleme eines ganzen Sektors, eines ganzen Staates, eines ganzen Staatenverbundes, der Politik und der gesamten Gesellschaft.



Das passiert ja ansatzweise schon weil die Zentralbanken genau das machen und das Spiel geht schon dem Ende entgegen und es wird schon klar, dass der Preis dessen verdammt hoch ist während nicht besonders viel Zeit damit erkauft werden kann.

Die Zentralbanken spielen einerseits das Spiel mit, haben aber andererseits sowieso nur noch begrenzte Kontrollmöglichkeiten. Giralgedl wird von den Geschäftsbanken geschöpft. Mag sein, dass dem unbedarften Bürger das nicht klar ist, weil die Fiktion durch eine Preisbindung zwischen Fiat-Geld und Giralgeld aufrechterhalten wird.


Ich denke, dass die Mehrheit der Bevölkerung zwar keine tieferen Kenntnisse hat (und wir sind ja auch keine Experten), aber das Vertrauen ins gesamte System, von Finanz bis Politik und darüber hinaus, ist ja schon total im Sinkflug. Es gibt nur nirgendwo Antworten. Der normale Bürger hat erstens kaum genug Geld um sich großartig Gedanken zu machen was er damit anstellen soll und jene die viel Geld haben, gehen dann nach und nach in z.B. Immobilien oder auch Gold usw.


Interessant ist aber dann tatsächlich die Frage, inwiefern auch Geld in Crypto-Assets fließen wird. Meiner Ansicht nach muss nur der Zugang erleichtert werden und auch das passiert schon. Ein gutes Beispiel ist https://www.lykke.com (semi-dezentrale-Börse) die einen verdammt guten Job machen eine Crypto-Assset-FIAT-Plattform zu bauen die sowohl "easy-to-use" als auch sicher ist, und damit möglicherweise viel mehr Menschen erreichen kann als es typische Bitcoin/Crypto-Börsen bisher tun. Und ich denke, dass genau das die Zukunft ist gerade weil ich davon überzeugt bin, dass das Finanzsystem in seiner bisherigen Form nicht zu retten ist.
kneim
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September 30, 2016, 04:54:47 PM
 #47920

Eine Golddeckung eines gesetzlichen Zahlungsmittels allein kann alles oder mehr zerschlagen, als es nutzt. Das liegt daran, dass es zentralistisch ist, also nur einen Wertgegenstand betrifft.

Wenn man erkennt, dass Gold eigentlich nur ein chemisches Element mit gewissen Eigenschaften ist, dann könnte man ja auch eine allein durch Kupfer hinterlegte Währung machen. Oder wie wäre eine nur mit Vanadium hinterlegte Währung? Dann wird passieren, dass große Staaten den Kupfer- oder Vanadium-Preis nach oben treiben, er also manipuliert wird. Von ger Größe her könnte Griechenland eine eigene Währung mit Apple-Aktien hinterlegen, das ist alles Willkür. Und angreifbar wird eine mit Gold hinterlegte Währung auch noch, wenn der Angreifer den Goldpreis manipulieren kann.

Die aus nachhaltiger Sicht richtige Lösung ist wieder die Dezentralisation, also die Hinterlegung durch einen ganzen Warenkorb aus verschiedenen Rohstoffen, Aktien, Immobilien, Land etc. Dies ermöglicht den Ausgleich, das bedeutet, ein Marktpreise manipulierender Agressor kann durch Rebalancing passiv abgewehrt werden.

tempus hat recht, das Vertrauen gibt einer Währung den Wert, und dieses wird in absehbarer Zeit kollabieren. Genaue Zeitvorhersagen sind immer schwierig.

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