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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 3518040 times)
Mario241077
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ORB has a good chance to grow.


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August 31, 2016, 11:15:56 AM
 #47621

^^ auch sehr interessant, Vorsicht bei Geschäften mit der Deutschen Bank


Quote
Xetra-Gold: Doch nur ein Fetzen Papier?
Für jeden Anteil der Goldanleihe Xetra-Gold wird genau ein Gramm Gold hinterlegt, so das Versprechen. Auch die physische Auslieferung soll problemlos möglich sein. Doch wehe, der Anleger will tatsächlich an sein Gold.

Doch wer aktuell an sein Gold kommen will, könnte auf Schwierigkeiten stoßen: Ein Leser von GodmodeTrader wollte sich kürzlich seine Bestände an Xetra-Gold physisch ausliefern lassen. Er wandte sich dazu, wie von der Deutsche Börse Commodities GmbH in einem Dokument beschrieben, an seine Hausbank, die Deutsche Bank.

Doch dann die große Überraschung: Der Kundenberater der Deutschen Bank teilte dem Anleger mit, das man "die Dienstleistung", also die Ausübung von Xetra-Gold und die physische Auslieferung, "aus geschäftspolitischen Gründen" nicht mehr anbiete und deshalb ein von der Clearstream Banking AG bereitgestelltes Auftragsformular zur Ausübung von Xetra-Gold auch nicht entgegennehme.

Dass ausgerechnet die Deutsche Bank "die Dienstleistung", also die physische Ausübung von Xetra-Gold nicht mehr anbietet, ist insofern bemerkenswert, als die Deutsche Bank auch das "emissionsbegleitende Institut" von Xetra-Gold ist. Sprich: Die Deutsche Bank hat geholfen, die Goldanleihe überhaupt erst bei den Anlegern zu platzieren. Auch wenn man Kunde einer anderen Bank ist und sich Xetra-Gold ausliefern lassen will, läuft das Verfahren über die Deutsche Bank, wie die Deutsche Börse Commodities GmbH schreibt:
http://www.godmode-trader.de/artikel/xetra-gold-doch-nur-ein-fetzen-papier,4852569

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curiosity81
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August 31, 2016, 12:00:32 PM
 #47622

^^ auch sehr interessant, Vorsicht bei Geschäften mit der Deutschen Bank


Quote
Xetra-Gold: Doch nur ein Fetzen Papier?
Für jeden Anteil der Goldanleihe Xetra-Gold wird genau ein Gramm Gold hinterlegt, so das Versprechen. Auch die physische Auslieferung soll problemlos möglich sein. Doch wehe, der Anleger will tatsächlich an sein Gold.

Doch wer aktuell an sein Gold kommen will, könnte auf Schwierigkeiten stoßen: Ein Leser von GodmodeTrader wollte sich kürzlich seine Bestände an Xetra-Gold physisch ausliefern lassen. Er wandte sich dazu, wie von der Deutsche Börse Commodities GmbH in einem Dokument beschrieben, an seine Hausbank, die Deutsche Bank.

Doch dann die große Überraschung: Der Kundenberater der Deutschen Bank teilte dem Anleger mit, das man "die Dienstleistung", also die Ausübung von Xetra-Gold und die physische Auslieferung, "aus geschäftspolitischen Gründen" nicht mehr anbiete und deshalb ein von der Clearstream Banking AG bereitgestelltes Auftragsformular zur Ausübung von Xetra-Gold auch nicht entgegennehme.

Dass ausgerechnet die Deutsche Bank "die Dienstleistung", also die physische Ausübung von Xetra-Gold nicht mehr anbietet, ist insofern bemerkenswert, als die Deutsche Bank auch das "emissionsbegleitende Institut" von Xetra-Gold ist. Sprich: Die Deutsche Bank hat geholfen, die Goldanleihe überhaupt erst bei den Anlegern zu platzieren. Auch wenn man Kunde einer anderen Bank ist und sich Xetra-Gold ausliefern lassen will, läuft das Verfahren über die Deutsche Bank, wie die Deutsche Börse Commodities GmbH schreibt:
http://www.godmode-trader.de/artikel/xetra-gold-doch-nur-ein-fetzen-papier,4852569

Wundern tut mich das nicht. Es ist weitlaeufig bekannt (ich muss aber nochmal die BBC-Doku auf Youtube rauskramen, wo der Fakt benannt wird um meine Behauptung zu stuetzen), dass ein Vielfaches des physischen Goldes an Papiergold existiert. Gold wuerde ich nur annehmen, wenn ich es physisch erhalten wuerde. Da aber die private Lagerung des Goldes viel zu aufwendig und teuer ist, und ausserdem schlecht transferier- un transportierbar, so bleibe ich beim Bitcoin.

Donate Anti-Cancer Research:
http://www.indysci.org/mission.html
voephilisI
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August 31, 2016, 01:21:04 PM
 #47623

Weiß nicht, ob es schon gepostet wurde.

In der WiWo - Umfrage ist eine Frage:

Welches Zahlungssystem wird sich in absehbarer Zeit durchsetzen?
a) smartphone-app
b) Daumenabdruck
c) Kontaktlose Kreditkarte
d) Bitcoin

Smiley
Kalipo
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i´m kalipo


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August 31, 2016, 04:41:45 PM
 #47624

N-TV berichtet heut über negativ Zinsen auf Konten, bzw die Gebühren welche durch Banken erhoben werden um die negativ Zinsen auszugleichen
im TV hab den link nicht gefunden.. auf die schnelle müsst ihr selbst suchen

und das von den Zinsen auf das Ersparte nichts übrig bleibt Wink
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Negativzinsen-kein-deutsches-Phaenomen-article18457341.html

edit:
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Banken-drehen-an-Gebuehrenschrauben-article18533461.html
Banken drehen an Gebührenschrauben
 31.08.16 – 01:07 min

08.04.16
Bei Minuszinsen werden Sparer die Banken stürmen
http://www.welt.de/finanzen/article154127242/Bei-Minuszinsen-werden-Sparer-die-Banken-stuermen.html


Interesante Artikel Smiley danke!

Denker
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August 31, 2016, 04:45:23 PM
 #47625

^^ auch sehr interessant, Vorsicht bei Geschäften mit der Deutschen Bank


Quote
Xetra-Gold: Doch nur ein Fetzen Papier?
Für jeden Anteil der Goldanleihe Xetra-Gold wird genau ein Gramm Gold hinterlegt, so das Versprechen. Auch die physische Auslieferung soll problemlos möglich sein. Doch wehe, der Anleger will tatsächlich an sein Gold.

Doch wer aktuell an sein Gold kommen will, könnte auf Schwierigkeiten stoßen: Ein Leser von GodmodeTrader wollte sich kürzlich seine Bestände an Xetra-Gold physisch ausliefern lassen. Er wandte sich dazu, wie von der Deutsche Börse Commodities GmbH in einem Dokument beschrieben, an seine Hausbank, die Deutsche Bank.

Doch dann die große Überraschung: Der Kundenberater der Deutschen Bank teilte dem Anleger mit, das man "die Dienstleistung", also die Ausübung von Xetra-Gold und die physische Auslieferung, "aus geschäftspolitischen Gründen" nicht mehr anbiete und deshalb ein von der Clearstream Banking AG bereitgestelltes Auftragsformular zur Ausübung von Xetra-Gold auch nicht entgegennehme.

Dass ausgerechnet die Deutsche Bank "die Dienstleistung", also die physische Ausübung von Xetra-Gold nicht mehr anbietet, ist insofern bemerkenswert, als die Deutsche Bank auch das "emissionsbegleitende Institut" von Xetra-Gold ist. Sprich: Die Deutsche Bank hat geholfen, die Goldanleihe überhaupt erst bei den Anlegern zu platzieren. Auch wenn man Kunde einer anderen Bank ist und sich Xetra-Gold ausliefern lassen will, läuft das Verfahren über die Deutsche Bank, wie die Deutsche Börse Commodities GmbH schreibt:
http://www.godmode-trader.de/artikel/xetra-gold-doch-nur-ein-fetzen-papier,4852569

Wundern tut mich das nicht. Es ist weitlaeufig bekannt (ich muss aber nochmal die BBC-Doku auf Youtube rauskramen, wo der Fakt benannt wird um meine Behauptung zu stuetzen), dass ein Vielfaches des physischen Goldes an Papiergold existiert. Gold wuerde ich nur annehmen, wenn ich es physisch erhalten wuerde. Da aber die private Lagerung des Goldes viel zu aufwendig und teuer ist, und ausserdem schlecht transferier- un transportierbar, so bleibe ich beim Bitcoin.

Ich habe mal irgendwo gelesen dass es 300 mal soviel Papiergold wie physisches Gold gibt.
EDIT: Ahh hier hab ich was gefunden. --> http://www.goldseiten.de/artikel/283151--Gold~-Die-lang-erwartete-Preisexplosion-.html?seite=1

Quote
Das gesamte Konzept der Preisfindung durch den Handel mit Kontrakten (Papier) wurde bis zur Unkenntlichkeit korrumpiert. Goldbesitzer haben die Entwicklungen der letzten Jahre mit großer Sorge betrachtet, weil der Papier-Goldpreis und die fassbaren, realen Fundamentaldaten des Goldmarktes sich rasant voneinander entfernten.

Das Verhältnis der Goldforderungen in Unzen entsprechend der gehandelten Kontrakte zu dem tatsächlich in den Lagerhäusern vorhandenen Gold ist in den letzten Monaten auf fast 300:1 gestiegen. Vor zwei Jahren war schon ein Verhältnis von 25:1 oder 40:1 ein Skandal. Überlegen Sie sich einmal, welch ein Irrsinn es wäre, wenn nur fünf oder sechs Personen Anspruch auf Ihr Haus, Ihr Auto oder Ihr Ferienhaus am See erheben würden.

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August 31, 2016, 08:01:56 PM
 #47626

Die Lebensversicherungsfalle - Reiche Konzerne - enttäuschte Kunden
Laufzeit: 30 Minuten Wirtschaftsdoku, D   2016   
23:00 ZDF oder: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-a-bis-z#/beitrag/video/2823476/Die-Lebensversicherungsfalle

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August 31, 2016, 10:19:37 PM
 #47627

Die Lebensversicherungsfalle - Reiche Konzerne - enttäuschte Kunden
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23:00 ZDF oder: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-a-bis-z#/beitrag/video/2823476/Die-Lebensversicherungsfalle

Ich weiß nicht. Auf eine bestimmte Art ist das ein ebenso billiger wie typischer ZDF-Renterlobby-Empörungsbeitrag. Ich persönlich hab mit einer Monika Moll, einem Herbert Mackert und einem Horst Zich (Fallbeispiele im Beitrag) wenig Mitleid. Eine Kapitallebensversicherung abzuschließen, um die Vollfinanzierung einer Immobilie zu decken, war schon immer dämlich und wird auch immer dämlich bleiben. Die im Beitrag vorgestellten Monikas, Herberts und Horsts sind schlicht einer alten Finanzvertreter-Illusion aufgesessen: "Warum mieten, wenn man genauso gut kaufen kann - und anschließend eine Immobile hat, die abgezahlt ist und die man den Kindern vererben kann." Da haben sich die guten "für das Kleingedruckte" schlicht nicht interessiert - und fühlen sich nach Ausgang der abgeschlossenen Wette betrogen (wobei verwunderlich ist, dass hier gar nicht einbezogen wurde, dass die Immobilien der drei wahrscheinlich heute deutlich "mehr wert" sind als damals bezahlt). Irgendwo verständlich, was die empfinden. Aber zeigt halt nur, dass man den eigenen Kopf gebrauchen sollte. Und eben diesen nicht "an den netten Berater" von der Bank und der Versicherung abgeben kann. Ich kann den Satz "Auf die Risiken sind wir nicht hingewiesen worden." von diesen ganzen Fuzzis echt nicht mehr hören.

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August 31, 2016, 10:39:13 PM
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Die Lebensversicherungsfalle - Reiche Konzerne - enttäuschte Kunden
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Ich weiß nicht. Auf eine bestimmte Art ist das ein ebenso billiger wie typischer ZDF-Renterlobby-Empörungsbeitrag. Ich persönlich hab mit einer Monika Moll, einem Herbert Mackert und einem Horst Zich (Fallbeispiele im Beitrag) wenig Mitleid. Eine Kapitallebensversicherung abzuschließen, um die Vollfinanzierung einer Immobilie zu decken, war schon immer dämlich und wird auch immer dämlich bleiben. Die im Beitrag vorgestellten Monikas, Herberts und Horsts sind schlicht einer alten Finanzvertreter-Illusion aufgesessen: "Warum mieten, wenn man genauso gut kaufen kann - und anschließend eine Immobile hat, die abgezahlt ist und die man den Kindern vererben kann." Da haben sich die guten "für das Kleingedruckte" schlicht nicht interessiert - und fühlen sich nach Ausgang der abgeschlossenen Wette betrogen (wobei verwunderlich ist, dass hier gar nicht einbezogen wurde, dass die Immobilien der drei wahrscheinlich heute deutlich "mehr wert" sind als damals bezahlt). Irgendwo verständlich, was die empfinden. Aber zeigt halt nur, dass man den eigenen Kopf gebrauchen sollte. Und eben diesen nicht "an den netten Berater" von der Bank und der Versicherung abgeben kann. Ich kann den Satz "Auf die Risiken sind wir nicht hingewiesen worden." von diesen ganzen Fuzzis echt nicht mehr hören.
Für mich war es schon interessant, etwas interessant zu finden, was im Staatsfernsehen läuft. Auch wenn es von Anfang an ein alter Hut war.
Ich kannte halt auch einige Leute die in den 1990ern von Banken "Schrottimmobilien",... oh sorry Smiley ich meinte "Betongold" bekommen haben. Wink
Ich habe es echt geschafft die vollen 28 Minuten Staatsfernsehen zu schaffen.
Interessant fand ich nur mit welcher Methode (dieses Rücklagen-Gesetz) die Anleger mal wieder um ihr Eigentum geprellt wurden.
Wenn diese "neuen Rücklagen" ihre Erträge waren, wurden sie halt einfach gestohlen um den unweigerlichen Konkurs der Versicherungszukunft zu verhindern.
Wie auch immer, ich kann das eh nicht so als Durchschnittssklave beurteilen, weil ich grundsätzlich nur Pflichtversicherungen zahle. (und 100% sauber bilanziertes Schutzgeld, ich will ja kein ärger)

kneim
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August 31, 2016, 10:50:42 PM
 #47629

Die Lebensversicherungsfalle - Reiche Konzerne - enttäuschte Kunden
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Sehr schön zusammen gefasst. Ich will noch erwähnen, dass auch heute die jungen Menschen auf die gleichen Maschen herein fallen. Ich kenne viele, die heute wegen der günstigen Zinsen hohe Immobiliendarlehen aufgenommen haben, und damit eine sehr riskante Wette auf die Zukunft eingegangen sind.

Lincoln6Echo
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September 01, 2016, 04:50:38 AM
 #47630

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Ich weiß nicht. Auf eine bestimmte Art ist das ein ebenso billiger wie typischer ZDF-Renterlobby-Empörungsbeitrag. Ich persönlich hab mit einer Monika Moll, einem Herbert Mackert und einem Horst Zich (Fallbeispiele im Beitrag) wenig Mitleid. Eine Kapitallebensversicherung abzuschließen, um die Vollfinanzierung einer Immobilie zu decken, war schon immer dämlich und wird auch immer dämlich bleiben. Die im Beitrag vorgestellten Monikas, Herberts und Horsts sind schlicht einer alten Finanzvertreter-Illusion aufgesessen: "Warum mieten, wenn man genauso gut kaufen kann - und anschließend eine Immobile hat, die abgezahlt ist und die man den Kindern vererben kann." Da haben sich die guten "für das Kleingedruckte" schlicht nicht interessiert - und fühlen sich nach Ausgang der abgeschlossenen Wette betrogen (wobei verwunderlich ist, dass hier gar nicht einbezogen wurde, dass die Immobilien der drei wahrscheinlich heute deutlich "mehr wert" sind als damals bezahlt). Irgendwo verständlich, was die empfinden. Aber zeigt halt nur, dass man den eigenen Kopf gebrauchen sollte. Und eben diesen nicht "an den netten Berater" von der Bank und der Versicherung abgeben kann. Ich kann den Satz "Auf die Risiken sind wir nicht hingewiesen worden." von diesen ganzen Fuzzis echt nicht mehr hören.

Sehr schön zusammen gefasst. Ich will noch erwähnen, dass auch heute die jungen Menschen auf die gleichen Maschen herein fallen. Ich kenne viele, die heute wegen der günstigen Zinsen hohe Immobiliendarlehen aufgenommen haben, und damit eine sehr riskante Wette auf die Zukunft eingegangen sind.

@kneim: Was schlägst du denn als alternatives Vorgehen vor? Warten bis die Imobilienpreise wieder sinken und die jungen Menschen bereits alt sind?


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muto
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September 01, 2016, 05:50:24 AM
 #47631

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Ich weiß nicht. Auf eine bestimmte Art ist das ein ebenso billiger wie typischer ZDF-Renterlobby-Empörungsbeitrag. Ich persönlich hab mit einer Monika Moll, einem Herbert Mackert und einem Horst Zich (Fallbeispiele im Beitrag) wenig Mitleid. Eine Kapitallebensversicherung abzuschließen, um die Vollfinanzierung einer Immobilie zu decken, war schon immer dämlich und wird auch immer dämlich bleiben. Die im Beitrag vorgestellten Monikas, Herberts und Horsts sind schlicht einer alten Finanzvertreter-Illusion aufgesessen: "Warum mieten, wenn man genauso gut kaufen kann - und anschließend eine Immobile hat, die abgezahlt ist und die man den Kindern vererben kann." Da haben sich die guten "für das Kleingedruckte" schlicht nicht interessiert - und fühlen sich nach Ausgang der abgeschlossenen Wette betrogen (wobei verwunderlich ist, dass hier gar nicht einbezogen wurde, dass die Immobilien der drei wahrscheinlich heute deutlich "mehr wert" sind als damals bezahlt). Irgendwo verständlich, was die empfinden. Aber zeigt halt nur, dass man den eigenen Kopf gebrauchen sollte. Und eben diesen nicht "an den netten Berater" von der Bank und der Versicherung abgeben kann. Ich kann den Satz "Auf die Risiken sind wir nicht hingewiesen worden." von diesen ganzen Fuzzis echt nicht mehr hören.

Sehr schön zusammen gefasst. Ich will noch erwähnen, dass auch heute die jungen Menschen auf die gleichen Maschen herein fallen. Ich kenne viele, die heute wegen der günstigen Zinsen hohe Immobiliendarlehen aufgenommen haben, und damit eine sehr riskante Wette auf die Zukunft eingegangen sind.

@kneim: Was schlägst du denn als alternatives Vorgehen vor? Warten bis die Imobilienpreise wieder sinken und die jungen Menschen bereits alt sind?

Man sollte auf jeden Fall so kalkulieren, dass man den Kredit auch dann noch bedienen kann, wenn die Zinsen wieder bei 5%+ stehen. Wenn man dauerhaft seinen Job verliert (Wirtschaftskriese etc.) ist das Haus so oder so weg, wennn man nicht einen großen Puffer hat. Deswegen ist und bleibt ein großer Kredit eine Wette auf die Zukunft. Ich bin diese Wette kürzlich trotzdem eingegangen, bin aber auch nicht an die Schmerzgrenze des finanziell Möglichen gegangen.
mezzomix
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September 01, 2016, 06:03:04 AM
 #47632

Wenn man dauerhaft seinen Job verliert (Wirtschaftskriese etc.) ist das Haus so oder so weg, wennn man nicht einen großen Puffer hat.

Übrigens ist die angemietete Immobilie in diesem Fall ebenfalls weg (wenn man die Sozialhilfe ignoriert).

Das grössere Problem ist meiner Meinung nach aber, dass die Behörden den Immobilienbesitzer am Haken haben. Spielt dieser eins ihrer dreckigen unrechtmässigen Spielchen nicht mit, dann wird ihm die Immobilie zwangsweise entzogen. So wird die "eigene" Immobilie letztendlich nur zu einer stärkeren Kette am Sklavenhalsband.
Greshamsches Geld
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September 01, 2016, 06:15:49 AM
 #47633

Wenn man dauerhaft seinen Job verliert (Wirtschaftskriese etc.) ist das Haus so oder so weg, wennn man nicht einen großen Puffer hat.

Übrigens ist die angemietete Immobilie in diesem Fall ebenfalls weg (wenn man die Sozialhilfe ignoriert).

Das grössere Problem ist meiner Meinung nach aber, dass die Behörden den Immobilienbesitzer am Haken haben. Spielt dieser eins ihrer dreckigen unrechtmässigen Spielchen nicht mit, dann wird ihm die Immobilie zwangsweise entzogen. So wird die "eigene" Immobilie letztendlich nur zu einer stärkeren Kette am Sklavenhalsband.

inclusive  "verfassungswiedrieger" Bestabdsbesteuerung.

curiosity81
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September 01, 2016, 06:25:45 AM
 #47634

WTF?

http://www.welt.de/finanzen/article157915297/Dieses-System-macht-Ueberweisungen-blitzschnell.html

Quote
Doch noch gibt es Bedenken. Ganz oben steht das Thema Sicherheit. So überzeugend die Blockchain und ihre eingebaute Kontrollfunktion in der Theorie ist, so schlecht ist der Ruf der bislang einzigen Praxisanwendung: Bitcoin. Die bekannteste aller verschlüsselten Währungen basiert auf Blockchain. Vor einigen Wochen konnten Hacker Bitcoins im Wert von mehr als 50 Millionen Euro stehlen.

Kein Wort darueber, dass nicht "Bitcoin" gehackt wurde sondern eine Boerse. Hochgejubelt wird hingegen alles, was von einem "alterwuerdigen" Unternehmen kommt, proprietaer und mglst zentral.

Diesen scheiss Medienhuren biegen Fakten, luegen und betruegen wie es ihre Geldgebern erwarten.

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muto
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September 01, 2016, 06:50:03 AM
 #47635

Wenn man dauerhaft seinen Job verliert (Wirtschaftskriese etc.) ist das Haus so oder so weg, wennn man nicht einen großen Puffer hat.

Übrigens ist die angemietete Immobilie in diesem Fall ebenfalls weg (wenn man die Sozialhilfe ignoriert).


Das ist natürlich richtig. In die angemietet Immbobilie investiert man aber im Regelfall nicht so viel (damit meine ich nicht nur Euros sondern auch Zeit und Hingabe) und es bleibt auch kein Schuldenberg zurück, wenn es schief geht. Da sehe ich das Risiko bei einer kreditfinanzierten Immobilie schon wesentlich höher. Das muss man sich schon gut überlegen und durchkalkulieren. Ich habe es trotzdem gemacht weil es für mich ein Stück Luxus ist. Aus Investementsicht ist es wohl keine gute Idee weil die Diversifikation nun bei mir natürlich nur noch minimal ist.

Mit dem Sklavenhalsband gebe ich dir absolut recht. Der Staat hat mich nun am Wickel. Und auch wenn ich auf eine Geldentwertung (€) spekuliere, hält der Staat im Falle einer Währungsreform sicher schnell die Hand auf und man hat nichts gewonnen. (siehe Währungsreform von 1948)
mezzomix
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September 01, 2016, 06:59:21 AM
 #47636

Wenn man dauerhaft seinen Job verliert (Wirtschaftskriese etc.) ist das Haus so oder so weg, wennn man nicht einen großen Puffer hat.
Übrigens ist die angemietete Immobilie in diesem Fall ebenfalls weg (wenn man die Sozialhilfe ignoriert).

Das grössere Problem ist meiner Meinung nach aber, dass die Behörden den Immobilienbesitzer am Haken haben. Spielt dieser eins ihrer dreckigen unrechtmässigen Spielchen nicht mit, dann wird ihm die Immobilie zwangsweise entzogen. So wird die "eigene" Immobilie letztendlich nur zu einer stärkeren Kette am Sklavenhalsband.
inclusive  "verfassungswiedrieger" Bestabdsbesteuerung.

Meinst Du die ungleiche Besteuerung unterschiedlicher Vermögensarten?

Das ist natürlich richtig. In die angemietet Immbobilie investiert man aber im Regelfall nicht so viel (damit meine ich nicht nur Euros sondern auch Zeit und Hingabe) und es bleibt auch kein Schuldenberg zurück, wenn es schief geht. Da sehe ich das Risiko bei einer kreditfinanzierten Immobilie schon wesentlich höher. Das muss man sich schon gut überlegen und durchkalkulieren. Ich habe es trotzdem gemacht weil es für mich ein Stück Luxus ist. Aus Investementsicht ist es wohl keine gute Idee weil die Diversifikation nun bei mir natürlich nur noch minimal ist.

Real bleibt auch bei einer kreditfinanzierten Immobilie kein dauerhafter Schuldenberg zurück, denn die Verwertung deckt üblicherweise die Schulden. Daneben gibt es noch die Privatinsolvenz.

Das grössere Problem ist, ähnlich wie beim Bankengeld, die Enteignung. Wenn die Zeiten schlecht sind, wird sich der Stärkere alles nehmen, was er in die Finger bekommt. In guten Zeiten macht er das nur versteckt hinter der Maske des wohlwollenden Herrschers, sodass seine Leibeigenen überwiegend gar nichts davon wissen (wollen).

Quote from: Marie von Ebner-Eschenbach
Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.
kneim
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September 01, 2016, 07:24:01 AM
 #47637

Die Lebensversicherungsfalle - Reiche Konzerne - enttäuschte Kunden
Laufzeit: 30 Minuten Wirtschaftsdoku, D   2016   
23:00 ZDF oder: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-a-bis-z#/beitrag/video/2823476/Die-Lebensversicherungsfalle

Ich weiß nicht. Auf eine bestimmte Art ist das ein ebenso billiger wie typischer ZDF-Renterlobby-Empörungsbeitrag. Ich persönlich hab mit einer Monika Moll, einem Herbert Mackert und einem Horst Zich (Fallbeispiele im Beitrag) wenig Mitleid. Eine Kapitallebensversicherung abzuschließen, um die Vollfinanzierung einer Immobilie zu decken, war schon immer dämlich und wird auch immer dämlich bleiben. Die im Beitrag vorgestellten Monikas, Herberts und Horsts sind schlicht einer alten Finanzvertreter-Illusion aufgesessen: "Warum mieten, wenn man genauso gut kaufen kann - und anschließend eine Immobile hat, die abgezahlt ist und die man den Kindern vererben kann." Da haben sich die guten "für das Kleingedruckte" schlicht nicht interessiert - und fühlen sich nach Ausgang der abgeschlossenen Wette betrogen (wobei verwunderlich ist, dass hier gar nicht einbezogen wurde, dass die Immobilien der drei wahrscheinlich heute deutlich "mehr wert" sind als damals bezahlt). Irgendwo verständlich, was die empfinden. Aber zeigt halt nur, dass man den eigenen Kopf gebrauchen sollte. Und eben diesen nicht "an den netten Berater" von der Bank und der Versicherung abgeben kann. Ich kann den Satz "Auf die Risiken sind wir nicht hingewiesen worden." von diesen ganzen Fuzzis echt nicht mehr hören.

Sehr schön zusammen gefasst. Ich will noch erwähnen, dass auch heute die jungen Menschen auf die gleichen Maschen herein fallen. Ich kenne viele, die heute wegen der günstigen Zinsen hohe Immobiliendarlehen aufgenommen haben, und damit eine sehr riskante Wette auf die Zukunft eingegangen sind.

@kneim: Was schlägst du denn als alternatives Vorgehen vor? Warten bis die Imobilienpreise wieder sinken und die jungen Menschen bereits alt sind?

In der nachhaltigen Welt gibt es keine Kredite, außer bei extremen begründeten Notfällen. Dort läuft alles über Beteiligungen.

Demnach müsste man jemanden überzeugen dies zu finanzieren, z.B. die eigenen Eltern (aber auch andere Investoren wären denkbar). Für die ist es möglicherweise nur eine Diversifikation ihrer Assets. Die Kinder zahlen die Miete an ihre Eltern.

Das hat Vorteile, wenn die Kinder z.B. unerwartet arbeitslos oder arbeitsunfähig werden. Dann setzen die Eltern die Miete einfach aus, ohne Druck zu machen wie Banken. Bei diesem Vorgehen müssen sich die Nachkommen auch Gedanken machen, ob sie langfristig an einem Ort bleiben wollen, sonst wird es teuer.

Die Nachkommen werden das Haus gut behandeln, auch ein Vorteil für die Eltern. Sonst ist was bei der Erziehung schief gelaufen. Wir haben eine neue junge Nachbarin als Mieterin bei der Gagfah, und deren Hund schifft jetzt vor den Augen ihrer Besitzerin gegen die Geländer im 2. Stock. Null Emphathie, mit fremdem Eigentum/Besitz wird immer beschissener umgegangen.

Wer das Geld nicht hat, wohnt halt zur Miete wie gewohnt. Das ist immerhin flexibel, wenn man mit den Nachbarn nicht so kann.

Wir wohnen durch die Kredite in Häusern, die in Erwartung einer rosigen Zukunft erbaut sind. Groß und mit vielen Bädern. Bei uns ist alles hübscher, als die Realität. Das sind aber nur Fassaden, die Häuser stehen meistens lehr. Für mich sind Häuser Begegnungsstätten, aber in immer mehr Häusern begegnen sich immer weniger Menschen.

kneim
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September 01, 2016, 07:35:09 AM
 #47638

Real bleibt auch bei einer kreditfinanzierten Immobilie kein dauerhafter Schuldenberg zurück, denn die Verwertung deckt üblicherweise die Schulden. Daneben gibt es noch die Privatinsolvenz.

Genau davon kann man nicht ausgehen, denn dort steckt die Erwartungshaltung wenigstens gleichbleibender oder steigender Hauspreise drin. Es gibt jedoch immer mehr Risiken, die einen starken Wertverfall des Hauses auslösen. Und letztlich kommen die auf Kredit aufbauenden Risiken dazu, die das auslösen, was erst vor wenigen Jahren in den USA und in Spanien passiert ist, und was sich hier jetzt auch aufbaut. Wann der Kollaps in Deutschland genau kommt, weiß ich nicht, aber er kommt.

Greshamsches Geld
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September 01, 2016, 07:37:52 AM
 #47639

mezzo
mit Bestands-"besteuerung" (Raub) meine ich alles was schon einmal besteuert wurde, und danach weiter besteuert wird. Grundsteuer, Vermögenssteuer...

Nicht meine ich "Steuer" (Raub) auf Gewinn z.B. Zinsen. Da fallen die Steuern ja nicht auf den Bestand (Vermögen) an.


Die kalte Progression sie du meinen könntest ist sowieso nur ein Trick um die Steuer zu erhöhen.
Wenn du die unterschiedliche Steuer 7% oder 19% meinst. Das finde ich sowieso dämlich.
Auch sollten alle "Steuern" gleich hoch sein.
Verschiedene Lebenskonzepte dürften nicht unterschiedlich besteuert werden.
Also Hobby + wenig Einnahmen = wenig Steuern gegenüber kein Hobby + hohe Einnahmen = viel Steuer. Verstoßen gegen das Gleichheitsgebot.
Auch Lebenskonzepte nach Lebensgemeinschaften (Heirat) verstoßen bei der Besteuerung gegen das Gleichheitsgebot.

So ein Gleichheitsgebot  überwiegt philosophisch  irgendwelchen Gesetzen.

Desweiteren kann Eigentum durch Raub auch nie in das Eigentum eines anderen übergehen, ergo sind Ausgabenempfänger des Staates nie Eigentümer des Raubgutes.
Z.B. sind Beamten und Politikerbezüge, auch Subventionen (auch deren Grunewaldvillen) nie Eigentum der Besitzer.

 

twbt
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September 01, 2016, 07:54:57 AM
 #47640

Interessant fand ich nur mit welcher Methode (dieses Rücklagen-Gesetz) die Anleger mal wieder um ihr Eigentum geprellt wurden.
Wenn diese "neuen Rücklagen" ihre Erträge waren, wurden sie halt einfach gestohlen um den unweigerlichen Konkurs der Versicherungszukunft zu verhindern.

Der Beitrag verzerrt auch hier die Realitäten. Bis 2008 bestanden die Überschussbeteiligungen in einer Kapitallebensversicherung allein aus den bilanzierten Überschüssen der entsprechenden Versicherung. Mit Gesetzesänderung wurden auch die sog. stillen Reserven (oder Bewertungsreserven) anteilig miteinbezogen. Das sollte 2012 wieder geändert werden, wurde neu diskutiert und mit Gesetzesänderung 2014 dann angepasst. Der Anteil der einbezogenen Bewertungsreserven betrug nach 2008 bis zu 10 % der ausgezahlten Überschussbeteiligung. Heute ist das entsprechend weniger. Hier wurde also niemand um sein vertragliches Eigentum geprellt, sondern es gab ein hin und her bzgl. einer "zusätzlichen Einnahmequelle" für die Versicherten. Diejenigen, die vor 2008 einen entsprechenden Vertag abgeschlossen hatten (was wohl bei allen im Beitrag genannten Fallbeispielen der Fall sein dürfte), konnten sich also eigentlich darüber freuen. Zum Vertragsschluss gab es eine Beteiligung an den Bewertungsreserven noch gar nicht.

Wie auch immer, ich kann das eh nicht so als Durchschnittssklave beurteilen, weil ich grundsätzlich nur Pflichtversicherungen zahle. (und 100% sauber bilanziertes Schutzgeld, ich will ja kein ärger)

So handhabe ich das auch. Versicherungen funktionieren nun mal nach dem Prinzip, dass Lebensrisiken sozialisiert werden - und die Versicherungskonzerne (samt ihrer windigen Vertreter) an diesem Sozialisierungsversprechen ihren Schnitt machen. Dabei entsteht kein Geldsegen für alle Versicherten, sondern eben nur für wenige (die, bei denen die Risiken eingetreten sind). Folglich muss jeder für sich selbst beurteilen, ob er die entsprechenden Risiken absichern möchte oder lieber selbst tragen. Ich halte es in den meisten Fällen für sinnvoll, die Risiken selbst zu tragen. Deshalb hab ich eine Krankenversicherung und eine Haftpflichtversicherung. Das war's.

maths is scam. trust ponzi.
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